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DE4016111C1 - - Google Patents

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Publication number
DE4016111C1
DE4016111C1 DE4016111A DE4016111A DE4016111C1 DE 4016111 C1 DE4016111 C1 DE 4016111C1 DE 4016111 A DE4016111 A DE 4016111A DE 4016111 A DE4016111 A DE 4016111A DE 4016111 C1 DE4016111 C1 DE 4016111C1
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DE
Germany
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core
support plate
magazine
insertion device
mask
Prior art date
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DE4016111A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Bechmann Humlebaek Dk Johansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dansk Industri Syndikat AS
Original Assignee
Dansk Industri Syndikat AS
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Publication date
Application filed by Dansk Industri Syndikat AS filed Critical Dansk Industri Syndikat AS
Application granted granted Critical
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/10Cores; Manufacture or installation of cores
    • B22C9/108Installation of cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Wechseln von Kernmasken bei einer Kerneinlegevorrichtung für ein automatisches Kernherstellsystem, bei dem die Kern­ einlegevorrichtung ausgelegt wurde, einen in eine Kernmaske eingesetzten Kern in den Formeindruck eines gerade herge­ stellten Formabschnitts zu bewegen, und zwar von einer Stel­ lung außerhalb des Förderweges der Formabschnitte aus.
Aus der DK-PS 1 44 847 ist eine Kerneinlegevorrichtung (Fig. 11 und 12) bekannt, bei der der Kerneinleger eine gleitend an Führungsleisten aufgelegte Lasche umfaßt, deren Boden zur Aufnahme einer Kernmaske ausgelegt ist. Die Kernmaske, die bei großen Gießsystemen ein relativ schweres Element sein kann, wird von Hand zu ihrer Lage in der Stützplatte der Lasche geführt und an dieser mittels einer geeigneten Zahl von Schraubverbindungen befestigt. Die beim Einsetzen der Kernmaske in die Stützplatte der Kerneinlegevorrichtung zu leistende Arbeit kann recht große Anstrengung bedeuten und auch schwierig sein, so daß oft zwei Bedienungspersonen ge­ braucht werden, die bereit sein müssen, wenn die Musterbret­ ter und Kernmasken bei dem Formsystem gewechselt werden müssen. Bei mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden automati­ schen Formsystemen der angegebenen Art wird dadurch die Zy­ kluszeit unproportional erhöht.
Bei einer Bedienungsvorrichtung der in der DK-PA 1683/83 be­ schriebenen Art wurde die komplizierte und zeitraubende Arbeit beim Wechseln von Kernmasken beseitigt und die Warte­ zeit bei Kernmaskenwechseln auf ein Minimum reduziert, wäh­ rend zur gleichen Zeit ein vollständig automatisch arbeiten­ des Robotgerät geschaffen wurde, das dazu dient, unabhängig Modellbrettwechsel und Kernmaskenänderungen auszuführen und während des Normalbetriebes des Formsystems als Kerneinlege­ vorrichtung zu dienen. Der Bearbeitungsroboter nach der DK-PA 1683/83 arbeitet so, daß Kernmasken, Modellbretter und lose Kerne an Paletten an einem Rollenförderer oder derglei­ chen zugeführt werden, der parallel zu dem Förderweg der Formabschnitte angebracht ist. Weiter sollte bei dem Roboter ein Anhebe- und Ablaß-Gerät vorhanden sein, um die Kernmas­ ken mit der Halteeinrichtung des Roboters auszurichten. Der bekannte Bedienungsroboter ist bei Systemen außerordentlich gut geeignet, bei denen im Arbeitsablauf Modelle und Kernmas­ ken häufig gewechselt werden, jedoch stellt er eine relativ teure Lösung dar, die dann, wenn nur seltener Modelle gewech­ selt werden müssen, unnötig erscheint.
Bei Formsystemen mit relativ seltenen Änderungen der Modell­ bretter und Kernmasken, und bei denen nur wenige und leichte Kerne betroffen sind, ist es relativ bequem, die Kernmasken mit einer Kerneinlegevorrichtung der in der DK-PS 1 44 847 be­ schriebenen Art von Hand einzulegen. Andererseits ist diese Lösung nicht zufriedenstellend, wenn Änderungen an relativ schweren Kernmasken durchzuführen sind bei Gießereivorgän­ gen, die einen ziemlich häufigen Modellwechsel verlangen und bei denen der Verlust von Zykluszeit beim Formsystem nicht annehmbar ist.
Das Ziel der Erfindung ist nun darin zu sehen, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, die auf wirtschaftliche Weise einen raschen Austausch, bezogen auf die Zykluszeit, bei relativ schweren Kernmasken in Kerneinlegevorrichtungen für automatische Formherstellsysteme ergibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird durch die Erfindung ein Ver­ fahren der in der Einleitung genannten Gattung geschaffen, das sich durch die folgenden Betätigungsschritte auszeich­ net:
  • a) Die Kernmaske ist an einer Stützplatte angebracht, die dazu ausgelegt ist, einen Unterdruck oder einen Druck zu er­ zeugen, um den Kern oder die Kerne in der Maske sicher zu halten,
  • b) die aus Maske und Stützplatte bestehende Einheit wird in einem Magazin in der Nähe der Kerneinlegevorrichtung gehal­ ten,
  • c) die aus Maske und Stützplatte bestehende Einheit wird von dem Magazin zu der Kerneinlegevorrichtung überführt und dort so angeordnet und gehalten, daß sie gelöst werden kann, während gleichzeitig eine Fluidverbindung zwischen der Ein­ heit und der Kerneinlegevorrichtung so hergestellt wird, daß ein Unterdruck oder ein Druck an der Kernmaske angelegt werden kann, und
  • d) die Einheit wird nach Gebrauch von der Kerneinlegevorrich­ tung abgenommen durch Lösen der Verriegelung und wird zu dem Magazin zurückgeführt, wo sie für spätere Verwendung aufbe­ wahrt oder von Hand abgenommen wird, um für eine neue Ein­ heit Platz zu schaffen.
Durch diesen Vorgang kann vorteilhafterweise die Kernmaske an der erwähnten Stützplatte in einem außerhalb der Gießerei­ anlage gelegenen Raum bequem zusammengestellt werden. Bei diesem Zusammenstellvorgang, der in einer entsprechenden Vor­ richtung oder Lehre ausgeführt werden kann, bei der bei­ spielsweise die Kernmaske in einer entsprechenden Arbeitshö­ he horizontal gehalten wird, ist genug Zeit, um genauer zu arbeiten, als wenn die Arbeit am Einsatzort und unter Zeit­ druck ausgeführt werden muß. Einige Zeit vor der geplanten Modellmaskenänderung wird die Einheit oder werden die Einhei­ ten in das Magazin gesetzt, und von dort kann die Einheit rasch im entsprechenden Zeitpunkt zu der Kerneinlegevorrich­ tung überführt werden, und zwar geschieht dies mit einem me­ chanisierten Vorgang, der durch eine Bedienungsperson gesteu­ ert werden kann.
Bei einem System zur Ausführung des Vorgangs nach Anspruch 1 ergibt sich durch die Erfindung eine Kerneinlegevorrichtung, die ausgelegt ist, nach vorne oder hinten in einer Ebene rechtwinklig zu dem Förderpfad für eine Anzahl von aufeinan­ derfolgenden Formabschnitten mit vertikaler Teilungslinie bewegt zu werden, wie auch nach vorne oder hinten in Rich­ tung des Förderweges. Dieses System zeichnet sich dadurch aus, daß die Kerneinlegevorrichtung ausgelegt ist, in lösba­ rer Weise eine Einheit aufzunehmen, die aus Kernmaske und Stützplatte besteht, wobei diese Einheit gegen einen gut de­ finierten Anschlag an der Kerneinlegevorrichtung gestoßen wird, wonach die Sperrfunktion aktiviert wird, sobald die Kerneinlegevorrichtung in der richtigen Lage neben der Reihe von Formabschnitten ankommt, und die Stützplatte mit Verbin­ dungszapfen versehen ist, die automatisch mit entsprechenden Zapfen an der Kerneinlegevorrichtung in Eingriff kommen zur Herstellung einer Fluidverbindung, wenn die Stützplatte gegen den Anschlag fährt.
Durch Unterteilen der Kerneinlegevorrichtung in einen oberen Teil, der in an sich bekannter Weise an zwei Führungsstäben gleitend aufgehängt ist, die rechtwinklig zueinander angeord­ net sind, um einen L- oder U-förmigen Bewegungsplan zu schaf­ fen, und eine Stützplatte, die ausgelegt ist, die Kernmaske aufzunehmen und eine lösbare Verkopplung mit dem ersten Teil der Kerneinlegevorrichtung zu schaffen, wird es möglich, den Kernmaskenwechsel in entsprechender Zeit vorzubereiten, bevor die Kerneinlegevorrichtung in die Lage gebracht wird, von der aus der Kernmaskenwechsel möglich ist. Der Kernmas­ kenwechsel kann auf diese Weise ohne zeitraubende Schraubver­ bindungen ausgeführt werden, und die Kerneinlegevorrichtung ist unmittelbar wirksam, wenn die Kernmaske und die Stütz­ platte sich an der Kerneinlegevorrichtung befinden, und das automatische Koppeln der Fluidverbindung zwischen der Kern­ einlegevorrichtung und der Stützplatte wird gleichzeitig gewährleistet.
Erfindungsgemäß kann die Stützplatte mit Kontaktplatten ver­ sehen werden, die ausgelegt sind, mit angepaßten Kontaktplat­ ten an dem Kerneinleger in Eingriff zu treten, wobei die Kon­ taktplatten der Stützplatte so hergestellt sind, daß sie auf den Kontaktplatten des Kerneinlegers aufliegen.
Durch diese Auslegung ist es möglich, die Stützplatte mit einer einzigen geradlinigen Bewegung in den Kerneinleger ein­ zustoßen, wobei die Stützplatte in ihre Lage im Kerneinleger mit einer gleichartig einfachen Bewegung rechtwinklig zu der ersterwähnten Bewegung abgelassen wird, wenn die Kontaktplat­ ten des Kerneinlegers an denen der Stützplatte anliegen.
Der Kerneinleger ist bevorzugt so ausgelegt, daß mindestens ein Sperrfinger mit konischer Spitze vorhanden ist, der dazu ausgelegt ist, mit einer komplementär geformten konischen Vertiefung in der Stützplatte in Eingriff zu treten. Auf diese Weise erfüllt der Sperrfinger eine Doppelfunktion, wobei die konische Form des Fingers und der Vertiefung eine endgültige Ausrichtung der Stützplatte in der Kerneinlegevor­ richtung sicherstellen, während gleichzeitig der Sperrfinger eine Druckkraft geeigneter Größe ausüben kann, um die Stütz­ platte fest in ihrer Lage im Kerneinleger zu halten, auch dann, wenn bei dem Eindrücken des Kerns in die Formabschnit­ te relativ große Belastungen auftreten.
Bei einer bevorzugten Auslegung eines erfindungsgemäßen Sy­ stems ist eine Magazin vorgesehen, um die aus Kernmaske und Stützplatte bestehende Einheit aufzubewahren. Erfindungs­ gemäß umfaßt das Magazin mindestens zwei Haltegeräte, die ausgelegt sind, je eine Stützplatte dadurch zu halten, daß Sperrfinger an deren Rückseiten erfaßt werden, wodurch die Haltegeräte um eine grundsätzlich vertikale Achse gedreht und vertikal angehoben bzw. abgelassen werden können, während die Stützplatte durch die Sperrfinger gehalten wird.
Auf diese Weise ist es möglich, die Stützplatten zu transpor­ tieren und mit ihnen umzugehen, und diese wie erforderlich abzuliefern durch Verschiebebewegungen des Magazins und durch Schwenkbewegung um die Vertikalachse.
Erfindungsgemäß kann das Magazin gleitend getragen werden, und es ist ausgelegt zu einer genauen Bewegung nach vorne und nach hinten parallel zum Förderweg der Formabschnitte zu der Kerneinlegevorrichtung hin und von ihr weg. Die Aufhän­ gung des Magazins mit Bewegungsmöglichkeit in einer zum Weg der Formabschnitte parallelen Richtung ermöglicht es einer Bedienungsperson, Stützplatten im Kerneinleger an einer von ihm etwas entfernten Stelle zu wechseln.
Erfindungsgemäß kann das Magazin an einer an der Seite des Formsystems angebrachten Führungsschiene aufgehängt werden, die und sich in Bewegungsrichtung der Formabschnitte erstreckt. Auf diese Weise ist ein wohldefinierter Förderweg für das Magazin geschaffen, und die Vorwärts- oder Rückwärts­ bewegung kann entweder von Hand gesteuert oder durch Einset­ zen eines Arbeitszylinders zwischen dem Formsystem und dem Magazin automatisiert werden.
Bei einer bevorzugten Auslegung des erfindungsgemäßen Sy­ stems sind die Halteeinrichtungen als Rahmen entworfen, der über einen Hebelmechanismus zwischen einer oberen und einer unteren Stellung gedreht werden kann, wodurch die Kontakt­ platten der Stützplatte in ein Niveau gesetzt werden, das jeweils gerade über bzw. gerade unter dem durch die Kontakt­ platten der Kerneinlegevorrichtung definierten Niveau ist.
Dadurch kann die an den Haltezapfen aufgehängte Stützplatte in den Kerneinleger hineingestoßen und durch Betätigung des Hebelmechanismus in ihre Stellung an den angepaßten Kontakt­ platten der Kerneinlegevorrichtung abgelassen und durch weiteres Drehen des Handgriffes von der Stützplatte gelöst werden, wonach das gesamte Magazin zu der Stellung außerhalb der Kerneinlegevorrichtung zurückgeführt werden kann.
Erfindungsgemäß können die Stützplatten zu einem Joch verbun­ den werden, das so ausgelegt ist, daß es sich frei um eine Vertikalachse drehen kann durch Lösen einer Sperrklinke, die bewegbar mit dem Magazinrahmen verbunden und so ausgelegt ist, daß sie in einen an dem Joch befestigten Bund ein­ greift.
Auf diese Weise ist es ermöglicht, das Magazin sowohl zum Aufbewahren und Bereithalten von Stützplatten mit Kernmasken zu benutzen, die zu einer bestimmten Zeit in die Kerneinlege­ vorrichtung einzusetzen sind, wie auch zu Aufbau neuer Kern­ masken in Stützplatten, die sich in verschiedenen Stellungen um die Vertikalachse befinden, so daß das Magazin im "Karussell-"Betrieb arbeitet.
Die Stützrahmen und die Verbindungsmechanismen der Sperrklin­ ke können erfindungsgemäß in bestimmter Weise mit dem glei­ chen Steuerhebel gekoppelt sein, wodurch die Bewegungen der Stützrahmen und der Sperrklinke dadurch eingeleitet werden, daß der Steuerhebel in entsprechende Lagen gebracht wird. Auf diese Weise ist eine mechanisch einfache Lösung er­ reicht, wobei es gleichzeitig sichergestellt ist, daß die Funktionen getrennt ausgeführt werden können.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung bei­ spielsweise näher erläutert; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Betriebssystems unter Benutzung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Kerneinlegers mit einer Stützplatte für die Kernmaske,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines erfindungs­ gemäßen Bearbeitungsmagazins, und
Fig. 4a bis 4f eine schematische Darstellung eines Betäti­ gungsablaufs bei dem Bearbeitungsmagazin.
In Fig. 1 ist eine Maschine 1 dargestellt zur Erzeugung von Formabschnitten 2 mit vertikaler Trennlinie. Wie gezeigt, werden die gerade hergestellten Formabschnitte 2′ an dem För­ derer 4 zu dem hinteren Formabschnitt 2′′ in der Reihe von Formabschnitten bewegt. Die Bewegung wird durch einen ange­ zeigten Ausstoßkolben 5 hervorgerufen.
Wenn Formen mit eingelegten Kernen herzustellen sind, soll ein Kern zwischen zwei benachbarte Formabschnitte 2′ und 2′′ eingelegt werden, was in der Praxis dadurch erreicht wird, daß ein Kern in die Form-Eindrückung des Formabschnitts 2′′ in der in Fig. 1 dargestellten Lage der einzelnen Formab­ schnitte eingelegt wird.
Der Kern wird dann durch eine Kerneinlegevorrichtung 6 in seine richtige Lage bewegt. Die Kerneinlegevorrichtung be­ steht aus einem Kerneinleger 7, der gleitend an zwei Füh­ rungsstäben 8 über Führungsbuchsen 9 gehalten wird. Die Füh­ rungsstäbe 8 sind an einer weiteren Reihe von Führungsbuch­ sen 10 befestigt (von denen nur eine in der Zeichnung darge­ stellt ist), die an einer weiteren Reihe von Führungsstäben 11 gleiten. Die Führungsstäbe 11 sind rechtwinklig zum Vor­ schubweg der Formabschnitte ausgerichtet, während die Stäbe 8 parallel zu dieser Vorschubrichtung der Formabschnitte verlaufen. Der Kerneinleger 7 kann dadurch längs eines U-för­ migen Weges verschoben werden, d.h. seitlich aus der Stel­ lung zwischen den Formabschnitten 2′ und 2′′ heraus bzw. in diese hinein zu bzw. von der in Fig. 1 gezeigten Lage außer­ halb der Formenreihe, und in der Bewegungsrichtung der Form­ abschnitte vor und zurück zum Einlegen eines Kerns in den Formeindruck des hintersten Formabschnitts 2′′. Am anderen ex­ tremen Ende außerhalb der Formabschnitte kann der Kerneinle­ ger in Bewegungsrichtung der Formabschnitte zu einer Bedie­ nungsstellung vor der richtigen Ausgangslage des Kerneinle­ gers gebracht werden.
Der untere Teil des Kerneinlegers 7 ist so ausgelegt, daß er eine aus einer Kernmaske und einer Stützplatte bestehende Einheit 12 aufnimmt. Die Zusammenarbeit zwischen dem Kernein­ leger 7 und der Einheit 12 wird später mit Bezug auf Fig. 2 beschrieben.
In Fig. 1 ist auch ein Magazin 24 angezeigt, in dem die Ein­ heiten 12 aus einer Stützplatte und einer Kernmaske gelagert sind, die dort vorbereitet wurden. Das Magazin enthält nach der Darstellung zwei Einheiten 12. Das Magazin kann in Bewe­ gungsrichtung der Formabschnitte vor- und zurückbewegt wer­ den durch Bewegung mittels eines Handgriffes 26 längs eines an der Seite der Maschine 1 befestigten Stabes. Zusätzlich können die im Magazin aufgehängten Einheiten 12 um eine Ver­ tikalachse gedreht werden, so daß die Einheiten 12 zu einer um 180° gedrehten Lage geschwenkt werden können. Die Ausle­ gung und die Betriebsart wird später mit Bezug auf Fig. 3 be­ schrieben.
In Fig. 2 ist der Kerneinleger 7 durch Führungsstäbe 8 über Führungsbuchsen 9 aufgehängt dargestellt. An dem unteren Teil des Kerneinlegers 7 sind Verbindungswinkel 13 an den vier Ecken angebracht. Die Einheit 12 ist in Fig. 2 ohne Kernmaske gezeigt, und deshalb ist in dieser Figur die Stützplatte 15 mit einer umlaufenden Dichtung 14 zur Unter­ druckabdichtung mit der Rückseite der Kernmaske zu deren Si­ cherung sichtbar. An der oberen Seite der Stützplatte sind an den vier Ecken entsprechende Verbindungswinkel 16 ange­ bracht. Die Verbindungswinkel 16 sind so ausgelegt, daß sie auf den Verbindungswinkeln 13 an der Unterseite des Kernein­ legers aufliegen. Eine Befestigung der Stützplatte wird durch eine Zylinder/Kolben-Einheit 18 erreicht, die an dem Kerneinleger 7 angebracht ist, und diese Einheit besitzt ein kegelförmiges Kolbenstangenende 17, das zum Eingriff mit einer entsprechenden kegelförmigen Vertiefung 19 in der oberen Seite der Stützplatte 15 ausgelegt ist.
Die (nicht dargestellte) Kernmaske ist in an sich bekannter Weise an der Stützplatte 15 durch Einschrauben in Schrauben­ bohrungen 20 befestigt, um die Einheit 12 zu vervollständi­ gen. Das Befestigen der Kernmaske kann außerhalb der Gieße­ reistätte stattfinden. Die Einheit 12 wird dann auf das Bear­ beitungsmagazin nach Fig. 3 aufgesetzt.
In Fig. 3 ist das Bearbeitungsmagazin mit der Einheit 12 dar­ gestellt, und zwar ist das Magazin selbst gestrichelt ge­ zeigt. Vom Bearbeitungsmagazin ist der vordere Teil in Lauf­ richtung der Formabschnitte so gezeigt, daß er sich aus der Papierebene herausdreht.
Die Einheit 12 ist an ihrer Rückseite mit Zapfen versehen, die in Vorsprüngen 21 mit komplementär geformten Vertiefun­ gen sitzen. Die Vorsprünge 21 sind an den Enden eines Stabes 22 eines aus zwei Stäben 22 und 23 bestehenden Kreuzes ange­ ordnet, welches die Abstützung für die Einheit 12 bildet. Das Kreuz 22, 23 ist so abgestützt, daß es in einem Rahmen 24 geschwenkt werden kann, und in der gezeigten Ausführung kann dieser Rahmen nach vorne und nach hinten in Längsrich­ tung der Formabschnitte an der Außenseite der Formmaschine 1 bewegt werden. Der Rahmen 24 ist so ausgelegt, daß er an einer an der Maschine 1 befestigten Schiene gleitet, und er wird auch noch durch eine Bodenschiene abgestützt. Der Rah­ men 24 wird mittels des fest am Rahmen 24 befestigten Hand­ griffs 26 (Fig. 1) nach vorne und hinten bewegt.
Das Kreuz 22, 23 kann um eine parallel zur Längsachse des Stabes 23 verlaufende Achse geschwenkt werden, wenn der Sperrstift 27 aus einer Vertiefung in der an dem Arm 23 befe­ stigten Platte 28 herausgezogen wird. Der Sperr- oder Hemm­ stift ist so ausgelegt, daß er (Fig. 3) durch Bewegung einer Welle 29 nach oben bzw. unten bewegt werden kann, die an einem Ende mit einem Handgriff 30 versehen ist und an deren gegenüberliegendem Ende ein Exzenter 35 angebracht ist, wel­ cher die Drehbewegung der Welle 29 in eine Translationsver­ schiebung des in einer Führung 31 gehaltenen Stiftes 27 um­ setzt. Wenn der Stift 27 aus der Sperrlage zurückgezogen ist, kann das Kreuz 22, 23 z.B. um 180° von Hand gewendet werden.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß das Kreuz 22, 23 zwischen einer oberen und einer unteren Stellung gedreht werden kann, nämlich der auf der linken Seite gestrichelt gezeichneten Lage und der an der rechten Seite ausgezogen gezeichneten Lage. Auf diese Weise wird das Kreuz 22, 23 an dem Rahmen 24 über einen nach hinten abstehenden Arm 32 angebracht, der an dem Rahmen an dem Lager 33 angelenkt ist. Die Schwenkung wird mit Hilfe der Rolle 34 bewirkt, die an der Welle 29 an­ gebracht ist und sich aus diesem Grunde gegen den unteren Teil des Stabes 23 des Kreuzes anlegt, wenn die Welle 29 mit dem Handgriff 30 gedreht wird.
Es zeigt sich aus Fig. 3, daß der Handgriff 30 zur Betäti­ gung sowohl der Rolle 34 als auch des Exzenters 35 über die Welle 39 benutzt wird, indem der Handgriff in die gestri­ chelt eingezeichnete Endstellung gebracht wird.
Die Betätigung des Bearbeitungsmagazins wird nachfolgend durch die Betätigungsabfolge in Fig. 4 erklärt.
In Fig. 4a wird die Betätigungsvorrichtung 24 zu der Kernein­ legevorrichtung hin bewegt, die am Boden mit einer Einheit 12 A aus einer Stützplatte und einer Kernmaske versehen ist. Die Einheit 12A hängt an dem Kerneinleger 7 durch die ange­ zeigten Verbindungswinkel 16, 13. In der Betätigungsvorrich­ tung hängt eine fertiggestellte Einheit 12B.
In Fig. 4b wurde das Kreuz 22, 23 durch Drehen des Hand­ griffs 30 und Andrücken der Rolle 34 gegen den Stab 23 ange­ hoben. Die Vorsprünge 21 wurden dadurch dazu gebracht, an den Zapfen an der Rückseite der Einheit 12A anzugreifen. Die Einheit 12A hängt deshalb an den Vorsprüngen 21, und die Ver­ bindungswinkel 13, 16 sind nicht miteinander in Eingriff.
In Fig. 4c wurde der Handgriff 30 in seine Ausgangslage zu­ rückgestellt, wodurch die Rolle 34 von dem Stab 23 des Kreu­ zes abgezogen wird, und die Einheit 12A wurde in ihre untere Stellung abgesenkt.
In Fig. 4d wird das Kreuz 22, 23, wie vorher in der Erklä­ rung der Fig. 3 beschrieben, gelöst und um 180° gedreht. Die mit 12B bezeichnete Einheit wird durch Betätigung des Hand­ griffs 30 durch Andrücken der Rolle 34 an den Stab 23 angeho­ ben.
In Fig. 4e wird das Bearbeitungsmagazin in den Kerneinleger 7 hineingestoßen, und die Verbindungswinkel werden übereinan­ der ausgerichtet.
In Fig. 4f wird die Einheit 12B dadurch abgelassen, daß der Handgriff 30 zurückgeführt wird, wodurch die Rolle 34 aus ihrer Anlage an dem Stab 23 abgezogen wird. Die Vorsprünge 21 werden dadurch von der Einheit 12B gelöst und das Bearbei­ tungsmagazin wird dann von dem Kerneinleger in die in Fig. 4a gezeigte Ausgangsstellung zurückgeführt, und so ist der Ablauf beendet.

Claims (10)

1. Verfahren zum Wechseln von Kernmasken bei einer Kerneinle­ gevorrichtung (6) eines automatischen Formsystems (1), wobei die Kerneinlegevorrichtung ausgelegt ist, einen in einer Kernmaske sitzenden Kern in einen Formeindruck eines gerade erzeugten Formabschnitts (2′′) von einer Lage außerhalb des Laufweges der Formabschnitte (2) zu bewe­ gen, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) die Kernmaske zunächst an einer Stützplatte (15) ange­ bracht ist, die zum Beaufschlagen mit einem Unterdruck oder einem Überdruck ausgelegt ist, um den Kern oder die Kerne in ihrer Lage in der Maske zu halten,
  • b) die aus Maske und Stützplatte bestehende Einheit (12) in einem Magazin (24) in der Nähe der Kerneinlegevor­ richtung (7) gespeichert wird,
  • c) die aus Maske und Stützplatte bestehende Einheit (12) von dem Magazin (24) zu der Kerneinlegevorrichtung (6) überge­ ben wird, wo sie lösbar angeordnet und festgehalten wird mit Errichtung einer Fluidverbindung zwischen der Einheit (12) und der Kerneinlegevorrichtung (6) zum Aufbringen eines Unterdruckes oder eines Überdruckes auf die Kernmas­ ke und
  • d) die Einheit (12) nach Verwendung von der Kerneinlegevor­ richtung (6) durch Lösen einer Sperre abgenommen und zu dem Magazin (24) zurückgeführt wird, wo sie zur späteren Verwendung gehalten oder ggf. von Hand abgenommen wird, um Platz für eine neue Einheit zu schaffen.
2. System zur Ausführung eines Verfahren nach Anspruch 1, mit einer Kerneinlegevorrichtung (6), die zur Bewegung nach vorne und nach hinten rechtwinklig zu einem Förderer für eine Reihe aufeinanderfolgender Formabschnitte (2) mit vertikaler Trennlinie und auch in Bewegungsrichtung des Förderers nach vorne und hinten ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerneinlegevorrichtung (6) ausgelegt ist, in lösbarer Weise eine aus Kernmaske und Stützplatte beste­ hende Einheit (12) aufzunehmen, wobei die Einheit gegen einen wohldefinierten Anschlag an der Kerneinlegevorrich­ tung (6) angeschoben wird, um dann die Sperrfunktion zu aktivieren, wenn die Kerneinlegevorrichtung (6) sich in einer Lage längs der Reihe von Formabschnitten befindet, und daß die Stützplatte (15) mit Verbindungszapfen (21) versehen ist, die automatisch mit entsprechenden Zapfen (40) der Kerneinlegevorrichtung (6) in Eingriff treten, um eine Fluidverbindung zu errichten, wenn die Stützplat­ te (15) zu dem Anschlag vorbewegt wird.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (15) mit Verbindungsteilen (16) versehen ist, die zum Eingriff mit entsprechenden Verbindungsteilen (13) an dem Kerneinleger (7) ausgelegt sind, wobei die Verbindungsteile (16) der Stützplatte (15) auf den Verbin­ dungsteilen (13) des Kerneinlegers aufsitzen.
4. System nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerneinleger (7) mindestens einen Sperrfinger (17) mit konischer Spitze besitzt, ausgelegt zum Eingriff mit einer komplementär geformten konischen Vertiefung (19) in der Stützplatte (15) .
5. System nach Anspruch 2 mit einem Magazin (24) zum Spei­ chern der aus Kernmaske und Stützplatte bestehenden Ein­ heit (12), dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (24) mindestens zwei Halteeinrichtungen (22, 23) umfaßt, die zum Halten einer Stützplatte (15) durch Eingriff von Sperrfingern an dessen Rückseite aus um eine grundsätz­ lich vertikale Achse gedreht werden und in vertikaler Richtung angehoben bzw. abgelassen werden kann, während die Stützplatte (15) in den Sperrfingern aufgehängt sitzt.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (24) gleitend aufgehängt und zur genauen Vor- und Rückbewegung der Formabschnitte (2) zu der Kerneinlegevor­ richtung (6) hin und von ihr weg ausgelegt ist.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (24) an einer an der Seite des Formsystems (1) be­ festigten Führungsschiene (42) getragen ist, die in der Laufrichtung der Formabschnitte verläuft.
8. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen (22, 23) als ein Rahmen aufgebaut sind, der über einen Hebelmechanismus (29) zwischen einer oberen und einer unteren Lage gedreht werden kann, in der die Kontaktplatten (16) der Stützplatte (15) in einer Ebene jeweils gerade über bzw. gerade unter der durch die Kontaktplatten (13) der Kerneinlegevorrichtung (6) defi­ nierten Ebene sitzen.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen (22, 23) mit einem Joch verbunden ist, das so ausgelegt ist, daß es frei um eine Vertikalachse schwen­ ken kann nach Lösen einer Sperrklaue (31), die in dem Ma­ gazinrahmen (24) so angebracht ist, daß sie sich bewegen kann und die in einen an dem Joch befestigten Bund (28) eingreift.
10. System nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kopplungsmechanismus des Stützrahmens (22, 23) und die Sperrklinke (31) mit dem gleichen Steu­ erhebel (29) verbunden sind, wodurch die Bewegungen des Stützrahmens (22, 23) und der Sperrklinke (31) dadurch eingeleitet werden, daß der gemeinsame Steuerhebel (29) in die zugehörigen Lagen gebracht wird.
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