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DE4119696A1 - Verwendung von guanidinderivaten zur herstellung eines arzneimittels zur behandlung des sepsis-syndroms, des sepsis-like syndroms und des septischen schocks - Google Patents

Verwendung von guanidinderivaten zur herstellung eines arzneimittels zur behandlung des sepsis-syndroms, des sepsis-like syndroms und des septischen schocks

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Publication number
DE4119696A1
DE4119696A1 DE19914119696 DE4119696A DE4119696A1 DE 4119696 A1 DE4119696 A1 DE 4119696A1 DE 19914119696 DE19914119696 DE 19914119696 DE 4119696 A DE4119696 A DE 4119696A DE 4119696 A1 DE4119696 A1 DE 4119696A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
propyl
pyridyl
group
guanidine
groups
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19914119696
Other languages
English (en)
Inventor
Edmund Dr Neugebauer
Armin Dr Buschauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to PCT/EP1992/001278 priority patent/WO1992022295A1/de
Publication of DE4119696A1 publication Critical patent/DE4119696A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/435Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having six-membered rings with one nitrogen as the only ring hetero atom
    • A61K31/44Non condensed pyridines; Hydrogenated derivatives thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/41Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having five-membered rings with two or more ring hetero atoms, at least one of which being nitrogen, e.g. tetrazole
    • A61K31/4151,2-Diazoles

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Description

Das Sepsis-Syndrom als Folge einer systemischen Manifestation einer Sepsis und das Sepsis-like Syndrom als Folge einer überschießenden Ganzkörperentzündungsreaktion nach schweren Traumata können zum Krankheitsbild des septischen Schocks führen. Unter den gegenwärtig zur Verfügung stehenden therapeutischen Möglichkeiten liegt die Mortalitätsrate beim septischen Schock, abhängig von verschiedenen Prognosefaktoren des Patienten, bei 40 bis 90%.
Aus den deutschen Offenlegungsschriften DE 35 12 084, DE 35 28 214, DE 35 28 215 und DE 36 31 334 sowie der europäischen Offenlegungsschrift EP 01 99 845 sind bereits Guanidinderivate mit folgender Grundstruktur
bekannt, welche Histamin-H₂-agonistische und Histamin-H₁-antagonistische Wirkungen besitzen. Nach den Angaben dieser Druckschriften eignen sich diese Verbindungen aufgrund ihrer positiv inotropen Eigenschaften als Kardiotonika. Demgemäß werden sie für die Therapie der akuten und der chronischen Herzinsuffizienz vorgeschlagen.
Es wurde nun in tierexperimentellen Studien (standardisiertes Endotoxinschockmodell der Ratte) gefunden, daß die vorstehend beschriebenen Verbindungen unabhängig von der oben aufgeführten positiv inotropen Wirkung überraschenderweise in der Lage sind, dosisabhängig die Überlebensrate im endotoxischen/septischen Schock zu erhöhen.
Gegenstand vorliegenden Erfindung ist daher die Verwendung von Guanidinderivaten der allgemeinen Formel II
in der R die Gruppierung
bedeutet, wobei A für eine unsubstituierte oder substituierte Arylgruppe, eine unsubstituierte oder substituierte Heteroarylgruppe, eine unsubstituierte oder substituierte Arylmethylgruppe, eine unsubstituierte oder substituierte Heteroarylmethylgruppe oder ein Wasserstoffatom steht, E eine unsubstituierte oder substituierte Arylgruppe, eine unsubstituierte oder substituierte Heteroarylgruppe, eine C₁-C₃-Alkylgruppe oder ein Wasserstoffatom bedeutet, wobei der Index a den Wert 0 oder 1 haben kann, X ein Sauerstoff- oder ein Schwefelatom oder die Gruppierung CH₂ bedeutet, wenn a den Wert 0 hat, oder ein Stickstoff- oder ein Kohlenstoffatom oder die Gruppierung CH, C(OH) oder C(CH₃) bedeutet, wenn a den Wert 1 hat, Y die Gruppierung -(CH₂)-, -CH(t)-(CH₂)o-, -(CH₂)o-CH(t)-, -CH₂-CH(t)-CH₂-, -S-CH(t)-(CH₂)o-, -S-(CH₂)o-CH(t)-, -S-CH₂-CH(t)-CH₂-, -O-(CH₂)o-CH(t)-, -O-CH(t)-(CH₂)o-, -O-CH₂-CH(t)-(CH₂)o- oder, wenn X für ein Kohlenstoffatom steht, die Gruppierung =CH-(CH₂)o- bedeutet, wobei o den Wert 1, 2, 3 oder 4 haben kann und t ein Wasserstoffatom, eine Hydroxygruppe oder eine C₁-C₃-Alkylgruppe bedeutet,
R′ für ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe steht und m den Wert 2 oder 3 hat,
sowie der Hydrate, der stereoisomeren Formen und der physiologisch annehmbaren Salze dieser Guanidinderiviate zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung des Sepsis-Syndroms, des Sepsis-like Syndroms und des septischen Schocks.
A bedeutet im Falle einer Arylgruppe eine unsubstituierte oder substituierte Phenyl- oder 1- oder 2- Naphthylgruppe, vorzugsweise eine Phenylgruppe, im Falle einer Heteroarylgruppe einen unsubstituierten oder substituierten Pyridylring, der in 2-, 3- oder 4-Position, vorzugsweise in 2-Position, verknüpft ist, einen unsubstituierten oder substituierten Imidazolring, der in 2- oder 4-Position, vorzugsweise in 4-Position, verknüpft ist, einen unsubstituierten oder substituierten Thiazolring, der in 2- oder 4-Position, vorzugsweise in 4-Position, verknüpft ist, einen unsubstituierten oder substituierten Furanring, der in 2- oder 3-Position, vorzugsweise in 2-Position, verknüpft ist, oder einen unsubstituierten oder substituierten Thiophenring, der in 2- oder 3-Position, vorzugsweise in 2- Position, verknüpft ist. A steht im Falle einer Arylmethylgruppe für eine unsubstituierte oder substituierte Benzylgruppe, im Falle einer Heteroarylmethylgruppe für eine unsubstituierte oder substituierte Thienylmethyl-, Furylmethyl- oder Pyridylmethylgruppe. Im Falle der Substitution der durch A angegebenen Aryl-, Heteroaryl-, Arylmethyl- oder Heteroarylmethylgruppe wird die Mono- und die Disubstitution der betreffenden aromatischen Ringe bevorzugt. Als Substituenten kommen Halogenatome, wie Fluor-, Chlor- oder Bromatome, vorzugsweise Fluor- oder Chloratome, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen, vorzugsweise Methylgruppen, Arylmethylgruppen, vorzugsweise Benzylgruppen, C₁-C₃-Alkoxygruppen, vorzugsweise Methoxygruppen, sowie Dimethylaminomethyl-, Pyrrolidinomethyl- oder Piperidinomethylgruppen, vorzugsweise Piperidinomethylgruppen, oder, wenn A für eine 4-Thiazolylgruppe steht, eine Guanidinogruppe, welche in 2- Position des Thiazolringes gebunden ist, in Betracht.
E steht im Falle einer Arylgruppe für eine unsubstituierte oder substituierte Phenyl- oder 1- oder 2- Naphthylgruppe, vorzugsweise eine Phenylgruppe, im Falle einer Heteroarylgruppe für einen unsubstituierten oder substituierten Pyridylring, der in 2-, 3- oder 4-Position, vorzugsweise in 2- Position, verknüpft ist, einen unsubstituierten oder substituierten Imidazolring, der in 2- oder 4- Position, vorzugsweise in 2-Position, verknüpft ist, einen unsubstituierten oder substituierten Thiazolring, der in 2- oder 4-Position, vorzugsweise in 2-Position, verknüpft ist, einen unsubstituierten oder substituierten Furanring, der in 2- oder 3-Position, vorzugsweise in 2- Position, verknüpft ist, oder einen unsubstituierten oder substituierten Thiophenring, der in 2- oder 3-Position vorzugsweise in 2-Position, verknüpft ist. Im Falle der Substitution kann die durch E angegebene Aryl- oder Heteroarylgruppe mit den gleichen Substituenten wie oben im Zusammenhang mit der Substitution der durch A angegebenen Aryl- oder Heteroarylgruppe beschrieben ein- oder zweifach substituiert sein, wobei die durch A und E angegebenen Aryl- und Heteroarylgruppen identische oder unterschiedliche Substitutionsmuster aufweisen können.
Bevorzugt ist die Verwendung von Guanidinderivaten der allgemeinen Formel II, in der R die Gruppierung
bedeutet, wobei R¹ für eine unsubstituierte oder eine ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierte Phenylgruppe oder einen unsubstituierten oder einen ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierten Pyridinring steht, R² für ein Wasserstoffatom, eine C₁-C₃-Alkylgruppe, eine gegebenenfalls ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierte Phenylgruppe oder eine unsubstituierte oder ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierte Benzyl- oder Heteroarylmethylgruppe steht und n den Wert 2, 3 oder 4 hat, oder
in der R die Gruppierung
bedeutet, worin R³ für einen unsubstituierten oder ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierten Phenylring oder Pyridinring steht, R⁴ ein Wasserstoffatom oder eine gegebenenfalls ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierte Phenylgruppe bedeutet, R⁵ für ein Wasserstoffatom oder eine Methyl- oder Hydroxygruppe und Z für eine Einfachbindung, ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom steht und p den Wert 2 oder 3 hat,
m und R′ die oben angegebene Bedeutung besitzen,
zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung des Sepsis-Syndroms, des Sepsis-like Syndroms und des septischen Schocks.
Die in Betracht gezogenen Substanzen sind aufgrund ihrer H₂-agonistischen und H₁-antagonistischen Wirkung insbesondere zur Behandlung von Septikämien und zur Prophylaxe bzw. zur Therapie des septischen Schocks geeignet.
In der oben angegebenen allgemeinen Formel II kann R die Gruppierung
bedeuten, wobei R¹ für eine unsubstituierte oder eine ein- oder zweifach substituierte Phenylgruppe steht. Im Falle der Substitution kommen insbesondere 1 bis 2 Halogenatome, wie Fluor-, Chlor- oder Bromatome, vorzugsweise Fluor- oder Chloratome, 1 bis 2 Trifluormethylgruppen, 1 bis 2 C₁-C₃- Alkylgruppen, vorzugsweise Methyl- oder Ethylgruppen, und 1 bis 2 C₁-C₃-Alkoxygruppen, wie Methoxy- oder Ethoxygruppen, in Betracht. Im Falle der Einfachsubstitution wird die Substitution in 4-Position und im Falle der Zweifachsubstitution in 3- und 4-Position bzw. 3- und 5-Position des Phenylringes bevorzugt.
Der Substituent R¹ kann weiterhin ein unsubstituierter oder ein ein- bis zweifach substituierter Pyridinring sein. Als Substituenten des Pyridinringes kommen beispielsweise Halogenatome, wie Fluor-, Chlor- oder Bromatome, vorzugsweise Bromatome, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃- Alkylgruppen, wie Methyl- oder Ethylgruppen, sowie C₁-C₃-Alkoxygruppen, wie Methoxy-, Ethoxy- oder Propoxygruppen, vorzugsweise Methoxygruppen, in Betracht.
Die Verknüpfung des durch R¹ angegebenen Pyridinringes mit dem Stickstoffatom in der Gruppierung R kann in 2-, 3- oder 4-Position des Pyridinringes erfolgen, wobei die 2- oder 3-Position bevorzugt wird. Dabei wird die Verknüpfung in der 2-Position des Pyridinringes ganz besonders bevorzugt.
R² steht für ein Wasserstoffatom, eine C₁-C₃-Alkylgruppe, insbesondere eine Methyl-, Ethyl- oder Propylgruppe, eine Phenylgruppe, die unsubstituiert oder gegebenenfalls ein- oder zweifach substituiert sein kann, eine Benzylgruppe, die unsubstituiert oder ein- oder zweifach substituiert sein kann, oder eine Heteroarylmethylgruppe, die unsubstituiert oder ein- oder zweifach substituiert sein kann. Im Falle der Substitution kann die durch R² angegebene Phenylgruppe in der gleichen Weise und mit den gleichen Substituenten wie oben im Zusammenhang mit der Substitution der durch R¹ angegebenen Phenylgruppe beschrieben substituiert sein.
Im Falle der Substitution kann die Benzylgruppe mit 1 bis 2 Halogenatomen, wie Fluor-, Chlor- oder Bromatomen, vorzugsweise Chlor- oder Fluoratomen, 1 bis 2 Trifluormethylgruppen, C₁-C₃- Alkylgruppen, vorzugsweise Methylgruppen, oder C₁-C₃-Alkoxygruppen, wie Methoxy- oder Ethoxygruppen, vorzugsweise Methoxygruppen, substituiert sein. Im Falle der Einfachsubstitution der durch R² angegebenen Benzylgruppe ist der Substituent vorzugsweise in para-Position zur Methylengruppe gebunden, während im Falle der Zweifachsubstitution die 3- und 4-Position der Benzylgruppe bevorzugt wird.
Wenn R² eine Heteroarylmethylgruppe darstellt, dann ist diese Gruppe vorzugsweise eine Thienylmethyl-, Furylmethyl- oder Pyridylmethylgruppe. Auch die Heteroarylmethylgruppe kann unsubstituiert oder vorzugsweise ein- oder zweifach substituiert sein. Als Substituenten kommen Halogenatome, wie Fluor-, Chlor- oder Bromatome, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen, wie Methyl- oder Ethylgruppen, und C₁-C₃-Alkoxygruppen, wie Methoxygruppen, in Betracht. Der Index n hat den Wert 2, 3 oder 4, wobei der Wert 2 bevorzugt wird.
R kann weiterhin die Gruppierung
bedeuten. In dieser Gruppierung kann R³ eine unsubstituierte oder eine ein- oder zweifach substituierte Phenylgruppe bedeuten. Im Falle der Substitution kommen insbesondere 1 bis 2 Halogenatome, wie Fluor-, Chlor- oder Bromatome, vorzugsweise Fluor- oder Chloratome, 1 bis 2 Trifluormethylgruppen, 1 bis 2 C₁-C₃-Alkylgruppen, vorzugsweise Methyl- oder Ethylgruppen, und 1 bis 2 C₁-C₃-Alkoxygruppen, wie Methoxy- oder Ethoxygruppen, in Betracht. Die Einfachsubstitution und die Zweifachsubstitution werden bevorzugt. Im Falle der Einfachsubstitution wird die Substitution in 4-Position und im Falle der Zweifachsubstitution wird die Substitution in 3- und 4-Position des Phenylringes bevorzugt. Der Substituent R³ kann weiterhin ein unsubstituierter oder ein- oder zweifach substituierter Pyridinring, vorzugsweise ein unsubstituierter Pyridinring oder ein einfach substituierter Pyridinring sein. Als Substituenten des Pyridinringes kommen beispielsweise Halogenatome, wie Fluor-, Chlor- oder Bromatome, vorzugsweise Bromatome, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen, wie Methyl- oder Ethylgruppen, sowie C₁-C₃-Alkoxygruppen, wie Methoxy-, Ethoxy- oder Propoxygruppen, vorzugsweise Methoxygruppen, in Betracht.
Die Verknüpfung des durch R³ angegebenen Pyridinringes mit dem Kohlenstoffatom in der Gruppierung R kann in 2-, 3- oder 4-Position des Pyridinringes erfolgen, wobei die 2- oder 3-Position bevorzugt wird. Dabei wird die Verknüpfung in der 2-Position des Pyridinringes ganz besonders bevorzugt.
R⁴ bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine unsubstituierte oder eine ein- oder zweifach substituierte Phenylgruppe. Im Falle der Substitution kann die durch R⁴ angegebene Phenylgruppe in der gleichen Weise und mit den gleichen Substituenten wie oben im Zusammenhang mit der Substitution der durch R³ angegebenen Phenylgruppe beschrieben substituiert sein. R⁵ bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine Methyl- oder Hydroxygruppe. Z stellt eine Einfachbindung, ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom dar, während p den Wert 2 oder 3 hat.
In der allgemeinen Formel II hat m den Wert 2 oder 3, vorzugsweise 3, und R′ bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe, vorzugsweise ein Wasserstoffatom.
Erfindungsgemäß wird die Verwendung von Guanidinderivaten der oben angegebenen allgemeinen Formel II bevorzugt, bei denen R für eine der Gruppen
3-(Phenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(4-Fluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(4-Chlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(3,4-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(3,5-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(3,4-Dichlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(4-Fluorphenyl)-3-(3-pyridyl)propyl,
2-(Diphenylmethoxy)ethyl,
2-(Benzylthio)ethyl,
2-[(Diphenylmethyl)thio]ethyl,
3,3-Diphenylpropyl,
3-(4-Fluorphenyl)-3-phenylpropyl,
3,3-Bis(4-fluorphenyl)propyl,
2-[[(3-Pyridyl)methyl]thio]ethyl,
4-(5-Brom-3-methyl-2-pyridyl)butyl,
2-[N-Benzyl-N-(2-pyridyl)amino]ethyl,
2-[N-(4-Fluorbenzyl)-N-(2-pyridyl)amino]ethyl,
2-[N-(4-Brombenzyl)-N-(2-pyridyl)amino]ethyl,
2-[N-Benzyl-N-(5-Brom-3-methyl-2-pyridyl)amino]ethyl,
steht.
Ganz besonders wird die Verwendung der nachstehend angegebenen Einzelverbindungen bevorzugt:
N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin,
N-[3-(4-Chlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin,
N-[3-(3,4-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-y-l)propyl]guanidin,
N-[3-(3,5-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-y-l)propyl]guanidin,
N-[3-(3,4-Dichlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-y-l)propyl]guanidin,
N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-(3-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin,
N-(3,3-Diphenylpropyl)-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)propyl]guanidin,
N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-phenylpropyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)propyl]-guanidin.
Bei den erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen handelt es sich um bekannte Verbindungen, die nach den in den oben angegebenen Druckschriften oder in allgemein zugänglichen Literaturquellen beschriebenen Verfahren herstellbar sind, z. B.: A. Buschauer (1989), "Synthesis and in vitro pharmacology of arpromidine and related phenyl(pyridylalkyl)guanidines, a potential new class of positive inotropic drugs", J. Med. Chem. 32, 1963-1970; A. Buschauer (1988), "Imidazolylalkylguanidine mit Diaryl-Partialstrukturen", Sci. Pharm. 56, 81-88; A. Buschauer (1988), "Synthese positiv inotroper Substanzen: Imidazolylpropylguanidine mit Pyridin-Partialstruktur", Arch. Pharm. (Weinheim), 321, 415-418; A. Buschauer (1988), "Phenoxy- and phenylthioalkylguanidines, synthesis and in vitro pharmacology", Eur. J. Med. Chem. 23, 1-6.
Die Erfindung wird in den Beispielen beschrieben.
Herstellungsbeispiel 1 N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin a) N-Benzoyl-N′-[3-(4-Fluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H-imid-azol-4-yl)propyl]guanidin
Eine Lösung von 1,59 g (5 mmol) Diphenyl-N-benzoylimidocarbonat und 1,24 g (5 mmol) 3-(4- Fluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propylamin in 20 ml Dichlormethan wird 30 min bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wird das Lösungsmittel im Vakuum abgedampft, der Rückstand in 30 ml Pyridin aufgenommen und nach Zusatz von 0,69 g (5,5 mmol) 3-(1H-Imidazol-4-yl)propylamin 1 h unter Rückfluß erhitzt. Die Lösung wird im Vakuum eingedampft, der Rückstand in 5proz. Salzsäure gelöst und zur Entfernung des gebildeten Phenols mehrfach mit Ether extrahiert. Die wäßrige Phase wird mit Ammoniak alkalisiert und das Benzoylguanidin mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vak. eingedampft. Das Reaktionsprodukt wird durch Chromatographie an Kieselgel 60 PF₂₅₄, gipshaltig, isoliert und gereinigt (Chromatotron; Fließmittel: Chloroform/Methanol, 99/1, Ammoniakatmosphäre). Der nach dem Eindampfen erhaltene Schaum ergibt beim Verreiben mit Petrolether und einigen Tropfen Ethanol einen weißen amorphen Feststoff, der bei 65°C sintert. Ausbeute: 1,41 g (58%).
C₂₈H₂₉FN₆O (484,6)
MS (FAB-Methode): m/z (rel. Int. [%])=485 ([M+H]⁺, 31), 214 (96), 109 (33), 105 (100).
b) N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin
Eine Lösung von 0,73 g (1,5 mmol) N-Benzoyl-N′-[3-(4-Fluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H- imidazol-4-yl)propyl]guanidin in 45 ml 20 proz. Salzsäure wird 10 h unter Rückfluß erhitzt. Anschließend wird mit Wasser verdünnt, zur Entfernung der gebildeten Benzoesäure mehrfach mit Ether extrahiert, und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Ausbeute: 0,68 g (92%) des Trihydrochlorides in Form eines hygroskopischen amorphen Feststoffes (Schaum).
C₂₁H₂₅N₆ × 3 HCl (489.9)
MS (FAB-Methode): m/z (rel. Int. [%])=381 ([M+H]⁺, 100), 256 (38), 214 (96), 109 (44).
¹H-NMR-Daten (DMSO-d₆, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,83 (m, 2H), 2,39 (m, 1H), 2,52 (m, 1H), 2,71 (m, 2H), 3,19 (m, 2H), 3,17 (m, 2H), 4,68 (t, J=7,5 Hz, 1H), 7,19 (dd, J=8,5/8,5 Hz, 2H), 7,49 (s, 1H), 7,56 (m, 4H; 2H austauschbar mit D₂O), 7,71 (m, 1H), 7,95 (m, 3H; 2H austauschbar mit D₂O), 8,29 (m, 1H), 8,72 (d, J=5,3 Hz, 1H), 9,04 (s, 1H), 14,4 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O), 14,8 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O).
Herstellungsbeispiel 2 N-[3-(4-Chlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin a) N-Benzoyl-N′-[3-(4-chlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl-N′′-[3-(1H-imida-zol-4-yl)propyl]guanidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1a) ausgehend von 1,23 g (5 mmol) 3-(4- Chlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propylamin. Ausbeute: 1,4 g (56%) farbloser amorpher Feststoff (Schaum), der bei 65°C sintert.
C₂₈H₂₉CIN₆O (501,0)
MS (FAB-Methode): m/z (rel. Int. [%])=501 ([M+H⁺], 20), 230 (58), 167 (19), 109 (37), 105 (100), 77 (28).
¹H-NMR-Daten (CDCl₃, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,96 (m, 2H), 2,3 (breit, 1H), 2,55-2,8 (m, 1H, 2,70 (t, 2H), 3,1-4,0 (m, 4H), 4,18 (dd, 1H), 6,73 (s, 1H), 7,0-7,7 (m, 11H), 8,12 (m, 2H), 8,57 (m, 1H).
b) N-[3-(4-Chlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1b) ausgehend von 1,0 g (2 mmol) N-Benzoyl- N′-[3-(4-chlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H-imidazol-4-yl)-propyl]guanidin. Ausbeute: 0,95 g (94%) des Trihydrochlorides in Form eines hygroskopischen amorphen Feststoffes.
C₂₁H₂₅CIN₆ × 3 HCl (506,3)
MS (El, 80 eV): Molmasse berechnet 396, 18292, gefunden 396, 18237
m/z (rel. Int. [%])=396 (M⁺ 2), 315 (14), 230 (31), 216 (57), 203 (100).
¹H-NMR-Daten (DMSO-d₆, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,84 (m, 2H), 2,41 (m, 1H), 2,55 (m, 1H), 2,72 (t, 2H), 3,11 (dt, 2H), 3,18 (dt, 2H), 4,70 (t, 1H), 7,35-7,65 (m, 7H; 2H austauschbar mit D₂O), 7,74 (dd, 1H), 7,96 (m, 3H; 2H austauschbar mit D₂O), 8,33 (dd, 1H), 8,74 (d, 1H), 9,05 (s, 1H), 14,4 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O), 14,7 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O).
Herstellungsbeispiel 3 N-[3-(3,4-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-y-l)propyl]guanidin a) N-Benzoyl-N′-[3-(3,4-difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl-N′′-[3-(1H-i-midazol-4-yl)propyl]guanidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1a), ausgehend von 1,24 g (5 mmol) 3-(3,4- Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propylamin. Ausbeute: 1,2 g (48%) farbloser amorpher Feststoff (Schaum), der bei 63°C sintert.
C₂₈H₂₈F₂N₆O (502,6)
¹H-NMR-Daten (CDCl₃, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,95 (m, 2H), 2,3 (breit, 1H), 2,55-2,8 (m, 3H), 3,32 (breit, 2H), 3,5 (breit, 1H), 3,85 (breit, 1H), 4,15 (dd, 1H), 6,73 (s, 1H), 6,8-7,75 (m, 10H), 8,12 (d, 2H), 8,57 (d, 1H), 10,2-10,9 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O).
b) N′-[3-(3,4-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H-imidazol-4--yl)propyl]guanidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1b), ausgehend von 0,76 g (1,5 mmol) N- Benzoyl-N′-[3-(3,4-difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H-im-idazol-4-yl)propyl]guanidin. Ausbeute: 0,68 g (89%) des Trihydrochlorides in Form eines hygroskopischen amorphen Feststoffes.
C₂₁H₂₄F₂N₆ × 3 HCl (507,8)
MS (El, 80 eV): Molmasse berechnet 398,2031; gefunden 398,2028.
MS (FAB-Methode): m/z (rel. Int [%])=399 ([M+H]⁺, 58), 232 (100), 204 (23), 109 (43).
¹H-NMR-Daten (DMSO-d₆, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,85 (m, 2H), 2,35-2,65 (m, 2H), 2,73 (t, 2H), 3,11 (dt, 2H, 3,18 (dt, 2H), 4,73 (t, 1H), 7,35-7,8 (m, 7H), 2H austauschbar mit D₂O), 7,99 (m, 3H), 2H austauschbar mit D₂O), 8,31 (dd, 1H), 8,74 (d, 1H), 9,05 (s, 1H), 14,45 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O), 14,8 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O).
Herstellungsbeispiel 4 N-[3-(3,5-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-y-l)propyl]guanidin a) N-Benzoyl-N′-[3-(3,5-difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H--imidazol-4-yl)propyl]guanidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1a) ausgehend von 1,24 g 3-(3,5- Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propylamin. Ausbeute: 1,3 g (52%) farbloser amorpher Feststoff.
C₂₈H₂₈F₂N₆O (502,6)
¹H-NMR-Daten (CDCl₃, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,96 (m, 2H), 2,3 (breit, 1H), 2,6-2,8 (m, 3H), 3,34 (breit, 2H), 3,5 (breit, 1H), 3,9 (breit, 1H), 4,17 (dd, 1H), 6,6-7,8 (m, 11H), 8,12 (d, 2H), 8,58 (d, 1H), 10,3-10,9 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O).
b) N′-[3-(3,5-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H-imidazol-4--yl)propyl]guanidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1b) ausgehend von 0,76 g (1,5 mmol) N- Benzoyl-N′-[3-(3,5-difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H-im-idazol-4-yl)propyl]guanidin.
Ausbeute: 0,65 g (85%) des Trihydrochlorides in Form eines hygroskopischen amorphen Feststoffes.
C₂₁H₂₄F₂N₆ × 3 HCl (507,8)
MS (FAB-Methode): m/z (rel. Int. [%])=399 ([M+H]⁺, 80), 232 (100), 204 (18), 109 (60), 100 (36), 95 (11).
¹H-NMR-Daten (DMSO-d₆, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,85 (m, 2H), 2,35-2,65 (m, 2H), 2,72 (t, 2H), 3,0-3,3 (m, 4H), 4,78 (t, 1H), 7,16 (dd, 1H), 7,36 (d, 2H), 7,51 (s, 1H), 7,62 (s, 2H, austauschbar mit D₂O), 7,76 (dd, 1H), 8,02 (m, 3H), 2H austauschbar mit D₂O), 8,32 (dd, 1H), 8,75 (d, 1H), 9,05 (s, 1H), 14,45 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O), 14,8 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O).
Herstellungsbeispiel 5 N-[3-(3,4-Dichlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-y-l)propyl]guanidin a) N-Benzoyl-N′-[3-(3,4-dichlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H--imidazol-4-yl)propyl]guanidin
1,41 g (5 mmol) 3-(3,4-Dichlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propylamin und 1,59 g (5 mmol) Diphenyl-N- benzoyl-imidocarbonat werden in 20 ml Dichlormethan 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wird das Lösungsmittel i. Vak. abdestilliert, der ölige Rückstand in 30 ml Pyridin aufgenommen und nach Zusatz von 0,65 g (5,2 mmol) 3-(1H-Imidazol-4-yl)propylamin 45 min auf 100°C erhitzt. Der Reaktionsansatz wird i. Vak. eingedampft, der Rückstand in 5prozentiger Salzsäure aufgenommen und mit Ether extrahiert. Anschließend wird mit Ammoniak alkalisiert, mit Dichlormethan ausgeschüttelt, die organische Phase mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und i. Vak. eingedampft. Das Reaktionsprodukt wird mit Hilfe eines Chromatotrons an Kieselgel 60 PF₂₅₄, gipshaltig, isoliert und gereinigt (Fließmittel: Chloroform/Methanol, 99,5/0,5, Ammoniakatmosphäre). Nach Eindampfen der Eluate werden 1,35 g (50%) eines farblosen amorphen Feststoffes (Schaum) erhalten.
C₂₈H₂₈Cl₂N₆O (535,5)
¹H-NMR-Daten (CDCl₃, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,94 (m, 2H), 2,25 (breit, 1H), 2,5-2,8 (m, 3H), 3,3 (breit, 2H), 3,5 (breit, 1H), 3,9 (breit, 1H 4,14 (dd, 1H), 6,73 (s, 1H), 6,9-7,8 (m, 10H), 8,11 (d, 2H), 8,56 (d, 1H), 10,2-10,9 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O).
b) N-[3-(3,4-Dichlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-y-l)propyl]guanidin
0,8 g (1,5 mmol) N-Benzoyl-N′-[3-(3,4-dichlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H--imidazol-4-yl)- propyl]guanidin werden in 40 ml 20prozentiger Salzsäure 10 h unter Rückfluß erhitzt. Anschließend wird die salzsaure Lösung 3mal mit Ether extrahiert, i. Vak. zur Trockne eingedampft und im Hochvakuum getrocknet. Es verbleiben 0,74 g (91%) des Trihydrochlorides in Form eines hygroskopischen amorphen Feststoffes.
C₂₁H₂₄Cl₂N₆ × 3HCl (540,8)
MS (FAB-Methode): m/z (rel. Int. [%]) = 431 ([M+H]⁺, 35), 264 (80), 109 (100).
¹H-NMR-Daten (DMSO-d₆, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,84 (m, 2H), 2,3-2,65 (m, 2H), 2,72 (t, 2H), 3,0-3,35 (m, 4H), 4,72 (t, 1H), 7,45-8,2 (m, 10H, 4H austauschbar mit D₂O), 8,28 (dd, 1H), 8,73 (d, 1H), 9,05 (s, 1H) 14,45 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O, 14,8 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O).
Herstellungsbeispiel 6 N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-(3-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin a) N-Benzoyl-N′-[3-(4-fluorphenyl)-3-(3-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H-imid-azol-4-yl)propyl]guanidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1a) ausgehend von 1,15 g (5 mmol) 3-(4- Fluorphenyl)-3-(3-pyridyl)propylamin. Ausbeute: 1,15 g (47%) farbloser amorpher Feststoff (Schaum).
C₂₈H₂₉FN₆O (484,6)
¹H-NMR-Daten (CDCl₃, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,87 (m) 2H, 2,41 (dt) 2H, 2,63 (t) 2H, 3,1-3,8 (breit) 4H, 4,06 (t) 1H, 6,72 (s) 1H, 6,95 (dd), 2H, 7,1-7,6 (m) 8H, 8,10 (d) 2H, 8,41 (dd) 1H, 8,45 (d) 1H, 10,45 (breit) 1H, austauschbar mit D₂O).
b) N′-[3-(4-Fluorphenyl)-3-(3-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H-imidazol-4-yl)-propyl]guanidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1b), ausgehend von 0,73 g (1,5 mmol) N- Benzoyl-N′-[3-(4-fluorphenyl)-3-(3-pyridyl)propyl]-N′′-[3-(1H-imidaz-ol-4-yl)propyl]guanidin.
Ausbeute: 0,61 g (83%) des Trihydrochlorides in Form eines hygroskopischen amorphen Feststoffes.
C₂₁H₂₅FN₆ × 3 HCl (489,9)
MS (FAB-Methode): m/z (rel. Int. [%])=381 ([M+H]⁺, 99), 214 (9), 186 (21), 109 (100), 100 (36).
¹H-NMR-Daten (DMSO-d₆, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,84 (m, 2H), 2,38 (m, 2H), 2,73 (t, 2H), 3,09 (m, 2H), 3,18 (dt, 2H), 4,56 (t, 1H), 7,18 (dd, 2H), 7,48 (s, 1H), 7,51 (dd, 2H), 7,60 (s, 2H, austauschbar mit D₂O), 7,96 (dd, 1H), 8,07 (m, 2H, austauschbar mit D₂O), 8,54 (d, 1H), 8,78 (d, 1H), 9,00 (s, 1H), 9,05 (s, 1H), 14,45 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O), 14,8 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O).
Herstellungsbeispiel 7 N-(3,3-Diphenylpropyl)-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)propyl]guanidin a) N-Benzoyl-N′-(3,3-diphenylpropyl)-N′′-[3-(1H-imidazol-4-yl)propyl]gu-anidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1a) ausgehend von 1,06 g (5 mmol) 3,3- Diphenylpropylamin in Acetonitril als Lösungsmittel. Ausbeute: 1,2 g (52%) farblose Kristalle, die nach Umkristallisation aus Ethylacetat bei 148-149°C schmelzen.
C₂₉H₃₁N₅O (465,6)
MS (El, 70 eV): m/z (rel. Int. [%])=465 ([M⁺, 1), 167 (11), 109 (18), 105 (100), 95 (13).
¹H-NMR-Daten (CDCl₃, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,86 (m, 2H), 2,44 (dt, 2H), 2,64 (m, 2H), 3,3 (breit, 2H), 3,6 (breit, 2H), 4,06 (t, 1H), 6,72 (s, 1H), 7,15-7,55 (m, 14H), 8,14 (m, 2H).
b) N-(3,3-Diphenylpropyl)-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)propyl]guanidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1b) aus 0,84 g (1,8 mmol) N-Benzoyl-N′-(3,3- diphenylpropyl)-N′′-[3-(1H-imidazol-4-yl)propyl]guanidin. Ausbeute 0,67 g (86%) hygroskopischer amorpher Feststoff.
C₂₂H₂₇N₅ × 2 HCl (434,4)
MS (FAB-Methode): m/z (rel. Int.[%])=362 ([M+H]⁺, 84) 167 (54), 109 (100), 91 (60).
¹H-NMR-Daten (60 MHz; DMSO-d₆, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,81 (m, 2H), 2,27 (dt, 2H), 2,68 (t, 2H), 3,02 (m, 2H), 3,16 (m, 2H), 4,10 (t, 1H), 7,15-7,6 (m, 13H; 2H austauschbar mit D₂O), 7,80 (m, 2H, austauschbar mit D₂O), 8,99 (d, 1H).
Herstellungsbeispiel 8 N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-phenylpropyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)propyl]-guanidin a) N-Benzoyl-N′-[3-(4-fluorphenyl)-3-phenylpropyl]-N′′-[3-(1H-imidazol--4-yl)propyl]guanidin
Die Herstellung erfolgt analog Herstellungsbeispiel 1a) ausgehend von 1,15 g (5 mmol) 3-(4- Fluorphenyl)-3-phenylpropylamin. Ausbeute: 1,26 g (52%) eines farblosen Schaumes, der beim Verreiben mit Ethylacetat/Ether kristallisiert. Schmp. 127°C.
C₂₉H₃₀FN₅O (483,6)
¹H-NMR-Daten (CDCl₃, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,86 (m, 2H), 2,40 (dt, 2H), 2,63 (t, 2H), 3,4 (breit, 2H), 3,55 (breit, 2H), 4,04 (t, 1H), 6,71 (s, 1H), 6,95 (dd, 2H), 7,1-7,6 (m, 11H), 8,12 (d, 2H), 10,2-10,9 (breit, 1H, austauschbar mit D₂O).
b) N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-phenylpropyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)propyl]-guanidin
0,58 g (1,2 mmol) N-Benzoyl-N′-[3-(4-fluorphenyl)-3-phenylpropyl]-N′′-[3-(1H-imidazol--4-yl)propyl]- guanidin werden 10 h in 40 ml 20proz. Salzsäure unter Rückfluß erhitzt. Nach Entfernung der entstandenen Benzoesäure durch Extraktion mit Ether wird die wäßrige Phase im Vakuum zur Trockne eingedampft. Ausbeute: 0,49 g (92%) des Dihydrochlorides in Form eines hygroskopischen amorphen Feststoffes.
C₂₂H₂₆FN₅ × 2 HCl (452,4)
MS (FAB-Methode): m/z (rel. Int. [%])=380 ([M+H]⁺, 84), 272 (10), 185 (26), 109 (100), 100 (38), 95 (14), 91 (23).
¹H-NMR-Daten (DMSO-d₆, TMS als interner Standard): δ (ppm)=1,82 (m, 2H), 2,2-2,35 (m, 2H), 2,70 (t, 2H), 3,02 (dt, 2H), 3,16 (dt, 2H), 4,16 (t, 1H), 7,1-7,6 (m, 12H, 2H austauschbar mit D₂O), 7,92 (breit, 2H austauschbar mit D₂O), 9,03 (d, 1H), 14,5 (breit, 2H, austauschbar mit D₂O).
Anwendungsbeispiel
Die benefizielle Wirkung der erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen beim endotoxischen/septischen Schock wurde beim standardisierten Endotoxinschockmodell der Ratte anhand der folgenden Methode nachgewiesen:
Bei Versuchstieren (Sprague Dawley Ratten mit einem Gewicht von 200-250 g) wurde durch intraperitoneale Gabe von E. Coli-Endotoxin (055 : B5 Difco Lab.) ein Endotoxinschock erzeugt. In einer randomisierten kontrollierten Studie wurden folgende Gruppen mit jeweils 20 Tieren pro Gruppe untersucht:
3 Kontrollgruppen:
  • a) Intravenöse Applikation einer 0,9prozentigen Natriumchloridlösung (Negativ-Kontrolle).
  • b) Intravenöse Applikation von Methylprednisolon, 50 mg/kg Körpergewicht (Positiv-Kontrolle).
  • c) Intravenöse Applikation von Famotidin, 1 mg/kg Körpergewicht (H₂- Antagonismus).
5 Testgruppen mit jeweils 20 Tieren wurden mit einer der erfindungsgemäß verwendbaren Substanzen in folgenden Dosierungen behandelt: 0,01, 0,1, 1,0, 10 und 100 µg · kg-1 · h-1. Dabei erfolgte die Applikation über 96 Stunden mittels osmotischer Pumpen (Alzet), die unter die Haut implantiert wurden.
Alle Gruppen erhielten zusätzlich Omeprazol (1 mmol/kg i. v.) zur Blockade der Magensäuresekretion. Die Tiere wurden über 96 Stunden kontinuierlich überwacht. Hierbei wurden die Überlebenszeit und die Überlebensrate registriert. Die Überlebenszeit wurde mit dem Wilcoxon-Test, die Überlebenskurven mit dem Breslow- und Mantel-Cox-Test analysiert.
Bei dem oben beschriebenen pharmakologischen Versuch wurde die folgende Verbindung in Form ihres Trihydrochlorides verwendet:
Als Hauptergebnis wurde eine dosisabhängige Steigerung der Überlebensrate von 30% bei einer Dosierung von 0,01 µg · kg-1 · h-1 bis 70% bei der höchsten bisher getesteten Dosierung von 100 µg · kg-1 · h-1 gefunden. Mit Methylprednisolon überlebten 95% der Tiere, in der NaCl-Gruppe lediglich 15%. Mit Famotidin wurde eine Überlebensrate von 20% erzielt.

Claims (11)

1. Verwendung von Guanidinderivaten der allgemeinen Formel II in der R die Gruppierung bedeutet, wobei A für eine unsubstituierte oder substituierte Arylgruppe, eine unsubstituierte oder substituierte Heteroarylgruppe, eine unsubstituierte oder substituierte Arylmethylgruppe, eine unsubstituierte oder substituierte Heteroarylmethylgruppe oder ein Wasserstoffatom steht, E eine unsubstituierte oder substituierte Arylgruppe, eine unsubstituierte oder substituierte Heteroarylgruppe, eine C₁-C₃-Alkylgruppe oder ein Wasserstoffatom bedeutet, wobei der Index a den Wert 0 oder 1 haben kann, X ein Sauerstoff- oder ein Schwefelatom oder die Gruppierung CH₂ bedeutet, wenn a den Wert 0 hat, oder ein Stickstoff- oder ein Kohlenstoffatom oder die Gruppierung CH, C(OH) oder C(CH₃) bedeutet, wenn a den Wert 1 hat, Y die Gruppierung -(CH₂)o-, -CH(t)-(CH₂)o-, -(CH₂)o-CH(t)-, -CH₂-CH(t)-CH₂-, -S-CH(t)-(CH₂)o-, -S-(CH₂)o-CH(t)-, -S-CH₂-CH(t)-CH₂-, -O-(CH₂)o-CH(t)-, -O-CH(t)-(CH₂)o-, -O-CH₂-CH(t)-(CH₂)o- oder, wenn X für ein Kohlenstoffatom steht, die Gruppierung =CH-(CH₂)o- bedeutet, wobei o den Wert 1, 2, 3 oder 4 haben kann und t ein Wasserstoffatom, eine Hydroxygruppe oder eine C₁-C₃-Alkylgruppe bedeutet, R′ für ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe steht und m den Wert 2 oder 3 hat, sowie der Hydrate, der stereoisomeren Formen und der physiologisch annehmbaren Salze dieser Guanidinderivate zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung des Sepsis-Syndroms, des Sepsis-like Syndroms und des septischen Schocks.
2. Verwendung von Guanidinderivaten der allgemeinen Formel II nach Anspruch 1, wobei R die Gruppierung bedeutet, R¹ für eine unsubstituierte oder eine ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierte Phenylgruppe oder einen unsubstituierten oder einen ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierten Pyridinring steht, R² für ein Wasserstoffatom, eine C₁-C₃-Alkylgruppe, eine gegebenenfalls ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierte Phenylgruppe oder eine unsubstituierte oder ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃- Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierte Benzyl- oder Heteroarylmethylgruppe steht und n den Wert 2, 3 oder 4 hat, oder in der R die Gruppierung bedeutet, worin R³ für einen unsubstituierten oder ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen substituierten Phenylring oder Pyridinring steht, R⁴ ein Wasserstoffatom oder eine gegebenenfalls ein- oder zweifach mit Halogenatomen, Trifluormethylgruppen, C₁-C₃-Alkylgruppen oder C₁-C₃-Alkoxygruppen subsituierte Phenylgruppe bedeutet, R⁵ für ein Wasserstoffatom oder eine Methyl- oder Hydroxygruppe und Z für eine Einfachbindung, ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom steht, p den Wert 2 oder 3 hat, und R′ und m die oben genannte Bedeutung besitzen.
3. Verwendung von Guanidinderivaten der allgemeinen Formel II nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Substituent R für eine der Gruppen 3-(Phenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(4-Fluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(4-Chlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(3,4-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(3,5-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(3,4-Dichlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl,
3-(4-Fluorphenyl)-3-(3-pyridyl)propyl,
2-(Diphenylmethoxy)ethyl,
2-(Benzylthio)ethyl,
2-[(Diphenylmethyl)thio]ethyl,
3,3-Diphenylpropyl,
3-(4-Fluorphenyl)-3-phenylpropyl,
3,3-Bis(4-fluorphenyl)propyl,
2-[[(3-Pyridyl)methyl]thio]ethyl,
4-(5-Brom-3-methyl-2-pyridyl)butyl,
2-[N-Benzyl-N-(2-pyridyl)amino]ethyl,
2-[N-(4-Fluorbenzyl)-N-(2-pyridyl)amino]ethyl,
2-[N-(4-Brombenzyl)-N-(2-pyridyl)amino]ethyl,
2-[N-Benzyl-N-(5-Brom-3-methyl-2-pyridyl)amino]ethyl,steht.
4. Verwendung von N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin für den Zweck nach Anspruch 1.
5. Verwendung von N-[3-(4-Chlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin für den Zweck nach Anspruch 1.
6. Verwendung von N-[3-(3,4-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-y-l)propyl]guanidin für den Zweck nach Anspruch 1.
7. Verwendung von N-[3-(3,5-Difluorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-y-l)propyl]guanidin für den Zweck nach Anspruch 1.
8. Verwendung von N-[3-(3,4-Dichlorphenyl)-3-(2-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-y-l)propyl]guanidin für den Zweck nach Anspruch 1.
9. Verwendung von N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-(3-pyridyl)propyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)pr-opyl]guanidin für den Zweck nach Anspruch 1.
10. Verwendung von N-(3,3-Diphenylpropyl)-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)propyl]guanidin für den Zweck nach Anspruch 1.
11. Verwendung von N-[3-(4-Fluorphenyl)-3-phenylpropyl]-N′-[3-(1H-imidazol-4-yl)propyl]-guanidin für den Zweck nach Anspruch 1.
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