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DE3925796A1 - Sicherungsvorrichtung fuer vakuumverpackungsmaschinen - Google Patents

Sicherungsvorrichtung fuer vakuumverpackungsmaschinen

Info

Publication number
DE3925796A1
DE3925796A1 DE3925796A DE3925796A DE3925796A1 DE 3925796 A1 DE3925796 A1 DE 3925796A1 DE 3925796 A DE3925796 A DE 3925796A DE 3925796 A DE3925796 A DE 3925796A DE 3925796 A1 DE3925796 A1 DE 3925796A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
safety device
chamber
slider
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3925796A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Sontheim
Kurt Scheffer
Ingo Dr Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dixie Union Verpackungen GmbH
Original Assignee
Dixie Union Verpackungen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dixie Union Verpackungen GmbH filed Critical Dixie Union Verpackungen GmbH
Priority to DE3925796A priority Critical patent/DE3925796A1/de
Publication of DE3925796A1 publication Critical patent/DE3925796A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B57/00Automatic control, checking, warning, or safety devices
    • B65B57/005Safety-devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/12Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vacuum Packaging (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung für Vakuum­ verpackungsmaschinen mit zweiteiliger Kammer zum Tiefziehen und/oder Evakuieren, wobei mindestens ein Kammerteil auf einem Hubträger, zur Bewegung des Kammerteils in Richtung auf die Folienebene angeordnet ist.
Vakuumverpackungsmaschinen besitzen in der Regel zwei Kammern. Die Kammern sind zweiteilig ausgebildet und bestehem im allge­ meinen aus einem Oberteil und einem Unterteil. Zwischen den beiden Kammerteilen befindet sich die Folienebene. Die erste Kammer dient dazu, in eine der Folien Vertiefungen einzu­ formen, während die andere Kammer die Aufgabe hat, die ge­ füllten Packungen zu evakuieren und die Ränder der beiden Folien zu versiegeln.
Während der obere Kammerteil keine oder nur geringfügige Hub­ bewegungen ausführt, sind die Hubbewegungen des unteren Kammerteils verhältnismäßig groß. Die Hubbewegungen werden bei einem kräftigen Antrieb bewirkt. Wegen der großen Hubbe­ wegungen und der aufgewandten, vergleichsweise großen Kräfte entsteht eine Unfallgefahr. Es läßt sich nicht ausschließen, daß das Bedienungspersonal mit der Hand oder dem Arm in den Bereich der Hubbewegungen gelangen kann.
Die bisherigen Sicherungsvorrichtungen zur Verhinderung der­ artiger Unfälle befriedigen nicht. Klappen oder ähnliche Mittel bieten keinen ausreichenden Schutz. Abdeckungen, die durch ihre Länge einen Zugang zum Kammerraum verhindern, ver­ größern die äußeren Abmessungen der Maschine.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung eine Sicherungsvorrichtung für derartige Vakuumverpackungsmaschinen zu schaffen, die praktisch nicht manipulierbar ist, zu keiner nennenswerten Vergrößerung der äußeren Abmessungen der Maschine führt und die dennoch einen sicheren Schutz ergibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ausgegangen von einer Siche­ rungsvorrichtung der eingangs angegebenen Gattung. Erfindungs­ gemäß wird vorgeschlagen, daß die Sicherungsvorrichtung vom Hubträger getragen ist und aus einem voreilenden Schieber besteht, der den Zugang zum Kammerraum abdeckt und wobei der Schieber mit Schaltelementen verbunden ist, die den Hub des Trägers dann abstoppen, wenn der Schieber auf ein Hindernis stößt.
Der Schieber gemäß der Erfindung benötigt nur wenig Platz und auch der Herstellungsaufwand ist vergleichsweise gering. Zu Beginn der Hubbewegung des betreffenden Kammerteils wird zuerst der Schieber vorgeschoben. Trifft dieser auf ein Hindernis, wird entweder die Hubbewegung des Hubträgers nicht eingeleitet oder sofort abgestoppt.
Es ist gefunden worden, daß es ausreicht, wenn der Schieber zu Beginn der Hubbewegung den Zugang zum Kammerraum nur teilweise abdeckt. Diese teilweise Abdeckung bringt beträchtliche Vor­ teile. Der Schieberweg ist kürzer, so daß der Schieber schnell seine Betriebsstellung erreicht. Dennoch eilt der Schieber ausreichend dem Kammerteil voran, so daß bei einem Hindernis der Vorschub des Hubträgers noch rechtzeitig abgestoppt werden kann. Außerdem ergibt sich der weitere Vorteil, daß sich die einzelnen Bewegungen der Maschine, nämlich die Bewegung der Folienbahn und die Schieberbewegung teilweise zeitlich über­ lappen können, was für die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine günstig ist.
Der Schieber gemäß der Erfindung ist vorzugsweise in Trans­ portrichtung der Maschine vor oder hinter der Kammer ange­ ordnet. Zwar ist es auch möglich, derartige Schieber seitlich der Kammer vorzusehen. In der Regel genügen aber hier einfache Abdeckungen, die im wesentlichen unbeweglich sind.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Schieber und sein Antrieb unmittelbar am Hubträger ge­ lagert sind. Die Befestigung des Schiebers und des Antriebes erfolgen also unabhängig von der Befestigung des Kammerunter­ teils. Dies hat den Vorteil, daß bei einem Auswechseln des Kammerunterteils, beispielsweise zur Herstellung von Ver­ packungen mit anderen Formaten, eine Demontage der Sicherungs­ einrichtungen nicht notwendig ist. Dies wiederum bringt den Vorteil, daß eine Fehlmontage der Sicherungsvorrichtung aus­ geschlossen ist.
Es wird weiter vorgeschlagen, daß der Schieber und sein Antrieb in Transportrichtung verschiebbar und feststellbar am Hubträger gelagert sind. Diese Anordnung erleichtert die Montage und Demontage des Kammerunterteils und erlaubt auch bei verschiedenen Formaten des Kammerunterteils eine Anpassung des Schiebers an dieses Format.
Der Schieber ist vorzugsweise mit zwei Schaltelementen ver­ bunden, die die beiden Endlagen des Schiebers signalisieren.
Günstig ist es weiter, wenn mit dem Hubträger ein Schalt­ element verbunden ist, das in der Lage ist, das Abschaltsignal des Schiebers zu unterdrücken. Dieses Schaltelement wird dann wirksam, wenn der Hubträger den Hauptteil seines Weges zurück­ gelegt hat und der Schieber im Bereich der Folienbahn an den dortigen Bauteilen zur Anlage kommt, ohne daß sich ein Hindernis sich im Weg des Schiebers befindet.
Es ist gefunden worden, daß es genügt, wenn der Schieber dem Kammerteil etwa 60 Millimeter voreilt.
Schließlich schlägt die Erfindung eine Sicherungsvorrichtung vor, die gekennzeichnet ist durch eine Schaltung, die den Kammervorschub abstoppt, wenn der Schieber noch nicht seine Voreilstellung erreicht hat, nach kurzer Zeit jedoch nochmals die Schieberstellung prüft und, falls die Voreilstellung auch dann noch nicht erreicht ist, die Maschine abstellt. Eine solche Schaltung bringt eine Beschleunigung des Arbeits­ ablaufs, ohne daß dadurch die Sicherheit beeinträchtigt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Die Zeichnung zeigt einen Längs­ schnitt durch eine Kammer einer Vakuumverpackungsmaschine.
Die Kammer besteht aus den beiden Kammerteilen 1 und 9. Die aus den Teilen 1 und 9 bestehende Kammer kann dabei dazu dienen, in die Folie 10 muldenartige Vertiefungen einzuformen, also tiefzuziehen. Die Kammer kann aber auch eine Vakuumkammer sein, in der zwei Folien, die in der Folienebene 3 aufein­ ander liegen, miteinander zu verbinden sind, nachdem zuvor die Hohlräume zwischen den Folien evakuiert worden sind.
Die Laufrichtung der Folie oder Folien ist mit dem Pfeil 11 angedeutet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich also die Sicherungsvorrichtung hinter der zugehörigen Kammer.
Das Kammerunterteil ist auf dem Hubträger 2 befestigt, und zwar unabhängig von den Einrichtungen der Sicherungsvor­ richtung. Der Hubträger wird durch einen nicht näher darge­ stellten Antrieb in Richtung des Doppelpfeils 12 angehoben und abgesenkt. Dementsprechend bewegt sich auch das Kammerteil 1. Das andere Kammerteil 9 führt keine oder nur verhältnismäßig geringfügige Bewegungen aus, die in der Regel keine Siche­ rungsvorrichtungen verlangen.
Die Sicherungseinrichtung dient dazu, den Zugriff zum Kammer­ raum 5 abzudecken. Zu diesem Zweck sind am Hubträger eine oder mehrere Schubstangen 13 gelagert, die zur Montage und auch zum Zwecke der Anpassung an die jeweilige Kammerabmessung in Richtung des Doppelpfeiles 14 gegenüber dem Hubträger 2 ver­ schoben werden können. An dem einen Ende der Schubstangen 13 ist ein Anschlag 15 angebracht. Das andere Ende der Schub­ stangen trägt ein Zwischenstück 16. An diesem Zwischenstück 16 ist der Schieberantrieb 8 in Form eines pneumatischen Zylinders gelagert. Die Kolbenstange 17 des Zylinders 8 trägt das Montageteil 18, dessen nach oben gerichteter Teil zur Halterung des Schiebers 4 dient, während der nach unten gerichtete Teil des Montageteils 18 die beiden Schaltelemente 6 und 7 aufnimmt, die beispielsweise als Magnete ausgebildet sind und mit dem Magnetschalter 19 zusammenwirken. Der Magnet­ schalter 19 ist am Zwischenstück 16 gelagert.
In der zurückgezogenen Stellung des Schiebers, die in der Zeichnung gezeigt ist, befindet sich die Oberkante 20 des Schiebers etwa in Höhe der Oberkante 21 des Kammerteils 1. Das Schaltelement 6 ist in der untersten Stellung und kann am Magnetschalter 19 das Ausgangssignal auslösen.
Beim praktischen Betrieb wird nun der Schieberantrieb, also der Zylinder 8 beaufschlagt. Der Schieber 4 wird angehoben und gelangt in die obere Stellung, die mit 22 bezeichnet ist. Der Hub des Schiebers beträgt vorzugsweise etwa 60 Millimeter. Die Distanz der Oberkante 21 der Kammer 1 von der Folienebene 3 beträgt aber etwa 150 Millimeter. In der angehobenen Stellung des Schiebers kann das Schaltelement 7 am Magnetschalter 19 ein Signal auslösen. Die Sicherungsvorrichtung ist in der wirksamen Stellung.
Wenn nun der Antrieb des Hubträgers 2 beaufschlagt wird, hebt sich der Kammerteil 1 und die Sicherungsvorrichtung an. Stößt die Oberkante 20 des Schiebers 4 gegen ein Hindernis, löst die Bewegung des Schaltelementes 7 gegenüber dem Magnetschalter 19 ein Signal aus, das den Vorschub des Hubträgers sofort still­ setzt. Da im Augenblick der Verschiebung des Schiebers in einem solchen Fall die Oberkante 21 des Kammerteils 1 immer noch einen ausreichenden Abstand vom Kammerteil 9 aufweist, sind Unfälle sicher ausgeschlossen. Der Schieber 4 selbst wird nur mit geringer Kraft nach oben gedrückt, da der Schieber­ antrieb 8 klein dimensioniert ist.
Kurz bevor der Schieber mit seiner Oberkante 20 auf den Anschlag 23 trifft, wird eine Schaltung wirksam, die von der Höhenstellung des Hubträgers 2 abhängt und die das Anhalte­ signal des Magnetschalters 19 verhindert. Zu diesem Zeitpunkt kann kein Hindernis mehr im Wege der Kammer 1 sein, und der Schließvorgang der Kammer kann zu Ende gebracht werden.

Claims (10)

1. Sicherungsvorrichtung für Vakuumverpackungsmaschinen mit zweiteiliger Kammer zum Tiefziehen und/oder Evakuieren, wobei mindestens ein Kammerteil (1) auf einem Hubträger (2) zur Bewegung des Kammerteils in Richtung auf die Folienebene (3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung vom Hubträger (2) getragen ist und aus einem voreilenden Schieber (4) besteht, der den Zugang zum Kammerraum (5) abdeckt und wobei der Schieber mit Schaltelementen (6, 7) verbunden ist, die den Hub des Trägers (2) dann abstoppen, wenn der Schieber auf ein Hindernis stößt.
2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schieber (4) zu Beginn der Hubbewegung den Zugang zum Kammerraum (5) nur teilweise abdeckt.
3. Sicherungsvorrichtung nach einem oder beiden der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (4) in Transportrichtung vor bzw. nach der Kammer angeordnet ist.
4. Sicherungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (4) und sein Antrieb (8) unmittelbar am Hub­ träger (2) gelagert sind.
5. Sicherungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (4) und sein Antrieb (8) in Transportrichtung verschiebbar und feststellbar am Hubträger (2) gelagert sind.
6. Sicherungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Schieberantrieb (8) ein Pneumatikzylinder kleinen Durch­ messers dient.
7. Sicherungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (4) mit zwei Schaltelementen (6, 7) verbunden ist, die die beiden Endlagen des Schiebers signali­ sieren.
8. Sicherungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Schalt­ elemente, die mit dem Hubträger (2) verbunden sind und das Abschaltsignal des Schiebers (4) unterdrücken.
9. Sicherungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (4) dem Kammerteil (1) etwa 60 Millimeter voreilt.
10. Sicherungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Schaltung, die den Kammervorschub abstoppt, wenn der Schieber (4) noch nicht seine Voreilstellung erreicht hat, nach kurzer Zeit jedoch nochmals die Schieber­ stellung prüft und, falls die Voreilstellung auch dann noch nicht erreicht ist, die Maschine abstellt.
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