DE4303645A1 - Vorrichtung zur Bereitstellung befeuchteten Atemgases - Google Patents
Vorrichtung zur Bereitstellung befeuchteten AtemgasesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bereitstellung be
feuchteten Atemgases mit einem Wasser enthaltenden Gehäuse, mit
einem über jeweils einen Teil seiner Länge in das Wasser
tauchenden und aus dem Wasser herausstehenden Zylinder aus einem
Material, das eine Kapillarwirkung hat, aufgrund derer der Zy
linder Wasser ansaugt und über seine ganze Länge feucht ist, und
mit einem in den Zylinder hineinragenden, im wesentlichen zy
lindrischen Einsatz, der mit dem aus dem Wasser herausstehenden
Teil des Zylinders einen Ringspalt bildet, durch den zu befeuch
tendes Atemgas hindurchleitbar ist.
Eine solche Vorrichtung ist aus der Praxis bekannt. Sie hat einen
in den Zylinder hineinragenden Einsatz in Form eines zentralen
Wasserzufuhrrohrs. An den Ringspalt zwischen dem Zylinder und
dem Wasserzufuhrrohr führen von oben zwei Atemgasanschlüsse, die
durch eine kurze plattenförmige Blende voneinander getrennt sind.
Die Atemgasführung durch den Ringspalt ist dadurch recht unde
finiert, und es wird nicht die volle Befeuchtungskapazität des
Zylinders genutzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine im Aufbau unaufwendige, einfach
zu handhabende Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
mit der bei geringem kompressiblem Volumen eine intensive und
gleichmäßige Atemgasbefeuchtung erreicht wird.
Die diese Aufgabe lösende Vorrichtung hat einen Einsatz mit einem
mittigen axialen Atemgaskanal, an dessen unterem Ende sich ein
Atemgasübertritt in den Ringspalt befindet.
Erfindungsgemäß erfolgt eine koaxiale Atemgasführung durch einen
engen Ringspalt an dem nassen Zylinder entlang. Das gewährleistet
eine intensive und gleichmäßige Atemgasbefeuchtung bei geringem
kompressiblem Volumen. Da die für die Atemgasbefeuchtung als Ab
wehfläche herangezogene Zylinderfläche groß und der Ringspalt
eng sind, sollte der Einsatz nicht zu klein dimensioniert sein.
Mit dem zentralen Atemgaskanal wird sein Volumen effektiv genutzt.
Bei einer bevorzugten Bauform hat das Gehäuse unten einen Boden,
über dem das Wasser steht. Der Einsatz ist mit einer Wasserleitung
versehen, die oberhalb des Bodens endet und deren Öffnung von
einem Schwimmer beherrscht wird. Die Wasserzufuhr durch den Ein
satz ist für den Aufbau der Vorrichtung praktisch. Die Schwimmer
steuerung der Wasserzufuhr kann darauf ausgelegt sein, einen sehr
niedrigen Wasserstand in dem Gehäuse aufrechtzuerhalten. Dadurch
steht ein sehr großer Teil der Zylinderfläche als Abwehfläche
zur Verfügung, und es wird eine effektive Befeuchtung des Atem
gases erreicht. Ein niedriger Wasserfüllstand des Gehäuses ist
überdies für Anwendungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung von
Bedeutung, bei denen zugleich mit der Befeuchtung eine Erwärmung
des Atemgases erfolgen soll. Die Vorrichtung wird dazu insgesamt
in ein geeignetes Heizgerät eingesetzt und damit geheizt. Dank
des kleinen Wasservolumens in dem Gehäuse ist die erforderliche
Heizleistung gering und eine gute thermische Steuerbarkeit der
Vorrichtung gewährleistet.
Vorzugsweise ist der Schwimmer an dem Einsatz axial verschieblich
gehaltert und geführt. Dadurch ist eine einfache Montage und
Demontage und eine hohe Funktionssicherheit des Schwimmers gewähr
leistet.
Bei einer bevorzugten Bauform hat der Einsatz eine Bodenwand,
die dem Boden des Gehäuses mit Abstand gegenüberliegt. Durch die
Bodenwand ist ein als Wasserleitung dienendes Rohr hindurchge
führt, dessen Ende von der Bodenwand nach unten vorsteht. Der
Schwimmer liegt vor der Öffnung des Rohrendes, mit der er zur
Steuerung der Wasserzufuhr in unaufwendiger Weise unmittelbar
zusammenwirkt.
Der Einsatz kann oberhalb der Bodenwand mit radialen Stich
bohrungen versehen sein, durch die der zentrale Atemgaskanal mit
dem Ringspalt kommuniziert. Das Atemgas wird so bis dicht vor
den Wasserspiegel in dem Gehäuse geführt und umgelenkt und an
nähernd der ganze aus dem Wasser herausstehende Teil des Zylinders
als Abwehfläche zur Befeuchtung herangezogen.
Bei einer bevorzugten Bauform erstreckt sich das als Wasserleitung
dienende Rohr wenigstens abschnittsweise mittig und axial durch
den zentralen Atemgaskanal des Einsatzes. Das Ende des Rohrs steht
mittig und axial von der Bodenwand vor. Der Schwimmer ist koaxial
an dem Einsatz angebracht. Die Öffnung des vorstehenden Rohrendes
kann halbkugelförmig angeschliffen sein und der Schwimmer ein
vorzugsweise membranartiges Dichtelement tragen, das mit der Öff
nung unter Abdichtung zusammenwirkt. Diese Konfiguration gewähr
leistet bei einfachem Aufbau ein promptes Ansprechen des
Schwimmers, was für die Aufrechterhaltung eines niedrigen Wasser
stands in dem Gehäuse von Bedeutung ist.
Das Gehäuse hat vorzugsweise einen Deckel, der den Einsatz trägt
und einen Wasseranschluß für die Wasserleitung sowie zwei Atemgas
anschlüsse hat, von denen der eine mit dem zentralen Atemgaskanal
und der andere mit dem Ringspalt kommuniziert. Durch diesen Aufbau
ist eine einfache Montage und Demontage der Vorrichtung z. B.
zu Reinigungs- und Desinfektionszwecken gewährleistet.
Der Zylinder besteht vorzugsweise aus Glassintermaterial mit
speziell entwickelter Körnung, das ausgezeichnete Kapillareigen
schaften hat und eine vollständige Benetzung des Zylinders in
kürzester Zeit gewährleistet. Der Zylinder kann dünnwandig ausge
legt sein. Seine Wanddicke beträgt beispielsweise ca. 1 mm. Für
Anwendungen, bei denen zugleich mit der Befeuchtung eine Erwärmung
des Atemgases erfolgen soll, ist durch die Dünnwandigkeit des
Zylinders eine kurze Aufheizzeit und gute thermische Steuerbarkeit
der Vorrichtung gewährleistet.
Bei einer bevorzugten Bauform ist das Gehäuse der Vorrichtung
zylindrisch und so dimensioniert, daß der Zylinder mit wenig Spiel
hineinpaßt. Für Anwendungen, bei denen zugleich mit der Befeuch
tung eine Erwärmung des Atemgases erfolgen soll, ist eine enge
Passung für einen guten Wärmeübergang zwischen Gehäuse und Zy
linder bevorzugt. Vorzugsweise stützt sich der Zylinder mit vor
seinen Enden liegenden elastischen Ringen an dem Gehäuse ab. Der
Zylinder ist so stoßgeschützt in dem Gehäuse untergebracht und
bei Abnehmen des Deckels gegen ein Herausfallen gesichert. Die
Ringe sind vorzugsweise Dichtringe, mit denen die Fuge zwischen
Gehäuse und Zylinder einwandfrei hygienisch abgedichtet ist.
In einer alternativen Variante besteht der Zylinder aus Filter
papier. Dieses Material ist unaufwendig und kostengünstig.
Das Gehäuse der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht vorzugsweise
aus dünnwandigem Edelstahl. Dieses Material ist über lange Stand
zeiten sicher inert. Ein Edelstahlgehäuse hält der mechanischen
und thermischen Beanspruchung bei wiederholtem Thermodesinfizieren
und/oder Autoklavieren einwandfrei stand. Für Anwendungen, bei
denen die Vorrichtung in ein Heizgerät eingesetzt wird, um zu
gleich mit der Befeuchtung eine Erwärmung des Atemgases zu be
wirken, ist durch die Dünnwandigkeit des Gehäuses trotz der
schlechten Wärmeleitfähigkeit von Edelstahl eine kurze Aufheizzeit
und gute thermische Steuerbarkeit gewährleistet. In diesem Zu
sammenhang ist der niedrige Wasserfüllstand des Gehäuses von Be
deutung. Die direkte Wärmeübertragung von einem Heizgerät durch
ein Edelstahlgehäuse auf zur Luftbefeuchtung dienendes Wasser
und einen damit befeuchteten Zylinder hat nach Kenntnis der Er
finder im Stand der Technik kein Vorbild.
Der Deckel und der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung be
steht vorzugsweise aus wärmebeständigem Kunststoff, insbesondere
Delrin oder Polycarbonat.
Vorzugsweise lassen sich alle Komponenten der erfindungsgemäßen
Vorrichtung abgesehen von dem aus Filterpapier bestehenden Zy
linder zum Zweck der Sterilisation autoklavieren.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung zur Bereitstellung
befeuchteten Atemgases.
Die Vorrichtung hat ein wasserdichtes Gehäuse 10 in Form eines
länglichen kreiszylindrischen Bechers aus dünnwandigem Edelstahl
mit einem Boden 12 und einer Zylinderwand 14. Das obere Ende des
Gehäuses 10 ist mit einem Deckel 16 verschlossen.
In dem Gehäuse 10 ist mit wenig Spiel ein Zylinderrohr 18 aufge
nommen, das sich über einen Großteil der Gehäuselänge erstreckt.
Das Zylinderrohr 18 besteht aus Glassintermaterial hoher Kapilla
rität. An der Bodeninnenseite des Gehäuses 10 sitzt ein in dessen
Zylinderöffnung passender Rundschnurring 20 aus elastischem Mate
rial, an dem sich das Zylinderrohr 18 mit seinem unteren Ende
abstützt. Am oberen Ende des Zylinderrohrs 18 ist ein
zylindrischer Haltering 22 rechteckigen Querschnitts angeordnet,
dessen Innendurchmesser dem des Zylinderrohrs 18 entspricht. Der
Haltering 22 hat eine äußere Umfangsnut, in der ein Dichtring
24 sitzt. Der Dichtring 24 wird gegen den Innenmantel der Gehäuse
wand 14 gepreßt, um den Haltering 22 und damit das Zylinderrohr
18 zu fixieren.
Der Deckel 16 ist der Grundform nach kreiszylindrisch. Sein dem
Gehäuse 10 zugewandtes unteres Ende ist im Durchmesser abgestuft.
Dadurch ist ein Ansatz kleineren Durchmessers gebildet, der sich
passend in das Gehäuse 10 einstecken läßt. Der Innendurchmesser
des Ansatzes 26 entspricht dem des Zylinderrohrs 18. In einer
Umfangsnut des Ansatzes sitzt ein Dichtring 28, mit dem der Ansatz
26 gegen den Innenmantel der Gehäusewand 14 abgedichtet ist. Die
Einstecktiefe des Deckels 16 ist durch seine Durchmesserstufe
30 begrenzt.
Oberhalb der Durchmesserstufe 30 steht der Deckel 16 radial außen
über das Gehäuse 10 vor. Die Durchmesserstufe 30 bildet so zu
gleich einen Anschlag, durch den die Einstecktiefe der Vorrichtung
in ein nicht näher dargestelltes Heizgerät begrenzt ist.
Der Deckel 16 hat eine im Durchmesser abgestufte axiale Durch
gangsbohrung, deren Abschnitt größeren Durchmessers 32 dem Gehäuse
10 zugewandt ist. Der Abschnitt kleineren Durchmessers ist mit
einem Innengewinde 34 versehen, in das von außen ein Normanschluß
36 eingeschraubt ist. Der Normanschluß 36 hat einen Gewindezapfen
38 mit einem zu dem Innengewinde 34 passenden Außengewinde. Er
steht mittig und axial von der Oberseite des Deckels 16 ab.
In das Innengewinde 34 des Deckels 16 ist von innen ein Einsatz
40 eingeschraubt, der die Grundform eines länglichen kreiszy
lindrischen Bechers hat. Der Einsatz 40 ragt koaxial in das Ge
häuse 10 hinein. Seine Zylinderwand ist am oberen Ende im Durchm
esser abgestuft, so daß ein Ansatz 42 kleineren Durchmessers ge
bildet ist, der ein zu dem Innengewinde 34 des Deckels 16 passen
des Außengewinde hat. Der Einsatz 40 ist bis zum Anschlag an der
Durchmesserstufe 44 in den Deckel 16 eingeschraubt.
Die Zylinderwand des Einsatzes 40 ist von dem Innenmantel des
Zylinderrohrs 18 unter Bildung eines engen Ringspalts 46 be
abstandet. Der Einsatz 40 hat eine Bodenwand 48, die dem Boden
12 des Gehäuses 10 mit Abstand gegenüberliegt, und eine mittige
axiale Zylinderöffnung, die sich von dem Gewindeansatz 42 bis
hin zu der Bodenwand 48 erstreckt. Die Öffnung bildet einen zen
tralen Atemgaskanal 50, mit dem der Normanschluß 36 kommuniziert.
Oberhalb der Bodenwand 48 ist die Zylinderwand des Einsatzes 40
mit sechs gleichmäßig über den Umfang verteilten radialen Stich
bohrungen 52 versehen, über die der Atemgaskanal 50 mit dem Ring
spalt 46 zwischen Einsatz 40 und Zylinderrohr 18 kommuniziert.
Die lichte Weite 54 des zentralen Atemgaskanals 50, des Ringspalts
46 und der sie verbindenden Stichbohrungen 52 ist anwenderbezogen
dimensioniert und insbesondere für pediatrische Anwendungen
kleiner als für Anwendungen in der Allgemeinmedizin.
Auf Höhe des Deckels 16 hat der Einsatz 40 von dem Innenmantel
des Abschnitts größeren Durchmessers 32 der Durchgangsbohrung
einen Abstand, der der Breite des Ringspalts 46 entspricht. Der
Ringspalt ist so im Bereich des Halterings 22 und Deckels 16 nach
oben verlängert. Der Deckel ist mit einer radialen Stichbohrung
56 versehen, die die Verlängerung 58 des Ringspalts 46 trifft.
Die Stichbohrung 56 weist ein Innengewinde auf, in das ein zweiter
Normanschluß 60 eingeschraubt ist. Der Normanschluß 60 steht
radial nach außen von dem Deckel 16 ab.
Der Deckel 16 ist oberhalb des zweiten Normanschlusses 60 abge
schrägt, so daß der sich nach oben verjüngt. Im Bereich der
Schräge 62 ist der Deckel 16 mit einer weiteren Stichbohrung 64
versehen, deren Achse senkrecht zu der Schräge 62 gerichtet ist.
Die Stichbohrung 64 trifft die Gewindebohrung 34 des Deckels 16
zwischen dem Gewindezapfen 38 des ersten Normanschlusses 36 und
dem Gewindeansatz 42 des Einsatzes 40. Sie ist mit einem Innenge
winde versehen, in das ein von dem Deckel 16 nach außen ab
stehender Normanschluß 66 für eine Wasserleitung eingeschraubt
ist. Der Normanschluß 66 hat ein der Achsneigung der Stichbohrung
64 entsprechendes Gefälle nach unten.
Die Wasserleitung besteht aus einem dünnen Rohr 68, das mittig
an dem Normanschluß 66 ansetzt. Das Rohr 68 hat einen kurzen nach
unten gekrümmten Abschnitt und einen langen geraden Abschnitt,
der sich frei entlang der Mittelachse des zentralen Atemgaskanals
50 erstreckt. Das Rohr 68 sitzt fest in einer mittigen Paßbohrung
70 der Bodenwand 48 des Einsatzes 40. Das Rohrende steht nach
unten über die Bodenwand 48 vor. Die Paßbohrung 70 hat an der
Oberseite der Bodenwand 48 eine konische Erweiterung 72, die das
Einführen des Rohrs 68 erleichtert.
Zwischen der Bodenwand 48 des Einsatzes 40 und dem Boden 12 des
Gehäuses 10 befindet sich ein Schwimmer 74. Der Schwimmer 74 ist
ein mittig und axial angeordneter Hohlzylinder. An seiner Ober
seite ist mittig etwas versenkt eine Membran 76 angebracht, die
mit der Öffnung des von der Bodenwand 48 abstehenden Rohrendes
dichtend zusammenwirkt. Der Schwimmer 74 ist mit drei ihn über
greifenden und zwischen sich aufnehmenden Spangen 78 unverlierbar
an dem Einsatz 40 gehaltert und mit axialem Verschiebespiel
zwischen den Spangen 78 geführt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung entspricht in Form und Größe
einem herkömmlichen gammasterilisierten Einwegzylinder, der zur
Luftbefeuchtung in ein Heizgerät eingesetzt wird. Sie ist ge
eignet, den Einwegzylinder zu ersetzen, mit dessen Einmal-Gebrauch
zur Verdampfung von z. B. ca. 21 Sterilwasser ein erheblicher
Müllanfall einhergeht. Im Betrieb wird die Vorrichtung an ein
Wasserreservoir angeschlossen und anstelle des Einwegzylinders
in das Heizgerät eingesetzt. Der Schwimmer 74 hält einen niedrigen
Wasserfüllstand in dem Gehäuse 10 aufrecht. Wasser und Zylinder
rohr 18 werden durch das Gehäuse 10 hindurch erwärmt und das Zy
linderrohr 18 durch seine Kapillarwirkung benetzt. Atemgas strömt
durch den ersten Normanschluß 36 und den zentralen Atemgaskanal
50 in die Vorrichtung ein und durch den Ringspalt 46 an dem Zy
linderrohr 18 entlang, wo es befeuchtet wird. Das befeuchtete
Atemgas tritt durch den zweiten Normanschluß 60 aus der Vor
richtung aus.
Die Vorrichtung läßt sich durch Abnehmen des Deckels 16, Heraus
schrauben des Einsatzes 40 und der Normanschlüsse 36, 60, 66 aus
dem Deckel 16, Abnehmen des Schwimmers 74 von dem Einsatz 40 und
Ausbauen des Halterings 22, Zylinderrohrs 18 und Rundschnurrings
20 aus dem Gehäuse 10 auf einfache Weise komplett demontieren.
Alle Komponenten der Vorrichtung können in einem Thermodesinfektor
gewaschen und anschließend autoklaviert werden.
Das beschriebene Zylinderrohr 18 aus Glassintermaterial kann durch
ein Papierfilter ersetzt werden, das bei einem jeden Reinigungs
vorgang ausgetauscht wird. Der damit einhergehende Müllanfall
ist verglichen mit dem Austausch eines Einwegzylinders gering.
Bezugszeichenliste
10 Gehäuse
12 Boden
14 Gehäusewand
16 Deckel
18 Zylinderrohr
20 Rundschnurring
22 Haltering
24 Dichtring
26 Ansatz
28 Dichtring
30 Durchmesserstufe
32 Abschnitt größeren Durchmessers
34 Gewindebohrung
36 erster Normanschluß
38 Gewindezapfen
40 Einsatz
42 Gewindeansatz
44 Durchmesserstufe
46 Ringspalt
48 Bodenwand
50 Atemgaskanal
52 Stichbohrung
54 lichte Weite
56 Stichbohrung
58 Verlängerung
60 zweiter Normanschluß
62 Schräge
64 Stichbohrung
66 Wasseranschluß
68 Rohr
70 Paßbohrung
72 Erweiterung
74 Schwimmer
76 Membran
78 Spange
12 Boden
14 Gehäusewand
16 Deckel
18 Zylinderrohr
20 Rundschnurring
22 Haltering
24 Dichtring
26 Ansatz
28 Dichtring
30 Durchmesserstufe
32 Abschnitt größeren Durchmessers
34 Gewindebohrung
36 erster Normanschluß
38 Gewindezapfen
40 Einsatz
42 Gewindeansatz
44 Durchmesserstufe
46 Ringspalt
48 Bodenwand
50 Atemgaskanal
52 Stichbohrung
54 lichte Weite
56 Stichbohrung
58 Verlängerung
60 zweiter Normanschluß
62 Schräge
64 Stichbohrung
66 Wasseranschluß
68 Rohr
70 Paßbohrung
72 Erweiterung
74 Schwimmer
76 Membran
78 Spange
Claims (18)
1. Vorrichtung zur Bereitstellung befeuchteten Atemgases mit
einem Wasser enthaltenden Gehäuse, mit einem über jeweils
einen Teil seiner Länge in das Wasser tauchenden und aus
dem Wasser herausstehenden Zylinder aus einem Material, das
eine Kapillarwirkung hat, aufgrund derer der Zylinder Wasser
ansaugt und über seine ganze Länge feucht ist, und mit einem
in den Zylinder hineinragenden, im wesentlichen zylindrischen
Einsatz, der mit dem aus dem Wasser herausstehenden Teil
des Zylinders einen Ringspalt bildet, durch den zu be
feuchtendes Atemgas hindurchleitbar ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Einsatz (40) einen mittigen axialen Atem
gaskanal (50) hat, an dessen unterem Ende sich ein Atemgas
übertritt in den Ringspalt (46) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (10) unten einen Boden (12) hat, über dem das
Wasser steht, und daß der Einsatz (40) mit einer Wasser
leitung versehen ist, die oberhalb des Bodens (12) endet
und deren Öffnung von einem Schwimmer (74) beherrscht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwimmer (74) darauf ausgelegt ist, einen sehr
niedrigen Wasserstand in dem Gehäuse (10) aufrechtzuerhalten.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schwimmer (74) an dem Einsatz (40) axial
verschieblich gehaltert und geführt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Einsatz (40) eine Bodenwand (48) hat, die
dem Boden (12) des Gehäuses (10) mit Abstand gegenüberliegt,
daß ein als Wasserleitung dienendes Rohr (68) durch die
Bodenwand (48) hindurchgeführt ist, dessen Ende von der
Bodenwand (48) nach unten vorsteht, und daß der Schwimmer
(74) vor der Öffnung des Rohrendes liegt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Einsatz (40) oberhalb der Bodenwand (48)
mit radialen Stichbohrungen (56) versehen ist, durch die
der zentrale Atemgaskanal (50) mit dem Ringspalt (46) kommu
niziert.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich das Rohr (68) wenigstens abschnittsweise
mittig und axial durch den zentralen Atemgaskanal (50) des
Einsatzes (40) erstreckt, daß das Rohrende mittig und axial
von der Bodenwand (48) vorsteht, und daß der Schwimmer (74)
koaxial an dem Einsatz (40) angebracht ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Öffnung des Rohrendes halbkugelförmig ange
schliffen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schwimmer (74) ein vorzugsweise membran
artiges Dichtelement (76) trägt, das mit der Öffnung des
Rohrendes unter Abdichtung zusammenwirkt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäuse (10) einen Deckel (16) hat, der
den Einsatz (40) trägt und einen Wasseranschluß (66) für
die Wasserleitung sowie zwei Atemgasanschlüsse (36, 60) hat,
von denen der eine (36) mit dem zentralen Atemgaskanal (50)
und der andere (60) mit dem Ringspalt (46) kommuniziert.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Zylinder (18) aus Glassintermaterial
besteht.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Zylinder (18) dünnwandig ausgelegt
ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gehäuse (10) zylindrisch ist, und daß
der Zylinder (18) mit wenig Spiel in das Gehäuse (10) paßt
und vorzugsweise mit vor seinen Enden liegenden elastischen
Ringen (20; 22, 24) an dem Gehäuse (10) abgestützt ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ringe Dichtringe (20, 24) sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Zylinder (18) aus Filterpapier besteht.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gehäuse (10) aus dünnwandigem Edelstahl
besteht.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Deckel (16) und der Einsatz (40) aus
wärmebeständigem Kunststoff bestehen, insbesondere Delrin
oder Polycarbonat.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch ge
kennzeichnet, daß alle ihre Komponenten abgesehen von dem
aus Filterpapier bestehenden Zylinder (18) autoklavierbar
sind.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1993
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