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DE4303645A1 - Vorrichtung zur Bereitstellung befeuchteten Atemgases - Google Patents

Vorrichtung zur Bereitstellung befeuchteten Atemgases

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DE4303645A1
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insert
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cylinder
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water
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Gerd Domisch
Walter Beckfeld
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DEVILBISS MEDIZINISCHE PRODUKT
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bereitstellung be­ feuchteten Atemgases mit einem Wasser enthaltenden Gehäuse, mit einem über jeweils einen Teil seiner Länge in das Wasser tauchenden und aus dem Wasser herausstehenden Zylinder aus einem Material, das eine Kapillarwirkung hat, aufgrund derer der Zy­ linder Wasser ansaugt und über seine ganze Länge feucht ist, und mit einem in den Zylinder hineinragenden, im wesentlichen zy­ lindrischen Einsatz, der mit dem aus dem Wasser herausstehenden Teil des Zylinders einen Ringspalt bildet, durch den zu befeuch­ tendes Atemgas hindurchleitbar ist.
Eine solche Vorrichtung ist aus der Praxis bekannt. Sie hat einen in den Zylinder hineinragenden Einsatz in Form eines zentralen Wasserzufuhrrohrs. An den Ringspalt zwischen dem Zylinder und dem Wasserzufuhrrohr führen von oben zwei Atemgasanschlüsse, die durch eine kurze plattenförmige Blende voneinander getrennt sind. Die Atemgasführung durch den Ringspalt ist dadurch recht unde­ finiert, und es wird nicht die volle Befeuchtungskapazität des Zylinders genutzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine im Aufbau unaufwendige, einfach zu handhabende Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der bei geringem kompressiblem Volumen eine intensive und gleichmäßige Atemgasbefeuchtung erreicht wird.
Die diese Aufgabe lösende Vorrichtung hat einen Einsatz mit einem mittigen axialen Atemgaskanal, an dessen unterem Ende sich ein Atemgasübertritt in den Ringspalt befindet.
Erfindungsgemäß erfolgt eine koaxiale Atemgasführung durch einen engen Ringspalt an dem nassen Zylinder entlang. Das gewährleistet eine intensive und gleichmäßige Atemgasbefeuchtung bei geringem kompressiblem Volumen. Da die für die Atemgasbefeuchtung als Ab­ wehfläche herangezogene Zylinderfläche groß und der Ringspalt eng sind, sollte der Einsatz nicht zu klein dimensioniert sein. Mit dem zentralen Atemgaskanal wird sein Volumen effektiv genutzt.
Bei einer bevorzugten Bauform hat das Gehäuse unten einen Boden, über dem das Wasser steht. Der Einsatz ist mit einer Wasserleitung versehen, die oberhalb des Bodens endet und deren Öffnung von einem Schwimmer beherrscht wird. Die Wasserzufuhr durch den Ein­ satz ist für den Aufbau der Vorrichtung praktisch. Die Schwimmer­ steuerung der Wasserzufuhr kann darauf ausgelegt sein, einen sehr niedrigen Wasserstand in dem Gehäuse aufrechtzuerhalten. Dadurch steht ein sehr großer Teil der Zylinderfläche als Abwehfläche zur Verfügung, und es wird eine effektive Befeuchtung des Atem­ gases erreicht. Ein niedriger Wasserfüllstand des Gehäuses ist überdies für Anwendungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung von Bedeutung, bei denen zugleich mit der Befeuchtung eine Erwärmung des Atemgases erfolgen soll. Die Vorrichtung wird dazu insgesamt in ein geeignetes Heizgerät eingesetzt und damit geheizt. Dank des kleinen Wasservolumens in dem Gehäuse ist die erforderliche Heizleistung gering und eine gute thermische Steuerbarkeit der Vorrichtung gewährleistet.
Vorzugsweise ist der Schwimmer an dem Einsatz axial verschieblich gehaltert und geführt. Dadurch ist eine einfache Montage und Demontage und eine hohe Funktionssicherheit des Schwimmers gewähr­ leistet.
Bei einer bevorzugten Bauform hat der Einsatz eine Bodenwand, die dem Boden des Gehäuses mit Abstand gegenüberliegt. Durch die Bodenwand ist ein als Wasserleitung dienendes Rohr hindurchge­ führt, dessen Ende von der Bodenwand nach unten vorsteht. Der Schwimmer liegt vor der Öffnung des Rohrendes, mit der er zur Steuerung der Wasserzufuhr in unaufwendiger Weise unmittelbar zusammenwirkt.
Der Einsatz kann oberhalb der Bodenwand mit radialen Stich­ bohrungen versehen sein, durch die der zentrale Atemgaskanal mit dem Ringspalt kommuniziert. Das Atemgas wird so bis dicht vor den Wasserspiegel in dem Gehäuse geführt und umgelenkt und an­ nähernd der ganze aus dem Wasser herausstehende Teil des Zylinders als Abwehfläche zur Befeuchtung herangezogen.
Bei einer bevorzugten Bauform erstreckt sich das als Wasserleitung dienende Rohr wenigstens abschnittsweise mittig und axial durch den zentralen Atemgaskanal des Einsatzes. Das Ende des Rohrs steht mittig und axial von der Bodenwand vor. Der Schwimmer ist koaxial an dem Einsatz angebracht. Die Öffnung des vorstehenden Rohrendes kann halbkugelförmig angeschliffen sein und der Schwimmer ein vorzugsweise membranartiges Dichtelement tragen, das mit der Öff­ nung unter Abdichtung zusammenwirkt. Diese Konfiguration gewähr­ leistet bei einfachem Aufbau ein promptes Ansprechen des Schwimmers, was für die Aufrechterhaltung eines niedrigen Wasser­ stands in dem Gehäuse von Bedeutung ist.
Das Gehäuse hat vorzugsweise einen Deckel, der den Einsatz trägt und einen Wasseranschluß für die Wasserleitung sowie zwei Atemgas­ anschlüsse hat, von denen der eine mit dem zentralen Atemgaskanal und der andere mit dem Ringspalt kommuniziert. Durch diesen Aufbau ist eine einfache Montage und Demontage der Vorrichtung z. B. zu Reinigungs- und Desinfektionszwecken gewährleistet.
Der Zylinder besteht vorzugsweise aus Glassintermaterial mit speziell entwickelter Körnung, das ausgezeichnete Kapillareigen­ schaften hat und eine vollständige Benetzung des Zylinders in kürzester Zeit gewährleistet. Der Zylinder kann dünnwandig ausge­ legt sein. Seine Wanddicke beträgt beispielsweise ca. 1 mm. Für Anwendungen, bei denen zugleich mit der Befeuchtung eine Erwärmung des Atemgases erfolgen soll, ist durch die Dünnwandigkeit des Zylinders eine kurze Aufheizzeit und gute thermische Steuerbarkeit der Vorrichtung gewährleistet.
Bei einer bevorzugten Bauform ist das Gehäuse der Vorrichtung zylindrisch und so dimensioniert, daß der Zylinder mit wenig Spiel hineinpaßt. Für Anwendungen, bei denen zugleich mit der Befeuch­ tung eine Erwärmung des Atemgases erfolgen soll, ist eine enge Passung für einen guten Wärmeübergang zwischen Gehäuse und Zy­ linder bevorzugt. Vorzugsweise stützt sich der Zylinder mit vor seinen Enden liegenden elastischen Ringen an dem Gehäuse ab. Der Zylinder ist so stoßgeschützt in dem Gehäuse untergebracht und bei Abnehmen des Deckels gegen ein Herausfallen gesichert. Die Ringe sind vorzugsweise Dichtringe, mit denen die Fuge zwischen Gehäuse und Zylinder einwandfrei hygienisch abgedichtet ist.
In einer alternativen Variante besteht der Zylinder aus Filter­ papier. Dieses Material ist unaufwendig und kostengünstig.
Das Gehäuse der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht vorzugsweise aus dünnwandigem Edelstahl. Dieses Material ist über lange Stand­ zeiten sicher inert. Ein Edelstahlgehäuse hält der mechanischen und thermischen Beanspruchung bei wiederholtem Thermodesinfizieren und/oder Autoklavieren einwandfrei stand. Für Anwendungen, bei denen die Vorrichtung in ein Heizgerät eingesetzt wird, um zu­ gleich mit der Befeuchtung eine Erwärmung des Atemgases zu be­ wirken, ist durch die Dünnwandigkeit des Gehäuses trotz der schlechten Wärmeleitfähigkeit von Edelstahl eine kurze Aufheizzeit und gute thermische Steuerbarkeit gewährleistet. In diesem Zu­ sammenhang ist der niedrige Wasserfüllstand des Gehäuses von Be­ deutung. Die direkte Wärmeübertragung von einem Heizgerät durch ein Edelstahlgehäuse auf zur Luftbefeuchtung dienendes Wasser und einen damit befeuchteten Zylinder hat nach Kenntnis der Er­ finder im Stand der Technik kein Vorbild.
Der Deckel und der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung be­ steht vorzugsweise aus wärmebeständigem Kunststoff, insbesondere Delrin oder Polycarbonat.
Vorzugsweise lassen sich alle Komponenten der erfindungsgemäßen Vorrichtung abgesehen von dem aus Filterpapier bestehenden Zy­ linder zum Zweck der Sterilisation autoklavieren.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung zur Bereitstellung befeuchteten Atemgases.
Die Vorrichtung hat ein wasserdichtes Gehäuse 10 in Form eines länglichen kreiszylindrischen Bechers aus dünnwandigem Edelstahl mit einem Boden 12 und einer Zylinderwand 14. Das obere Ende des Gehäuses 10 ist mit einem Deckel 16 verschlossen.
In dem Gehäuse 10 ist mit wenig Spiel ein Zylinderrohr 18 aufge­ nommen, das sich über einen Großteil der Gehäuselänge erstreckt. Das Zylinderrohr 18 besteht aus Glassintermaterial hoher Kapilla­ rität. An der Bodeninnenseite des Gehäuses 10 sitzt ein in dessen Zylinderöffnung passender Rundschnurring 20 aus elastischem Mate­ rial, an dem sich das Zylinderrohr 18 mit seinem unteren Ende abstützt. Am oberen Ende des Zylinderrohrs 18 ist ein zylindrischer Haltering 22 rechteckigen Querschnitts angeordnet, dessen Innendurchmesser dem des Zylinderrohrs 18 entspricht. Der Haltering 22 hat eine äußere Umfangsnut, in der ein Dichtring 24 sitzt. Der Dichtring 24 wird gegen den Innenmantel der Gehäuse­ wand 14 gepreßt, um den Haltering 22 und damit das Zylinderrohr 18 zu fixieren.
Der Deckel 16 ist der Grundform nach kreiszylindrisch. Sein dem Gehäuse 10 zugewandtes unteres Ende ist im Durchmesser abgestuft. Dadurch ist ein Ansatz kleineren Durchmessers gebildet, der sich passend in das Gehäuse 10 einstecken läßt. Der Innendurchmesser des Ansatzes 26 entspricht dem des Zylinderrohrs 18. In einer Umfangsnut des Ansatzes sitzt ein Dichtring 28, mit dem der Ansatz 26 gegen den Innenmantel der Gehäusewand 14 abgedichtet ist. Die Einstecktiefe des Deckels 16 ist durch seine Durchmesserstufe 30 begrenzt.
Oberhalb der Durchmesserstufe 30 steht der Deckel 16 radial außen über das Gehäuse 10 vor. Die Durchmesserstufe 30 bildet so zu­ gleich einen Anschlag, durch den die Einstecktiefe der Vorrichtung in ein nicht näher dargestelltes Heizgerät begrenzt ist.
Der Deckel 16 hat eine im Durchmesser abgestufte axiale Durch­ gangsbohrung, deren Abschnitt größeren Durchmessers 32 dem Gehäuse 10 zugewandt ist. Der Abschnitt kleineren Durchmessers ist mit einem Innengewinde 34 versehen, in das von außen ein Normanschluß 36 eingeschraubt ist. Der Normanschluß 36 hat einen Gewindezapfen 38 mit einem zu dem Innengewinde 34 passenden Außengewinde. Er steht mittig und axial von der Oberseite des Deckels 16 ab.
In das Innengewinde 34 des Deckels 16 ist von innen ein Einsatz 40 eingeschraubt, der die Grundform eines länglichen kreiszy­ lindrischen Bechers hat. Der Einsatz 40 ragt koaxial in das Ge­ häuse 10 hinein. Seine Zylinderwand ist am oberen Ende im Durchm­ esser abgestuft, so daß ein Ansatz 42 kleineren Durchmessers ge­ bildet ist, der ein zu dem Innengewinde 34 des Deckels 16 passen­ des Außengewinde hat. Der Einsatz 40 ist bis zum Anschlag an der Durchmesserstufe 44 in den Deckel 16 eingeschraubt.
Die Zylinderwand des Einsatzes 40 ist von dem Innenmantel des Zylinderrohrs 18 unter Bildung eines engen Ringspalts 46 be­ abstandet. Der Einsatz 40 hat eine Bodenwand 48, die dem Boden 12 des Gehäuses 10 mit Abstand gegenüberliegt, und eine mittige axiale Zylinderöffnung, die sich von dem Gewindeansatz 42 bis hin zu der Bodenwand 48 erstreckt. Die Öffnung bildet einen zen­ tralen Atemgaskanal 50, mit dem der Normanschluß 36 kommuniziert. Oberhalb der Bodenwand 48 ist die Zylinderwand des Einsatzes 40 mit sechs gleichmäßig über den Umfang verteilten radialen Stich­ bohrungen 52 versehen, über die der Atemgaskanal 50 mit dem Ring­ spalt 46 zwischen Einsatz 40 und Zylinderrohr 18 kommuniziert. Die lichte Weite 54 des zentralen Atemgaskanals 50, des Ringspalts 46 und der sie verbindenden Stichbohrungen 52 ist anwenderbezogen dimensioniert und insbesondere für pediatrische Anwendungen kleiner als für Anwendungen in der Allgemeinmedizin.
Auf Höhe des Deckels 16 hat der Einsatz 40 von dem Innenmantel des Abschnitts größeren Durchmessers 32 der Durchgangsbohrung einen Abstand, der der Breite des Ringspalts 46 entspricht. Der Ringspalt ist so im Bereich des Halterings 22 und Deckels 16 nach oben verlängert. Der Deckel ist mit einer radialen Stichbohrung 56 versehen, die die Verlängerung 58 des Ringspalts 46 trifft.
Die Stichbohrung 56 weist ein Innengewinde auf, in das ein zweiter Normanschluß 60 eingeschraubt ist. Der Normanschluß 60 steht radial nach außen von dem Deckel 16 ab.
Der Deckel 16 ist oberhalb des zweiten Normanschlusses 60 abge­ schrägt, so daß der sich nach oben verjüngt. Im Bereich der Schräge 62 ist der Deckel 16 mit einer weiteren Stichbohrung 64 versehen, deren Achse senkrecht zu der Schräge 62 gerichtet ist. Die Stichbohrung 64 trifft die Gewindebohrung 34 des Deckels 16 zwischen dem Gewindezapfen 38 des ersten Normanschlusses 36 und dem Gewindeansatz 42 des Einsatzes 40. Sie ist mit einem Innenge­ winde versehen, in das ein von dem Deckel 16 nach außen ab­ stehender Normanschluß 66 für eine Wasserleitung eingeschraubt ist. Der Normanschluß 66 hat ein der Achsneigung der Stichbohrung 64 entsprechendes Gefälle nach unten.
Die Wasserleitung besteht aus einem dünnen Rohr 68, das mittig an dem Normanschluß 66 ansetzt. Das Rohr 68 hat einen kurzen nach unten gekrümmten Abschnitt und einen langen geraden Abschnitt, der sich frei entlang der Mittelachse des zentralen Atemgaskanals 50 erstreckt. Das Rohr 68 sitzt fest in einer mittigen Paßbohrung 70 der Bodenwand 48 des Einsatzes 40. Das Rohrende steht nach unten über die Bodenwand 48 vor. Die Paßbohrung 70 hat an der Oberseite der Bodenwand 48 eine konische Erweiterung 72, die das Einführen des Rohrs 68 erleichtert.
Zwischen der Bodenwand 48 des Einsatzes 40 und dem Boden 12 des Gehäuses 10 befindet sich ein Schwimmer 74. Der Schwimmer 74 ist ein mittig und axial angeordneter Hohlzylinder. An seiner Ober­ seite ist mittig etwas versenkt eine Membran 76 angebracht, die mit der Öffnung des von der Bodenwand 48 abstehenden Rohrendes dichtend zusammenwirkt. Der Schwimmer 74 ist mit drei ihn über­ greifenden und zwischen sich aufnehmenden Spangen 78 unverlierbar an dem Einsatz 40 gehaltert und mit axialem Verschiebespiel zwischen den Spangen 78 geführt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung entspricht in Form und Größe einem herkömmlichen gammasterilisierten Einwegzylinder, der zur Luftbefeuchtung in ein Heizgerät eingesetzt wird. Sie ist ge­ eignet, den Einwegzylinder zu ersetzen, mit dessen Einmal-Gebrauch zur Verdampfung von z. B. ca. 21 Sterilwasser ein erheblicher Müllanfall einhergeht. Im Betrieb wird die Vorrichtung an ein Wasserreservoir angeschlossen und anstelle des Einwegzylinders in das Heizgerät eingesetzt. Der Schwimmer 74 hält einen niedrigen Wasserfüllstand in dem Gehäuse 10 aufrecht. Wasser und Zylinder­ rohr 18 werden durch das Gehäuse 10 hindurch erwärmt und das Zy­ linderrohr 18 durch seine Kapillarwirkung benetzt. Atemgas strömt durch den ersten Normanschluß 36 und den zentralen Atemgaskanal 50 in die Vorrichtung ein und durch den Ringspalt 46 an dem Zy­ linderrohr 18 entlang, wo es befeuchtet wird. Das befeuchtete Atemgas tritt durch den zweiten Normanschluß 60 aus der Vor­ richtung aus.
Die Vorrichtung läßt sich durch Abnehmen des Deckels 16, Heraus­ schrauben des Einsatzes 40 und der Normanschlüsse 36, 60, 66 aus dem Deckel 16, Abnehmen des Schwimmers 74 von dem Einsatz 40 und Ausbauen des Halterings 22, Zylinderrohrs 18 und Rundschnurrings 20 aus dem Gehäuse 10 auf einfache Weise komplett demontieren. Alle Komponenten der Vorrichtung können in einem Thermodesinfektor gewaschen und anschließend autoklaviert werden.
Das beschriebene Zylinderrohr 18 aus Glassintermaterial kann durch ein Papierfilter ersetzt werden, das bei einem jeden Reinigungs­ vorgang ausgetauscht wird. Der damit einhergehende Müllanfall ist verglichen mit dem Austausch eines Einwegzylinders gering.
Bezugszeichenliste
10 Gehäuse
12 Boden
14 Gehäusewand
16 Deckel
18 Zylinderrohr
20 Rundschnurring
22 Haltering
24 Dichtring
26 Ansatz
28 Dichtring
30 Durchmesserstufe
32 Abschnitt größeren Durchmessers
34 Gewindebohrung
36 erster Normanschluß
38 Gewindezapfen
40 Einsatz
42 Gewindeansatz
44 Durchmesserstufe
46 Ringspalt
48 Bodenwand
50 Atemgaskanal
52 Stichbohrung
54 lichte Weite
56 Stichbohrung
58 Verlängerung
60 zweiter Normanschluß
62 Schräge
64 Stichbohrung
66 Wasseranschluß
68 Rohr
70 Paßbohrung
72 Erweiterung
74 Schwimmer
76 Membran
78 Spange

Claims (18)

1. Vorrichtung zur Bereitstellung befeuchteten Atemgases mit einem Wasser enthaltenden Gehäuse, mit einem über jeweils einen Teil seiner Länge in das Wasser tauchenden und aus dem Wasser herausstehenden Zylinder aus einem Material, das eine Kapillarwirkung hat, aufgrund derer der Zylinder Wasser ansaugt und über seine ganze Länge feucht ist, und mit einem in den Zylinder hineinragenden, im wesentlichen zylindrischen Einsatz, der mit dem aus dem Wasser herausstehenden Teil des Zylinders einen Ringspalt bildet, durch den zu be­ feuchtendes Atemgas hindurchleitbar ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Einsatz (40) einen mittigen axialen Atem­ gaskanal (50) hat, an dessen unterem Ende sich ein Atemgas­ übertritt in den Ringspalt (46) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) unten einen Boden (12) hat, über dem das Wasser steht, und daß der Einsatz (40) mit einer Wasser­ leitung versehen ist, die oberhalb des Bodens (12) endet und deren Öffnung von einem Schwimmer (74) beherrscht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (74) darauf ausgelegt ist, einen sehr niedrigen Wasserstand in dem Gehäuse (10) aufrechtzuerhalten.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schwimmer (74) an dem Einsatz (40) axial verschieblich gehaltert und geführt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Einsatz (40) eine Bodenwand (48) hat, die dem Boden (12) des Gehäuses (10) mit Abstand gegenüberliegt, daß ein als Wasserleitung dienendes Rohr (68) durch die Bodenwand (48) hindurchgeführt ist, dessen Ende von der Bodenwand (48) nach unten vorsteht, und daß der Schwimmer (74) vor der Öffnung des Rohrendes liegt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Einsatz (40) oberhalb der Bodenwand (48) mit radialen Stichbohrungen (56) versehen ist, durch die der zentrale Atemgaskanal (50) mit dem Ringspalt (46) kommu­ niziert.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sich das Rohr (68) wenigstens abschnittsweise mittig und axial durch den zentralen Atemgaskanal (50) des Einsatzes (40) erstreckt, daß das Rohrende mittig und axial von der Bodenwand (48) vorsteht, und daß der Schwimmer (74) koaxial an dem Einsatz (40) angebracht ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Öffnung des Rohrendes halbkugelförmig ange­ schliffen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schwimmer (74) ein vorzugsweise membran­ artiges Dichtelement (76) trägt, das mit der Öffnung des Rohrendes unter Abdichtung zusammenwirkt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Gehäuse (10) einen Deckel (16) hat, der den Einsatz (40) trägt und einen Wasseranschluß (66) für die Wasserleitung sowie zwei Atemgasanschlüsse (36, 60) hat, von denen der eine (36) mit dem zentralen Atemgaskanal (50) und der andere (60) mit dem Ringspalt (46) kommuniziert.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Zylinder (18) aus Glassintermaterial besteht.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Zylinder (18) dünnwandig ausgelegt ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Gehäuse (10) zylindrisch ist, und daß der Zylinder (18) mit wenig Spiel in das Gehäuse (10) paßt und vorzugsweise mit vor seinen Enden liegenden elastischen Ringen (20; 22, 24) an dem Gehäuse (10) abgestützt ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe Dichtringe (20, 24) sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Zylinder (18) aus Filterpapier besteht.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Gehäuse (10) aus dünnwandigem Edelstahl besteht.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Deckel (16) und der Einsatz (40) aus wärmebeständigem Kunststoff bestehen, insbesondere Delrin oder Polycarbonat.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch ge­ kennzeichnet, daß alle ihre Komponenten abgesehen von dem aus Filterpapier bestehenden Zylinder (18) autoklavierbar sind.
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