DE4019032A1 - Dosiervorrichtung fuer koerniges oder pulverfoermiges schuettgut - Google Patents
Dosiervorrichtung fuer koerniges oder pulverfoermiges schuettgutInfo
- Publication number
- DE4019032A1 DE4019032A1 DE19904019032 DE4019032A DE4019032A1 DE 4019032 A1 DE4019032 A1 DE 4019032A1 DE 19904019032 DE19904019032 DE 19904019032 DE 4019032 A DE4019032 A DE 4019032A DE 4019032 A1 DE4019032 A1 DE 4019032A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metering roller
- housing
- metering
- recess
- rotation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000012254 powdered material Substances 0.000 title 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims abstract description 7
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims abstract description 5
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims abstract description 5
- 239000013590 bulk material Substances 0.000 claims description 30
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 21
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims description 4
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 abstract description 8
- 238000003756 stirring Methods 0.000 abstract 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 8
- 230000001413 cellular effect Effects 0.000 description 4
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 4
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 3
- 229920000426 Microplastic Polymers 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000000071 blow moulding Methods 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000009189 diving Effects 0.000 description 1
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 1
- 239000008187 granular material Substances 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000009304 pastoral farming Methods 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
- 238000010008 shearing Methods 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
- B65G65/30—Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
- B65G65/34—Emptying devices
- B65G65/40—Devices for emptying otherwise than from the top
- B65G65/48—Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems
- B65G65/4881—Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems rotating about a substantially horizontal axis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Dosieren
von körnigem oder pulverförmigem Schüttgut, insbesonde
re für den Einsatz in Kunststoffverarbeitungsmaschinen,
mit einer motorisch angetriebenen, in einer an ihrem
Mantel eintrittsseitig nach oben und austrittsseitig
nach unten offenen Gehäuseausnehmung um eine horizonta
le Achse drehbar angeordneten, mindestens eine radial
offene Dosierausnehmung aufweisenden Dosierrolle und
mit einem eintrittsseitig angeordneten, über einen mit
einem Rührwerk ausgestatteten Trichter mit Schüttgut
beaufschlagbaren Einfüllschacht.
Dosiervorrichtungen dieser Art werden beispielsweise
zum Dosieren von körnigen oder pulverförmigen Farbstof
fen und von Kunststoffgranulaten vor der Weiterverar
beitung in Extrusionsmaschinen, Spritzgießmaschinen
oder Hohlkörperblasmaschinen eingesetzt.
Es ist eine Dosiervorrichtung dieser Art bekannt (DE-PS
28 57 740), bei der zur Erzielung einer hohen Dosierge
nauigkeit eine enge Führung der Dosierrolle im Gehäuse
block vorgeschlagen wird. Je enger die Führungsspalte
sind, umso größer ist jedoch die Gefahr, daß es während
des Betriebs durch in die Spalte gelangende Schüttgut
partikel zu Verklemmungen der Dosierrolle und dadurch
zu Betriebsausfällen kommt.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, die bekannte Dosiervorrichtung der eingangs an
gegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß eine Klem
mung der Dosierrolle während des Dosierbetriebs weitge
hend vermieden und trotzdem eine hohe Dosiergenauigkeit
erzielt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die im Kennzeichenteil
der Ansprüche 1 und 2 angegebenen Merkmale vorgeschla
gen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiter
bildungen des Erfindungsgedankens ergeben sich aus den
abhängigen Ansprüchen.
Die erfindungsgemäße Lösung geht von der Erkenntnis
aus, daß einer Verkleinerung der Spaltweite und einer
Verlängerung der Spaltlänge bei der Abdichtung gegen
den unerwünschten Zutritt von Schüttgut in den Spaltbe
reich zwischen Dosierrolle und Dosierrollengehäuse
durch die zunehmenden Reibungskräfte und die steigende
Gefahr einer Verklemmung der Dosierrolle enge Grenzen
gesetzt sind. Die Dosiergenauigkeit hängt andererseits
vor allem von der Spaltweite auf der Eintauchseite der
Dosierrolle ab, während im weiteren Verlauf der Dosier
rollendrehung die Spaltweite für die Dosiergenauigkeit
weniger kritisch ist. Um Verklemmungen am engen Ein
tauchspalt zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vor
geschlagen, daß im Bereich der in Drehrichtung des Zel
lenrades rückwärtigen Begrenzungskante der eintritts
seitigen Mantelöffnung (Eintauchstelle) eine sich über
die Breite der Mantelöffnung erstreckende, mit ihrem
Schneidkeil oder ihrer Abstreifkante in die unmittelba
re Nähe des Dosierrollenumfangs reichende und in die
zur Drehrichtung entgegengesetzte Richtung weisende
Messerplatte oder Abstreifplatte angeordnet ist. Der
erfindungsgemäßen Messerplatte kommt einmal eine Ab
streiffunktion (zur Erhöhung der Dosiergenauigkeit) und
zum anderen eine Schneidfunktion gegenüber Schüttgut
teilchen (zur Vermeidung einer Verklemmung der Dosier
rolle) zu.
Die Schneidfunktion der Messerplatte wird vornehmlich
bei körnigem Schüttgut, wie Kunststoffgranulat ausge
nutzt, während es bei pulverförmigem Schüttgut vor al
lem auf die Abstreiffunktion ankommt. Da bei der För
derung von körnigem und von pulverförmigem Schüttgut
unterschiedliche Einbauten entlang der Dosierstrecke
notwendig sind, wird gemäß einer bevorzugten Ausgestal
tung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Drehrichtung
der Dosierrolle je nach Konsistenz des zu fördernden
Materials wahlweise einstellbar ist. Dementsprechend
können die Messerplatte für das körnige Schüttgut und
der Abstreifer für das pulverförmige Schüttgut im Be
reich einander gegenüberliegender Begrenzungskanten der
eintrittsseitigen Mantelöffnung angeordnet werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
weist die zylindrische Gehäuseausnehmung einen größeren
Durchmesser als die Dosierrolle auf, während der
Schneidkeil der Messerplatte und/oder die Abstreifkante
des Abstreifers den dadurch gebildeten radialen Ring
spalt zur eintrittsseitigen Mantelöffnung hin begren
zen. Die Messerplatte und/oder der Abstreifer bildet
dabei zumindest einen Teil der in Drehrichtung der Do
sierrolle rückwärtigen Begrenzungsfläche des Einfüll
schachtes. Die Messerplatte bzw. der Abstreifer sind
zweckmäßig in einer ihren Abmessungen entsprechenden,
zum Schachtinneren hin randoffenen Aussparung der Ge
häusewandung angeordnet und können dort mittels Klemm
schrauben befestigt werden. Der Abstand zwischen
Schneidkeil und/oder Abstreifkante einerseits und Do
sierrollenumfang andererseits sollte dabei weniger als
0,2 mm, vorzugsweise weniger als 0,05 mm betragen.
Falls das Schüttgut grobkörnige und schwer zerteilbare
Teilchen enthält, ist es zur Vermeidung einer Verklem
mung grundsätzlich auch möglich, die Messerplatte ent
gegen der Kraft einer Feder unter Vergrößerung ihres
Abstandes zum Zellenrad begrenzt verschiebbar in der
Gehäusewandung anzuordnen.
Zur Verbesserung der Abstreiffunktion weist der Schneid
keil der Messerplatte eine der Oberflächenkrümmung des
Zellenrades im wesentlichen angepaßte Freifläche auf.
Eine verbesserte Scher- und Schneidwirkung wird erzielt,
wenn der Schneidkeil einen gegenüber dem Anstellwinkel
der zugehörigen Begrenzungsfläche des Schachtes spitze
ren Keilwinkel aufweist.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn
die Dosierrolle schräg zur Dosierrollenachse berandete
Dosierkammern aufweist, die statt eines Geradschnittes
einen Schrägschnitt an den über den Kammerrand überste
henden Schüttgutpartikeln ermöglichen. Besonders vor
teilhaft ist dabei ein V- oder U-förmiger Dosierkammer
rand, wobei die offenen Enden der V- bzw. U-Form in die
Drehrichtung der Dosierrolle weisen sollten.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Er
findung weist die Dosierrolle an ihrer Mantelfläche
vorzugsweise V-förmig angeordnete, entgegen der Dreh
richtung schräg vom Außenrand nach innen weisende För
dernuten auf, die dafür sorgen, daß das in den stirn
seitigen Spaltbereich zwischen Zellenrad und Gehäuse
gelangte Schüttgut axial nach innen in die Dosieraus
nehmung zurückgefördert und an einem Austreten in den
axialen Zwischenraum gehindert wird. Auch diese Maß
nahme wirkt einem Verklemmen des Zellenrads entgegen.
Die Dosierausnehmung für pulverförmiges Schüttgut ist
vorteilhafterweise als zusammenhängende, wellenförmig,
insbesondere sinusförmig verlaufende Umfangsnut ausge
bildet, in die austrittsseitig ein pendelnd aufgehäng
ter Abstreifer eingreift.
Um die sowohl an der Messerplatte als auch an der Do
sierrolle im Zuge eines Schneidvorgangs auftretenden
Kräfte und Kraftmomente verklemmungsfrei aufnehmen zu
können, hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen,
daß die Dosierrolle beidseitig in gehäusefesten Lagern
drehbar gelagert ist. Um dies zu ermöglichen, ist die
Dosierrolle mit einer Zentralbohrung auf eine in die
Gehäuseausnehmung eingreifende Abtriebswelle eines am
Gehäuse oder an einem Gehäusedeckel angeordneten Ge
triebemotors drehfest aufsteckbar. Zusätzlich kann die
Dosierrolle mit einer auf der der Abtriebswelle gegen
überliegenden Seite in die Zentralbohrung einsteckbaren
Welle in einem Drehlager eines in einer axialen Öffnung
der Ausnehmung verspannten oder an deren Öffnungsrand
angeflanschten Gehäusedeckels gelagert sein. Das als
Kugellager ausgebildete Drehlager ist zweckmäßig durch
einen nach außen überstehenden, als vorzugsweise mit
einem Abzugsgewinde versehenen Handgriff ausgebildeten
Lagerdeckel verdeckt. Alternativ dazu kann die Dosier
rolle an zwei am Gehäuse lösbar befestigten Gehäuse
deckeln vorzugsweise in Kugellagern drehbar gelagert
werden, wobei der Getriebemotor mit einem der beiden
Gehäusedeckel starr verbunden ist. Der bzw. die Gehäu
sedeckel können mit einer Exzenterschraube in der Ge
häuseausnehmung lösbar verspannt oder mittels unver
lierbarer Schrauben mit dem Gehäuse verbunden werden.
Um ein Zusammenbacken des Schüttguts im Bereich des
Einfüllschachtes und dadurch bedingte Verklemmungen der
Dosierrolle zu vermeiden, wird nach einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß in der
Nähe der eintrittsseitigen Mantelöffnung mindestens ei
ne in den Einfüllschacht vorzugsweise in Richtung Mes
serplatte und/oder Abstreifer weisende Druckluftdüse
angeordnet ist. Mit dieser Maßnahme wird das Schüttgut
in der Nähe der eintrittsseitigen Eintauchstelle der
Dosierrolle laufend aufgelockert. Die Druckluftdüse
kann beispielsweise durch die Gehäusewandung hindurch
in den Einfüllschacht unmittelbar eingreifen oder in
einer Welle des Rührwerks angeordnet werden.
Eine weitere Verbesserung in dieser Hinsicht wird da
durch erzielt, daß das im Zuführtrichter angeordnete
Rührwerk Rührflügel mit das Schüttgut von der Messer
platte weg nach oben auflockernden Leitflächen aufweist.
Sollte es trotz der vorstehend aufgeführten Maßnahmen
zu einer Verklemmung der Dosierrolle kommen, so wird
nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Er
findung vorgeschlagen, daß bei Überschreiten eines vor
gegebenen, eine Klemmung anzeigenden, vorzugsweise
durch die Stromaufnahme des Dosierrollenantriebs be
stimmten Drehmoment die Drehrichtung des Dosierrollen
antriebs alternierend reversierbar ist. Beim Rückwärts
drehen werden die eingeklemmten Teilchen mit großer
Wahrscheinlichkeit aus Ihrer Klemmlage gelöst und beim
anschließenden Vorwärtsdrehversuch störungsfrei mitge
nommen.
Damit der Einfüllschacht mit Messerplatte und Abstrei
fer auch bei vollem Einfülltrichter ohne Materialver
lust und Verunreinigung der Umgebung von außen her zu
gänglich ist, wird gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß der Ein
fülltrichter lösbar an dem die Messerplatte und/oder
den Abstreifer tragenden Einfüllschacht befestigt ist
und eine zum Einfüllschacht führende, durch einen dem
Boden des Einfülltrichters in seiner Form angepaßten,
vorzugsweise konischen Absperrschieber verschließende
Öffnung aufweist. Um darüber hinaus die gesamte Vorrich
tung von ihrer Halterung ohne Materialverlust und Ver
unreinigung der Umgebung abnehmen zu können, ist die
austrittsseitige Öffnung der Gehäuseausnehmung durch
einen Absperrschieber vorzugsweise selbsttägig ver
schließbar.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger in der
Zeichnung in schematischer Weise dargestellter Ausfüh
rungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Dosiervorrich
tung mit axial geschnittener Dosierrolle;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch eine Dosiervorrich
tung mit radial geschnittener Dosierrolle;
Fig. 3a bis 3d eine Draufsicht auf die Umfangsfläche
einer Dosierrolle mit verschieden berandeten
Dosierkammern;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch eine gegenüber Fig.
1 und 2 abgewandelte Dosiervorrichtung mit
axial geschnittener Dosierrolle;
Fig. 5a einen Vertikalschnitt durch die Dosiervorrich
tung nach Fig. 4 mit radial geschnittener Do
sierrolle für pulverförmiges Schüttgut;
Fig. 5b einen Ausschnitt aus der Dosiervorrichtung nach
Fig. 5a mit einer Dosierrolle für körniges
Schüttgut;
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Dosiervorrichtung nach
Fig. 4;
Fig. 7 eine Draufsicht auf den konischen Absperrschie
ber des Einfülltrichters der Dosiervorrichtung
nach Fig. 4;
Fig. 8 einen Schnitt durch eine Dosierrolle mit Pen
delabstreifer.
Die in der Zeichnung dargestellten Dosiervorrichtungen
sind zum Dosieren von körnigem und pulverförmigem
Schüttgut, beispielsweise von Farbgranulat oder -pulver
bei der Kunststoffverarbeitung, bestimmt.
Die Dosiervorrichtungen bestehen im wesentlichen aus
einem aus Kunststoff hergestellten Gehäuse 10, einer in
einer im wesentlichen zylindrischen Ausnehmung 12 des
Gehäuses angeordeten Dosierrolle 14, einem eintrittsei
tig über der Dosierrolle 14 angeordneten Einfüllschacht
16, der über einen mit einem Rührwerk 18 bestückten
Trichter 20 mit Schüttgut beschickbar ist, und einem
austrittsseitig nach unten weisenden Auslaßkanal 22 für
das dosierte Schüttgut. Zum Einfüllschacht 16 und zum
Auslaßkanal 18 hin ist der die zylindrische Ausnehmung
12 enthaltende Gehäusemantel unter Bildung einer Ein
trittsöffnung 24 bzw. einer Auslaßöffnung 26 unterbro
chen.
Für den Antrieb der Dosierrolle 14 ist an der die zy
lindrische Ausnehmung 12 axial begrenzenden Gehäusewand
28 (Fig. 1) oder an dem Gehäusedeckel 28′ (Fig. 4) ein
vorzugsweise gleichstromgetriebener Getriebemotor 30
mittels Schrauben 32 angeflanscht. Die Abtriebswelle 34
des Getriebemotors 30 greift durch eine Bohrung 36 der
Gehäusewandung 28 oder des Gehäusedeckels 28′ hindurch
in die zylindrische Ausnehmung 12 ein. Die Dosierrolle
14 wird durch eine Wandöffnung 38 hindurch in die zy
lindrische Ausnehmung 12 eingesetzt und dabei mit einer
Zentralbohrung 40 auf die Abtriebswelle 34 aufgescho
ben. Für die positive Drehmitnahme ist in eine Ausneh
mung im Umfang der Abtriebswelle 24 eine im Umriß halb
kreisförmige Scheibenfeder 42 eingesetzt, die in eine
zur Zentralbohrung 40 hin offene Mitnahmenut 44 der Do
sierrolle 14 eingreift. Am einen stirnseitigen Ende
weist die Dosierrolle 14 einen von der Zentralbohrung
40 und der Mitnahmerolle 44 durchdrungenen Zapfen 46
auf, der in montiertem Zustand entweder mit Spiel in
die Bohrung 36 der Gehäusewand 28 eingreift (Fig. 1)
oder auf das im Gehäusedeckel 28′ angeordnete Kugella
ger 52′ aufgesteckt ist (Fig. 4). Die zylindrische Wand
öffnung 38 wird bei eingesetzter Dosierrolle 14 durch
einen Gehäusedeckel 48 verschlossen und mittels einer
Exzenterschraube 50 am Öffnungsrand verspannt (Fig. 1)
bzw. mit zwei unverlierbaren Schrauben 50′ in der Gehäu
sewand befestigt (Fig. 4). In den Gehäusedeckel 48 ist
ein Kugellager 52 eingepreßt, dessen Innenring entweder
einen axial überstehenden, in die Zentralbohrung 40 im
Zuge der Montage einsteckbaren Zylinderstift 54 trägt
(Fig. 1) oder auf einen Zapfen 51 der Dosierrolle 14
aufgeschoben ist (Fig. 4). Die Dosierrolle ist somit
sowohl auf der Motorseite (auf der im Motorgehäuse gela
gerten Abtriebswelle 34 oder in dem Kugellager 52′) als
auch auf der Seite des Gehäusedeckels 48 (im Kugellager
52) drehbar gelagert. Das Kugellager 52 ist im Falle
der Fig. 1 nach außen hin durch einen als Handgriff aus
gestalteten und mit einem Abzugsgewinde 56 versehenen
Lagerdeckel 58 verdeckt. Im Falle der Fig. 4 ist der
Handgriff 58′ unmittelbar am Gehäusedeckel 48 angeformt.
Um die Dosierrolle aus der zylindrischen Ausnehmung 14
herausziehen zu können, sind im Falle der Fig. 1 am Ge
häusedeckel 48 unverlierbare Schrauben 50 bzw. 60 ange
ordnet, die zu diesem Zweck in entsprechende Schraub
bohrungen in der benachbarten Dosierrolle 14 eingedreht
werden können. Im Falle der Fig. 4 weist der Zapfen 51
des Zellenrades zu diesem Zweck eine Greifrille 53 auf.
Der zum Trichter 20 hin einerseits und zur Eintritts
öffnung 24 hin andererseits offene, in den Gehäuseblock
10 eingeformte Einfüllschacht 16 weist zwei nach unten
hin leicht schräg divergierende Seitenwände 62 sowie
zwei schräg zur Eintrittsöffnung 24 hin konvergierende
Stirnseitenwände 64, 66 auf. In der Stirnseitenwand 66
befindet sich in einer zum Schacht hin randoffenen Aus
sparung 70 eine Messerplatte 72, die in der Wandebene
66 ausgerichtet ist und sich mit ihrem Schneidkeil 74
bis in die unmittelbare Nähe des Dosierrollenumfangs
erstreckt. Die Freifläche 76 des Schneidkeils 74 weist
eine der Krümmung der Dosierrolle im wesentlichen ange
paßte Krümmung auf. Die sich über die gesamte Breite
der Stirnseitenwand 66 erstreckende Messerplatte ist
mittels zweier Klemmschrauben 78 an der benachbarten
Gehäusewandung befestigt. Der Schneidkeil 74 ist an
seiner Spanfläche 80 durch eine Stufe gegenüber der
übrigen Messerplatte abgesetzt und weist dadurch eine
gegenüber dem Anstellwinkel der Wand 66 spitzeren Keil
winkel auf. Die Messerplatte 72 hat einmal die Funktion
eines Abstreifers, der an der Eintauchstelle 82 der Do
sierrolle 14 in den Ringspalt 84 zwischen der Dosier
rolle 14 und der zylindrischen Ausnehmung 12 eingreift
und dort den Durchtrittsspalt auf etwa 0,05 mm begrenzt.
Zum anderen hat die Messerplatte 72 eine Schneidfunk
tion dergestalt, daß etwaige über den Rand der Dosier
kammern 86 überstehende Schüttgutpartikel, die sich in
den engen Spalt zwischen dem Schneidkeil 74 und der
Mantelfläche der Dosierrolle 14 einklemmen könnten, ab
geschert werden. Die Scherwirkung wird verbessert, wenn
die obere Umrandung 88 der Dosierkammern 86 nicht, wie
in Fig. 3b dargestellt, an den beiden Enden achsparal
lel, sondern schräg verläuft, wie beispielhaft in den
Fig. 3a, 3c und 3d dargestellt ist. Die in Fig. 3c und
3d dargestellten U- und V-förmigen Umrißvarianten soll
ten dabei so auf der Dosierrolle angeordnet sein, daß
ihre offene Seite in die Drehrichtung der Dosierrolle
weist. Die Schrägschnittvarianten nach Fig. 3c und 3d
haben zudem den Vorteil, daß die von dem Schneidkeil
durchgetrennten Schüttgutpartikel während des Schneid
vorgangs zur Mitte hin bewegt und dadurch an einem Ein
dringen in den freien Randbereich gehindert werden.
An die Seitenwände 62 des Einfüllschachts 16 schließt
sich im Bereich der Eintrittsöffnung 24 nach innen hin
eine zylindrische Stufe an, die Teil der zylindrischen
Ausnehmung 12 ist. Da eine vollständige Abdichtung ge
gen unerwünschtes Eindringen von Schüttgut in diesem
Bereich nicht möglich ist, sind in der Mantelfläche der
Dosierrolle 14 Fördernuten 92 eingearbeitet, die entge
gen der Drehrichtung schräg von außen nach innen ver
laufen und etwaige nach außen in den Randbereich 90 ge
langende Schüttgutpartikel wieder nach innen in den Be
reich der Dosierkammern 86 fördern. Dadurch können Ver
klemmungen im stirnseitigen Randbereich wirksam verhin
dert werden.
Das über einen Gleichstrom-Getriebemotor 94 angetriebe
ne Rührwerk 18 sorgt dafür, daß das von oben aus einem
Vorratsbehälter 110 ankommende Schüttgut aufgelockert
und in rieselfähiger Form kontinuierlich dem Einfüll
schacht 16 zugeführt wird. Die Auflockerung wird vor
allem durch die Leitflächen 96 bewirkt, die an den Rühr
flügeln 98 des Rührwerks 18 so angeordnet sind, daß sie
das Schüttgut untergreifen und nach oben abheben.
Eine weitere Verbesserung in dieser Hinsicht wird durch
Luftdüsen 100, 102 erzielt, die entweder unmittelbar
durch die Gehäusewand hindurch in den Einfüllschacht 16
einmünden (100) oder auf der Rührwerkswelle unter den
Rührflügeln 98 angeordnet sind (102). Die Luftdüsen
werden über eine Membranpumpe 104 mit Druckluft beauf
schlagt und führen zu einer Auflockerung des Schüttguts
im Bereich des Einfüllschachts und damit zu einer
gleichmäßigen Befüllung der Dosierkammern 86.
Im Falle des in Fig. 4 bis 7 dargestellten Ausführungs
beispiels ist der Trichter 20 mittels seitlicher
Schnellverschlüsse 112 lösbar am Gehäuse 10 befestigt.
Er weist außerdem einen konischen Absperrschieber 114
auf, der im Bereich des Trichterbodens um die Trichter
achse drehbar angeordnet ist, so daß je nach Drehstel
lung des Trichters 20 die zum Einfüllschacht 16 führen
de Öffnung 116 geöffnet oder verschlossen werden kann.
Im geschlossenen Zustand kann der Trichter zusammen mit
dem Vorratsbehälter 110 ohne Materialverlust und Ver
unreinigung der Umgebung vom Gehäuse abgenommen und
ausgewechselt werden.
Weiter ist bei dem in Fig. 4 bis 7 gezeigten Ausfüh
rungsbeispiel auf der der Messerplatte 72 gegenüberlie
geden Seite des Einfüllschachts 16 ein eintrittsseiti
ger Abstreifer 118 angeordnet, der einen Dosierrollen
betrieb in beiden Drehrichtungen ermöglicht. Dies ist
insofern von Bedeutung, als die Pulverdosierung einen
zusätzlichen austrittsseitigen Abstreifer 120 erfor
dert, der bei der Förderung von körnigem Schüttgut
nicht notwendig ist. Bei der Pulverdosierung wird die
Dosierrolle im Falle der Fig. 5a im Gegenuhrzeigersinn
gedreht, während bei der Förderung von körnigem Schütt
gut eine Drehung im Uhrzeigersinn unter der Messerplat
te 72 hindurch vorgesehen ist (Fig. 5b). Für die Pul
verförderung werden dazuhin spezielle Dosierrollen ver
wendet, die eine als wellenförmig umlaufende Umfangsnut
ausgebildete Dosierausnehmung 86′ aufweisen, in die
austrittsseitig der auf den Zapfen 122 pendelnd gela
gerte Abstreifer schräg von unten her eingreift.
Der Auslaßkanal 22 ist seitlich durch eine Klarsicht
platte 124 begrenzt, die eine visuelle Beobachtung des
Dosiervorgangs ermöglicht. Der Auslaßkanal 22 ist fer
ner an seiner Unterseite durch einen Absperrschieber
126 verschließbar. Der Absperrschieber weist einen nach
unten weisenden Mitnehmerzapfen 127 auf, mit dem er in
eine gestellfeste Klemmfeder 130 einrastbar ist. Auf
diese Weise wird der Absperrschieber 166 beim Aufstecken
des Gehäuses 10 auf die Mehrkantführung 128 über den
gegen die Klemmfeder 130 anschlagenden Mitnehmerzapfen
127 geöffnet. Beim Abziehen des Gehäuses 10 wird der
Absperrschieber 126 zunächst über den in der Klemmfeder
130 festgehaltenen Mitnehmerzapfen 127 geschlossen, be
vor der Mitnehmerzapfen aus der Klemmfeder 130 ausra
stet. Auf diese Weise kann das Gehäuse ohne Material
verlust und Verunreinigung der Umgebung von der Mehr
kantführung 128 abgezogen werden.
Claims (29)
1. Vorrichtung zum Dosieren von körnigem oder pulver
förmigem Schüttgut, insbesondere für den Einsatz in
Kunststoffverarbeitungsmaschinen, mit einer moto
risch angetriebenen, in einer an ihrem Mantel ein
trittsseitig nach oben und austrittsseitig nach un
ten offenen Gehäuseausnehmung (2) um eine horizon
tale Achse angeordneten, mindestens eine radial of
fene Dosierausnehmung (86) aufweisenden Dosierrolle
(14), und mit einem eintrittsseitig angeordneten,
über einen vorzugsweise mit einem Rührwerk (18)
ausgestatteten Trichter (20) mit Schüttgut beauf
schlagbaren Einfüllschacht (16), dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich der in Drehrichtung der
Dosierrolle (14) gesehen rückwärtigen Begrenzungs
kante der eintrittsseitigen Mantelöffnung (24) eine
sich über die Breite der Mantelöffnung (24) er
streckende, mit ihrem Schneidkeil (74) in die un
mittelbare Nähe des Umfangs der Dosierrolle (14)
reichende und in die zur Drehrichtung der Dosier
rolle (14) entgegengesetzte Richtung weisende Mes
serplatte (72) angeordnet ist.
2. Vorrichtung zum Dosieren von körnigem oder pulver
förmigem Schüttgut, insbesondere für den Einsatz in
Kunststoffverarbeitungsmaschinen, mit einer moto
risch angetriebenen, in einer an ihrem Mantel ein
trittsseitig nach oben und austrittsseitig nach un
ten offenen Gehäuseausnehmung (2) um eine horizon
tale Achse angeordneten, mindestens eine radial of
fene Dosierausnehmung (86) aufweisenden Dosierrolle
(14), und mit einem eintrittsseitig angeordneten,
über einen vorzugsweise mit einem Rührwerk (18)
ausgestatteten Trichter (20) mit Schüttgut beauf
schlagbaren Einfüllschacht (16), dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich der in Drehrichtung der
Dosierrolle (14) gesehen rückwärtigen Begrenzungs
kante der eintrittsseitigen Mantelöffnung (24) ein
sich über die Breite der Mantelöffnung (24) er
streckender, mit seiner Abstreifkante in die unmit
telbare Nähe des Umfangs der Dosierrolle reichender
und in die zur Drehrichtung der Dosierrolle (14)
entgegengesetzte Richtung weisender Abstreifer
(118) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Messerplatte (72) und der Abstrei
fer (118) im Bereich einander gegenüberliegender
Begrenzungskanten der eintrittsseitigen Mantelöff
nung angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung der Do
sierrolle (14) wahlweise einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die zylindrische Gehäu
seausnehmung (12) einen größeren Durchmesser als
die Dosierrolle (14) aufweist, und daß der Schneid
keil der Messerplatte (72) und/oder die Abstreif
kante des Abstreifers (118) den dadurch gebildeten
radialen Ringspalt (84) zur eintrittsseitigen Man
telöffnung (24) hin begrenzen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Messerplatte (72)
und/oder der Abstreifer (118) einen Teil der in der
betreffenden Drehrichtung (68) der Dosierrolle (14)
rückwärtigen Begrenzungsfläche (66) des Einfüll
schachtes (16) bildet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Messerplatte (72)
und/oder der Abstreifer (118) in einer ihren Abmes
sungen entsprechenden, zum Schachtinneren (16) hin
randoffenen Ausssparung (70) der Gehäusewandung
angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Messerplatte (72) und/oder der Ab
streifer (118) in der Aussparung (70) der Gehäuse
wandung mittels Klemmschrauben (78) befestigt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
Schneidkeil (74) und/oder Abstreifkante einerseits
und Dosierrollenumfang andererseits weniger als
0,2 mm, vorzugsweise weniger als 0,05 mm beträgt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Messerplatte (72)
entgegen der Kraft einer Feder unter Vergrößerung
des Abstandes zur Dosierrolle (14) begrenzt ver
schiebbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß der Schneidkeil (74) der
Messerplatte (72) eine der Oberflächenkrümmung der
Dosierrolle (14) im wesentlichen angepaßte Freiflä
che (76) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß der Schneidkeil (74) eine
gegenüber dem Anstellwinkel der rückwärtigen Schacht
begrenzungsfläche (66) spitzeren Keilwinkel aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die Dosierrolle (14)
schräg zur Dosierrollenachse berandete Dosierkam
mern (86) aufweist (Fig. 3a, c und d).
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß die Dosierrolle (14) im
wesentlichen V- oder U-förmig berandete Dosierkam
mern (86) aufweist, wobei die offenen Enden der V- bzw.
U-Form in Drehrichtung der Dosierrolle weisen
(Fig. 3c, d).
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß die Dosierrolle (14) an
seiner Umfangsfläche vorzugsweise V-förmig entgegen
der Drehrichtung schräg vom Außenrand (90) nach
innen weisende Fördernuten (92) aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die Dosierausnehmung als
zusammenhängende, wellenförmig, insbesondere sinus
förmig verlaufende Umfangsnut ausgebildet ist, in
die austrittsseitig ein pendelnd aufgehängter Ab
streifer eingreift.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, da
durch gekennzeichnet, daß die Dosierrolle (14)
beidseitig in gehäusefesten Lagern (34, 52, 54) dreh
bar gelagert ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß die Dosierrolle (14) mit einer Zentralboh
rung (40) auf eine in der Gehäuseausnehmung (12)
eingreifende Antriebswelle (34) eines am Gehäuse
(10) oder an einem Gehäusedeckel angeordneten Ge
triebemotors drehfest aufsteckbar ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die Dosierrolle (14) mit einer auf der der
Abtriebswelle (24) gegenüberliegenden Seite in die
Zentralbohrung (40) einsteckbaren Welle (Zylinder
stift 54) in einem Drehlager (52) eines in einer
axialen Öffnung (38) der Ausnehung (12) verspannten
oder an deren Öffnungsrand angeflanschten Gehäuse
deckels (48) gelagert ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß das als Kugellager ausgebildete Drehlager
(52) durch einen nach außen überstehenden, als vor
zugsweise mit einem Abzugsgewinde (56) versehenen
Handgriff ausgebildeten Lagerdeckel (58) verdeckt
ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Dosierrolle (14) an zwei am
Gehäuse lösbar befestigten Gehäusedeckeln (48, 28′)
vorzugsweise in Kugellagern (52, 52′) drehbar gela
gert ist, wobei der Getriebemotor mit einem der
beiden Gehäusedeckel (28′) starr verbunden ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, da
durch gekennzeichnet, daß der bzw. die Gehäusedeckel
(48, 28′) mit einer Exzenterschraube (50) in der Ge
häuseausnehmung (12) lösbar verspannt oder mittels
unverlierbarer Schrauben (50′) mit dem Gehäuse (10)
verbindbar sind.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, da
durch gekennzeichnet, daß in der Nähe der eintritts
seitigen Mantelöffnung (24) mindestens eine in den
Einfüllschacht (16) vorzugsweise in Richtung Mes
serplatte (72) und/oder in Richtung Abstreifer
(118) weisende Druckluftdüse (100, 102) angeordnet
ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich
net, daß die Druckluftdüse (100) durch die Gehäuse
wandung hindurch in den Einfüllschacht (16) eingreift.
25. Vorrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Druckluftdüse (102) in einer
Welle des Rührwerks (18) angeordnet ist.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, da
durch gekennzeichnet, daß das Rührwerk (18) Rühr
flügel (98) mit das Schüttgut von der Messerplatte
(72) weg nach oben auflockernden Leitflächen (96)
aufweist.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, da
durch gekennzeichnet, daß bei Überschreiten eines
vorgegebenen, eine Klemmung anzeigenden, vorzugs
weise durch die Stromaufnahme des Dosierrollenan
triebs (30) bestimmbaren Drehmoments die Drehrich
tung des Dosierrollenantriebs alternierend rever
sierbar ist.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, da
durch gekennzeichnet, daß der Einfülltrichter (20)
lösbar an dem die Messerplatte (72) und/oder den
Abstreifer (118) tragenden Einfüllschacht (16) be
festigt ist und eine zum Einfüllschacht (16) füh
rende, durch einen vorzugsweise konischen Absperr
schieber (114) verschließbare Öffnung aufweist.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, da
durch gekennzeichnet, daß die austrittsseitige Öff
nung (22) der Gehäuseausnehmung durch einen Ab
sperrschieber (126) verschließbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904019032 DE4019032A1 (de) | 1989-06-14 | 1990-06-14 | Dosiervorrichtung fuer koerniges oder pulverfoermiges schuettgut |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3919388 | 1989-06-14 | ||
| DE19904019032 DE4019032A1 (de) | 1989-06-14 | 1990-06-14 | Dosiervorrichtung fuer koerniges oder pulverfoermiges schuettgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4019032A1 true DE4019032A1 (de) | 1991-01-17 |
Family
ID=25881912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904019032 Withdrawn DE4019032A1 (de) | 1989-06-14 | 1990-06-14 | Dosiervorrichtung fuer koerniges oder pulverfoermiges schuettgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4019032A1 (de) |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4135593A1 (de) * | 1991-10-29 | 1993-05-06 | Avt Anlagen- Und Verfahrenstechnik Gmbh, 7987 Weingarten, De | Zellenradschleuse |
| EP1883518A4 (de) * | 2005-05-23 | 2010-05-05 | Fine Technics Co Ltd | Quantitative pulverabgabevorrichtung, materialabgabevorrichtung mit der pulverabgabevorrichtung und verfahren zur quantitativen pulverabgabe |
| EP2584322A1 (de) * | 2011-10-19 | 2013-04-24 | Alfons Tschritter GmbH | Dosierwalzen, Dosiervorrichtungen und Dosierverfahren für Schüttgutpartikel |
| US8512022B2 (en) | 2005-05-23 | 2013-08-20 | Fine Technics Co., Ltd. | Apparatus and method for supplying powder quantitatively and material supplying apparatus including the apparatus for supplying powder |
| CN108455094A (zh) * | 2017-01-24 | 2018-08-28 | 宁波市第医院 | 一种体液试管的出料机构 |
| CN109532086A (zh) * | 2018-12-27 | 2019-03-29 | 江苏华宏科技股份有限公司 | 一种破碎热压成型线 |
| CN110587893A (zh) * | 2019-09-11 | 2019-12-20 | 四川洪芯微科技有限公司 | 半导体塑封料上料装置及其工作方法 |
| CN111637932A (zh) * | 2020-06-29 | 2020-09-08 | 南京水门电子有限公司 | 一种机械传感器式电子水表机芯 |
| CN113731158A (zh) * | 2021-09-01 | 2021-12-03 | 江苏力威环保科技有限公司 | 一种脱硫脱硝装置自动调节式补料装置 |
| US11274953B2 (en) | 2016-04-03 | 2022-03-15 | Treitel Chemical Engineering Ltd. | Apparatus and method for dosaging powdered or granulated material |
| CN115738875A (zh) * | 2022-12-26 | 2023-03-07 | 河北双羊砂轮制造有限公司 | 一种砂轮生产具有内壁清理功能的混料设备 |
| CN117184933A (zh) * | 2023-10-16 | 2023-12-08 | 江西东华机械有限责任公司 | 一种化纤生产母粒输送装置 |
| CN118654288A (zh) * | 2024-07-19 | 2024-09-17 | 广西京兰水泥有限公司 | 用于rdf燃料的卸料器 |
-
1990
- 1990-06-14 DE DE19904019032 patent/DE4019032A1/de not_active Withdrawn
Cited By (19)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4135593A1 (de) * | 1991-10-29 | 1993-05-06 | Avt Anlagen- Und Verfahrenstechnik Gmbh, 7987 Weingarten, De | Zellenradschleuse |
| DE4135593C2 (de) * | 1991-10-29 | 2003-07-03 | Avt Anlagen Verfahrenstech | Zellenradschleuse |
| EP1883518A4 (de) * | 2005-05-23 | 2010-05-05 | Fine Technics Co Ltd | Quantitative pulverabgabevorrichtung, materialabgabevorrichtung mit der pulverabgabevorrichtung und verfahren zur quantitativen pulverabgabe |
| US8512022B2 (en) | 2005-05-23 | 2013-08-20 | Fine Technics Co., Ltd. | Apparatus and method for supplying powder quantitatively and material supplying apparatus including the apparatus for supplying powder |
| US9333676B2 (en) | 2005-05-23 | 2016-05-10 | Fine Technics Co., Ltd. | Apparatus and method for supplying powder quantitatively and material supplying apparatus including the apparatus for supplying powder |
| NO338708B1 (no) * | 2005-05-23 | 2016-10-03 | Fine Technics Co Ltd | Apparat og framgangsmåte for kvantitativ levering av pulver til et ønsket sted for bruk |
| EP2584322A1 (de) * | 2011-10-19 | 2013-04-24 | Alfons Tschritter GmbH | Dosierwalzen, Dosiervorrichtungen und Dosierverfahren für Schüttgutpartikel |
| US11274953B2 (en) | 2016-04-03 | 2022-03-15 | Treitel Chemical Engineering Ltd. | Apparatus and method for dosaging powdered or granulated material |
| US11624642B2 (en) | 2016-04-03 | 2023-04-11 | Treitel Chemical Engineering Ltd. | Apparatus and method for dosaging powdered or granulated material |
| CN108455094A (zh) * | 2017-01-24 | 2018-08-28 | 宁波市第医院 | 一种体液试管的出料机构 |
| CN109532086A (zh) * | 2018-12-27 | 2019-03-29 | 江苏华宏科技股份有限公司 | 一种破碎热压成型线 |
| CN109532086B (zh) * | 2018-12-27 | 2024-01-09 | 江苏华宏科技股份有限公司 | 一种破碎热压成型线 |
| CN110587893A (zh) * | 2019-09-11 | 2019-12-20 | 四川洪芯微科技有限公司 | 半导体塑封料上料装置及其工作方法 |
| CN111637932A (zh) * | 2020-06-29 | 2020-09-08 | 南京水门电子有限公司 | 一种机械传感器式电子水表机芯 |
| CN113731158A (zh) * | 2021-09-01 | 2021-12-03 | 江苏力威环保科技有限公司 | 一种脱硫脱硝装置自动调节式补料装置 |
| CN115738875A (zh) * | 2022-12-26 | 2023-03-07 | 河北双羊砂轮制造有限公司 | 一种砂轮生产具有内壁清理功能的混料设备 |
| CN115738875B (zh) * | 2022-12-26 | 2023-09-22 | 河北双羊砂轮制造有限公司 | 一种砂轮生产具有内壁清理功能的混料设备 |
| CN117184933A (zh) * | 2023-10-16 | 2023-12-08 | 江西东华机械有限责任公司 | 一种化纤生产母粒输送装置 |
| CN118654288A (zh) * | 2024-07-19 | 2024-09-17 | 广西京兰水泥有限公司 | 用于rdf燃料的卸料器 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1931950B1 (de) | Dosiereinrichtung für pulver- oder pastenförmige substanzen | |
| DE4019032A1 (de) | Dosiervorrichtung fuer koerniges oder pulverfoermiges schuettgut | |
| EP2100107A1 (de) | Dosiervorrichtung für pulver- oder pastenförmiges dosiergut | |
| DE202016103908U1 (de) | Dosiervorrichtung | |
| EP1361185B1 (de) | Vorrichtung zum Zuteilen von fliessfähigen Materialien | |
| WO1990015768A1 (de) | Dosiervorrichtung für körniges oder pulverförmiges schüttgut | |
| EP1931952A1 (de) | Dosiereinrichtung für pulver- oder pastenförmige substanzen | |
| DE69206778T2 (de) | Schneidevorrichtung, auf einem Ausleger eines Saugbaggers montiert | |
| EP3523201B1 (de) | Fülleinrichtung für eine packmaschine zum füllen von schüttgütern in gebinde | |
| DE3221949C2 (de) | Beton-Kolbenpumpe | |
| DE2359522A1 (de) | Zumess- und abfuelleinrichtung | |
| EP3189889B1 (de) | Mischvorrichtung | |
| DE2731798C2 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Abmessen und Zuführen einer Menge eines Schüttgutes erster Gattung aus einem Vorratsbehälter zu einem darunterliegendenSchüttgut zweiter Gattung enthaltenden Behälter | |
| EP0010700A1 (de) | Tierfütterungsvorrichtung | |
| DE2246672A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur entnahme von proben aus einem bei erhoehter temperatur fluessigen, bei umgebungstemperatur jedoch festen material | |
| DE2806103A1 (de) | Dosiergeraet zum zudosieren von festen stoffen in den vorrats- oder mischtrichter von kunststoffverarbeitungsmaschinen | |
| DE202022102251U1 (de) | Misch- und Dosiervorrichtung für die Nutztierfütterung mit trockenen Futterstoffen | |
| AT398955B (de) | Behälter für pastöse massen | |
| DE8716200U1 (de) | Zerkleinerungsvorrichtung | |
| DE29704474U1 (de) | Handführbares Schneidgerät | |
| EP3339817B1 (de) | Dosiereinrichtung für pulverförmige substanzen | |
| DE3621273C2 (de) | ||
| DE19728749A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum dosierten Zuführen von Schüttgut | |
| DE4444744C2 (de) | Vorrichtung zur dosierbaren Entnahme von fließfähigem Gut aus einem Behälter | |
| DE102012105242A1 (de) | Feststoffdosierer |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DOLL, GUENTER, 7618 NORDRACH, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BIENE, EVELYN, 77652 OFFENBURG, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |