DE4303101A1 - Einzelkorn-Sämaschine - Google Patents
Einzelkorn-SämaschineInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B73/00—Means or arrangements to facilitate transportation of agricultural machines or implements, e.g. folding frames to reduce overall width
- A01B73/02—Folding frames
- A01B73/04—Folding frames foldable about a horizontal axis
- A01B73/044—Folding frames foldable about a horizontal axis the axis being oriented in a longitudinal direction
-
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/20—Parts of seeders for conducting and depositing seed
- A01C7/208—Chassis; Coupling means to a tractor or the like; Lifting means; Side markers
-
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/04—Single-grain seeders with or without suction devices
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einzelkornsämaschine gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Eine derartige Sämaschine ist als sechs, acht oder zwölfreihige Sämaschine bekannt, wobei
jeweils sechs, acht oder zwölf Ablagevorrichtungen für Saatgut quer zur Fahrtrichtung
nebeneinander angeordnet sind, bei z. B. einem mittleren Reihenabstand von 75 cm für
Körnermais. Die Sämaschine ist für den Transport auf öffentlichen Straßen zu breit, so daß über
einen Klappmechanismus die seitlichen Ablagevorrichtungen eingeklappt werden. Bei
einem mittleren, vierreihigen Grundelement und außen 1 bzw. 2 Ablagevorrichtungen je Seite
wird die zulässige Transportbreite in eingeklapptem Zustand erreicht. Bei einer sechsreihigen,
mittleren Grundeinheit ist dies nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mehrreihige Sämaschine zu schaffen, bei der
zur Erreichung der erforderlichen Abmessungen die seitlichen Ablagevorrichtungen in einfacher
Weise über Bodenniveau hochgeklappt werden können und im hochgeklappten Zustand eine
kompakte Transportbreite aufweisen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Sämaschine gemäß Anspruch 1 gelöst. Die
seitlichen Ablagevorrichtungen 1, 3, die an Auslegern montiert sind, werden
parallelogrammähnlich in eine Ruheposition geschwenkt bzw. hochgeklappt, so daß sie nahe der
Fahrzeuglängsachse oberhalb der mittleren Gruppe 2 von Ablagevorrichtungen angeordnet sind.
Die äußeren Ablagevorrichtungen der mittleren Gruppe 2 und wenn erforderlich, auch die
äußeren Ablagevorrichtungen der seitlichen Gruppen 1, 3, werden zusätzlich noch nach innen
zur Fahrzeuglängsachse verschoben.Damit wird eine kompakte Transportbreite T bei großer
Arbeitsbreite erreicht. Somit ist es möglich, bei einem mittleren Reihenabstand von 75 cm eine
12reihige Sämaschine auf eine zul. StVZO-Transsportbreite zu bringen!
Das Verschieben der äußeren Ablagevorrichtungen der einzelnen Gruppen 1, 2, 3 erfolgt
vorzugsweise durch teleskopartiges Verschieben der äußeren Rahmenelemente ineinander
mittels Hydraulikzylinder.
Wenn im Bereich der ortsfesten Ablagevorrichtungen 4 der mittleren Gruppe 2
ein oder zwei Düngerbehälter 20 aufgebaut sind, können alle Ablagevorrichtungen
über Schwerkraft und Druckluft mit Dünger versorgt werden. Ebenso können die seitlichen
Gruppen 1, 3 mit direkt aufgebauten Düngerbehältern 21, 22 ausgerüstet werden.
An den Auslegern sind die Marköre angebracht.
Durch die Anordnung eines gesonderten Zentralrahmens 15 für die Ausleger kann
die mittlere Gruppe 2 als komplette Einheit mit Rahmen 9 wechselbar und/oder
höhenbeweglich am Zentralrahmen 15 angebracht werden.
Der Zentralrahmen 15 kann wahlweise mit Tragräder 24 ausgerüstet werden.
Damit wird ein Baukastensystem erreicht, bei dem wahlweise auch nur mit der mittleren
Gruppe 2 gearbeitet werden kann.
Weitere Anwendungen, Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus der Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiel mit Skizzen ersichtlich.
Fig. 1 zeigt die Draufsicht einer zwölfreihigen Sämaschine in Betriebsposition;
Fig. 2 zeigt die Draufsicht einer zwölfreihigen Sämaschine mit eingeschobenen
äußeren Ablagevorrichtungen;
Fig. 3 zeigt die Vorderansicht in Betriebsposition;
Fig. 4 zeigt die Vorderansicht in Ruhestellung;
Fig. 5 zeigt die Draufsicht einer gezogenen Ausführung mit Nachlaufrädern;
Fig. 6 zeigt die Draufsicht einer gezogenen Ausführung mit Tragrädern mittig;
Fig. 7 zeigt die Draufsicht einer gezogenen Ausführung mit Tragrädern hinten.
Eine Einzelkornsämaschine für Mais (mittlerer Reihenabstand 75 cm), wie sie in einer
zwölfreihigen Ausführung in den Fig. 1 bis 7 dargestellt ist, weist drei separate Gruppen
1, 2, 3 von Ablagevorrichtungen für Saatgut auf. Die mittlere Gruppe 2 mit sechs
Ablagevorrichtungen 4, 6 sind an einem Rahmen 9 angehängt. Die beiden seitlichen Gruppen 1, 3
mit je dreiAblagevorrichtungen 4, 7, 8 sind an einschwenkbaren Auslegern 11, 13 angehängt und
über Lenker 35, 36 mit dem Zentralrahmen 15 verbunden. Dieser Zentralrahmen 15 ist mit dem
Rahmen 9 der mittleren Gruppe 2 verbunden und bildet die Tragkonstruktion. Diese
Tragkonstruktion stützt sich über Laufräder 5 am Boden ab. Vorzugsweise ist der Zentralrahmen
15 so ausgebildet, daß sich die Lenker 35, 36 des Parallelogrammes 17 direkt am Zentralrahmen
15 abstützen, d. h. der Rahmenholm verläuft nach innen oben.
Die Sämaschine wird mittels einer Anschlußvorrichtung 19 am Schleppfahrzeug in Fahrtrichtung F gezogen.
Die seitlichen Ausleger 11, 13 werden in Transportstellung über Lenker 35, 36 in
Parallelogrammanordnung mittels hydraulischen Hubzylindern 37 nach oben zur Fahrzeugmitte
hin eingeschwenkt. Ebenfalls mit hydraulischen Hubzylindern werden die äußeren
Ablagevorrichtungen 6, 7, 8 der Ausleger 11, 13 und der mittleren Gruppe 2 teleskopartig 10, 12, 14
nach innen zur Fahrzeugmitte hin verschoben. Mit der Überlagerung beider Bewegungen
(Schwenken und Verschieben) wird eine sehr kompakte Transportbreite F erreicht. Die
Vorschrift über die zulässige Breite in der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung wird dadurch
ermöglicht.
Eine gute Geländeanpassung der Ausleger quer zur Fahrtrichtung in Betriebsposition
wird dadurch erreicht, daß ein Lenker 36 des Parallelogrammes 17 begrenzt längenbeweglich
ist. Sowohl am mittleren Rahmen 9 bzw. Zentralrahmen 15 im ortsfesten Bereich als auch
an den Auslegern 11, 13 im starren Bereich können Düngerbehälter 20, 21, 22 aufgebaut werden.
Ein weiteres Merkmal der Tragkonstruktion ist, daß der Rahmen 9 der mittleren Gruppe 2
wechselbar und/oder höhenverstellbar am Zentralrahmen 15 der Ausleger befestigt werden
kann, wobei eine äußere Befestigung zusätzliche Stabilität bringt. Wahlweise kann damit die
mittlere Gruppe 2 auch abgekoppelt und separat eingesetzt werden.
Als weiteres Merkmal können am Zentralrahmen 15 höhenverstellbare Nachlaufräder 32
angebracht werden, um die Gewichtsbelastung auf das Schleppfahrzeug zu reduzieren
(Fig. 5).
Auch ist es möglich, am Zentralrahmen
15 direkt Tragräder 24 anzubringen. In Verbindung mit
einer Zugvorrichtung 25 kann dann die Sämaschine als Einheit vom Schleppfahrzeug in
Transportstellung gezogen werden, wobei der Rahmen 9 der mittleren Einheit 2 zusätzlich über
Lenker 26 ausgehoben wird (Fig. 6).
Auch kann über einen Längsträger 30 mit Zugvorrichtung 27 und Tragräder 29, 31 die
Sämaschine getragen werden (Fig. 7).
Vorteilhaft ist es, wenn die Marköre, die beim Einsatz die nächste Spur für das
Schleppfahrzeug anzeigen, an den Auslegern angeordnet sind.
Die Ablagevorrichtungen für Saatgut können gegen Hackwerkzeuge ausgetauscht
werden.
Zusammenfassend wird durch diese Erfindung erreicht, daß die Transportbreite
deutlich weniger als die halbe Arbeitsbreite ist. Bei einer zwölfreihigen Sämaschine
für Mais mit einem Reihenabstand von 0,75 m ist eine Transportbreite von 3,00 m
erreichbar, wobei die Arbeitsbreite etwa 8,50 m beträgt.
Claims (17)
1. Mehrreihige Einzelkorn-Sämaschine mit mehreren Ablagevorrichtungen für
Saatgut, die quer zur Fahrzeuglängsachse nebeneinander oder versetzt nebeneinander
angeordnet sind, wobei zumindest die seitlichen Ablagevorrichtungen an einem
verschwenkbarem Ausleger hängen, mit dem sie in eine Betriebsposition geschwenkt werden
können, in der sie neben den mittleren Ablagevorrichtungen im wesentlichen auf Bodenniveau
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablagevorrichtungen in drei Gruppen (1, 2, 3)
zusammengefaßt sind, wobei die beiden seitlichen Gruppen (1, 3) der Ausleger in
Ruheposition oberhalb der mittleren Gruppe (2) angeordnet sind und die äußeren
Ablagevorrichtungen der mittleren, ortsfesten Gruppe (2) in Ruheposition zur Fahrzeugmitte
hin verschiebbar oder verschwenkbar angeordnet sind.
2. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren
Ablagevorrichtungen der seitlichen Gruppen (1, 3) am Ausleger
verschiebbar oder verschwenkbar angeordnet sind.
3. Sämaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren
Ablagevorrichtungen der Gruppen (1, 2, 3) teleskopartig verschiebbar sind.
4. Sämaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der ortsfesten
starren Ablagevorrichtungen der mittleren Gruppe (2) Düngervorratsbehälter (20, 23, 31, 34)
aufgebaut sind.
5. Sämaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der starren
Ablagevorrichtungen der seitlichen Gruppen (1, 3) Düngervorratsbehälter (21, 22) aufgebaut
sind.
6. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ablagevorrichtungen der beiden seitlichen Gruppen (1, 3) an verschwenkbaren Auslegern
(11, 13) mit Zentralrahmen (15) angeordnet sind und die Anlenkung (17) der Ausleger
annähernd als Parallelogramm ausgebildet ist.
7. Sämaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lenker (36) des
Parallelogrammes (17) begrenzt längenbeweglich ist.
8. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ablagevorrichtungen der mittleren Gruppe (2) an einem separaten Rahmen (9) angebaut
sind.
9. Sämaschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralrahmen (15)
der seitlichen Gruppen (1, 3) wechselbar mit dem Rahmen (9) der mittleren Gruppe (2)
verbunden ist.
10. Sämaschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (9) der
mittleren Gruppe (2) höhenbeweglich mit dem Zentralrahmen (15) der seitlichen Gruppen
(1, 3) verbunden ist.
11. Sämaschine nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralrahmen
(15) außen am ortsfestem Rahmen (9) abgestützt ist.
12. Sämaschine nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am
Zentralrahmen (15) der seitlichen Gruppen (1, 3) Tragräder (24, 32) angeordnet sind.
13. Sämaschine nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am
Zentralrahmen (15) der seitlichen Gruppen (1, 3) Kuppelpunkte (19) für den
Schlepperanbau angeordnet sind.
14. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am
Zentralrahmen (15) der seitlichen Gruppen (1, 3) eine Zugvorrichtung (25) angeordnet ist.
15. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am
Zentralrahmen (15) der seitlichen Gruppen (1, 3) ein Längsträger (30) mit
Zugvorrichtung (27) und Tragräder (29) angeordnet ist.
16. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Marköre faltbar an den Auslegern angeordnet sind.
17. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ablagevorrichtungen gegen Hackwerkzeuge austauschbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4303101A DE4303101A1 (de) | 1993-02-04 | 1993-02-04 | Einzelkorn-Sämaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4303101A DE4303101A1 (de) | 1993-02-04 | 1993-02-04 | Einzelkorn-Sämaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4303101A1 true DE4303101A1 (de) | 1994-08-11 |
Family
ID=6479568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4303101A Withdrawn DE4303101A1 (de) | 1993-02-04 | 1993-02-04 | Einzelkorn-Sämaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4303101A1 (de) |
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- 1993-02-04 DE DE4303101A patent/DE4303101A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: A01B 73/04 |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |