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DE3934265A1 - Gebaeude-bauteil, insbesondere fenster, tuer od. dgl. und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Gebaeude-bauteil, insbesondere fenster, tuer od. dgl. und verfahren zu seiner herstellung

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DE3934265A1
DE3934265A1 DE19893934265 DE3934265A DE3934265A1 DE 3934265 A1 DE3934265 A1 DE 3934265A1 DE 19893934265 DE19893934265 DE 19893934265 DE 3934265 A DE3934265 A DE 3934265A DE 3934265 A1 DE3934265 A1 DE 3934265A1
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DE
Germany
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frame
profile
casement
glazing
building
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DE19893934265
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English (en)
Inventor
Hugo Selnar
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Individual
Original Assignee
Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/06Single frames
    • E06B3/08Constructions depending on the use of specified materials
    • E06B3/10Constructions depending on the use of specified materials of wood
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/36Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement with a single vertical axis of rotation at one side of the opening, or swinging through the opening
    • E06B3/362Double winged doors or windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich auf ein Gebäude-Bauteil, insbesondere Fenster, Tür od. dgl. umfassend einen fest mit dem Gebäude zu verbindenden Blendrahmen und einen in diesem schwenkbar gelagerten Flügelrahmen, wobei Blendrahmen und Flügelrahmen aus Holzteilen zusammen­ gefügt sind, welche insbesondere zur Innenseite des Rahmens hin ein eingefrästes Profil aufweisen.
Entsprechend dem Vorstehenden sind praktisch alle der­ zeit auf dem Markt befindlichen Holzfenster bzw. Holz­ türen für die Außenseite von Gebäuden ausgestaltet. Die eingefrästen Profile umfassen in der Regel einen Mehrfachfalz, wodurch eine hohe Abdichtung im ge­ schlossenen Zustand und damit ein zuverlässiger Schutz gegen Witterungseinflüsse erreicht werden soll. Für die Profile des Blendrahmens und des Flügelrahmens werden jeweils unterschiedliche Profilkonfigurationen verwendet, was entsprechend den Einsatz unterschied­ licher Fräswerkzeuge erforderlich macht. Dies führt dazu, daß die Fertigung von Flügelrahmenleisten und Blendrahmenleisten praktisch in völlig gesonderten Herstellungsprozessen erfolgt, so daß der erreichbare Rationalisierungsgrad hierdurch beschränkt ist.
Weiterhin ist bei herkömmlichen derartigen Bauteilen, z. B. Fenstern, vorgesehen, daß die Verglasung durch Glasleisten festgelegt wird. Diese Glasleisten werden nach dem Einsetzen der Scheibe von der später der Ge­ bäudeinnenseite zugewandten Seite des Rahmens her ein­ gesetzt und durch Stiftnägel festgelegt. Dementspre­ chend ist diese Art der Verglasung ästhetisch nicht befriedigend, weil zum einen die Nagelenden sichtbar bleiben, und weil zum andern die Glasleisten aus einer anderen Holzcharge hergestellt sind, so daß es inner­ halb ein und derselben Holzart zu deutlich sichtbaren und zuweilen als störend empfundenen Farbabweichungen kommen kann. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß es an der Außenseite solcher Fenster insbesondere im Be­ reich der Unterkante der Scheibe zu Alterungserschei­ nungen kommt, wenn an der Scheibe ablaufendes Wasser in den Zwischenraum zwischen Scheibe und Profilrand eindringt bzw. über das untere Holzprofil läuft und dieses dabei angreift.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, ein Gebäude-Bauteil der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß es herstellungstechnisch ko­ stengünstiger gefertigt werden kann, und gleichzeitig auch noch verbesserte Gebrauchseigenschaften bei einem vorteilhafteren ästhetischen Erscheinungbild erreicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das zur Rahmeninnenseite gerichtete Profil als bei Blendrahmen und Flügelrahmen identisches Basisprofil derart ausgebildet ist, daß es eine sich zur Gebäude­ innenseite öffnende, im wesentlichen L-förmige Konfi­ guration aufweist, wobei der kürzere L-Schenkel bei dem Blendrahmen als Anschlag für den Flügelrahmen und bei dem Flügelrahmen als Anschlag für die Flügelrah­ menfüllung, insbesondere eine Verglasung, fungiert, und wobei der längere L-Schenkel zwei parallel zuein­ ander verlaufende Nuten aufweist, welche beim Blend­ rahmen zur Festlegung von Beschlägen, wie Schließ­ platten und dgl., und beim Flügelrahmen zur Belüftung des Glasfalzes der Verglasung od. dgl. und zur Festle­ gung von Halteteilen für die Füllung, insbesondere die Verglasung dienen.
Durch diese Lösung wird ein in der Fachwelt existie­ rendes Vorurteil überwunden, welches davon ausging, daß zur Erzielung der gewünschten Gebrauchs- und Dichteigenschaften Blendrahmen und Flügelrahmen je­ weils individuell angepaßte Profile aufweisen müßten. Dies war insbesondere auch dadurch bedingt, daß man davon ausging, daß z. B. bei Fensterflügelrahmen von der Innenseite her eine Glasleiste zur Festlegung der Scheibe angebracht werden müsse, was das Grundprofil eines derartigen Flügelrahmens bereits wesentlich vor­ bestimmte. Es sind zwar Versuche bekannt geworden, bei Fenstern die Scheibe durch ein von der Außenseite her eingesetztes Dichtprofil aus EPDM mit vulkanisierten Eckverbindungen zu realisieren, jedoch ging man auch dabei davon aus, daß jedenfalls der Blendrahmen ein anderes, individuelles Profil aufweisen müsse.
Demgegenüber wird mit der Erfindung der fertigungs­ technische Vorteil erreicht, daß Leisten für Flügel­ rahmen und Blendrahmen zunächst ungeachtet ihrer späteren Verwendung in einer gemeinsamen Bearbeitungs­ straße insbesondere gefräst werden können, wobei dann erst in einer späteren Bearbeitungsphase bei Erstel­ lung des jeweils gegenüberliegenden Profils eine In­ dividualisierung auf die spätere Verwendung hin er­ folgt. Dieser für den Außenstehenden auf den ersten Blick wenig gravierende fertigungstechnische Unter­ schied macht sich im mit großen Stückzahlen arbeiten­ den Produktionsprozeß ganz gravierend bemerkbar und führt zu einer erheblichen Produktionsbeschleunigung verbunden mit Kosteneinsparungen.
Aber auch hinsichtlich des Produkts als solchen wird erfindungsgemäß eine Reihe von Vorteilen erreicht. So kann die dem Innenraum zugewandte Seite eines Flügel­ rahmens besonders dekorativ ausgestaltet werden und es wird insbesondere vermieden, daß der Betrachter von innen eine Glasleiste sieht, welche gegebenenfalls einen anderen Holzfarbton aufweist und mit Stiften festgelegt ist. Darüber hinaus kann an der Außenseite der Scheibe im Bereich von deren Unterkante gleich­ zeitig mit der Festlegung der Scheibe durch ein ent­ sprechendes Halteprofil ein zusätzlicher Verwitte­ rungsschutz erzielt werden.
Die auf den ersten Blick überflüssig erscheinenden Nu­ ten im Blendrahmen können erfindungsgemäß einerseits zu einer besonders vorteilhaften und einfachen Festle­ gung von Beschlagteilen, wie z. B. Schließplatten, ver­ wendet werden, wobei gleichzeitig die jeweils zweite Nut dazu dienen kann, Wasser, welches z. B. bei Schlag­ regen eindringt, abzuleiten. Damit löst sich die er­ findungsgemäße Konzeption auch insoweit wieder von dem Vorurteil, daß das Fensterprofil sich an die Vorgabe durch die marktgängigen Beschläge anpassen müsse und sieht demgegenüber für die erfindungsgemäße Lösung vor, daß spezielle Beschläge geschaffen und verwendet werden, welche in eine derartige Nut einsetzbar und dort leicht zu befestigen sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgese­ hen, daß von dem freien Ende des kurzen L-Schenkels ein wenigstens teilweise abgerundeter Abschnitt zur Außenseite der Leiste hin verläuft. Diese Maßnahme bietet eine ästhetisch besonders ansprechende Lösung, welche einem derartigen Fenster auch eine ganz charak­ teristische gestalterische Note verleiht. In techni­ scher Hinsicht wird hierdurch vor allem aber erreicht, daß bei der Herstellung von verleimten Eckverbindungen unter Verwendung eines solchen Profils die Leimfläche und damit die Festigkeit der Leimverbindung im Eck­ bereich gegenüber einem geraden oder nur leicht schrä­ gen Verlauf wesentlich erhöht wird.
Zur Festlegung der Verglasung in dem Flügelrahmen ei­ nes Fensters, welche ja an dem kürzeren L-Schenkel des Basisprofils zur Innenseite hin anliegt, kann eine Holzglasleiste mit einem entsprechenden Halteansatz in die bezogen auf das Gebäudeinnere außenliegende Nut eine Holzglasleiste mit einem entsprechenden Haltean­ satz eingesetzt werden. In Verbindung mit dem vorgese­ henen Halteansatz kann hierdurch der erforderliche hohe Anpreßdruck erreicht werden.
In gleicher Weise kann ein Metall- oder Kunststoffpro­ fil, gegebenenfalls auch ein vorstehend angesproche­ nes, an sich bekanntes EPDM-Profil (Ethylen-Propy­ len-Dien-Monomer-Profil) eingesetzt werden. Hierdurch wird ein an sich bekannter Verwitterungsschutzeffekt solcher Profile mit einer ästhetisch besonders anspre­ chenden Gestaltung kombiniert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgese­ hen sein, daß an der dem Basisprofil gegenüberliegen­ den Seite bei einem Blendrahmen ein Verbindungsprofil umfassend wenigstens zwei Nuten bzw. zwei korrespon­ dierende Stege ausgebildet ist. Dies bedeutet, daß z. B. längs der Unterseite und des linken vertikalen Abschnitts ein Profil mit Nuten und rechts der Ober­ seite und des rechten vertikalen Abschnitts ein Profil mit Stegen ausgebildet ist, so daß auf diese Weise derart ausgebildete Blendrahmen von Türen, insbeson­ dere aber von Fenstern ohne Verwendung irgendeines Zwischen- oder Übergangsteils aneinandergesetzt werden können. Dementsprechend lassen sich sämtliche in einer Fassade vorkommenden Kombinationen herstellen, d. h. etwa Fensterbänder, über mehrere Geschosse reichende Treppenhausverglasungen, Anschlüsse von Oberlichten und Brüstungen, Kombinationen von Terassentüren und Fenstern, Kombinationen von Haustüren mit Seitenteilen usw. Durch den Entfall der Notwendigkeit gesonderter Verbindungsprofile werden nicht nur Materialkosten und Herstellungsaufwand gespart, sondern es wird auch die Sicherheit bei der Montage erhöht, weil gerade diese Verbindungsteile in der Praxis häufig fehlen, weil sie bei der Planung nicht berücksichtigt wurden oder aber nicht richtig passen. Darüber hinaus führt die gerin­ gere Breite im Vergleich zu Verbindungen, die unter Einschaltung von Zwischenteilen realisiert sind, zu einer optisch ansprechenderen Gestaltung. Die erfin­ dungsgemäß vorgesehene unmittelbare Nut-Feder-Verbin­ dung der einzelnen Blendrahmen eröffnet also ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.
Schließlich ist Gegenstand der Erfindung auch noch ein Verfahren zur Herstellung eines Gebäude-Bauteils der vorstehend beschriebenen Art, bei welchem für das Ba­ sisprofil von Leisten für Blendrahmen und Flügelrahmen ein und dasselbe Fräswerkzeug verwendet wird und dem­ entsprechend die Fertigung bis zu einem relativ spät liegenden Fertigungszeitpunkt gemeinsam und damit ra­ tionell durchgeführt werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand bevorzugter Aus­ führungsbeispiele näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch einen Flügel­ rahmen mit eingesetzter Verglasung mit einem Basisprofil gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen erfindungsgemäß pro­ filierten Blendrahmen mit einer eingesetzten Schließplatte und durch einen an diesen Blend­ rahmen angeschlagenen Flügelrahmen ohne einge­ setzte Verglasung,
Fig. 3 eine alternative Ausgestaltung der Glasleiste des Flügelrahmens,
Fig. 4 einen schematischen horizontalen Schnitt durch zwei aneinandergefügte Blendrahmen zweier be­ nachbarter Fenster,
Fig. 5 einen vertikalen Schnitt durch zwei übereinan­ der angeordnete Fenster-Blendrahmen,
Fig. 6 einen Schnitt durch ein zweiflügeliges Fenster ohne Mittelpfosten und
Fig. 7 einen Schnitt durch ein zweiflügeliges Fenster mit einem Mittelpfosten, der ein erfindungsge­ mäßes Basisprofil aufweist.
Ein z. B. in Fig. 1 im Schnitt dargestelltes Flügelrah­ menprofil 1 weist an der der Verglasung 2 abgewandten Seite ein herkömmliches Profil 3 zur Erzielung eines luft- und feuchtigkeitsdichten Anschlages unter Ver­ wendung eingesetzter Dichtungen auf.
An der gegenüberliegenden, dem Inneren des Rahmens und damit der Verglasung 2 zugewandten Seite ist ein Ba­ sisprofil 4 realisiert, welches im wesentlichen eine L-förmige Grundform aufweist und sich zur Innenseite des Gebäudes hin (Pfeil I) öffnet. Der eine, kürzere L-Schenkel 5 dient unter Zwischenlegung eines Dich­ tungsprofils 6 als Anschlag für die Verglasung 2. In dem längeren L-Schenkel 7 sind zwei parallel zueinan­ der längsverlaufende Nuten 8, 9 ausgebildet. In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel dient die Nut 8 als an sich bekannte, vorgeschriebene Entlüftungsnut für die Verglasung 2, während in die äußere Nut 9 ein Halteansatz 10 einer Glasleiste 11 aus Holz eingesetzt ist, welche die Verglasung 2 unter Zwischenschaltung eines Dichtungsprofils 12 von außen her festlegt und gegen den kürzeren L-Schenkel 5 mit dem erforderlichen Anpreßdruck preßt.
In Fig. 3 ist eine Variante dargestellt, bei der die Glasleiste 11′ als Aluminiumprofil mit einem in die Nut 9 eingesetzten Halteansatz 10′ ausgebildet ist. Von dem kürzeren L-Schenkel 5 nach außen zur glatten Stirnseite 13 des Flügelrahmens 1 erstreckt sich ein teilweise nach innen abgerundeter Abschnitt 14, der auf diese Weise ein weiches, ansprechendes äußeres Erscheinungsbild ("Softline-Wirkung") ermöglicht, wo­ durch aber bei der Herstellung von Eckverbindungen insbesondere auch die Leimfläche und damit die Halt­ barkeit der Eckverbindungen verbessert wird.
In Fig. 2 ist ein in Fig. 1 dargestellter Flügelrahmen 1 um 180° gedreht nochmals dargestellt, wobei dement­ sprechend das Basisprofil 4 in der Zeichnung nun nach rechts zeigt. In das auf der gegenüberliegenden Seite eingebrachte Profil 3 ist über die Nut 15 ein Dich­ tungsprofil 16 eingesetzt. Dieser so ausgebildete Flü­ gelrahmen 1 ist an einen in Fig. 2 im Schnitt darge­ stellten Blendrahmen 17 angeschlagen.
Dieser Blendrahmen 17 weist ebenfalls ein Basisprofil 4 auf, welches zur Verdeutlichung der Übereinstimmung, d. h. der identischen Profilausgestaltung, ebenso wie das Basisprofil 4 des angeschlagenen Flügelrahmens 1 mit größerer Strichstärke eingezeichnet ist. Die Nut 8 des Blendrahmenprofils dient zur Ableitung von Wasser beim Auftreten von Schlagregen, während die Nut 9, welche beim Flügelrahmen 1 eine äußere Glasleiste auf­ nimmt, zur Festlegung von Beschlagteilen, z. B. einer Schließplatte 18 mit einem korrespondierend zur Nut 9 ausgebildeten Fußteil 19 dient.
An der dem Basisprofil 4 gegenüberliegenden Seite des Blendrahmens 17 ist ein Verbindungsprofil 20 ausgebil­ det. Dieses umfaßt wenigstens zwei Stege 21, 22, welche in ein entsprechend ausgebildetes Verbindungsprofil 23 (vgl. Fig. 4 und 5) mit korrespondierenden Nuten 24, 25 und 26 einsetzbar ist.
Wie in Fig. 4 und 5 dargestellt ist, besteht zwischen den Stegen 21, 22 ein freier Kanal, in welchem elek­ trische Leitungen für Alarmsensoren oder aber auch für die Antriebe von elektrischen Betätigungen, z. B. von sehr hoch liegenden Kippfenstern, verlegt werden können.
Ein erfindungsgemäß ausgestalteter Blendrahmen 17 weist beispielsweise an der Oberseite und an der rech­ ten vertikalen Seite ein Profil 20 mit Stegen 21 und 22 und an der Unterseite und linken vertikalen Seite ein Profil 23 mit Nuten 24, 25 und 26 auf. Dementspre­ chend können so ausgestaltete Blendrahmen 17 unmit­ telbar nebeneinander und übereinander formschlüssig verbunden werden, ohne daß Zwischenteile, also Ver­ bindungsprofile, eingesetzt werden müßten, wie dies in Fig. 4 für zwei nebeneinanderliegende Fenster und in Fig. 5 für zwei übereinander angeordnete Fenster dar­ gestellt ist. Bei der Ausgestaltung in Fig. 5 ist der Blendrahmen 17′ so ausgestaltet, daß auf die dem Ver­ bindungsprofil 23 gegenüberliegende Seite ein Alumi­ niumprofil 28 aufsetzbar ist.
In Fig. 6 ist dargestellt, wie zwei erfindungsgemäße Flügelrahmen 1 unter Ausbildung eines Doppelfensters bei eingesetztem Dichtungsprofil 16 unmittelbar an­ einander angeschlagen werden können, wobei Fig. 7 eine entsprechende Lösung unter Verwendung einer zwischen­ geschalteten Profilleiste 29 zeigt, welche praktisch aus zwei aneinander anliegenden Basisprofilen 4 gebil­ det ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung eines erfindungsge­ mäßen Blendrahmens, wie er z. B. in Fig. 2, links, dar­ gestellt ist, wird deutlich, daß in das Basisprofil 4 des Blendrahmens auch direkt eine Füllung, z. B. eine Verglasung 2, eingesetzt werden kann. Damit ist in sehr einfacher Weise die Realisierung einer Festver­ glasung mit Hilfe des erfindungsgemäßen Blendrahmens 17 möglich, ohne daß noch irgendwelche gesonderten Maßnahmen erforderlich wären. Es wird hierdurch also der Einsatzbereich eines solchen Blendrahmens 17 noch­ mals wesentlich erweitert.

Claims (6)

1. Gebäude-Bauteil, insbesondere Fenster, Tür od. dgl., umfassend einen fest mit dem Gebäude zu verbindenden Blendrahmen und einen in diesem schwenkbar gelagerten Flügelrahmen, wobei Blendrahmen und Flügelrahmen aus Holzteilen zusammengefügt sind, welche insbesondere zur Innenseite des Rahmens hin ein eingefrästes Profil aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Rahmen­ innenseite gerichtete Profil als bei Blendrahmen (17) und Flügelrahmen (1) identisches Basisprofil (4) der­ art ausgebildet ist, daß es eine sich zur Gebäudein­ nenseite öffnende, im wesentlichen L-förmige Konfigu­ ration aufweist, wobei der kürzere L-Schenkel (5) bei dem Blendrahmen (17) als Anschlag für den Flügelrahmen (1) und bei dem Flügelrahmen (1) als Anschlag für die Flügelrahmenfüllung, insbesondere eine Verglasung (2), fungiert, und wobei der längere L-Schenkel (7) zwei parallel zueinander verlaufende Nuten (8, 9) aufweist, welche beim Blendrahmen (17) zur Festlegung von Be­ schlägen, wie Schließplatten (18) und dgl., und beim Flügelrahmen (1) zur Belüftung des Glasfalzes der Ver­ glasung (2) od. dgl. und zur Festlegung von Halteteilen für die Füllung, insbesondere die Verglasung (2) dienen.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem freien Ende des kurzen L-Schenkels (5) ein wenigstens teilweise abgerundeter Abschnitt (14) zur Außenseite der Leiste hin verläuft.
3. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die bezogen auf das Gebäudeinnere außenliegende Nut (9) des Flügelrahmens (1) eine Holzglasleiste (11) mit einem entsprechenden Halteansatz (10) eingesetzt ist.
4. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die bezogen auf das Gebäudeinnere außenliegende Nut (9) des Flügelrahmens (1) ein Halteteil (10′) ei­ nes Metall- oder Kunststoffprofils (11′) eingesetzt ist.
5. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Basisprofil (4) gegenüberliegenden Sei­ te bei einem Blendrahmen (17) ein Verbindungsprofil (20, 23) umfassend wenigstens zwei (24, 25, 26) Nuten bzw. zwei korrespondierende Stege (21, 22) ausgebildet ist.
6. Verfahren zur Herstellung eines Gebäude-Bauteils, insbesondere Fenster, Türe od. dgl., umfassend einen fest mit dem Gebäude verbundenen Blendrahmen und einen in diesem schwenkbar gelagerten Flügelrahmen, wobei die Rahmen aus Holzteilen zusammengesetzt sind, welche an wenigstens zwei einander gegenüberliegenden Seiten ein eingefrästes Profil aufweisen, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in wenigstens jeweils eine Seite der zu verarbeitenden Leisten mit ein und demselben Fräswerk­ zeug ein identisches Profil eingefräst wird, daß bis dahin diese Leisten gemeinsam fertigungstechnisch ge­ handhabt werden, und daß erst in einem späteren Fer­ tigungsstadium je nach der vorgesehenen Verwendung als Leiste für einen Blendrahmen oder einen Flügelrahmen an der dem Basisprofil gegenüberliegenden Seite ein entsprechendes Profil eingefräst wird.
DE19893934265 1989-10-13 1989-10-13 Gebaeude-bauteil, insbesondere fenster, tuer od. dgl. und verfahren zu seiner herstellung Ceased DE3934265A1 (de)

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