DE4293577C2 - Rollenaufwickelvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rollenaufwickelvorrichtung für
das Aufwickeln von Endlosbahnen und insbesondere eine Vor
richtung, die die automatische Entnahme einer vollen Rolle
und das Einsetzen eines vorbereiteten Rollenkerns an deren
Stelle ermöglicht.
Die US-PS 2,989,262 beschreibt eine Rollenaufwickelvorrich
tung, die zwei mit Abstand nebeneinander angeordnete Stütz
rollen sowie ein Leitgerüst umfaßt, das in Eingriff mit ei
nem Rollenkern bringbar ist. Dieser Rollenkern ist auf den
Stützrollen zwischen diesen gelagert. Ferner ist eine
Transportvorrichtung vorgesehen, die mindestens einen vor
bereiteten Wechselrollenkern trägt, um ihn zwecks Abstüt
zung den Stützrollen zuzuführen. Mittels einer Vorrichtung,
die an dem Rollenkern oder dem darauf aufgewickelten Mate
rial anlegbar ist, wird der Rollenkern bzw. das Material an
die Stützrollen angedrückt. Außerdem ist eine Trenn- und
Schneidvorrichtung vorgesehen, die zwischen den Stützrollen
beweglich angeordnet ist und auf eine zwischen den Stütz
rollen verlaufende Bahn einwirkt. Das Leitgerüst ist mit
einer auf den Stützrollen abgestützten Bahnrolle in Ein
griff bringbar und wird zum Abnehmen der Bahnrolle von den
Stützrollen verschwenkt.
Aus der DE-AS 12 00 636 ist eine Vorrichtung zum kontinu
ierlichen Aufwickeln einer aus einer Verarbeitungsmaschine
kommenden Bahn aus Papier bekannt, die zwei die Aufwickel
rollen nacheinander an ihrem Umfang antreibenden Tragwalzen
umfaßt. Mittels eines schwenkbar am Maschinengestell gelagerten
Armes wird die Rolle auf den Tragwalzen rotierend
gehalten und bei Erreichen einer vorgegebenen Rollendicke
ist diese durch Schwenken des Armes ablegbar. Gleichzeitig
wird die Bahn getrennt und das vordere Ende der nachfolgen
den Bahn an einen neuen Rollenkern angelegt. Zum Trennen
der Bahn ist an einer Traverse ein Zackenmesser befestigt,
welches zu Beginn des Wickelvorgangs dicht unter die Bahn
ragt.
Die DE-PS 494 368 beschreibt eine Vorrichtung zum Ausstoßen
von Papierspulen aus Wickelmaschinen, die aus einer
schwingbar gelagerten Rolle, die mit dem Umfang der Papier
spule in Eingriff gerät und sie von den Tragrollen abstößt,
besteht. Dabei sind an der das Ausschwingen der Rolle be
wirkenden Welle Arme befestigt, die die fertig gewickelte
Papierspule aufnehmende Kipparme so steuern, daß diese die
Papierspule beim Ausstoßen aufnehmen und auf eine Plattform
übertragen, während sich die Rolle an ihre Anfangslage zu
rückbewegt.
Die DE-PS 220 646 beschreibt eine Papierrollenwickelma
schine mit zwei Stützwalzen, auf denen die Wickelwalze wäh
rend des Wickelns ruht. Die Lagerböcke der Wickelwalze für
die Papierrolle sind an Zahnstangen aufgehängt, die in
Zahnräder eingreifen, die ihrerseits auf einer mit Handrad
versehenen Welle fest aufgezogen sind, so daß die Lager
böcke mit den zugehörigen Zahnstangen innerhalb gewisser
Grenzen frei schwingen und durch Drehen angehoben oder ab
gesenkt werden können.
Die US-PS 3,239,155 beschreibt eine Wickelvorrichtung, bei
der eine Wickelwelle auf zwei Tragwellen rotierend auf
liegt. Die Enden der Wickelwelle sind in Tragarmen gela
gert, wobei diese Tragarme mit einer Zahnstange versehen
sind, in die die Zähne eines Ritzels eingreifen. Durch
diesen Mechanismus sind die Tragarme verschiebbar, so
daß die Wickelwelle höhenverstellbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Rollenaufwickelvorrichtung der eingangs genannten Art
zu schaffen, durch die das Trennen der Bahn und die
Übergabe auf den nächsten Rollenkern präziser und
sicherer ausgeführt werden.
Diese Aufgabe wird durch eine
Rollenaufwickelvorrichtung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert unter Bezugnahme auf die Zeichnung,
die ein Ausführungsbeispiel zeigt. In der Zeichnung
zeigt:
Abb. 1a bis 1d in schematischer Darstellung die
aufeinanderfolgenden Aufwickelphasen einer endlosen
Materialbahn sowie die Einführung eines neuen Kerns
und die Entnahme einer aufgewickelten Rolle,
Abb. 2 eine Vorderansicht einer Aufwickelvorrichtung
gemäß der Erfindung.
Unter anfänglicher Bezugnahme auf Abb. 1a bis 1d zeigt
Abb. 1a eine volle Rolle 11, die von den angetriebenen
Leitrollen 12, 13 gestützt wird und entnahmebereit ist.
Das Gewicht der Rolle wird dabei teilweise von einem
Hauptrollenwagen 14 aufgenommen, der zur Ausführung einer
Schwenkbewegung um die Drehachse 15 der vorgeschalteten
Leitrolle 13 eingebaut ist. Die aufzuwickelnde Bahn 16
wird von einer Endlosspeisung abgezogen, die nicht
dargestellt ist und läuft um feste Führungsrollen 17, 18
und über die nachgeschaltete Leitrolle 12.
Eine Reiterwalze 19, die so angeordnet ist, um den
Druckkontakt mit der Rolle während des anfänglichen
Aufrollens zu bewirken, befindet sich über der vollen
Rolle 11 in eingezogener Stellung, und ein vorbereiteter
Rollenkern 21 wird zum Einrücken in die nachgeschaltete
Leitrolle 12 bei Verlagerung der vollen Rolle 11 von der
vorgeschalteten Leitrolle 13 positioniert.
Ein Spleißmesser 22 ist zwischen den Leitrollen 12, 13
angeordnet und ist aus eingezogener Position, wie in Abb.
1a dargestellt, in ein Schneidverhältnis zur Bahn 16
bewegbar, wie nachstehend beschrieben.
In der in Abb. 1a dargestellten Anordnung der Bestandteile
sind beide Leitrollen 12, 13 angetrieben.
Nachdem die Rolle 11 eine entsprechende Größe erreicht
hat, wird der Hauptrollenwagen 14 so geschwenkt, daß er
die Rolle von der nachgeschalteten Leitrolle 12 trennt,
wobei der vorbereitete Rollenkern 21 auf eine Position
über der Rolle 13 und das Spleißmesser 22 auf
Bereitschaftsstellung direkt unter die Bahn 16 bewegt
wird. Diese entsprechende Anordnung der Teile ist in Abb.
1b dargestellt.
Bei weiterer Bewegung des Rollenkerns 21 auf die
vorgeschaltete Leitrolle 13 zu wird die Bahn 16 so
verlagert, daß sie in das Spleißmessen 22 rückt, wobei
sich der vordere Rand der geschnittenen Bahn um den
Rollenkern 21 wickelt, um in ein doppelseitiges Klebeband
auf diesem einzugreifen, wobei ein solcher Kern unter
Beaufschlagung mit der Rolle 12 in Berührung kommt.
Das Spleißmesser 22 wird dann zurückgezogen. Die
vorgeschaltete Leitrolle 13 wird abgebremst, und der
Hauptrollenwagen 14 setzt seine Schwenkbewegung fort, um
die volle Rolle von der Leitrolle 13 zu entfernen und eine
solche Rolle zur Entnahme freizugeben. Der Rollenkern 21
wird dann bewegt, um in die Leitrollen 12, 13 einzurücken,
wobei sich die vorgeschaltete Walze wiederum in
Antriebsmodus befindet, und ein neuer Rollenkern (nicht
dargestellt) wird zum Einsetzen vorbereitet. Diese
weiteren Phasen sind in Abb. 1c und 1d dargestellt.
Abschließend läuft der Hauptrollenwagen 14 zurück auf
senkrechte Stellung, wie in Abb. 1a dargestellt.
Wie leicht zu verstehen ist, ermöglicht die in Abb. 1a
bis 1d diagrammatisch dargestellte Vorrichtung das
kontinuierliche Aufwickeln von Bahnmaterial ohne
Unterbrechung des Aufwickelvorganges zum Ersatz des Kerns.
Die Kerne können im voraus vorbereitet und automatisch in
die Aufwickelvorrichtung eingesetzt werden, wenn eine
Rolle aufgewickelt ist und die volle Rolle entnommen wird.
Die Vorrichtung zur Beaufschlagung des vorbereiteten
Rollenkerne 21 beim anfänglichem Einrücken in die
nachgeschaltete Rolle 13 und während des anfänglichen
Aufwickeln der Rolle und zum teilweisen Stützen der Rolle
21 durch den Hauptrollenwagen 14 in den späteren Phasen
eines solchen Aufwickelns gewährleistet gleichmäßiges
Aufwickeln.
Unter Bezugnahme auf Abb. 2, die ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung in Vorderansicht darstellt, besteht eine
Doppelrollen-Aufwickelvorrichtung aus zwei Leitrollen 31,
32, die im Abstand voneinander nebeneinander in den
Rollenzapfen 33, 34 vorgesehen sind, die sich an einem
Maschinenrahmen 35 befinden, einem Rollengerüst 36, das
zur Ausführung einer Schwenkbewegung um die Achse der
vorgeschalteten Rolle vorgesehen ist, einer
Transportvorrichtung 37 auf der nachgeschalteten
Rollenseite, die dazu dient, die vorbereiteten Rollenkerne
nacheinander auf die Leitrollen 31, 32 zu bewegen, einer
Reiterwalze 39, die in Bezug auf die Leitrollen zwischen
den Betriebs- und Stillstandspositionen der Leitrollen
bewegt werden kann sowie einer Spleiß- und
Schneidevorrichtung, die auf einer Bahn betätigt werden
kann, die sich zwischen und im Kontakt mit den Rollen
bewegt.
Das Hauptrollengerüst 36 besteht aus einem aufrechten Arm
43, der am unteren Ende zur Bewegung um die Drehachse der
Leittrommel 32 schwenkbar angeordnet ist und einem
Hauptkolben und Zylinder 44 zur Ausführung einer solchen
Bewegung, wobei der Kolben und Zylinder 44 am unteren Ende
des Arms 43 an einer Stelle befestigt wird, die im
Verhältnis zur Schwenkachse 45 derselben versetzt ist und
sich zwischen einem solchen Arm und dem Maschinenrahmen 35
erstreckt. Das Gerüst 36 besteht ferner aus einem Wagen
46, der auf einem Arm 43 verschiebbar ist und einer
Einstellvorrichtung 47 zur Steuerung einer solchen
Verschiebebewegung, wobei der Wagen einen lösbaren Haken
48 aufnimmt, der in das Ende des Rollenkerns 49 eingerückt
werden kann. Die Einstellvorrichtung 47 für den Wagen 46
besteht aus einer Zahnstange 51, die an dem genannten
Wagen 46 befestigt ist, einer gezahnten Reaktionsplatte
52, die fest auf dem Arm 43 im Abstand von der Zahnstange
51 befestigt ist, einem Vorschaltritzel 53, dessen
entsprechende Teile in und zwischen die Zahnstange 51 und
die Zähne 50 auf der Platte 52 einrücken und einem Kolben
und Zylinder 54, 55, die das Ritzel 53 zur Bewegung im
Verhältnis zur gezahnten Platte 52 stützen. Wenn sich der
Kalben 54 axial zum Zylinder 55 bewegt, wird das Ritzel 53
in Längsrichtung von der Platte 52 bewegt und durch
Einrücken eines solchen Ritzels in die Zähne an dieser
gedreht, wobei eine derartige Drehbewegung die
Verschiebung des Wagens 46 im Verhältnis zur Führung
bewirkt, die am und vom Arm definiert wird, wobei die
Bewegung eine Mischung aus Translations- und Drehbewegung
des Ritzels 53 ist, die sich ferner auf das
Übersetzungsverhältnis zwischen den Teilen des
Vorschaltritzels bezieht. In diesem Fall beträgt dieses
Verhältnis vorzugsweise 2 : 1.
Die Transportvorrichtung 37 schließt einen Ständer 56 mit
einer ersten Aussparung 51 an diesem zur Aufnahme eines
vorbereiteten Rollenkerns 38 ein, wobei der Ständer 56 mit
einem Exzenterhebel 58 ausgerüstet ist, der schwenkbar mit
dem hinteren Ende desselben verbunden ist, einer zweiten
Aussparung 59, die auf die Schwenkachse des Exzenterhebels
58 ausgerichtet ist und einer Betätigungsvorrichtung 61,
die auf den Exzenterhebel 58 wirkt, um die Schwenkbewegung
desselben zu bewirken, wobei die Betätigungsvorrichtung 61
aus einem Kolben und Zylinder 62 besteht, die am
Maschinenrahmen 35 befestigt und so bedienbar sind, daß
sie die Position des Exzenterhebels 58 durch ein Gestänge
63 steuern.
Die Transportvorrichtung 37 schließt ferner einen
Verlagerungshebel 64 ein, der schwenkbar am
Maschinenrahmen 35 befestigt ist und positionsmäßig von
einem Bewegungszylinder 65 gesteuert wird, wobei der Hebel
64 mit einem vorbereiteten Rollenkern auf dem Ständer 56
zusammenwirkt, so daß der Kern 38 bei Einstellung aus der
ersten Aussparung 57 in die zweite Aussparung 59 bewegt
wird.
Die Bewegung aus der Aussparung 59 auf dem Exzenter 58
wird von einer Kettenantriebsvorrichtung bewirkt, die
nicht dargestellt ist.
Ein weiterer Hebel 66 ist schwenkbar am Maschinenrahmen 55
angebracht, wobei der genannte Hebel ein hakenförmiges
Ende hat, das in einen Dorn greift, wobei eine Kolben- und
Zylindervorrichtung 67, die tangential zum Kern verläuft, die
Bewegung des genannten Hebels 66 in Längsrichtung zum
Exzenterhebel 58 von der zweiten Aussparung 59 zu einer
Position über und neben der nachgeschalteten Leitrolle 31
bewirkt und worauf der Kern während des anfänglichen
Aufrollens beaufschlagt wird. Bei fortgesetztem Aufrollen
wird das hakenförmige Ende des Hebels 66 ans dem Dorn
gezogen, und danach erfolgt die Beaufschlagung durch die
Reiterwalze 39. Wenn sich die Rolle nacheinander aufbaut,
wird der Wagen 46 bedient, um die Rolle zu stützen und
damit den Aufwickelvorgang sinnvoll gleichmäßig zu halten.
Der Betrieb der in Abb. 2 dargestellten Konstruktion
entspricht der im Verhältnis zu Abb. 1a bis 1d
dargestellten. Daher wird eine weitere Beschreibung für
unnötig gehalten.
Es wurde festgestellt, daß die hier vorgeschlagene
Anordnung in leichter Weise eine Vorrichtung zum
Aufwickeln einer Endlosbahn bietet. Durch entsprechende
Synchronisierung des Betriebs der verschiedenen
Bestandteile ist es möglich, daß der Aufwickelvorgang
automatisch vor sich geht. Die Spleiß- und
Schneidevorrichtung vermeidet dabei die Bildung eines
Endes auf der aufgewickelten Rolle, während das Vorsehen
einer Gewichtsentlastungsvorrichtung auf dem Gerüst durch
den Wagen, der sich auf diesem befindet und die
Möglichkeit, den Rollenkern so einzusetzen, daß er in die
Leitrolle oder -rollen einrückt, die gleichmäßige
Aufwicklung über den ganzen Rollendurchmesser
gewährleistet.
Es wurde festgestellt, daß sich die Vorrichtung besonders
gut zum Aufwickeln schwerer/hochfester Bahnen eignet.
Claims (3)
1. Rollenaufwickelvorrichtung, bestehend aus mit Abstand
nebeneinander angeordneten Stützrollen (31, 32), einem
Leitgerüst (36), das zum Abstützen, Führen und Ab
schwenken der auf den Stützrollen (31, 32) gelagerten
Bahnrolle (11) über Haken (48) in Eingriff mit einem
Rollenkern (49) bringbar ist, welcher auf den Stützrol
len (31, 32) zwischen diesen abgestützt ist, einer
Transportvorrichtung (37) für die Rollenkerne (38, 49),
die mindestens einen vorbereiteten Wechselrollenkern
(38) trägt, um ihn zwecks Abstützung und Aufwicklung
den Stützrollen (31, 32) zuzuführen, wobei die Trans
porteinrichtung (37) dazu einen schienenartigen Stän
der (56) mit einer ersten Aussparung (57) zur Aufnahme
und Bereitstellung eines vorbereiteten Rollenkerns (38)
aufweist, am den Stützrollen (31, 32) zugewandten Ende
des Ständers (56) ein Exzenterhebel (58) schwenkbar ge
lagert ist, am Ständer (56) eine zweite Aussparung (59)
vorgesehen ist, die auf die Schwenkachse des Exzenter
hebels (58) ausgerichtet ist, ein verschwenkbarer Ver
lagerungshebel (64) die Überführung des vorbereiteten
Rollenkerns (38) aus der ersten Aussparung (57) in die
zweite Aussparung (59) und eine weitere Antriebsvor
richtung die Führung und Weiterbewegung des Rollenkerns
(38) aus der zweiten Aussparung (59) heraus und auf dem
Exzenterhebel (58) bewirkt, eine Betätigungsvorrichtung
(61) die Schwenkbewegung des Exzenterhebels (58) in
radialer Richtung zur zugeordneten Stützrolle (31)
übernimmt und ein schwenkbarer, in seiner Längsrichtung
verstellbarer Hebel (66) an seinem freien Ende eine
hakenförmige Aufnahme aufweist, über die der Hebel (66)
in den in der Aussparung (59) befindlichen Rollenkern
(38) greift und diesen während der Überführung aus der
Aussparung (59) heraus und auf den Exzenterhebel (58)
bis in die Anwickelposition auf der Stützrolle im
Bereich des Stützrollenwickels und während des ersten
Bahnrollenaufbaus beaufschlagt, einer Reiterwalze (39),
die zur Anlage an dem Rollenkern (38) oder der Bahn
rolle (11) nach dem ersten Bahnrollenaufbau bringbar
ist, um den Rollenkern bzw. die entstehende Bahnrolle
(11) mindestens an eine der Stützrollen (31, 32) anzu
drücken, und einer Trenn- und Schneidevorrichtung (41),
die so zwischen den Stützrollen (31, 32) beweglich an
geordnet ist, daß sie auf eine auf der Oberseite der
und zwischen den Stützrollen (31, 32) vorlaufende Bahn
(42) einwirkt, wobei dabei die Bahn (42) durch die Be
wegung des Wechselrollenkerns (38) in Richtung auf die
Stützrollen (31, 32) in trennenden Eingriff mit der
sich gegen den Wechselrollenkern bewegenden Schneide
vorrichtung (41) gebracht wird und gleichzeitig der An
fang der neuen Bahn an der Oberfläche des mit einem
Haftmittel versehenen Wechselrollenkerns (38) haftet
und auf diesen aufgewickelt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Leitgerüst (36) einen
Wagen (46) umfaßt, der sich in Bezug auf dieses
verschieben läßt und den Haken (48) trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (46) in Bezug auf
das Leitgerüst (36) mit einer Zahnstange (51) und einem
Ritzel (53) bewegt werden kann, die in Bezug auf eine
gezahnte Reaktionsplatte (52) bedienbar sind, wobei die
Bewegung des Wagens (46) von einer Kombination der
Ritzel-Dreh- und -Translationsbewegung bestimmt wird.
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