DE4204073A1 - Schlaeger fuer hammermuehlen - Google Patents
Schlaeger fuer hammermuehlenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/28—Shape or construction of beater elements
Landscapes
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- Heat Treatment Of Articles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Verfahren zur Herstellung von Müh
lenschlägern für Hammermühlen, wobei durch die Wahl eines anderen als
bisher üblichen Ausgangsstoffes eine Verkürzung und Vereinfachung des
Härteprozesses erreicht wird.
Mühlenschläger werden seit Jahren in Hammermühlen zum Zerkleinern ein
gesetzt. Das Zerkleinern der verschiedenen Mahlprodukte geschieht durch
die Schlagwirkung der in der Aufhängebohrung beweglich befestigten,
schnell rotierenden Mühlenschläger.
Die Schlagkanten der Mühlenschläger sind einem starken Verschleiß
ausgesetzt und deshalb müssen die Schläger ständig erneuert werden.
Zur Verbesserung der Verschleißfestigkeit werden die Mühlenschläger
gehärtet.
Bisher wurden Mühlenschläger überwiegend aus unlegiertem Stahl (z. B.
St-37/C-15) gefertigt, wobei die Verschleißfestigkeit durch Karboni
trieren erzielt wird. Beim Karbonitrieren wird eine allseitig defi
nierte Härtetiefe des gesamten Schlägers erreicht.
Aus Gründen der Bruchempfindlichkeit ist die Härtetiefe auf ca. 10%
der Mühlenschlägerdicke begrenzt.
Ein bereits bestehendes Patent (siehe Patentansprüche) beschreibt
ein Induktions- oder Flammenhärten ähnlich vorliegender Anmeldung,
wobei Mühlenschläger aus oben genanntem Material nach vorheriger Auf
kohlung gehärtet werden. Auch dabei wird nur der Verschleißbereich
gehärtet, jedoch begrenzt durch die Aufkohlungstiefe von 10% der
Materialdicke.
Der Mangel dieser Mühlenschläger besteht einerseits darin, daß die
Härtung im Verschleißbereich unbedingt durch die Aufkohlungstiefe
begrenzt ist und dadurch keine Anpassung an veränderte Bedürfnisse
möglich ist.
Andererseits wird durch vorliegende Erfindung angestrebt, die Her
stellung der Mühlenschläger dahingehend zu verkürzen, daß eine vor
hergehende Aufkohlung nicht mehr nötig wird.
Für die Verschleißfestigkeit wäre eine möglichst große Härtetiefe
an den Verschleißbereichen (2) wünschenswert. Mit zunehmender Ein
härtetiefe steigt jedoch die Bruchempfindlichkeit, weshalb die Ein
härtetiefe auf ca. 10% der Mühlenschlägerdicke begrenzt ist und so
mit auch der Verschleißschutz eingeschränkt wird.
Von der Verschleißbeanspruchung her wäre ein Härtebild (2) nach
Fig. 1+2 optimal. Wichtig für einen langen Verschleißschutz ist
die volle Härte in diesem tolerierten Abnutzungsbereich über die
gesamte Materialdicke des Schlägers. Die Härte soll also dort vor
handen sein, wo sie benötigt wird, wogegen der übrige Bereich des
Mühlenschlägers zäh und bruchunempfindlich bleibt. In den Verschleiß
bereichen werden Härtewerte von 60-63 HRc. erzielt.
Bei dickeren Mühlenschlägern kann hingegen ein Härtebild nach Fig.
3+4 sinnvoll sein. Zur Erhöhung der Kantenstabilität und Zähigkeit
des Schlägers wird nicht die ganze Materialdicke gehärtet, sondern
ein weicher Bereich in der Mitte des Schlägers belassen. Durch den
raschen Verschleiß des weichen Mittelmaterials werden zusätzliche
Schlagkanten erzielt, welche den Durchsatz des Mahlgutes erhöhen.
Ein solches Resultat ist nur mit einem Kohlenstoff- oder ähnlich le
giertem Stahl zu erzielen, wobei lediglich eine Flamm-, Induktions-,
Konduktions- oder Plasmahärtung erforderlich wird.
Eine weitere Schwäche der bisher bekannten Mühlenschläger besteht
darin, daß als Ausgangsmaterial fast ausschließlich gezogenes
scharfkantiges Flachmaterial zum Einsatz kommt. Dieses Material
wird aufgrund folgender Überlegungen eingesetzt.
- 1. Es wird angenommen, das scharfkantige Schläger eine stärkere Zer kleinerungswirkung auf das Mahlgut haben.
- 2. Die engen Toleranzen von gezogenem Material ergeben ein gleichmä ßiges Gewicht der einzelnen Schläger. Hierdurch wird eine Unwucht bei den hohen Drehzahlen vermieden.
Gemäß vorliegender Erfindung treffen diese Überlegungen in der Pra
xis nicht zu. Versuche haben gezeigt, daß mit abgerundeten Kanten,
wie sie bei gewalztem Material vorliegen, gleichwertige wenn nicht
bessere Resultate erzielt werden.
Dazu im einzelnen:
Zu 1.
Größere Praxisversuche mit gewalztem Ausgangsmaterial für Schläger haben die angeblichen Vorteile von scharfkantigem Ma terial nicht bestätigt. Vielmehr haben die Schläger aus Walz material mit erfindungsgemäßer Härtung aufgrund der größeren Menge gehärteter Substanz im Verschleißbereich eine eindeutig höhere Leistung erbracht.
Größere Praxisversuche mit gewalztem Ausgangsmaterial für Schläger haben die angeblichen Vorteile von scharfkantigem Ma terial nicht bestätigt. Vielmehr haben die Schläger aus Walz material mit erfindungsgemäßer Härtung aufgrund der größeren Menge gehärteter Substanz im Verschleißbereich eine eindeutig höhere Leistung erbracht.
Zu 2.
Ein gleichmäßiges Gewicht der Mühlenschläger aus gewalztem Material wird durch angepaßten Materialabtrag erreicht. Hierzu wird der Schläger entweder gewogen und die Gewichtsdif ferenz zum niedrigen Sollwert abgearbeitet oder aber durch kon tinuierliche Messung des Ausgangsmaterial die Schlägerlänge entsprechend dem Sollwert korrigiert. Die anfallenden kleinen Längenunterschiede der Schläger sind ohne Einfluß auf die Funk tion und Leistung der Anlage.
Ein gleichmäßiges Gewicht der Mühlenschläger aus gewalztem Material wird durch angepaßten Materialabtrag erreicht. Hierzu wird der Schläger entweder gewogen und die Gewichtsdif ferenz zum niedrigen Sollwert abgearbeitet oder aber durch kon tinuierliche Messung des Ausgangsmaterial die Schlägerlänge entsprechend dem Sollwert korrigiert. Die anfallenden kleinen Längenunterschiede der Schläger sind ohne Einfluß auf die Funk tion und Leistung der Anlage.
Claims (4)
1. Mühlenschläger für Hammermühlen in Form einer rechteckigen
Stahlplatte, die im Bereich nur eines oder aber beiden Plat
tenenden eine Bohrung zur Aufhängung der Platte am Rotor der
Mühle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schläger
bildende Platte (1) aus einem Stahl mit einem Kohlenstoffge
halt von über 0,40% besteht und an den Verschleißbereichen
(2) lediglich induktiv, konduktiv, mittels Flamme oder Plasma
gehärtet ist.
2. Mühlenschläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Platte nicht aus scharfkantigem Flachmaterial besteht, son
dern in erster Linie gewalztes Material zum Einsatz kommt.
3. Mühlenschläger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Härtung der Verschleißbereiche (2) ohne vorherige
Aufkohlung möglich ist, so daß je nach Bedarf eine Härtung
über die ganze Materialdicke des Mühlenschlägers (Fig. 1 + 2)
oder aber das Belassen eines weichen Bereiches in der Mitte
des Schlägers (Fig. 3+4) möglich ist.
4. Mühlenschläger nach Anspruch 1 und 2 und 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verschleißbereiche (2) über die gesam
ten Längsseiten des Schlägers gehen (Fig. 5+6).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924204073 DE4204073A1 (de) | 1992-02-12 | 1992-02-12 | Schlaeger fuer hammermuehlen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924204073 DE4204073A1 (de) | 1992-02-12 | 1992-02-12 | Schlaeger fuer hammermuehlen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4204073A1 true DE4204073A1 (de) | 1993-08-19 |
Family
ID=6451485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924204073 Withdrawn DE4204073A1 (de) | 1992-02-12 | 1992-02-12 | Schlaeger fuer hammermuehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4204073A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4343801A1 (de) * | 1993-12-22 | 1995-06-29 | Lindemann Maschfab Gmbh | Zerkleinerungsmaschine mit Rotor |
| WO2002002238A1 (de) * | 2000-07-06 | 2002-01-10 | Voith Paper Gmbh | Refiner und verfahren zum oberflächenbehandeln eines werkzeuges eines derartigen refiners |
-
1992
- 1992-02-12 DE DE19924204073 patent/DE4204073A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4343801A1 (de) * | 1993-12-22 | 1995-06-29 | Lindemann Maschfab Gmbh | Zerkleinerungsmaschine mit Rotor |
| WO2002002238A1 (de) * | 2000-07-06 | 2002-01-10 | Voith Paper Gmbh | Refiner und verfahren zum oberflächenbehandeln eines werkzeuges eines derartigen refiners |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ON | Later submitted papers | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FISCHER, GEB. FRIEDRICH, BAERBEL, 34125 KASSEL, DE |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |