DE4328582C2 - Verschluß für einen Flüssigkeitsbehälter - Google Patents
Verschluß für einen FlüssigkeitsbehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verschluß für einen Flüssigkeitsbehälter,
insbesondere für eine Trinkflasche, mit einer, auf einem eine
Öffnung aufweisenden Hals des Behälters aufsetzbaren Deckelkappe, die an einem
Ende eine Ausgießöffnung und am gegenüberliegenden Ende ein Innengewinde
aufweist, welches mit einem Außengewinde am Hals des Behälters korrespondiert,
um die Deckelkappe in Achsrichtung des Behälterhalses bei Drehung der Deckelkappe
zu verschieben, und mit einem in dem Hals des Behälters dichtend einsetzbaren
Einsatzstück, welches sich zumindest teilweise über den Behälterhals hinaus in
die Deckelkappe erstreckt und mit dieser zusammenwirkt, um eine Öffnungs- und
eine Schließstellung zu ermöglichen, wobei das Einsatzstück zumindest eine
Durchgangsöffnung aufweist, die den Innenraum des Behälters mit der
Ausgießöffnung der Deckelkappe verbindet.
Derartige Verschlüsse für einen Flüssigkeitsbehälter oder dergleichen sind aus dem
Stand der Technik bekannt. Auf dem Markt sind beispielsweise Trinkflaschen erhältlich,
in die ein Getränk, wie beispielsweise kohlensäurehaltige Limonaden,
koffeinhaltige Limonaden, isotonische Getränke oder dergleichen einfüllbar sind
und aus denen das Getränk über einen Trinkstutzen entnommen werden kann. Beispielsweise
sind derartige Trinkflaschen für den Sportbereich bekannt, die in entsprechenden
Halterungen auf Fahrrädern mitgeführt werden können. Bei derartigen
Trinkflaschen besteht in erste Linie die Anforderung, daß diese in geschlossenem
Zustand ausreichend dicht sind, so daß das eingefüllte Getränk nicht unkontrolliert
auslaufen kann. Ferner besteht bei derartigen Trinkflaschen die Forderung, daß sie
im Deckelbereich verhältnismäßig großräumig geöffnet werden können, so daß ein
Getränk auch von ungeübten Personen, beispielsweise Kindern in die Trinkflasche
eingefüllt werden kann. Darüberhinaus soll eine verhältnismäßig große Öffnung
auch die Möglichkeit eröffnen, ein Getränk, bestehend aus einer Flüssigkeit und
einer vorzugsweise pulverförmigen Zutat in der Flasche zuzubereiten. Eine
derartige Zutat kann beispielsweise ein isotonisches Pulver sein, welches mit
Wasser vermischt wird und insbesondere bei sportlichen Betätigungen verzehrt
wird, da ein derartiges isotonisches Getränk eine ausreichende Menge an Mineralsalzen,
Spurenelementen und Vitaminen hat, die ein Sportler aufgrund des durch
die körperliche Anstrengung hervorgerufenen Salzverlustes benötigt. Darüber hinaus
besteht die Forderung, daß der Verschluß für eine derartige Trinkflasche in
einfacher Weise sauber gehalten werden kann, so daß auch der erforderlichen Hygiene
Rechnung getragen wird.
Aus dem druckschriftlichen Stand der Technik sind verschiedene Verschlüsse für
Flüssigkeitsbehälter bekannt. Beispielsweise offenbart die DE-OS 14 32 101 einen
Verteilerverschluß für Flüssigkeit enthaltende Flaschen und insbesondere einen
Verschluß für Flaschen, die chemische Reagenzien enthalten, welche entweder
tropfenweise oder in einem gleichmäßigen Strom mit vorbestimmter Strömungsgeschwindigkeit
verteilt werden müssen. Der aus dieser Druckschrift vorbekannte
Verschluß besteht aus einem drehbaren Körper, dessen unterer, zylindrischer Abschnitt
ein Innengewinde aufweist, das in ein Außengewinde am Hals einer Flasche
eingreift. Oberhalb des Gewindeteils des drehbaren Körpers verjüngt sich sein
Durchmesser auf einen Zylinder, der mit einem Absatz verbunden ist, welcher eine
flache Oberfläche aufweist, die einen Flansch eines Einsatzes berührt, wenn der
drehbare Körper in die Verschlußstellung herabgeschraubt ist, so daß der Einsatz
festgehalten und die Wirksamkeit der Dichtung erhöht wird. Der Einsatz ist als
Hohlkörper ausgebildet, der im Längsschnitt im wesentlichen eine sich verjüngende
Form hat. An seinem einen Ende weist der Einsatz einen ringförmigen Vorsprung
auf, der in den Hals der Flasche einsteckbar ist und gegenüber diesem abdichtet.
Am gegenüberliegenden Ende hat der Einsatz mehrere Öffnungen, die in der Mantelfläche
unterhalb eines plattenförmigen Elementes angeordnet sind. Das plattenförmige
Element greift in die Ausgießöffnung des drehbaren Körpers, wenn der
drehbare Körper in die Verschlußstellung herabgeschraubt ist.
Es ist ferner aus der DE 84 26 661.9 U1 ein Drehverschluß für Behälter und
dergleichen mit einem am Behälter befestigbaren stationären Teil bekannt, der eine
sich über die Mündungsöffnung des Behälters erstreckende durchbrochene Deckwand
und einen auf dem stationären Teil drehbeweglich aufsitzenden Drehteil mit
einer verschließbaren Austrittsöffnung hat. Von der Deckwand des stationären
Teiles erstreckt sich ein zentral abstehender Dorn mit wenigstens einer Dichtfläche,
die in eine dichtende Beziehung zu der zum Dorn ausgerichteten Austrittsöffnung
des Drehteils bringbar ist. Ferner weist dieser vorbekannte Drehverschluß am
Drehteil und am stationären Teil ausgebildete Führungen auf, die die Drehbewegungen
des Drehteils in eine Axialbewegung umsetzen. Demzufolge besteht auch
dieser vorbekannte Verschluß aus im wesentlichen zwei Bauteilen, die durch eine
Drehbewegung eines Bauteils in ihrer Achsrichtung relativ zueinander bewegbar
sind, wobei durch die Drehbewegung eine Öffnungs- und eine Schließstellung eingenommen
werden kann.
Aus der DE 93 03 734 U1 ist ein Trinkverschluß bekannt, der eine Abdichtung aufweist,
die aus einem Dichtring besteht. Der Dichtring ist in der Regel aus einem anderen
Material gefertigt als der Trinkverschluß. Hierdurch wird eine konstruktiv sehr aufwendige
Ausgestaltung offenbart, deren Herstellung in kostengünstiger Weise nicht
möglich ist.
Darüber hinaus ist aus der DE 88 12 474 U1 ein Verschluß für einen Flüssigkeitsbehälter
bekannt. Hierbei handelt es sich um einen Verschluß für Flüssigkeits-Aufbewahrungs-
und Ausgabeflaschen, der einen Klappdeckel hat.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, einen gattungsgemäßen Verschluß für einen Flüssigkeitsbehälter oder
dergleichen zu schaffen, der eine gute Abdichtung zwischen dem Einsatzstück und
der Deckelkappe ermöglicht und gleichzeitig eine Verschmutzung des Verschlusses
im Bereich der Deckelkappe und dem Einsatzstück sowie im Bereich auf der
Deckelkappe vermeidet.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung sieht bei einer ersten Ausführungsform
vor, daß die Deckelkappe an ihrer dem Einsatzstück zugewandten Fläche ihres Stirnseitenbereiches eine
sich im wesentlichen in Achsrichtung des Behälterhalses erstreckende und um
laufende Dichtlippe aufweist, die in der Schließstellung dichtend auf der der Fläche
des Stirnseitenbereichs der Deckelkappe
zugewandten Oberfläche des Einsatzstückes aufliegt, und daß das Einsatzstück
zumindest eine zwischen der Auflagelinie der Dichtlippe und seinem äußeren Rand
angeordnete Durchgangsöffnung hat, die in der Schließstellung durch die Dichtlippe
gegenüber der Ausgießöffnung abgedichtet ist.
Nach einer zweiten Lösung dieser Aufgabenstellung ist vorgesehen, daß das
Einsatzstück an seiner der Deckelkappe zugewandten Oberfläche seines Stirnseitenbereiches eine
sich im wesentlichen in Achsrichtung des Behälterhalses erstreckende und umlaufende
Dichtlippe aufweist, die in der Schließstellung dichtend auf der der Oberfläche
des Stirnseitenbereiches des Einsatzstückes zu
gewandten Fläche der Deckelkappe aufliegt, und daß das Einsatzstück zumindest
eine zwischen der Dichtlippe und seinem äußeren Rand angeordnete Durchgangsöffnung
hat, die in der Schließstellung durch die Dichtlippe gegenüber der
Ausgießöffnung abgedichtet ist.
Demzufolge weist der erfindungsgemäße Verschluß ein Innengewinde auf, das mit
einem auf einem Behälterhals angeordneten Außengewinde korrespondiert. Der
Verschluß ist zweiteilig ausgebildet und hat ein Einsatzstück, das in die Mündungsöffnung
des Halses des Behälters hineinpaßt und diese Mündungsöffnung
derart abdichtet, daß die in dem Behälter enthaltene Flüssigkeit nur noch durch das
Einsatzstück ausfließen kann. Über dieses Einsatzstück ist dann die Deckelkappe
gestülpt und mit dem Behälterhals verschraubt. Die Deckelkappe kann über das
Schraubgewinde in Achsrichtung des Behälterhalses relativ verstellt werden, wogegen
das Einsatzstück fest mit dem Behälterhals, d. h. in seiner Achsrichtung unverschiebbar
gehalten ist. Die beiden Extremstellungen der Deckelkappe stellen
zum einen die Öffnungs- und zum anderen die Schließstellung des Verschlusses
dar. Ist die Deckelkappe ganz zugedreht, dann liegt die umlaufende Dichtlippe, die
im oberen Stirnseitenbereich der Deckelkappe angeordnet ist auf einer Fläche des
Einsatzstücks auf und verschließt dieses in einer großen ringförmigen Dichtungsbahn.
Im Gegensatz zum Stand der Technik wird die Dichtfunktion nicht im Bereich
des Halses bzw. einer Trinkmündung vorgesehen, weil dort ein konischer Sitz
notwendig wäre, der erfahrungsgemäß hinsichtlich der Dichtigkeit unter Erschütterungen
und dergleichen Probleme insofern aufweist, daß eine ausreichende Dichtigkeit
nicht zu erzielen ist.
Die Dichtfunktion ergibt sich wie folgt. Bei ganz zugedrehter Deckelkappe liegt
die ringförmige Dichtlippe auf dem Einsatzstück auf. Wird nun die Deckelkappe
geringfügig aufgedreht, beispielsweise um eine viertel Umdrehung, hebt die
Dichtlippe von der Fläche des Einsatzstückes ab und öffnet die Verbindung
zwischen der Ausgießöffnung und der Durchgangsöffnung des Einsatzstücks, so
daß die in dem Behälter angeordnete Flüssigkeit über die Durchgangsöffnung und
die Ausgießöffnung entnommen werden kann.
Die zuvor beschriebene Funktionsweise ist auf die Lösung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel gerichtet. In gleicher Weise trifft diese Funktionsweise auf das
Ausführungsbeispiel gemäß der zweiten Lösung zu, wobei hier jedoch die Dichtlippe
nicht an der Deckelkappe sondern am Einsatzstück befestigt ist.
Bei einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verschlusses, ist vorgesehen, daß
die Deckelkappe einen Trinkstutzen hat, in dem die Ausgießöffnung angeordnet ist.
Ein derartig ausgebildeter Verschluß ist insbesondere für Trinkflaschen geeignet,
wie sie im Bereich des Radsports auf Fahrrädern mitgeführt werden. Über den
Trinkstutzen kann das in der Trinkflasche enthaltene Getränk unmittelbar in den
Mund des Sportlers entnommen werden.
Ein gleichmäßiges Ausströmen der im Behälter angeordneten Flüssigkeit wird in
vorteilhafter Weise dadurch erzielt, daß in dem Trinkstutzen der Deckelkappe ein
Dorn des Einsatzstücks greift, dessen Außendurchmessers kleiner ist als der Innendurchmesser
des Trinkstutzens. Demzufolge besteht zwischen dem Trinkstutzen und dem Dorn
des Einsatzstückes ein kreisringförmiger Durchgang, durch den die Flüssigkeit in
der Öffnungsstellung des Verschlusses austreten kann. Es ist bei dieser Ausbildung
des erfindungsgemäßen Verschlusses ferner vorgesehen, daß sich zwischen dem
freien Ende des Dorns und dem Trinkstutzen in der Schließstellung ein Ringspalt
befindet. Entgegen dem Stand der Technik, der in diesem Bereich die Dichtung
zwischen dem Hals und der Trinkmündung vorsieht, hat der erfindungsgemäße
Verschluß hier einen Ringspalt, so daß nach dem Verschließen des Verschlusses
zwischen der Dichtlippe und der Ausgießöffnung verbleibende Flüssigkeit in
einfacher Weise durch Ausgießen oder Absaugen entfernt werden kann. Insbesondere
bei zuckerhaltigen Getränken wird hierdurch der Vorteil erzielt, daß eine
Verschmutzung dieses Bereiches durch auskristallisierenden Zucker vermieden
wird. Auch kann hierdurch ein Verkleben der beiden relativ zueinander bewegbaren
Teile vermieden werden, das ein leichtes Öffnen des Verschlusses behindert. Demzufolge
wird durch diese Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verschlusses ein
Verschluß geschaffen, der in besonderem Maße hygienisch ausgebildet ist, da verbleibende
Getränkereste in diesem Bereich ausgeschüttet oder abgetrunken werden
können.
Um dem Benutzer des erfindungsgemäßen Verschlusses die genaue Öffnungsstellung
anzuzeigen, ist bei dem erfindungsgemäßen Verschluß vorgesehen, daß die
Deckelkappe an ihrem dem Behälter zugewandten Ende zumindest zwei diametral
gegenüberliegende Wülste hat, die sich in Richtung des Inneren der Deckelkappe
erstrecken und mit einer am Behälter angeordneten Schulter korrespondieren. Derart
ausgebildet zeigt der Verschluß dem Benutzer beim Öffnen durch einen Widerstand
an, daß der Verschluß geöffnet ist. Dieser Widerstand wird dadurch erzielt,
daß die beiden an der Deckelkappe angeordneten Wülste an der am Behälter, vorzugsweise
am Behälterhals angeordneten Schulter zur Anlage kommen.
Eine alternative Ausgestaltung der zuvor beschriebenen Anzeige für einen vollständig
geöffneten Verschluß sieht vor, daß die Deckelkappe in ihrem dem Behälter
zugewandten Ende eine umlaufende Sicke aufweist, die mit einer am Behälter
angeordneten Schulter korrespondiert. Derart ausgebildet werden die gleichen
Vorteile erzielt, wie bei der Ausführungsform mit zwei diametral gegenüberliegenden
Wülsten an der Deckelkappe und der korrespondierenden Schulter am Behälter.
Eine einfache Abdichtung des Einsatzstückes gegenüber dem Behälter wird dadurch
erzielt, daß das Einsatzstück in seinem Randbereich im Querschnitt im wesentlichen
U-förmig ausgebildet ist, wobei zumindest ein zweiter Schenkel parallel zur
Achsrichtung der im Behälter angeordneten Öffnung verläuft. Der U-förmig ausgebildete
Randbereich wird in einfacher Weise in die Mündungsöffnung des Halses
des Behälters eingesteckt, wobei das Einzelstück in seinem Außendurchmesser
geringfügig größer ausgebildet ist als die Mündungsöffnung des Behälterhalses, so
daß eine ausreichende Abdichtung erzielt wird.
Bei einer Weiterbildung dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß an dem zweiten
Schenkel ein quer zu diesem verlaufender Steg angeordnet ist, der einerseits auf
dem Behälterhals aufliegt und sich andererseits in den U-förmig ausgebildeten
Randbereich des Einsatzstücks erstreckt, daß an der Deckelkappe ein ringförmiges
Schulterelement angeordnet ist, welches in dem U-förmig ausgebildeten Randbereich
zwischen ersten und zweiten Schenkel greift, und daß an dem Schulterelement eine
umlaufende Rastkante angeordnet ist, die mit dem Steg zusammenwirkt. Durch
diese Ausgestaltung ist es möglich, den erfindungsgemäßen Verschluß in einem
Arbeitsschritt auf den Behälterhals aufzustecken und mit diesem zu verbinden. Ferner
wird hierdurch der Vorteil erzielt, daß das Einsatzstück mit der Deckelkappe
verbunden ist. Eine Demontage des Einsatzstücks von der Deckelkappe ist aber bei
der Reinigung der beiden Konstruktionselemente in einfacher Weise möglich.
Um den Ausgießbereich der Deckelkappe vor Verschmutzungen zu schützen, die
insbesondere dann unerwünscht sind, wenn ein Trinkstutzen direkt in den Mund
eingeführt werden soll, ist bei einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß
an der Deckelkappe eine Abdeckvorrichtung angeordnet ist, mit der die Ausgußöffnung
abdeckbar ist. Die Abdeckvorrichtung kann bei einem ersten Ausführungsbeispiel
über ein Filmscharnier an der Deckelkappe befestigt sein, so daß sie
unverlierbar mit dieser verbunden ist. Eine alternative Ausgestaltung sieht vor, daß die
Abdeckvorrichtung ein Rastelement hat, das in eine korrespondierende Öffnung an
der Deckelkappe einrastbar ist. Das Rastelement kann beispielsweise als umlaufende
Schulter ausgebildet sein, die in eine korrespondierende Nut im Bereich der
Deckelkappe einschnappt.
In der nachfolgenden
Beschreibung der zugehörigen Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen auf einen Behälter aufgeschraubten Verschluß in geschlossener
Stellung in einer geschnitten dargestellten
Seitenansicht;
Fig. 2 den Verschluß gemäß Fig. 1 in geöffneter Stellung in geschnitten
dargestellter Seitenansicht;
Fig. 3 den Verschluß gemäß den Fig. 1 und 2 während des Aufschraubvorganges
auf den Behälter in geschnitten
dargestellter Seitenansicht;
Fig. 4 eine detaillierte Darstellung des Ausschnitts gemäß IV in Fig. 3;
Fig. 5 die Einzelteile des Verschlusses gemäß den Fig. 1 bis 4 in
geschnitten dargestellter Seitenansicht;
Fig. 6 den vorbereiteten Verschluß gemäß den Fig. 1 bis 5 vor
dem Aufschrauben auf den Behälter;
Fig. 7 den Verschluß gemäß den Fig. 1 bis 6 mit einer ersten
Ausführungsform einer Abdeckvorrichtung in geschnitten
dargestellter Seitenansicht;
Fig. 8 den Verschluß gemäß den Fig. 1 bis 6 mit einer zweiten
Ausführungsform einer Abdeckvorrichtung und
Fig. 9 den Verschluß gemäß den Fig. 1 bis 6 mit einer dritten
Ausführungsform einer Abdeckvorrichtung in geschnitten
dargestellter Seitenansicht.
In den Figuren ist ein Verschluß für eine Trinkflasche 1, von der nur der obere Teil
gezeigt ist, dargestellt. Die Trinkflasche 1 weist an ihrem diesbezüglichen Ende einen
abgesetzten Behälterhals 2 auf, der eine Mündungsöffnung 3 hat. An der Außenfläche
des Behälterhalses 2 ist ein Außengewinde 4 angeordnet.
Auf die Trinkflasche 1 ist der Verschluß aufgesetzt, welcher aus einer Deckelkappe
5 und einem Einsatzstück 6 besteht. Die Deckelkappe 5 ist derart hohlzylindrisch
ausgebildet, daß ihr Innendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser des
Behälterhalses 2 der Trinkflasche 1. An der Innenseite der Deckelkappe 5 ist ein Innengewinde
7 angeordnet, welches mit dem Außengewinde 4 des Behälterhalses 2 der Trinkflasche
1 verschraubbar ist. An der äußeren Mantelfläche der hohlzylindrisch ausgebildeten
Deckelkappe 5 sind zwei diametral gegenüberliegend angeordnete Fingeransätze
8 befestigt.
Die Deckelkappe 5 weist darüberhinaus eine Stirnplatte 9 auf, die entsprechend ihrer
hohlzylindrischen Form kreisförmig ausgebildet ist. Im Zentrum der Stirnplatte
9 ist ein Trinkstutzen 10 angeordnet, der ebenfalls hohlzylindrisch ausgebildet ist
und an seinem freien Ende eine umlaufende Wulst 11 hat.
Ferner weist die Deckelkappe 5 an ihrem der Stirnplatte 9 gegenüberliegenden Ende
eine umlaufende Sicke 12 auf, die mit einer im Bereich des Behälterhalses 2 nach außen
vorstehenden Schulter 13 der Trinkflasche 1 zusammenwirkt, wenn der aus
Deckelkappe 5 und Einsatzstück 6 bestehende Verschluß auf die Trinkflasche 1
aufgeschraubt ist.
Die Funktion der einzelnen Bauteile wird nachfolgend noch detailliert beschrieben.
Ausgehend von der Stirnplatte 9 ragt in die hohlzylindrische Deckelkappe 5 ein
ringförmig ausgebildetes Schulterelement 14, an dessen freier Kante eine umlaufende
Rastkante 15 angeordnet ist. Schließlich hat die Deckelkappe 5 im Bereich
der Stirnplatte 9 eine umlaufende Dichtlippe 16, die flaschenhalsseitig zwischen
dem Schulterelement 14 und dem Trinkstutzen 10 angeordnet ist.
Wie voranstehend ausgeführt weist der Verschluß ein Einsatzstück 6 auf, welches
rotationssymetrisch ausgebildet ist und aus einem plattenförmigen Element 17 besteht,
in dessen Zentrum ein Dorn 18 angeordnet ist, der in den Trinkstutzen 10
der Deckelkappe 5 hineinragt. Das kreisförmig ausgebildete plattenförmige Element
17 setzt sich an seiner Außenseite in einen im Querschnitt U-förmig ausgebildeten
Randbereich 19 fort, wobei ein innenliegender erster Schenkel 20 einstückig mit
dem plattenförmigen Element 17 ausgebildet und rechtwinklig zu dem plattenförmigen
Element 17 angeordnet ist. Ein zweiter Schenkel 21 des U-förmigen Randbereichs
19 verläuft parallel zum inneren ersten Schenkel 20 und hat an seinem freien Ende
einen quer zu dem zweiten Schenkel 21 verlaufenden Steg 22, der bei eingesetztem Einsatzstück
6 einerseits mit seinem ersten Ende auf der Stirnfläche des Behälterhalses 2 aufliegt
und dessen zweites Ende sich geringfügig über den zweiten Schenkel 21 in Richtung
auf den Dorn 18 erstreckt.
Erster und zweiter Schenkel 20 und 21 sind über einen parallel zum plattenförmigen Element 17
verlaufenden Verbindungssteg 23 miteinander verbunden. In diesem ringförmig
ausgebildeten Verbindungssteg 23 sind mehrere Durchgangsöffnungen 24 angeordnet,
durch die eine in der Trinkflasche 1 enthaltene Flüssigkeit austreten kann.
Weitere Durchgangsöffnungen 24 sind im Bereich des plattenförmigen Elementes
17 auf einer kreisförmigen Linie in gleichmäßigen Abständen zueinander angeordnet.
Zur Abdichtung des in den Behälterhals 2 eingesetzten Einsatzstückes 6 weist der zweite Schenkel
21 zwei umlaufende Dichtlippen 25 auf, die an seiner der Innenwandung des Behälterhalses
2 zugewandten Fläche angeordnet sind.
Bei in die Deckelkappe 5 eingesetztem Einsatzstück 6 greift, wie bereits zuvor beschrieben
der Dorn 18 derart in den Trinkstutzen 10, daß zwischen dem Dorn 18
und dem Trinkstutzen 10 eine kreisringförmige Ausgießöffnung 26 besteht. Ferner
greift das Schulterelement 14 der Deckelkappe 5 derart zwischen ersten und zweiten Schenkel 20
und 21 des U-förmig ausgebildeten Randbereiches 19 des Einsatzstücks 6, daß die
Rastkante 15 den in Richtung des Dornes 18 hervorstehenden Steg 22 hintergreift.
Die Durchgangsöffnungen 24 sind derart in dem Einsatzstück 6 angeordnet, daß
sie allesamt zwischen dem äußeren zweiten Schenkel 21 des Einsatzstücks 6 und der
Dichtlippe 16 der Deckelkappe 5 liegen.
In der Fig. 6 ist der Verschluß vor dem Aufschrauben auf die Trinkflasche 1 dargestellt.
Es ist zu erkennen, daß das Einsatzstück 6 in die Deckelkappe 5 eingesetzt
ist, wobei das Einsatzstück 6 durch die den Steg 22 des zweiten Schenkels 21 hintergreifende
Rastkante 15 in der Deckelkappe 5 gehalten wird. Beim Aufschrauben des
Verschlusses auf den Behälterhals 2 der Trinkflasche 1 gelangt die Sicke 12 zur Anlage auf
der Schulter 13. Diese Position ist in Fig. 3 dargestellt. Bis zu diesem Punkt ist
der Verschluß ohne Überwindung eines großen Widerstandes auf den Behälterhals 2 der
Trinkflasche 1 aufschraubbar. Durch eine weitere Drehung des Verschlusses wird
die Sicke 12 über die Schulter 13 gedrückt, so daß die Sicke 12 unterhalb der
Schulter 13 zur Anlage an dem Behälterhals 2 der Trinkflasche 1 gelangt. Dies ist dadurch
möglich, da der Verschluß aus einem Kunststoff besteht, der eine geringfügige
Elastizität aufweist, die eine gewisse Dehnung derart zuläßt, daß die Sicke 12 über
die Schulter 13 rutscht. Diese Stellung des Verschlusses, die mit der Öffnungsstellung
des Verschlusses übereinstimmt, ist in der Fig. 2 dargestellt. Es ist in der Fig. 2
zu erkennen, daß das Einsatzstück 6 mit seinem Steg 22 auf der Stirnfläche
des Behälterhalses 2 aufliegt und daß die Dichtlippen 25 des zweiten Schenkels 21 dichtend an der Innenwandung
des Behälterhalses 2 anliegen, so daß ein Austreten der in der Trinkflasche 1
enthaltenen Flüssigkeit zwischen dem zweiten Schenkel 21 und dem Behälterhals 2 vermieden
wird.
In der Fig. 2 ist ferner zu erkennen, daß die Dichtlippe 16 der Deckelkappe 5 von
dem plattenförmigen Element 17 des Einsatzstücks 6 entfernt ist, so daß die in der
Trinkflasche 1 enthaltene Flüssigkeit über die Durchgangsöffnungen 4 in die Ausgangsöffnung
26 fließen kann, von wo aus sie über den Trinkstutzen 10 abgetrunken
bzw. ausgeschüttet werden kann.
Die Schließstellung des Verschlusses ist in der Fig. 1 dargestellt. Hierbei ist zu
erkennen, daß die Deckelkappe 5 relativ zu dem in den Behälterhals 2 der Trinkflasche 1
eingesetzten Einsatzstück 6, in Achsrichtung des Behälterhalses 2, verschoben ist, so daß
einerseits die Stirnplatte 9 der Deckelkappe 5 auf dem Steg 22 des Einsatzstücks 6
und andererseits die Dichtlippe 16 der Deckelkappe 5 auf dem plattenförmigen
Element 17 des Einsatzstücks 6 aufliegt. In dieser Stellung ist der Behälterhals 2 der
Trinkflasche 1 gegenüber dem Trinkstutzen 10 abgedichtet, so daß in den Bereich
zwischen der Dichtlippe 16 und dem Trinkstutzen 10 keine Flüssigkeit aus der
Trinkflasche 1 gelangen kann. Die nach dem Verschließen des Verschlusses in diesem
Bereich befindliche Flüssigkeit kann von dem Benutzer in einfacher Weise abgetrunken
oder ausgeschüttet werden, so daß in diesem Bereich keine Flüssigkeit
verbleibt, die zu einer Verschmutzung oder zu einem Verkleben der Bauteile miteinander
führen kann. Zu diesem Zweck besteht zwischen dem Trinkstutzen 10 und
dem in dem Trinkstutzen 10 angeordneten Dorn 18 im Bereich der Ausgießöffnung
26 keine Dichtfunktion. Vielmehr ist zwischen dem freien Ende des Dornes 18 und
dem Trinkstutzen 10 ein Ringspalt 27 angeordnet, der das Austreten von zwischen
diesen Bauteilen verbleibender Flüssigkeit nach dem Verschließen des Verschlusses
ermöglicht.
In den Fig. 7 bis 9 sind verschiedene Ausführungsformen einer Abdeckvorrichtung
28 dargestellt, die an der Deckelkappe 5 angeordnet ist, um die Ausgießöffnung
26 bzw. den Trinkstutzen 10 abzudecken und derart vor Verschmutzungen
oder dergleichen zu schützen.
In der Fig. 7 ist die Abdeckvorrichtung 28 einseitig über ein Filmscharnier 29 an
der Deckelkappe 5 befestigt. Die Abdeckvorrichtung 28 ist halbkugelförmig ausgebildet
und weist in ihrem dem Filmscharnier 29 gegenüberliegenden Bereich einen
Steg 30 auf, der einerseits in eine korrespondierende Nut 31 in der Deckelkappe
5 einschnappt und andererseits über die Oberfläche der Abdeckvorrichtung 28
hervorsteht und derart einen Fingeransatz bildet, um die Abdeckvorrichtung 28 zu
öffnen.
Eine zweite Ausführungsform der Abdeckvorrichtung 28 ist in der Fig. 8 dargestellt.
Diese Ausführungsform der Abdeckvorrichtung 28 unterscheidet sich von
der Ausführungsform gemäß Fig. 7 dadurch, daß zum einen die Abdeckvorrichtung
28 ein umlaufendes Rastelement 32 aufweist, das in eine im Bereich der Deckelkappe
5 angeordnete Öffnung 33 greift. Zum anderen ist die Abdeckvorrichtung
28 derart ausgebildet, daß der Trinkstutzen 10 durch eine in der Abdeckvorrichtung
28 angeordnete Öffnung 34 greift und nach außen offen liegt. Bei dieser Abdeckvorrichtung
28 ist es möglich, den Inhalt der Trinkflasche 1 nach Öffnen des
Verschlusses auszugießen, ohne die Abdeckvorrichtung 28 zuvor entfernt zu haben.
Andererseits verhindert die Abdeckvorrichtung 28 durch ein Anliegen der Innenwandung
der Öffnung 34 am Trinkstutzen 10 bzw. dessen Wulst 11 das Eindringen
von Schmutzpartikeln, die an der Außenwandung des Trinkstutzens 10
haften. Zur direkten Trinkentnahme der Flüssigkeit aus der Trinkflasche 1 kann
demzufolge die Abdeckvorrichtung 28 entfernt werden, so daß der Trinkstutzen 10
frei zugänglich ist.
Schließlich zeigt die Fig. 9 eine dritte Ausführungsform der Abdeckvorrichtung
28, die konstruktiv wie die Abdeckvorrichtung 28 gemäß Fig. 7 mit einem Filmscharnier
29 und einem Steg 30 ausgebildet ist, jedoch gegenüber der Abdeckvorrichtung
28 gemäß Fig. 7 flacher ausgebildet ist.
Claims (12)
1. Verschluß für einen Flüssigkeitsbehälter, insbesondere
für eine Trinkflasche, mit einer, auf einem eine Öffnung aufweisenden
Hals des Behälters aufsetzbaren Deckelkappe, die an
einem Ende eine Ausgießöffnung und am gegenüberliegenden Ende ein Innengewinde
aufweist, welches mit einem Außengewinde am Hals des Behälters korrespondiert,
um die Deckelkappe in Achsrichtung des Behälterhalses bei Drehung
der Deckelkappe zu verschieben, und mit einem in den Hals des Behälters
dichtend einsetzbaren Einsatzstück, welches sich zumindest teilweise über den
Behälterhals hinaus in die Deckelkappe erstreckt und mit dieser zusammenwirkt,
um eine Öffnungs- und eine Schließstellung zu ermöglichen, wobei das Einsatzstück
zumindest eine Durchgangsöffnung aufweist, die den Innenraum des Behälters
mit der Ausgießöffnung der Deckelkappe verbindet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckelkappe (5) an ihrer dem Einsatzstück (6) zugewandten Fläche ihres Stirnseitenbereiches eine sich im wesentlichen in Achsrichtung des Behälterhalses (2) erstreckende und umlaufende Dichtlippe (16) aufweist, die in der Schließstellung dichtend auf der der Fläche des Stirnseitenbereiches der Deckelkappe (5) zugewandten Oberfläche des Einsatzstückes (6) aufliegt und
daß das Einsatzstück (6) zumindest eine zwischen der Auflagelinie der Dichtlippe (16) und seinem äußeren Rand (19) angeordnete Durchgangsöffnung (24) hat, die in der Schließstellung durch die Dichtlippe (19) gegenüber der Ausgießöffnung (26) abgedichtet ist.
daß die Deckelkappe (5) an ihrer dem Einsatzstück (6) zugewandten Fläche ihres Stirnseitenbereiches eine sich im wesentlichen in Achsrichtung des Behälterhalses (2) erstreckende und umlaufende Dichtlippe (16) aufweist, die in der Schließstellung dichtend auf der der Fläche des Stirnseitenbereiches der Deckelkappe (5) zugewandten Oberfläche des Einsatzstückes (6) aufliegt und
daß das Einsatzstück (6) zumindest eine zwischen der Auflagelinie der Dichtlippe (16) und seinem äußeren Rand (19) angeordnete Durchgangsöffnung (24) hat, die in der Schließstellung durch die Dichtlippe (19) gegenüber der Ausgießöffnung (26) abgedichtet ist.
2. Verschluß für einen Flüssigkeitsbehälter, insbesondere
für eine Trinkflasche mit einer, auf einem eine Öffnung aufweisenden
Hals des Behälters aufsetzbaren Deckelkappe, die an
einem Ende eine Ausgießöffnung und am gegenüberliegenden Ende ein Innengewinde
aufweist, welches mit einem Außengewinde am Hals des Behälters korrespondiert,
um die Deckelkappe in Achsrichtung des Behälterhalses bei Drehung
der Deckelkappe zu verschieben, und mit einem in den Hals des Behälters
dichtend einsetzbaren Einsatzstück, welches sich zumindest teilweise über den
Behälterhals hinaus in die Deckelkappe erstreckt und mit dieser zusammenwirkt,
um eine Öffnungs- und eine Schließstellung zu ermöglichen, wobei das Einsatzstück
zumindest eine Durchgangsöffnung aufweist, die den Innenraum des Behälters
mit der Ausgießöffnung der Deckelkappe verbindet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einsatzstück (6) an seiner der Deckelkappe (5) zugewandten Oberfläche seines Stirnseitenbereiches eine sich im wesentlichen in Achsrichtung des Behälterhalses (2) erstreckende und umlaufende Dichtlippe aufweist, die in der Schließstellung dichtend auf der der Oberfläche des Stirnseitenbereiches des Einsatzstückes (6) zugewandten Fläche der Deckelkappe (5) aufliegt und
daß das Einsatzstück (6) zumindest eine zwischen der Dichtlippe und seinem äußeren Rand (19) angeordnete Durchgangsöffnung (24) hat, die in der Schließstellung durch die Dichtlippe gegenüber der Ausgießöffnung (26) abgedichtet ist.
daß das Einsatzstück (6) an seiner der Deckelkappe (5) zugewandten Oberfläche seines Stirnseitenbereiches eine sich im wesentlichen in Achsrichtung des Behälterhalses (2) erstreckende und umlaufende Dichtlippe aufweist, die in der Schließstellung dichtend auf der der Oberfläche des Stirnseitenbereiches des Einsatzstückes (6) zugewandten Fläche der Deckelkappe (5) aufliegt und
daß das Einsatzstück (6) zumindest eine zwischen der Dichtlippe und seinem äußeren Rand (19) angeordnete Durchgangsöffnung (24) hat, die in der Schließstellung durch die Dichtlippe gegenüber der Ausgießöffnung (26) abgedichtet ist.
3. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Deckelkappe (5) einen Trinkstutzen (10) hat, in dem die Ausgießöffnung (26)
angeordnet ist.
4. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Trinkstutzen (10) der Deckelkappe (5) ein Dorn (18) des Einsatzstückes (6) greift,
dessen Außendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des Trinkstutzens
(10).
5. Verschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem
freien Ende des Dorns (18) und dem Trinkstutzen (10) in der Schließstellung ein
Ringspalt (27) befindet.
6. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Deckelkappe (5) an ihrem dem Behälter zugewandten Ende zumindest zwei
diametral gegenüberliegende Wülste hat, die sich in Richtung des Inneren der
Deckelkappe (5) erstrecken und mit einer am Behälter angeordneten Schulter (13)
korrespondieren.
7. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Deckelkappe (5) an ihrem dem Behälter zugewandten Ende eine umlaufende Sicke
(12) aufweist, die mit einer am Behälter angeordneten Schulter (13)
korrespondiert.
8. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Einsatzstück (6) in seinem Randbereich (19) im Querschnitt im wesentlichen U-förmig
ausgebildet ist, wobei zumindest ein zweiter Schenkel (21) parallel zur
Achsrichtung der im Behälter angeordneten Öffnung (3) verläuft.
9. Verschluß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Schenkel
(21) ein quer zu diesem verlaufender Steg (22) angeordnet ist, der einerseits auf
dem Behälterhals (2) aufliegt und sich andererseits in den U-förmig ausgebildeten
Randbereich (19) des Einsatzstückes (6) erstreckt, daß an der Deckelkappe (5) ein
ringförmiges Schulterelement (14) angeordnet ist, welches in den U-förmig
ausgebildeten Randbereich (19) zwischen ersten und zweiten Schenkel (20, 21) greift, und
daß an dem Schulterelement (14) eine umlaufende Rastkante (15) angeordnet ist,
die mit dem Steg (22) zusammenwirkt.
10. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Deckelkappe (5) eine Abdeckvorrichtung (28) angeordnet ist, mit der die
Ausgießöffnung (26) abdeckbar ist.
11. Verschluß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckvorrichtung (28) über ein Filmscharnier (29) an der Deckelkappe (5)
befestigt ist.
12. Verschluß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckvorrichtung (28) ein Rastelement (32) hat, das in eine korrespondierende
Öffnung (33) an der Deckelkappe (5) einrastbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934328582 DE4328582C2 (de) | 1993-08-25 | 1993-08-25 | Verschluß für einen Flüssigkeitsbehälter |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19934328582 DE4328582C2 (de) | 1993-08-25 | 1993-08-25 | Verschluß für einen Flüssigkeitsbehälter |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4328582A1 DE4328582A1 (de) | 1995-03-02 |
| DE4328582C2 true DE4328582C2 (de) | 1996-03-07 |
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| DE19934328582 Expired - Fee Related DE4328582C2 (de) | 1993-08-25 | 1993-08-25 | Verschluß für einen Flüssigkeitsbehälter |
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