DE1913258U - Kontinuierlich arbeitende vorrichtung zum umformen von kissenfoermigen packungen in quaderform. - Google Patents
Kontinuierlich arbeitende vorrichtung zum umformen von kissenfoermigen packungen in quaderform.Info
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PATENTANWALT westenhellweg 67 M/S
TELEFON 3 5810 PRIVAT 42404
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Holstein & Kappert, Maschinenfabrik Phönix GmbH., Dortmund
"Kontinuierlich, arbeitende Vorrichtung zum Umformen von
kissenförmigen Packungen in Quaderform"
Die Neuerung richtet sich, auf kontinuierlich arbeitende
Vorrichtungen zum Umformen von strangförmig miteinander
verbundenen, kissenfÖrmigen, mit fliessfähigem Füllgut
gefüllten Packungen,
Ziel der Neuerung ist es, Vorrichtungen zu schaffen,
mittels welcher die gemäss einem älteren Vorschlag vorgeschlagene Umformung von kissenförmigen, mit fliessfähigem
Mllgut gefüllten Packungen in Quaderform in kontinuierlicher
Arbeitsweise mit hoher Leistung möglich ist.
Hierzu sieht die Neuerung vor, eine Mehrzahl von jeweils eine kissenförmige Packung umformenden Einzelformvorrichtungen
endlos umlaufend aneinanderzureihen, wobei geeignete Trennvorrichtungen die einzelnen Packungen nach
Aufnahme durch eine Einzelformvorrichtung voneinander trennen und nach beendeter Formung die fertigen Packungen
durch Öffnung der Einzelformvorrichtungen automatisch
ausgeworfen werden.
Um für das allseitige Angreifen der verschiedenen Formwerkzeuge ausreichenden Platz zu schaffen, ist es
hierbei besonders vorteilhaft, den Abstand zwischen den verschiedenen Einzelformvorrichtungen bei deren
Umlauf veränderbar zu gestalten.
Eine besonders einfache Vorrichtung dieser Art kennzeichnet sich dadurch, daß die Einzelformvorrichtungen
zu einer um zwei Umkehrräder umlaufenden endlosen Kette aneinandergereiht sind, wobei zwischen den
Einzelformvorrichtungen Lenkerverbindungen vorgesehen sind, die eine Abstandsveränderung zwischen den Einzelformvorrichtungen
bei deren Umlauf ermöglichen. Eine sehr einfache und sicher arbeitende Vorrichtung ergibt
sich hierbei, wenn man zwischen benachbarten Einzelformvorriehtungen
jeweils einen Zweischlag anlenkt, dessen Mittelgelenk zur AbStandsregulierung auf einer entsprechend
den gewünschten Abständen geformten Steuerkurve geführt ist.
Bei einer derartigen Vorrichtung empfiehlt es sich, eine einzige Trennvorrichtung zu verwenden, welche
die einzelnen Packungen vor dem Schliessen der Einzel-
formvorrichtungen und der AbstandsvergrÖsserung derselben
voneinander trennt, wobei die Trennvorrichtung während des Trennvorganges die Bewegung der voneinander
zu trennenden Packungen mitmacht und anschliessend für
den nächsten Trennvorgang zurückfährt.
Die Einzelformvorrichtungen können hei dieser vorbeschriehenen
Vorrichtung gemäss älteren Vorschlägen in verschiedener Weise ausgebildet sein.
Eine andere Ausführungsform der neuerungsgemässen,
kontinuierlich arbeitenden Vorrichtung kennzeichnet sieh dadurch, daß die Einzelformvorrichtungen nach Art eines
Rundläufers um eine gemeinsame Drehachse drehen und die Abstandsveränderung zwischen den Einzelformvorrichtungen
bei deren Umlauf durch Veränderung des Radialabstandes
der Einzelformvorrichtungen von deren Drehachse erfolgt« In besonders einfacher Weise kann man hierbei zumindest
einen Teil jeder Einzelformvorrichtung an einer an einem rotierenden Rad befestigten, radial gerichteten Teleskopvorrichtungen
anordnen, deren radiale Bewegung durch eine stationäre Steuerkurve gesteuert ist.
Bei dieser Ausbildung kann es zweckmässig sein, zwischen
benachbarten Einzelformvorrichtungen jweils eine mitumlaufende
Trennvorrichtung vorzusehen. Man kann aber auch
zwischen benachbarten Einzelvorriehtungen jeweils einen mitumlaufenden Teil einer Trennvorrichtung,
wie eine G-egenschneide, anordnen und ein für alle Trennvorrichtungen
gemeinsames Trennmesser vorsehen, das beim Trennvorgang die Bewegung der Packungen mitmacht und
anschliessend zurückfährt.
Bei dieser Rundläuferkonstruktion kann man in weiterer Ausbildung der Neuerung jede Einzelformvorrichtung mit
einem die Packung zunächst aufnehmenden Bodenteil und einem Kopfteil versehen, welche derart weit voneinander
bewegbar sind, daß eine tangentiale Zufuhr der noch zn einem Strang vereinigten Packungen zu der Vorrichtung
möglich ist. Hierbei ergibt sich eine sehr einfache Konstruktion, wenn man das Bodenteil an der Teleskopvorrichtung
"befestigt und während des ganzen Umlaufs in der gleichen Drehebene belässt, während das Kopfteil
im Aufnahmebereich der Packungen seitlich aus der Drehebene
des Bodenteils verschwenkbar angeordnet wird.
TJm einen möglichst einfachen Betätigungsmechanismus für die Betätigung der verschiedenen Formplatten zu erhalten,
kann man am Bodenteil die Längsseitenwandungen der Packung formende Längsseitenplatten anlenken, welche nach Zuführung
der Packung durch eine mittels der Steuerkurve ge-
steuerte Ausfahrtewegung der Teleskopvorrichtung in
Schliess- "bzw. Forms te llung bewegbar sind. Wenn man
die Längsseitenplatten mit oberen rechtwinklig abgebogenen
Endteilen versieht, welche in geschlossenem Zustand die Packung von oben umgreifen, so erzielt man
eine gute Fixierung der Packung relativ zur Einzelformvorrichtung, wodurch das richtige Angreifen der
übrigen Formplatten gewährleistet ist und die Packungen während des Trennvorganges sicher gehalten sind.
Das Kopfteil kann man mittels Winkelhebel und stationärer Steuerkurve in sehr einfacher Weise seitlich
verschwenkbar anordnen und neben einer mit den oberen rechtwinklig abgebogenen Endteilen der Längsseitenplatten
in Eingriff kommenden Kopfplatte mit an dieser angelenkten Stirnseitenplatten ausrüsten.
Hierbei kann man dann die Anordnung derart treffen, daß nach dem Einschwenken des Kopfteiles in die Drehebene
des Bodenteiles und Schliessen der Längsseitenplatten das Bodenteil gesteuert durch die entsprechend
ausgebildete Steuerkurve mittels weiteren Ausfahrens der Teleskopvorrichtung gegen das Kopfteil bewegbar
ist, derart, daß nach der Anlage von Kopfplatte und oberen Endteilen der Längsseitenplatten die Stirnseiten-
platten in die Formsteilung bewegt werden. Hierbei
ergibt sieh ein besonders einfacher Betätigungsmechanismus, wenn man die Bewegung der Stirnseitenplatten
durch Relativbewegung der Kopfplatte mit daran angelenkten Stirnseitenplatten gegenüber
radial feststehenden Teilen des Kopfteiles über entsprechende Nockensteuerung o#dgl. erfolgen lässt.
Um eine saubere Faltung und Bildung der üblichen Pakkungseckzipfel
zu gewährleisten, ist es besonders vorteilhaft, die längsseitenplatten beidseitig mit angelenkten
Endteilen zu versehen, die durch ein weiteres radiales Ausfahren des Bodenteiles mittels der Teleskopvorrichtung
und Mitnehmen des Kopfteiles über relativ zu radial feststehenden Teilen des Kopfteiles
bewegte Betätigungsvorrichtungen mit Nachlauf gegenüber den Stirnseitenplatten in Formstellung bewegbar
sind, wobei diese angelenkten Endteile in Formstellung in den Ebenen der zugehörigen Längsseitenplatten
liegen und unter Zwischenschaltung der dabei gebildeten Packungseckzipfel gegen rechtwinklig abgebogene
Endteile der Stirnseitenplatten zur Anlage kommen.
Bei dieser Ausbildung kann man dann in besonders günstiger Weise zwischen den rechtwinklig abgebogenen
Endteilen der Stirnseitenplatten Schweissvorrichtungen zum Verschweissen der Packungseckzipfel anordnen.
Die Neuerung ist nachstehend anhand der Zeichnung
beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 eine Ausführungsform der neuerungsgemässen
Vorrichtung in Seitenansicht in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung
gemäss der leuerung in schematischer Darstellung in Seitenansicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäss Pig.
längs der Linie A-A in geöffneter Stellung der betreffenden Einzelformvorrichtung,
Pig. 4 einen Schnitt senkrecht zu Fig. 3 in zum Teil
geschlossener Stellung der Einzelformvorrichtung, und in
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie B-B der Fig. im teils geöffneten, teils geschlossenen Zu-
stand der Einzelformvorrichtung.
Bei der Vorrichtung gemäss Fig. 1 sind eine Mehrzahl
von jeweils eine kissenförmige Packung P umformenden Einzelformvorrichtungen 1 zu einer um zwei Umlenkrollen
5 umlaufenden endlosen Kette aneinandergereiht, und zwar sind "benachbarte Einzelformvorrichtungen
jeweüs durch Zweischläge 2 miteinander verbunden,
deren Mittelgelenke 3 im Bereich der Packungsaufnahme durch eine Steuerkurve 4 derart eingezogen werden,
daß der Abstand der Einzelformvorrichtungen voneinander dem arorgegebenen Packungsabstand in dem noch zusammenhängenden
Packungsstrang genau entspricht. Eine Trennvorrichtung 6 ist am Ende des Bereiches angeordnet,
in dem die Zweischläge 2 sich noch in eingeschwenktem Zustand befinden und trennt die Packungen
voneinander, nachdem diese von den beiden benachbarten Einzelformvorrichtungen 1 sicher erfasst sind. Die
Trennvorrichtung 6 wandert hierbei vorzugsweise während des Trennvorganges mit der gleichen Geschwindigkeit,
mit der die Einzelformvorrichtungen umlaufen bzw. der Packungsstrang vorrückt und fährt nach beendetem Trennvorgang
in die Ausgangsposition für den nächsten Trennvorgang zurück.
/Γ
Die einzelnen Formvorrichtungen 1 können gemäss älteren
Vorschlägen in verschiedener Weise ausgebildet sein und bestehen im wesentlichen aus sechs Formplatten, die
aus einer geöffneten Stellung in die die Quaderform definierende Stellung bewegbar sind, Wie erkennbar ist,
wird durch die nach dem Trennvorgang erfolgende Abstandsvergrösserung
zwischen den Einzelformvorrichtungen durch Strecken der Zweischläge 2 mittels entsprechender
!Führung der Mittelgelenke 3 an der Steuerkurve 4 genügender latz für das allseitige Heranführen von Formplatten
an die Packung unter Umformung derselben geschaffen. Die Einzelformvorrichtungen weisen in geeigneter
Weise angeordnete Schweissvorrichtungen auf, mittels welcher die bei der Umformung gebildeten Packungseckzipfel
verschweisst werden, so daß die am unteren Trum der endlosen Kette durch Öffnen der Einzelformvorrichtungen
automatisch ausgeworfenen fertigen Quaderpackungen ihre Form beibehalten und auf einem Förderband
7 ο.dgl. abgeführt werden können.
Die Vorrichtung gemäss den Fig. 2 bis 5 ist als sogenannter Rundläufer ausgebildet, wobei die verschiedenen
Einzelformvorrichtungen 10 um eine Drehachse 11 rotieren.
Hierbei ist mindestens ein Teil jeder Einzelformvorrichtung
10 an einer sich in radialer Richtung erstrecken-
den Teleskopvorrichtung 12 befestigt. Wie nächstehend
noch näher dargelegt wird, werden diese Teleskopvorrichtungen 12 durch mit diesen verbundene Steuerrollen
13 und eine stationär angeordnete Steuerkurve 14 bezüglich ihrer radialen Bewegung gesteuert, wobei
durch das radiale Ausfahren nach der Trennung der einzelnen Packungen voneinander sowohl ein genügender Abstand
zum allseitigen Angreifen der verschiedenen Formwerkzeuge geschaffen als auch der Betätigungsmechanismus
für diese verschiedenen Formwerkzeuge betätigt wird, wie nachstehend noch näher dargelegt ist.
Bei dieser Art der Vorrichtung empfiehlt es sich, wenigstens einen Teil einer Trennvorrichtung, beispielsweise
eine Gegenschneide 15 zwischen je zwei benachbarten Einzelformvorrichtungen anzuordnen und mitrotieren
zu lassen, während man ein einziges Trennmesser 16 als eigentliches Trennorgan verwenden kann, das beim Trennvorgang
jeweils mit der Geschwindigkeit der Einzelformvorrichtungen mitdreht und dann in die Ausgangsstellung
für den nächsten Trennvorgang zurückkehrt. Natürlich kann man auch jeweils eine vollständige Trennvorrichtung
zwischen zwei benachbarten Einzelformvorrichtungen vorsehen und mitdrehen lassen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, werden die strangartig
zusammenhängenden Packungen P wieder tangential in voll zurückgezogener Stellung der Teleskopvorrichtungen
12 und damit geöffneter Stellung der Einzelformvorrichtungen
10 der Vorrichtung zugeführt und dann in verschiedenen Stadien die einzelnen Formvorrichtungen
10 in Form- bzw. Schließstellung gebracht, zwischendurch die Trennung der Packungen voneinander
durchgeführt, am Ende des Formvorganges die "bei der Formung gebildeten Packungseckzipfel verschweisst und
die fertigen Packungen durch Öffnen der Einzelformvorrichtungen ausgeworfen, so daß diese anschliessend durch
ein Förderband o.dgl. abgeführt werden können.
Auch bei dieser als Rundläufer ausgebildeten kontinuierlich arbeitenden Torrichtung können die Einzelformvorrichtungen
in verschiedener Weise ausgebildet sein, jedoch wird nachstehend eine in Verbindung mit derartigen
Rundläufern "besonders vorteilhafte Ausführungsform der Einzelformvorrichtungen näher erläutert.
Wie Fig. 3 zeigt, besteht jede Einzelformvorrichtung aus einem allgemein mit 17 bezeichneten Bodenteil und
einem allgemein mit 18 bezeichneten Kopfteil. Das Bodenteil 17 weist eine die Packung P aufnehmende Boden-
platte 19 auf, die mittels eines Ansatzes 20 in einem Rohr 21 radial beweglich geführt ist. Der Ansatz 20
greift an seinem freien Ende gegen eine Feder 22, die in einem Federsatz 23 angeordnet ist, gegen dessen
andere Seite eine Feder 24 anliegt, deren anderes Ende gegen einen bezüglich seiner radialen Lage -unbeweglichen
Federsitz 25 greift. Das Bohr 21 ist von einem Führungsrohr 26 umgeben, welches wiederum in einem
in radialer Richtung unbeweglichen Rohr 27 geführt ist. Das Rohr 27 ist an seinem oberen Ende mit zwei einander
gegenüberliegenden Längsschlitzen 28 versehen, in denen die Anlenkpunkte von an dem Führungsrohr 26
angelenkten, kniehebelartig wirkenden Doppellenkern bzw. Zweischlägen 29 in radialer Richtung beweglich sind.
Die anderen Endgelenke der Zweischläge 29 befinden sich an einer am äusseren Ende des Rohres 21 rechtwinklig
zu diesem sieh erstreckenden Endplatte 30 und die an dieser Endplatte angelenkten Lenker setzen sich über
das Gelenk hinaus in Längsseitenplatten 31 mit rechtwinklig abgebogenen Endteilen 32 fort. In einem der
Schlitze 28 gleitet ferner ein Ansatz, der an seinem freien Ende die gegen die Steuerkurve 14 anliegende Steuerrolle
13 trägt. Das untere Ende des Rohres 21 ist mit einer Hülse 33 verschraubt, welche als Federsitz
für eine das Rohr 21 umgebende Feder 34 dient, deren
anderes Ende gegen das untere Ende des Führungssohres
26 zur Anlage kommt. Dieser Teil der Vorrichtung ist über mit dem Rohr 27 verbundene Querträger 35 an
dem rotierenden Rahmen 36 der Vorrichtung befestigt.
Einseitig ist an dem Rahmen 36 über einen Winkelhebel das Kopfteil 18 im Gelenk 38 angelenkt, wobei der eine
Schenkel des Winkelhebels 37 das Kopfteil 18 trägt, während der andere Schenkel an seinem freien Ende mit '
einer Steuerrolle 39 versehen ist, die gegen eine feststehende Steuerkurve 40 anliegt. Eine Feder 41 ist bestrebt,
das Kopfteil 18 in die Drehebene des Bodenteils 17 zu ziehen, sobald die Steuerkurve 4Θ die Rolle 39
entsprechend freigibt. Der das Kopfteil 18 tragende Schenkel des Winkelhebels 37 setzt sieh an seinem freien
Ende in einer etwa rechtwinkling abgebogenen Traverse fort, an welcher etwa mittig ein Rohrstück 43 befestigt
ist. Das Rohrstück 45-:dient als Führung für einen innenliegenden
Federsitz 44, gegen den von innen eine Druckfeder 45 greift, deren anderes Ende gegen eine mit dem
Führungsrohr 43 verbundene Abschlussplatte 46 greift. Das andere Ende des Feiersitzes 44 ist mit einer Kopfplatte
47 verbunden, an welcher, wie insbesondere aus Fig. 4 erkennbar ist, Stirnseitenplatten 48 über Ansätze
49 angelenkt sind. Ferner sind an der Kopfplatte 47
-H-
Ansätze 50 Gefestigt, an denen Hebel 51 angelenkt sind,
die an ihren nach aussen weisenden Seiten mit Nocken
52 versehen sind, mit denen an der Traverse 42 befestigte Rollen 53 in Eingriff kommen können.
Ebenfalls weisen die Stxrnseitenplatten 48 an ihren Aussenseiten Nocken 54 auf, die mit Rollen 55 in
Eingriff kommen, welche an einer zur Traverse 42
senkrecht angeordneten Traverse 56 befestigt sind. Federn 57 drücken die Stxrnseitenplatten 48 normalerweise
in Offenstellung und Federn 58 verschwenken die Hebel 51 normalerweise nach aussen. Am unteren Ende
sind die Hebel 51 mit Querstangen 59 versehen. Wie aus
fig. 5 ersichtlich ist, weisen die Längsseitenplatten 31 beidseitig angelenkte Endteile 60 auf, die im geschlossenen
Zustand der Längsseitenplatten 31 durch die Querstangen 59 in die Ebenen der Mittelteile der
Längsseitenplatten 31 bewegbar sind. Die Stirnseitenplatten 48 sind mit rechtwinklig abgebogenen Sieitenteilen
51 versehen, zwischen denen sich Schweissvorrichtungen 62 zum Verschweissen der, wie nachstehend
erläutert, gebildeten Packungseckzipfel befinden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäss Fig. 2 bis 5
ist wie folgt: Der zusammenhängende Strang kissenförmiger
fl
Packungen wird in der in Pig. 2 mit I bezeichneten Zone den dort geöffneten Einzelfölvorrichtungen 10
zugeführt, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß in dieser radialen Stellung der Einzelformvorrichtungen
deren tangentialer Abstand genau dem vorgegebenen Packungsabstand entspricht. Diese Stellung einer
Einzelformvorrichtung 10 ist in Fig. 3 wiedergegeben,
wobei das Kopfteil 18 seitlich weggeschwenkt ist. In der in Pig« 2 mit II bezeichneten Zone kann die Teleskopvorrichtung
12 der betreffenden Einzelformvorrichtung 10 durch entsprechende Formung der stationären Steuerkurve
14 ein Stück ausfahren, was durch die Feder 34 bewirkt wird, welche das Führungsrohr 26 bei entsprechender
Freigabe der Rolle 13 radial nach aussen drückt, wobei die Zweischläge 29 die Längsseitenplatten 31 in
Formstellung bringen und die rechtwinklig abgebogenen Enden 32 derselben die Packung P von oben umgreifen
und sicher festhalten. Hierbei wird der Packung durch die Feder 22 über die Bodenplatte 19 der erforderliche
Innendruck erteilt.
Gleichzeitig wird das Kopfteil 18 durch entsprechende Ausbildung der Steuerkurve 40 durch die Zugfeder 41
genau über das Bodenteil 17 verschwenkt. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt ferner die Trennung der Packungen vonein-
ander mittels einer geeigneten Trennvorrichtung, die im Detail nicht näher wiedergegeben ist. Nach der
Trennung der Packungen voneinander wird das Bodenteil 17 durch entsprechendes Freigeben der Rolle 13 an der
Steuerkurve 14 durch die Feder 24 in Richtung auf das Kopfteil 18 zubewegt, wobei die Endteile 32 der Längsseitenformplatten31
gegen die Kopfplatte 47 des Kopfteils 18 zur Anlage kommen. Um diese Funktion zu erfüllen,
ist die Feder 24 schwächer als die die erste Ausfahrbewegung bewirkende Feder 34 ausgebildet. Dieser Vorgang
findet in der in Fig. 2 mit III bezeichneten Zone statt.
In der anschliessenden Zone IY wird das Bodenteil 17
unter Mitnahme von Teilen des Kopfteiles 18 durch die
Feder 24 allmählich weiter radial ausgefahren, wobei nunmehr, wie insbesondere aus„Fig. 4 erkennbar ist,
die Stirnseitenplatten 48 durch Auflaufen ihrer Nocken 54 gegen die bezüglich ihrer radialen Stellung stationär
verbleibenden Rollen 55 in Richtung auf die Packung P verschwenkt werden, bis sie in ihre endgültige Formstellung
gelangen» Die an die Längsseitenplatten 31 angelenkten Endteile 60 werden durch die Schliessfedern
63 teilweise in Sehliesstellung gebracht, wie aus Fig. 5 erkennbar ist.
Nach beendeter Anpressung der Stirnseitenplatten 48 wird*
das Bodenteil 17 in der in Pig, 2 mit Y bezeichneten Zone noch ein weiteres Stück ausgefahren, wobei die
Hocken 52 der Hebel 51 gegen die radial stationär verbleibenden Rollen 53 auflaufen, wodurch die Querstangen
5<^ia°h innen bewegt werden und, wie aus Fig. 5
ersichtlich ist, die Endteile 60 der Längsseitenplatten 31 in die Ebenen der Mittelteile derselben verschwenken.
Durch diese Art der Anpressung der verschiedenen Formplatten
wird eine besonders saubere Faltung der Packung und insbesondere auch eine einwandfreie Bildung der
Packungseckzipfel gewährleistet, die sich zwischen den rechtwinklig abgebogenen Enden 61 der Stirnseitenplatten 48 und den Endteilen 60 der Längsseitenplatten
31 bilden. Die zwischen den Endteilen 61 der Stirnseitenplatten 48 angeordneten Verschweissvorriehtungen
62 verschweissen in der Endformstellung der Einzelformvorrichtungen
die gebildeten Packungseckzipfel, so daß diese bei Öffnen der lOrmvorrichtungen 10 durch
Auflaufen der Rollen 13 gegen die Steuerkurve 14 im Bereich VI der Fig. 2 automatisch ausgeworfen werden
und abgeführt werden können, ohne ihre erhaltene derform wieder zu verlieren.
Schutzansprüche:
Claims (18)
1. Kontinuierlich arbeitende Vorrichtung zum Umformen
von strangfö'rmig miteinander verbundenen, kissenförmigen,mit
fliessfähigem Füllgut gefüllten Packungen in Quaderform, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von
jeweils eine kissenförmige Packung umformenden Einzelformvorrichtungen
(1;1O), die endlos umlaufend aneinandergereiht
sind, wobei geeignete Trennvorrichtungen (6;15| 16) die einzelnen Packungen (P) nach Aufnahme
durch eine Einzelformvorrichtung voneinander trennen und nach beendeter Formung die fertigen Packungen durch
Öffnung der Einzelformvorrichtungen automatisch ausgeworfen werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen den verschiedenen Einzelformvorrichtungen
(1; 10) "bei deren Umlauf veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelformvorrichtungen (1) zu einer
um zwei Umkehrräder (5) umlaufenden endlosen Eette aneinandergereiht sind, wobei zwischen den Einzelformvorrichtungen
Lenkerverbindungen (2) vorgesehen sind,
die eine Abstandsveränderung zwischen den Einzelformvorrichtungen bei deren Umlauf ermöglichen.
4. "Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen benachbarten Einzelformvorriehtungen (1)
jeweils ein Zweischlag (2) angelenkt ist, dessen Mittelgelenk (3) zur Abstandsregulierung auf einer
entsprechend den gewünschten Abständen geformten steuerkurve f.4) geführt ist.
5. Torrichtung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine einzige Trennvorrichtung (6), welche die
einzelnen Packungen (P) vor dem Schliessen der Einzelformvorrichtungen (1) und der Abstandsvergrösserung
derselben voneinander trennt, wobei die Trennvorrichtung während des Trennvorganges die Bewegung der voneinander
zu trennenden Packungen mitmacht und anschliessend für den nächsten Trennvorgang zurückfährt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelformvorrichtungen (10) nach
Art eines Rundläufers um eine gemeinsame Drehachse (11) drehen und die Abstandsveränderung zwischen den Einzelformvorrichtungen
bei deren Umlauf durch Veränderung des Radialabstandes der Einzelformvorrichtungen von
deren Drehachse erfolgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch :6, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil (17) jeder Einzelformvorrichtung (10) an einer an einem rotierenden Gehäuse (36)
befestigten, radial gerichteten Teleskopvorrichtung (12) angeordnet ist, deren radiale Bewegung durch
eine stationäre Steuerkurve (H) gesteuert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen benachbarten Einzelformvorrichtungen
(10) jeweils eine mitumlaufende Trennvorrichtung (15 j 16). vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen benachbarten Einzelvorrichtungen
jeweils ein mitumlaufender Teil .einer Trennvorrichtung,
wie eine Gegenschneide, und ein für alle Trennvorrichtungen gemeinsames Trennme'sser vorgesehen ist,
das beim Trennvorgang die Bewegung der Packungen mitmacht und anschliessend zurückfährt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einzelformvorrichtung
(1O) ein die Packung (P) zunächst aufnehmendes JBodenteil
(17) und ein Kopfteil (18) aufweist, welche derart weit voneinander bewegbar sind, daß eine tangentiale
Zufuhr der noch zu einem Strang vereinigten Packungen (P) zu der Vorrichtung möglich ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (17) an der Teleskopvorrichtung (12)
befestigt ist und während des ganzen Umlaufs in einer Drehebene verbleibt und das Kopfteil (18) im Aufnahmebereieh
der Packungen (P) seitlieh aus der Drehebene des Bodenteils verschwenkbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Bodenteil (17) die Längsseitenwandungen der
Packung formende LSngsseitenplatten (31) angelenkt
sind, welche nach Zuführung der Packung (P) durch eine mittels der Steuerkurve (14) gesteuerte Ausfahrbewegung
der Teleskopvorrichtung (12) in Schliess- bzw. Formsteilung bewegbar sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsseitenplatten (31) mit oberen rechtwinklig abgebogenen Endteilen (32) versehen sind, welche im
geschlossenen Zustand die Packung (P) von oben umgreifen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (18) mittels Winkelhebel (37) und
-5 -
stationärer Steuerkurve (40) seitlich verschwenlE—
bar ist und neben einer mit den oberen rechtwinklig abgebogenen Endteilen (32) der Längsseitenplatten
(31) in Eingriff kommenden Kopfplatte (47) an dieser angelenkte Stirnseitenplatten (48) aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einschwenken des Kopfteiles (18) in die Drehebene des Bodenteiles
(17) und Schliessen der Längsseitenplatten (31) das Bodenteil gesteuert durch die entsprechend ausgebildete
Steuerkurve (14) mittels v/eiteren Ausfahrens
der Teleskopvorrichtung (12) gegen das Kopfteil bewej)ar
ist, derart, daß nach der Anlage von Kopfplatte (47) und oberen Endteilen (32) der Längsseitenplatten
(31*) die Stirnseitenplatten (48) in die Pormsteilung
bewegbar sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegung der Stirnseitenplatten (48) durch Relativbewegung der Kopfplatte (47) mit daran angelenkten
Stirnseitenplatten gegenüber radial feststehenden Teilen (55»56) des Kopfteiles (18) über entsprechende
Nockensteuerung (54) o.dgl. erfolgt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder einem der folgend ep.,
dadurch gekennzeichnet, daß die längsseitenplatten (31) beidseitig angelenkte Endteile (60) aufweisen,
die durch ein weiteres radiales Ausfahren des Bodenteiles (17) mittels der Teleskopvorrichtung (12)
und Mitnehmen des Kopfteiles (18) über relativ zu
radial feststehenden Teilen (42,53) des Kopfteiles bewegte Betätigungsvorrichtungen (59) mit Nachlauf
gegenüber den Stirnseitenplatten (48) in Formstellung bewegbar sind, wobei diese angelenkten Endteile (60)
in Formstellung in den Ebenen der zugehörigen Längsseitenplatten (31) liegen und unter Zwischenschaltung
der dabei gebildeten Packungseckzipfel gegen rechtwinklig abgebogene Endteile (61) der Stirnseitenplatten (48) zur Anlage kommen.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den rechtwinklig abgebogenen Endteilen
(61) der Stirnseitenplatten (48) Schweissvorrichtungen
(62) zum Verschweissen der Packungseckzipfel angeadnet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0048706 DE1913258U (de) | 1964-05-15 | 1964-05-15 | Kontinuierlich arbeitende vorrichtung zum umformen von kissenfoermigen packungen in quaderform. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0048706 DE1913258U (de) | 1964-05-15 | 1964-05-15 | Kontinuierlich arbeitende vorrichtung zum umformen von kissenfoermigen packungen in quaderform. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1913258U true DE1913258U (de) | 1965-04-01 |
Family
ID=33340256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964H0048706 Expired DE1913258U (de) | 1964-05-15 | 1964-05-15 | Kontinuierlich arbeitende vorrichtung zum umformen von kissenfoermigen packungen in quaderform. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1913258U (de) |
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1964
- 1964-05-15 DE DE1964H0048706 patent/DE1913258U/de not_active Expired
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