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DE9115117U1 - Für den Staßenverkehr geeignete Anlage zur Zerkleinerung und/oder Aufbereitung von Naturstein oder Bauschutt - Google Patents

Für den Staßenverkehr geeignete Anlage zur Zerkleinerung und/oder Aufbereitung von Naturstein oder Bauschutt

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Publication number
DE9115117U1
DE9115117U1 DE9115117U DE9115117U DE9115117U1 DE 9115117 U1 DE9115117 U1 DE 9115117U1 DE 9115117 U DE9115117 U DE 9115117U DE 9115117 U DE9115117 U DE 9115117U DE 9115117 U1 DE9115117 U1 DE 9115117U1
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crusher
plant according
discharge
chassis
screening machine
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DE9115117U
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material
    • B02C21/02Transportable disintegrating plant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

Für den S traßenverkehr_geeignete_Anlage_zur_Zerkl_e i_nerung und/oder Aufbereitung von Naturstein oder Bauschutt
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine für den Straßenverkehr geeignete Anlage zur Zerkleinerung und/oder Aufbereitung von Naturstein oder Bauschutt, umfassend ein Beschickungsaggregat für Aufgabematerial mit einem Vorsieb zur Unterkornabtrennung vom Aufgabematerial, einen Brecher und wenigstens einen Abzugsförderer für zerkleinertes Gut, sowie ein Antriebsaggregat, Begehungsbühne und Bedienungspod est.
Für die schnelle Verarbeitung bzw. Aufbereitung von Bauschuttmaterial an Ort und Stelle eines Abbruchs besteht an vielen Orten, insbesondere in Ballungsgebieten mit maroder bzw. baufälliger Bausubstanz ein zur Zeit rapide steigender Bedarf. Man will mit derartigen Anlagen erreichen, beim Abbruch anfallende Massen alten Baumaterials in zumindest wiederverwendbare Zuschlagstoffe zu trennen und aufzubereiten. Damit sollen unter anderem Material- Transport- und Bevorratungskosten eingespart werden. Weil es sich vielfach um mittlere bis kleine Abbruchobjekte handelt, sind hier schnell einsetzbare und daher für den Straßenverkehr geeignete Anlagen gefragt, die möglichst ohne An- Ab- oder Umrüstarbeiten und somit ohne hierfür erforderliche Kosten schnell von einer Baustelle zur anderen Baustelle verbracht werden können .
Aus der DE - OS 40 08 176 ist eine straßengängig transportierbare Brechanlage bekannt. Bei dieser ist ein Brecher auf einem langgestreckten starren Rahmen gelagert, der von mehreren auf dem Untergrund aufstehenden Fahr-
werken oder Stützböcken getragen wird und mehrere höhenverstellbare Hubstützen aufweist, die im ausgefahrenen Zustand die Fahrwerke oder Stützdecke vom Untergrund abheben. Um für den Transport über die Straße die Bauhöhe dieser Brechanlage zu reduzieren und den Transport sowie den Auf- und Abbau zu vereinfachen, schlägt die bekannte Brechanlage vor, daß die Fahrwerke oder Stützböcke mittels Schnellverbindungseinrichtungen lösbar am Rahmen befestigt sind und die Hubstützen so bemessen und angeordnet sind, daß bei angehobenem Rahmen und abgenommenen Fahrwerken oder Stützböcken unter dem Rahmen Raum für das Unterfahren eines straßengängigen Transportfahrzeuges, insbesondere einer Kesselbrücke vorhanden ist.
Ersichtlich erfordert die bekannte Brechanlage nach beendeter Straßenüberführung zum Aufbau an einer neuen Baustelle einen erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand für den stationären Umbau, und ebenso umgekehrt einen hohen Aufwand an Umrüstzeit, um die Anlage aus dem stationären Zustand in den verfahrbaren Zustand umzurüsten. Eine derartige Anlage ist somit für häufigen und schnellen sowie kostengünstigen Standortwechsel ungee ignet.
Durch die GB - A 2, 220, 152 ist eine fahrbare Zerkleinerungseinrichtung bekannt, die aus einem Grundrahmen mit darunter angeordneten Radfahrwerken besteht. Als Aufbauten sind ein Bunker mit einer Vibrationsabzugseinrichtung, ein Sieb, ein Minibagger, eine Zuführeinrichtung zum Brecher, ein Brecher, Antriebseinrichtungen für den Brecher sowie den Bagger und ein Abzugs förderband vorgesehen. Eine derartige Anlage ist verhältnismäßig sperrig ausgebildet, wodurch ihre Mobilität erheblich beeinträchtigt wird.
Die EP-A 334 143 betrifft ein Gerät zum Zerkleinern von Material, insbesondere Gestein wie Bau- und Straßenbaumaterial, das getragen von einem Fahrwerk ein Brech-
werk, eine das zu zerkleinernde Material dem Brechwerk zuführende Zufuhreinrichtung, eine das zerkleinerte Material vom Brechwerk abtransportierende Transportvorrichtung sowie wenigstens einen Motor für den Antrieb des Fahrwerkes und der von diesem getragenen, einen Antrieb benötigenden Komponenten aufweist.
Ein Nachteil der Anlage ist darin begründet, daß der Grundrahmen des Fahrgestells mit vorgegebenen Komponenten bestückt ist, die auf einer Baustelle zum Beispiel bei auftretenden unterschiedlichen Materialien den Aufbereitungs-Anforderungen nicht gerecht werden. Einerseits ist somit die Anlage sperrig und erfordert bei Umsetzung von einer Baustelle zur anderen einen erheblichen Aufwand an Arbeit und Zeit zur Umrüstung, andererseits kann die Anlage nur für begrenzte Anwendungsfälle wie Aufbereitung von Ziegelsteinmauerwerk eingesetzt werden. Wegen der vergleichsweise langsamen Geschwindigkeit des Fahrwerks und der sperrigen Ausladung kann das Gerät nur mit Sondergenehmigung, beispielsweise unter Begleitung durch ein Sicherungsfahrzeug, den Standort wechseln.
Aus der DE - A - 1 607 502 ist eine weitere mobile Brecheranlage bekannt, bei der die in Betriebsstellung über das für Straßenverkehr vorgeschriebene Höhenmaß überstehenden Bauteile absenkbar angeordnet und beispielsweise über Gelenke schwenkbar ausgebildet sind. Dabei ist der Materialbunker und der ihn unten abschließende Plattenförderer schwenkbar am Fahrgestell gelagert und durch eine Hebevorrichtung höhenverstellbar. Weiterhin ist ein den Gutübergang zwischen dem Bunker, dem Plattenförderer und dem Einlauf des Brechers bildendes Sieb schwenkbar am Guteinlauf gelagert und mit dem Bunker durch eine Gelenklasche verbunden. Das Sieb ist mit dem Bunker absenkbar .
Ersichtlich wird für die Ausbildung der bekannten Brecheranlage ein nachteilig hohes Maß an technischem Aufwand erforderlich. Infolgedessen beansprucht eine derartige
-A-
Anlage sowohl bein Abbau einer zu verlassenden Baustelle als auch beim Wiederaufbau an einer neuen Baustelle einen nachteilig hohen Aufwand für die jeweils erforderliche Umrüstung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine für den Straßenverkehr geeignete Anlage zur Zerkleinerung und/oder Aufbereitung von Naturstein oder Bauschutt der eingangs genannten Art anzugeben, die ohne jeden Aufwand für Auf-Um- und Abrüstung problemlos im stationären Betrieb an mittleren und kleinen Baustellen schnell verfügbar ist und ebenso problemlos von Baustelle zu Baustelle versetzbar ist, und welche dadurch einen besonders wirtschaftlichen Betrieb ermöglicht, daß sie unter Verzicht auf erhöhten technischen Aufwand die Schwierigkeiten und technischen Grenzen bekannter Anlagen vermeidet.
Diese Aufgabe wird mit einer für den Straßenverkehr geeigneten Anlage zur Zerkleinerung und/oder Aufbereitung von Naturstein oder Bauschutt der im Oberbegriff des Hauptanspruchs genannten Art dadurch gelöst, daß diese innerhalb der für uneingeschränkten Straßenverkehr zuläßigen Abmessungen als fahrbare Einheit auf einem Zweiachs-Anhängerfahrzeug aufgebaut ist.
Die Anlage benötigt zwischen stationärem Betriebszustand und einem verkehrstuchti gen Transportzustand beim Verziehen über die Straße keinerlei Umrüstungsarbeit und kann von jeder mit einer Kupplung ausgerüsteten Zugmaschine mit Fahrgeschwindigkeiten von mindestens 80 km/i problemlos von Baustelle zu Baustelle versetzt und am neuen Betriebsort angekommen, nach Abkoppeln von der Zugmaschine unmittelbar in Betrieb genommen werden. Die Anlage verbindet somit höchste Mobilität mit unkompliziertem und äußerst kompaktem Aufbau und ergibt somit ein äußerst vorteilhaftes Verhältnis zwischen Kosten und betriebswirtschaftlichem Erlös.
Eine Ausgestaltung sieht vor, daß an einem Ende des Fahrgestells des Anhängerfahrzeuges ein auf einem Stützgerüst feststehend angeordneter Aufgabetrichter mit in Förderrichtung schräg- aufwärts gerichtetem Förderboden vorgesehen und der Förderboden als Siebdeck der durch einen Vibrator in Förder- und Klassierschwingungen erregbaren Vorsiebmaschine ausgebildet ist.
Mit großem Vorteil ist die Anlage mit diesem Layout in der Lage, beispielsweise Abbruch von Ziegelsteinmauerwerk in einerseits als Zuschlagsstoffe für Beton und dergleichen geeigneten Ziegelbruch und vom Vorsieb ausgeschiedenes Feingut wie Mörtelsand etc. aufzubereiten.
Eine Ausgestaltung sieht vor, daß der Brecher etwa in der Mitte zwischen den beiden Achsen des Anhängerfahrzeuges angeordnet ist.
Hierdurch ergibt sich für das Anhängerfahrzeug eine günstige Lastverteilung der Anlagenelemente mit Schwerpunkt zwischen beiden Achsen, wodurch eine sehr gute Straßenlage erreicht wird.
Besonders wichtig ist hierbei eine platzsparende und gedrungene Zuordnung der Anlage&eegr;elemente zueinander. In diesem Sinne sieht eine Ausgestaltung vor, daß der Überlauf der Vorsiebmaschine sich unmittelbar oberhalb des Brechers befindet und in das 3rechermaul austragend mündet. Auf diese Weise wird ein Element für den Zwischentransport von der Vorsiebmaschine zum Brecher vermieden. Dies wirkt sich besonders günstig auf die Gesamtlänge der Anlagenelemente und damit auf den Achsabstand des Anhängerfahr&zgr;euges aus.
Weil bei einem Einachs-Anhänger der vordere Fahrschemel üblicherweise mit einem Kugellenkkranz ausgestattet ist und der Fahrgestellrahmen an dieser Stelle eine Kröpfung nach oben aufweist, ist vorteilhaft dem Aufgäbe trichter entgegengesetzt am vorderen Ende des Fahrgestells ein Dieselmotor-Antriebsaggregat angeordnet und steht über eine Kupplung und einen Keilriemenantrieb mit dem Brecher
in direkter Antriebsverbindung.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung sind entsprechend den Merkmalen der Unteransprüche vorgesehen.
Die Erfindung wird in einer schematischen Zeichnung in einer bevorzugten Ausführungsform gezeigt, wobei aus der Zeichnung weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung entnehmbar sind.
Die für den Straßenverkehr geeignete Anlage zur Zerkleinerung und/oder Aufbereitung von Naturstein oder Bauschutt umfaßt ein Beschickungsaggregat 21 für Aufgabematerial mit einem Vorsieb 5 zur Unterkornabtrennung vom Aufgabematerial, einen Brecher 6 und wenigstens einen Abzugsförderer 14 für zerkleinertes Gut, sowie ein Antriebsaggregat 10, Begehungsbühne 12 mit Bedienungspodest. Das Anhängerfahrzeug 20 weist den Fahrgestellrahmen 13 mit den beiden Achsen 7a und 7b auf. Die gesamte Anlage ist erfindungsgemäß innerhalb der für uneingeschränkten Straßenverkehr zulässigen Abmessungen als fahrbare Einheit auf dem Zweiachs-Anhängerfahr&zgr;eug 20 aufgebaut. Solche Abmessungen sind beispielsweise eine Länge über alles von der Anhängerzugdeichsel bis zur Projektion des nach hinten überstehenden Abzugförderers 14 von 10 m, ein Achsabstand zwischen Vorderachse 7a und Hinterachse 7b von 5,6 m und eine Höhe H zwischen Fahrbahn und Oberkante Beschickungsaggregat 21 zwischen 3,3 und maximal 3,8 m. Mit diesen Abmessungen und diesem Fahrgestell 20 kann die Anlage ohne Sondergenehmigung von jeder über eine Anhängerkupplung verfügenden Zugmaschine mit 80 kmh Geschwindigkeit über das öffentliche Straßenverkehrsnetz verfahren werden. Hierzu bedarf es erfindungsgemäß keinerlei Umrüstungsarbeiten und keinerlei Arbeiten zur Betriebsaufstellung am neuen Standort, bis auf das von Hand zu betätigende ansich bekannte Ausfahren von Stützfüßen 19a, 19b, 19c.
Am hinteren Ende des Fahrgestellrahmens 13 des Anhänger-
fahrzeuges 20 befindet sich ein auf einem Stützgerüst 1 feststehend angeordneter Aufgäbe trichter 2 mit in Förderrichtung schräg- aufwärts gerichtetem Förderboden 3. Dieser Förderboden 3 ist als oberes Siebdeck der durch einen Vibrator 4 in Förder- und Klassierschwingungen erregbaren Vorsiebmaschine 5 ausgebildet. Der Brecher 6 ist etwa in der Mitte zwischen den beiden Achsen 7a, 7b des Anhängerfahrzeuges 20 angeordnet. Weil der Brecher 6 das Aggregat mit dem höchsten Eigengewicht ist, ergeben sich durch diese Anordnung besonders günstige Lastverteilungsverhältnisse auf dem Fahrgestell 13, wodurch die Fahreigenschaften des Anhängerfahrzeuges 20 besonders günstig beeinflußt werden.
Eine vorteilhafte gedrungene Bauweise ergibt sich weiterhin dadurch, daß der Überlauf 8 der Vorsiebmaschine 5 sich unmittelbar oberhalb des Brechers 6 befindet und in das Brechermaul 9 austragend mündet.
Dabei wird weiterhin eine vorteilhafte Raum- und Gewichtsaufteilung dadurch erreicht, daß dem Aufgäbe trichter 2 entgegengesetzt am anderen Ende des Fahrgestelles 13 ein Dieselmotor-Antriebsaggregat 10 angeordnet ist und über eine Kupplung und einen Keilriernenantrieb 11 mit dem Brecher 6 in direkter Antriebsverbindung steht. Wie die Figur weiter zeigt, ist in einem Raumbereich zwischen dem Antriebsaggregat 10, der Vorsiebmaschine 5 und teilweise neben bzw. oberhalb des Brechers 6 die Begehungsbühne 12 mit Bedienungspodest angeordnet. Weiterhin ist etwa in der Mitte des Fahrgestellrahmens 13 der Ab zugs for der er 14 mit seinem Aufgabeende 14a unterhalb des Brecherspaltes 15 sowie unter der Austragsschurre 16 der Vorsiebmaschine 5 entlangführend angeordnet. Vorteilhaft ist das austragsseitige Ende 14b des Abzugsförderers 14 hochklappbar ausgebildet. Dies ist das einzige Zugeständnis an eine Herstellung des Fahrzustandes , die jedoch vom Arbeitsaufwand mittels einer Handwinde vernachlässigbar gering ist.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung sieht vor, daß fallweise unter dem Feingutaustrag 16 der Vorsiebmaschine 5 ein quer zur Längsachse des Fahrgestells 13 fördernder Feingut-Austragsförderer 18 angeordnet ist.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die Anlage mit einer Hydraulikantriebseinrichtung für die Austragsförderer 14, 18 und den Vibrator 4 ausgestattet ist, wobei am Dieselmotor- Art triebsaggregat 10 eine die Hydraulikantriebe mit Druckmedium versorgende Hydraulikpumpe 17 angef1 anseht ist.
Die innerhalb der für uneingeschränkten Straßenverkehr zulässigen Abmessungen als fahrbare Einheit auf einem Zweiachs-Anhängerfahr&zgr;eug aufgebaute Anlage ist äußerst kompakt, problemlos und im wesentlichen ohne Umrüstarbeit von Baustelle zu Baustelle verfahrbar und löst somit in idealer Weise die eingangs genannte Aufgabe.
Dabei sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, geringfügige Modifikationen im Aufbau der Anlage möglich: So kann beispielsweise die feststehende Stütze 1 wahlweise durch Hydraulikzylinder oder eine mechanische Hubeinstellvorrichtung ersetzt sein. Dadurch kann vorteilhaft die Trichter-Fördereinheit 21 in ihrer Neigung gegen die Horizontale verstellbar gelagert sein, womit es gelingt, die Fördergeschwindigkeit der jeweiligen Beschaffenheit des Brechgutes optimal anzupassen.
Weiterhin kann unterhalb des Brecherspaltes 15 eine mit der beweglichen Brecherschwinge verbundene, oszillierende Prallplatte angeordnet sein, welche das zerkleinerte Gut sowie freigesetztes Armierungseisen auf das Austragsband 14 ableitet. Hierdurch lassen sich Beschädigungen des Gurtbandes des Förderers 14 vermeiden und zugleich einen besseren Austrag sperriger Eisenteile gewährleisten.

Claims (12)

Ansprüche
1. Für den Straßenverkehr geeignete Anlage zur Zerkleinerung und/oder Aufbereitung von Naturstein oder Bauschutt, umfassend ein Beschickungsaggregat für Aufgabematerial mit einem Vorsieb zur Unterkornabtrennung vom Aufgabematerial, einen Brecher und wenigstens einen Abzugsförderer für zerkleinertes Gut, sowie ein Antriebsaggregat, Begehungsbühne und Bedienungspodest,
dadurch gekennzeichnet, daß diese innerhalb der für uneingeschränkten Straßenverkehr zulässigen Abmessungen als fahrbare Einheit auf einem Zweiachs-Anhängerfahrzeug (20) aufgebaut ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Fahrgestells (13) des Anhängerfahrzeuges (20) ein auf einem Stützgerüst (1) feststehend angeordneter Aufgabetrichter (2) mit in Förderrichtung schräg-aufwärts gerichtetem Förderboden (3) vorgesehen und der Förderboden (3) als Siebdeck der durch einen Vibrator (4) in Förder- und Klassierschwingungen erregbaren Vorsiebmaschine (5) ausgebildet ist.
3. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brecher (6) etwa in der Mitte zwischen den beiden Achsen (7a, 7b) des Anhängerfahrzeuges (20) angeordnet ist.
-2-
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlauf (8) der Vorsiebmaschine (5) sich unmittelbar oberhalb des Brechers (6) befindet und in das Brechermaul (9) austragend mündet.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Aufgabetrichter (2) entgegengesetzt am anderen Ende des Fahrgestells (13) ein Dieselmotor-Antriebsaggregat (10) angeordnet ist und über eine Kupplung und einen Keilriemenantrieb (11) mit dem Brecher (6) in direkter Antriebsverbindung steht.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Raumbereich zwischen dem Antriebsaggregat (10), der Vorsiebmaschine (5) und teilweise neben bzw. oberhalb des Brechers (6) die Begehungsbühne (12) mit Bedienungspodest angeordnet ist.
7. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in der Mitte des Fahrgestellrahmens (13) der Abzugsförderer (14), mit seinem Aufgabeende (14a) unterhalb des Brecherspaltes (15) sowie unter der Austragsschurre (16) der Vorsiebmaschine (5) entlangführend angeordnet ist
8. Anaige nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,daß das austragsseitige Ende (14b) des Abzugsförderers (14) hochklappbar ausgebildet ist.
-3-
9. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß fallweise unter dem Feingutaustrag (16) der Vorsiebmaschine (5) ein quer zur Längsachse des Fahrgestells (13) fördernder Feingut-Austragsförderer (18) angeordnet ist.
10. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit einer Hydraulikantriebseinrichtung für die Austragsförderer (14, 18) und den Vibrator (4) ausgestattet ist und am Dieselmotor-Antriebsaggregat (10) eine die Hydraulikantriebe mit Druckmedium versorgende Hydraulikpumpe (17) angeflanscht ist.
11. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat (10) einen Generator (22) antreibt, der den wahlweise mittels &Egr;-Motor antreibbaren Vibrator (4) und/Oder Abzugsförderer (14, 18) mit Strom versorgt .
12. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der feststehenden Stütze (1) ein Hydraulikzylinder oder eine mechanisch in der Höhe verstellbare Stütze (nicht gezeigt) vorgesehen ist.
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