DE4210584A1 - Bodeneffekt-Fahrzeug - Google Patents
Bodeneffekt-FahrzeugInfo
- Publication number
- DE4210584A1 DE4210584A1 DE19924210584 DE4210584A DE4210584A1 DE 4210584 A1 DE4210584 A1 DE 4210584A1 DE 19924210584 DE19924210584 DE 19924210584 DE 4210584 A DE4210584 A DE 4210584A DE 4210584 A1 DE4210584 A1 DE 4210584A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wings
- wing
- vehicle according
- additional
- effect vehicle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 title claims description 37
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 15
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 3
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 2
- 230000009182 swimming Effects 0.000 description 2
- 208000035859 Drug effect increased Diseases 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000024703 flight behavior Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 239000003381 stabilizer Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60V—AIR-CUSHION VEHICLES
- B60V1/00—Air-cushion
- B60V1/22—Air-cushion provided with hydrofoils
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
- Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Bodeneffekt-Fahrzeug, vorzugsweise
mit einem schwimmfähigen Rumpf und/oder Schwimmern, mit einer
oder mehreren im Abstand hintereinander beidseitig am Rumpf
angeordneten Tragflächenanordnungen, bestehend aus je einem
Tragflächenpaar, vor dem jeweils ein oder mehrere
Schuberzeuger angeordnet sein können, einer an der Hin
terkante jeder Tragfläche schwenkbar angelenkten Umlenkklappe
sowie den Schuberzeugern zugeordneten, unter die Tragflächen
gerichteten bzw. richtbaren Luftströmungskanälen, durch die
Luft unter die Tragflächen geleitet werden kann.
Bekannte Bodeneffekt-Fahrzeuge besitzen in der Regel einen
schwimmfähigen Rumpf oder zusätzliche Schwimmer. Der
erforderliche Bodeneffekt wird durch seitlich am Rumpf
angeordnete Tragflächen in Verbindung mit einem oder mehreren
Schuberzeugern bewirkt.
Ferner ist ein Bodeneffekt-Fahrzeug bekannt, welches einen
langgestreckten Rumpf aufweist und bei dem mehrere
Tragflächenpaare im Abstand hintereinander etwa mittig am
Rumpf angeordnet sind. Die Hinterkanten dieser Tragflächen
reichen im Schwimmzustand des Bodeneffekt-Fahrzeuges bis in
die Nähe der Wasserlinie, so daß bei einer Anströmung der
Tragflächen von vorn ein Luftstau unter denselben entsteht,
der ein Abheben des Bodeneffekt-Fahrzeuges von der Wasser- bzw.
Bodenoberfläche zur Folge hat. Die Anströmung der
Tragflächen wird durch die Schuberzeuger bewirkt, die vor der
Flügelnase der Tragflächen angeordnet sind. Die Anströmung
der Unterseite der Tragflächen wird zusätzlich dadurch
verstärkt, daß den Schuberzeugern ein unter die Tragflächen
gerichteter oder richtbarer Luftströmungskanal nachgeordnet
ist.
Zum seitlichen Abschluß des Hohlraumes unter den Tragflächen
sind diese zusätzlich an deren freien Enden mit einer die
Tragflächen verbindenden Schwimmeranordnung versehen. Diese
Schwimmeranordnung dient gleichzeitig zur Stabilisierung des
Bodeneffekt-Fahrzeuges im Schwimmzustand bzw. während der
Wasserfahrt oder beim Start- und Landevorgang.
Nachteilig bei diesem Bodeneffekt-Fahrzeug ist die niedrige
Anordnung der mit den Schuberzeugern versehenen Tragflächen,
die zur Erzeugung des Bodeneffektes erforderlich ist, denn
daraus resultiert die Gefahr, daß die Schuberzeuger das in
der Start- und Landephase nicht zu vermeidende Spritzwasser
ansaugen. Das in die Schuberzeuger eingesaugte Spritzwasser
kann zu Betriebsstörungen oder zum vollständigen Ausfall der
Schuberzeuger führen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein
schwimmfähiges Bodeneffekt-Fahrzeug zu schaffen, bei dem die
Schuberzeuger zuverlässig vor Spritzwasser geschützt sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Tragflächen mit den vor diesen angeordneten Schuberzeugern
in Höhe des oberen Bereichs des Rumpfes oder höher angeordnet
sind und daß hinter jeder Tragfläche eine Zusatztragfläche
vorgesehen ist, die unterhalb der Ebene der jeweiligen
Tragfläche seitlich am Rumpf angeordnet ist.
Durch die damit mögliche hohe Anordnung der Schuberzeuger
befinden sich die Schuberzeuger weit außerhalb des Spritzbe
reiches des Wassers und sind somit zuverlässig vor Wasser
eintritt geschützt. Die tieferliegenden Zusatztragflächen,
an denen keine Schuberzeuger vorgesehen sind, können sich bis
nahe an die Wasserlinie erstrecken, wo sie besonders wirksam
sind. Außerdem wird durch die neue Konstruktion die
Manövrierfähigkeit verbessert und der Bodeneffekt
insbesondere in der Start- und Landephase erhöht.
Vorzugsweise sind die mit den Schuberzeugern versehenen
Tragflächen an der Oberseite des Rumpfes befestigt, wo die
Schuberzeuger ausreichend weit von der Wasseroberfläche
entfernt sind.
Ein zusätzlicher Schutz vor Spritzwasser wird dadurch er
reicht, daß auch vor jeder Tragfläche eine tieferliegende
Zusatztragfläche angeordnet ist, wobei die hintere Zu
satztragfläche der einen oberen Tragfläche die vordere
Zusatztragfläche der folgenden oberen Tragfläche sein
können.
Die Erfindung ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die
jeweils hinter einer Tragfläche befindliche Zusatztragfläche
um eine im wesentlichen horizontale Achse verschwenkbar
ausgeführt sein kann. Dadurch wird beim vertikalen Anstellen
der Zusatztragflächen eine scheinbare Verlängerung der oberen
Tragflächen erreicht und somit der Luftstau unter den
Tragflächen erheblich verstärkt.
Bei einer besonders zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung
entsteht durch das Zusammenspiel der verschwenkbaren unteren
Zusatztragflächen gemeinsam mit der Einstellung der
Auftriebs- bzw. Umlenkklappe der oberen Tragfläche durch die
Art und Weise der Strömungsführung der Luft zusätzlich der
sogenannte Fowlereffekt. Dadurch werden optimale
Auftriebswerte erreicht, die im Bodeneffektbereich her
vorragende Sport- und Landeeigenschaften ergeben, die sich
besonders positiv auswirken durch extrem günstiges
Langsamflugverhalten.
In Fortführung der Erfindung können die Zusatztragflächen die
an den oberen Tragflächen sitzenden Schuberzeuger seitlich
überdecken und erstrecken sich bis unter den nächsten
Schuberzeuger der jeweils nächsten Tragfläche. Dadurch wird
ein besonders guter Schutz vor Spritzwasser erreicht.
In Fortbildung der Erfindung weisen die verstellbaren Zu
satztragflächen die gleiche seitliche Länge auf wie die
oberen Tragflächen.
Zur Erhöhung der mechanischen Belastbarkeit sind die freien
Enden der oberen Tragflächen und/oder die freien Enden der
verstellbaren unteren Zusatztragflächen miteinander
verbunden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die oberen
Tragflächen und/oder die Zusatztragflächen einer Seite durch
ein sich parallel zum Rumpf erstreckendes plattenförmiges
Element miteinander verbunden, welches zweckmäßigerweise als
Schwimmer ausgebildet ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, daß sich im Rumpf eine langgestreckte
Fahrgastzelle befindet, wobei der Rumpf derart mit einer
Mehrzahl von hintereinander angeordneten Tragflächenpaaren
versehen ist, daß deren Anordnung der eines Schulterdeckers
entspricht, daß die Zwischenräume zwischen den oberen Trag
flächen durch vertikal verschwenkbare Zusatztragflächen
überdeckt werden, daß hinter der letzten oberen Tragfläche
eine weitere verstellbare Zusatztragfläche angeordnet ist und
daß die freien Enden der Tragflächen und die freien Enden der
verstellbaren Zusatztragflächen jeweils einer Fahrzeugseite
durch einen Schwimmer miteinander verbunden sind.
In Fortführung der Erfindung kann jede obere Tragfläche mit
mindestens einem vor deren Flügelnase befindlichen Schub
erzeuger versehen sein. Damit wird eine gleichmäßige
Verteilung des Luftstaus unter den Tragflächen über die
gesamte Fahrzeuglänge erreicht.
In Fortführung der Erfindung ist die Oberseite wenigstens
einer unteren Zusatztragfläche als Laufsteg zwischen der
Fahrgastzelle und einem Anleger ausgebildet. Dadurch wird ein
besonders bequemes Betreten der Fahrgastzelle des Bo
deneffekt-Fahrzeuges erreicht.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht des Bodeneffekt-Fahrzeuges
und
Fig. 2 die Draufsicht auf das Bodeneffekt-Fahrzeug
nach Fig. 1.
Gemäß der Zeichnung besteht das schwimmfähige Boden
effekt-Fahrzeug aus einem langgestreckten schwimmfähigen
Rumpf 1 mit einer in diesem angeordneten Fahrgastzelle und
seitlich am Rumpf 1 angeordneten Tragflächen 2. Die
Tragflächen 2 sind paarweise angeordnet, wobei im darge
stellten Beispiel drei Tragflächenpaare 2 am Rumpf 1
befestigt sind. Die Anzahl der hintereinander angeordneten
Tragflächenpaare 2 ist von der Länge des Rumpfes 1 abhängig.
Jede der Tragflächen 2 ist mit einem vor der jeweiligen
Flügelnase 3 montierten Schuberzeuger 4 versehen, wobei dem
Schuberzeuger 4 ein unter die Tragfläche 2 gerichteter bzw.
richtbarer Luftströmungskanal 5 zugeordnet ist, mit dessen
Hilfe die durch den Schuberzeuger 4 durch den jeweiligen
Einlaufdiffusor 6 angesaugte und beschleunigte Luft unter die
Tragfläche 2 geleitet werden kann.
Die Tragflächen 2 sind an der Oberseite des Rumpfes 1 be
festigt, so daß deren Anordnung der Flügelanordnung eines
Schulterdeckers entspricht. Dadurch wird erreicht, daß sich
die Schuberzeuger 4 bereits weitgehend außerhalb des
Spritzbereiches des Wassers beim Start- oder Landevorgang
befinden. An der Hinterkante der Tragflächen 2 ist eine
schwenkbare Auftriebs- bzw. Umlenkklappe 7 zur Auftrieb
serhöhung während der Start- und Landephase angeordnet.
Zur Erzeugung eines ausreichenden Luftstaues mit der unter
die Tragflächen 2 geleiteten Luft sind hinter jeder
Tragfläche 2 tiefergesetzte und um ihre horizontale Achse
schwenkbare Zusatztragflächen 8 am Rumpf 1 befestigt.
Die Breite dieser Zusatztragflächen 8 ist dabei so gewählt,
daß sie zumindest in der horizontalen Stellung bis zum
jeweils nächsten Schuberzeuger 4 oder unter diesen reichen.
Die Zusatztragflächen 8 sollten außerdem mindestens so lang
sein, daß diese die Schuberzeuger 4 seitlich überdecken.
Da die Zusatztragflächen 8 und die Klappen 7 gemeinsam mit
einem zwischen beiden befindlichen Luftspalt 9 und dadurch
einen Fowlereffekt bewirken, ist es zweckmäßig, daß die
Zusatztragflächen 8, die oberen Tragflächen 2 und die Klappe
7 gleich lang ausgeführt sind.
In der Start- und in der Landephase sind sowohl die Klappen
7 als auch die Zusatztragflächen 8 angestellt und bilden
gemeinsam einen den Luftstau bewirkenden Hohlraum unter den
Tragflächen 2. Dieser Luftstau verstärkt gemeinsam mit der
Fowlereffekt den Bodeneffekt während der Start- und Landephase.
Seitlich begrenzt wird dieser Hohlraum, wie aus Fig. 2
ersichtlich, durch einen an den freien Enden der Tragflächen
2 und der Zusatztragflächen 8 befestigten flachen Schwimmer
10, der zusätzlich eine Stabilisierung des Rumpfes 1 beim
Schwimmen auf der Wasserlinie 11 bewirkt.
Weiterhin kann vor der ersten Tragfläche 2 in der gleichen
Ebene wie die verstellbaren Zusatztragflächen 8 eine weitere
Zusatztragfläche 8 starr mit dem Rumpf 1 verbunden sein. Die
Hinterkante dieser Zusatztragfläche 8 ragt bis unter den
ersten Schuberzeuger 4.
Für die Steuerung des Bodeneffekt-Fahrzeuges im abgehobenen
Zustand, also in der Flugphase, befinden sich am Heck des
Rumpfes 1 ein oder zwei Seitenleitwerke 12, die mit je einem
Seitenruder 13 versehen sind und ein Höhenruder 14. Die
Steuerung des Bodeneffekt-Fahrzeuges im Wasser erfolgt auf
übliche Weise mittels eines in das Wasser eintauchenden
Ruders 15.
Durch die Anordnung der Tragflächen 2 im oberen Bereich des
Rumpfes 1 und die zusätzlichen unteren Tragflächen 8 vor bzw.
hinter jeder oberen Tragfläche 2 wird weiterhin
ausgeschlossen, daß die Schuberzeuger 4 während der Start- und
Landephase Spritzwasser ansaugen können.
Das vorstehend beschriebene Bodeneffekt-Fahrzeug zeichnete
sich damit durch besonders gute Eigenschaften sowohl in der
Start- und Landephase, als auch in der Flugphase unter
Ausnutzung des Bodeneffektes aus.
Die Anordnung der unteren Zusatztragflächen 8 bietet wei
terhin die Möglichkeit, deren Oberseite als Laufstege 16
auszubilden, so daß ein besonders bequemes Betreten der im
Rumpf 1 befindlichen Fahrgastzelle ermöglicht wird.
Bezugszeichenliste
1 Rumpf
2 Tragflächen
3 Flügelnase
4 Schuberzeuger
5 Luftströmungskanal
6 Einlaufdiffusor
7 Auftriebs- bzw. Umlenkklappe
8 Zusatztragflächen
9 Luftspalt
10 Schwimmer
11 Wasserlinie
12 Seitenleitwerk
13 Seitenruder
14 Höhenruder
15 Ruder
16 Laufsteg
2 Tragflächen
3 Flügelnase
4 Schuberzeuger
5 Luftströmungskanal
6 Einlaufdiffusor
7 Auftriebs- bzw. Umlenkklappe
8 Zusatztragflächen
9 Luftspalt
10 Schwimmer
11 Wasserlinie
12 Seitenleitwerk
13 Seitenruder
14 Höhenruder
15 Ruder
16 Laufsteg
Claims (14)
1. Bodeneffekt-Fahrzeug, vorzugsweise mit einem schwimm
fähigen Rumpf und/oder Schwimmern, mit einer oder
mehreren im Abstand hintereinander beidseitig am Rumpf
vorgesehenen Tragflächenanordnungen, bestehend aus je
einem Tragflächenpaar, vor dem jeweils ein oder mehrere
Schuberzeuger angeordnet sein können, einer an der
Hinterkante jeder Tragfläche schwenkbar angelenkten
Auftriebs- bzw. Umlenkklappe sowie den Schuberzeugern
zugeordneten, unter die Tragflächen gerichteten bzw.
richtbaren Luftströmungskanälen, durch die Luft unter die
Tragflächen geleitet werden kann, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragflächen (2)
mit den vor diesen angeordneten Schuberzeugern (4) in
Höhe des oberen Bereichs des Rumpfes (1) oder höher
angeordnet sind und daß hinter jeder Tragfläche (2) eine
Zusatztragfläche (8) vorgesehen ist, die unterhalb der
Ebene der jeweiligen Tragfläche (2) seitlich am Rumpf (1)
angeordnet ist.
2. Bodeneffekt-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragflächen (2)
an der Oberseite des Rumpfes (1) befestigt sind.
3. Bodeneffekt-Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß sowohl vor
als auch hinter jeder oberen Tragfläche (2) eine
tieferliegende Zusatztragfläche (8) vorgesehen ist.
4. Bodeneffekt-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
jeweils hinter einer oberen Tragfläche (2) befindliche
Zusatztragfläche (8) um eine im wesentlichen horizontale
Achse verschwenkbar ist.
5. Bodeneffekt-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
verschwenkbaren Zusatztragflächen (8) gemeinsam mit der
Auftriebs- bzw. Umlenkklappe (7) der jeweiligen oberen
Tragfläche (2) eine mit einem Luftspalt (9) versehene
Anordnung bilden, durch die ein Fowlereffekt wirksam
wird.
6. Bodeneffekt-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Zusatztragflächen (8) die Schuberzeuger (4) in seitlicher
Richtung überragen.
7. Bodeneffekt-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Zusatztragflächen (8) bis unter den Schuberzeuger (4)
der jeweiligen folgenden oberen Tragfläche (8)
erstrecken.
8. Bodeneffekt-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die
verstellbaren Zusatztragflächen (8) die gleiche Länge
aufweisen wie die oberen Tragflächen (2).
9. Bodeneffekt-Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die
freien Enden der oberen Tragflächen (2) und/oder die
freien Enden der verstellbaren Zusatztragflächen (8)
miteinander verbunden sind.
10. Bodeneffekt-Fahrzeug nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die oberen Tragflächen
(2) und/oder die Zusatztragflächen (8) einer Seite durch
ein sich parallel zum Rumpf (1) erstreckendes platten
förmiges Element miteinander verbunden sind.
11. Bodeneffekt-Fahrzeug nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das plattenförmige
Element als Schwimmer (10) ausgebildet ist.
12. Bodeneffekt-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sich im Rumpf (1) eine
langgestreckte Fahrgastzelle befindet, wobei der Rumpf
(1) derart mit einer Mehrzahl von hintereinander
angeordneten oberen Tragflächenpaaren (2) versehen ist,
daß deren Anordnung der eines Schulterdeckers entspricht,
daß die Zwischenräume zwischen den Tragflächen (2) durch
vertikal verschwenkbare Zusatztragflächen (8) überdeckt
werden, daß hinter der letzten oberen Tragfläche (2) eine
weitere verstellbare Zusatztragfläche (8) angeordnet ist
und daß die freien Enden der oberen Tragflächen (2) und
die freien Enden der verstellbaren Zusatztragflächen (8)
jeweils einer Fahrzeugseite durch einen Schwimmer (10)
miteinander verbunden sind.
13. Bodeneffekt-Fahrzeug nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß jede obere Tragfläche
(2) mit mindestens einem vor deren Flügelnase (3) befind
lichen Schuberzeuger (4) versehen ist.
14. Bodeneffekt-Fahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß die
Oberseite wenigstens einer Zusatztragfläche (8) als
Laufsteg (16) zwischen der Fahrgastzelle und einem
Anleger ausgebildet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924210584 DE4210584A1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Bodeneffekt-Fahrzeug |
| PCT/DE1993/000312 WO1993019963A1 (de) | 1992-03-31 | 1993-03-29 | Bodeneffekt-fahrzeug |
| EP93105301A EP0563909A1 (de) | 1992-03-31 | 1993-03-30 | Bodeneffekt-Fahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924210584 DE4210584A1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Bodeneffekt-Fahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4210584A1 true DE4210584A1 (de) | 1993-10-07 |
Family
ID=6455555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924210584 Ceased DE4210584A1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Bodeneffekt-Fahrzeug |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0563909A1 (de) |
| DE (1) | DE4210584A1 (de) |
| WO (1) | WO1993019963A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19637544A1 (de) * | 1996-09-14 | 1998-03-19 | Fischer Flugmechanik | Bodeneffektfahrzeug |
| RU2235654C2 (ru) * | 1999-12-29 | 2004-09-10 | Данилов Владимир Петрович | Экраноплан |
| RU2273572C2 (ru) * | 2004-04-15 | 2006-04-10 | Владимир Петрович Данилов | Экраноплан |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2735092B1 (fr) * | 1995-06-06 | 1997-07-18 | Gazuit Georges | Aeronef de gros tonnage, poids total superieur a 600 tonnes |
| AU2020379096A1 (en) | 2019-11-08 | 2022-04-28 | Piercecraft Ip Ltd. | Ground effect craft |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1923834A1 (de) * | 1969-05-09 | 1970-12-10 | Ver Flugtechnische Werke | Kraftangetriebenes oder geschlepptes durch Stauluft getragenes Fahrzeug |
| DE2639982B1 (de) * | 1976-09-04 | 1977-11-10 | Dornier Jun Claudius Dipl Ing | Seeflugzeug mit einem bootsartigen rumpf |
| DE3729988A1 (de) * | 1987-09-08 | 1989-03-16 | Alsabah Naif J | Wasserstartendes fahrzeug |
| DE3937240A1 (de) * | 1989-11-09 | 1991-05-16 | Albert Blum | Bodeneffekt-fahrzeug |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1266804A (fr) * | 1960-09-02 | 1961-07-17 | Dispositif pour régler l'altitude et la position de vol d'un engin du type <glisseur> à sustentation par un matelas d'air | |
| US3244246A (en) * | 1963-07-12 | 1966-04-05 | Douglas Aircraft Co Inc | Winged ground effect machines |
| US3486577A (en) * | 1965-10-21 | 1969-12-30 | Arthur M Jackes | Axial flow ground effect machine |
-
1992
- 1992-03-31 DE DE19924210584 patent/DE4210584A1/de not_active Ceased
-
1993
- 1993-03-29 WO PCT/DE1993/000312 patent/WO1993019963A1/de not_active Ceased
- 1993-03-30 EP EP93105301A patent/EP0563909A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1923834A1 (de) * | 1969-05-09 | 1970-12-10 | Ver Flugtechnische Werke | Kraftangetriebenes oder geschlepptes durch Stauluft getragenes Fahrzeug |
| DE2639982B1 (de) * | 1976-09-04 | 1977-11-10 | Dornier Jun Claudius Dipl Ing | Seeflugzeug mit einem bootsartigen rumpf |
| DE3729988A1 (de) * | 1987-09-08 | 1989-03-16 | Alsabah Naif J | Wasserstartendes fahrzeug |
| DE3937240A1 (de) * | 1989-11-09 | 1991-05-16 | Albert Blum | Bodeneffekt-fahrzeug |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| GB-Z.: Flight, Heft 9. July 1983, S. 70 * |
| JP-Abstract: M 1143, 6. Aug. 1991, Vol. 15, No. 307 * |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19637544A1 (de) * | 1996-09-14 | 1998-03-19 | Fischer Flugmechanik | Bodeneffektfahrzeug |
| US6230835B1 (en) | 1996-09-14 | 2001-05-15 | Fischer Flugmechanik | Ground effect vehicle |
| RU2235654C2 (ru) * | 1999-12-29 | 2004-09-10 | Данилов Владимир Петрович | Экраноплан |
| RU2273572C2 (ru) * | 2004-04-15 | 2006-04-10 | Владимир Петрович Данилов | Экраноплан |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1993019963A1 (de) | 1993-10-14 |
| EP0563909A1 (de) | 1993-10-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0857648B1 (de) | Flugzeug für Personen- und/oder Frachttransport | |
| EP0170846B1 (de) | Bodeneffekt-Fahrzeug | |
| DE1805171C3 (de) | Flugflächenboot | |
| DE3319127A1 (de) | Luftkissenfahrzeug | |
| DE2254136A1 (de) | Klappleitwerk | |
| EP0199010A2 (de) | Aerodynamische Vorrichtung für einen Personenwagen | |
| DE1989296U (de) | Vorrichtung zum verbessern dere luftstroemung an einer stroemung ausgesetzten flaechen. | |
| DE3536408A1 (de) | Schnellaufendes boot | |
| DE4210584A1 (de) | Bodeneffekt-Fahrzeug | |
| EP0450514A1 (de) | Stauflügelboot | |
| DE20211664U1 (de) | Seitenruder-Anordnung | |
| DE2460118C2 (de) | Stauflügelfahrzeug | |
| DE3015583C2 (de) | Flugzeug mit Doppelleitwerk | |
| DE2811962A1 (de) | Einrichtung zur ablenkung des treibgasstrahles von strahltriebwerken fuer luftfahrzeuge | |
| DE4401781A1 (de) | Doppelschwenktragflügel | |
| DE4115254C2 (de) | Bodeneffekt-Fahrzeug | |
| DE19738215A1 (de) | Wasserfahrzeug mit einer Stabilisierungseinrichtung | |
| DE2553226C2 (de) | Stauraumbegrenzung für Stauflügelfahrzeuge | |
| DE716274C (de) | Tragflaeche u. dgl. mit Absaugeeinrichtung | |
| DE3119490A1 (de) | Aufblaehbare vorrichtung | |
| DE2439479A1 (de) | Sicherheits-leitwerk fuer flugzeuge | |
| DE580402C (de) | Flugzeug | |
| DE1122838B (de) | Spoiler zur Steuerung von Luftfahrzeugen mit UEberschallgeschwindigkeit | |
| DE3029574A1 (de) | Flugboot | |
| DE2303972C3 (de) | Stauflügelfahrzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |