DE4244450C3 - Verfahren zur Herstellung eines kapazitiven Drucksensors - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines kapazitiven DrucksensorsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver
fahren zur Herstellung eines kapazitiven Sensors mit
einem Diaphragma-Aufbau, der zur kapazitiven Fest
stellung von Änderungen zu messender Drücke be
stimmt bzw. ausgebildet ist.
Allgemein muß bei kapazitiven Sensoren, um die pa
rasitäre Kapazität zu minimieren, die zwischen einem
Elektrodenpaar gebildet wird, das einen Abtast-Kon
densatorabschnitt bildet, für mindestens eines des Sub
strate ein isolierendes Material verwendet werden.
Als Drucksensor dieser Art ist ein kapazitiver Druck
sensor bekannt geworden (C. Y. Lee et al., "Quartz Cap
sule Pressure Transducer for the Automotive Industry",
Society of Automotive Engineers, Inc. 1980). Wie in
Fig. 1A gezeigt, sind bei diesem Sensor ein Quarzglas-
oder Saphirsubstrat 2 mit einer stationären Elektrode 1
und ein Quarzglas- oder Saphirsubstrat 4 mit einer be
weglichen Elektrode 3 so angeordnet, daß die Oberflä
chen ihrer Elektroden einander gegenüberliegen, und
periphere Abschnitte der Substrate 2 und 4 sind mitein
ander mit einem niedrigschmelzenden Glas 5 verbunden
bzw. verklebt, so daß dazwischen ein vorbestimmter
Spalt G besteht. Wie in Fig. 1B gezeigt, wird ein Abtast-
Kondensatorabschnitt 3s an einem zentralen Abschnitt
der beweglichen Elektrode 3 und ein Referenz-Konden
satorabschnitt 3r an einem peripheren Abschnitt davon
gebildet.
Der Verbindungsvorgang unter Verwendung niedrig
schmelzenden Glases 5 wird bei einer Temperatur von
ungefähr 300°C oder darüber durchgeführt. Wenn die
sich ergebende Struktur nach dem Verbindungsvorgang
auf Arbeitstemperatur herabgekühlt wird, entsteht eine
Restspannung. Diese Spannung verändert sich allmäh
lich über die Zeit und beeinflußt somit eine verläßliche,
mit hoher Genauigkeit durchführbare Druckmessung
nachteilig.
Gemäß dem in Fig. 2 gezeigten Drucksensor werden
das Abdeckglas 7 und die Silizium-Scheibe aus unter
schiedlichen Materialien, d. h. Pyrex und Silizium, herge
stellt. Obwohl die Wärmeausdehnungskoeffizienten von
Pyrex und Silizium dicht beieinander liegen, sind sie
nicht völlig die gleiche. Aus diesem Grund bleibt, wenn
die durch Verbinden des Abdeckglases 7 mit der Silizi
um-Scheibe 9 ausgebildete Struktur von einer Tempera
tur von mehreren 100 Grad auf Arbeitstemperatur her
abgekühlt wird, in dem Verbindungsabschnitt 10 zwi
schen dem Abdeckglas 7 und der Silizium-Scheibe 9 die
Spannung bzw. Beanspruchung erhalten. Obwohl diese
gering ist, wird eine Druckmessung, die verläßlich und
mit hoher Genauigkeit ausgeführt werden muß, sehr
nachteilig durch die Spannung beeinflußt, da sie sich
über der Zeit ändert.
Ein weiterer auf zwei Substraten aufbauender und
mit zwei einander in einer Aussparung gegenüberlie
genden Elektroden versehener Drucksensor ist in der
US 4 542 436 offenbart. Als bevorzugte Materialien für
die beiden Substrate sind Aluminiumoxidkeramik und
Quarzglas beschrieben. Wie diese Substrate miteinan
der zu verbinden sind, ist nicht offenbart. Zwar ist es
bekannt, z. B. aus US 3 589 965, eine Verbindung zwi
schen zwei identischen, elektrisch isolierenden Substra
ten durch das Erwärmen der Substrate und Anlegen
einer elektrischen Spannung über die zu verbindenden
Flächen herzustellen, jedoch ist bei diesem Verfahren
die Auswahl isolierender Materialien, die verwendet
werden können, begrenzt.
Es ist deshalb Ziel der vorliegenden Erfindung, ein
Verfahren zur Herstellen eines kapazitiven Drucksen
sors zu schaffen, bei dem ein isolierendes Substrat ver
wendet wird, um parasitäre Kapazitäten auszuschalten,
und mit dem ein kapazitiver Drucksensors erzielt wird,
der ausgezeichnet hinsichtlich Genauigkeit und Renta
bilität ist sowie äußerst zuverlässige Druckmessungen
ausführen kann, ohne daß diese durch Restspannungen
aufgrund von Verbindungsmaßnahmen zwischen den
Substraten beeinflußt werden.
Um dieses Ziel zu erreichen, sind bei einem Verfahren
zur Herstellung eines Drucksensors umfassend die
Schritte:
- 1. Bereitstellung erster und zweiter Substrate (11, 14) aus dem selben elektrisch isolierenden Material mit Oberflächenabschnitten, die so angeordnet sind, daß sie einander gegenüberliegen, und die einem Verbindungsvorgang unterworfen werden;
- 2. Ausbilden einer Aussparung, eines Einschnitts oder Einstichs (12) in einem Abschnitt derjenigen Oberfläche des ersten Substrats (11), die mit dem zweiten Substrat (14) zu verbinden ist, durch Naß- oder Trocken-Ätzen;
- 3. Ausbilden einer aus einer leitfähigen Dünnschicht bestehenden ersten Elektrode in der Aussparung (12) des ersten Substrats (11) durch CVD (chemische Gasphasen abscheidung), Sputtern oder Vakuumablagerung;
- 4. Ausbilden einer aus einer leitfähigen Dünnschicht bestehenden zweiten Elektrode (15) auf einem Abschnitt derjenigen Oberfläche des zweiten Substrats (14), die mit dem ersten Substrat (11) zu verbinden ist, durch chemische Gasphasenabscheidung (CVD), Sputtern oder Vakuumablagerung;
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1. erste und zweite aus Saphir bestehende Substrate (11, 14) verwendet werden,
- 2. in Schritt (1) wenigstens die Oberflächenabschnitte der Substrate (11, 14) mit einer Oberflächenrauhigkeit von nicht höher als 100 Å versehen werden und daß das Verfahren weiterhin folgende Schritte umfaßt:
- 3. Direktverbinden des ersten Substrats (11), auf dem die erste Elektrode (13) ausgebildet ist, und des zweiten Substrats (14), auf dem die zweite Elektrode (15) ausgebildet ist, bei Reinraum-Bedingungen und bei Raumtemperatur derart, daß die mit Elektroden ausgebildeten Oberflächen der ersten und zweiten Substrate (11, 14) einander gegenüberliegen;
- 4. festes Verbinden der ersten und zweiten Substrate (11, 14) mittels Durchführung einer Wärmebehandlung bei einer Temperatur, die unterhalb der Schmelz temperatur von Saphir liegt; und
- 5. Reduzieren mindestens eines der ersten und zweiten Substrate (11, 14) auf eine einem Meßdruck-Bereich entsprechende Stärke.
Fig. 1A und 1B zeigen Schnitt bzw. Draufsicht zur
Erläuterung einer Anordnung eines herkömmlichen ka
pazitiven Drucksensors;
Fig. 2 ist ein Querschnitt zur Erläuterung einer An
ordnung eines weiteren herkömmlichen kapazitiven
Drucksensors;
Fig. 3A und 3B sind Draufsicht bzw. Schnitt einer
Anordnung eines kapazitiven Drucksensors nach einer
Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4A und 4B sind Draufsicht bzw. Schnitt nach einer
weiteren abgewandelten Ausführungsform eines
kapazitiven Drucksensors, der nach der Erfindung her
gestellt werden kann;
Fig. 5A bis 5G sind Schnitte zur Erläuterung des Ver
fahrens zur Herstellung eines kapazitiven Drucksensors
nach der vorliegenden Erfindung.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der vor
liegenden Erfindung detailliert unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Fig. 3A und 3B zeigen die Anordnung eines kapaziti
ven Drucksensors. Unter Bezugnahme auf Fig. 3A und
3B wird eine flache Aussparung 12, im ganzen quadra
tisch und mit U-förmigem Querschnitt, in einem zentra
len Abschnitt der Oberfläche eines Sa
phirsubstrats 11, das einen ersten Substratabschnitt bil
det, ausgebildet. Am Bodenabschnitt der Aussparung 12
wird eine bewegliche Elektrode 13 als eine erste Elek
trode, die aus einer leitfähigen Schicht besteht, gebildet.
Eine stationäre Elektrode 15 als zweite Elektrode, die
aus einer im ganzen fast quadratischen leitfähigen
Schicht besteht, wird an einem zentralen Abschnitt der
oberen Fläche eines Saphirsubstrats 14
ausgebildet, das einen zweiten Substratabschnitt bildet.
Das Saphirsubstrat 11, an dem die be
wegliche Elektrode 13 gebildet wird, und das
Saphirsubstrat 14, an dem die stationäre Elektrode
15 gebildet wird, werden so angeordnet, daß ihre Elek
troden-bestückten Oberflächen einander gegenüberlie
gen, und ihre peripheren Abschnitte werden als Verbin
dungsabschnitte 16 eng bzw. dicht aneinander durch
Direktverbindung ohne Verwendung eines Bindemittels
befestigt.
In diesem Falle werden beide Oberflächen als Verbin
dungsabschnitte 16 des Saphirsubstrats
11 und des Saphirsubstrats 14 als ebene
bzw. flache Spiegelflächen ausgeformt, wobei die Ober
flächenrauhigkeit Ra jeder derselben ungefähr 100 Å
oder weniger beträgt. Das Saphirsub
strat 11 und das Saphirsubstrat 14 wer
den so angeordnet, daß sie einander gegenüberliegen,
und sie werden miteinander bei Raumtemperatur ver
bunden, und die sich ergebende Struktur wird auf 200°C
aufgewärmt, also auf eine Temperatur, die geringer als
die Schmelztemperatur jedes Substrats ist. Demzufolge
werden beide Saphirsubstrate eng und
fest miteinander durch physikalische und chemische
Bindekräfte verbunden.
Bei dieser Anordnung wird das Sa
phirsubstrat 11, an dem die bewegliche Elektrode 13
gebildet ist, entsprechend einem (aufgebrachten) Druck
verlagert. Deshalb wird durch Messen der Kapazität
zwischen der beweglichen Elektrode 13, die auf dem
Saphirsubstrat 11 gebildet ist, das bei
einer Druckveränderung verlagert wird, und der statio
nären Elektrode 15 auf dem Saphirsub
strat 14 eine Druckmessung ausgeführt.
Gemäß einer solchen Anordnung werden, da das
Saphirsubstrat 11 und das
Saphirsubstrat 14 aus dem gleichen Material her
gestellt und eng miteinander durch physikalische und
chemische Kräfte ohne Verwendung irgendeines Binde
materials verbunden werden, keine Restbeanspruchun
gen oder -spannungen erzeugt, und zwar selbst dann
nicht, wenn Saphirsubstrat 11 und
Saphirsubstrat 14 miteinander bei einer
Temperatur verbunden werden, die höher als die Ar
beitstemperatur ist, und in der Folge auf die Arbeitstem
peratur herabgekühlt werden. Außerdem werden die
Temperatureigenschaften des Drucksensors selbst bei
Änderungen der Arbeitstemperatur nicht nachteilig
durch die Verbindungsoperation beeinflußt, da das
Saphirsubstrat 11 und das
Saphirsubstrat 14 aus dem gleichen Material beste
hen. Deshalb kann ein Hochpräzisions-Drucksensor
hergestellt werden.
Es sei darauf hingewiesen, daß zusätzlich zu den vor
stehend beschriebenen Wirkungen die Positionierung
bei dem Verbindungsverfahren für die Substrate, wenn
Saphirsubstrate als erste und zweite
Substratabschnitte verwendet werden, leicht dadurch
ausgeführt werden kann, daß man von oberhalb der
Substrate mit bloßem Auge oder durch ein optisches
Mikroskop beobachtet, wodurch sich die Herstellungs
leistung erheblich verbessern läßt.
Als Saphirsubstrat 11 und
Saphirsubstrat 14 lassen sich Scheiben, die
sehr geringe Oberflächenrauhigkeit haben und ohne
Verwendung irgendwelchen Verbindungsmaterials mit
einander verbunden werden können, relativ leicht erhal
ten und bereitstellen. Deshalb kann ein Hochpräzisions-
Drucksensor leicht bei niedrigen Kosten hergestellt
werden.
Die Tiefe der Aussparung 12 kann in der Größenord
nung von Submikrometern reguliert werden. Außerdem
variiert diese Tiefe vor und nach einem Verbindungs
vorgang nicht, weil das Verbinden der ersten und zwei
ten Substrate ohne Verwendung irgendwelchen Binde
materials und ohne Schmelzen der Substrate durchge
führt wird. Deshalb kann der Abstand zwischen den
Elektroden in der Submikrometer-Größenordnung re
guliert werden, was eine Größenreduktion des Sensor
elements erlaubt. Die Größenreduktion ermöglicht
ebenfalls die Verminderung der Kosten des Sensorele
ments.
Weiterhin können Saphirsubstrate
leicht in einem allgemeinen Halbleiter-Herstellungspro
zeß ver- und bearbeitet werden. Bei der in Fig. 3A und
3B gezeigten Anordnung wird die Elektrode 15 als sta
tionäre Elektrode ausgebildet. Selbst wenn jedoch beide
Elektroden 13 und 15 als bewegliche Elektroden ausge
bildet werden, können die gleichen Wirkungen, wie sie
vorstehend beschrieben wurden, erreicht werden.
Fig. 4A und 4B zeigen die Anordnung einer noch an
deren Ausführungsform eines kapazitiven Drucksen
sors. Gleiche Bezugszeichen in Fig. 4A und 4B bezeich
nen gleiche Teile wie in Fig. 3A und 3B. Unter Bezug
nahme auf Fig. 4A und 4B weist eine bewegliche Elek
trode 13, die auf einem Saphirsubstrat
11 ausgebildet ist, einen Abtast-Kondensatorabschnitt
13a und einen Referenz-Kondensatorabschnitt 13b, der
um den Abschnitt 13a ausgebildet ist, auf.
Bei dieser Anordnung können die gleichen Wirkun
gen wie vorstehend beschrieben erzielt werden, und es
kann eine Hochpräzisions-Druckmessung ausgeführt
werden.
Ein Verfahren zur Herstellung des unter Bezugnahme
auf Fig. 3A und 3B beschriebenen kapazitiven Druck
sensors wird nachfolgend beschrieben.
Fig. 5A bis 5G zeigen die Schritte beim Herstellen
des kapazitiven Drucksensors. Das Sa
phirsubstrat 11 wird, wie in Fig. 5A gezeigt, vorbereitet
bzw. bereitgestellt. Mindestens die Oberfläche eines pe
ripheren Abschnitts des Saphirsub
strats 11, der mit dem Saphirsubstrat 14
verbunden werden soll, wird spiegelpoliert.
Die Aussparung 12 wird, wie in Fig. 5B gezeigt, in
einem zentralen Abschnitt des Saphir
substrats 11 durch ein Naßätzverfahren unter Verwen
dung einer HF-Ätzlösung oder ein Trockenätzverfah
ren gebildet.
Wie in Fig. 5C gezeigt, wird die bewegliche Elektrode
13, die aus einer leitfähigen Dünnschicht besteht, in der
Aussparung 12 des Saphirsubstrats 11
mittels CVD, Sputtern oder Vakuumablagerung ausge
bildet.
Wie in Fig. 5D gezeigt, wird das Sa
phirsubstrat 14 vorbereitet bzw. bereitgestellt. Minde
stens wird die Oberfläche eines peripheren Abschnitts
des Saphirsubstrats 14, der mit dem
Saphirsubstrat 11 verbunden werden
soll, spiegelpoliert.
Wie in Fig. 5E gezeigt, wird die aus einer leitenden
Dünnschicht bestehende stationäre Elektrode 15 auf ei
nem zentralen Abschnitt des Saphir
substrats durch CVD, Sputtering oder Vakuumablage
rung gebildet.
Wie in Fig. 5F gezeigt, werden das
Saphirsubstrat 11, auf dem die bewegliche Elektrode 13
gebildet ist, und das Saphirsubstrat 14,
auf dem die stationäre Elektrode 15 gebildet ist, an den
Verbindungsabschnitten 16 so miteinander zusammen
gefügt, daß ihre Elektroden-bestückten Oberflächen
einander gegenüberliegen, und zwar in einer Reinraum-
Atmosphäre bei einer Temperatur nahe Raumtempera
tur ohne Verwendung irgendwelchen Bindematerials
oder -mittels. Die sich ergebende Struktur wird dann bei
einer Temperatur von 200°C, unterhalb der Schmelz
temperatur jedes Substrat wärmebehandelt, wodurch
die beiden Substrate fest zusammengefügt werden.
Darauf wird, wie in Fig. 5G gezeigt, die Oberfläche
des Saphirsubstrats 11, auf dem die
bewegliche Elektrode 13 nicht gebildet ist, poliert, so
daß das Saphirsubstrat 11 eine einem
Druckbereich entsprechende vorbestimmte Stärke auf
weist.
Bei den obigen Ausbildungsformen haben das
Saphirsubstrat 11 und das
Saphirsubstrat 14 quadratische Formen. Die vorliegen
de Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. So kön
nen rechteckige, polygonale, kreisförmige oder ellipti
sche Substrate verwendet werden.
Außerdem haben bei den obigen Ausführungsformen
die Aussparung 12, die bewegliche Elektrode 13 und die
stationäre Elektrode 15 quadratische Formen. Die vor
liegende Erfindung ist auch hierauf nicht beschränkt. Es
ist augenscheinlich, daß diese Formen rechteckig, poly
gonal, kreisförmig oder elliptisch sein können.
Weiterhin können bei den obigen Ausführungsfor
men Vakuum, Luft oder ein anderes Medium in der
Aussparung 12, die zwischen dem Quarzglas- oder Sa
phirsubstrat 11 und dem Quarzglas- oder Saphirsubstrat
14 gebildet ist, vorgesehen werden.
Darüber hinaus werden bei den obigen Ausführungs
formen das Saphirsubstrat 11 und das
Saphirsubstrat 14 jeweils als erste und
zweite isolierende Substratabschnitte verwendet.
Wie vorstehend beschrieben, kann nach der vorlie
genden Erfindung, da die ersten und zweiten isolieren
den Substratabschnitte direkt miteinander durch physi
kalische und chemische Vorgänge verbunden sind, ein
Spalt zwischen den ersten und zweiten Elektroden mit
guter Einstell- oder Regulierbarkeit erzielt werden, und
zwar unbeschadet einer Änderung in der Spannung
bzw. Beanspruchung, die in jedem Verbindungsab
schnitt aufgrund der Herstellbedingungen, Meßbedin
gungen, einer Änderung über der Zeit und dergleichen
erzeugt wird. Daher kann ein hochpräziser, extrem zu
verlässiger Drucksensor zu niedrigen Kosten herge
stellt werden.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung eines Druck
sensors, umfassend die
Schritte:
- 1. Bereitstellung erster und zweiter Substrate (11, 14) aus dem selben elektrisch isolierenden Material mit Oberflächenabschnitten, die so angeordnet sind, daß sie einander gegenüberliegen, und die einem Verbindungsvorgang unterworfen werden;
- 2. Ausbilden einer Aussparung, eines Einschnitts oder Einstichs (12) in einem Abschnitt derjenigen Oberfläche des ersten Substrats (11), die mit dem zweiten Substrat (14) zu verbinden ist, durch Naß- oder Trocken-Ätzen;
- 3. Ausbilden einer aus einer leitfähigen Dünnschicht bestehenden ersten Elektrode in der Aussparung (12) des ersten Substrats (11) durch CVD (chemische Gasphasen abscheidung), Sputtern oder Vakuumablagerung;
- 4. Ausbilden einer aus einer leitfähigen Dünnschicht bestehenden zweiten Elektrode (15) auf einem Abschnitt derjenigen Oberfläche des zweiten Substrats (14), die mit dem ersten Substrat (11) zu verbinden ist, durch chemische Gasphasenabscheidung (CVD), Sputtern oder Vakuumablagerung;
- 1. erste und zweite aus Saphir bestehende Substrate (11, 14) verwendet werden,
- 2. in Schritt (1) wenigstens die Oberflächenabschnitte der Substrate (11, 14) mit einer Oberflächenrauhigkeit von nicht höher als 100 Å versehen werden und daß das Verfahren weiterhin folgende Schritte umfaßt:
- 3. Direktverbinden des ersten Substrats (11), auf dem die erste Elektrode (13) ausgebildet ist, und des zweiten Substrats (14), auf dem die zweite Elektrode (15) ausgebildet ist, bei Reinraum-Bedingungen und bei Raumtemperatur derart, daß die mit Elektroden ausgebildeten Oberflächen der ersten und zweiten Substrate (11, 14) einander gegenüberliegen;
- 4. festes Verbinden der ersten und zweiten Substrate (11, 14) mittels Durchführung einer Wärmebehandlung bei einer Temperatur, die unterhalb der Schmelz temperatur von Saphir liegt; und
- 5. Reduzieren mindestens eines der ersten und zweiten Substrate (11, 14) auf eine einem Meßdruck-Bereich entsprechende Stärke.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schritt (8) bei
einer Temperatur von 200°C durchgeführt wird.
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ID=18450242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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