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DE4337405A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung von Polymeren, insbesondere Altreifen, in Kesselanlagen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung von Polymeren, insbesondere Altreifen, in Kesselanlagen

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Publication number
DE4337405A1
DE4337405A1 DE4337405A DE4337405A DE4337405A1 DE 4337405 A1 DE4337405 A1 DE 4337405A1 DE 4337405 A DE4337405 A DE 4337405A DE 4337405 A DE4337405 A DE 4337405A DE 4337405 A1 DE4337405 A1 DE 4337405A1
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DE
Germany
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boiler
distillation column
gas
distillation
plant
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE4337405A
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English (en)
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BERGEN, PETER, PROF. DR., 65207 WIESBADEN, DE
Original Assignee
IWTC WASSERTECHNOLOGIE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IWTC WASSERTECHNOLOGIE GmbH filed Critical IWTC WASSERTECHNOLOGIE GmbH
Priority to DE4337405A priority Critical patent/DE4337405A1/de
Publication of DE4337405A1 publication Critical patent/DE4337405A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B47/00Destructive distillation of solid carbonaceous materials with indirect heating, e.g. by external combustion
    • C10B47/02Destructive distillation of solid carbonaceous materials with indirect heating, e.g. by external combustion with stationary charge
    • C10B47/04Destructive distillation of solid carbonaceous materials with indirect heating, e.g. by external combustion with stationary charge in shaft furnaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B53/00Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form
    • C10B53/07Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form of solid raw materials consisting of synthetic polymeric materials, e.g. tyres
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B33/00Steam-generation plants, e.g. comprising steam boilers of different types in mutual association
    • F22B33/18Combinations of steam boilers with other apparatus
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
    • Y02P20/143Feedstock the feedstock being recycled material, e.g. plastics

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Separation, Recovery Or Treatment Of Waste Materials Containing Plastics (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verwertung von Polymeren, insbesondere Altreifen, durch trockene Destillation und macht gleicherweise eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens verfügbar.
Es ist bekannt, Polymere und insbesondere Altreifen unter Luftabschluß einer Wärmebehandlung zu unterziehen, um dabei Gas und destillierbare Ölbestandteile zu gewinnen. Dabei ist es bekannt, den Generator als ein dem Durchmesser der aufeinandergestapelten unzerkleinerten Reifen angepaßtes, beheizbares, senkrecht stehendes und in einem wärmeisolierenden Raum angeordnetes Schwelrohr auszubilden, das an seinem oberen Ende mit einer luftdicht verschlossenen, syphonartigen Einführvorrichtung versehen ist, mit Anschlüssen zum Abführen der Gase und am unteren Ende mit einer Ausführ- bzw. Entnahmevorrichtung für die anfallenden festen Rückstände.
Es ist auf diese Weise möglich, Destillate mit interessanten Anteilen an Benzol, Toluol und Xylol zu gewinnen, jedoch sind einer wirtschaftlichen Verwertung dieser Kondensate starke Grenzen gesetzt. Neben der Gewinnung von Kohle ist somit die Gewinnung von Energie sinnvoll, um einerseits die Destillationskolonne selbst zu betreiben und andererseits Überschußenergie zu verwerten. Bisher ist eine wirtschaftlich rentierende Verwertung nicht bekannt geworden. Der Erfindungliegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer trocknen Destillation, insbesondere von Altreifen, neben der Gewinnung von Kohle eine optimale Energieausnutzung zu erzielen.
Die Erfindung besteht darin, daß ein Verbund von trockener Destillation mit einer Kesselanlage vorgeschlagen wird. Im einzelnen besteht das erfindungsgemäße Verfahren zur Verwertung von Polymeren, insbesondere Altreifen, darin, daß zur Ausnutzung der dabei freiwerdenden Energie die bei der trockenen Destillation gewonnenen, dampfförmigen Kohlenwasserstoffe zur Erhitzung einer Kesselanlage verwendet werden, in der die Destillationskolonne angeordnet ist.
Die weitere Ausbildung dieses Verfahrens ist in den Unteransprüchen 2 bis 7 gekennzeichnet.
Die erfindungsgemäße Anlage zur Durchführung des genannten Verfahrens besteht darin, daß die zur Durchführung der trockenen Destillation erforderliche Destillationskolonne in einer Kesselanlage angeordnet ist.
Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Anlage sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Neben der Gewinnung von Aktivkohle wird die Energie in optimaler Weise ausgenutzt, indem nicht nur eine wirtschaftlich günstige Ausnutzung der aus dem Destillationsprozeß anfallenden Überschußenergie möglich ist, sondern auch der apparative Aufwand ist durch die Integration der Destillationskolonne in einer Kesselanlage wesentlich verringert. Es werden Einrichtungen, wie hohe Kessel, Feuerräume, Rauchgasreinigungen usw., gemeinsam genutzt.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert werden.
In den Zeichnungen zeigen:
Abb. 1 eine Destillationskolonne in schematischer Darstellung, wie sie in einer Kesselanlage eingebaut ist, und
Abb. 2 eine Gesamtdarstellung einer Kesselanlage mit integrierter Destillationskolonne.
Die in Abb. 1 detailliert dargestellte, mit einer Zuführungsschleuse I versehene Destillationskolonne 2 kann in einem 1 1/2-Zug-Benson-Dampferzeuger integriert sein, wie es in Abb. 2 dargestellt ist. Wie zu ersehen ist, bereitet es keine Schwierigkeiten, die Destillationskolonne 2 in den schraubenförmig gewickelten Verdampferheizflächen e und im oberen Teil zwischen den senkrechten Überhitzerrohren f anzubringen. Auf diese Weise wird die Destillationskolonne 2 im Bereich der Überhitzungsregister i durch das Rauchgas im Bereich des Feuerraums e durch Strahlung erwärmt.
Wie die Abb. 1 und 2 zeigen, ist am oberen Ende der Destillationskolonne 2 oberhalb der Ummantelung des Dampferzeugers die Zuführungsschleuse 1 vorgesehen. Nach Aufgabe des kohlenwasserstoffhaltigen Materials in Form eines unzerkleinerten Altreifens wird die obere Klappe 1a der Einführungsschleuse 1 geschlossen und die Schleusenkammer mit Gas gespült. Die Spülung ist beendet, wenn das in eine Fackel 1b entweichende Gemisch aus der Schleuse 1 nicht mehr zündfähig ist.
Danach öffnet sich die untere Klappe 1c der Zuführungsschleuse 1, und das kohlenwasserstoffhaltige Material, vorzugsweise in Form eines unzerkleinerten Altreifens, fällt auf die Kokssäule in der Destillationskolonne 2 und erwärmt sich unter Freisetzung der dampfförmigen Kohlenwasserstoffe.
Diese gelangen in den Pufferbehälter 19 und werden von dort mittels eines Gebläses 17 auf den entsprechenden Vordruck der Brenner 7 verdichtet und über eine Ringleitung 7a dem Brenner 7 zugeführt. Zur Vermeidung der Kondensation von Kohlenwasserstoffen muß die Verbrennungsluft im Luftvorwärmer 16 entsprechend vorgewärmt werden. Der Vordruck der Verbrennungsluft wird vom Gebläse 15 geregelt.
Zur Druckhaltung beim Anfahren oder bei Minderproduktion in der Destillationskolonne 2 kann dem Kohlenwasserstoffdampf im Pufferbehälter 19 mittels eines Gebläses 14 über den Gasvorwärmer 18 auch entsprechend hoch erhitztes Brenngas beigemischt werden.
Über das Gebläse 4 und den Wärmetauscher 5 kann ein dosierbarer Teilstrom des Kohlenwasserstoffdampfes und des eventuell beigemischten Brenngases stark überhitzt und dem Verdampfungsbereich in der Destillationskolonne 2 wieder zugeführt werden. Dies bewirkt eine schnellere Verdampfung und somit eine Durchsatzsteigerung sowie aufgrund der zu erwartenden Crackung der Hochsieder im Kohlenwasserstoffdampf am heißen Kohlenstoff in der Destillationskolonne 2 bessere Brenneigenschaften des Dampf-Gas-Gemisches.
Der Durchsatz der Destillationskolonne 2 wird über den Vorschub der Kokssäule im unteren Bereich der Destillationskolonne 2 geregelt. Das kann speziell bei Altreifen als Einsatzmaterial durch die Lanzen 8 geschehen. Die mit den Stahlkarkassen und Wulstarmierungen vermischte Kokssäule wird jeweils von der oberen Lanzenebene 8a getragen, während die Lanzen 8b der unteren Ebene herausgezogen werden. Dabei fällt der zwischen beiden Lanzenebenen 8a, 8b befindliche Teil des Koksstranges auf die Siebrutsche 9. Während die Karkassen und Wulstarmierungen auf der Siebrutsche 9 in die Karkassenschleuse 11 befördert werden, fällt der abgebröckelte Koks in Feinfraktion durch die Sieblöcher und wird vom Förderband 10 in die Koksschleuse 12 befördert.
Zur Verhinderung des Eindringens von Kohlenwasserstoffdämpfen mit anschließender Konzentration wird in der mit Brenngas gefluteten Abkühlkammer mittels Gebläse 13a ein Druck oberhalb des Dampfdruckes in der Destillationskolonne 2 aufrecht erhalten, so daß statt dessen ein einstellbarer, geringer Strom kalten Brenngases über den Koksstrang unter Erwärmung in die Destillationskolonne 2 gelangt.
Der Notkondensator 3 tritt in Funktion, wenn durch abnormale Betriebsbedingungen, indem z. B. nach Ausfall aller oder mehrerer Brenner in der Destillationskolonne 2 noch so viel Kohlenwasserstoffdampf erzeugt wird, daß der Druck im Pufferbehälter 19 trotz Zurücknahme der Gaseinspeisung durch das Gebläse 14 einen Grenzwert übersteigt. In diesem Fall sprechen die federbelasteten Sicherheitsventile 20 an. Dabei werden nur die Permanentgase, im wesentlichen Methan, an eine Sicherheitsfackel 20a abgegeben. Die größte Menge der Hoch- und Niedrigsieder werden im Sicherheitskondensator 3, der über entsprechend große Kondensationsflächen verfügt, die wassergekühlt sind, verbleiben. Nach einem solchen Störfall können die im Sicherheitskondensator 3 befindlichen Flüssiggase und Teere durch Erhitzen wieder verdampft und mittels Bypass-Gebläse 21 der Anlage wieder zugeführt werden.
Die bei der trockenen Destillation gewonnenen dampfförmigen Kohlenwasserstoffe werden in vorteilhafter Weise auf einer Temperatur um 400°C gehalten und können im Falle einer gasbeheizten Kesselanlage direkt dem Brenngas beigemischt werden. Ist eine Öl- oder Kohlestaubfeuerung vorgesehen, so ist eine zusätzliche Verbrennung im Feuerraum durch dort anzuordnende Gasbrenner vorzusehen. Wie insbesondere aus Abb. 2 zu entnehmen ist, wird die Montage einer Destillationskolonne 2 durch die Bauhöhe der Kesselanlage erleichtert. Vorhandene Feuerräume und Rauchgasführungen können benutzt werden, und eine gesonderte Rauchgasreinigung, wie sie sonst für die Destillationskolonne 2 erforderlich wäre, ist nicht erforderlich.
Durch die erfindungsgemäße Integration der Destillationskolonne in einer Kesselanlage sind somit viele Vorteile verbunden, die insbesondere neben der Einsparung an baulichem Aufwand in einer besseren Verwertung der durch die trockene Destillation anfallenden Energie bestehen.

Claims (15)

1. Verfahren zur Verwertung von Polymeren, insbesondere Altreifen, durch trockene Destillation, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausnutzung der dabei freiwerdenden Energie die bei der trockenen Destillation gewonnenen, dampfförmigen Kohlenwasserstoffe zur Erhitzung einer Kesselanlage verwendet werden, in der die Destillationskolonne angeordnet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Kesselanlage angeordnete Destillationskolonne im Bereich der Überhitzungsregister durch das Rauchgas und im Bereich des Feuerraumes durch Strahlung erwärmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der trockenen Destillation gewonnenen, dampfförmigen Kohlenwasserstoffe auf einer Temperatur um 400°C gehalten werden und
daß diese bei einem gasbeheizten Kessel direkt dem Brenngas beigemischt werden und bei einem durch Öl oder Kohlestaub­ feuerung beheizten Kessel durch zusätzlich im Feuerraum angeordnete Gasbrenner verbrannt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Prozeßwärmebedarf übersteigende Heizwert der bei der trockenen Destillation entstehenden Kohlenwasserstoffdämpfe für die Kesselanlage genutzt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Destillationskolonne durch Zwangsumwälzung ihres Dampf- und/oder Gasinhalts oder eines Teils davon über einen äußeren Wärmetauscher Wärme zugeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft aus den Ein- und Austragsschleusen durch Flutung mit einem inerten Permanentgas oder sauerstoff­ freiem Brenngas verdrängt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Eindringen von Kohlenwasserstoffdämpfen durch den Koksstrang in die Abkühlkammer durch einen entsprechenden Brenngasstrom aus der Abkühlkammer in die Retorte verhindert wird.
8. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Durchführung der trockenen Destillation erforderliche Destillationskolonne in einer Kesselanlage angeordnet ist.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen vorgesehen sind, die die bei der Destillation entstehenden Kohlenwasserstoffe dem Brenngas für die Kesselanlage beimischen oder zusätzlich im Feuerraum angeordneten Gasbrennern zuführen.
10. Anlage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit kaltem Brenngas gefüllte Kühlkammer vorgesehen ist, welche die aus der Retorte mit ca. 400°C austretenden festen Rückstände abkühlt.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich der Destillationskolonne an der Austragsstelle ein Rüttelsieb vorgesehen ist, das den erzeugten Koks als Feinfraktion von gröberen, festen Rückständen, z. B. Stahlkarkassen und stählerne Wulstarmierungen, trennt und daß Förderbänder zum Abtransport in unterschiedliche Schleusen vorgesehen sind.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die den Vorschub bzw. Durchsatz durch periodisches Abtrennen und anschließendes Freigeben des Koksstranges quasi kontinuierlich regelt.
13. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Durchsatzregelung aus seitlich verschiebbaren Lanzen besteht.
14. Anlage nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Notkondensator ausheizbar ist, so daß die in ihm eventuell angefallenen Hoch- oder Niedrigsieder abdampfen können, um dem Betrieb der Anlage wieder zugeführt zu werden.
15. Anlage nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Destillationskolonnen in einer Kesselanlage vorgesehen sind.
DE4337405A 1993-11-02 1993-11-02 Verfahren und Vorrichtung zur Verwertung von Polymeren, insbesondere Altreifen, in Kesselanlagen Withdrawn DE4337405A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10150696A1 (de) * 2001-10-17 2003-05-08 Dieter Brunsendorf Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Verwertung von Altgummiprodukten
DE102005063160A1 (de) * 2005-12-30 2007-07-12 Spiegelberg, Volker, Dipl.-Ing. Verfahren und Einrichtung zur Entsorgung und energetischen als auch stofflichen Nutzung von Abfällen mit Komponenten von vulkanisiertem Kautschuk und Polymer

Cited By (3)

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DE10150696A1 (de) * 2001-10-17 2003-05-08 Dieter Brunsendorf Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Verwertung von Altgummiprodukten
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DE102005063160B4 (de) * 2005-12-30 2010-11-25 Spiegelberg, Volker, Dipl.-Ing. Verfahren und Einrichtung zur Entsorgung und sowohl energetischen als auch stofflichen Nutzung von Abfällen mit Komponenten von vulkanisiertem Kautschuk und Polymer

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Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: BERGEN, PETER, PROF. DR., 65207 WIESBADEN, DE

8181 Inventor (new situation)

Free format text: BORKOWETZ, WOLFGANG, PROF., 65428 RUESSELSHEIM, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee