DE4233040A1 - Verfahren zum Färben von Papier - Google Patents
Verfahren zum Färben von PapierInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Färben von Papier. Bei
der Papierherstellung durch Zusatz von wasserlöslichen anioni
schen Farbstoffen und kationischen Polymerisaten als Fixiermittel
zum Papierstoff und Entwässern des Papierstoffs unter Bildung von
gefärbtem Papier.
Aus der EP-A-0 061 173 ist ein Verfahren zum Färben von Papier
mit wasserlöslichen sauren Farbstoffen und/oder Direktfarbstoffen
in wäßrigem Medium in Gegenwart von kationischen Hilfsmitteln
bekannt. Das Färben des Papiers erfolgt bei diesem Verfahren vor
zugsweise in der Masse, d. h. während der Herstellung des Papiers.
Als kationische Hilfsmittel verwendet man dabei wasserlösliche
Umsetzungsprodukte, die durch Reaktion von Alkylierungsmitteln,
die einen aromatischen Substituenten aufweisen, mit kationischen
Polyelektrolyten erhältlich sind. Geeignete Hilfsmittel dieser
Art sind beispielsweise benzylierte Polyethylenimine. Die bekann
ten stark kationischen Polymeren haben den Nachteil, daß sie
Brillanz der gefärbten Papiere sehr stark abtrüben. In der Praxis
werden deshalb hauptsächlich Kondensate aus Dicyandiamid und
Formaldehyd oder Kondensate aus Harnstoff und Formaldehyd als
Fixiermittel für wasserlösliche anionische Farbstoffe beim Färben
von Papier verwendet. Die Kondensate haben den Nachteil, daß sie
eine bestimmte Menge an freiem Formaldehyd enthalten.
Aus der EP-A-0 309 908 ist ein Verfahren zum Färben von Papier in
der Masse mit Pigmenten und Fixiermitteln bekannt, wobei man Pig
mente und Fixiermittel gleichzeitig zu der zu färbenden Papier
masse gibt und als Fixiermittel verschiedene Klassen von katio
nischen Polymerisaten verwendet, z. B. Polymerisate von Diallyl
dimethylammoniumchloriden, Polymerisate von N-Vinylimidazolen,
Polymerisate von N-Vinylimidazolinen, Vinylamineinheiten enthal
tende Copolymerisate und Copolymerisate von Acrylamid mit
Dialkylaminoalkylacrylaten und/oder -methacrylaten.
Aus der US-A-4 421 602 sind partiell hydrolysierte Homopolymeri
sate des N-Vinylformamids bekannt, die N-Vinylformamid und Vinyl
amineinheiten enthalten. Sie werden als Retentions-, Entwässe
rungs- und Flockungsmittel bei der Herstellung von Papier verwen
det. Aus der EP-A-0 216 387 ist außerdem bekannt, daß man Copoly
merisate aus 95-10 Mol-% N-Vinylformamid und 5-90 Mol-% eines
ethylenisch ungesättigten Monomeren aus der Gruppe Vinylacetat,
Vinylpropionat, der C1- bis C4-Alkylvinylether, N-Vinylpyrrolidon,
der Ester, Nitrile und Amide von Acrylsäure und Methacrylsäure in
zumindest partiell hydrolysierter Form, bei der bis zu 100 Mol-%
der Formylgruppen aus dem Copolymerisat abgespalten sind, in
Mengen von 0,1-5 Gew.-%, bezogen auftrockene Fasern, dem
Papierstoff vor der Blattbildung als Naß- und Trockenverfesti
gungsmittel für Papier zusetzt.
Außerdem ist die Verwendung von hydrolysierten Homo- und/oder
Copolymerisaten des N-Vinylformamids mit einem Hydrolysegrad von
mindestens 60% der einpolymerisierten N-Vinylformamid-Einheiten
als Fixiermittel in Kombination mit einem kationischen Reten
tionsmittel bei der Herstellung von Papier, Pappe und Karton
durch Entwässern eines Störstoffe enthaltenden Papierstoffs aus
der EP-A-0 438 707 bekannt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver
fahren zum Färben von Papier zur Verfügung zu stellen, bei dem
man das Färben in der Masse während des Papierherstellungs
prozesses mit wasserlöslichen anionischen Farbstoffen und katio
nischen formaldehydfreien Polymerisaten als Fixiermittel vor
nimmt, wobei man gefärbte Papiere mit hoher Lichtechtheit und
geringer Abtrübung der Brillanz erhält.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit einem Verfahren zum
Färben von Papier bei der Papierherstellung durch Zusatz von
wasserlöslichen anionischen Farbstoffen und kationischen Poly
merisaten als Fixiermittel zum Papierstoff und Entwässern des
Papierstoffs unter Bildung von gefärbtem Papier, wenn man als
kationische Polymerisate Vinylamineinheiten enthaltende Poly
merisate einsetzt.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Papier während der
Papierherstellung gefärbt. Hierzu fügt man zum Papierstoff
wasserlösliche anionische Farbstoffe und speziell ausgewählte
kationische Polymerisate. Verglichen mit anderen bekannten
Fixiermitteln erhält man nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
gefärbte Papiere, die eine hohe Lichtechtheit aufweisen und bei
denen die Brillanz nur geringfügig abgetrübt ist.
Geeignete wasserlösliche anionische Farbstoffe zum Färben von
Papier in der Masse sind bekannt und im Handel erhältlich. Bei
diesen Farbstoffen handelt es sich beispielsweise um Mono- oder
Polyazofarbstoffe, die jeweils mindestens eine Sulfonsäuregruppe
aufweisen, um Sulfonsäuregruppen tragende Triarylmethanfarb
stoffe, um Kupferphthalocyaninsulfonsäuren, um sulfonsäure
gruppenhaltige Chinolinfarbstoffe oder Stilbenfarbstoffe. Bei
spielhaft seien Direct Yellow 4 (C.I. 24890), Direct Yellow 5
(C.I. 47035), Direct Yellow 11 (C.I. 40.000), Direct Yellow 50
(C.I. 29025), Direct Yellow 127, Direct Yellow 132, Direct
Yellow 147, Direct Yellow 153, Acid Orange 7 (C.I. 15510),
Acid Orange 8 (C.I. 15575), Direct Orange 15 (C.I. 40003),
Direct Orange 34 (C.I. 40215), Direct Orange 102 (C.I. 29156),
Direct Red 81 (C.I. 28160), Direct Red 239, Direct Red 252-255,
Direct Violet 9 (C.I. 27855), Direct Violet 51 (C.I. 27905),
Acid Blue 9 (C.I. 42090), Direct Blue 86 (C.I. 74180),
Direct Blue 199 (C.I. 74190), Direct Blue 218 (C.I. 24401),
Direct Blue 267, Direct Blue 273, Direct Blue 279,
Direct Blue 281, Acid Black 194, Acid Black 208, Acid Black 210,
Acid Black 221, Direct Black 19 (C.I. 35255), Direct Black 161,
Direct Black 170 oder Direct Black 171 erwähnt.
Die Farbstoffe werden, bezogen auf trockenen Faserstoff, z. B. in
Mengen von 0,01 bis 10, vorzugsweise 0,1 bis 5, Gew.-% einge
setzt.
Erfindungsgemäß werden als Fixiermittel Vinylamineinheiten ent
haltende Polymerisate eingesetzt. Hierbei kann es sich beispiels
weise um hydrolysierte Homopolymerisate von N-Vinylformamid
handeln, die
- a) 0,1 bis 100 Mol-% Vinylamineinheiten,
- b) 99,9 bis 0 Mol-% Vinylformamideinheiten enthalten. Man kann jedoch auch hydrolysierte Copolymerisate von N-Vinylcarbonsäureamiden einsetzen, die erhältlich sind durch Copolymerisieren von
- 1) 1 bis 99 Mol-% N-Vinylcarbonsäureamiden und
- 2) 99 bis 1 Mol-% säuregruppenfreien monoethylenisch unge sättigten Monomeren und anschließende Hydrolyse von 0,1 bis 100 Mol-% der einpoly merisierten N-Vinylcarbonsäureamide unter Bildung von Vinylamin einheiten.
Als Monomere der Gruppe (1) kommen N-Vinylcarbonsäureamide der
Formel
in der R1, R2 = H oder C1 bis C6-Alkyl bedeuten, in Betracht.
Geeignete Monomere sind beispielsweise N-Vinylformamid, N-Vinyl-
N-Methylformamid, N-Vinylacetamid, N-Vinyl-N-methytacetamid,
N-Vinyl-N-ethylacetamid, N-Vinyl-N-methylpropionamid und N-Vinyl
propionamid. Zur Herstellung der Copolymeren können die genannten
Monomeren entweder allein oder in Mischung untereinander einge
setzt werden. Vorzugsweise verwendet man aus dieser Gruppe von
Monomeren N-Vinylformamid. Die Copolymerisate enthalten die Mono
meren der Gruppe (1) in Mengen von 1 bis 99, vorzugsweise 10 bis
40 Mol-% in einpolymerisierter Form.
Bevorzugt ist die Verwendung von hydrolysierten Copolymerisaten
des N-Vinylformamids, die dadurch erhältlich sind, daß man
- 1) 1 bis 99 Mol-% N-Vinylformamid und
- 2) 99 bis 1 Mol-% mindestens eines Monomeren aus der Gruppe, bestehend aus Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinylharnstoff, C1- bis C4-Alkylvinylether, N-Vinylpyrrolidon, der Ester, Nitrile und Amide von Acrylsäure- oder Methacrylsäure copolymerisiert und die so erhältlichen Copolymerisate hydroly siert, daß 0,1 bis 100 Mol-% des einpolymerisierten N-Vinylform amids hydrolysiert sind. Bei dieser Hydrolyse bleiben die in das Copolymerisat eingebauten Monomeren der Gruppe (2) praktisch un verändert. Die Hydrolyse der Vinylformamid einpolymerisiert ent haltenen Copolymerisate können jedoch auch in der Weise ausge führt werden, daß die in das Copolymerisat einpolymerisierten Comonomeren hydrolysieren. Solche hydrolysierten Copolymerisate sind beispielsweise erhältlich durch Copolymerisieren von
- 1) 1 bis 99 Mol-% N-Vinylformamid und
- 2) 99 bis 1 Mol-% Vinylacetat und/oder Vinylpropionat und anschließende Hydrolyse von 40 bis 100 Mol-% der einpoly merisierten N-Vinylformamid-Einheiten und Hydrolyse von 50 bis 100 Mol-% der Acetyl- bzw. Propionylgruppen der einpolymerisier ten Monomeren (2). Bevorzugt werden Copolymerisate verwendet, die
- a) 40 bis 80 Mol-% Vinylamin-Einheiten und
- c) 60 bis 20 Mol-% Vinylalkohol-, Acrylnitril- und/oder Vinyl harnstoffeinheiten einpolymerisiert enthalten. Solche Copolymerisate können gegebe nenfalls noch Vinylformamideinheiten bzw. Vinylacetat- und/oder Vinylpropionateinheiten enthalten. Die Herstellung solcher Poly merisate ist beispielsweise aus der EP-A-0 216 387 bekannt. Als Hydrolysemittel eignen sich vor allem Mineralsäuren, wie Halogen wasserstoffe, die gasförmig oder in wäßriger Lösung eingesetzt werden können. Vorzugsweise verwendet man Salzsäure, Schwefel säure, Salpetersäure und Phosphorsäure sowie organische Säuren, wie C1- bis C5-Carbonsäuren und aliphatische oder aromatische Sulfonsäuren. Der pH-Wert bei der sauren Hydrolyse beträgt -1 bis 5, vorzugsweise 0 bis 2. Pro Formylgruppenäquivalent, das aus den einpolymerisierten Vinylcarbonsäureamideinheiten abge spalten werden soll, benötigt man 0,05 bis 2, vorzugsweise 1 bis 1,5 Moläquivalent einer Säure.
Die Hydrolyse der in den Polymerisaten enthaltenen Formylgruppen
kann auch mit Hilfe von Basen vorgenommen werden, z. B. von
Metallhydroxyden, insbesondere von Alkalimetall- und Erdalkali
metallhydroxyden. Vorzugsweise verwendet man Natriumhydroxid oder
Kaliumhydroxid.
Die Hydrolyse wird vorzugsweise in wäßriger Lösung oder Suspen
sion bei Reaktionstemperaturen von 20 bis 100°C durchgeführt. Im
Anschluß an eine sauer durchgeführte Hydrolyse wird das Reak
tionsgemisch gegebenenfalls mit Basen, vorzugsweise Natronlauge,
neutralisiert. Falls die Hydrolyse mit Basen durchgeführt wurde,
kann das Reaktionsgemisch gegebenenfalls durch Zusatz von Säuren,
vorzugsweise von Salzsäure, neutralisiert werden. Die Vinylamin
einheiten a) liegen dann in Salzform vor. Der K-Wert der hydroly
sierten Copolymerisate beträgt 30 bis 200, vorzugsweise 30 bis 80
(bestimmt nach H. Fikentscher in 1%iger wäßriger Kochsalzlösung
bei 25°C, einer Polymerkonzentration von 1 Gew.-% und pH 7).
Die oben beschriebenen kationischen Polymerisate werden als
Fixiermittel für wasserlösliche anionische Farbstoffe verwendet
und z. B. in Mengen von 0,1 bis 5, vorzugsweise 0,1 bis
0,5 Gew.-%, bezogen auf die trockenen Feststoffe in der Pulpe,
dem Papierstoff zugesetzt.
Als Faserstoffe zur Herstellung der Pulpen kommen sämtliche dafür
gebräuchlichen Qualitäten in Betracht, z. B. Holzstoff, gebleich
ter und ungebleichter Zellstoff sowie Papierstoffe aus allen Ein
jahrespflanzen. Zu Holzstoff gehören beispielsweise Holzschliff,
thermomechanischer Stoff (TMP), chemo-thermomechanischer Stoff
(CTMP), Druckschliff, Halbzellstoff, Hochausbeute-Zellstoff und
Refiner Mechanical Pulp (RMP) . Als Zellstoffe kommen beispiels
weise Sulfat-, Sulfit- und Natronzellstoffe in Betracht. Geeig
nete Einjahrespflanzen zur Herstellung von Papierstoffen sind
beispielsweise Reis, Weizen, Zuckerrohr und Kenaf. Zur Her
stellung der Pulpen wird auch Altpapier verwendet, entweder
allein oder in Mischung mit anderen Faserstoffen. Des weiteren
können den zu färbenden Papiermassen im Bedarfsfall auch anorga
nische Füllstoffe wie Kaolin, Kreide, Titandioxid oder Talkum und
gegebenenfalls in der Papierherstellung übliche Hilfsmittel wie
Aluminiumsulfat, Retentionsmittel oder Leimungsmittel zugefügt
werden. Der pH-Wert der Stoffsuspension kann zwischen 4 und 9
liegen.
Um brillante Färbungen mit hoher Lichtechtheit zu erhalten, kann
man zunächst den Farbstoff zum Papierstoff geben und nach dem
Homogenisieren das Fixiermittel zusetzen oder zunächst das
Fixiermittel dosieren und danach den wasserlöslichen anionischen
Farbstoff oder eine Farbstoffmischung zusetzen.
Die K-Werte der Copolymerisate wurden nach H. Fikentscher,
Cellulose Chemie, Band 13, 48-64 und 71-74 (1932) in 5%iger
wäßriger Kochsalzlösung bei 25°C und einer Polymerkonzentration
von 1 Gew.-% und pH 7 bestimmt. Die Prozentangaben in den
Beispielen sind Gew.-%, sofern nichts anderes angegeben ist.
Folgende kationische Polymere wurden als Fixiermittel getestet:
ein handelsübliches Kondensat aus Dicyandiamid, Harnstoff und
Formaldehyd (Vergleich).
ein handelsübliches Kondensat aus Dicyandiamid und Formaldehyd
(Vergleich).
Copolymerisat aus 70 Mol-% Vinylamin und 30 Mol-% Vinylalkohol,
K-Wert 60.
Copolymerisat aus 60 Mol-% Vinylamin und 40 Mol-% Acrylnitril,
K-Wert 60.
ein Copolymerisat aus 80 Mol-% Vinylamin und 20 Mol-% Vinylharn
stoff, K-Wert 30.
ein Copolymerisat aus 50 Mol-% Vinylamin und 50 Mol-% Vinylharn
stoff, K-Wert 30.
Als Stoffmodell diente eine Mischung aus 70% gebleichtem
Kiefernsulfatzellstoff und 30% gebleichtem Birkensulfatzell
stoff. Der Stoff wurde 4%ig aufgeschlagen und bis zu einem Mahl
grad von 30°SR (SR = Schopper-Riegler) gemahlen. Daraus wurden
Aliquote, die 5 g trockenem Stoff entsprachen, entnommen, Fixier
mittel und entweder 2% (bezogen auf trockenen Stoff einer
Flüssigformulierung von C.I. Direct Red 254 oder 10% einer
Flüssigformulierung von Acid Orange 7 (C.I. 15510) zugegeben.
Nach der Blattbildung auf einem Rapid-Köthen-Blattbildner wurden
die Farbstärken der Papierblätter mittels eines Elrepho 2000
farbmetrisch ermittelt.
Folgende Ergebnisse wurden erhalten:
Auf einer Papiermaschine wurde Papier aus einem holzfreien,
geleimten Stoff mit Kreide als Füllstoff im neutralen pH-Bereich
hergestellt. Die Stoffzusammensetzung war:
65% gebleichter Buchensulfit Zellstoff,
35% gebleichter Kiefernsulfat Zellstoff,
20% Industriekreide DX 1,
1, 1% promoterfreie Fettalkyldiketen-Leimungsmittel,
0,02% kationisches Polyacrylamid als Retentionsmittel.
65% gebleichter Buchensulfit Zellstoff,
35% gebleichter Kiefernsulfat Zellstoff,
20% Industriekreide DX 1,
1, 1% promoterfreie Fettalkyldiketen-Leimungsmittel,
0,02% kationisches Polyacrylamid als Retentionsmittel.
Zu diesem Papierstoff wurden jeweils die in den folgenden
Tabellen angegebenen Mengen an Fixiermittel, bezogen auf trocke
nen Papierstoff, und 2% Flüssigformulierungen von Farbstoffen
zugegeben.
Es wurden folgende Farbstoffe ausgewählt:
Direct Yellow 11 (C.I. 40.000), Acid Orange 7 (C.I. 15510) und
Direct Blue 86 (C.I. 74180).
Die Ergebnisse sind in den nachfolgenden Tabellen zusammengefaßt.
Claims (6)
1. Verfahren zum Färben von Papier bei der Papierherstellung
durch Zusatz von wasserlöslichen anionischen Farbstoffen und
kationischen Polymerisaten als Fixiermittel zum Papierstoff
und Entwässern des Papierstoffs unter Bildung von gefärbtem
Papier, dadurch gekennzeichnet, daß man als kationische Poly
merisate Vinylamineinheiten enthaltende Polymerisate ein
setzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
als kationische Polymerisate hydrolysierte Homopolymerisate
von N-Vinylformamid einsetzt, die
- a) 0,1 bis 100 Mol-% Vinylamineinheiten und
- b) 99,9 bis 0 Mol-% Vinylformamideinheiten enthalten.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
als kationische Polymerisate hydrolysierte Copolymerisate von
N-Vinylcarbonsäureamiden einsetzt, die erhältlich sind durch
Copolymerisieren von
- 1) 1 bis 99 Mol-% N-Vinylcarbonsäureamiden und
- 2) 99 bis 1 Mol-% säuregruppenfreien monoethylenisch unge sättigten Monomeren und anschließende Hydrolyse von 0,1 bis 100 Mol-% der ein polymerisierten N-Vinylcarbonsäureamide unter Bildung von Vinylamineinheiten.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
als kationische Polymerisate hydrolysierte Copolymerisate von
N-Vinylformamid einsetzt, die erhältlich sind durch Copoly
merisieren von
- 1) 1 bis 99 Mol-% N-Vinylformamid und
- 2) 99 bis 1 Mol-% mindestens eines Monomeren aus der Gruppe bestehend aus Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinylharn stoff, C1- bis C4-Alkylvinylether, N-Vinylpyrrolidon, der Ester, Nitrile und Amide von Acrylsäure oder Methacryl säure und anschließende Hydrolyse von 0,1 bis 100 Mol-% des ein polymerisierten N-Vinylformamids.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
als kationische Polymerisate Copolymerisate von N-Vinylform
amid einsetzt, die erhältlich sind durch Copolymerisieren von
- 1) 1 bis 99 Mol-% N-Vinylformamid und
- 2) 99 bis 1 Mol-% Vinylacetat und/oder Vinylpropionat und anschließende Hydrolyse von 40 bis 100 Mol-% der einpoly merisierten N-Vinylformamideinheiten und Abspaltung von 50 bis 100 Mol-% der Acetyl- bzw. Propionylgruppen aus den ein polymerisierten Monomeren (2).
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
als kationische Polymerisate Copolymerisate einsetzt, die
- a) 40 bis 80 Mol-% Vinylamineinheiten und
- c) 60 bis 20 Mol-% Vinylalkohol-, Acrylnitril- und/oder Vinylharnstoffeinheiten einpolymerisiert enthalten.
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