DE4215763A1 - Brenner - Google Patents
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C9/00—Combustion apparatus characterised by arrangements for returning combustion products or flue gases to the combustion chamber
- F23C9/006—Combustion apparatus characterised by arrangements for returning combustion products or flue gases to the combustion chamber the recirculation taking place in the combustion chamber
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/10—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour
- F23D11/106—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour medium and fuel meeting at the burner outlet
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- F23D11/40—Mixing tubes; Burner heads
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brenner nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Um den Wirkungsgrad von Verbrennungssystemen zu erhöhen und
gleichzeitig die Schadstoffemissionen von Gasturbinen
triebwerken und Feuerungsanlagen zu verringern, sind in der
Vergangenheit verschiedene Verbesserungen für Brenner vor
geschlagen worden. Darüber hinaus sind auch gesetzliche
Vorschriften über maximale Emissionsgrenzwerte in Kraft ge
treten, welche von den Verbrennungssystemen erfüllt werden
müssen. Neben anderen Verbrennungsprodukten sind Kohlenwas
serstoffe und Stickstoffoxide (NOx) für Luftverunreinigun
gen verantwortlich.
Als Stickstoffquelle wirkt dabei einerseits die Verbren
nungsluft in Form von normaler Umgebungsluft mit dem natür
lichen Stickstoffgehalt und andererseits Brennstoff, wel
cher organisch gebundenen Stickstoff enthält. Bei der Ver
brennung selbst hängt die Bildung der Stickstoffoxide unter
anderem stark von der Verweilzeit des molekularen Stick
stoffs im Flammbereich ab. Je geringer die Verweilzeit ist,
desto weniger Stickstoffoxide werden gebildet. Durch eine
Herabsetzung der Verweilzeit, z. B. durch höhere Luft- oder
Brennstoffeinströmgeschwindigkeiten, treten jedoch mehr un
verbrannte Fluidverbindungen in den Emissionen des Brenners
auf, was eine Verringerung von dessen Wirkungsgrad zur
Folge hat.
Einher mit der Rußbildung geht die Kohlenmonoxidbildung.
Kohlenmonoxid hat einen hohen Heizwert, der so für die
nutzbare Verbrennung verloren geht.
Weiter ist die Stickstoffoxidbildung von der Flammtempera
tur abhängig und steigt mit Erhöhung der Flammtemperatur
an. Andererseits wird eine erhöhte Flammtemperatur ange
strebt, um eine bessere Energieausbeute des Brennstoffes zu
erhalten.
Ein Brenner der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Art ist aus der DE-OS 30 17 034 bekannt. Um sowohl eine
niedrige Schadstoffemission mit geringen Stickstoffoxiden,
als auch einen erhöhten Wirkungsgrad zu erlangen, ist bei
dem bekannten Brenner dessen Brennerkopf mit einer
konzentrischen Auslaßanordnung in Form von mehreren konzen
trischen, einzeln zuschaltbaren Auslaßdüsen ausgestattet,
wobei Brennstoff- und Luftauslaßdüsen radial von der Mitte
des Brennerkopfes ausgehend miteinander abwechseln. Je nach
Zuschaltung der einzelnen Auslaßdüsen, was von den
Betriebsbedingungen abhängt, ergeben sich eine (für
Leerlaufbetrieb) oder zwei (für Vollastbetrieb) Ver
brennungszonen. Schwer verbrennbare, unverbrannte Gasver
bindungen werden bei diesem bekannten Brenner mit dessen
Emissionen ausgestoßen und verringern so die Energieaus
beute des Brennstoffes beträchtlich.
Neben dem Einsatz in Triebwerken werden Brenner auch bei
Feuerungsanlagen benutzt. Auch hier konnten in der Vergan
genheit verschiedene Verbesserungen zur Energieeinsparung
und Verringerung der Schadstoffemission beitragen. Ein be
kanntes Verfahren zur Schadstoffreduzierung ist die externe
Rauchgasrückführung. Dabei wird üblicherweise bei der Ver
brennung entstehendes Rauchgas über externe Rückführkanäle
mit teilweise zusätzlichen Gebläsen in die Verbrennungszone
zurückgeführt. Leider ist damit eine Senkung der Flammtem
peratur verbunden, die die Stickstoffoxidbildung ver
ringert.
Verschiedene Verfahren zur Rauchgasrückführung werden in
der Druckschrift "Technische Dokumentation Saacke", 1. Aus
gabe 3/1990, der Saacke GmbH vorgeschlagen.
In der gleichen Druckschrift wird auch eine interne Rauch
gasrückführung beschrieben. Dabei wird durch geeignete Ein
bauten in einem Brennraum in Form eines mit Abstand zu der
Außenwand des Brennraumes angeordneten Rohres Rauchgas aus
dem Bereich nach dem Flammende an die Flammwurzel zurückge
führt. Durch diese interne Rauchgasrückführung wird zwar
auch die Schadstoffemission durch Behinderung der
Stickstoffoxidbildung verringert, jedoch muß auch dabei
eine Erniedrigung der Flammtemperatur in Kauf genommen wer
den, wodurch die Energieausbeute des Brennstoffes ernied
rigt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Brenner nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1 so auszubilden, daß eine Erhöhung
der Flammtemperatur und der Energieausbeute des Brennstof
fes bei gleichzeitiger Erniedrigung der Schadstoffemission
erreicht wird.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des An
spruchs 1 gelöst.
Durch den Brenner nach der Erfindung wird erreicht, daß
schwer verbrennbare, unverbrannte Gasverbindungen in eine
Gemischbildungszone hinter einer Auslaßanordnung durch eine
Rezirkulationseinrichtung zurückgeführt werden. Den schwer
verbrennbaren, unverbrannten Gasverbindungen wird in der
Gemischbildungszone stickstoffarme Luft zugeführt. Das ent
stehende Gemisch strömt in eine nahe dem Brennerkopf ange
ordnete Kammer und wird darin ebenso wie ein zentrisch ein
strömendes Brennstoff/Luft-Gemisch entzündet und sorgt da
mit für eine bessere Energieausbeute und für eine Erhöhung
der Flammtemperatur. Die Verbrennungszone beginnt dement
sprechend in der Kammer im Brennerkopf. Unverbrannte Koh
lenwasserstoffe treten aufgrund der hohen Flammtemperatur
nicht mehr auf.
Bei Verwendung von stickstoffarmer Luft, welche aus einer
äußeren Luftzuführdüse austritt, wirkt diese Luft gleich
zeitig für den Brennstoffstrom als Schutzmantel gegenüber
der umgebenden Atmosphäre. Dadurch wird gewährleistet, daß
keine Außenluft, welche hauptsächlich Stickstoff enthält,
in die Verbrennungszone gelangen kann.
Mit der Rückführung von schwer verbrennbaren Gasverbindun
gen in die Gemischbildungszone wird die Flammtemperatur
zunächst etwas gesenkt, mit der Folge, daß sich die Flamm
wurzel weiter in das Innere der Kammer hinein verschiebt.
Mit der Verbrennung der schwer verbrennbaren Gasverbindun
gen steigt die Flammtemperatur wieder stark an, wodurch
sich die Flammwurzel wieder in Richtung zur Auslaßanordnung
hin verschiebt. Dieser Vorgang wiederholt sich ständig, so
daß die Flammwurzel mit relativ hoher Frequenz oszilliert.
Das hat den Vorteil, daß die Vermischung der schwer ver
brennbaren, unverbrannten Gasverbindungen und der stick
stoffarmen Luft des Schutzmantels in der Gemischbil
dungszone gefördert wird, was wiederum die Verbrennung der
schwer verbrennbaren Gasverbindungen gewährleistet. Mit zu
nehmender Temperatur wird diese Frequenz höher.
Der Brenner gemäß der Erfindung sieht also im Gegensatz zu
einem Brenner gemäß der technischen Dokumentation Saacke
eine Flammtemperaturerhöhung vor und keine Temperaturer
niedrigung. Darüber hinaus wird kein Rauchgas rückgeführt,
sondern es werden schwer verbrennbare, unverbrannte Gasver
bindungen rückgeführt. Die Rückführung selbst beginnt bei
dem Brenner gemäß der Erfindung schon im Brennerkopf
selbst, radial außerhalb der Verbrennungszone, wogegen ein
Brenner gemäß der technischen Dokumentation Saacke Rauchgas
aus dem Bereich axial außerhalb der Verbrennungszone, aus
dem Brennraum an die Flammwurzel rückführt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Ge
genstände der Unteransprüche.
In der Ausgestaltung der Erfindung nach den Ansprüchen 2
und 3 wird die Kammer durch den Innenraum eines in einem
Auslaßgehäuse des Brennerkopfes angeordneten rotationszy
lindrischen Hohlkörpers mit einer Ein- und einer Ausström
öffnung gebildet, welcher von dem Brennstoff/Luft-Gemisch
und dem Gemisch aus stickstoffarmer Luft und rückgeführten,
schwer verbrennbaren, unverbrannten Gasverbindungen durch
strömt wird. Ein gleichmäßiger Abstand zwischen dem Hohl
körper und dem Auslaßgehäuse bildet eine Rückführleitung
für die schwer verbrennbaren, unverbrannten Gasverbindun
gen. Die sich in Strömungsrichtung nach der Kammer im Au
ßenbereich der Flamme befindlichen schwer verbrennbaren,
unverbrannten Gasverbindungen werden nach dem Ven
turiprinzip wieder in den Bereich vor der Kammer gesaugt,
wo sie sich mit der stickstoffarmen Luft aus einer äußeren
Luftzuführdüse vermischen und in die Kammer einströmen.
In der Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 4 ist der
Hohlkörper ein langgestreckter, im wesentlichen eiförmig
ausgebildeter Hohlkörper. Durch diese Ausbildung des Hohl
körpers ergibt sich eine definierte, steuerbare Flammfront
oder Verbrennungszone. Nach Eintritt des Brennstoff/Luft-
Gemisches in den Hohlkörper führt die Querschnittserweite
rung des Hohlkörpers zu einer gezielten Ge
schwindigkeitsverringerung des Gemisches. Sobald die Ge
schwindigkeit des eingeströmten Gemisches klein genug ist,
kann das Gas durch eine übliche Zündeinrichtung entzündet
werden. Es entsteht eine lagestabile Verbrennungszone mit
oszillierender Flammwurzel in der Hohlkugel.
Gemäß der Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 5 ist
die zugeführte Luftmenge und/oder die Brennstoffmenge ein
stellbar. Dies wird durch eine einstellbare Luftzuführdüse
bzw. Brennstoffzuführdüse erreicht.
In der vorteilhaften Ausgestaltung des Brenners nach An
spruch 6 ergibt sich ein definierter Strömungsabriß an
scharfen ringförmigen Schneiden der Luft- und Brennstoffzu
führdüse, durch den der zugeführte Brennstoff zerstäubt
wird.
Die stickstoffarme Luft für den Schutzmantel des Brennstof
fes gegen die umgebende Atmosphäre wird in der Ausgestal
tung der Erfindung nach Anspruch 7 durch eine Vielzahl
kleiner Düsenbohrungen in die Gemischbildungszone eingelei
tet.
Um sowohl die Strömung durch den Hohlkörper, als auch die
Strömung der schwer verbrennbaren, unverbrannten Gasverbin
dungen an der Außenseite des Hohlkörpers zu verbessern, ist
der Hohlkörper selbst gemäß Anspruch 8 im Längsschnitt als
ein Flügelprofil ausgebildet. Dies bedeutet, daß in Strö
mungsrichtung die Wanddicke des Hohlkörpers zunächst an
steigt, um danach langsam wieder abzufallen. Aufgrund der
hohen Flammtemperaturen im Ausströmbereich des Hohlkörpers
soll die Wand des Hohlkörpers eine bestimmte Mindestdicke
nicht unterschreiten. Daher kann ein strömungstechnisch op
timales, spitzes Auslaufen des Flügelprofils des Hohlkör
pers aber nicht ganz erreicht werden.
Durch die Formgebung des Flammrohres gemäß Anspruch 9 legt
sich die Flamme nach einem gewissen Abstand nach ihrem Aus
tritt aus der Kammer vollständig an das Flammrohr an. Damit
wird vermieden, daß die schwer verbrennbaren, unverbrannten
Gasverbindungen, welche nach der Kammer zwischen der Flamme
und dem Flammrohr frei werden, mit der Flamme ausströmen
und nicht durch die Venturiwirkung rückgeführt werden. Au
ßerdem wird der Eintritt der umgebenden Atmosphäre verhin
dert.
In der Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 10, läßt
sich das Gemisch in der Kammer auf einfache Weise zünden
und außerdem durch in der Kammer stattfindende Plasma
bildungsvorgänge entstehende elektrische Ladung nach außen
ableiten. Die dadurch gewonnene elektrische Energie kann
zum Betreiben von Nebenaggregaten verwendet werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden un
ter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Brenners gemäß der
Erfindung mit Verbrennungszone und Strö
mungsschichten,
Fig. 2 einen Längsschnitt eines Brenners gemäß der
Erfindung mit Brennerkopf und vorderem
Flammrohrbereich, und
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht des Brennerkopfes
nach Fig. 1.
Fig. 1 zeigt einen Brenner, der aus einem Brennerkopf B und
einem anschließenden Flammrohr F besteht. Der in Fig. 1
linke Teil des Brennerkopfes B wird als Düsenstock D be
zeichnet und hat eine konzentrische Auslaßanordnung, welche
im folgenden noch detaillierter beschrieben wird. Den rech
ten Teil des Brennerkopfes B bildet ein Auslaßgehäuse 22
mit einem Boden 21, welcher über Schrauben S mit dem Düsen
stock D verbunden ist. In dem Auslaßgehäuse 22 ist mit
gleichmäßigem Abstand von dessen Innenwand ein langge
streckter, im wesentlichen eiförmig ausgebildeter Hohlkör
per 20 mittels Abstandshalter 23 befestigt. Als Abstands
halter dienen mehrere zwischen Hohlkörper 20 und Auslaßge
häuse 22 befestigte Isolierkörper aus Berylliumkeramik. Der
Innenraum des Hohlkörpers 20 bildet eine Kammer 11. Der
Hohlkörper 20 besitzt eine der Auslaßanordnung zugewandte
Einströmöffnung 12 und eine dem Flammrohr F zugewandte Aus
strömöffnung 13.
Das Auslaßgehäuse 22 besteht aus ungehärtetem rostfreien
Stahl und hat an seinem dem Boden 21 gegenüberliegenden
Ende einen radialen Flansch 26. Das Flammrohr F besitzt an
seinem dem Auslaßgehäuse 22 zugewandten Ende einen Flansch
28. Durch mehrere Klemmverbinder 24 sind das Auslaßgehäuse
22 und das Flammrohr F an ihren Flanschen 26, 28 aneinander
fixiert.
Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Ansicht des Brennerkopfes B
mit einem Teil des daran befestigten Flammrohres F, das aus
Siliciumnitridkeramik besteht. Der Düsenstock D ist aus
mehreren durch Drehen hergestellten Teilen L, R und T aus
gehärtetem rostfreien Stahl aufgebaut. Zwischen den Teilen
L, R und T vorgesehene Dichtungen aus Kupfer sind der Über
sichtlichkeit halber nicht dargestellt.
Das linke Teil T des Düsenstockes D ist ein Düsen
führungsteil, welches eine zentrische Gewindebohrung 29 und
je eine Bohrung 30a, 30b zum Anschließen einer Brennstoff
leitung BL bzw. einer Luftleitung LL besitzt. Die Ge
windebohrung 29 erstreckt sich von der hinteren, dem Flamm
rohr F abgewandten Seite des Düsenführungsteiles T bis zu
einer ebenfalls zentrischen, im vorderen Teil des Düsenfüh
rungsteils ausgebildeten Paßbohrung 31. In die Gewindeboh
rung 29 des Düsenführungsteiles T ist von der dem Flammrohr
F zugewandten Seite aus ein mit Außengewinde versehenes
Luftzuführrohr 1 eingeschraubt. Der dem Flammrohr F zuge
wandte Teil des Luftzuführrohres 1 ist mit einem zylindri
schen Paßstück 32 versehen, welches auf den Durchmesser der
Paßbohrung 31 des Düsenführungsteiles T abgestimmt ist und
einen größeren Durchmesser als die Gewindebohrung 29 be
sitzt. Dadurch kann sich das Luftzuführrohr 1 in der
Paßbohrung 31 zentrieren. Eine Spitze 33 des Luftzuführroh
res 1 enthält eine innere Luftzuführdüse 2, welche Teil ei
nes Injektors ist. Die Außenfläche der Spitze 33 des
Luftzuführrohres 1 und ebenso die Innenfläche der Luftzu
führdüse 2 laufen in Strömungsrichtung der zugeführten Luft
kegelig spitz so zu, daß sich am Ende der Spitze 33 eine
scharfe, ringförmige Schneide ergibt. Das Luftzuführrohr 1
kann mehr oder weniger tief in das Düsenführungsteil T ein
geschraubt werden. Nach Erreichen der gewünschten Ein
schraubtiefe wird die Lage des Luftzuführrohres 1 mit einer
Kontermutter 30 fixiert.
Radial außerhalb der Paßbohrung 31 ist am Düsenführungsteil
T eine äußere zylindrische Paßfläche 34 ausgebildet, auf
der als Teil L ein Luftlenkkörper sitzt. Der so auf dem
Düsenführungsteil T zentrierte Luftlenkkörper L hat meh
rere, weiter unten erläuterte axiale und radiale Bohrungen
zum Leiten von Brennstoff bzw. Luft.
Radial außerhalb des Luftlenkkörpers L wiederum sitzt als
Teil R ein Brennstoffkammerring, der ebenfalls mit radialen
und axialen Bohrungen versehen ist, welche zum Leiten von
Brennstoff und Luft dienen.
Der Luftlenkkörper L besitzt an seiner Außenseite eine Ein
drehung, die zusammen mit dem Brennstoffkammerring R eine
ringförmige äußere Brennstoffkammer Ka bildet. Über einige
der radialen Bohrungen in dem Luftlenkkörper L ist die äu
ßere Brennstoffkammer Ka mit einer ringförmigen inneren
Brennstoffkammer Ki verbunden, welche radial von dem Luft
zuführrohr 1 und dem Luftlenkkörper L begrenzt wird. Zur
Brennstoffzuführung ist ein Teil der axialen Bohrungen des
Brennstoffkammerrings R über einen Teil von dessen radialen
Bohrungen mit der äußeren Brennstoffkammer Ka verbunden. Am
vorderen Ende der Spitze 33 verengt sich der Querschnitt
der inneren Brennstoffkammer Ki stark, da der Luft
lenkkörper L an seinem benachbarten Ende eine stark nach
innen abgewinkelte Ringwand 6 besitzt. Die Ringwand 6 läuft
an ihrem Ende scharfkantig zu, so daß eine scharfe ringför
mige Schneide gebildet ist. Diese Ringwand 6 bildet mit der
Spitze 33 eine Brennstoffzuführdüse 5 mit ringförmigem Aus
strömquerschnitt.
Der Luftlenkkörper L hat weiter in seiner dem Brennstoff
kammerring R benachbarten Stirnseite einen ringförmigen
Einstich E, der über einen Teil der axialen Bohrungen in
dem Brennstoffkammerring R mit der Luftleitung LL in Ver
bindung steht. Vier kleine axiale Bohrungen 36 verbinden
den Einstich E mit vier großen radialen Bohrungen 37, wel
che nach außen jeweils durch eine Madenschraube 18, ver
schlossen sind. Die radialen Bohrungen 37 münden über eine
äußere Luftzuführdüse 8 welche aus vier kleinen Düsenboh
rungen von 0,5 mm Durchmesser besteht, in einen Raum im
Auslaßgehäuse 22, welcher zwischen dem Düsenstock D und dem
Hohlkörper 20 gebildet ist. Dieser Raum wird
Gemischbildungszone 3 genannt. Die Düsenbohrungen der äuße
ren Luftzuführdüse 8 sind jeweils von den vier radialen
Bohrungen 37 aus gesehen schräg auf eine Mittelachse M des
Auslaßgehäuses 22 gerichtet, so daß sich die Achsen dieser
Düsenbohrungen in einem Punkt vor der inneren Luftzuführ
düse 2 auf der Mittelachse M des Auslaßgehäuses 22 treffen.
Der Luftlenkkörper L hat an seinem, dem Flammrohr F zuge
wandten Ende radial außerhalb seiner Ringwand 6 eine
trichterförmige, tiefe Eindrehung 39, aus der die Ringwand
6 vorsteht. Die Außenfläche der trichterförmigen Eindrehung
39 verläuft im Schnitt gesehen annähernd rechtwinkelig zu
den Düsenbohrungen der äußeren Luftzuführdüse 8.
Das Düsenführungsteil T, der Luftlenkkörper L, der Brenn
stoffkammerring R und das Auslaßgehäuse 22 sind über
Schrauben S zusammengespannt. Im Brennstoffkammerring R
sind dafür Durchgangsbohrungen und im Düsenführungsteil T
Gewindebohrungen für die Aufnahme der Schrauben S vorgese
hen. Im Bereich der Köpfe der Schrauben S ist das Auslaßge
häuse 22 mit Öffnungen 41 versehen.
Wie bereits ausgeführt, ist innerhalb des Auslaßgehäuses 22
der Hohlkörper 20 mittels der Abstandshalter 23 mit gleich
mäßigem Abstand von der Innenwand des Auslaßgehäuses 22 an
geordnet. Der Hohlkörper 20 besitzt mehrere diametral ge
genüberliegende, radiale Bohrungen, welche zusammen mit
Bohrungen in den Abstandshaltern 23 und Bohrungen in dem
Auslaßgehäuse 22 diametral gegenüberliegende Durchgangsöff
nungen bilden, von denen in Fig. 2 jeweils nur zwei sicht
bar sind. Zündelektroden Z, die an eine Hochspannungsquelle
HV angeschlossen sind, erstrecken sich durch diese Durch
gangsöffnungen in das Innere des Hohlkörpers 20, also in
die Kammer 11. Darüber hinaus stehen die Zündelektroden Z
mit Nebenaggregaten N in Verbindung.
Die Wirkungsweise des Brenners wird im folgenden unter Be
zugnahme auf Fig. 3 näher erläutert.
Aus einer nicht gezeigten zentralen Luftquelle wird stick
stoffarme Luft einerseits über die Luftleitung LL und ande
rerseits über das Luftzuführrohr 1 in den Düsenstock D ein
geleitet. Die Einleitung des Brennstoffes erfolgt über die
Brennstoffleitung BL.
Ein Teil der stickstoffarmen Luft strömt durch das zen
trisch im Düsenstock D angeordnete Luftzuführrohr 1 zu der
inneren Luftzuführdüse 2 und strömt durch die innere Luft
zuführdüse 2 beschleunigt als zentrischer Luftstrahl in das
Auslaßgehäuse 22 ein. Über die Brennstoffleitung BL wird
Brennstoff in den Düsenstock D und darin durch mehrere ra
diale und axiale Bohrungen durch die äußere und innere
Brennstoffkammer Ka bzw. Ki bis zu der ringförmigen Brenn
stoffzuführdüse 5 geleitet. Durch die Ausbildung der inne
ren Luftzuführdüse 2 und der Brennstoffzuführdüse 5 als In
jektor wird der Brennstoff aus der Brennstoffzuführdüse 5
durch den zentrischen Luftstrahl mitgerissen und strömt zu
sammen mit diesem in das Auslaßgehäuse 22. Da die be
nachbarten Enden der Luftzuführdüse 2 und der Ringwand 6
als scharfe ringförmige Schneiden ausgebildet sind, ergibt
sich ein definierter Strömungsabriß an den Schneiden, durch
den der zugeführte Brennstoff sehr gut zerstäubt wird. Die
ser zerstäubte Brennstoff vermischt sich in der Gemischbil
dungszone 3 mit dem zentrischen Luftstrahl vollständig und
strömt als leicht endzündbares Brennstoff/Luft-Gemisch in
den langgestreckten, im wesentlichen eiförmig ausgebildeten
Hohlkörper 20.
Die in den Hohlkörper 20 ragenden Elektroden Z werden zur
Zündung mit der Hochspannungsquelle HV verbunden und erzeu
gen einen Lichtbogen, welcher das Brennstoff/Luft-Gemisch
zündet. Es entsteht eine Verbrennungszone, auch Flammfront
40 genannt, die in der Kammer 11 noch im Brennerkopf B
selbst beginnt und eine Flammwurzel aufweist, welche sich
in der Kammer 11 nahe der Einströmöffnung 12 bildet. Die
Flammfront 40 nimmt schon vor Austritt aus der Kammer 11
den gesamten Kammerquerschnitt ein. Bei Austritt aus der
Kammer 11 erreicht die Flammfront 40 ihre höchste Tempera
tur. Wegen der extremen thermischen Belastung des Hohlkör
pers 20 besteht dieser aus Wolfram. Nach Austritt aus dem
Hohlkörper 20 legt sich die Flammfront 40 erst nach einem
gewissen Abstand von der Ausströmöffnung 13 vollständig an
das Flammrohr F an. Die Form der Flammfront 40 hängt insbe
sondere von der Art des Brennstoffes ab. Das Flammrohr F
ist exakt der Form der Flammfront 40 angepaßt, so daß zwi
schen Flammrohr F und Flammfront 40 kein Zwischenraum ent
steht, über den schwer verbrennbare, unverbrannte Gasver
bindungen aus dem Flammrohr F austreten könnten oder die
umgebende Atmosphäre über das Flammrohr F eintreten könnte.
Bei Austritt der Flammfront 40 aus dem Hohlkörper 20 befin
den sich in dem Außenbereich der Flammfront 40 schwer ver
brennbare, bis dahin noch unverbrannte Gasverbindungen.
Diese werden beim Austritt der Flammfront 40 aus dem Hohl
körper 20 in einem Austrittsraum 38 frei. Der Austrittsraum
38 ist ringförmig und bildet den Bereich zwischen der aus
tretenden Flammfront 40 und dem Flammrohr F in dem Bereich,
in dem sich die Flammfront 40 noch nicht vollständig an das
Flammrohr F angelegt hat. Durch das Venturiprinzip werden
die sich im Austrittsraum 38 befindlichen schwer verbrenn
baren, unverbrannten Gasverbindungen über einen Ringraum
42, der eine Rezirkulationseinrichtung bildet und von dem
Hohlkörper 20 und dem Auslaßgehäuse 22 begrenzt wird, in
Richtung Auslaßanordnung rückgeführt. Dieses Rückführen
wird dadurch erleichtert, daß der Hohlkörper 20 im Längs
schnitt ein Flügelprofil hat, so daß sich die Strömung gut
an den Hohlkörper 20 anlegt und Verwirbelungen vermeidet.
Schwer verbrennbare Gasverbindungen benötigen zu ihrer Ver
brennung viel Sauerstoff. Zu diesem Zweck werden die in die
Gemischbildungszone 3 rückgeführten, schwer verbrennbaren,
unverbrannten Gasverbindungen mit stickstoffarmer Luft aus
den Düsenbohrungen der äußeren Luftzuführdüse 8 vermischt,
zu denen die stickstoffarme Luft über die in den Drehteilen
des Düsenstockes D befindlichen Bohrungen 30b, 36, den
ringförmigen Einstich E und die daran anschließenden Boh
rungen 37 gelangt. Der Einstich E ist erforderlich, damit
in allen Düsenbohrungen der äußeren Luftzuführdüse 8 glei
che Druckverhältnisse vorliegen. Der Querschnitt der
Bohrungen 36 und 37 ist größer als der Querschnitt der Dü
senbohrungen der äußeren Luftzuführdüse 8 selbst, damit
stets ein Staudruck vorhanden ist. Die Düsenbohrungen 8
sind schräg nach innen und auf das sich bildende zentrisch
strömende Brennstoff/Luft-Gemisch gerichtet, wodurch sich
ein äußerer, kegeliger Luftstrahl ergibt. Der
Strömungsquerschnitt für den kegeligen Luftstrahl aus
stickstoffarmer Luft verjüngt sich bis zum Auftreffen auf
das Brennstoff/Luft-Gemisch, um sich dann nach einer durch
das Auftreffen auf das Brennstoff/Luft-Gemisch verursachten
Gasstrahlbeugung wieder leicht kegelig aufzuweiten und in
den Hohlkörper 20 einzuströmen. Diese um das Brenn
stoff/Luft-Gemisch strömende stickstoffarme Luft wirkt als
Schutzmantel 25 gegen die umgebende Atmosphäre, die über
die Öffnungen 41 Zutritt hat und wegen ihres hohen Stick
stoffgehaltes von der Verbrennung ferngehalten werden soll.
Neben der Schutzhülle 25 bildet sich aber auch radial au
ßerhalb dieser Schutzhülle 25 eine ringförmige stickstof
farme Luftzone 27, die durch stickstoffarme Luft aus den
Düsenbohrungen 8 gebildet wird. Die Strömung in der stick
stoffarmen Luftzone 27 ist durch die schräg angeordneten
Düsenbohrungen 8 und die Formgebung des Luftlenkkörpers L
im Bereich nach den Düsenbohrungen 8 so gerichtet, daß sich
die stickstoffarme Luft teilweise noch in der Gemischbil
dungszone 3 mit den rückgeführten, schwer verbrennbaren,
unverbrannten Gasverbindungen vermischt und zusammen mit
diesen in die Kammer 11 einströmt. Die schwer ver
brennbaren, unverbrannten Gasverbindungen erhalten so den
für ihre Verbrennung notwendigen Sauerstoff über die stick
stoffarme Luft. Die in die Kammer 11 einströmenden schwer
verbrennbaren, unverbrannten Gasverbindungen und die stick
stoffarme Luft haben ein derartiges Mischungsverhältnis,
daß in der Kammer 11 deren Zündung erfolgt, wodurch die
Flammtemperatur stark erhöht wird. Dadurch verschiebt sich
die Flammwurzel in Richtung zur Auslaßanordnung hin. Dieser
Vorgang des Rückführens, Vermischens und Entzündens wieder
holt sich ständig, so daß die Flammwurzel mit relativ hoher
Frequenz axial oszilliert. Das führt dazu, daß der Brenner
einen Brummton erzeugt. Dieses Oszillieren hat zusätzlich
den Vorteil, daß eine in der Gemischbildungszone 3 erzeugte
Drucksäule ebenfalls oszilliert und hilft, das Vermischen
der schwer verbrennbaren, unverbrannten Gasverbindungen mit
der stickstoffarmen Luft zu fördern und das Eintreten der
umgebenden Atmosphäre in die Kammer 11 zu verhindern.
Zum optimalen Funktionieren des Brenners bedarf es einer
exakten Einstellung der Mengen des zugeführten Brennstoffes
und der stickstoffarmen Luft. Die zugeführte Brennstoff
menge wird über mehr oder weniger tiefes Einschrauben des
Lufzuführrohres 1 in das Düsenführungsteil T eingestellt.
Da die Spitze 33 des Luftzuführrohres 1 gleichzeitig die
innere Wand der ringförmigen Brennstoffzuführdüse 5 bildet,
wird durch ein stärkeres Eindrehen des Luftzuführrohres 1
in das Düsenführungsteil T der Querschnitt der Brennstoff
zuführdüse 5 erhöht und es strömt mehr Brennstoff in die
Gemischbildungszone 3. Die Einstellung der zugeführten
stickstoffarmen Luftmenge erfolgt über nicht gezeigte
Einstellschrauben, durch die der Strömungsquerschnitt der
Luftleitung LL und des Luftzuführrohres 1 mehr oder weniger
verringert wird.
Die Flammfront 40 tritt nach dem Ende des Flammrohres F in
einen nicht gezeigten Brennraum ein. Versuche haben erge
ben, daß die freiwerdenden Abgase kaum noch unverbrannte
Kohlenwasserstoffe und nur noch geringste Mengen an Kohlen
monoxid und Stickstoffoxiden enthalten.
Der Aufbau des Brenners gestattet, daß sowohl mit minerali
schen oder organischen Brennstoffen als auch mit brennbaren
Gasen, insbesondere Kohlenwasserstoffgasen gearbeitet wer
den kann.
Zusätzlich zu der Wärmegewinnung durch die Verbrennung kann
auch elektrische Energie aus dem Brenner abgezweigt werden.
Die Verbrennung in der Kammer 11 führt zu einer Plasmabil
dung. Die dabei entstehende elektrische Ladung kann über
die Elektroden Z nach außen abgeführt und zur Energiever
sorgung der Nebenaggregate N eingesetzt werden. Die bei der
Verbrennung gewonnene elektrische Energie beträgt bei einem
Brenner für normale Feuerungsanlagen mehrere hundert Watt.
Damit die Ladung abgeführt werden kann, ist der Hohlkörper
20 gegenüber dem Auslaßgehäuse 22 isoliert, wie oben darge
legt.
Claims (10)
1. Brenner mit einem Brennerkopf (B) und einem Flammrohr
(F), wobei der Brennerkopf (B) eine konzentrische Auslaßan
ordnung aus einer inneren Luftzuführdüse (2), zumindest ei
ner äußeren Luftzuführdüse (8) und einer dazwischen vorge
sehenen Brennstoffzuführdüse (5) aufweist und wobei das
Flammrohr (F) sich in Strömungsrichtung an den Brennerkopf
(B) anschließt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Brennerkopf (B) anschließend an die Auslaßanordnung ein Auslaßgehäuse (22) aufweist,
daß eine Verbrennungszone in einer gegenüber dem Inneren des Auslaßgehäuses (22) teilweise abgegrenzten, nahe an der Auslaßanordnung angeordneten Kammer (11) beginnt,
daß zwischen der Kammer (11) und dem Auslaßgehäuse (22) eine Rezirkulationseinrichtung (42) vorgesehen ist zur Rückführung schwer verbrennbarer, unverbrannter Gasverbin dungen in eine zwischen der Auslaßanordnung und der Kammer (11) befindliche Gemischbildungszone (3),
daß die innere Luftzuführdüse (2) und die Brennstoffzuführdüse (5) als In jektor ausgebildet sind zum Mitreißen des Brennstoffes aus der Brennstoffzuführdüse (5) in die Gemischbildungszone (3),
daß über die äußere Luftzuführdüse (8) stickstoffarme Luft zuführbar ist und
daß die äußere Luftzuführdüse (8) so nach innen gerichtet ist, daß sich die rückgeführten, schwer verbrennbaren, un verbrannten Gasverbindungen mit der stickstoffarmen Luft aus der äußeren Luftzuführdüse (8) vermischen und zur Ver brennung in die Kammer (11) einströmen und sich die stick stoffarme Luft vor der Vermischung mit den rückgeführten, schwer verbrennbaren, unverbrannten Gasverbindungen als Schutzmantel (25) gegen die umgebende Atmosphäre um den über die Brennstoffzuführdüse (5) eingeleiteten Brennstoff legt.
daß der Brennerkopf (B) anschließend an die Auslaßanordnung ein Auslaßgehäuse (22) aufweist,
daß eine Verbrennungszone in einer gegenüber dem Inneren des Auslaßgehäuses (22) teilweise abgegrenzten, nahe an der Auslaßanordnung angeordneten Kammer (11) beginnt,
daß zwischen der Kammer (11) und dem Auslaßgehäuse (22) eine Rezirkulationseinrichtung (42) vorgesehen ist zur Rückführung schwer verbrennbarer, unverbrannter Gasverbin dungen in eine zwischen der Auslaßanordnung und der Kammer (11) befindliche Gemischbildungszone (3),
daß die innere Luftzuführdüse (2) und die Brennstoffzuführdüse (5) als In jektor ausgebildet sind zum Mitreißen des Brennstoffes aus der Brennstoffzuführdüse (5) in die Gemischbildungszone (3),
daß über die äußere Luftzuführdüse (8) stickstoffarme Luft zuführbar ist und
daß die äußere Luftzuführdüse (8) so nach innen gerichtet ist, daß sich die rückgeführten, schwer verbrennbaren, un verbrannten Gasverbindungen mit der stickstoffarmen Luft aus der äußeren Luftzuführdüse (8) vermischen und zur Ver brennung in die Kammer (11) einströmen und sich die stick stoffarme Luft vor der Vermischung mit den rückgeführten, schwer verbrennbaren, unverbrannten Gasverbindungen als Schutzmantel (25) gegen die umgebende Atmosphäre um den über die Brennstoffzuführdüse (5) eingeleiteten Brennstoff legt.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kammer (11) der Innenraum eines in dem Auslaßgehäuse (22)
angeordneten, rotationszylindrischen Hohlkörpers (20) ist,
welcher eine der Auslaßanordnung zugewandte Einströmöffnung
(12) und eine diametral gegenüberliegende Ausströmöffnung
(13) aufweist.
3. Brenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hohlkörper (20) mit gleichmäßigem Abstand von dem Auslaßge
häuse (22) angeordnet ist, so daß ein so gebildeter Ring
raum (42) die Rezirkulationseinrichtung bildet.
4. Brenner nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlkörper (20) ein langgestreckter, im wesentli
chen eiförmig ausgebildeter Hohlkörper ist.
5. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung, durch die die Menge der zuführbaren
stickstoffarmen Luft und/oder des über die Brennstoffzu
führdüse (5) zuführbaren Brennstoffes stufenlos einstellbar
ist.
6. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Brennstoffzuführdüse (5) ein ringför
miger Spalt ist, der innen durch eine Spitze (33) des Luft
zuführrohres (4) und außen durch einen gegen diese abgewin
kelte Ringwand (6) gebildet ist und daß die benachbarten
Enden der Luftzuführdüse (2) und der Ringwand (6) als
scharfe ringförmige Schneiden ausgebildet sind.
7. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die äußere Luftzuführdüse (8) aus einer
Vielzahl von kleinen Düsenbohrungen besteht, die den
Schutzmantel (25) als einen im wesentlichen kegelförmigen
Luftstrahl in die Gemischbildungszone (3) einleiten.
8. Brenner nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Hohlkörper (20) im Längsschnitt ein
Flügelprofil hat.
9. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Form des Flammrohres (F) der Form ei
ner bei der Verbrennung entstehenden Flammfront (40) so an
gepaßt ist, daß der Eintritt der umgebenden Atmosphäre zwi
schen Flammrohr (F) und Flammfront (40) verhindert wird.
10. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Hohlkörper (20) gegenüber dem Auslaß
gehäuse (22) elektrisch isoliert ist und daß in den Hohl
körper (20) Elektroden (Z) eingeführt sind.
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