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DE4008176A1 - Strassengaengig transportierbare brechanlage - Google Patents

Strassengaengig transportierbare brechanlage

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Publication number
DE4008176A1
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Germany
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caterpillar
road
trestles
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DE4008176A
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English (en)
Inventor
Erfinder Wird Nachtraeglich Benannt Der
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Caterpillar Global Mining Europe GmbH
Original Assignee
Kloeckner Becorit GmbH
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Publication date
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Priority to AU72754/91A priority patent/AU7275491A/en
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material
    • B02C21/02Transportable disintegrating plant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine straßengängig transpor­ tierbare Brechanlage, deren Brecher auf einem langge­ streckten, starren Rahmen gelagert ist, der von meh­ reren auf dem Untergrund aufstehenden Fahrwerken oder Stützböcken getragen wird und mehrere höhenverstellba­ re Hubstützen aufweist, die im ausgefahrenen Zustand die Fahrwerke oder Stützböcke vom Untergrund abheben.
Brechanlagen der genannten Art werden verwendet, um beim Aufbruch von Straßen oder Abbruch von Bauwerken den anfallenden Bauschutt gleich an Ort und Stelle aufzubereiten und wiederverwendbare Stoffe, z. B. Granulate als Zuschlag für Beton oder bituminöse Straßendecken zu gewinnen. Für Aufbrucharbeiten an Autobahnen ist es bekannt, mobile Brechanlagen zu verwenden, deren Rahmen mit einem kompletten, straßen­ gängigen Räderfahrwerk versehen ist. Diese Räderfahr­ werke sind sehr aufwendig und müssen für den Straßen­ verkehr zugelassen sein, wenn sie nicht nur zum Um­ setzen der Anlage auf der Baustelle, sondern auch zum Transport von Baustelle zu Baustelle über die Straße verwendet werden sollen. Für Baustellen mit schwierigem Untergrund sind solche Räderfahrwer­ ke allerdings nur schlecht geeignet.
Für den zuletzt genannten Einsatzzweck verwendet man nach dem Stand der Technik üblicherweise mobile Brech­ anlagen, deren Rahmen mit einem schweren Raupenfahr­ werk versehen ist. Solche auch in Steinbrüchen oder in Tagebaubetrieben verwendeten mobilen Brecher müssen allerdings für den Straßentransport auf geeignete straßengängige Transportfahrzeuge, beispielsweise Tieflader oder Kesselbrücken geladen werden. Letzteres ist insofern problematisch, als die Brechanlage und die Raupenfahrwerke verhältnismäßig hoch bauen, so daß es nur schwer möglich ist, unterhalb der beim Straßentransport maximal zulässigen Höhe zu bleiben.
Nach dem Stande der Technik sind schließlich auch so­ genannte semi-mobile Brechanlagen bekannt, bei denen der starre Rahmen von starren Stützböcken, beispiels­ weise in Form von Kufenstützböcken getragen wird. Die­ se Brechanlagen werden für den straßengängigen Trans­ port oder für den Transport auf der Baustelle mittels eines schweren Krans auf ein geeignetes, straßengängi­ ges Transportfahrzeug gesetzt.
Bei allen Brechanlagen der oben diskutierten Art ist es wichtig, den Rahmen während der Brecharbeiten genau horizontal auszurichten, damit die schweren, umlaufen­ den Teile der Brechanlage die Lager nicht ungünstig belasten. Aus diesem Grunde ist bei den bekannten Brechanlagen der starre Rahmen mit den höhenverstell­ baren Hubstützen versehen, die im ausgefahrenen Zu­ stand die Fahrwerke oder Stützböcke vom Untergrund abheben, um den Rahmen auch bei unebenem Untergrund genau horizontal ausrichten zu können. Die vom Unter­ grund abgehobenen Fahrwerke oder Stützböcke können im angehobenen Zustand mit geeigneten Mitteln unter­ füttert werden, bis der auf ihnen aufliegende Rahmen genau horizontal liegt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die straßengängig trans­ portierbare Brechanlage der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß sie beim Transport über die Straße eine geringe Bauhöhe hat und beson­ ders einfach auf- und abzubauen und zu transportieren ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung aus­ gehend von der Brechanlage der eingangs genannten Art vor, daß die Fahrwerke oder Stützböcke mittels Schnellverbindungseinrichtungen lösbar an dem Rahmen befestigt sind und die Hubstützen so bemessen und angeordnet sind, daß bei angehobenem Rahmen und abge­ nommenen Fahrwerken oder Stützböcken unter dem Rahmen Raum für das Unterfahren eines straßengängigen Trans­ portfahrzeuges, insbesondere einer Kesselbrücke vor­ handen ist.
Die Brechanlage gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß sie ohne aufwendiges, straßengängiges und zulas­ sungsbedürftiges Räderfahrwerk und ohne schwere Lade­ kräne auskommt und beim Transport über die Straße eine sehr geringe Bauhöhe hat. Zum Transport können nämlich die Raupenfahrwerke oder Stützböcke bei mit­ tels der höhenverstellbaren Stützfüße angehobenem Rah­ men mit wenigen Handgriffen von dem Rahmen abgeschla­ gen werden. In den hierdurch frei gewordenen Raum unterhalb des Rahmens kann dann das Transportfahr­ zeug, z. B. eine Kesselbrücke eingefahren werden. Auf dieses Transportfahrzeug wird dann der Rahmen durch Einfahren der höhenverstellbaren Stützfüße aufge­ setzt. Da der Rahmen unmittelbar auf dem Transport­ fahrzeug aufliegt, kommt für den Transport die Bauhö­ he der Raupenfahrwerke bzw. Stützböcke in Fortfall:
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfin­ dung ist gekennzeichnet durch ein vorderes, als Rau­ pendolly ausgebildetes Raupenfahrwerk, mit welchem das vordere Ende des Rahmens über ein lösbares Sattel­ schleppergelenk verbunden ist und zwei jeweils als Raupenschiff ausgebildete Raupenfahrwerke, von denen jedes an einem hinteren seitlichen Längsholm des Rah­ mens lösbar befestigt ist. Diese Ausführungsform der Brechanlage hat den Vorteil, daß sie auf der Bau­ stelle auch bei sehr schwierigem Untergrund verfahren werden kann.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Raupenfahrwerke gegen die starren Stütz­ böcke austauschbar sind. Hierdurch bilden der starre Rahmen einerseits und die Raupenfahrwerke und starren Stützböcke andererseits gewissermaßen ein Baukasten­ system, welches eine Anpassung an die jeweiligen Gege­ benheiten auf der Baustelle ermöglicht. Außerdem hat dieses Baukastensystem Vorteile im Hinblick auf die Fertigung, Ersatzteilhaltung und Wartung, weil die einzelnen Baukastenbestandteile gesondert gefertigt und gewartet und im Bedarfsfall einzeln ausgetauscht werden können.
Die Schnellverbindungseinrichtungen weisen zweckmäßig vertikal verlaufende Zapfen auf, die von oben in ent­ sprechende Aufnahmeöffnungen an den Raupenfahrwerken bzw. Stützböcken einsteckbar sind und in diesen Auf­ nahmeöffnungen durch Sicherungsmittel festlegbar sind. Das Einführen der vertikal verlaufenden Zapfen in entsprechende Aufnahmeöffnungen an den Raupenfahr­ werken bzw. Stützböcken ist insofern vorteilhaft, als die höhenverstellbaren Stützfüße im wesentlichen ver­ tikale Bewegungen ermöglichen, die auf diese Weise für das Herstellen und Lösen der Schnellverbindungen herangezogen werden können.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgen­ den anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Eine Brechanlage gemäß der Er­ findung in einer ersten Aus­ führungsform in Seitenansicht.
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1;
Fig. 3 Eine Brechanlage gemäß der Er­ findung in einer zweiten Aus­ führungsform in Seitenansicht;
Fig. 4 einen vertikalen Schnitt durch eine der Schnellverbindungsein­ richtungen.
In der Zeichnung ist der Brecher der Anlage, beim Aus­ führungsbeispiel eine Prallmühle, mit dem Bezugszei­ chen 1 bezeichnet. Der Brecher ist auf einem langge­ streckten rechteckigen Rahmen 2 gelagert, der wegen der großen Bauhöhe des Brechers im Bereich des Brechers 1 eine nach unten gerichtete Abkröpfung auf­ weist. Im vorderen Bereich weist der Rahmen 2 eine Plattform 2a auf, die ein dieselhydraulisches An­ triebsaggregat 3 für den Brecher und gegebenenfalls die Fahrwerke trägt. Die Plattform 2a ist an ihrer Unterseite mit einem Gelenkzapfen 4 versehen, der von oben in eine entsprechende Aufnahmeöffnung 5 an der Oberseite des Fahrgestelles eines vorzugsweise hydrau­ lisch angetriebenen Raupendolly 6 einsteckbar ist. Der Gelenkzapfen 4 und die Aufnahmeöffnung 5 bilden gemeinsam ein Sattelschleppergelenk.
Weiterhin sind an dem Rahmen 2 an den seitlichen hin­ teren Längsholmen 2d Raupenfahrwerke 7 befestigt, die jeweils als Raupenschiff ausgebildet sind und im Be­ darfsfall mit hydraulischen Antrieben versehen sein können. Die Verbindung zwischen den Raupenfahrwerken 7 und den Längsholmen 2b (siehe Fig. 4 ) erfolgt durch vertikal verlaufende Zapfen 8, die von oben in ent­ sprechende Aufnahmeöffnungen 9 an den Längsträgern 10 der Raupenfahrwerke 7 einsteckbar sind und durch Sicherungsmittel 11 gesichert sind. Die Lastübertra­ gung zwischen den Längsholmen 2b, des Rahmens 2 und den Raupenfahrwerken 7 erfolgt im wesentlichen durch hakenförmige Ansätze 12 an den Längsholmen 2b, die sich von oben auf die Längsträger 10 der Raupenfahr­ werke 7 auflegen.
Der rückwärtige Teil des Rahmens 2 trägt die für die Beschickung des Brechers 1 erforderlichen Fördermit­ tel 13 sowie ein Fördermittel zum Abtransport des gebrochenen Gutes. Das Fördermittel verläuft zu diesem Zweck vom Brecheraustrag her zum Ende der Brechanlage hin ansteigend.
Der Rahmen 2 ist mit mindestens 3 höhenverstellbaren Hubstützen 15 versehen, die vorzugsweise hydraulisch angetrieben sind, aber auch andere Antriebsmittel ha­ ben können. Die vertikalen Bewegungswege der Hub­ stützen 15 sind so groß bemessen, daß bei ausgefahre­ nen Hubstützen 15 die Raupenfahrwerke 6 und 7 problem­ los von dem Rahmen 2 abgeschlagen und unter dem Rahmen 2 weggezogen oder weggefahren werden können. Die Hubstützen 15 haben weiterhin einen derartigen Abstand voneinander, daß bei abgeschlagenen Raupen­ fahrwerken 6 und 7 ein geeignetes Transportfahrzeug, beispielsweise eine Kesselbrücke (in der Zeichnung nicht dargestellt), problemlos unter den Rahmen 2 fahren kann. Auf dieses Transportfahrzeug wird sodann durch Einfahren der Hubstützen 15 der Rahmen 2 aufge­ setzt.
Beim in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind anstelle der Raupenfahrwerke 6 und 7 Stützböcke 16 und 17 vorgesehen, die vorzugsweise als Kufenstütz­ böcke ausgebildet sind. Die Verbindung zwischen den Stützböcken 16 und 17 und dem Rahmen 2 erfolgt mit­ tels gleichartiger Schnellverbindungsmittel, d. h. al­ so mittels der Zapfen 4, 8 und der hakenförmigen Ansätze 12 am Rahmen 2 und entsprechenden Aufnahmen an den Stützböcken 16 und 17. Auf diese Weise sind im Bedarfsfall die Stützböcke 16 und 17 gegen die Raupen­ fahrwerke 6 und 7 austauschbar.

Claims (4)

1. Straßengängig transportierbare Brech­ anlage, deren Brecher auf einem langgestreckten star­ ren Rahmen gelagert ist, der von mehreren auf dem Un­ tergrund aufstehenden Fahrwerken oder Stützböcken ge­ tragen wird und mehrere höhenverstellbare Hubstützen aufweist, die im ausgefahrenen Zustand die Fahrwerke oder Stützböcke vom Untergrund abheben, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrwerke (6, 7) oder Stützböcke (16, 17) mit­ tels Schnellverbindungseinrichtungen (4, 5; 8, 9) lös­ bar an dem Rahmen (2) befestigt sind und die Hub­ stützen (15) so bemessen und angeordnet sind, daß bei angehobenem Rahmen (2) und abgenommenen Fahrwerken (6, 7) oder Stützböcken (16, 17) unter dem Rahmen (2) Raum für das Unterfahren eines straßengängigen Trans­ portfahrzeuges, insbesondere einer Kesselbrücke vor­ handen ist.
2. Brechanlage nach Anspruch 1, gekenn­ zeichnet durch ein vorderes, als Raupendolly (6) aus­ gebildetes Raupenfahrwerk, mit welchem das vordere Ende des Rahmens (2) über ein lösbares Sattelschlep­ pergelenk (4, 5) verbunden ist und zwei jeweils als Raupenschiff (7) ausgebildete Raupenfahrwerke, von denen jedes an einem hinteren seitlichen Längsholm (2b) des Rahmens (2) lösbar befestigt ist.
3. Brechanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Raupenfahrwerke (6, 7) gegen die starren Stützböcke (16, 17) aus­ tauschbar sind.
4. Brechanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnellver­ bindungseinrichtungen (4, 5; 8, 9) vertikal verlaufen­ de Zapfen (4; 8) aufweisen, die von oben in ent­ sprechende Aufnahmeöffnungen (5; 9) an den Raupenfahr­ werken (6; 7) einsteckbar sind und mit diesen Aufnah­ meöffnungen (5; 9) durch Sicherungsmittel (11) fest­ legbar sind.
DE4008176A 1990-03-12 1990-03-12 Strassengaengig transportierbare brechanlage Withdrawn DE4008176A1 (de)

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