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DE3923321C2 - Antriebs- und Spannstation eines Kettenkratzförderers für den Einsatz in Bergbau-Gewinnungsbetrieben mit Hobelgewinnung - Google Patents

Antriebs- und Spannstation eines Kettenkratzförderers für den Einsatz in Bergbau-Gewinnungsbetrieben mit Hobelgewinnung

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DE3923321C2
DE3923321C2 DE19893923321 DE3923321A DE3923321C2 DE 3923321 C2 DE3923321 C2 DE 3923321C2 DE 19893923321 DE19893923321 DE 19893923321 DE 3923321 A DE3923321 A DE 3923321A DE 3923321 C2 DE3923321 C2 DE 3923321C2
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DE
Germany
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drive
tensioning
machine frame
chain
conveyor
Prior art date
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DE19893923321
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DE3923321A1 (de
Inventor
Wilfried Mertens
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Caterpillar Global Mining Europe GmbH
Original Assignee
DBT GmbH
DBT Deustche Bergbau Technik GmbH
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/44Belt or chain tensioning arrangements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • E21F13/066Scraper chain conveyors
    • E21F13/068Special adaptations for use at the junction of the working face with the gallery, e.g. driving stations coupled to the driving station of the winning machine

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Description

Die Erfindung betrifft eine Antriebs- und Spannstation eines Kettenkratzförderers für den Einsatz in Bergbau-Gewinnungsbe­ trieben mit Hobelgewinnung entsprechend der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Die Antriebsstationen der im Untertagebergbau auch bei Hobelan­ lagen eingesetzten Kettenkratzförderer bestehen bekanntlich aus einem am Ende der Förderrinne angeordneten Maschinenrahmen, zwi­ schen dessen beiden Seitenwangen die Kettentrommel für den An­ trieb und die Umlenkung des Kratzerkettenbandes angeordnet ist. Dabei ist es üblich, die Maschinenrahmen mit ihren parallelen Seitenwangen symmetrisch auszuführen, so daß der Fördererantrieb und im Falle einer Hobelanlage auch der Hobelantrieb wahlweise an der einen oder anderen Seitenwange des Maschinenrahmens ange­ baut werden kann (DE-AS 12 46 540, DE 37 29 655 C1, DE-OS 27 09 414, DE 29 42 916 A1, DE-AS 11 98 733).
Bei Kettenkratzförderern wie auch bei Hobelanlagen mit kettenge­ zogenem Gewinnungshobel besteht die Forderung, die angetriebene Kratzer- bzw. Hobelkette unter einer für den störungsfreien Ket­ tenlauf erforderlichen Kettenspannung zu halten und diese auch bei etwaigen Kettendehnungen im Einsatz aufrechtzuerhalten. Zu diesem Zweck hat man in der Vergangenheit Kettenspannvorrichtun­ gen unterschiedlicher Ausführungen vorgesehen.
Die Erfindung geht aus von einer bekannten Antriebs- und Spann­ station eines Kettenkratzförderers für den Einsatz in Bergbau- Gewinnungsbetrieben mit Hobelgewinnung, bei der der Förder­ ketten-Spannantrieb von einem im Maschinenrahmen des Ketten­ kratzförderers angeordnetem Spannschlitten gebildet ist, der mit seinen der Kettentrommellagerung dienenden Lagerwangen in fensterartigen Ausnehmungen der Maschinenrahmen-Seitenwangen in Kettenspannrichtung geführt ist (DE 36 04 488 C3). Als Spannan­ trieb für die Förderkette ist hier ein hydraulischer Spannzylin­ der vorgesehen, der im Maschinenrahmen unterhalb einer Abdeckung zwischen Obertrum und Untertrum des Kettenkratzförderers ange­ ordnet ist und an einer die Lagerwangen des Spannschlittens ver­ bindenden Traverse angreift. Der Fördererantrieb ist an der ei­ nen Seite des Maschinenrahmens an der Lagerwange des Spann­ schlittens angebaut. An der anderen Seitenwange des Maschinen­ rahmens ist eine Führungsplatte befestigt, die mit eine T-Füh­ rung bildenden Führungsleiste versehen ist, an der sich ein Ho­ belkasten mit einer Gleitplatte führt, an dem der Hobelantrieb angebaut ist. Der Hobelkasten nimmt das Hobelkettenrad für den Antrieb des kettengezogenen Hobels auf. Mit Hilfe der Spannzy­ linder lassen sich die Förderkette und Hobelkette unabhängig voneinander spannen. Bei dieser vorbekannten Antriebs- und Spannstation sind allerdings die an den Maschinenrahmen-Seiten­ wangen angeordneten Führungen für den Fördererantrieb und für den Hobelantrieb unterschiedlich ausgeführt, so daß sich diese Antriebe jeweils nur an der hierfür vorgesehenen Seitenwange des Maschinenrahmens anordnen lassen.
Ausgehend von einer Antriebs- und Spannstation der vorgenannten Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese Antriebs- und Spannstation mit ihrem Maschinenrahmen so auszugestalten, daß sie in untertägigen Gewinnungsbetrieben in Anpassung an die jeweiligen Betriebsbedingungen vielseitiger einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Nach der Erfindung sind die an den beiden Seitenwangen des Ma­ schinenrahmens angeordneten Führungsleisten in Form und Anord­ nung gleich ausgebildet, so daß für den Anbau und die Verschie­ beführung des Hobelkastens und der den Fördererantrieb und den Spannschlitten umfassenden Baueinheit dieselben Führungsleisten am Maschinenrahmen zur Verfügung stehen und folglich der Förde­ rerantrieb und der Hobelantrieb mit dem Hobelkasten wahlweise an der linken oder rechten Seite des Maschinenrahmens angebaut wer­ den können, bei den bekannten Doppelantrieben für Kettenkratz­ förderer aber auch die beiden Fördererantriebe an beiden Seiten­ wangen angeordnet werden können. Die bezüglich der Führungs­ leisten symmetrische Ausgestaltung des Maschinenrahmens führt auch zu Bauvereinfachungen desselben. Außerdem kann der Hobel­ kasten ohne Zwischenschaltung eines die Führungsleisten aufwei­ senden Zwischenteils wahlweise an der rechten oder an der linken Seitenwange des Maschinenrahmens in Kettenspannrichtung ver­ schiebbar angebaut werden. Dies gilt entsprechend auch für den am Spannschlitten angeordneten Fördererantrieb. Der Maschinen­ rahmen ist aufgrund seines symmetrischen Aufbaus universell für den Links- oder Rechtsanschluß des Fördererantriebs und des Hobelkastens einsetzbar. Vorteilhaft ist weiterhin, daß bei der erfindungsgemäßen Gestaltung der Antriebs- und Spannstation der Maschinenrahmen in seiner Querebene geteilt ist, was besagt, daß sich der Maschinenrahmen mit seinen Führungsleisten durch An­ schluß eines Verlängerungsstücks in Anpassung an die jeweiligen Einsatzverhältnisse bedarfsweise verlängern läßt, insbesondere dann, wenn bei größeren Streblängen und entsprechend größeren Kettenlängen für die Förderkette und die Hobelkette entsprechend größere Spannwege für die Kettenabspannung benötigt werden. Da­ mit ist die erfindungsgemäße Antriebs- und Spannstation mit ihrem Maschinenrahmen in Anpassung an die jeweiligen untertägi­ gen Betriebsbedingungen vielseitig einsetzbar.
Vorzugsweise sind an jeder der beiden Seitenwangen des Maschi­ nenrahmens etwa hakenartige Führungsleisten paarweise übereinan­ der angeordnet, wobei die oberen Führungsleisten mit ihren frei­ en Hakenenden nach oben und die unteren Führungsleisten mit ihren freien Hakenenden nach unten weisen. Der Hobelkasten und der Fördererantrieb sind mit komplementären Führungsansätzen, vorzugweise klauenartigen Führungsansätzen, versehen, die die hakenförmigen Führungsleisten umgreifen. Mit dieser Anordnung und Ausgestaltung der hakenförmigen Führungsleisten ist eine besonders stabile und zuverlässige Schiebeführung erreichbar, zumal das Gewicht des schweren Fördererantriebs bzw. des Hobel­ antriebs nebst Hobelkasten in günstiger Weise von den oberen Führungsleisten aufgenommen wird und etwaige Kippmomente im un­ teren Bereich gegen die Maschinenrahmen-Seitenwangen abgesetzt werden können.
Der Fördererantrieb wird zweckmäßig an einer Flanschplatte ange­ flanscht, die sich mit, vorzugsweise klauenförmigen, Führungsan­ sätzen an den Führungsleisten der betreffenden Maschinenrahmen- Seitenwange führt. Die Höhe der Flanschplatte kann der Höhe der Maschinenrahmen-Seitenwangen angepaßt sein. Mit der Flansch­ platte wird zweckmäßig die betreffende Lagerwange des Spann­ schlittens fest verbunden, in der die Kettentrommel des Förde­ rers gelagert ist und die sich in der genannten Ausnehmung der betreffenden Maschinenrahmen-Seitenwange führen kann. Die Ket­ tentrommelwelle kann die Flanschplatte nach außen durchgreifen.
Die Anordnung der Führungsleisten an den Außenseiten der Seitenwangen des Maschinenrahmens macht es möglich, den Raum zwischen den übereinander angeordneten Führungsleisten für die Unterbringung des Hobelkasten-Spannantriebs zu nutzen. Nach einem weiteren wesentlichen Erfindungsmerkmal ist der Hobelketten-Spannantrieb durch den Hobelkasten nach außen abgedeckt zwischen dem Hobelkasten und der Seitenwange des Maschinenrahmens angeordnet. Für den Hobelketten-Spann­ antrieb wird zweckmäßig, wie bekannt, ein hydraulischer Spannzylinder oder bevorzugt ein Spannzylinderpaar mit zwei übereinander angeordneten hydraulischen Spannzylindern vor­ gesehen. An den beiden Seitenwangen des Maschinenrahmens können dabei außenseitig in symmetrischer Anordnung zuein­ ander Anschlüsse für lösbare Anschlußstücke angeordnet wer­ den, an denen der oder die Spannzylinder für die Hobelketten­ abspannung angeschlossen werden.
Der Förderketten-Spannantrieb besteht zweckmäßig ebenfalls aus mindestens einem hydraulischen Spannzylinder, vorzugs­ weise einem Spannzylinderpaar mit parallel nebeneinander liegenden Spannzylindern. Der Spannzylinder bzw. das Spann­ zylinderpaar befindet sich unterhalb einer im Maschinen­ rahmen lösbar angeordneten Abdeckplatte. Mit dem Spann­ schlitten wird dabei zwischen dessen Lagerwangen ein den Überbrückungsstoß schließendes Schleppblech verbunden, das die Abdeckplatte überlappt. Ein entsprechendes Schleppblech od. dgl. kann unterhalb des oder der Spannzylinder am Spann­ schlitten angeordnet sein, welches den Überbrückungsstoß zum Untertrum des Förderers hin schließt.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist der Maschinenrahmen in der Querebene geteilt, wobei ein mit ihm durch Verzapfung und/oder Verschraubung stirnseitig verbundenes U-förmiges Verlängerungsstück mit seitlichen Führungsleistenabschnitten versehen ist, die Verlängerungen der Führungsleisten des eigentlichen Maschinenrahmens bilden. Durch Anbau von Ver­ längerungsstücken unterschiedlicher Länge läßt sich die Bau­ länge des Maschinenrahmens den jeweiligen Einsatzverhältnissen anpassen, wobei auch größere Spannwege für die Förderketten- Abspannung erreichbar sind.
Weitere vorteilhafte Gestaltungsmerkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in Draufsicht den Endbereich eines Kettenkratzförderers mit der hier angeordneten Antriebs- und Spann­ station nach der Erfindung;
Fig. 2 die Antriebs- und Spannstation nach Fig. 1 in einem Querschnitt durch den Maschinenrahmen mit seitlich angebauten Förderer- und Hobelantrieben;
Fig. 3 und 3A den bei der Antriebs- und Spannstation nach den Fig. 1 und 2 verwendeten Ma­ schinenrahmen auf der einen Seite seiner vertikalen Längsmittelebene in einer Stirnansicht (Fig. 3) und in einer Seitenansicht (Fig. 3A);
Fig. 4 und 5 in einer Ansicht bzw. in Draufsicht ein am Maschinenrahmen der Antriebs- und Spannstation anschließbares Verlänge­ rungsstück;
Fig. 6 in einer Teil-Draufsicht die zwischen dem Maschinenrahmen und dem eigent­ lichen Rinnenstrang des Kettenkratz­ förderers eingeschaltete Anschlußrinne;
Fig. 7 den bei der Antriebs- und Spann­ station nach den Fig. 1 bis 6 vorgesehenen Spannschlitten mit Flanschplatte und Kettentrommel in einem Vertikalschnitt;
Fig. 8 im Horizontalschnitt den bei der Antriebs- und Spannstation nach den Fig. 1 bis 7 vorgesehenen Hobelkasten (ohne Hobelkettenrad).
Die dargestellte Antriebs- und Spannstation 1 bildet das Kopfende eines Kettenkratzförderers 2, der als Strebförderer in einem untertägigen Gewinnungsbetrieb mit Hobelgewinnung zum Einsatz kommt, vorzugsweise an dem den sogenannten Hilfs­ antrieb bildenden Ende des Strebförderers. Der Kettenkratz­ förderer ist in seinem Aufbau bekannt. In Fig. 1 ist daher von dem schußweise zusammengesetzten Rinnenstrang des Ket­ tenkratzförderers lediglich der letzte Rinnenschuß 3 gezeigt, der, wie ebenfalls bekannt, über eine Anschlußrinne 4 mit dem Maschinenrahmen 5 der Antriebs- und Spannstation 1 verbunden ist. Mit 6 sind die Teile einer ebenfalls schußweise zusam­ mengesetzten Hobelführung bezeichnet, die abbaustoßseitig an den einzelnen Rinnenschüssen 3 und der Anschlußrinne 4 angebaut sind und an denen sich der (nicht dargestellte) Gewinnungs- bzw. Kohlenhobel bei der Gewinnungsarbeit führt. Der Maschinenrahmen 5 nimmt die Kettentrommel 7 für den An­ trieb und die Umlenkung des in der Förderrinne umlaufenden Kratzerkettenbandes des Kettenkratzförderers auf, der hier als Mittel- bzw. Doppelmittelkettenkratzförderer ausgeführt ist. Der die Kettentrommel 7 antreibende Fördererantrieb 8 befindet sich an der einen Seite des Maschinenrahmens 5, der den kettengezogenen Hobel antreibende Hobelantrieb 9 an der gegenüberliegenden Seite des Maschinenrahmens 5. Die Antriebe bestehen im allgemeinen aus elektrischen Getriebemotoren. Der Hobelantrieb 9 treibt die in Fig. 1 lediglich strichpunktiert angedeutete Hobelkette 11 über ein Hobelkettenrad 10 an, das im Inneren eines sogenannten Hobelkastens 12 auf der Aus­ gangswelle des Getriebes des Hobelantriebs 9 angeordnet ist. Der Hobelantrieb 9 ist am Hobelkasten 12 angeflanscht.
Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, besteht der Maschinenrahmen 5 aus zwei spiegelbildlich gleich ausgebildeten kräftigen Seitenwangen 13, die über Traversen 14 (Fig. 3) zu dem starren Maschinenrahmen verbunden sind. Die Seitenwangen 13 weisen jeweils eine fensterartige Ausnehmung 15 (Fig. 3A) auf, die sich von einer Stelle 16, die im Abstand zu der Anschlußseite 17 für die Anschlußrinne 4 liegt, bis zu dem gegenüberliegenden Stirnende der Seitenwange 13 erstreckt. In den Ausnehmungen 15 der beiden Seitenwangen 13 führt sich mit seinen Lagerwangen ein weiter unten noch näher erläuter­ ter Spannschlitten 18, der die Kettentrommel 7 aufnimmt.
An den beiden gleich ausgebildeten Seitenwangen 13 sind je­ weils hakenartige Führungsleisten 19 paarweise im Abstand übereinander angeordnet, die sich über die Länge der Seiten­ wangen erstrecken, wobei die oberen Führungsleisten 19 mit ihren freien Hakenenden 20 nach oben und die unteren Füh­ rungsleisten 19 mit ihren freien Hakenenden 20 nach unten weisen. Die über die Außenseiten 21 der Seitenwangen 13 vor­ springenden Führungsleisten 19 sind, wie Fig. 2 zeigt, spiegelbildlich symmetrisch zueinander an den Seitenwangen des Maschinenrahmens 5 angeordnet. Sie sind aus dem Voll­ material der Seitenwangen 13 herausgearbeitet oder aber z. B. durch Verschweißen fest mit den Seitenwangen 13 verbunden.
Der Aufbau des im Maschinenrahmen 5 in Kettenspannrichtung verschiebbar angeordneten Spannschlittens 18 ist insbesondere der Fig. 7 zu entnehmen. Der Spannschlitten 18 weist zwei parallele Lagerwangen 22 auf, zwischen denen die Ketten­ trommel 7 auf einer Kettentrommelwelle 23 angeordnet ist, die in Wälzlagern 24 in den beiden Lagerwangen 22 gelagert ist. Die beiden Lagerwangen 22 führen sich in den Ausnehmun­ gen 15 der Seitenwangen 13 des Maschinenrahmens 5. Die auf der Seite des Fördererantriebs 8 befindliche Lagerwange 22 ist mit einer Flanschplatte 25 fest verbunden, an der der Fördererantrieb 8 angeflanscht ist und die mit einer Wellen­ durchführung für die Kettentrommelwelle 23 versehen ist, deren mit der hohlen Getriebeausgangswelle des Förderer­ antriebs 8 antriebsmäßig verbundenes Wellenende mit 23' bezeichnet ist. Die Höhe der Flanschplatte 25 entspricht im wesentlichen der Höhe der Maschinenrahmen-Seitenwangen 13. Die Flanschplatte 25 weist oben und unten zu den Füh­ rungsleisten 19 komplementäre klauenförmige Führungsansätze 26 auf, die, wie insbesondere Fig. 2 zeigt, die Führungs­ leisten 19 hakenartig von oben bzw. unten umfassen, so daß die Flanschplatte 25 mit dem Spannschlitten 18 und dem angebauten Fördererantrieb 8 formschlüssig in Spannrichtung der Fördererkette und in Gegenrichtung am Maschinenrahmen 5 geführt ist.
Der Förderketten-Spannantrieb besteht aus zwei seitlich nebeneinander liegenden hydraulischen Spannzylindern 27 (Fig. 1), die unterhalb einer die Verlängerung des Förder­ bodens des Kettenkratzförderers bis in den Maschinenrahmen 5 hinein bildenden Abdeckung 28 angeordnet sind und an einer Traverse 29 des Spannschlittens 18 angreifen. Die Traverse 29 sowie eine auf der gegenüberliegenden Seite der Kettentrommel 7 befindliche Traverse 30 verbinden die Lagerwangen 22 des Spannschlittens 18. Die Spannzylinder 28 erstrecken sich vom Maschinenrahmen 5 bis in die Anschluß­ rinne 4 hinein; sie stützen sich in Anschlüssen 31 gegen die Anschlußrinne 4 ab, so daß bei Druckbeaufschlagung der Spannzylinder 27 in Ausschubrichtung der Spannschlitten 18 zusammen mit der Kettentrommel 7 und dem außenseitig ange­ bauten Fördererantrieb 8 in Spannrichtung der Förderkette im Maschinenrahmen 5 verschoben wird, wobei sich der schwere Fördererantrieb 8 mit seiner Flanschplatte 25 an den Führungs­ leisten 19 der betreffenden Seitenwange 3 des Maschinenrahmens 5 führt.
In der Anschlußrinne 4 ist der Förderboden des Kettenkratz­ förderers von dem Niveau des Rinnenstranges 3 auf das höhere Niveau der Kettentrommel 7 des Maschinenrahmens 5 hochgeführt, wie dies bekannt ist. Die Spannzylinder 27 liegen innerhalb des Maschinenrahmens 5 und seiner Anschlußrinne 4 zwischen dem Fördertrum und dem Rücklauftrum für das Kratzerketten­ band des Kettenkratzförderers. Wie vor allem die Fig. 3A und 6 zeigen, ist die Anschlußrinne 4 durch Verzapfung 32 und Verschraubung 33 mit den Seitenwangen 13 des Maschinen­ rahmens 5 verbunden. Die Anschlußrinne 4 weist im Verlage­ rungsbereich der beiden Spannzylinder 27 muldenförmige Auf­ nahmen 34 für die beiden Spannzylinder 27 auf. Entsprechende muldenförmige Aufnahmen 35 sind gemäß Fig. 3 auch im Maschi­ nenrahmen 5 zwischen dessen beiden Seitenwangen 13 angeord­ net. Die muldenförmigen Aufnahmen 34 enden in der Anschluß­ rinne 4 an den Anschlußstellen 31, an denen die Spannzylin­ der 27 mit ihren Zylinder- oder Kolbenstangenenden an der Anschlußrinne angeschlossen werden. Die Anschlüsse 31 können aus Gelenkanschlüssen oder, wie in Fig. 6 gezeigt, aus nach oben offenen Einstecktaschen 35 bestehen, in die der Spann­ zylinder mit einem an seinem Ende angeordneten Flansch oder Bund od. dgl. von oben einsteckbar ist. Die Spannzylinder­ anschlüsse 36 am Spannschlitten 18 können entsprechend aus­ geführt werden. Zwischen den muldenförmigen Aufnahmen 34 weist die Anschlußrinne 4 eine aufragende, längs verlau­ fende Stegleiste auf, an der die Abdeckplatte 28 im mitt­ leren Bereich angeschraubt werden kann. Die Abdeckplatte 28 wird außerdem an ihren Seitenbereichen durch Verschraubung lösbar in der Anschlußrinne 4 und im Maschinenrahmen 5 fest­ gelegt.
An der dem Fördererantrieb 8 gegenüberliegenden Seitenwange 13 des Maschinenrahmens 5 ist der abspannbare Hobelkasten 12 angeordnet, der mit klauenartigen Führungsansätzen 38, die den Führungsansätzen 26 der Flanschplatte 25 entsprechen, an den hier befindlichen hakenförmigen Führungsleisten 19 formschlüssig geführt ist, so daß die Hobelkette 11 unab­ hängig von der Förderkette gespannt werden kann. Fig. 8 zeigt im Längsschnitt den Hobelkasten 12 mit dem Aufnahme­ raum 39 für das Hobelkettenrad 10 zusammen mit einem dem Hobelkettenrad zugeordneten Kettenabweiser 40 bekannter Art. Der Spannantrieb für die Hobelkette besteht aus zwei par­ allel übereinander angeordneten hydraulischen Spannzylin­ dern 41, die verdeckt zwischen dem Hobelkasten 12 und der betreffenden Seitenwange 13 des Maschinenrahmens 5 und zwischen den Führungsleisten 19 dieser Seitenwange angeord­ net sind. Der Hobelkasten 12 weist gemäß Fig. 8 an seiner Innenseite Anschlüsse 42 auf, an denen die Kolbenstangen 43 der Spannzylinder 41 in Gelenken 44 angeschlossen sind. Die Spannzylinder 41 stützen sich in Gelenken 45 an einem An­ schlußstück 46 ab, das an der betreffenden Seitenwange 13 des Maschinenrahmens lösbar angeschlossen ist. Das Anschluß­ stück 46 weist zwei übereinander angeordnete Zapfen 47 auf, die gemäß den Fig. 3 und 3A in Ausnehmungen 48 an der Seiten­ wange 13 einfassen. Die Sicherung des Anschlußstücks 46 an der Seitenwange erfolgt mit Hilfe (nicht dargestellter) Schrauben. Die Anschlüsse für das Anschlußstück 46 befinden sich in symmetrischer Anordnung an den beiden Seitenwangen 13 des Maschinenrahmens 5, so daß das Anschlußstück 46 wahlweise an der einen oder anderen Seitenwange angeschlossen werden kann, je nachdem, ob der Hobelantrieb an der linken oder rechten Seitenwange des Maschinenrahmens 5 angebaut wird. Da die Führungsleisten 19 an die beiden Seitenwangen 13 des Maschinenrahmens 5 spiegelbildlich symmetrisch zueinander angeordnet sind und die klauenartigen Führungsansätze 26 und 38 gleich ausgeführt sind, läßt sich auch der Fördererantrieb 8 wahlweise an der linken oder rechten Seite des Maschinen­ rahmens 5 anbauen.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Maschinen­ rahmen 5 in der vertikalen Querebene geteilt ausgeführt. Die Teilungsebene ist in Fig. 1 bei 49 angedeutet. Am freien Stirnende des Maschinenrahmens 5 ist dabei ein in Draufsicht etwa U-förmiges Verlängerungsstück 50 durch Verzapfung und/oder Verschraubung angeschlossen, dessen beide durch eine Stirn­ wand 51 verbundene Schenkel 52 Verlängerungen der Seiten­ wangen 13 des Maschinenrahmens 5 bilden. Wie auch die Fig. 4 und 5 zeigen, weisen die Schenkel 52 des Verlängerungsstücks 50 außenseitig Führungsleistenabschnitte 19' auf, die den Führungsleisten 19 entsprechen und Verlängerungen derselben bilden. Außerdem sind die beiden Schenkel 52 mit Ausnehmungen 53 versehen, die Verlängerungen der fensterartigen Ausnehmun­ gen 15 der Seitenwangen 13 des Maschinenrahmens bilden. Der Spannschlitten 18 ist daher mit dem Fördererantrieb 8 bis in das Verlängerungsstück 50 verschiebbar, so daß sich mit Hilfe des angebauten Verlängerungsstücks 50 größere Spann­ wege ereichen lassen. Die Baulänge des Maschinenrahmens 5 ist durch den Anschluß von Verlängerungsstücken 50 unter­ schiedlicher Abmessungen den jeweiligen Einsatzbedingungen anpaßbar. Falls erwünscht, kann anstelle eines Verlängerungs­ stücks 50 auch eine kräftige Stirnwand am freien Ende des Maschinenrahmens 5 durch Verzapfung und Verschraubung ange­ schlossen werden, die den Maschinenrahmen endseitig zusätz­ lich aussteift. Fig. 4 zeigt die an den Schenkeln 52 des Verlängerungsstücks 50 angeordneten Zapfen 54, die in ent­ sprechende Zapfenlöcher am Stirnende 49 (Fig. 1) der Seiten­ wangen 13 einfassen, wobei die Verbindung mit Hilfe von Ankerschrauben 55 od. dgl. gesichert wird.
Wie bekannt, wird der Spannschlitten 18 mit einem (nicht dar­ gestellten) Schleppblech versehen, das die Abdeckplatte 28 überlappt, so daß sich bei den Schlittenbewegungen keine offenen Stoßstellen im Obertrum ergeben. Ein entsprechendes Schleppblech kann auch unterhalb der beiden Spannzylinder 27 am Spannschlitten 18 befestigt sein, welches hier die Stoß­ stelle zu der das Untertrum des Förderers nach oben abdecken­ den Bodenplatte übergreift.
Es versteht sich, daß die Antriebs- und Spannstation mit ihrem Maschinenrahmen 5 auch dann verwendbar ist, wenn kein Hobelantrieb vorgesehen ist. In diesem Fall können an beiden Seitenwangen 13 des Maschinenrahmens 5 Förderantriebe 8 mit ihren Flanschplatten 25 an den sym­ metrisch angeordneten Führungsleisten 19 verschiebbar an­ geschlossen werden. Der Maschinenrahmen 5 mit der zugeord­ neten Anschlußrinne 4 ist also unverändert bei Hobelanlagen wie auch dann einsetzbar, wenn anstelle eines Hobels eine andere Gewinnungsmaschine, z. B. eine Walzenschrämmaschine, eingesetzt wird. Die Teilung des Maschinenrahmens 5 ermög­ licht eine Anpassung seiner Baulänge an unterschiedliche Einsatzverhältnisse und unterschiedliche Spannwege des Spannschlittens.

Claims (12)

1. Antriebs- und Spannstation eines Kettenkratzförderers für den Einsatz in Bergbau-Gewinnungsbetrieben mit Hobelgewin­ nung, mit einem Maschinenrahmen, dessen beide Seitenwangen mit Ausnehmungen für einen Spannschlitten versehen sind, in dem die Kettentrommel des Kettenkratzförderers gelagert ist, mit einem dem Spannschlitten zugeordneten Förderketten- Spannantrieb, der im Maschinenrahmen unterhalb einer Ab­ deckung angeordnet ist, mit einem das Hobelkettenrad aufneh­ menden Hobelkasten, der an der Außenseite des Maschinenrah­ mens gegenüber diesem in Kettenspannrichtung verschieblich geführt ist und dem ein Hobelketten-Spannantrieb zugeordnet ist, und mit an den beiden Seitenwangen des Maschinenrahmens angeordneten Führungsleisten für die Führung des Fördereran­ triebs nebst Spannschlitten und des Hobelkastens, da­ durch gekennzeichnet, daß die Füh­ rungsleisten (19) für den Hobelkasten (12) denjenigen für den Fördererantrieb (8) in ihrer Form und Anordnung an der Maschinenrahmen-Seitenwange (13) entsprechen, wobei die über die Seitenwangen-Außenflächen vorspringenden Führungsleisten (19) spiegelbildlich symmetrisch zueinander an den Seiten­ wangen (13) des Maschinenrahmens (5) angeordnet sind, und daß der Maschinenrahmen (5) in der Querebene geteilt ist, wobei ein mit ihm durch Verzapfung (54) und/oder Verschrau­ bung (55) stirnseitig verbundenes U-förmiges Verlängerungs­ stück (50) mit seitlichen Führungsleistenabschnitten (19') versehen ist, die Verlängerungen der Führungsleisten (19) des Maschinenrahmens (5) bilden.
2. Antriebs- und Spannstation nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß an jeder der beiden Seitenwangen (13) des Maschinen­ rahmens (5) hakenartige Führungsleisten (19) paar­ weise übereinander angeordnet sind, wobei die oberen Führungsleisten (19) mit ihren freien Hakenenden (20) nach oben und die unteren Führungsleisten (19) mit ihren freien Hakenenden (20) nach unten weisen.
3. Antriebs- und Spannstation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fördererantrieb (8) an einer Flanschplatte (25) ange­ flanscht ist, die sich mit, vorzugsweise klauenförmigen, Führungsansätzen (26) an den Führungsleisten (19) der betreffenden Maschinenrahmen-Seitenwange (13) führt.
4. Antriebs- und Spannstation nach Anspruch 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Höhe der Flanschplatte (25) der Höhe der Maschinenrahmen- Seitenwange (13) entspricht.
5. Antriebs- und Spannstation nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Flanschplatte (25) die in der Ausnehmung (15) der Maschinenrahmen-Seitenwange (13) angeordnete Spann­ schlitten-Lagerwange (22) für die Kettentrommellagerung fest verbunden ist.
6. Antriebs- und Spannstation nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettentrommelwelle (23) eine Wellendurchführung der Flanschplatte (25) durchgreift.
7. Antriebs- und Spannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hobelketten-Spannantrieb (41) durch den Hobel­ kasten (12) nach außen abgedeckt zwischen diesem und der Seitenwange (13) des Maschinenrahmens angeordnet ist.
8. Antriebs- und Spannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hobelketten-Spannantrieb aus mindestens einem hydraulischen Spannzylinder (41), vorzugsweise einem Spannzylinderpaar, besteht.
9. Antriebs- und Spannstation nach Anspruch 8, da­ durch gekennzeichnet, daß an den beiden Seitenwangen (13) des Maschinenrahmens (5) in symmetrischer Anordnung zueinander Anschlüsse (48) für dem Spannzylinder-Anschluß dienende Anschluß­ stücke (46) angeordnet sind.
10. Antriebs- und Spannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderketten-Spannantrieb aus mindestens einem hydraulischen Spannzylinder (27), vorzugsweise einem Spannzylinderpaar, besteht, das unterhalb einer im Maschinenrahmen (5) lösbar angeordneten Abdeckplatte (28) angeordnet ist.
11. Antriebs- und Spannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die hydraulischen Spannzylinder (27) des Förderketten-Spannantriebs in der Anschlußrinne (4) des Maschinenrahmens (5) abgestützt sind.
12. Antriebs- und Spannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Hobelkasten (12) mit klauenartigen Führungs­ ansätzen (38) versehen ist, die den Führungsansätzen (26) des Fördererantriebs (8) bzw. seiner Flansch­ platte (25) in der Form und Anordnung entsprechen.
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