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DE423775C - Aus Schleudermuehle und Sichtvorrichtung bestehende Zerkleinerungsanlage - Google Patents

Aus Schleudermuehle und Sichtvorrichtung bestehende Zerkleinerungsanlage

Info

Publication number
DE423775C
DE423775C DEA41302D DEA0041302D DE423775C DE 423775 C DE423775 C DE 423775C DE A41302 D DEA41302 D DE A41302D DE A0041302 D DEA0041302 D DE A0041302D DE 423775 C DE423775 C DE 423775C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
air flow
mill
suction
compressed air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA41302D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ateliers Reunis SA
Original Assignee
Ateliers Reunis SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Ateliers Reunis SA filed Critical Ateliers Reunis SA
Application granted granted Critical
Publication of DE423775C publication Critical patent/DE423775C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/13Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and combined with sifting devices, e.g. for making powdered fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsanlage, die aus einer Schleudermühle und einer Sichtvorrichtung besteht. Gemäß der Erfindung sollen die pulverisierten Stoffe nach ihrer Größe getrennt werden, was durch das Zusammentreffen zweier Luftströme geschieht. Zwischen einer von der Schleudermühle kommenden Druckluftleitung und einer besonderen Saugluftleitung ist eine Kammer eingeschaltet, in der der Druckluftstrom, der das zerkleinerte Gut mitreißt, mit dem Saugluftstrom sich kreuzt, so daß die feinen von den gröberen Bestandteilen getrennt werden. Ein Ventilator erzeugt den Druckluftstrom, an dessen Gehäuse sich ein mit der Mühle in Verbindung stehendes Druckrohr anschließt.
In der Kammer sind einstellbare Wände und am Auslaßende feste Wände mit einer beweglichen Klappe vorgesehen, um die Richtung des Saugluftstromes zu regeln, und außerdem Luftklappen an der* Verbindungsstelle der Druckluftleitung mit der Saugleitung, um die Geschwindigkeit des Druckluftstromes ändern zu können.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsart der Anlage dargestellt.
Abb. ι ist ein Vertikalschnitt nach der Linie y-y von Abb. 2, woraus die Anordnung der Brechmühle einerseits sowie der Abscheidevorrichtung nebst Ventilator anderseits ersiehtlieh ist.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie x-x
von Abb. ι, wobei die Schnittebene durch den Flachkanal gelegt ist, in dem sich das zerkleinerte Mischgut aufwärts bewegt.
Abb. 3, 4, 5 und 6 sind Vertikalschnitte, die ein Stück des Brechkranzes bzw. der Umfangzone der Brechmühle in größerem Maßstabe und mit Bezug auf abgeänderte Anordnungen darstellen, die den Austritt des Brechgutgemenges unmittelbar aus dem Umfangbereich ίο nächst der Bahn der Zerkleinerungswerkzeuge einzurichten gestatten.
Abb. 7 bis io zeigen je in schematischer Schnittdarstellung Abänderungen in der Konstruktion der mit zwei Windströmen wirkenden Abscheidevorrichtung.
Der den Umfang der Schlägermühle 1 ausmachende, sonst als Sieb oder Gitterrost ausgebildete Brechkranz wird durch einen vollwandigen, nicht durchbrochenen Kranz 2 erao setzt, der an seiner Innenfläche Längsrippen 2" aufweist oder in sonstiger Weise rauh gemacht ist, wodurch sich die Schlägerwirkung erhöhen läßt. Die Schläger α bewegen sich in der äußeren Ringzone nahe dem Kranze 2. Eine ringförmige Durchbrechung 3, die der Säugöffnung eines Ventilators entspricht, befindet sich hinterwärts konzentrisch zu dem Kranze 2 angebracht und hat einen etwas kleineren Durchmesser, als dem inneren Durchmesser des Rippenkranzes τ." entspricht. Hinter der Ringöffnung 3 ist eine Aushöhlung 4 ausgespart, die bestimmt ist, das Gemisch von zerkleinertem und zerpulvertem Gut in sich aufzunehmen und weiterzuleiten, unmittelbar nachdem es den Weg durch den von den Schlägern α beherrschten Raum der Brechmühle zurückgelegt hat, wobei ihm die Geschwindigkeit bewahrt bleibt, die es in derselben vermöge der Schlägerrotation aufgenommen hat, oder ihm eine andere Geschwindigkeit dadurch aufgezwungen wird.
Genannte Höhlung 4 kann, wie in vorliegendem Falle durch die Zeichnung (Abb. 2) veranschaulicht, die Gestalt eines Ventilator-Schneckengehäuses annehmen; andernfalls kann sie eine einfache Düsenmündung bilden. Die Ringöffnung 3, mittels deren diese Höhlung mit der Brechmühle verkehrt, kann in konstruktiver Hinsicht nach der einen oder anderen von den Ausführungsweisen gemäß Abb. 3 bis 6 ausgebildet werden. So ist in Abb. 3 der Öffnungsdurchmesser in Angrenzung an den Umfang ia nicht unbeträchtlich kleiner als dessen Innendurchmesser, und bildet die Höhlung 3 einen Nebenkanal. Gemäß Abb. 4 schließt die Öffnung3 an das Schlägergehäuse im Bereich zwischen dem Innen- und Außendurchmesser des Schlägerkranzes a an. Nach Abb. 5 und 6 grenzt die Öffnung 3 noch näher an den Umfang 2" an und befindet sich der Durchtrittspalt im Bereich zwischen diesem und dem Außendurchmesser des Schlägerkranzes a. ;
Bei der Anordnung nach Abb. 3, 4 und S wird die Hindurchförderung des Gemisches im Wege durch die Höhlung 4, die an sich nach Abb. 3 dem Auswurf gehäuse eines Ventilators entspricht, durch einen Zentrifugalventilator I5a mit Schaufehl 15 bewirkt.
Aus Abb. 6 ist ersichtlich, wie die Schläger α bis-in den hinteren Teil der Höhlung 4 hinein verlängert sein können; an diesen Verlängerungsteilen sind dann Fortsätze a1 anbringbar, die wie Propellerflügel eines Ventilators wirken.
Aus der Höhlung 4 wird das mit der Luft in der Schwebe gehaltene Zerkleinerungsgemisch ausgeschleudert in einen düsenförmigen sich verbreiternden Leitkanal S (Abb.i und 2), dessen Ende ζα sehr abgeflacht ist, so daß das hier ausgeworfene Gemisch sehr dünnschichtig — in einer oder mehreren Schichten — nach außen tritt. Das Auswurfende ζα mündet gegen den oberen Teil einer Kammer 6, die an der Stelle angebracht ist, wo, wenn nicht der ganze, so doch ein Hauptteil des Lufjfstromes eines Saugeventilators V quer vor jener flachen Mündung hinüberwechselt. In dem gezeichneten Ausführungsbeispwiel ist die Triebwelle ρ dieses Ventilators V in direkter Kupplungsverbindung mit der Welle ο des Schlägerkranzes in der Brechmühle. Indessen könnten die Wellen auch getrennt oder in beliebiger Beziehung zueinander angeordnet sein und mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufen.
Die innere Einrichtung der Kammer 6 kann ihrem Zwecke in verschiedener Weise angepaßt werden, wobei sich Abänderungen, wie in Abb. 7 bis 10 dargestellt, ergeben.
In diesen Abbildungen ist durch punktierte eingezeichnete Pfeile d, df die Richtung der Luftströme angegeben, und ist ihre Geschwindigkeit mit v, V1 die Intensität der Luftströme mit i,i' markiert. Die aus Abb. 1 ersichtliche Anordnung ermöglicht das Ausblasen des Gemisches aus dem Spalt ζα in Horizontalrichtung gegen die Prellwand der Kammer 6, aus der von unten her ein Luftstrom zum Ventilatorsaugkanal 13 mit Durchquerung jenes Gemischstromes emporströmt; dadurch werden die genügend fein zerriebenen Teile des Gemischs in den Kanal 13 abgelenkt.
In der abgeänderten Anordnung nach Abb. 7 ist der Flachkanal 5 außerhalb der Kammer 6 angebracht; seiner Mündung vorgelagert ist ein aus einem oder zwei Schiebern 8 bestehender Türverschluß, der gestattet, den Durchgang der angesaugten Luft zu regeln. Innerhalb der Kammer 6 befindet sich eine ebene oder krumme Regelungsklappe 9, die um eine Achse ι ο drehbar ist und den Durchgang 11
beherrscht bzw. zu regeln gestattet, der von der Kammer 6 in den Saugkanal 13 des Ventilators V führt. Auf diesem Wege wird also das genügend feinpulvrige Produkt angesogen und weggefördert, während der Rückstand auf eine Rutschrinne durch eine Klappe 16 oder durch eine andere Austragvorrichtung entleert wird, wobei der hier austretende gröbere Rückstand entweder aufgesammelt oder selbsttätig an den Einschüttrumpf der Brechmühle zurückgefördert wird.
Ein Stellschieber 18, der an der Öffnung 12 des Saugkanals 13 angebracht ist, gestattet in gleicher Weise auch, die Geschwindigkeit im Durchgang 11 zu verändern.
Bei der Anordnung nach Abb. 8 mündet der Düsenspalt 5« des Auswurfkanals 5 horizontal in das Innere der Kammer 6 und gibt so dem Gemisch eine Richtung d, eine Geschwindigkeitv und eine Intensität i, wie durch Pfeile angedeutet. Die Achse 10 der Klappe 9 ist in den oberen Teil des Apparats verlegt; ebenso ist die Öffnung 12 oberhalb so angebracht, daß sie die ganze Breite der Kammer 6 einnimmt. Durch eine mit der Öffnung 12 ver- j bundene Schiebervorrichtung 18 oder drehbare j Klappe wird der Regelungszweck erreicht. In der Kammer 6 sind Scheidewände 19 eingebaut, welche für die Luft und das zerkleinerte Gut Leitwege bilden.
Gemäß Abb. 9 kann die Stellung der Scheidewände 19 derart abgeändert werden, daß das der Abscheidung unterworfene Gut mehrmals dem sekundären Luftstrom begegnet. Abb. 10 ■, zeigt die Teilung des Flachkanals 5 in zwei , flache Mündungsräume 5° und 5*, die hori- ; zontal übereinander gelegen sind. Die An- j Ordnung der Scheidewände 19 ist dieselbe wie j in Abb. 9.
Die beschriebene Einrichtung gestattet, durch Änderung der Durchgangsöffnungen 11 zufolge Einstellung der Reglungsklappe 9 und durch Verschiebung der Reglungsorgane 18 die Geschwindigkeit sowohl wie auch die Richtung und Intensität der beiden Luftströme passend zu regeln, wodurch der Feinheitsgrad des vom Ventilator V angesaugten und für sich abgeschiedenen Produkts bestimmt wird. Auch kann der Rückstand direkt in den Beschikkungsrumpf der Brechmühle (Abb. 1) zurückgeführt werden.
Eine Verbesserung hinsichtlich der Konstruktion der Gesamtvorrichtung bezieht sich darauf, daß die den Triebwellen zugehörigen Lager von den Hohlräumen isoliert werden, in denen der Staub zirkuliert. Zu diesem Zweck werden die an der Mitte gelegenen Lager mit Kanälen 25 (Abb. 1 und 3) ausgestattet, die der Luft den Zutritt nach dem Hohlraum 4 der Brechmühle freigeben. Infolgedessen wird verhindert, daß zerpulvertes Material sich gegen die Welle hin zurückwendet, wodurch sonst eine Ausschleifwirkung in den Lagern eintritt und besonders deren Kugellagerung leiden würde. Staubfangvorkehrungen 26, 27, 28, die eine Art Labyrinthdichtungen darstellen, wirken in Ergänzung zu genannten Kanälen 25. Das am Wellenende befindliche Lager 29 ist ebenfalls mit Luftkanälen 30 und mit Staubfangvorkehrungen versehen.
Wenn der Fall eintritt, daß die in Pulverform zu zerkleinernden Massen, wie insbesondere Brennstoffe, an sich schon die Form krümeliger Abgänge aufweisen, die eine verhältnismäßig beträchtliche Menge pulvriger Teile einschließen, die einen Feinheitsgrad entsprechend der von der Schlägervorrichtung erzielbaren Pulverung haben, so ist es zwecklos, diese Massen in die Brechmühle gehen zu lassen; es genügt dann, das Material mit Schleuderkraft in die Leitung 5 durch einen hierzu geeigneten Förderapparat hineinzutreiben.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende. Das in die Pulverform überzuführende Material fällt, indem es durch eine hin und her gehende oder in sonstiger Art wirkende Beschickungsvorrichtung verteilt wird, in den der Brechmühle vorgelagerten Einschüttrumpf; am Eingange desselben kann es beiläufig noch einen magnetischen Scheideapparat S von bekannter Bauart passieren. Das Gut gelangt zuerst vor die Stirnseite der rotierenden Scheibe 1, welche den Schlägerkranz trägt, der nach Abb. 1 teilweise aus konzentrisch angebrachten kurzen Schlägern c und teilweise aus einer Reihe langer Schläger α besteht. Zwischen den Schlägern c und einem feststehenden Zinkenkranz b wird das Material vorgebrochen und grob zerkleinert, während das Zerpulvern hauptsächlich zwischen den Schlägern α und dem mit Rippen besetzten vollwandigen Gehäusekranz 2 stattfindet. Die Schlägerscheibe 1 wirkt ferner durch ihre Drehung als Ventilator und saugt also die zu pulverisierende Masse nebst einer Luftmenge an, die, da sie nirgends als am hinteren Teil des Apparats entweichen kann, das Schlägergehäuse und den rückwärts anschließenden Teil unter Mitnahme des zer- no riebenen Gutes durchzieht.
Die Geschwindigkeit dieses* Luftstroms wird durch die Form der hinteren Aushöhlung 4 und nach Bedarf durch die Flügel 15 des Schleuderkranzes 15" erhöht, die eine Ausschleuderung in Richtung des Leitkanals 5 sowie zur Kammer 6 bewirken. Die Form des Hohlraums 4 lenkt diesen Luftstrom in den genannten Kanal S hinein.
Beim Austritt am Mündungsspalt ζ" dieses Kanals muß hiernach das von dem ersten Luftstrom in der Schwebe gehaltene Material-in
Bewegung mit einer gewissen Geschwindigkeit ν und einer durch die sehr abgeflachte Form der Mündung 5° bestimmten Richtkraft d begriffen sein. Dieses vom Windstrom getragene Material begegnet nun dem sekundären Luftstrom, der von dem Saugventilator V erzeugt wird und dem eine Geschwindigkeit v', Richtung d! und Intensität i' innewohnt; letztere Größen können durch Öffnung oder Schließung der Luftschieber und Stellklappen 19 und 18 geändert werden. Entsprechend der Möglichkeit der Veränderung und Anpassung der Größen v, d einerseits und v', d', ϊ anderseits läßt sich die Einrichtung so treffen, daß die Resultante, die einem vorherbestimmten Pulverfeinheitsgrade entspricht, sich darauf
. einstellt, knapp dem Ende der Klappe 9 zu begegnen. Alle feiner gepulverten Materialpartikel, d. h. solche, die mehr abgelenkt sind, werden daher von dem Sekundärluftstrom mitgefördert, ohne an diese Klappe anzuprallen, während die gröberen Partikel an dieselbe anschlagen und in die Kammer 6 zurückfallen. Die Regelung des Feinheitsgrades des ausgeschiedenen Produkts kann selbst während des Ganges der Maschine bewerkstelligt werden, da man die Geschwindigkeit, die Richtung und die Intensität der Luftströme in Beziehung zueinander variieren kann. Die Änderungen ergeben sich als Kombinationswirkung nach Maßgabe der Öffnungsweite der Türen und Schieber der Klappen 8 und 18, die den Luftströmen den Durchgang gewähren.
Der Luftstrom, welcher das auf den gewünschten Feinheitsgrad gebrachte Pulver in gesondertem Wege aus der Maschine fördert, dient auch dazu, dasselbe zu den Gebrauchsapparaten oder zu den. Vorratsbehältern zu transportieren.
Die beschriebene Einrichtung gestattet, die gesamte Menge eines gegebenen Zerkleinerungsgutes aufzuarbeiten und aus dem Apparat jeweils nur das auf einen bestimmten Feinheitsgrad zerpulverte Gut herauszuziehen, wobei die Ausschleuder- bzw. Ventilatorwirkung des Schlägerrotors der Brechmühle selbst mitausgenützt wird.
Im besonderen Falle ist die zweifache oder mehrfache Aufteilung des Luftstroms, der das Grob- und Feinpulvergemisch in sich trägt, vorteilhaft, weil dadurch eine empfindlichere Regelung hinsichtlich des Zusammentritts mit dem dagegen strömenden Ablenkungsluftstrom ermöglicht ist.
Die neue kombinierte Zerkleinerungsmaschine ist allgemein bestimmt für die Zerpulverung fester Stoffe, zum Zwecke, ein unfühlbares Pulver oder Mehl zu erzeugen, ferner soll die Maschine zum Pulverisieren von Brennstoffen dienen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Aus Schleudermühle und Sichtvorrichtung bestehende Zerkleinerungsanlage, gekennzeichnet durch eine zwischen eine von der Mühle kommende Druckluftleitung und eine besondere Saugluftleitung geschaltete Kammer (6), in der sich der von der Schleudermühle kommende, das zerkleinerte Gut mit sich führende Druckluftstrom, mit dem Saugluftstrom kreuzt, so daß eine Trennung der feineren von den gröberen Bestandteilen des Mahlgutes stattfindet.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des in die Kammer (6) eintretenden Druckluftstromes die Schleudermühle (1) mit einem Ventilator (15) versehen ist, an dessen Gehäuse sich ein mit der Mühle durch eine Öffnung (3) und eine Ausnehmung
(4) in Verbindung stehendes Druckrohr
(5) anschließt, aus welchem der das Mahlgut tragende Luftstrom in dünnen Strahlen durch ein oder mehrere abgeflachte Mundstücke α, ζΰ) in die Scheidekammer
(6) gelangt, die durch ein Rohr (13) an einen zweiten Saugventilator (V) angeschlossen ist, wobei das Auslaßmundstück des Rohres (5) derart inbezug auf die Kammer (6) angeordnet ist, daß der das zerkleinerte Gut mit sich führende Luftstrom den von dem Saugventilator (V) erzeugten Luftstrom innerhalb der Kammer (6) kreuzt.
3. Ausführungsform der Kammer für die Anlage nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch feststehende Wände mit einer beweglichen Klappe (9) am Auslaßende der Kammer und innerhalb der Kammer einstellbaren Lenkwänden (19), durch deren Verstellung die Richtung des* Saugluftstromes geregelt werden kann.
4. Ausführung der Kammer für die Anlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verbindungsstelle zwischen der Druckluftleitung (5) und der Saugluftleitung (13) Luftklappen (8), Schieber (18) o. dgl. vorgesehen sind, Jio mittels deren sich die Geschwindigkeit des Druckluftstromes regeln läßt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEA41302D 1923-01-08 1924-01-09 Aus Schleudermuehle und Sichtvorrichtung bestehende Zerkleinerungsanlage Expired DE423775C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR423775X 1923-01-08

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DE423775C true DE423775C (de) 1926-01-12

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ID=8898734

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA41302D Expired DE423775C (de) 1923-01-08 1924-01-09 Aus Schleudermuehle und Sichtvorrichtung bestehende Zerkleinerungsanlage

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DE (1) DE423775C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987005534A1 (fr) * 1986-03-21 1987-09-24 Tallinsky Politekhnichesky Institut Desintegrateur

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987005534A1 (fr) * 1986-03-21 1987-09-24 Tallinsky Politekhnichesky Institut Desintegrateur

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