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DE4328203A1 - Verbrennungsverfahren für Müll, Giftstoffe und Abfälle in hermetischen Kessel - Google Patents

Verbrennungsverfahren für Müll, Giftstoffe und Abfälle in hermetischen Kessel

Info

Publication number
DE4328203A1
DE4328203A1 DE19934328203 DE4328203A DE4328203A1 DE 4328203 A1 DE4328203 A1 DE 4328203A1 DE 19934328203 DE19934328203 DE 19934328203 DE 4328203 A DE4328203 A DE 4328203A DE 4328203 A1 DE4328203 A1 DE 4328203A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tank
combustion
wastes
boiler
compressed air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934328203
Other languages
English (en)
Inventor
Jonathan Bohn
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DE19934328203 priority Critical patent/DE4328203A1/de
Publication of DE4328203A1 publication Critical patent/DE4328203A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G2202/00Combustion
    • F23G2202/30Combustion in a pressurised chamber
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G2204/00Supplementary heating arrangements
    • F23G2204/10Supplementary heating arrangements using auxiliary fuel
    • F23G2204/101Supplementary heating arrangements using auxiliary fuel solid fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G2209/00Specific waste
    • F23G2209/12Sludge, slurries or mixtures of liquids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

Jetzige Müll- und Abfallverbrennungsverfahren mittels bestehender Anlagen fordern sorgfältigste Rauchreinigung mit teilweise mehrstufigen Abgasfiltern. Diese Verfahren sind in der Regel sehr teuer und verunreinigen die Luft dennoch mit Rauchgasen und sonstigen Giftstoffen.
Mit dem vorgelegten Verfahren wird es möglich sein, Müll und sonstige Abfälle geruchs- und rauchfrei zu verbrennen. Bei Arbeitstemperaturen von 500-1000 Grad Celcius (oder noch höher) wird darüber hinaus auch die Verbrennung einer Vielzahl sonstiger Stoffe möglich sein.
Um das Ziel einer emissionsfreien Verbrennung zu erreichen, erfolgt diese in einem hermetisch abgeschlossenen Kessel.
Hierzu wird das zu verbrennende Material gepreßt und in die vorgeheizte Brennkammer befördert. Anschließend wird die Brenn­ kammer weiter erhitzt, bis sich das zu verbrennende Material selbst entzündet. Während dieses gesamten Vorganges wird erwärmte Preßluft zugeführt, die die Verbrennungsreaktion in Gang setzt und die emissionsfreie Verbrennung ermöglicht.
Erklärung der Funktionsweise
Grundlage meiner Entwicklung ist mein Patent Nr. 214 723 der ehemaligen UDSSR, das ich zur emissionsfreien Verbrennung unterschiedlichster Materialien weiterentwickelt habe.
Mit dem in der ehemaligen UDSSR patentierten Verfahren ist es möglich, mit kohlehaltigen Ablagerungen verstopfte Rohrleitungen freizubrennen, ohne diese vorher demontieren bzw. freibohren zu müssen. Dazu wird eine Brennereinrichtung an einem Rohrende montiert und Preßluft in das verstopfte Rohr eingeblasen. An diesem Rohrende bildet sich daraufhin ein Reaktionsgebiet, das sich mit ca. 1m/sec in dem Rohr fortsetzt und dieses freibrennt. Dazu ist es nicht notwendig, daß die zugeführte Preßluft das Rohr durchströmen kann. Die Reaktionstemperatur liegt bei ca. 500-1000 Grad Celsius, teilweise höher. Die Temperatur ist leicht über die Zugabe der Preßluft zu steuern und die Reaktion bricht ab, wenn die Preßluftzufuhr unterbrochen wird. Bei der Anwendung des Verfahrens ist darauf zu achten, daß das andere Ende des Rohres absolut dicht schließt, da es sonst zu einem Druchbrennen und einer 2-3 Meter langen Stichflamme kommen kann. Das Verfahren wurde von mir mit Erfolg bei einer Eisenbahnlokomotive angewandt, deren Auspuffanlage incl. Kollektoren, 2 Auspufftöpfen und Abgasrohren (ca. 3 Kubikmeter Rauminhalt) innerhalb von 5 Minuten rückstandsfrei ausgebrannt war. Dabei verblieben in dem System weder Rauch noch sonstige Rückstände, die Reinigungsqualität kann somit als ausgezeichnet gelten.
Basierend auf diesem Verfahren habe ich Versuche angestellt, Stoffe unter Zugabe von Preßluft emissionsfrei zu verbrennen. Dazu werden die zu verbrennenden Stoffe gepreßt und in einen vorgeheizten, hermetisch abgeschlossenen Kessel eingebracht. Durch Zuführung erwärmter Preßluft kommt es dann in diesem Kessel zu genau den gleichen Verbrennungsvorgängen wie oben beschrieben. Dabei läßt sich, wie bereits erwähnt, die Reaktionsgeschwindigkeit und -temperatur durch die Regulierung der Preßluftzufuhr steuern. Dadurch ist es möglich, auch sehr hohe Temperaturen zu erreichen, die zur Verbrennung von z. B. dioxinhaltigen Abfällen notwendig sind.
Bei Versuchen stellte sich heraus, daß durch die Zugabe von Steinkohle bzw. anderer Brennstoffe das Verfahren auch sehr gut zur Verbrennung von Stoffen mit niedrigeren Heizwerten angewandt werden kann. Dabei kommt es dann zu besonders hohen Reaktionstemperaturen und die Preßluftzufuhr kann entsprechend herabgesetzt werden.
Bei allen Versuchen wurden keine Rückstände freigesetzt und das Verbrennungsergebnis war ausgezeichnet.

Claims (2)

1. Emissionsfreie Verbrennungsverfahren, insbesondere für Müll, Abfälle und Giftstoffe mit dem Ziel, eine Verschmutzung der Luft durch Rauch, Gase und Gerüche zu vermeiden:
Die Verbrennung wird in einem hermetisch abgeschlossenen, vorgewärmten Kessel durchgeführt, wobei ständig erwärmte Preßluft zugeführt wird. Das zu verbrennende Material wird in gepreßter Form zugeführt und entzündet sich im Kessel selbst. Dies führt zu einer Kettenreaktion im Kessel, die eine weitere Energiezufuhr drosselt bzw. unnötig macht.
2. Verfahren wie unter 1. beschrieben, jedoch für Materialien mit geringen Heizwerten:
Hierbei wird die für die Verbrennung notwendige Selbstentzündung durch Hinzusetzen von Steinkohle oder anderer Brennstoffe in Gang gesetzt. Somit eignet sich das Verfahren auch für Materialien mit geringen Heizwerten, wie z. B. Schlamm.
DE19934328203 1993-08-21 1993-08-21 Verbrennungsverfahren für Müll, Giftstoffe und Abfälle in hermetischen Kessel Withdrawn DE4328203A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3693662A4 (de) * 2018-12-13 2020-11-25 The 13th Research Institute Of China Electronics Technology Group Corporation Vorrichtung zur verbrennung und entsorgung von brennbarem abfall

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0443596A1 (de) * 1990-02-23 1991-08-28 Thermoselect Aktiengesellschaft Verfahren zum Transportieren, Zwischenlagern und energetischen sowie stofflichen Verwerten von Entsorgungsgut aller Art und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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