DE4236110A1 - Formstabiler Verpackungsbehälter mit verstärktem Befestigungsbereich für einen Papiertragegriff - Google Patents
Formstabiler Verpackungsbehälter mit verstärktem Befestigungsbereich für einen PapiertragegriffInfo
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Description
Die Erfindung richtet sich auf einen formstabilen Verpackungsbehälter aus
Karton oder Wellpappe mit mindestens zwei Breitseitenwänden und zwei
Schmalseitenwänden, wobei an den Breitseitenwänden oben und unten jeweils
eine Deckellasche und an den Schmalseitenwänden oben und unten jeweils
eine Staublasche angelenkt ist, und mit einer mit jedem ihrer beiden Enden
an jeweils einer von zwei gegenüberliegenden Seitenwänden befestigten, aus
einem Papier- oder Kartonstreifen gebildeten Trageschlaufe.
Ein derartiger Verpackungsbehälter ist aus der DE-A 30 03 481 bekannt.
Dieser weist eine aus einem mehrfach entlang seiner Längsachse gefalteten
Papierstreifen bestehende Trageschlaufe auf. Die Endbereiche dieser Tra
geschlaufe sind auf der Außenseite des Verpackungsbehälters befestigt. Die
Trageschlaufe aus Papier weist eine Doppelfaltung auf, die das
Verschwenken der Trageschlaufe aus einer in etwa horizontalen Lage neben
dem Verpackungsbehälter in eine vertikale Trageposition erlaubt. Dieser
formstabile Verpackungsbehälter läßt sich für den Verbraucher daher in
etwa genauso handhaben wie Verpackungsbehälter mit angenietetem Kunst
stofftragegriff. Die Trageschlaufe aus Papier ist weiterhin von außen im
flachliegenden und/oder gefalteten Zustand des nach Aufrichtung den Ver
packungsbehälter ergebenden Zuschnittes zu befestigen, so daß ein vollau
tomatisch durchführbares Anbringen der Trageschlaufe an dem Verpackungs
behälter möglich ist.
Nachteilig ist bei diesen bekannten Verpackungsbehältern, daß die Trage
schlaufe aus Papier auf der Außenseite des Verpackungsbehälters angeklebt
ist. Hierdurch besteht die Gefahr, daß die Klebeverbindung während des
maschinellen Aufrichtens des Verpackungsbehälterzuschnittes zu dem
Verpackungsbehälter, dem Befüllen des Verpackungsbehälters oder beim Sta
peln oder Transport der Verpackungsbehälter beschädigt wird und sich die
Trageschlaufe von dem Verpackungsbehälter löst oder bei erster
Ingebrauchnahme des Verpackungsbehälters vom Verpackungsbehälter abreißt.
Insbesondere beim Transport des Verpackungsbehälters in Abfüllmaschinen,
aber auch beim Stapeln der Verpackungsbehälter auf Paletten, besteht die
Gefahr, daß benachbarte Verpackungsbehälter mit ihren die aufgeklebten
Trageschlaufenenden aufweisenden Außenseiten aneinanderreiben und hierbei
Scherkräfte auf die Trageschlaufenverklebung einzuwirken, die zu einem
Abreißen der Trageschlaufenenden führen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, mit welcher eine
Beschädigung der Klebebefestigung der Trageschlaufe in Abfüllmaschinen und
während des Transportes der Verpackungsbehälter vermieden wird.
Bei einem formstabilen Verpackungsbehälter der eingangs bezeichneten Art
wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jedes der bei
den Enden der Trageschlaufe jeweils durch eine schlitzförmige Öffnung in
der jeweiligen Seitenwand geführt und faltschachtelinnenseitig befestigt
ist und daß beide Seitenwände im die Schlitze umgebenden Bereich durch
Anbringen eines jeweils von einer Deckel- oder Staublasche abgetrennten
Materialstreifens auf doppelte Wandstärke verstärkt sind und daß die
Seitenwände und/oder die Materialstreifen in diesem Bereich eine Prägung
mit in etwa der Stärke des jeweiligen faltschachtelinnenseitig angeord
neten Papiertragegriffendes aufweisen.
Durch die Erfindung wird die Klebfläche und damit die Klebeverbindung von
Verpackungsbehälter und Trageschleife von der Außenseite des Verpackungs
behälters auf die Innenseite verlegt. Die Klebebefestigung kann daher we
der bei der Handhabung des noch unverschlossenen Verpackungsbehälters in
Abfüllmaschinen noch während des Transportes des befüllten Verpackungsbe
hälters beschädigt werden. Auch etwaige auf der Außenseite des Verpak
kungsbehälters an der Trageschlaufe angreifende Scherkräfte werden durch
die schlitzförmigen Öffnungen in den jeweiligen Seitenwänden des Verpak
kungsbehälters aufgefangen. Hierbei wird durch die Verstärkung des
jeweiligen, die Schlitze umgebenden Bereiches durch Materialstreifen auf
doppelte Wandstärke verhindert, daß die Schlitze beim Angriff von Scher
kräften aufreißen. Um für die den Verpackungszuschnitt in diesem Bereich
verstärkenden Materialstreifen kein zusätzliches Material vorhalten zu
müssen, ist vorgesehen, daß die Materialstreifen jeweils aus einer Deckel-
oder Staublasche abgetrennt werden, so daß gegenüber dem üblicherweise
notwendigen Faltschachtelzuschnitt für den formstabilen Verpackungsbehäl
ter aus Karton oder Wellpappe kein Materialmehrverbrauch notwendig ist.
Darüber hinaus weisen die Materialstreifen und/oder die Seitenwände im
Bereich der aufgebrachten Materialstreifen eine Prägung von in etwa der
Stärke des faltschachtelinnenseitig angeklebten Papiertragegriffendes auf.
Hierdurch wird erreicht, daß der verstärkte Bereich nicht allzu dick auf
trägt und die Möglichkeit besteht, das angeklebte Papiertragegriffende
bündig in dem verstärkten Bereich enden zu lassen.
In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Trageschlaufe aus einem
mehrfach entlang seiner Längsachse gefalteten Papierstreifen gebildet ist
und an ihren beiden Endbereichen eine Doppelfaltung aufweist, deren eine
Faltlinie bei ausgezogener Trageschlaufe etwa rechtwinklig zur Längsachse
der Trageschlaufe und deren andere Faltlinie sowohl in an dem Verpak
kungsbehälter anliegendem als auch in ausgezogenem Zustand der Trage
schlaufe in einem spitzen Winkel von in etwa 45 Grad zur Längsachse der
Trageschlaufe angeordnet ist, wobei beide Faltlinien am Rand der Trage
schlaufe zusammentreffen und die über die Doppelfaltung überstehenden En
den der Trageschlaufe an den gegenüberliegenden Seiten des Verpackungsbe
hälters jeweils durch eine schlitzförmige Öffnung mit in etwa der Breite
des gefalteten Papierstreifens entsprechender Länge hindurch in das Ver
packungsbehälterinnere geführt und dort flächig auf der jeweiligen Ver
packungsbehälterinnenseite angeklebt sind.
Dadurch, daß der Papiertragegriff mehrfach gefaltet ist, wird ein Trage
griff mit ausreichender Reißfestigkeit erhalten. Die weiterhin vorgesehene
Doppelfaltung ermöglicht das Verschwenken der Trageschlaufe aus einer in
etwa horizontalen Lage neben dem Verpackungsbehälter in eine vertikale
Trageposition.
In Ausgestaltung sieht die Erfindung weiterhin vor, daß die
schlitzförmigen Öffnungen unter einem Winkel von in etwa 45 Grad parallel
zu den Faltlinien schräg geneigt verlaufend ausgebildet sind und die Enden
der Trageschlaufe bis zur verpackungsbehälteraußenseitigen Anlage der un
ter einem Winkel von in etwa 45 Grad zur Längsachse der Trageschlaufe ge
neigt verlaufenden Faltlinien an die Schlitze in die Schlitze eingeführt
sind. Hierdurch wird erreicht, daß die Trageschlaufe mit dem Bereich der
Doppelfaltungen eng auf der Außenseite des Verpackungsbehälters aufliegt.
Die Bildung der Doppelfaltung wird vereinfacht, wenn die Faltlinien ge
prägt sind, wie dies die Erfindung schließlich auch vorsieht.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher
erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 einen Zuschnitt für einen Verpackungsbehälter mit in
einem verstärkten Bereich angeklebter Trageschlaufe,
Fig. 2 ausschnittsweise den Befestigungsbereich eines Trage
schlaufenendes längs der Schnittlinie II-II in Fig. 1
Fig. 3 bis 6 alternative Ausführungsformen des in der Fig. 2 dar
gestellten Bereiches und in
Fig. 7a bis 7d in schematischer Weise den Fertigungsablauf zur Her
stellung eines Papierstreifens für die Trageschlaufe.
Die Fig. 1 zeigt eine Aufsicht auf die später die Außenseite eines Ver
packungsbehälters bildende Seite eines flachliegendes Zuschnittes 1 aus
Karton oder Wellpappe. Der Zuschnitt besteht aus vier Flächen 2, 3, 4 und
5, die nach Aufrichten des Zuschnittes 1 die Breitseitenwände 3, 5 und die
Schmalseitenwände 2, 4 des Verpackungsbehälters bilden. An den Flächen 3
und 5 sind oben und unten jeweils eine Deckellasche 7, 11, 9, 13 ange
lenkt, während an den Flächen 2, 4 oben und unten jeweils eine Staublasche
6, 10, 8, 12 angelenkt ist. Weiterhin ist seitlich an die Fläche 5 eine
Klebelasche 14 angelenkt. Die die einzelnen Flächen und Laschen
voneinander abteilenden Linien sind Rillinien, so daß der Zuschnitt 1 wie
eine übliche Faltschachtel aufgerichtet und verschlossen werden kann.
Exakt spiegelsymmetrisch sind in den beim fertigen Verpackungsbehälter
gegenüberliegenden Seitenwänden 2 und 4 schlitzförmige Öffnungen 15 und 16
ausgebildet. Die schlitzförmigen Öffnungen 15 und 16 sind etwas länger als
die Breite der mit ihren Enden 18 und 19 durch die schlitzförmigen Öff
nungen 15 und 16 geführten Trageschlaufe 17 und verlaufen parallel zu den
Anlenklinien der an den Seitenwänden 2 und 4 angelenkten Staublaschen 6,
10 und 8, 12. Die Enden 18 und 19 der Trageschlaufe 17 sind auf der Rück
seite des Zuschnittes 1 vollflächig und flach in Prägungen 26, 27 auf der
Rückseite des Zuschnittes 1 anliegend in dem gestrichelt gezeichneten Be
reich angeklebt. Der übrige Bereich der Tragschlaufe 17 liegt flach auf
der Ober- bzw. Vorderseite des Zuschnittes 1 auf. Zur Ausbildung einer
rechtwinkligen Abknickung oder Umlenkung der aus einem Papierstreifen 25
bestehenden Trageschlaufe 17 weist diese zwei Doppelfaltungen 20 und 21
auf. Die Doppelfaltungen 20 und 21 bestehen jeweils aus einer sowohl in an
dem Verpackungsbehälter anliegendem als auch in ausgezogenem Zustand der
Trageschlaufe 17 in einem spitzen Winkel von in etwa 45 Grad zur Längs
achse der ausgezogenen Trageschlaufe 17 angeordneten Faltlinie 22 und ei
ner bei ausgezogener Trageschlaufe 17 etwa rechtwinklig zur Längsachse der
Trageschlaufe verlaufenden Faltlinie 23. Zur Verstärkung des die Schlitze
15 und 16 sowie die Prägungen 26 und 27 umgebenden Bereiches der Seiten
wände 2 und 4 sind von der Rückseite des Zuschnittes 1 auf die Enden 18
und 19 der Trageschlaufe 17 Materialstreifen 28, 29 aufgeklebt. Die Mate
rialstreifen 28 und 29 sind aus den Staubklappen 10 und 12 in den mit 30
und 31 bezeichneten Bereichen entnommen worden. Hierzu sind entweder beim
Stanzen des Zuschnittes 1 in den Bereichen 30 und 31 die Materialstreifen
28 und 29 bereits direkt mitausgestanzt worden oder aber es sind in diesem
Bereich Perforationslinien vorgesehen worden, die ein späteres Entfernen
der Materialstreifen 28 und 29 aus den Staublaschen 30 und 31 ermöglichen.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, ist durch das Aufbringen des Material
streifens 29 die Seitenwand 4 im Bereich der schlitzförmigen Öffnung 16
auf die doppelte Wandstärke verstärkt worden. Ebenfalls ist aus der Fig. 2
ersichtlich, daß die Prägung 27 eine Tiefe von in etwa der Stärke des in
der Prägung 27 verklebten Endes 19 der Trageschlaufe 17 aufweist. Durch
die Prägung 27 wird zum einen erreicht, daß das Ende 19 der Trageschlaufe
17 bündig mit der Innenfläche 33 der Seitenfläche 4 abschließt und somit
eine gute Verklebung auch mit dem zusätzlichen Materialstreifen 29 ermög
licht, und zum anderen bewirkt, daß das Material der Seitenwand 4 in die
sem Bereich zusammengepreßt und damit verdichtet und verstärkt wird.
Das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 unterscheidet sich von dem Aus
führungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 dadurch, daß dort die Prägung 27a
etwas größer ausgeführt und der Materialstreifen 29a mit einer
schlitzförmigen Öffnung 16a versehen ist, die kongruent zur
schlitzförmigen Öffnung 16 in der Seitenwand 4 ausgebildet und angeordnet
ist. Bei dieser Ausführungsform wird also das Ende 19 der Trageschlaufe 17
durch die Öffnungen 16 und 16a und dann auf der die Innenseite des Ver
packungsbehälters bildenden Rückseite des Materialstreifens 29a verklebt,
der seinerseits in der Prägung 27a angeklebt ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 weist die Seitenwand 4 auf
ihrer Innenseite eine Prägung 27 auf, in der das Ende 19 der Trageschlaufe
17 angeklebt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der mit einer
weiteren schlitzförmigen Öffnung 16a versehene Materialstreifen 29a nun
nicht, wie bei der Ausführung nach Fig. 3 auf der Innenseite, sondern auf
der Außenseite der Seitenwand 4 angeklebt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 ist das durch die
schlitzförmige Öffnung 16 der Seitenwand 4 geführte Ende 19 der Trage
schlaufe 17 auf der keine Prägung aufweisenden Innenfläche 33 der Seiten
wand 4 verklebt. Die Prägung 27b ist auf der Außenfläche der Seitenwand 4
vorgesehen. In die Prägung ist der mit einer schlitzförmigen Öffnung 16a
versehene Materialstreifen 29a aufgeklebt. Die Trageschlaufe 17 ist durch
die beiden schlitzförmigen Öffnungen 16 und 16a geführt.
Schließlich ist in der Fig. 6 noch ein Ausführungsbeispiel dargestellt,
bei dem ein mit einer Prägung 27c und einer schlitzförmigen Öffnung 16b
versehener Materialstreifen 29b auf die Innenseite 33 der Seitenwand 4
aufgeklebt ist. Auch hier liegen die schlitzförmigen Öffnungen 16 und 16b
deckungsgleich übereinander. Das Ende der Trageschlaufe 17 ist von der
Außenseite her durch die beiden schlitzförmigen Öffnungen 16 und 16b hin
durchgeführt. Das Ende 19 der Trageschlaufe 17 ist flach in der Prägung
27c angeklebt.
Die Fig. 7 zeigt in ihren Teilbildern a) bis d) die Fertigungsschritte zur
Herstellung der Trageschlaufe 17. Ausgangspunkt ist der in der Teilfig.
7a dargestellte, vorzugsweise mehrfach entlang seiner Längsachse gefaltete
Papierstreifen 25. Der Papierstreifen 25 wird beispielsweise ausgehend von
einem Papierband drei- bis achtfach gefalzt und verklebt, wie dies in der
DE-A 30 03 481 beschrieben oder von der Herstellung von Tragegriffen für
Papiertüten bekannt ist. Nach Faltung in die aus der Teilfig. 7a er
sichtliche streifenförmige Form wird der Papierstreifen 25 auf die ge
wünschte und benötigte Länge abgelängt, wie dies in der Teilfig. 7b an
deutungsweise dargestellt ist. Gemäß Teilfig. 7c werden die Enden 18 und
19 anschließend um 180 Grad nach innen gefaltet. Hierbei bildet sich auf
jeder Seite bereits jeweils die erste Faltlinie 23 der Doppelfaltungen 20
und 21 aus. Anschließend werden die beiden Enden 18 und 19 unter Ausbil
dung der jeweiligen weiteren Faltlinie 22 der Doppelfaltungen 20 und 21
nach außen und unten zurückgefaltet. Die Enden 18 und 19 liegen dann in
einem rechten Winkel zu dem Rest des Papierstreifens 25. Die Faltlinie 22
verläuft dabei jeweils in einem Winkel von 45 Grad.
Um die Bildung der Doppelfaltungen 20, 21 zu unterstützen und zu verein
fachen, kann auch vorgesehen sein, daß die Faltlinien 22, 23 beim Ablängen
des Papierstreifens 25 in Form von Prägelinien vorgeprägt werden und der
Papierstreifen 25 anschließend unter Bildung der Faltlinien 22, 23 längs
der Prägelinie umgefaltet wird.
Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform sind die schlitzförmigen
Öffnungen 15 und 16 schräg geneigt unter einem Winkel von 45 Grad zur
Längsachse der Seitenflächen 2 und 4 verlaufend ausgebildet, so daß sie
dieselbe Neigung und denselben Verlauf wie die Faltlinien 22 aufweisen.
Bei dieser Ausführungsform werden die Enden 18 und 19 der Trageschlaufe
dann soweit in die jeweiligen Schlitze 15 und 16 eingeführt, bis die
Faltlinien 22 auf der Verpackungsbehälteraußenseite bzw.
Zuschnittoberseite an den Schlitzen 15, 16 anliegen, bevor die Enden 18,
19 auf der Verpackungsbehälterinnenseite bzw. Zuschnittunterseite aufge
klebt werden.
Claims (4)
1. Formstabiler Verpackungsbehälter aus Karton oder Wellpappe mit minde
stens zwei Breitseitenwänden (3, 5) und zwei Schmalseitenwänden (2,
4), wobei an den Breitseitenwänden oben und unten jeweils eine Dek
kellasche (7, 11; 9, 13) und an den Schmalseitenwänden oben und unten
jeweils eine Staublasche (6, 10; 8, 12) angelenkt ist, und mit einer
mit jedem ihrer beiden Enden (18, 19) an jeweils einer von zwei ge
genüberliegenden Seitenwänden (2, 4) befestigten, aus einem Papier-
oder Kartonstreifen (25) gebildeten Trageschlaufe (17),
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes der beiden Enden (18, 19) der Trageschlaufe (17) jeweils
durch eine schlitzförmige Öffnung (15, 16) in der jeweiligen Seiten
wand (2, 4) geführt und faltschachtelinnenseitig befestigt ist und daß
beide Seitenwände (2, 4) im die Schlitze (15, 16) umgebenden Bereich
durch Anbringen eines jeweils von einer Deckel- oder Staublasche (10,
12) abgetrennten Materialstreifens (28, 29) auf doppelte Wandstärke
verstärkt sind und daß die Seitenwände (2, 4) und/oder die Material
streifen (28, 29) in diesem Bereich eine Prägung (27, 27a, 27b, 27c)
mit in etwa der Stärke des jeweiligen faltschachtelinnenseitig ange
ordneten Trageschlaufenendes (18, 19) aufweisen.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trageschlaufe (17) aus einem mehrfach entlang seiner Längs
achse gefalteten Papierstreifen (27) gebildet ist und an ihren beiden
Endbereichen (18, 19) eine Doppelfaltung (20, 21) aufweist, deren eine
Faltlinie (23) bei ausgezogener Trageschlaufe (17) etwa rechtwinklig
zur Längsachse der Trageschlaufe (17) und deren andere Faltlinie (22)
sowohl in an dem Verpackungsbehälter anliegendem als auch in ausgezo
genem Zustand der Trageschlaufe (17) in einem spitzen Winkel von in
etwa 45 Grad zur Längsachse der Trageschlaufe (17) angeordnet ist,
wobei beide Faltlinien (22, 23) am Rand der Trageschlaufe (17) zusam
mentreffen und die über die Doppelfaltung (20, 21) überstehenden Enden
(18, 19) der Trageschlaufe (17) an den gegenüberliegenden Seiten (2,
4) des Verpackungsbehälters (24) jeweils durch eine schlitzförmige
Öffnung (15, 16) mit in etwa der Breite des gefalteten Papierstreifens
(25) entsprechender Länge hindurch in das Verpackungsbehälterinnere
geführt und dort flächig auf der jeweiligen Verpackungsbehälterinnen
seite angeklebt sind.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die schlitzförmigen Öffnungen (15, 16) unter einem Winkel von in
etwa 45 Grad parallel zu den Faltlinien (22, 23) schräg geneigt ver
laufend ausgebildet sind und die Enden (18, 19) der Trageschlaufe (17)
bis zur verpackungsbehälteraußenseitigen Anlage der unter einem Winkel
von in etwa 45 Grad zur Längsachse der Trageschlaufe (17) geneigt
verlaufenden Faltlinien (22, 23) an die Schlitze (15, 16) in die
Schlitze (15, 16) eingeführt sind.
4. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Faltlinien (22, 23) geprägt sind.
Priority Applications (2)
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| DE19924236110 DE4236110A1 (de) | 1992-10-26 | 1992-10-26 | Formstabiler Verpackungsbehälter mit verstärktem Befestigungsbereich für einen Papiertragegriff |
| PCT/EP1993/002867 WO1994010046A1 (de) | 1992-10-26 | 1993-10-18 | Formstabiler verpackungsbehälter mit verstärktem befestigungsbereich für einen papiertragegriff |
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| DE19924236110 DE4236110A1 (de) | 1992-10-26 | 1992-10-26 | Formstabiler Verpackungsbehälter mit verstärktem Befestigungsbereich für einen Papiertragegriff |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1994010046A1 (de) | 1994-05-11 |
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