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DE4313029A1 - Lastkraftfahrzeug - Google Patents

Lastkraftfahrzeug

Info

Publication number
DE4313029A1
DE4313029A1 DE19934313029 DE4313029A DE4313029A1 DE 4313029 A1 DE4313029 A1 DE 4313029A1 DE 19934313029 DE19934313029 DE 19934313029 DE 4313029 A DE4313029 A DE 4313029A DE 4313029 A1 DE4313029 A1 DE 4313029A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cab
bearing
steering column
point
driver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934313029
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl Ing Bufler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19934313029 priority Critical patent/DE4313029A1/de
Publication of DE4313029A1 publication Critical patent/DE4313029A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/06Drivers' cabs
    • B62D33/0604Cabs insulated against vibrations or noise, e.g. with elastic suspension
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/06Drivers' cabs
    • B62D33/063Drivers' cabs movable from one position into at least one other position, e.g. tiltable, pivotable about a vertical axis, displaceable from one side of the vehicle to the other
    • B62D33/067Drivers' cabs movable from one position into at least one other position, e.g. tiltable, pivotable about a vertical axis, displaceable from one side of the vehicle to the other tiltable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Lastkraftfahrzeug mit einem drei­ punktförmig auf einem Fahrzeugrahmen gelagerten selbsttragenden Fahrerhaus der im Oberbegriff des Patentanspruchs genannten Art.
Lastkraftfahrzeuge werden im allgemeinen nicht nur auf asphal­ tierten oder betonierten Straßen bewegt, sondern auch auf unbe­ festigten Wegen. Häufig müssen sie auch in einem mehr oder weni­ ger unwegsamen, d. h. sehr unebenen Gelände betrieben werden.
Um für solche Einsätze geeignet zu sein, werden die üblicher­ weise zumindest zwei außenseitige Längsträger aufweisenden Fahrzeugrahmen der Fahrzeuge im allgemeinen derart ausgebildet und bemessen, daß sie sich um ihre Längsachsen mehr oder weniger stark verwinden können. Bei ausgesprochen geländegängigen Fahr­ zeugen werden die Fahrzeugrahmen mitunter extrem verwindungsfä­ hig ausgebildet.
Damit es bei solchen Fahrzeugen mit stark verwindungsfähigen Fahrzeugrahmen nicht auch zu entsprechend starken Verwindungen des Fahrerhauses kommt, ist es bekannt (z. B. DE-22 39 537-A1, DE-27 01 521-A1) für die Lagerung des Fahrerhauses auf dem Fahr­ zeugrahmen statt einer zuvor im allgemeinen verwendeten Vier­ punktlagerung eine Dreipunktlagerung vorzusehen.
Bei einem bekannten Lastkraftfahrzeug mit einem dreipunktgela­ gerten Fahrerhaus (DE-22 39 537-A1) ist die elastische Lagerung des rückwärtigen Endes des Fahrerhauses auf dem Fahrzeugrahmen mittels seitlicher Federbeine durchgeführt, die einenends am Fahrerhausboden und anderenends an den Längsträgern des Fahr­ zeugrahmens angelenkt sind, wobei die Federbeine an ihren fah­ rerhausseitigen Enden durch eine bügelförmige Blattfeder mitein­ ander verbunden sind, auf der sich das Fahrerhaus im Bereich der Fahrzeuglängsachse, also zwischen den beiden Längsträgern ab­ stützt.
Das vordere Ende des Fahrerhauses ist dagegen offenbar in übli­ cher Weise mittels zweier seitlicher Lagerstellen an den beiden Längsträgern des Fahrzeugrahmens angelenkt.
Bei einem anderen bekannten geländegängigen Lastkraftfahrzeug mit dreipunktgelagertem Fahrerhaus (DE-27 01 521-A1) ist das Fahrerhaus selbst auf einem torsionssteifen Hilfsrahmen befe­ stigt, und zwar derart, daß es im Bedarfsfall um eine in seinem vorderen Bereich gelegene Querachse kippbar ist. Der torsions­ steife Hilfsrahmen weist seinerseits drei Befestigungspunkte auf, und zwar zwei im rückwärtigen Bereich des Fahrerhauses an den beiden Fahrzeuglängsträgern und einen im Frontbereich des Fahrerhauses etwa im Bereich der neutralen Fahrzeugrahmenlängs­ achse an einem Fahrzeugquerträger.
Im allgemeinen ist der Arbeitsplatz des Fahrers entweder auf der linken Seite des Fahrerhauses etwa über dem linken Längsträger des Fahrzeugrahmens oder aber auf der rechten Seite des Fahrer­ hauses etwa über dem rechten Längsträger des Fahrzeugrahmens an­ geordnet. Entsprechend sind das Fußhebelwerk zur Betätigung von Kupplung, Bremse und Gas sowie die Lenksäule mit dem Lenkrad entweder auf der linken bzw. auf der rechten Seite des Fahrer­ hauses plaziert.
Sofern diese Betätigungseinrichtungen ihrerseits mit dem linken bzw. mit dem rechten außenseitigen Längsträger gekoppelt sind, was üblicherweise der Fall ist, treten bei diesen Fahrzeugen trotz dreipunktförmiger Lagerung des Fahrerhauses bei Gelände­ fahrt o. ä. vergleichsweise große störende Relativbewegungen dieser Betätigungseinrichtungen gegenüber dem Fahrerhaus auf.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Lastkraftfahrzeug der im Oberbegriff des Patentanspruchs ge­ nannten Art derart weiter zu verbessern, daß derartige störende Relativbewegungen beseitigt oder aber zumindest spürbar ver­ ringert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Pa­ tentanspruchs gelöst.
Erfindungsgemäß werden zwei Lagerpunkte des selbsttragenden Fah­ rerhauses im Abstand zueinander auf oder zumindest annähernd auf dem lenksäulenseitigen Längsträger, der dritte Lagerpunkt dage­ gen auf oder zumindest annähernd auf dem anderen Längsträger an­ geordnet, wobei dieser dritte Lagerpunkt derart ausgebildet ist, daß er Relativbewegungen zwischen dem Fahrerhaus und diesem Längsträger zuläßt.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
In der prinzipienhaften und schematisierten Zeichnung zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht des Vorderwagens eines er­ findungsgemäßen Lastkraftfahrzeugs und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den das Fahrerhaus tra­ genden Bereich des Fahrzeugrahmens.
Das im Ausführungsbeispiel dargestellte Lastkraftfahrzeug be­ sitzt einen mit 1 bezifferten Fahrzeugrahmen, der u. a. zwei au­ ßenseitige Längsträger 1a und 1b enthält, die in üblicher Weise durch nicht weitere dargestellte Querträger miteinander verbun­ den sind, wobei der Fahrzeugrahmen derart bemessen und ausgebil­ det ist, daß er sich bei Geländefahrten um seine Längsachse stark verwinden kann.
Auf diesem Fahrzeugrahmen 1 ist u. a. ein selbsttragendes Fah­ rerhaus 2 gelagert. Diese Lagerung ist als Dreipunktlagerung ausgebildet.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel wurde ein Linkslenker ange­ nommen, d. h. ein Fahrzeug, bei dem sich die Bedienungseinrich­ tungen, also Lenksäule 3 und ein Fußhebelwerk 7 zur Betätigung von Kupplung, Bremse und Gas auf der linken Seite des Fahrer­ hauses 2 befinden, also etwa über dem linken Längsträger 1a.
Deshalb ist die Dreipunktlagerung derart ausgebildet, daß zwei der drei Lagerpunkte, nämlich die Lagerpunkte 4 und 5 im Abstand zueinander auf - oder gegebenenfalls zumindest annähernd auf - dem lenksäulenseitigen linken Längsträger 1a und der dritte La­ gerpunkt 6 auf - oder gegebenenfalls zumindest annähernd auf - dem anderen Längsträger 1b angeordnet sind. Der dritte Lager­ punkt 6 ist dabei derart ausgebildet, daß sich das Fahrerhaus 2 und der Längsträger 1b in diesem Bereich beim Verwinden des Fahrzeugrahmens 1 relativ zueinander bewegen können, was in Fig. 2 durch Pfeile angedeutet ist.
Durch diese Ausbildung der Dreipunktlagerung werden bei Gelände­ fahrten Nickbewegungen des Fahrerhauses 2 relativ zum lenksäu­ lenseitigen Längsträger 1a unterbunden, mit der Folge, daß sich das Fußhebelwerk sowie die Lenksäule, die ja üblicherweise mit dem darunter befindlichen Längsträger 1a gekoppelt sind, auch bei starken Verwindungen des Fahrzeugrahmens 1 lediglich noch etwas in Fahrzeugquerrichtung relativ zum Fahrerhaus 2 bewegen können, was i. a. jedoch nicht weiter stört. Diese seitliche Winkeländerung der Lenksäule kann im übrigen auch dadurch etwas verringert werden, wenn der im Ausführungsbeispiel etwa mittig zwischen den beiden Lagerpunkten 4 und 5 liegende dritte Lager­ punkt 6 weiter nach vorn verlegt wird.
Es versteht sich, daß die drei Lagerpunkte 4, 5 und 6 in übli­ cher Weise elastisch ausgebildet sind, um die Geräuschübertra­ gung und die Übertragung von Erschütterungen auf das Fahrerhaus 2 möglichst klein zu halten.

Claims (1)

  1. Lastkraftfahrzeug mit einem dreipunktförmig auf einem Fahrzeug­ rahmen (1) mit außenseitigen Längsträgern (1a, b), insbesondere auf einem um seine Längsachse stark verwindungsfähigen Fahrzeug­ rahmen gelagerten selbsttragenden Fahrerhaus (2), dessen Fußhe­ belwerk (7) und Lenksäule (3) entweder auf der linken oder der rechten Seite des Fahrerhauses (2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Lagerpunkte (4, 5) des Fahrerhauses (2) im Abstand zu­ einander auf oder zumindest annähernd auf dem lenksäulenseitigen Längsträger (1a) und der dritte Lagerpunkt (6) auf oder zumin­ dest annähernd auf dem anderen Längsträger (1b) angeordnet sind, wobei der dritte Lagerpunkt (6) als Relativbewegungen zwischen Längsträger (1b) und Fahrerhaus (2) zulassendes Lager aus­ gebildet ist.
DE19934313029 1992-05-02 1993-04-21 Lastkraftfahrzeug Withdrawn DE4313029A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934313029 DE4313029A1 (de) 1992-05-02 1993-04-21 Lastkraftfahrzeug

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4214615 1992-05-02
DE19934313029 DE4313029A1 (de) 1992-05-02 1993-04-21 Lastkraftfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4313029A1 true DE4313029A1 (de) 1993-11-04

Family

ID=25914504

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19934313029 Withdrawn DE4313029A1 (de) 1992-05-02 1993-04-21 Lastkraftfahrzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4313029A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5579860A (en) * 1995-03-28 1996-12-03 Ottawa Truck, Inc. Three-point cab mounting system for a one man cab using one rear mount
EP2103506A3 (de) * 2008-03-17 2009-10-28 Linde Material Handling GmbH Flurförderzeug
CN102717832A (zh) * 2012-06-01 2012-10-10 内蒙古北方重型汽车股份有限公司 一种非公路矿用自卸车车架

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EP2103506A3 (de) * 2008-03-17 2009-10-28 Linde Material Handling GmbH Flurförderzeug
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