DE4201815A1 - Verfahren und maschine zum aufwickeln einer papier- oder kartonbahn - Google Patents
Verfahren und maschine zum aufwickeln einer papier- oder kartonbahnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufwickeln einer durch Längsschneiden
unterteilten Papier- oder Kartonbahn auf Wickelhülsen gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 und eine Wickelmaschine zum Aufwickeln einer Papier- oder
Kartonbahn gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 4.
Bei der Papiererzeugung dienen derartige Verfahren und Wickelmaschinen dazu,
Wickelrollen mit den für die spätere Verarbeitung, insbesondere für das
Drucken, geforderten Dimensionen und Wickelqualitäten herzustellen. Die von
einer Vorratsrolle abgezogene Papier- oder Kartonbahn wird dabei durch
Längsschnitt in Einzelbahnen unterteilt, die anschließend auf Wickelhülsen
aufgewickelt werden.
Um schwere Wickelrollen herzustellen, ist aus der DE-PS 37 19 093 ein
gattungsgemäßes Verfahren und eine gattungsgemäße Vorrichtung bekannt, bei der
die Wickelrollen in einzelnen Wickelstationen beim Aufwickeln von beidseits in
die Wickelhülsen einfahrbaren Führungsköpfen gehalten werden. Sie werden von
einer zentralen Stützwalze, an der sie umfänglich anliegen, angetrieben. Die
Führungsköpfe tragen dabei ganz oder teilweise das Rollengewicht, um die für
die Wickelqualität entscheidende Linienkraft an der Berührungslinie mit der
Stützwalze in einem gewünscht niedrigen Bereich halten zu können.
Es hat sich gezeigt, daß sich mit den bekannten Wickelmaschinen die
Abmessungen der fertigen Wickelrollen nicht über eine bestimmte Größe steigern
lassen, ohne daß Rollenfehler und/oder Qualitätsminderungen auftreten. So
können bei der Herstellung von Großrollen aus SC- oder LWC-Papieren für
Tiefdruck-Druckmaschinen in Abhängigkeit von der Papiersorte ab einem
Rollendurchmesser von mehr als 1000 mm und einer Rollenbreite von mehr als 2 m
gehäuft Platzstellen und Kreppfalten im Bereich des Rollenkerns, insbesondere
in der Nähe der Führungsköpfe, auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren und
eine gattungsgemäße Wickelmaschine so zu verbessern, daß große Wickelrollen
mit mehr als 1000 mm Durchmesser und einer Breite von mehr als 2 m fehlerfrei
in der geforderten Wickelqualität hergestellt werden können.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 bzw. des
Patentanspruchs 4 gelöst.
Es hat sich gezeigt, daß Platzstellen und Kreppfalten sich im Kernbereich
einer schweren Wickelrolle vermeiden lassen, falls das an den Führungsköpfen
lastende Rollengewicht bezogen auf die Rollenbreite einen bestimmten Wert
nicht übersteigt. Als weiterer Vorteil tritt hinzu, daß bei Wickelmaschinen
mit einer zentralen Stützwalze, an denen die Wickelrollen beim Aufwickeln
aufliegen, sich die Linienkraft an der Berührungslinie über die Rollenbreite
für eine bessere Wickelqualität vergleichmäßigen läßt. Große Rollengewichte,
die von den beiden seitlichen Führungsköpfen getragen werden, führen zu
Verbiegungen der Wickelrolle und somit zu einer ungleichmäßigen Linienkraft
über die Rollenbreite.
Die Unteransprüche enthalten bevorzugte, da besonders vorteilhafte
Ausgestaltungen einer erfindungsgemäßen Wickelmaschine.
Nach Anspruch 2 wird das an den Führungsköpfen lastende Rollengewicht durch
einen unterhalb der Wickelrollen aufgebauten statischen Überdruck vermindert.
Bei der besonders vorteilhaften Variante nach Anspruch 3 dient die eine
Gewichtsentlastung bewirkende Größe, insbesondere die Höhe des Überdrucks,
zugleich als Stellgröße zur Steuerung oder Regelung des Wickelvorgangs.
Bevorzugt wird der Überdruck so eingestellt, daß die Linienlast an der
Auflagelinie der Wickelrollen auf der Stützwalze einen vom Durchmesser
abhängigen gewünschten Wert hat.
Die Ansprüche 5 bis 14 enthalten dabei Ausführungsformen von Wickelmaschinen,
bei denen die Wickelstationen beidseits einer Walze angeordnet sind, an der
Wickelrollen beim Aufwickeln umfänglich anliegen. Unterhalb jeder Wickelrolle
wird ein Druckraum mit umfänglich die Wickelrolle abdichtenden Dichtelementen
geschaffen, der an einer Seite von der Walze begrenzt wird.
Konstruktiv besonders vorteilhaft wird nach den Ansprüchen 7 bis 9 die untere
Dichtplatte von einem Teil der Rollenaufnahmeplattform einer ohnehin
vorhandenen Rollenabsenkeinrichtung gebildet, die nach Anspruch 8 auch das
äußere Dichtelement trägt.
Die Patentansprüche 10 und 11 enthalten Ausgestaltungen der Erfindung, bei
denen die seitlichen Dichtelemente an den verfahrbaren Tragelementen befestigt
sind und so automatisch mit diesen bei der Einstellung der Rollenbreite
positioniert werden. Nach Anspruch 11 können die seitlichen Dichtelemente aus
dem Bewegungsbereich der Führungsköpfe bewegt werden, damit diese zu Beginn
des Aufwickelns bis an die Stützwalze heranbewegt werden können und zugleich
der Bereich an der Anliegelinie mit den seitlichen Dichtelementen später
abgedichtet werden kann, wenn sich die Führungsköpfe bei größerem
Wickelrollendurchmesser in ausreichendem Abstand von der Stützwalze befinden.
Bei den Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 12 und 13 sind die seitlichen
Dichtelemente an einer seitlichen Quertraverse der Wickelmaschine zur
Anpassung an unterschiedliche Rollenbreiten und -positionen querverstellbar
gelagert. In ihre Dichtposition werden sie gegen die Stützwalze geschwenkt.
Falls die Wickelmaschine an seitlichen Quertraversen gelagerte Druckrollen
aufweist, werden die seitlichen Dichtelemente in der Ausführungsform nach
Anspruch 13 an den Schlitten für die Druckrollen befestigt und so mit diesen
positioniert.
Die Zufuhr von Druckluft in den Druckraum über die seitlichen Dichtelemente
nach Anspruch 14 hat den großen Vorteil, daß jeder Druckraum unabhängig von
seiner Breite und seiner Position quer zur Bahn mit Druckluft beaufschlagt
werden kann; die Druckluftzufuhr wird automatisch bei einer Querverstellung
der seitlichen Dichtelemente mit positioniert.
Die Patentansprüche 15 bis 24 enthalten Ausgestaltungen der Erfindung, bei
denen unterhalb einer Wickelrolle ein oben zumindest teilweise offener
Luftkasten mit einer Druckluftzufuhr angeordnet ist, wobei die offene Fläche
der Oberseite (Druckfläche) von der Unterseite der Wickelrolle, also deren
Mantelfläche, abgeschlossen wird.
Für jede Wickelstation ist dabei nach Patentanspruch 16 jeweils ein eigener,
quer zur Bahnlaufrichtung verstellbarer Luftkasten vorgesehen, oder es
erstreckt sich an jeder Seite ein durchgehender Luftkasten über die gesamte
Arbeitsbreite, der in einzelne, getrennt mit Druckluft beaufschlagbare
Luftkammern unterteilt ist (Anspruch 17). Die einzelnen Luftkammern sind dabei
entweder mit quer zur Bahn verschiebbaren schottenartigen Trennblechen
abgedichtet, um ihre Breite und Position der Rollenbreite und -position
anpassen zu können (Anspruch 18) oder es sind eine Vielzahl von
nebeneinanderliegenden, schmalen Luftkammern vorhanden, von denen jeweils die
im Bereich einer Wickelrolle befindlichen Luftkammern aktiviert werden.
Um die Druckluftverluste möglichst gering zu halten, sind nach Anspruch 19 die
sich in Bahnlaufrichtung erstreckenden Dichtelemente in etwa kreisbogenförmig,
dem Umfang einer Wickelrolle angepaßt, gekrümmt. Bei der besonders
vorteilhaften Ausgestaltung nach Anspruch 20 sind diese Dichtelemente
elastisch verformbar und können der sich bei wachsendem Durchmesser ändernden
Krümmung der Mantelfläche einer Wickelrolle angepaßt werden, um bei Vermeidung
von Kontakt mit der Wickelrolle die Druckluftverluste im gesamten
Arbeitsbereich möglichst gering zu halten.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 21 mit einer zur Wickelrollenachse parallelen
frei drehbaren Rolle als äußeres Dichtelement ermöglicht eine genaue
Positionierung der Oberseite des Luftkastens in einem möglichst geringen
Abstand von der Wickelrolle. Die frei drehbare Rolle kann sich an die
Wickelrolle reibungsfrei anlegen und bestimmt zugleich den Abstand der übrigen
Dichtelemente von der Wickelrollenunterseite.
Bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 22 ist der Luftkasten an seiner
Unterseite höhenverstellbar und um eine Achse parallel zur Wickelrollenachse
schwenkbar gelagert, damit er der Position einer Wickelrolle exakt angepaßt
werden kann. Die zur Wickelrollenachse parallelen Querwände tragen an ihrer
Oberseite frei drehbare, an die Wickelrollen anlegbare, frei drehbare Rollen,
die in Bahnlaufrichtung vorne und hinten abdichten. Beim Anlegen der frei
drehbaren Rollen an die Wickelrollen wird zugleich die Position der sich in
Bahnlaufrichtung erstreckenden Dichtelemente in einem minimalen Abstand zu den
Wickelrollen festgelegt.
Die Patentansprüche 23 und 24 enthalten konstruktiv besonders vorteilhafte
Ausgestaltungen von Wickelmaschinen mit Stützwalzen, bei denen die Luftkästen
in eine ohnehin vorhandene Rollenabsenkeinrichtung integriert sind.
Die Zeichnung dient zur Erläuterung der Erfindung anhand vereinfacht
dargestellter Ausführungsbeispiele.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine Stützwalzen-Wickelmaschine mit
Dichtelementen, die teils an den Wickelböcken, teils an der
Absenkbühne gelagert sind.
Fig. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-B von Fig. 2.
Fig. 4 zeigt in Seitenansicht einen Ausschnitt einer Stützwalzen
wickelmaschine mit seitlichen Dichtelementen, die an einer seitlichen
Quertraverse schwenkbar gelagert sind.
Fig. 5 zeigt einen Ausschnitt einer Stützwalzen-Wickelmaschine mit einem in
die Absenkeinrichtung integrierten Luftkasten.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch einen Luftkasten, der sich aus einer
Vielzahl nebeneinanderliegender Luftkammern aufbaut.
Fig. 7 zeigt den Schnitt durch eine kastenförmig aufgebaute
Absenkeinrichtung, die zugleich als Luftkasten verwendet wird.
Fig. 8 zeigt einen höhenverstellbar und schwenkbar gelagerten Luftkasten mit
frei drehbaren Rollen als Dichtelemente.
Die in Fig. 1 gezeigte Wickelmaschine ist eine Stützwalzen-Wickelmaschine, bei
der die mehrere Meter breite Papier- oder Kartonbahn 1 von einer in einer
Abrollung aufgehängten Vorratsrolle 2 abgezogen, durch Längsschneiden in
Einzelbahnen aufgeteilt und anschließend zu Wickelrollen 3 aufgewickelt wird.
Die Wickelrollen 3 liegen während des Aufwickelns wechselweise beidseits der
Scheitellinie einer angetriebenen Stützwalze 4. Sie werden dabei jeweils von
zwei beidseits in die Wickelhülsen eingefahrenen, drehbaren Führungsköpfen 5
gehalten, die zumindest einen Teil des Rollengewichts tragen. Die
Führungsköpfe 5 sind an Schlitten 6 befestigt, die in etwa radial zur
Stützwalze 4 verfahrbar an Tragelementen (Wickelböcke 7) gelagert sind.
Jeweils zwei der quer zur Bahn 1 zur Anpassung an verschiedene Bahnbreiten
verfahrbaren Wickelböcke 7 bilden eine Wickelstation, an der eine Wickelrolle
3 aufgewickelt wird.
Die Bahn 1 wird mittels Leitrollen 8 bis 12 unter Flur von der Abrollung bis
in den Bereich unterhalb der Stützwalze 4 geführt, wo eine
Längsschneideeinrichtung 13, bestehend aus mehreren Kreismesserpaaren,
angeordnet ist, die sie in mehrere Einzelbahnen aufteilt. Von der
Längsschneideeinrichtung 13 wird die Bahn 1 der teilweise umschlungenen
Stützwalze 4 zugeführt, die die Einzelbahnen wechselweise zu den
Wickelstationen an ihren beiden Seiten führt. Mit Abstand neben der Stützwalze
4 sind an beiden Seiten im Gestell 14 der Wickelmaschine heb- und senkbare
Quertraversen 15, 16 angeordnet, an denen jeweils ein Schlitten 17, 18 pro
Wickelstation quer zur Bahn 1 verfahrbar gelagert ist. An jedem Schlitten 17,
18 ist ein Schwenkarm 19, 20 angelenkt, der an seinem Ende ein Druckrollenpaar
21, 22 trägt, das gegen den Umfang der Wickelrolle 3 anschwenkbar ist, um zu
Beginn des Aufwickelns, wenn das Auflagegewicht noch nicht ausreicht, die
Linienkraft an der Berührungslinie der Wickelrolle 3 an der Stützwalze 4 für
eine größere Wickelhärte steigern zu können.
An jeder Seite ist neben der Stützwalze 4 eine Rollenabsenkeinrichtung 23, 24
angeordnet, die mittels Hubzylinder 46 bis an die Unterseite der fertig
gewickelten Wickelrollen 3 anhebbar und bis auf Flurniveau absenkbar ist.
Unterhalb jeder Wickelrolle 3 sind Dichtelemente angeordnet, die unterhalb des
Schwerpunkts der Wickelrollen 3 einen Druckraum bilden, der an seiner
Oberseite von der Unterseite der jeweiligen Wickelrolle 3 abgeschlossen ist
und in dem mittels Druckluft ein Überdruck erzeugt werden kann. Bei der
Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 sind die Dichtelemente teilweise an den
Absenkeinrichtungen 23, 24, teilweise an den Wickelböcken 7 befestigt. In Fig. 1
sind die Dichtelemente nur auf der rechten Seite der Stützwalze 4
eingezeichnet; obwohl nicht eingezeichnet, ist die Absenkeinrichtung 23 an der
linken Seite der Stützwalze 4 spiegelbildlich zu der Absenkeinrichtung 24
aufgebaut, ebenso werden die auf der linken Seite der Stützwalze 4
angeordneten Wickelrollen 3 mit den auf der rechten Seite eingezeichneten
Dichtelementen an ihrer Unterseite abgedichtet.
Der Aufbau und die Anordnung der Dichtelemente zur Bildung des Druckraums ist
in den Fig. 2 und 3 detaillierter dargestellt:
Unterhalb jeder Wickelrolle 3 ist eine nach unten abdichtende Dichtplatte 25
angeordnet, deren Breite quer zur Bahn 1 größer ist als die maximale Breite
einer Wickelrolle 3. Die Dichtplatte 25 erstreckt sich von der Stützwalze 2 in
etwa radial - in Fig. 2 in etwa waagerecht von links nach rechts - bis über
den tiefsten Punkt einer Wickelrolle 3, die den maximalen Durchmesser hat. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Dichtplatte 25 über die
gesamte Arbeitsbreite, sie dichtet somit die Unterseite aller Wickelrollen 3
einer Wickellinie gemeinsam nach unten ab. Alternativ kann auch für jede
Wickelstation eine eigene Dichtplatte vorgesehen sein, deren Breite jeweils
größer als die maximale Wickelrollenbreite ist und die quer zur Bahn 1 zur
Anpassung an verschiedene Wickelrollenpositionen und -breiten verfahrbar im
Gestell der Wickelmaschine gelagert sind. Einzelne Dichtplatten 25 können
zweckmäßig sein, wenn an einer Seite Wickelrollen 3 mit unterschiedlichem
Durchmesser gewickelt werden sollen.
Vorteilhafterweise ist nach dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ein
Teil der Rollenaufnahmeplattform der Rollenabsenkeinrichtung 24 zugleich als
Dichtplatte 25 ausgebildet. Die Absenkeinrichtung 24 ist zweiteilig
ausgeführt, wobei der der Stützwalze 4 abgewandte Teil 24.2 relativ zum
anderen Teil 24.1 in der Höhe verstellbar ist, um beim Entladen der
Wickelrollen 3 eine Aufnahmemulde für die Wickelrollen 3 zu bilden. An der
Oberseite des äußeren Teils 24.2 ist ein äußeres Dichtelement 27 in Richtung
zur Stützwalze 4 und zurück bewegbar befestigt dessen Breite quer zur Bahn 1
größer ist als die maximale Wickelrollenbreite; im vorliegenden Beispiel
erstreckt es sich als gemeinsames Dichtelement 27 für alle Wickelrollen 3 über
die gesamte Arbeitsbreite der Wickelmaschine. Analog zu der unteren
Dichtplatte 25 können alternativ für jede Wickelstation einzelne äußere
Dichtelemente eingesetzt werden, die dann zur Anpassung an verschiedene
Wickelrollenpositionen querverschiebbar gelagert sind.
Die gesamte Rollenabsenkeinrichtung 24 mit der Dichtplatte 25 und dem
Dichtelement 27 ist an seitlichen Schwenkhebeln 28, an denen die Hubzylinder
46 angreifen, bis an die Unterseite einer Wickelrolle 3 hochschwenkbar und bis
auf Flurniveau absenkbar so gelagert, daß sich die innere Kante der
Dichtplatte 25 beim Hochschwenken mit möglichst geringem Abstand parallel zum
Umfang der Stützwalze 4 in etwa auf einer Kreisbahn bewegt.
Die Abdichtung an den Stirnseiten der Wickelrollen 3 erfolgt mit zwei
seitlichen Dichtelementen 29, 30, die im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2
jeweils an der Stützwalze 4 zugewandten Ende der Tragelemente (Wickelböcke 7)
mit den Führungsköpfen 5 befestigt sind. Die Unterkante der wangenförmigen
Dichtelemente 29, 30 erstreckt sich parallel zu den Dichtplatten 25, und ihre
Höhe ist so gewählt, daß sie in Dichtposition an den Stirnseiten jeder
Wickelrolle 3 die von der Wickelrolle 3, der Stützwalze 4 und der unteren
Dichtplatte 25 begrenzte Öffnung in den zur Entlastung mit Überdruck
vorgesehenen Durchmesserbereich abdichten. Da zu Beginn des Aufwickelns bei
sehr geringen Durchmessern sich im Bereich der Berührungslinie der Wickelrolle
3 an der Stützwalze 4 die Schlitten 6 mit den Führungsköpfen 5 befinden und
dieser Bereich später, bei größeren Durchmessern, abgedichtet werden soll,
sind die seitlichen Dichtelemente 29, 30 aus dem Bewegungsbereich der
Schlitten 6 bewegbar an den Wickelböcken 7 befestigt. Dazu sind die
Dichtelemente 29, 30 jeweils an der Innenseite eines parallel zu den
Stirnseiten der Wickelrollen 3 außen an den Wickelböcken 7 befestigten Bleches
31 verschiebbar gelagert. Die Verschiebung der Dichtelemente 29, 30 in die
Dichtposition und aus dem Bereich der Schlitten 6 erfolgt jeweils mit einer
Kolben-Zylinder-Einheit 32, die an der Innenseite des Bleches 31 befestigt
ist. In Fig. 3 ist das oben gezeichnete Dichtelement 29 in der Warteposition
außerhalb des Bewegungsbereichs des Schlittens 6 dargestellt, das unten
gezeichnete Dichtelement 30 in der Dichtposition. Die Position der Innenfläche
der Dichtelemente 29, 30 relativ zu den Führungsköpfen 5 ist so gewählt, daß
sie bei in die Wickelhülsen eingefahrenen Führungsköpfen 5 ihre Dichtposition
an den Stirnseiten der Wickelrollen 3 einnehmen; d. h. ihr Abstand ist so
gering, daß keine Reibung zur Wickelrolle 3 auftritt und zugleich die
Druckluftverluste vernachlässigbar gering sind.
Eines der beiden seitlichen Dichtelemente 29, 30 ist mit einer nicht
dargestellten Druckluftzufuhr verbunden und weist an der Innenseite im unteren
Bereich eine Austrittsöffnung für Druckluft auf, um in dem von der Wickelrolle
3, der Stützwalze 4, der Dichtplatte 25 und dem äußeren Dichtelement 27
begrenzten Druckraum einen Überdruck zu erzeugen.
Der Überdruck unterhalb einer Wickelrolle 3 wird dann erzeugt, wenn die
Wickelrollen 3 in Abhängigkeit von ihrer Breite einen so großen Durchmesser
erreicht haben, daß die Gefahr besteht, daß Rollenfehler, insbesondere
Kreppfalten und Kernplatzstellen, auftreten. Dazu wird spätestens ab einem
Wickelrollendurchmesser von 1000 mm unterhalb des Schwerpunktes der
Wickelrolle 3 ein Druckraum gebildet, indem die Rollenabsenkeinrichtung 24 mit
der Dichtplatte 25 bis knapp unterhalb der tiefsten Stelle einer Wickelrolle 3
mit maximalem Durchmesser hochgeschwenkt wird. Dabei legt sich die Dichtplatte
29 dichtend an die Unterseite der beiden seitlichen Dichtelemente 30, 31 an,
die bereits den zum Abdichten gegenüber der Stirnseiten der Wickelrollen 3
erforderlichen geringen Abstand zu diesen aufweisen, da sie mit den
Wickelböcken 7 automatisch positioniert wurden. Die seitlichen Dichtelemente
30, 31 werden nun auf der Dichtplatte 25 in Richtung zur Stützwalze 4 bis in
einen minimalen Abstand zu dieser verschoben, anschließend wird der äußere
Teil 24.2 der Absenkeinrichtung nach oben bewegt und das darauf befestigte
Dichtelement 27 bis in einen minimalen Abstand zur Mantelfläche der
Wickelrolle 3 verschoben, um den Druckraum zu schließen.
Durch Einleiten von Druckluft in den Druckraum über eins der Seitenteile 29,
30 wird spätestens ab einem Rollendurchmesser von 1000 mm unterhalb der
Wickelrolle 3 ein Überdruck erzeugt, der so gesteuert oder geregelt wird, daß
das an den beiden Führungsköpfen 5 lastende Rollengewicht einen Wert von
15 000 N/m Rollenbreite nicht übersteigt. Bei sehr empfindlichen Papieren, z. B.
bei hochwertigen doppelt gestrichenen graphischen Papieren, kann es
angebracht sein, die Entlastung der Führungsköpfe 5 schon früher einsetzen zu
lassen und das an ihnen lastende restliche Rollengewicht auf einen geringeren
Wert einzustellen; insbesondere wenn für eine sehr gute Wickelqualität eine
sehr gleichmäßige Linienlast an der Berührungslinie der Wickelrollen 3 an der
Stützwalze 4 erforderlich ist, also auch geringste Durchbiegungen der
Wickelrollen 3 aufgrund der an den Führungsköpfen 5 lastenden Rollengewichte
vermieden werden sollen. Es lassen sich so Wickelrollen 3 mit einem
Durchmesser bis zu 1500 mm bei einer Rollenbreite bis zu 3600 mm fehlerfrei
und mit hoher Wickelqualität herstellen. Die Entlastung des Rollengewichts an
den Führungsköpfen 5 durch den Überdruck unterhalb der Wickelrollen 3 erfolgt
nach einer einfachen Variante derart, daß das Rollengewicht an den
Führungsköpfen 5 konstant gehalten wird.
Bei Wickelverfahren, bei denen die Wickelrollen 3 beim Aufwickeln auf einer
das Rollengewicht teilweise tragenden Stützwalze aufliegen, steht durch die
Gewichtsentlastung ein weiterer Parameter zur Verfügung, mit dem sich der
Wickelvorgang steuern oder regeln läßt. Da die Wickelhärte (= Flächen
pressung zwischen den einzelnen Wickellagen) entscheidend von der Linienlast
an der Auflegelinie der Wickelrolle 3 auf der Stützwalze 4 beeinflußt wird,
läßt sie sich über die Größe der Gewichtsentlastung einstellen. Bevorzugt wird
die eine Gewichtsentlastung bewirkende Größe - im vorliegenden Beispiel die
Höhe des Überdrucks - als Stellgröße zur Steuerung oder Regelung des
Wickelvorgangs so verändert, daß sich eine vom Wickelrollendurchmesser
abhängige, gewünschte Linienlast einstellt. Die Steuerung des Überdrucks
erfolgt entweder direkt oder über die Position der Dichtelemente, z. B. indem
diese mit einem einstellbaren Druck in Richtung zur Wickelrolle 3 gedrückt
werden.
Nach einer anderen, in Fig. 4 ausschnittsweise gezeigten Ausführungsform sind
die an den Stirnseiten der Wickelrollen 3 abdichtenden seitlichen
Dichtelemente 33 zu beiden Seiten der Stützwalze 4 an einer seitlichen
Quertraverse der Wickelmaschine quer verstellbar und gegen die Stützwalze 4
schwenkbar gelagert. Zur Vereinfachung sind in Fig. 4 nur die gegenüber der
Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 geänderten und für diese Ausführungsform
wichtigen Elemente dargestellt. Im übrigen ist die Wickelmaschine wie in Fig.
1 und vorstehend beschrieben aufgebaut, übereinstimmende Teile tragen auch
gleiche Bezugsnummern.
Vorteilhafterweise sind bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform die
schildförmigen seitlichen Dichtelemente 33 jeweils am Ende eines Schwenkarms
34 befestigt, der an dem Schlitten 18 für die Druckrollen 22 der jeweiligen
Wickelstation angelenkt ist. So lassen sich die Dichtelemente 33 mit den
Druckrollenschlitten 18 quer zur Bahn 1 positionieren, es sind keine eigenen
Positioniereinrichtungen erforderlich. Die Dichtelemente 33 sind einerseits
bis an die Stützwalze 4 schwenkbar, andererseits bis in eine Warteposition
außerhalb des maximalen Durchmessers einer Wickelrolle 3 zurückschwenkbar,
damit diese von der Rollenabsenkeinrichtung 24 abgesenkt und entladen werden
können. Bei dieser Ausführungsform ist nicht nur die Rollenaufnahmeplattform
24.1 des vorderen Teils der Rollenabsenkeinrichtung 24, sondern auch die
Rollenaufnahmeplattform des äußeren Teils 24.2 als untere Dichtplatte 25
ausgebildet. Die beiden Teile 24.1, 24.2 der Rollenabsenkeinrichtung können
stumpfwinklig gegeneinander zur Bildung einer Aufnahmemulde für die
Wickelrollen 3 geschwenkt werden. Die der Stützwalze 4 abgewandte Außenwand
des äußeren Teils 24.2 ist kreisbogenförmig gekrümmt und auf ihr ist ein sich
über die Arbeitsbreite erstreckendes, zylinderschalenförmiges äußeres
Dichtelement 35 in Richtung zur Stützwalze 4 und zurück verschiebbar
befestigt. Die Unterkanten der seitlichen Dichtelemente 33 sind auf die
Dichtflächen 25 angepaßt stumpf abgewinkelt, so daß sie dichtend auf diese
aufsetzen können. An ihrem der Stützwalze 4 abgewandten Ende sind ihre
Oberkanten auf die äußeren Dichtelemente 35 angepaßt kreisbogenförmig
gekrümmt, so daß diese dichtend über die Oberkanten geschoben und mit ihrer
Vorderkante gegen die Mantelfläche der Wickelrollen 3 bewegt werden können.
Die kreisbogenförmige Oberkante der Dichtelemente 33 reicht in Richtung zur
Stützwalze 4 bis zu dem Durchmesser einer Wickelrolle 3. 1, bei dem die
Entlastung der Führungsköpfe 5 mit Druckluft einsetzen soll.
Zur Bildung eines Druckraums unterhalb des Schwerpunkts der Wickelrollen 3
wird die Rollenabsenkeinrichtung 24 bis auf einen kurzen Abstand unterhalb des
tiefsten Punkts einer Wickelrolle 3 mit maximalem Durchmesser angehoben, dabei
wird das äußere Teil 24.2 stumpf zum inneren Teil 24.1 abgewinkelt.
Anschließend werden die schildförmigen seitlichen Dichtelemente 33 in Richtung
zur Gegenwalze 4 geschwenkt und setzen dabei dichtend auf den Dichtflächen 25
auf. Ihr vorderes Ende befindet sich dabei mit möglichst geringem Abstand von
der Stützwalze 4 und dichtet so den Bereich bis zur Berührungslinie der
Wickelrolle 3 an der Stützwalze 4 ab. Danach wird das äußere Dichtelement 35
in Richtung zur Stützwalze 4 bis auf einen minimalen Abstand zur Mantelfläche
der Wickelrolle 3 geschoben und dichtet so die Öffnung ab, die von den der
Stützwalze 4 abgewandten Enden der Dichtelemente 33, der Mantelfläche der
Wickelrolle 3 und der Dichtplatte 25 begrenzt wird. Der Druckraum unterhalb
der Wickelrolle 3 ist geschlossen. Auch bei dieser Ausführungsform erfolgt die
Zufuhr der Druckluft über die seitlichen Dichtelemente 33, damit die
Druckluftzufuhr automatisch bei einer Verstellung quer zur Bahn 1 der
Dichtelemente 33 mit positioniert wird. Die Entlastung des an den
Führungsköpfen 5 lastenden Rollengewichts erfolgt auf die bei der
Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 beschriebenen Weise.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wickelmaschine, bei
der unterhalb einer Wickelrolle 3 ein oben zumindest teilweise offener
Luftkasten 36 mit zumindest einer Druckluftzufuhr angeordnet ist. Die offene
Fläche der Oberseite (Druckfläche 37) des Luftkastens 36 wird von reibungsfrei
dichtend an der Unterseite der Wickelrolle 3 anliegenden Dichtelementen
begrenzt, die auf verschiedene Rollenbreiten und -positionen anpaßbar sind.
Dabei ist entweder jeder Wickelstation ein quer zur Bahn 1 zur Anpassung an
verschiedene Rollenbreiten und -positionen verstellbarer Luftkasten
zugeordnet, oder - wie in den Fig. 5 bis 7 gezeigt - es erstreckt sich an
jeder Seite der Stützwalze 4 ein durchgehender Luftkasten 36 über die gesamte
Arbeitsbreite, der in einzelne, getrennt mit Druckluft beaufschlagbare
Luftkammern 38 unterteilt ist.
Vorteilhafterweise ist der Luftkasten 36 in den der Stützwalze 4 benachbarten
vorderen Teil 24.1 der heb- und senkbar neben der Stützwalze 4 angeordneten
Rollenabsenkeinrichtung 24 eingebaut. Die Absenkeinrichtung 24 ist - wie bei
den vorherigen Ausführungsformen beschrieben - ebenfalls an seitlichen Schwenk
armen 28 vom Flurniveau bis an die Unterseite einer Wickelrolle 3
hochschwenkbar gelagert, wobei sich die der Stützwalze 4 benachbarte Kante des
vorderen Teils 24.1 mit kurzem Abstand von der Stützwalze 4 und parallel zu
deren Umfang nach oben bewegt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 besteht der Luftkasten 36 aus einer
Vielzahl nebeneinander angeordneter Luftkammern 38, die in der kastenförmigen
Blechkonstruktion des vorderen Teils 24.1 der Absenkeinrichtung 24 angeordnet
sind. Jede der Luftkammern 38 weist eine Druckluftzufuhr 39 auf und ist
innerhalb der Absenkeinrichtung 24 mittels einer Kolben-Zylinder-Einheit 40
hochschwenkbar gelagert. Die Schwenklager sind jeweils oben an der Innenseite
der zur Stützwalze 4 benachbarten Querwand der Absenkeinrichtung 24
angeordnet, wobei die Schwenkachsen 41 parallel zu den Wickelrollenachsen und
somit zur Stützwalzenachse verlaufen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 wird die kastenförmige Blechkonstruktion
des vorderen Teils 24. 1 der Absenkeinrichtung 24 direkt als Luftkasten 36
benutzt. Um den Luftkasten 36 in einzeln aktivierbare Luftkammern 38
unterteilen zu können, deren Position und Breite auf die jeweiligen
Wickelrollenposition und -breite anpaßbar ist, sind innerhalb des Luftkastens
36 schottenartige Trennbleche 42 angeordnet. Entweder sind über die gesamte
Arbeitsbreite Trennbleche 42 in festen Abständen, z. B. alle 200 mm,
eingeschweißt, wobei jede so gebildete Luftkammer 38 eine eigene
Druckluftzufuhr 39 aufweist. Die Anpassung an die Rollenbreite und -position
erfolgt dann durch Aktivieren der jeweiligen Druckluftzufuhr 39. Oder die
Trennbleche 42 sind - wie in Fig. 7 gezeigt - innerhalb der Absenkeinrichtung
24 quer zur Bahn 1 an einer Rundführung 43 verschiebbar gelagert. Durch
Positionieren der Trennbleche 42 können nun an den gewünschten Positionen
Luftkammern 38 gebildet werden, deren Breite der Wickelrollenbreite
entspricht. In regelmäßigen Abständen, z. B. alle 200 mm, ist jeweils eine
Druckluftzufuhr 39 angeschlossen, so daß an allen möglichen Positionen die
gebildeten Druckkammern 38 mit Druckluft beaufschlagt werden können.
Die Luftkästen 36 sind bei allen Ausführungsformen oben zumindest teilweise
offen, wobei die offene Fläche der Oberseite (Druckfläche 37) von reibungsfrei
dichtend an der Unterseite der Wickelrolle anliegenden Dichtelementen begrenzt
ist. Die sich in Bahnlaufrichtung erstreckenden Dichtelemente 44 - im
vorliegenden Beispiel Dichtleisten - sind dem Umfang einer Wickelrolle 3
angepaßt in etwa kreisbogenförmig gekrümmt. Bevorzugt sind die Dichtleisten 44
elastisch verformbar mit hierfür speziell angepaßten Biegequerschnitten
gefertigt, und ihre Krümmung ist auf die sich bei einem Durchmesserzuwachs
ändernde Krümmung der Wickelrolle 3 anpaßbar, um die Druckluftverluste zu
minimieren. Die Anpassung der Krümmung erfolgt mittels Stellelementen, die im
Inneren des Luftkastens 36 angeordnet sind und die Dichtleisten 44
entsprechend verbiegen. Bei geeigneter Wahl der Ausgangskrümmung der
Dichtleisten 44 und deren Vorspannung reicht ein einziges, zentral
angreifendes Stellelement aus, um dem Krümmungsradius entsprechend
nachzuführen.
Während die Abdichtung quer zur Bahn 1 an der der Stützwalze 4 benachbarten
Seite ebenfalls mittels einer oder mehrerer Dichtleisten erfolgt, - bevorzugt
mittels einer durchgehend an der Oberseite des Luftkastens 36 bzw. der
Luftkammern 38 befestigten Dichtleiste, dichten an der entgegengesetzte Seite
eine oder mehrere frei drehbare Rollen 45 als äußere Dichtelemente gegen die
Mantelfläche der Wickelrolle 3 ab. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist
jeweils an der Oberseite der äußeren Querwand der Luftkammer 38 eine Rolle 45
befestigt, bei der Ausführungsform nach Fig. 7 erstreckt sich eine
durchgehende Rolle 45 über die gesamte Arbeitsbreite, die an der den vorderen
Teil 24.1 der Absenkeinrichtung 24 abschließenden Querwand befestigt ist. Die
frei drehbaren Rollen 45 sind so angeordnet, daß sich beim Anschwenken der
Luftkammern 38 an die Mantelfläche der Wickelrollen 3 ein schmaler Spalt
zwischen dem seitlichen Dichtelementen 44 und der Wickelrolle 3 einstellt,
wenn sich die Rollen 45 an die Wickelrollen 3 anlegen. Sie halten so die
Luftkammern 38 auf minimale Distanz und vermeiden so eine Reibung zwischen den
seitlichen Dichtelementen 44 und den Wickelrollen 3.
Während bei der Ausführungsform nach Fig. 7 die Absenkeinrichtung 24 mit den
Luftkammern 38 zur Bildung eines Druckraums unterhalb der Wickelrollen 3
mittels des Hubzylinders 46 direkt bis in die Dichtposition, also bis zum
Anlegen der frei drehbaren Rollen 45, hochgeschwenkt wird, schwenkt der
Hubzylinder 46 bei der Ausführungsform nach Fig. 6 die Absenkeinrichtung 24
zunächst bis in eine Startposition, bei der die seitlichen Dichtelemente 44
noch einen gewissen Abstand von den Wickelrollen 3 haben. Anschließend
schwenken die Kolben-Zylinder-Einheiten 40 die sich im Bereich von
Wickelrollen 3 befindlichen Druckkammern 38 in ihre Dichtposition, bei der die
Rollen 45 an den Wickelrollen 3 anliegen und die Dichtelemente 44 einen so
geringen Abstand aufweisen, daß die Druckluftverluste vernachlässigbar sind.
Anschließend wird Druckluft in die hochgeschwenkten Luftkammern 38 eingeleitet
und das in den Führungsköpfen 5 lastende Rollengewicht auf die bei den
Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 4 beschriebene Weise entlastet.
Bevorzugt erfolgt die Steuerung des Druckes in den Luftkammern 38 entlang
einer vorgegebenen Funktion in Abhängigkeit vom Durchmesser der Wickelrollen
3. Die Kolben-Zylinder-Einheiten 40 bei der Ausführungsform nach Fig. 6 werden
dabei so mit Druck beaufschlagt, daß die Rückstellkräfte aus dem Druck in den
Luftkammern 38 kompensiert werden, d. h. ein konstanter Spalt zwischen den
Wickelrollen 3 und den seitlichen Dichtelementen 44 eingehalten wird.
Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Luftkasten 36 an seiner
Unterseite höhenverstellbar und um eine Achse 47 parallel zur Wickelrollen
achse schwenkbar gelagert ist. Die zur Wickelrollenachse parallelen Querwände
tragen an ihrer Oberseite frei drehbare, an die Wickelrollen 3 anlegbare, frei
drehbare Rollen 48, 49. Beim Anlegen an die Wickelrolle 3 legen die Rollen 48,
49 gleichzeitig die Dichtposition der sich in Bahnlaufrichtung erstreckenden
Dichtleisten 44 fest. Durch die schwenkbare und höhenverstellbare Lagerung des
Luftkastens 36 kann dieser dem jeweiligen Wickelrollendurchmesser angepaßt
positioniert werden.
Die kontaktfrei abdichtenden Dichtelemente 25, 27, 29, 30, 35, 42, 44 können
zur Verstärkung der Dichtwirkung quer zur Strömungsrichtung von ausströmender
Druckluft verlaufende Nuten aufweisen, die als Labyrinthdichtung wirken.
Alternativ oder als Ergänzung kann mit Sperrluft abgedichtet werden, um die
Verluste durch den engen Spalt zwischen den Wickelrollen 3 und den
Dichtelementen zu vermindern. Vorteilhaft wird dabei die zum Aufbau eines
Überdrucks erforderliche Druckluft so zugeführt, daß sie zugleich als
Sperrluft an den möglichen Austrittsspalten wirkt.
Claims (25)
1. Verfahren zum Aufwickeln einer durch Längsschneiden unterteilten Papier- oder
Kartonbahn (1) auf Wickelhülsen,
bei dem jede Wickelrolle (3) beim Aufwickeln von zwei beidseits in die
Wickelhülse eingefahrenen Führungsköpfen (5) gehalten wird, die zumindest
teilweise das Rollengewicht tragen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelrollen (3) beim
Aufwickeln spätestens ab einem Wickelrollendurchmesser von 1000 mm unterhalb
ihres Schwerpunkts so unterstützt werden, daß das an den beiden Führungsköpfen
(5) lastende Rollengewicht einen Wert von 15 000 N pro Meter Rollenbreite nicht
übersteigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Dichtelemente (25, 27, 29, 30, 35, 42, 44, 45, 48, 49) an die Unterseite
der Wickelrollen (3) bewegt werden, die unterhalb des Schwerpunkts einer
Wickelrolle (3) einen Druckraum bilden, in dem zur Unterstützung mittels
Druckluft ein Überdruck erzeugt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Wickelrollen (3) beim Aufwickeln auf einer das Rollengewicht
teilweise tragenden Stützwalze (3) aufliegen und daß die eine
Gewichtsentlastung bewirkende Größe als Stellgröße zur Steuerung oder Regelung
des Wickelvorgangs verwendet wird.
4. Wickelmaschine zum Aufwickeln einer Papier- oder Kartonbahn (1) auf
Wickelhülsen
- - mit einer Längsschneideeinrichtung (1) zum Aufteilen der Bahn (1) in Einzelbahnen, und
- - mit einzelnen Wickelstationen, jeweils bestehend aus zwei quer zur Bahnlaufrichtung verfahrbaren Tragelementen (Wickelböcke 7), an denen ein in die Wickelhülse einfahrbarer, drehbarer Führungskopf (5) befestigt ist,
gekennzeichnet durch unterhalb einer Wickelrolle (3)
angeordnete Dichtelemente (25, 27, 29, 30, 35, 42, 44, 45), die unterhalb des
Rollenschwerpunkts einen Druckraum bilden, der an seiner Oberseite von der
Unterseite der Wickelrolle (3) abgeschlossen und auf verschiedene
Rollenbreiten und -positionen anpaßbar ist,
und durch Mittel zur Erzeugung eines Überdrucks in dem Druckraum.
5. Wickelmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Wickelstationen beidseits einer Walze (Stützwalze 4)
angeordnet sind, an der die Wickelrollen (3) beim Aufwickeln umfänglich
anliegen, und daß für jede Wickelstation ein Druckraum von folgenden
Dichtelementen gebildet wird:
- 1. Eine unterhalb der Wickelrolle (3) angeordnete, nach unten abdichtende Dichtplatte (25), deren Breite quer zur Bahn (1) größer ist als die maximale Breite einer Wickelrolle (3) und die sich von der Walze (Stützwalze 4) in etwa radial bis über den tiefsten Punkt einer Wickelrolle (3) mit maximalem Durchmesser erstreckt,
- 2. zwei seitliche Dichtelemente (29, 30, 33), die quer zur Bahn (1) jeweils gegen die Stirnseiten der Wickelrolle (3) bewegbar die an den Stirnseiten jeder Wickelrolle (3) von der Wickelrolle (3), der Walze (Stützwalze 4) und der unteren Dichtplatte (25) begrenzte Öffnung abdichten, und
- 3. ein äußeres Dichtelement (27, 35) mit einer Breite größer als die maximale Wickelrollenbreite, das in Richtung zur Walze (Stützwalze 4) gegen die Wickelrolle (3) bewegbar die von der Mantelfläche der Wickelrolle (3) und den der Stützwalze (4) abgewandten Enden der seitlichen Dichtelemente (29, 30, 33) und der unteren Dichtplatte (25) begrenzte Öffnung abdichtet.
6. Wickelmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß sich die untere Dichtplatte (25) als gemeinsame Dichtplatte für
alle Wickelstationen einer Seite der Stützwalze (4) über die gesamte
Arbeitsbreite erstreckt.
7. Wickelmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß ein Teil (24. 1) der Rollenaufnahmeplattform einer heb- und
senkbar neben der Stützwalze (4) angeordneten Rollenabsenkeinrichtung (24)
zugleich als Dichtplatte (25) ausgebildet ist.
8. Wickelmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß an dem der Stützwalze (4) abgewandten Ende der Aufnahmeplattform
das äußere Dichtelement (27, 35) in Richtung zur Stützwalze (4) bewegbar
befestigt ist.
9. Wickelmaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Bildung einer Aufnahmemulde der der Stützwalze (4)
abgewandte äußere Teil (24. 1) der Aufnahmeplattform relativ zum anderen Teil
(24) in der Höhe verstellbar mit diesem verbunden ist.
10. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die seitlichen Dichtelemente (29, 30) an
den verfahrbaren Tragelementen (Wickelböcke 7) befestigt sind.
11. Wickelmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Führungsköpfe (5) an den Tragelementen (Wickelböcke 7) in
radial zur Stützwalze (4) verfahrbaren Schlitten (6) gelagert sind, und daß
die seitlichen Dichtelemente (29, 30) aus dem Bewegungsbereich der Schlitten
(6) bewegbar an den Tragelementen (Wickelböcke 7) befestigt sind.
12. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die seitlichen Dichtelemente (33) an einer
seitlichen Quertraverse (16) der Wickelmaschine querverstellbar und gegen die
Stützwalze (4) schwenkbar gelagert sind.
13. Wickelmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß die seitlichen Dichtelemente (33) schwenkbar am Schlitten (18)
befestigt sind, an denen zugleich Druckrollen (22) zum Anschwenken an die
Wickelrollen (3) gelagert sind.
14. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckluft in den Druckraum über die
seitlichen Dichtelemente (29, 30, 33) zugeführt wird.
15. Wickelmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß unterhalb einer Wickelrolle (3) ein oben zumindest teilweise
offener Luftkasten (36) mit einer Druckluftzufuhr (39) angeordnet ist, wobei
die offene Fläche der Oberseite (Druckfläche 37) von reibungsfrei dichtend an
der Unterseite der Wickelrolle (3) anliegenden Dichtelementen (42, 44, 45)
begrenzt und verschiedene Rollenbreiten und -positionen anpaßbar ist.
16. Wickelmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß jeder Wickelstation zumindest ein quer zur Bahn (1) verstellbarer
Luftkasten (36) zugeordnet ist.
17. Wickelmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß die Wickelstationen entlang zweier Wickellinien angeordnet sind,
und jeder Seite der Wickellinie ein durchgehender Luftkasten (36) zugeordnet
ist, der in einzelne, getrennt mit Druckluft beaufschlagbare Luftkammern (38)
unterteilt ist.
18. Wickelmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß die einzelnen Luftkammern (38) gegeneinander mit schottenartigen
Trennblechen (42) abgedichtet sind, die innerhalb des Luftkastens (36) quer
zur Bahn (1) verschiebbar gelagert sind.
19. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die in Bahnlaufrichtung sich erstreckenden
Dichtelemente (44) in etwa kreisbogenförmig, dem Umfang einer Wickelrolle (33)
angepaßt, gekrümmt sind.
20. Wickelmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dichtelemente (44) elastisch verformbar sind und
durch Mittel, die ihre Krümmung der sich ändernden Krümmung einer Wickelrolle
(33) anpassen.
21. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß der Luftkasten (36) oder die Luftkammern
(38) an einer Seite um eine zur Wickelrollenachse parallele Achse (41)
hochschwenkbar gelagert ist und daß an der entgegengesetzten Seite als äußeres
Dichtelement eine zur Schwenkachse (41) parallele, frei drehbare Rolle (45) an
der Oberseite der Querwand des Luftkastens (36) oder der Luftkammer (38)
befestigt ist.
22. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß der Luftkasten (36) an seiner Unterseite
höhenverstellbar und um eine Achse (47) parallel zur Wickelrollenachse
schwenkbar gelagert ist und daß seine zur Wickelrollenachse parallelen
Querwände an ihrer Oberseite an die Wickelrolle(n) (3) anlegbare, frei
drehbare Rollen (48, 49) tragen.
23. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wickelstationen beidseits einer
angetriebenen Stützwalze (4) angeordnet sind und daß zumindest ein Luftkasten
(36) in eine heb- und senkbar neben der Stützwalze (4) angeordnete
Rollenabsenkeinrichtung (24) eingebaut ist.
24. Wickelmaschine nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der Rollenabsenkeinrichtung (24) mehrere Luftkammern
(38) nebeneinander unabhängig voneinander hochschwenkbar gelagert sind.
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