DE4205944A1 - Verfahren zur einstellung der gegenseitigen lage eines films und einer leiterplatte sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zur einstellung der gegenseitigen lage eines films und einer leiterplatte sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens.
Es sind Belichtungsmaschinen für Leiterplatten be
kannt, die mit einem Transportsystem für die automa
tische Beschickung der Maschine mit Filmen und Lei
terplatten, einem Meß- und Registriersystem zum ge
genseitigen Ausrichten von Film und Leiterplatte, einem
Spiegel System zur Erzeugung von kollimiertem UV-
Licht und einer Vorrichtung zur Kühlung des
Filmträgers ausgerüstet sind.
Die gegenseitige Ausrichtung von Film und Leiterplat
te erfolgt bei diesen Maschinen in der Weise, daß
durch eine oder mehrere Kameras der relative Versatz
zwischen Markierungen auf dem Film und Bohrungen auf
der Leiterplatte aufgenommen und vermessen wird und
mittels entsprechend gesteuerter Verstellmotoren eine
zentrische Ausrichtung zwischen den Markierungen und
den Bohrungen hergestellt wird. Dieses bekannte Ver
fahren hat jedoch mehrere Nachteile. So kann bei
spielsweise nicht entschieden werden, ob die Markie
rungen auf dem Film oder die Bohrungen in der Leiter
platte in ihrer Lage absolut korrekt sind. Weiterhin
muß die Leiterplatte mit Bohrungen versehen sein,
obwohl es wünschenswert sein kann, ungebohrte Leiter
platten zu verwenden. Darüber hinaus haben die Filme
sehr häufig in bezug auf ihre Lage und ihre Form un
geeignete Marken, die eine genaue zentrische Ausrich
tung nicht ermöglichen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Verfahren zur Einstellung der gegenseitigen Lage
eines Films und einer durch den Film hindurch zu be
lichtenden, mit einer lichtempfindlichen Schicht be
deckten Leiterplatte, sowie eine Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens anzugeben, bei denen
diese Einstellung mit Markierungen vorgenommen werden
kann, die eine beliebige Form aufweisen und die an
beliebigen Stellen auf dem Film bzw. der Leiterplatte
angeordnet sein können. Auch ist nicht erforderlich,
daß diese Markierungen bei den Leiterplatten als Boh
rungen ausgebildet sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die
im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfin
dungsgemäßen Verfahrens sowie eine bevorzugte Vor
richtung zur Durchführung dieses Verfahrens ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Dadurch, daß sowohl die Lage des Films als auch die
der Leiterplatte jeweils anhand eines absoluten Koor
dinatensystems eingestellt werden, können sowohl der
Film als auch die Leiterplatte unabhängig voneinander
in der gleichen Ebene vermessen bzw. ihre genaue Lage
festgestellt werden und es können hieraus die Steuer
werte für die Verstellmotoren gewonnen werden, die
den Film bzw. die Leiterplatte in dieser Ebene in X-
und Y-Richtung verschieben und auch drehen. Mit die
ser unabhängigen, absoluten Vermessung von Film und
Leiterplatte können Markierungen beliebiger Form und
an beliebigen Stellen für die Lagebestimmung und zur
Berechnung der Steuerwerte verwendet werden. Das Ver
fahren bietet auch die Möglichkeit, für Film und Lei
terplatte getrennt jeweils mehrere Markierungen für
die Lagebestimmung bzw. die Ermittlung des Versatzes
gegenüber der Sollage einzubeziehen.
Der Film und die Leiterplatte werden in geeigneter
Weise nach ihrer jeweiliger Einstellung unter Beibe
haltung ihrer eingestellten Lage zueinander in die
Belichtungsstellung gebracht, wobei zweckmäßig ein
X-Y-Koordinatensystem verwendet wird, so daß zunächst
die Lage des Films im X-Y-Koordinatensystem einge
stellt und dann in Z-Richtung verändert wird und an
schließend die Lage der Leiterplatte in der gleichen
Z-Ebene im X-Y-Koordinatensystem eingestellt und dann
der Film und die Leiterplatte in Z-Richtung zusammen
geführt werden.
Zur Darstellung des absoluten Koordinatensystems wird
vorteilhaft ein optisches Muster verwendet, das je
weils zur Einstellung der Lage des Films und der Lei
terplatte abgetastet wird. Dieses ist zweckmäßig
durch ein feststehendes geometerisches Raster vorge
geben. Dadurch kann die Abtastung in der Weise erfol
gen, daß eine Relativbewegung zwischen der Abtastvor
richtung und dem Raster stattfindet, die jedoch nur
als Grobeinstellung dient. Hierdurch kann der An
triebsmechanismus für die Abtastvorrichtung relativ
einfach ausgebildet sein. Die erforderliche Genauig
keit erhält die Abtastung durch das Raster selbst,
indem eine abgetastete Markierung und das abgetastete
Raster einander überlagert werden. Die Rasterteilung
ist daher durch die Ungenauigkeit des mechanischen
Antriebs bestimmt. Liegt diese Ungenauigkeit bei
spielsweise im Bereich von ± 1 mm, so ist eine
Rasterteilung von ca. 2,5 mm zweckmäßig.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines
Teils einer Vorrichtung zur Einstel
lung der gegenseitigen Lage eines
Films und einer Leiterplatte,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Rand einer an
einem Rahmen befestigten Filmträger
platte, und
Fig. 3 die Draufsicht auf eine Filmträger
platte mit aufgelegtem Film.
Als Basis für die Einstellvorrichtung dient eine prä
zise Meßtischplatte 1 aus Granit, die ein Ebenheits
normal bildet. Auf der Meßtischplatte 1 befinden sich
zwei Glasplatten 2 und 3, zwischen denen ein ein qua
dratisches Raster tragender Film 4 eingespannt ist.
Die Glasplatten 2 und 3 werden mit dem Film 4 durch
Unterdruck gegen die Meßtischplatte 1 gezogen, so daß
das präzise Ebenheitsnormal der Meßtischplatte 1 auch
auf der Oberseite der oberen Glasplatte 3 erhalten
wird. Eine Dichtungsschnur 5 dient zur Aufrechterhal
tung des Unterdrucks.
In einem vorgegebenen Abstand oberhalb der Meßtisch
platte 1 und parallel zu dieser ist eine Glasplatte 6
auf vier Luftlagern justiert, die als Gegenfläche den
freien Rand der Meßtischplatte 1 nutzen. Diese Glas
platte 6 dient als Ebene zur Auflage eines Films 7
oder einer Leiterplatte, wobei der Film 7 zusätzlich
auf einer Filmträgerplatte 8 angeordnet ist, die ih
rerseits von einem Rahmen 9 gehalten wird (Fig. 2).
Drei hoch auflösende Stellglieder 10 sind an geeigne
ten Stellen seitlich der Glasplatte 6 angeordnet und
können diese in ihrer Ebene in zwei zueinander senk
rechten Richtungen verschieben sowie auch in dieser
Ebene drehen.
Ein zwischen den Glasplatten 3 und 6 angeordnetes
Optikschlittensystem stützt sich mit mindestens drei
Teflonfüßen 11 auf der Glasplatte 3 ab und ist glei
tend auf dieser bewegbar, wobei zwischen diesen vor
zugsweise ein Luftpolster gebildet ist. Der Optik
schlitten 12 ist entlang einer Führung 13 bewegbar,
die ihrerseits senkrecht zu ihrer Längsrichtung ver
schoben werden kann. Die Verschiebung des Optik
schlittens 12 kann auf einfache Weise durch Schritt
motoren und Zahnriemen erfolgen, wobei eine grobe
Einstellung mit einer Genauigkeit von mindestens +/-
1 mm ausreichend ist.
Der Optikschlitten 12 trägt zwei CCD-Kameras 14 und
15, die bei geeigneter Beleuchtung jeweils über einen
Umlenkspiegel 16 und ein gemeinsames Prisma 17 exakt
zueinander fluchtende Bilder in der Ebene des das
Raster tragenden Films 4 und in der Auflageebene der
Glasplatte 6 aufnehmen. Zur Aufnahme des Rasters ist
eine entsprechende Öffnung im Optikschlitten 12 vor
gesehen. Es wird somit das Raster des Films 4 in die
Bildebene des Films 7 bzw. der Leiterplatte einko
piert. Über eine an die beiden CCD-Kameras 14 und 15
angeschlossene Auswertungsschaltung kann die genaue
Lage einer Markierung auf dem Film 7 bzw. der Leiter
platte in bezug auf das Raster bzw. Meßnormal des
Films 4 sehr präzise vermessen werden. Wird dabei
eine Abweichung gegenüber der Sollage der Markierung
festgestellt, dann wird durch entsprechende Steuerung
der Stellglieder 10 eine Verschiebung der Glasplatte
6 durchgeführt, bis die Markierung die Sollage er
reicht hat.
Auf diese Weise können verschiedene Markierungen auf
dem Film 7 bzw. der Leiterplatte vermessen und eine
etwaige Lagekorrektur vorgenommen werden, wobei der
Optikschlitten 12 entsprechend verschoben wird und
eine Grobeinstellung an der jeweiligen Markierung
erfolgt. Die genaue Vermessung der Markierung erfolgt
somit durch die Erfassung der Grobeinstellung des
Optikschlittens 12 und zusätzlich durch die Auswer
tung der Ausgangssignale der beiden CCD-Kameras 14
und 15, durch die die Markierung und das Raster mit
einander verknüpft werden. Hierbei kann beispielswei
se eine Auflösung von ± 1 µm erzielt werden.
Ist der Film 7 in dieser Weise exakt gegenüber dem
Raster eingestellt, dann wird er mit der Filmträger
platte 8 und dem Rahmen 9 senkrecht von der Glasplat
te 6 abgehoben und über dieser gehalten. Anschließend
wird durch eine geeignete Beschickungseinrichtung
eine Leiterplatte auf die Glasplatte 6 aufgelegt,
wobei ein etwaiger Versatz gegenüber der Sollage im
Rahmen einer Rasterteilung auf dem Film 4 liegt. Die
Vermessung von auf der Leiterplatte befindlichen Mar
kierungen und eine etwaige Korrektur der Lage der
Leiterplatte erfolgen dann ebenso wie vorher beim
Film 7. Durch eine senkrechte Verschiebung von Lei
terplatte und/oder Film 7 werden diese dann exakt
zueinander ausgerichtet in der Belichtungsstellung
zusammengeführt, in der durch ein geeignetes Beleuch
tungssystem die Belichtung einer lichtempfindlichen
Schicht auf der Leiterplatte durch den Film 7 hin
durch erfolgt.
Die gegenseitige Ausrichtung von Film und Leiterplat
te findet beim beanspruchten Verfahren somit nicht in
der Weise statt, daß Markierungen auf diesen direkt
miteinander verglichen werden, sondern ihre Lage wird
unabhängig voneinander jeweils eigenständig in bezug
auf ein Meßnormal beispielsweise in Form eines
Rasters festgestellt und gegebenenfalls korrigiert.
Film und Leiterplatte erhalten somit ihre gegenseiti
ge Ausrichtung durch ihre jeweilige Ausrichtung ge
genüber dem festen Bezugskoordinatensystem.
Das vorliegende Verfahren ermöglicht auch eine Tempe
raturregelung des Films bzw. der Filmträgerplatte, so
daß Temperaturschwankungen bewirkte Änderungen der
Abmessungen des Films vermieden werden können. Hierzu
werden mindestens zwei Markierungen auf dem Film ver
messen und ihr errechneter Abstand mit einem Sollab
stand verglichen. Der Vergleich kann zur Folge haben,
daß der Film und die Filmträgerplatte gekühlt oder
erwärmt werden müssen, damit der Abstand dem Sollab
stand entspricht. Eine etwaige Erwärmung kann in der
Weise erfolgen, daß der Film 7 zunächst ohne die Lei
terplatte belichtet wird. Eine Abkühlung kann dadurch
erzielt werden, daß Luft auf den Film geblasen wird.
Hierzu sind vorzugsweise an der Belichtungsvorrich
tung befestigte Luftdüsen vorgesehen, die jeweils
einzeln durch Magnetventile geöffnet oder geschlossen
werden können. Insbesondere kann eine sich über die
Breite des Films erstreckende Leiste mit mehreren
Luftdüsen vorgesehen sein, die an dem Schlitten für
die Belichtungsoptik befestigt ist und daher mit die
ser längs des Films gefahren werden kann. Es ist da
durch möglich, durch Öffnen und Schließen der einzel
nen Luftdüsen den Film sowohl in Längs- als auch in
Querrichtung örtlich gezielt abzukühlen. Hierdurch
kann beispielsweise auch ein Kissenverzug im Film
lokal ausgeglichen werden.
Durch diese Temperaturregelung können auch Maßunge
nauigkeiten im Film oder dergleichen kompensiert wer
den, da hierdurch stets der genaue Sollabstand zwi
schen mindestens zwei Markierungen auf dem Film ein
gestellt wird.
Für eine exakte Belichtung der Leiterplatte durch den
Film hindurch ist erforderlich, daß der Film fest an
der Filmträgerplatte anliegt und sich weiterhin keine
Staubteilchen und dergleichen zwischen diesem befin
den. Üblicherweise wird der Film mit Hilfe eines
Haftvermittlers auf der Filmträgerplatte festgeklebt,
da sonst die Gefahr besteht, daß insbesondere bei
Belichtung von Lötstoplack der Film an der Leiter
platte festklebt. Dieses Verfahren ist jedoch spe
ziell bei Belichtung mit Parallellicht ungeeignet, da
sich Staub auf der Haftvermittlerschicht sammeln
kann, der die Belichtung beeinträchtigt. Weiterhin
ist die Filmträgerplatte schwer zu reinigen. Um die
Haftvermittlerschicht zu vermeiden, wird die Filmträ
gerplatte 8 wie in Fig. 2 und 3 dargestellt ausge
bildet.
Die Filmträgerplatte 8 besteht zweckmäßig aus Acryl
glas. Sie ist in beiden Richtungen vorzugsweise etwa
50 mm größer als der größte aufzuspannende Film 7.
Auf den so erhaltenen umlaufenden freien Rand von
mindestens 25 mm wird der Rahmen 9 aufgesetzt, der
zwischen einer inneren Dichtschnur 18 und einer äuße
ren Dichtschnur 19 über eine Anschlußbohrung 20 einen
Unterdruck erzeugt, der die Filmträgerplatte 8 am
Rahmen 9 fixiert, so daß diese gemeinsam transpor
tiert werden können.
Der Film 7 wird zunächst mittels eines umlaufenden
Klebestreifens 21 am Rand auf der Filmträgerplatte 8
befestigt. Dabei wird er so aufgelegt, daß er in der
einen Richtung gegenüber der Mitte der Filmträger
platte 8 ausgerichtet ist und in der anderen Richtung
immer an einer Seite (unter Berücksichtigung des
freien umlaufenden Randes von ca. 25 mm) der Filmträ
gerplatte 8 anliegt. Fig. 3 zeigt dies für den klei
neren, strichliert angedeuteten Film 7′. Diese Rand
seite ist in Fig. 2 im Schnitt dargestellt.
Auf dieser Randseite wird innerhalb des durch die
Dichtschnüre 18 und 19 begrenzten Unterdruckbereichs
ein hiervon unabhängiger Unterdruckbereich gebildet,
der von einem O-Ring 22 umgeben ist. Dieser Unter
druckbereich ist über eine Anschlußbohrung 23 im Rah
men 9 mit einer eigenen Unterdruckquelle verbunden.
Vom Rand her erstreckt sich eine parallel zu den
Oberflächen verlaufende, nach außen durch einen Stop
fen 24 verschlossene Bohrung 25 von etwa 30 mm Länge
in die Filmträgerplatte 8 hinein, von der eine Boh
rung zur Anschlußbohrung 23 hin und eine Bohrung zur
den Film 7 tragenden Oberfläche der Filmträgerplatte
8 hin senkrecht abzweigen. Es besteht somit eine Ver
bindung zwischen der Anschlußbohrung 23 und dem Zwi
schenraum zwischen der Filmträgerplatte 8 und dem
Film 7. Mit Hilfe eines nicht gezeigten Magnetventils
kann somit ein Unterdruck zwischen Filmträgerplatte 8
und Film 7 hergestellt oder aufgehoben werden, so daß
der Film 7 entweder fest angezogen ist oder nur durch
den Klebestreifen 21 gehalten lose aufliegt.
Claims (27)
1. Verfahren zur Einstellung der gegenseitigen Lage
eines Films und einer durch den Film hindurch zu
belichtenden, mit einer lichtempfindlichen
Schicht bedeckten Leiterplatte,
dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die Lage des Films als auch die der
Leiterplatte jeweils anhand eines absoluten Ko
ordinatensystems eingestellt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Film und die Leiterplatte nach ih
rer jeweiligen Einstellung unter Beibehaltung
ihrer eingestellten Lage zueinander in die Be
lichtungsstellung gebracht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein X-Y-Koordinatensystem ver
wendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß zunächst die Lage des Films im X-Y-Ko
ordinatensystem in einer Z-Ebene eingestellt und
dann in Z-Richtung verändert wird und daß an
schließend die Lage der Leiterplatte in der
gleichen Z-Ebene im X-Y-Koordinatensystem einge
stellt und dann der Film und die Leiterplatte in
Z-Richtung zusammengeführt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß zur Darstellung des
absoluten Koordinatensystems ein optisches Mu
ster verwendet wird, das jeweils zur Einstellung
der Lage des Films und der Leiterplatte abgeta
stet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß das optische Muster durch ein festste
hendes geometrisches Raster vorgegeben wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß bei der Abtastung eine Grobeinstellung
durch eine Relativbewegung zwischen der Abtast
vorrichtung und den Raster erfolgt und daß durch
das Raster die erforderliche Abtastgenauigkeit
erhalten wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß über die Feststellung
des Abstands zwischen mindestens zwei Markierun
gen auf dem Film mit Hilfe des absoluten Koor
dinatensystems die Temperatur des Films geregelt
wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß zur Temperaturregelung des Films eine
Erwärmung durch gezielte Belichtung oder eine
Abkühlung durch gezielte Luftstrahleneinwirkung
durchgeführt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß zur Abkühlung des Films Luftdüsen ge
zielt geöffnet oder geschlossen werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Lage der Luftdüsen gegenüber dem
Film veränderbar ist.
12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine bewegbare optische Abtastein
richtung (12 bis 17) vorgesehen ist, die gleich
zeitig ein das absolute Koordinatensystem vorge
bendes Muster und den einzustellenden Film (7)
bzw. die einzustellende Leiterplatte abtastet.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die optische Abtasteinrichtung
zwei einander fest zugeordnete elektronische
Kameras (14, 15) trägt, von denen die eine das
Muster und die andere den Film (7) bzw. die Lei
terplatte abtastet.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die optische Abtasteinrich
tung zwischen dem Muster und dem Film (7) bzw.
der Leiterplatte angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die optische Abtasteinrichtung
parallel zum Muster und zum Film (7) bzw. zur
Leiterplatte bewegbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abtaststrahlen
für das Muster und den Film (7) bzw. die Leiter
platte in einer Achse liegen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abtaststrahlen für das Muster
einerseits und den Film bzw. die Leiterplatte
andererseits mittels eines Prismas (17) getrennt
und der jeweils zugeordneten Kamera zugeführt
werden.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß das Muster ein
Rechteckraster ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß das Muster auf einem
Film (4) dargestellt ist, der fest zwischen zwei
Glasplatten (2, 3) eingespannt ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Glasplatten (2, 3) mittels Un
terdruck gegen eine ebene Meßtischplatte (1)
gezogen sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß die optische Abtasteinrichtung auf
der der Meßtischplatte (1) abgewandten Glasplat
te (3) gleitet.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch
gekennzeichnet, daß der einzustellende Film (7)
bzw. die einzustellende Leiterplatte auf einer
durchsichtigen Trägerplatte (6) angeordnet sind,
die auf Luftlagern parallel zur Meßtischplatte
(1) gehalten ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Lage des Films (7) sowie der
Leiterplatte über drei seitlich an der Träger
platte (6) angreifende Stellglieder (10) ein
stellbar ist.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß der Film (7) auf
einer durchsichtigen Filmträgerplatte (8) ange
ordnet ist, an die er mittels Unterdruck anpreß
bar ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Filmträgerplatte (8) auf einem
Rahmen (9) angeordnet ist, an den sie mittels
Unterdruck anpreßbar ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Unterdruckbereich zum Halten
der Filmträgerplatte (8) und der Unterdruckbe
reich zum Halten des Films (7) gegeneinander
abgedichtet sind.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruckbe
reich zum Halten des Films (7) über Durchgänge
(25) in der Filmträgerplatte (8) mit einer an
den Rahmen (9) angeschlossenen Unterdruckquelle
verbunden ist.
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