DE4028399A1 - Elektrische, funkenerzeugende zuendvorrichtung, insbesondere fuer gasfoermige brennstoffe - Google Patents
Elektrische, funkenerzeugende zuendvorrichtung, insbesondere fuer gasfoermige brennstoffeInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer elektrischen, funkenerzeugenden
Zündvorrichtung nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon
eine elektrische, funkenerzeugende Zündvorrichtung bekannt
(DE-OS 22 45 403), bei der ein rohrförmiger Elektroisolator durch
Bördeln und einen zusätzlichen Schrumpfvorgang in der Längsbohrung
ihres Gehäuses festgelegt ist; die Mittelelektrode dieser Zündvor
richtung ist in der Mittelbohrung des Elektroisolators mit dem
Anschlußteil mittels eines elektrisch leitfähigen Glases verbunden,
dessen Transformationstemperatur um die 500oC liegt. Diese zumeist
für Brennkraftmaschinen vorgesehene Zündvorrichtung ist also nur
dann zu verwenden, wenn anläßlich der Ausübung ihres Bestimmungs
zweckes das elektrisch leitfähige Glas mit der Temperatur sicher
unter dem Transformationspunkt bleibt.
Bekannt ist es auch (EP 03 50 152 A2), den Elektroisolator einer
funkenerzeugenden Zündvorrichtung in der Längsbohrung eines Gehäuses
durch Bördeln festzulegen und durch Dichtringe und eine Talkum
packung abzudichten; das Anwenden derartiger Packungen ist in Groß
serienfertigungen wegen der kaum sicher zu vermeidenden Staubbildung
unerwünscht.
Die erfindungsgemäße elektrische, funkenerzeugende Zündvorrichtung
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegen
über den Vorteil, daß sie in ihrem vom Gehäuse umgebenen Bereich
gegenüber Temperaturen von mindestens 500oC sicher beständig ist
und anläßlich ihrer Montage keiner staubbildenden Verfahren bedarf.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vor
teilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch
angegebenen Zündvorrichtung möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und in den nachfolgenden Beschreibungen näher erläutert. Es zeigen
in vergrößerter Darstellung Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine
erste Ausführungsform einer elektrischen Zündvorrichtung gemäß der
Erfindung, Fig. 2 den Längsschnitt durch den mittleren Bereich
einer zweiten Ausführungsform einer elektrischen Zündvorrichtung
gemäß der Erfindung und Fig. 3 den Längsschnitt durch den mittleren
Bereich einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
elektrischen Zündvorrichtung.
Die in der Fig. 1 der Zeichnung dargestellte elektrische, funkener
zeugende Zündvorrichtung 10 hat ein metallisches, rohrförmiges
Gehäuse 11, das an seiner Außenseite mit Befestigungsmitteln 12 für
den Einbau in eine Brennkammer versehen ist; als bevorzugte Befesti
gungsmittel 12 sind ein Einschraubgewinde 12/1 und ein Schlüssel
sechskant 12/2, gegebenenfalls auch ein Dichtring 12/3 vorgesehen,
es kann aber auch eine nicht dargestellte Flanschverbindung o. ä.
hierfür Anwendung finden. An der brennkammerseitigen Stirnfläche 13
dieses Gehäuses 11 kann eine Gegenelektrode 14 befestigt sein,
welche an ihrem brennkammerseitigen Endabschnitt bevorzugt haken
förmig ausgebildet ist. Anschlußseits weist das Gehäuse 11 an seiner
Außenseite eine Vertiefung 15 auf, die sowohl als Ringnut als auch
als mehrere auf dem Umfang verteilte Einlässe ausgebildet sein kann;
dieser die mindestens eine Vertiefung 15 tragende, zylinderförmige
Bereich 16 des Gehäuses 11 hat bevorzugt einen Außendurchmesser,
welcher kleiner ist als die Schlüsselweite des Schlüsselsechskants
12/2 und bildet demzufolge mit dem Bereich des Schlüsselsechskants
12/2 eine Schulter 17.
Die Längsbohrung 18 des Gehäuses 11 ist stufenförmig gestaltet,
wobei der anschlußseitige Längsabschnitt 18/1 den größten Durch
messer hat, brennkammerseits dann ein Längsabschnitt 18/2 folgt,
welcher dann über einen Absatz 19 in einen brennkammerseitigen
Längsabschnitt 18/3 übergeht.
Zur gewichtssparenden Verlängerung des anschlußseitigen Endab
schnitts des Gehäuses 11 ist an diesem ein rohrförmiges Bauteil 20
festgelegt, welches eine zum Innern der Zündvorrichtung 10 weisende
Auflage 21 besitzt; diese Auflage 21 ist vorzugsweise ringförmig
ausgebildet, kann aber auch als mehrere ringförmig angeordnete
Blechnasen ausgeführt sein (nicht dargestellt). Bei der bevorzugten
Ausführungsform dieses Bauteils 20 findet eine Metallhülse Ver
wendung, die mit ihrem brennkammerseitigen Endabschnitt über den
zylinderförmigen Bereich 16 des Gehäuses 11 geschoben und daran
befestigt ist; die Befestigung dieses als Metallhülse ausgebildeten
Bauteils 20 am Gehäuse 11 erfolgt bei dieser bevorzugten Ausfüh
rungsform durch Verstemmen, wobei axial auf Bauteil 20 und Gehäuse
11 wirkende Verstemmstempel (nicht dargestellt) mindestens einen
Vorsprung 22 in das als Metallhülse ausgebildete Bauteil 20 drücken,
der sich in der Vertiefung 15 auf der Außenseite des Gehäuses 11
verankert. Zur vollständigen Abdichtung gegen Feuchtigkeit bzw.
Spritzwasser ist das brennkammerseitige Ende des Bauteils 20 im
Bereich der Schulter 17 des Gehäuses 11 mit einer ringsum ver
laufenden Schweißung 23 versehen (z. B. Laser-Schweißung). Das als
Metallhülse ausgebildete Bauteil 20 hat einen anschlußseitigen
Abschnitt 24, der sich der ringförmigen Auflage 21 anschließt und
als Rohrstutzen ausgebildet ist. Als anschlußseitiger Endabschnitt
dieses Bauteils 24 kann ein Bördelrand 25 Anwendung finden.
Die Längsbohrung 18 des Gehäuses 11 und der Innenraum 26 des als
Metallhülse ausgebildeten Bauteils 20 umfaßt einen Elektroisolator
27, der beispielsweise im wesentlichen aus Aluminiumoxyd bestehen
kann und auf seiner Außenseite stufenförmig ausgebildet ist. Der
brennkammerseitige Längsabschnitt des Elektroisolators 27, der den
sogenannten Steinfuß 27/1 bildet, hat den kleinsten Durchmesser,
läuft in Richtung Brennkammer kegelstumpfförmig zu und ist koaxial
im brennkammerseitigen Längsabschnitt 18/3 der Längsbohrung 18 des
Gehäuses 11 angeordnet; das brennkammerseitige Ende dieses Stein
fußes 27/1 schließt bündig mit der Stirnfläche 13 des Gehäuses 11
ab, kann jedoch auch - je nach Anwendungsfall - hinter der Stirn
fläche 13 des Gehäuses 11 zurückstehen oder auch aus der Längs
bohrung 18 des Gehäuses 11 herausragen.
Anschlußseits schließt sich dem Steinfuß 27/1 eine Schulter 28 an,
die dann in den als Schaft 27/2 bezeichneten Längsabschnitt des
Elektroisolators 27 übergeht. Die Schulter 28 des Elektroisolators
27 ist auf einem Dichtring 29 angeordnet, welcher auf dem Absatz 19
in der Längsbohrung 18 des Gehäuses 11 aufliegt. Der brennkammer
seitige Abschnitt des Schaftes 27/2 des Elektroisolators 27 ist in
dem Abschnitt 18/2 der Längsbohrung 18 des Gehäuses 11 radial
geführt, während der anschlußseitige Bereich des Schaftes 27/2 mit
dem umgebenden Abschnitt des Gehäuses 11 einen Ringspalt 30 bildet;
dieser Ringspalt 30 verhindert, daß auf das Gehäuse 11 auftreffende
kühle Luft oder kaltes Spritzwasser direkt auf den bevorzugt aus
keramischem Material bestehenden Elektroisolator 27 weiterwirkt und
infolgedessen den Elektroisolator 27 brechen läßt (Thermoschock).
Der anschlußseitige Bereich des Elektroisolators 27 ist als Kopf
27/3 bezeichnet und befindet sich im wesentlichen außerhalb der
Längsbohrung 18 des Gehäuses 11; auch zwischen diesem Kopf 27/3 des
Elektroisolators 27 und dem ihm umgebenden, als Metallhülse aus
gebildeten Bauteil 20 befindet sich ein Ringspalt 30/1, der dem
gleichen Zweck dient wie der Ringspalt 30 zwischen Elektroisolator
27 und Gehäuse 11.
Der Elektroisolator 27 besitzt eine den ganzen Elektroisolator 27 in
Längsrichtung durchlaufende Mittelbohrung 31, welche in ihrer
anschlußseitigen Stirnfläche 32 einen vertieften Absatz 33 aufweist.
In der Mittelbohrung 31 des Elektroisolators 27 erstreckt sich eine
Mittelelektrode 34, bei der zumindest der brennkammerseitige, aus
dem Elektroisolator 27 herausragende Abschnitt temperaturwechsel
beständig ist und gegebenenfalls auch mit einem abbrandfesten
Abschnitt (nicht dargestellt) versehen sein kann; dieser brenn
kammerseitige Endabschnitt der Mittelelektrode 34 steht mit Abstand
(Funkenstrecke) der möglicherweise am Gehäuse 11 befestigten Gegen
elektrode 14 und/oder einer an einer strichpunktiert angedeuteten
Brennkammerwand 35 befindlichen, auch strichpunktiert angedeuten
Gegenelektrode 14/1 gegenüber. Der brennkammerseitige Endabschnitt
der Mittelelektrode 34, sowie auch die Gegenelektroden 14, 14/1
können dem Anwendungszweck angepaßte Konfigurationen haben, sie
können z. B. spitz, kegelstumpfförmig kantig oder auch abgerundet
sein; die brennkammerseitige Stirnfläche 36 der Mittelelektrode 34
ist in den meisten der Anwendungsfälle jedoch rechtwinklig zur
gedachten Längsachse der Mittelelektrode 34 ausgerichtet.
Die Mittelelektrode 34 ist mit einem Anschlag 37 ausgestattet, der
flanschartig ausgebildet ist, brennkammerseits an einem Dichtring 38
anliegt, bevorzugt kreisringförmig ist, jedoch auch eine Umfangs
linie anderer Konfiguration haben kann (z. B. viereckig). Der Dicht
ring 38 liegt auf dem in der Längsbohrung 18 des Elektroisolators 27
befindlichen Absatz 33.
Anschlußseits liegt auf dem Anschlag 37 der Mittelelektrode 34 ein
Isolierkörper 39 auf, welcher beispielsweise ebenfalls im wesent
lichen aus Aluminiumoxyd bestehen kann, einen Außendurchmesser hat,
welcher dem Außendurchmesser des Kopfes 27/3 des Elektroisolators 27
im wesentlichen entspricht und eine Zentralbohrung 40 besitzt, durch
welche das im Beispiel einstückig mit der Mittelelektrode 34 her
gestellte Anschlußteil 41 hinein- bzw. hindurchführt. An den
Isolierkörper 39 ist anschlußseits ein rohrstutzenartiger Abschnitt
42 mit angeformt, durch welchen auch die Zentralbohrung 40 mit
hindurchführt. Das Anschlußteil 41 der Mittelelektrode 34 ist mit
einer Kontaktstelle 43 versehen, welche innerhalb und/oder außerhalb
der Zentralbohrung 40 angeordnet ist und gewindeartig o. ä. ausge
bildet sein kann. Zwischen der brennkammerseitigen Fläche 44 des
Isolierkörpers 39 und der anschlußseitigen Stirnfläche 32 des Elek
troisolators 27 befindet sich ein Spalt 45. Die brennkammerseitige
Fläche 44 des Isolierkörpers 39 kann auf einem zusätzlichen Dicht
ring 46 aufstehen, welcher anschlußseits auf dem Anschlag 37 der
Mittelektrode 34 aufliegt.
Auf der anschlußseitigen, bevorzugterweise ringförmigen Fläche 47
des Isolierkörpers 39 stützt sich ein Federelement 48 ab, das sich
an der Auflage 21 des als Metallhülse ausgebildeten Bauteils 20
anliegt und unter mechanischer Vorspannung steht; bei der bevorzug
ten Ausführungsform wird das Federelement 48 von mindestens einer
ringförmigen Tellerfeder gebildet.
Anschlußseits vom Federelement 48 ist ein rohrförmiges Dichtelement
49 angeordnet, das den Spalt zwischen dem rohrstutzenartigen
Abschnitt 42 des Isolierkörpers 39 und dem anschlußseitigen
Abschnitt 24 des als Metallhülse ausgebildeten Bauteils 20 ab
dichtend ausfüllt; der anschlußseitige Endabschnitt des Abschnitts
24 des Bauteils 20 kann als Bördelrand 25 ausgebildet sein und über
die anschlußseitige Stirnfläche 50 des rohrförmigen Dichtelementes
49 greifen.
Bei der dargestellten Ausführungsform einer elektrischen Zündvor
richtung 10 ist der Anschluß eines Zündkabels 51 vorgesehen, welches
brennkammerseits mit einer Anschlußhülse 52 versehen ist; diese
Anschlußhülse 52 ist anschlußseits mit dem elektrisch leitenden Teil
(nicht dargestellt) des von einer Isolierummantelung 53 umgebenen
Zündkabels 51 verbunden, während der brennkammerseitige Abschnitt
der Anschlußhülse 52 die Kontaktstelle 43 der Mittelelektrode 34
umfaßt und bevorzugterweise dabei von dem rohrstutzenartigen Ab
schnitt 42 des Isolierkörpers 39 umgeben ist. Bei dieser Ausfüh
rungsform ist das rohrförmige Dichtelement 49 in seiner Länge über
den rohrstutzenartigen Abschnitt 42 des Isolierkörpers 39 hinaus
verlängert und umgibt auch noch vollständig den anschlußseitigen
Bereich der Anschlußhülse 52 sowie auch noch einen Teil des mit der
Isolierummantelung 53 umgebenen Zündkabels 51. Eine metallische
Schutzkappe 54, die brennkammerseits eng über den anschlußseitigen
Abschnitt 24 des als Metallhülse ausgebildeten Bauteils 20 faßt und
anschlußseits das Zündkabel 51 eng umfaßt, wird durch Verstemmen
bzw. Vercrimpen gemeinsam mit dem anschlußseitigen Abschnitt 24 des
als Metallhülse ausgebildeten Bauteils 20 fest gegen das rohrförmige
Dichtelement 49 gepreßt, welches sich infolgedessen mit seiner
Innenseite 55 abdichtend an die Isolierummantelung 53 des Zündkabels
51 anlegt. Das Verstemmen bzw. Vercrimpen ist an der mit Bezugs
zeichen 56 gekennzeichneten Stelle zweckmäßig.
Wie schon weiter vorne erwähnt, kann die Verbindung zwischen einem
Zündkabel 51 und einer elektrischen, funkenbildenden Zündvorrichtung
10 aber auch mittels anderer bekannter Mittel vorgenommen werden.
In der Fig. 2 ist eine etwas von dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 abweichende Ausführungsform einer elektrischen Zündvor
richtung 10′ dargestellt. Während bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 die Mittelelektrode 34 und das Anschlußteil 41 ein einziges
Bauteil bilden, sind bei der elektrischen Zündvorrichtung 10′ gemäß
dieser Fig. 2 der Zeichnung die Mittelektrode 34′ und das Anschluß
teil 41′ jeweils ein separates Teil. Der kopfförmige Anschlag 37′
der Mittelektrode 34′ liegt dabei auf einem Absatz 33′ in einer
anschlußseitigen Aufbohrung 60 des Elektroisolators 27′. Zwischen
dem Anschlag 37′ der Mittelelektrode 34′ und dem Anschlußteil 41′
ist in der Aufbohrung 60 des Elektroisolators 27′ eine unter
mechanischer Vorspannung stehende Ausgleichsfeder 61 angeordnet;
während im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Ausgleichsfeder 61
von einem Draht gebildet ist, der mindestens eine wellenförmige Aus
lenkung 62 aufweist, können anstatt dessen auch andere bekannte
Federelemente Anwendung finden (z. B. zickzack- oder wendelförmige
Feder). Die im Beispiel dargestellte Ausgleichsfeder 61 hat axial
ausgerichtete Endabschnitte, die in jeweils ein Sackloch 63, 64 im
Anschlußteil 41′ bzw. im kopfförmigen Anschlag 37′ der Mittelelek
trode 34′ festgelegt sind. Das Anschlußanteil 41′ der elektrischen
Zündvorrichtung 10′ besitzt brennkammerseits einen flanschförmigen
Anschlag 65, mit dem es anschlußseits auf einem Dichtring 46′ auf
liegt. Dieser Dichtring 46′ liegt anschlußseits wiederum an dem
Isolierkörper 39′ an und ragt dabei auch noch abdichtend in den
Spalt 45′ zwischen Elektroisolator 27′ und Isolierkörper 39′. - Im
übrigen entspricht der Aufbau der elektrischen Zündvorrichtung 10′
der in Fig. 1 dargestellten elektrischen Zündvorrichtung 10.
Die in Fig. 3 dargestellte elektrische Zündvorrichtung 10′′ ent
spricht weitgehend der Zündvorrichtung 10′ gemäß der Fig. 2. Diese
Zündvorrichtung 10′′ ist gegenüber der Zündvorrichtung 10′ gemäß
Fig. 2 dadurch gekennzeichnet, daß in die anschlußseitige Auf
bohrung 60′ ihres Elektroisolators 20′′ ein Entstörwiderstand 70 mit
eingebaut ist. Beispielsweise ist in dieser Fig. 3 ein Entstör
widerstand 70 dargestellt, bei dem eine (nicht dargestellte) Wider
standswendel auf einen stabförmigen Keramikträger 71 aufgewickelt
und/oder eingeformt ist. Die beiden Endabschnitte der (nicht dar
gestellten) Widerstandswendel sind elektrisch leitend mit
metallischen Anschlußkappen 72 verbunden, von denen jeweils eine
über einen Endabschnitt des Keramikträgers 71 gestülpt ist. Die
elektrische Verbindung und Fixierung der brennkammerseitigen An
schlußkappe 72 des Entstörwiderstandes 70 erfolgt in einem anschluß
seitsweisenden Sackloch 64′ des kopfartigen Anschlages 37′′ der
Mittelelektrode 34′′, während die anschlußseitige Anschlußkappe 72
des Entstörwiderstandes 70 in einem brennkammerseits weisenden
Sackloch 63′ des Anschlußteiles 41′′ radial fixiert und mittels einer
unter mechanischer Vorspannung stehenden Ausgleichsfeder 61′ elek
trisch kontaktiert wird; die Ausgleichsfeder 61′ ist bevorzugt als
zickzackförmig gebogener Streifen ausgebildet, der sich einerseits
am Boden des Sackloches 63′ und andererseits an der anschlußseitigen
Anschlußkappe 72 des Entstörwiderstandes 70 abstützt. Anstelle einer
solchen zickzackförmig gebogenen Ausgleichsfeder 61′ kann auch eine
Tellerfeder oder eine wendelförmige Feder Verwendung finden.
Anstelle des vorstehend beschriebenen Entstörwiderstandes 70 können
auch andere bekannte Arten von Widerständen hier Verwendung finden,
sofern sie den Temperaturbeanspruchungen der elektrischen Zündvor
richtung 10′′ standhalten. - Auch bei diesem in Fig. 3 dargestellten
Ausführungsbeispiel der Zündvorrichtung 10′′ gilt im wesentlichen das
auch zu den Ausführungsbeispielen gemäß der Fig. 1 und 2 Gesagte.
Anwendung können die beschriebenen elektrischen, funkenerzeugenden
Zündvorrichtungen insbesondere für gasförmige Brennstoffe, aber sie
sind auch zum Zünden von Gemischen aus Brennstoffnebel und Luft
geeignet; besonders gut ist die elektrische Zündvorrichtung gemäß
der Erfindung in einer Brennkammer anzuwenden, welche in einer Ab
gasleitung einer Brennkraftmaschine stromaufwärts vor einem Kataly
sator angeordnet ist.
Claims (18)
1. Elektrische, funkenerzeugende Zündvorrichtung (10), insbesondere
für gasförmige Brennstoffe, mit einem metallischen, rohrförmigen
Gehäuse (11), das an seiner Außenseite mit Befestigungsmitteln (12)
für den Einbau in eine Brennkammer versehen ist und eine Längsboh
rung (18) mit einem anschlußseitsweisenden Absatz (19) hat, außerdem
mit einem rohrförmigen Elektroisolator (27), der auf seiner Außen
seite eine brennkammerseitsweisende, auf dem Absatz (19) in der
Längsbohrung (18) des Gehäuses (11) direkt oder indirekt aufliegende
Schulter (28) hat, mittels eines Längsabschnitts (27/2) seiner
Außenseite in einem Abschnitt (18/2) der Längsbohrung (18) des
Gehäuses (11) radial fixiert ist und in seiner Mittelbohrung (31)
eine Mittelelektrode (34) umfaßt, welche mit einem über ihren Durch
messer hinausragenden Anschlag (37) direkt oder indirekt auf einem
in der Mittelbohrung (31) des Elektroisolators (27) befindlichen
Absatz (33) aufliegt, und darüber hinaus mit einem gegenüber Masse
elektrisch isoliertem Anschlußteil (44), das mit dem anschluß
seitigen Ende der Mittelektrode (34) elektrisch leitend verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter mechanischer Vorspannung
stehendes Federelement (48) vorgesehen ist, das indirekt mit seinem
brennkammerseitigen Ende axial sowohl auf den Elektroisolator (27)
als auch auf die Mittelelektrode (34) wirkt, infolgedessen die
Schulter (28) des Elektroisolators (27) abdichtend auf den Absatz
(19) in der Längsbohrung (18) des Gehäuses (11) preßt und außerdem
die Mittelelektrode (34) mit ihrem Anschlag (37) abdichtend gegen
den in der Mittelbohrung (31) des Elektroisolators (27) befindlichen
Absatz (33) drückt, wobei sich das Federelement (48) mit seinem
anschlußseitigen Ende an einem Bauteil (20) abstützt, welches mit
einem brennkammerseitigen Abschnitt am Gehäuse (11) festgelegt ist.
2. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Bauteil (20), welches das Federelement (48) anschluß
seits abstützt, eine Metallhülse ist, die anschlußseits eine brenn
kammerseits weisende Auflage (21) zur direkten oder indirekten
Abstützung des Federelementes (48) hat.
3. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das als Metallhülse ausgebildete Bauteil (20) mit
seinem brennkammerseitigen Abschnitt gegen den Druck des Feder
elementes (48) über den anschlußseitigen Abschnitt des Gehäuses (11)
geschoben und in diesem Bereich befestigt ist.
4. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß das als Metallhülse ausgebildete Bauteil (20) an seinem das
Gehäuse (11) umfassenden Bereich (16) mindestens einen Vorsprung
(22) hat, der radial nach innen weist und in mindestens eine Ver
tiefung (15) im Gehäuse (11) eingreift.
5. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das brennkammerseitige Ende des als Metallhülse
ausgebildeten Bauteils (20) mit dem Gehäuse (11) abdichtend ver
bunden ist, bevorzugt ringsum mit einer Schweißung (23) versehen ist.
6. Elektrische Zündvorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Federelement (48) brennkammerseits auf einen
Isolierkörper (39) drückt, der den Druck mittelbar oder unmittelbar
auf die Mittelelektrode (34) wirken läßt und eine koaxial zur
Mittelektrode (34) verlaufende Zentralbohrung (40) aufweist, die das
Anschlußteil (41) für ein elektrisches Zündkabel (51) umfaßt.
7. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß der Isolierkörper (39) an seiner anschlußseitigen Fläche
(47), auf der das Federelement (48) aufliegt, einen rohrstutzen
artigen Abschnitt (42) hat, durch bzw. in den das Anschlußteil (41)
führt.
8. Elektrische Zündvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß ein anschlußseits vom Federelement (48)
befindlicher Abschnitt (24) des als Metallhülse ausgebildeten Bau
teils (20) ein rohrförmiges Dichtelement (49) abdichtend umfaßt und
mit dessen Innenseite (55) abdichtend an den rohrstutzenartigen
Abschnitt (42) des Isolierkörpers (39) und/oder einen von dem rohr
förmigen Dichtelement (49) auch mit umfaßtes Zündkabel (51) drückt.
9. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die anschlußseitigen Enden des als Metallhülse aus
gebildeten Bauteils (20) und des rohrförmigen Dichtelementes (49)
von einer das Zündkabel (51) umfassenden Schutzkappe (54) mit ab
gedeckt sind, die mit ihrem brennkammerseitigen Abschnitt den
anschlußseitigen Abschnitt (24) des als Metallhülse ausgebildeten
Bauteils (20) eng umfaßt und daran befestigt ist (z. B. durch Ver
stemmen).
10. Elektrische Zündvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelelektrode (34) mit ihrem
Anschlag (37) und das Anschlußteil (41) ein einziges Bauelement
bilden.
11. Elektrische Zündvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelektrode (34′) und das An
schlußteil (41′) separate Teile sind, wobei das Anschlußteil (41′)
brennkammerseits einen Anschlag (65) hat, mit dem es mit der brenn
kammerseitigen Fläche des Isolierkörpers (39′) in Wirkverbindung
steht, und daß zwischen dem Anschlußteil (41′) und dem Anschlag
(37′) der Mittelelektrode (34′) eine unter mechanischer Vorspannung
stehende Ausgleichsfeder (61) angeordnet ist.
12. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausgleichsfeder (61) von einem Draht gebildet ist,
der mindestens eine wellenförmige Auslenkung (62) aufweist.
13. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Enden der drahtförmigen Ausgleichsfeder
(61) in je einem koaxialen Sackloch (63, 64) des Anschlußteils (41′)
bzw. der Mittelelektrode (34′) festgelegt sind.
14. Elektrische Zündvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Anschlag (37) der Mittel
elektrode (34) und dem zugehörigen Absatz (33) in der Mittelbohrung
(31) des Elektroisolators (27) ein Dichtring (38) angeordnet ist.
15. Elektrische Zündvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Absatz (19) in der Längs
bohrung (18) des Gehäuses (11) und der zugehörigen Schulter (28) des
Elektroisolators (27) ein Dichtring (29) angeordnet ist.
16. Elektrische Zündvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem flanschartigen Anschlag
(65) des Anschlußteils (41′) und der brennkammerseitigen Fläche des
Isolierkörpers (39′) ein Dichtring (46′) angeordnet ist (Fig. 2
und 3).
17. Elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zwischen dem flanschartigen Anschlag (65) des
Anschlußteils (41′) und der brennkammerseitigen Fläche des Isolier
körpers (39′) angeordnete Dichtring (46′) einen derartigen Durch
messer hat, so daß er gleichzeitig auch als Dichtring zwischen der
anschlußseitigen Stirnfläche des Elektroisolators (27′) und der
brennkammerseitigen Fläche des Isolierkörpers (39′) dient (Fig.
2 und 3).
18. Elektrische Zündvorrichtung nach einem der Ansprüche 11, 14 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Anschlußteil (41′′) und
der Mittelelektrode (34′′) ein Entstörwiderstand (70) angeordnet ist,
der mit beiden elektrisch in Reihe geschaltet ist (Fig. 3).
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904028399 DE4028399A1 (de) | 1990-09-07 | 1990-09-07 | Elektrische, funkenerzeugende zuendvorrichtung, insbesondere fuer gasfoermige brennstoffe |
| PCT/DE1991/000640 WO1992004754A1 (de) | 1990-09-07 | 1991-08-10 | Elektrische, funkenerzeugende zündvorrichtung, insbesondere für gasförmige brennstoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904028399 DE4028399A1 (de) | 1990-09-07 | 1990-09-07 | Elektrische, funkenerzeugende zuendvorrichtung, insbesondere fuer gasfoermige brennstoffe |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE4028399A1 true DE4028399A1 (de) | 1992-03-12 |
Family
ID=6413790
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19904028399 Withdrawn DE4028399A1 (de) | 1990-09-07 | 1990-09-07 | Elektrische, funkenerzeugende zuendvorrichtung, insbesondere fuer gasfoermige brennstoffe |
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| WO (1) | WO1992004754A1 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1992004754A1 (de) | 1992-03-19 |
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