DE3918292A1 - Verfahren zur behandlung von schwermetallhaltiger flugasche aus dem rauchgas von verbrennungsanlagen, insbesondere muell- bzw. abfallverbrennungsanlagen - Google Patents
Verfahren zur behandlung von schwermetallhaltiger flugasche aus dem rauchgas von verbrennungsanlagen, insbesondere muell- bzw. abfallverbrennungsanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von
schwermetallhaltiger Flugasche aus dem Rauchgas von
Verbrennungsanlagen, insbesondere Müll- bzw.
Abfallverbrennungsanlagen, bei dem die Flugasche mit einer
sauren Waschlösung behandelt wird, die gewaschene
Flugasche von der Waschflüssigkeit mechanisch abgetrennt
wird und aus der Flugasche herausgelöste Schwermetalle
durch Zugabe mindestens einer Schwefelverbindung als
Schwermetall-Schwefelverbindung (Sulfidverbindung) gefällt
werden.
Aus der DE-OS 33 20 466 ist ein solches Verfahren bekannt,
bei dem die Flugasche mit dem Kondensat einer der die
Flugasche aus dem Rauchgas abscheidenden Trennanlage
nachgeschalteten Kondensations-/Waschanlage behandelt
wird, nach der Behandlung mit der sauren Waschflüssigkeit
die Flugasche einer Fest-Flüssig-Trenneinrichtung
zugeführt und nach dem Abtrennen der Verbrennungsanlage
zugeführt wird, um dort in die Schlacke eingebunden zu
werden.
Die aus der Fest-Flüssig-Trennung kommende Lösung wird
einer Sulfidfällung unter Bildung der
Schwermetall-Schwefelverbindungen unterzogen.
Die flockenartig ausgefällten Schwermetall-
Schwefelverbindungen werden von der Fällungslösung
abgetrennt und die Fällungslösung wird einer
Neutralisation unterzogen, damit das dann
neutralsalzhaltige Abwasser einem Vorfluter zugeführt
werden kann.
Die Schwermetallverbindungen stehen für ein evtl.
Recycling zur Verfügung. Im Falle der Rückgewinnung von
Quecksilber, Blei, Cadmium aus den anfallenden Sulfiden
sollte sogar eine völlig rückstandslose Beseitigung der
Schwermetallbelastung möglich sein. Wenn ein geeigneter
Vorfluter nicht zur Verfügung steht, wird die Flugasche
nicht gewaschen, sondern nur das mit dem Kondensat aus dem
Rauchgas ausgeschiedene Quecksilber einer Sulfidfällung
unterzogen und zusammen mit der nicht gewaschenen
Flugasche durch Bituminierung fixiert. Es kann davon
ausgegangen werden, daß ein Recycling, d. h. eine
Schwermetallgewinnung aus dem Schwermetallkonzentrat gemäß
der DE-OS 33 20 466, sich wirtschaflich nicht lohnt, so
daß das Schwermetallkonzentrat selbst als Sondermüll
entsorgt werden muß. Das Entsorgungsproblem der Flugasche
wird durch die Rückführung der Flugasche nach der Wäsche
in die Verbrennungsanlage auch nicht gelöst, da die dort
erzeugte Schlacke ebenfalls entsorgt werden muß.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein
Verfahren anzugeben, mit dem Flugasche mit ihrem
Schwermetallgehalt deponiegerecht aufbereitet werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Zugabe der zu
den Schwermetall-Schwefelverbindungen führenden
Schwefelverbindungen vor dem Abtrennen der
Waschflüssigkeit von der Flugasche erfolgt und nach der
Fällung der Schwermetall-Schwefelverbindungen die
Flugasche und die Schwermetall-Schwefelverbindungen
gemeinsam von der Waschflüssigkeit getrennt werden.
Durch die Wäsche werden neben den Schwermetallen auch die
leichtlöslichen Substanzen, in erster Linie Chloride aus
der Flugasche herausgelöst. Als Schwefelverbindungen
eignen sich in bevorzugter Weise Schwefelwasserstoff (H2S)
und Natriumsulfid (Na2S), aber auch organische
Schwefelverbindungen (wie Dithiophosphorsäure-,
Thiocarbonsäure- oder Mercaptotriazin-Derivate).
Von besonderem Vorteil bei der erfindungsgemäßen
Verfahrensführung ist, daß die ausfallenden unlöslichen
Schwermetall-Schwefelverbindungen weitgehendst an der
Oberfläche der Flugaschepartikel angelagert werden. Dies
erleichtert die mechanische Abtrennung der Flugasche und
der Schwermetall-Schwefelverbindungen durch z. B.
Filtration, Sedimentation oder Zentrifugation.
Vorzugsweise liegt der pH-Wert der Waschlösung niedriger
als der von saurem Regen (pH=4-5), um die
pH-Wert-bedingte Immobilisierung von
Schwermetallhydroxiden und anderen säurelöslichen
Schwermetallverbindungen in und an der Flugasche
aufzuheben und diese mit Chloriden und anderen löslichen
Bestandteilen sicher aus der Flugasche herauslösen zu
können. Während der Fällung kann der pH-Wert höher liegen.
Er muß aber so niedrig sein, daß eine Hydroxidbildung
verhindert wird, vorzugsweise ≦6.
Um eine möglichst weitgehende Fällung der gelösten
Schwermetalle zu erreichen, ist es zweckmäßig, wenn
zunächst der Hauptteil gelöster Schwermetalle mit einer
Schwefelverbindung gefällt wird und anschließend die
restlichen in Lösung befindlichen Schwermetalle in einer
Feinfällung ausgefällt werden.
Zur Ausfällung des Hauptteiles werden vorzugsweise
preisgünstige anorganische Schwefelverbindungen, wie H2S
und Na2S zur Sulfidfällung eingesetzt, während in
der zweiten Teilstufe teurere Organosulfide eingesetzt
werden, die nur noch in geringerer Menge zum Nachfällen
von Problemstoffen, wie Hg- und/oder Cd-Verbindungen,
erforderlich sind. Zur weiteren Verbesserung der
Sulfidfällung, insbesondere der Feinsulfidfällung, ist es
auch möglich, oberflächenaktive Stoff, wie
Polyvinylpyrrolidon oder Polyvinylalkohol, zuzusetzen.
Die Feinfällung kann auch ohne eine Schwefelverbindung
erreicht werden.
Bei der Haupt- und der Feinfällung ist es zum einen
möglich, daß die ausgefällten Schwermetalle und die
Flugasche erst nach der Feinfällung von der
Waschflüssigkeit getrennt werden, und zum anderen werden
nach dem Ausfällen des Hauptteiles der gelösten
Schwermetalle diese und die Flugasche von der
Waschflüssigkeit getrennt, und erst danach die abgetrennte
Waschflüssigkeit der Feinfällung unterzogen wird; die nach
der Feinfällung abgetrennten Feststoffe werden zur
Behandlung der Ausgangsflugasche mit der sauren
Waschlösung zurückgeführt.
Ein Überschuß an anorganischen Sulfid- bzw.
Hydrogensulfid-Ionen bildenden Substanzen, wie z. B. H2S
bzw. Na2S, wird nach der Fällung der Schwermetalle durch
Zugabe eines Oxidationsmittels zur Waschflüssigkeit vor
oder nach ihrer Abtrennung von den Feststoffen oxidiert.
Hierfür eignen sich in weiter bevorzugter Weise
Wasserstoffperoxid (H2O2) und Ozon (O3). Dadurch wird eine
Geruchsbelästigung der Umgebung durch die behandelte
Flugasche bzw. das ausgeschleuste Abwasser unterbunden. Es
wäre aber auch möglich, die überflüssigen
Schwefelverbindungen durch Zugabe von Dampf und Luft
selektiv zu strippen.
Nach der mechanischen Trennung von Flugasche und des
Hauptteiles der Schwermetall-Schwefelverbindungen
einerseits und Fällungslösung andererseits ist es
zweckmäßig, die abgetrennte Fällungslösung mittels
Alkalien zu neutralisieren, so daß ein neutralsalzhaltiges
Abwasser zur Verfügung steht. Dieses enthält im
wesentlichen Alkali- bzw. Erdalkali-Verbindungen,
insbesondere Chloride und kann im allgemeinen ohne weitere
Behandlung in das Abwassernetz bzw. den Vorfluter
abgegeben werden.
Bei Einsatz einer Feinfällung kann die Neutralisation nach
der Feinfällung und Abtrennung der Fällungsprodukte oder
zusammen mit der Fällung erfolgen.
Unter Umständen ist es zum besseren Auswaschen von
Neutralsalzen sinnvoll, die Feststoffmasse aus Flugasche
und Schwermetall-Schwefelverbindungen nach der
mechanischen Trennung noch einer Nachwäsche zu
unterziehen, wobei es wiederum von Vorteil ist, wenn das
Nachwaschwasser zur Behandlung frischer Flugasche
verwendet wird, d. h. gegebenenfalls nach Ansäuerung als
Waschlösung verwendet wird.
Als Waschlösung wird vorzugsweise eine schwefelsaure
oder eine salzsaure Waschlösung verwendet, da diese
Säuren in ausreichender Menge und relativ billig zur
Verfügung stehen.
Falls das Rauchgas der Verbrennungsanlage nach dem
Abscheiden der Flugasche mit einer Waschflüssigkeit
behandelt wird, wie dies bei der Verfahrensführung gemäß
der DE-OS 33 20 466 der Fall ist, ist es in der Tat von
wirtschaftlichem Vorteil, wenn als Waschlösung für die
Flugasche die bei der Rauchgaswäsche anfallenden
salzsauren Abwässer benutzt werden. Der pH-Wert dieser
Abwässer liegt im allgemeinen im pH-Wertebereich 1-2 und
ist somit so niedrig, daß keine gesonderte Säure zugesetzt
werden muß. Von Vorteil ist dabei, daß die in dem Abwasser
der Rauchgaswäsche enthaltenen Schwermetalle gemeinsam mit
den aus der Flugasche herausgelösten Schwermetallen
immobilisiert und zusammen mit der Flugasche abgetrennt
werden. Somit entfällt eine sonst erforderliche
zusätzliche Abwasserreinigung.
Obwohl die erfindungsgemäß behandelte Flugasche wegen
ihrer im praktisch relevanten pH-Wertebereich
pH-wertunabhängigen Schwermetallimmobilisierung ohne
weitere Behandlung auf einer normalen Deponie entsorgt
werden kann, da auch alle anderen leicht löslichen Salze,
insbesondere Chloride, ausgewaschen sind, kann es unter
Umständen zweckmäßig sein, das Deponiegut zu verfestigen,
indem relativ geringe Zusätze hydraulisch abbindender
Zuschlagstoffe, wie z. B. Kalk oder Zement zugegeben
werden.
Die Verfestigung von Filterstaub mit Zement ist an sich
bekannt.
Die Verfahrensschritte: Behandlung der Flugasche mit einer
sauren Waschlösung, Sulfid- bzw. Hydrogensulfidfällung der
Schwermetalle mittels anorganischer und/oder organischer
Schwefelverbindungen, insbesondere Sulfide, evtl.
Oxidation unverbrauchter Chemikalien, mechanische Trennung
von Flugasche und Waschlösung und eine evtl.
Neutralisation vor oder nach der mechanischen Trennung
lassen sich entweder für einzelne Flugasche-Chargen
nacheinander in einem Behälter oder im kontinuierlichen
Durchlaufbetrieb hintereinander in nacheinander
geschalteten Behältern durchführen.
Zwei Verfahrensführungen sollen nun anhand der beigefügten
Blockschaltbilder näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Verfahrensführung, bei der Hauptteilfällung
und Feinfällung vor einer Fest-Flüssig-Trennung
erfolgen, und
Fig. 2 eine Verfahrensführung, bei der die Feinfällung
nach Abtrennung der Waschflüssigkeit vom
Behandlungsrückstand der Hauptteilfällung erfolgt
und bei dem die Feinfällung und die Neutralisation
der Waschflüssigkeit in einer Stufe durchgeführt
werden.
Bei der Verfahrensführung gemäß Fig. 1 wird Müll 1 einer
Verbrennungsanlage 2 zugeführt und aus den die
Müllverbrennungsanlage verlassenden Rauchgasen wird
mittels eines Staubabscheiders 3, in bevorzugter Weise
eines Elektrofilters, Flugasche 4 abgeschieden. Die den
Staubabscheider 3 verlasssenden Rauchgase werden einer
Abgaswäsche 5 unterzogen, bei der im wesentlichen aus dem
Rauchgas HCl und Hg entfernt werden und in einer sauren
Waschlösung 6 anfallen. Danach wird das Rauchgas einer
Entschwefelungsanlage 7 und gegebenenfalls einer
nachgeschalteten Entstickungsanlage zugeführt.
Die Flugasche und die saure Waschlösung werden in einen
Extraktionsbehälter 8 eingebracht, in dem die
leichtlöslichen Verbindungen und die Schwermetalle aus der
Flugasche herausgelöst werden.
Danach wird der Inhalt der Extraktionsbehälters 8 in einen
ersten Fällbehälter 9 a überführt, in den eine anorganische
Sulfid- oder Hydrogensulfid-Ionen bildende Substanz
eingebracht wird, wie z. B. Na2S oder H2S, oder Mischungen
solcher Substanzen (Zuleitung 10). Weiterhin ist es
möglich über Zuleitung 11 Säure zuzusetzen, um den
erforderlichen pH-Wert einzustellen.
Nach der Sulfidfällung 9 a wird das
Feststoff-Flüssigkeitsgemisch in einen
Feinsulfidfällungsbehälter 9 b überführt, dem ein
Organosulfid 12 und gegebenenfalls oberflächenaktive
Stoffe 13 zugeführt werden.
Nach der Feinsulfidfällung 9 b kann der Überschuß an
Chemikalien zur Sulfidfällung in Oxidationsstufe 14 durch
Zufuhr eines Oxidationsmittels 15 aufoxidiert werden. In
der Figur ist neben der Oxidationsstufe 14 gestrichelt
eine Stufe 16 für selektives Strippen mit Dampf und Luft
dargestellt.
Nach Durchführung der evtl. erforderlichen Oxidation bzw.
Stripp-Behandlung erfolgt eine Fest-Flüssig-Trennung 17.
Die Flüssigkeit der Trennstufe 17 wird durch Zugabe von
Alkalien 18 in einer Neutralisationsstufe 19
neutralisiert, so daß aus der Neutralisationsstufe 19
neutralsalzhaltiges Abwasser abgezogen werden kann.
Der Feststoffanteil der Fest-Flüssig-Trennstufe 17 wird
einer Nachwäsche 20 mit Reinwasser 21 unterzogen und das
Nachwaschwasser 22 wird in den Extraktionsbehälter 8
überführt. Falls erforderlich erfolgt eine Zugabe von
Frischsäure 23 zur Einstellung des erforderlichen
pH-Wertes.
Nach der Nachwäsche 20 kann der Feststoff bestehend aus
Flugasche und angelagerten
Schwermetall-Schwefelverbindungen 24 auf eine Deponie
verbracht werden. Wegen des hohen Immobilisierungsgrades
könnten aber auch andere Verwendungszwecke denkbar sein,
wie z. B. Straßenbau und andere Tiefbauaufgaben.
Flugasche aus einem Elektrofilter einer
Hausmüllverbrennungsanlage mit einem Cd-Gehalt von
600 mg/kg und einem Zn-Gehalt von 45 000 mg/kg wurde
jeweils 30 Minuten lang bei 60°C mittels unterschiedlicher
Extraktionsmedien in einem Verhältnis zu Flugasche zu
Extraktionsmedium von 1 zu ca. 2 behandelt. Die Ergebnisse
sind in der der Anmeldung beigefügten Tabelle aufgeführt.
Bei der Behandlung der Flugasche mit Wasser bei einem
pH-Wert von 6,3 wird zwar die Hälfte des Cd, aber nur
5,6% des Zn ausgewaschen.
Bei der Verwendung von Salzsäure als Waschlösung wird bei
einem pH-Wert von 3 eine vergleichbare Menge von Cd
extrahiert und es wird rund die Hälfte des Zn-Gehalts
ausgelaugt. Bei einer Nachwäsche der behandelten Flugasche
mit Wasser enthält die Nachwaschlösung jedoch noch
unzulässig hohe Cd- und Zn-Konzentrationen.
Bei der Behandlung der Flugasche mit einer schwefelsauren
Waschlösung steigt der Extraktionsgrad für Cd stark an,
jedoch zeigt auch hier die Nachwäsche noch sehr hohe Cd-
und Zn-Konzentrationen.
Bei einer alkalischen Behandlung der Flugasche mit
Kalkmilch bzw. Kalkwasser bei einem pH-Wert von 11,1
werden nur sehr geringe Mengen von Cd und Zn extrahiert,
so daß auf eine Nachbehandlung des Extraktes verzichtet
werden kann. Die Nachwäsche mit Wasser führt ebenfalls auf
sehr kleine Cd- und Zn-Konzentrationen. Wird jedoch die
alkalisch behandelte Flugasche nicht mit Wasser, sondern
mit Salzsäure (vergleichbar dem sauren Regen) bei einem
pH-Wert von 3 nachgewaschen, so steigen die
Konzentrationen von Cd und insbesonders Zn auf unzulässig
hohe Werte an, d. h. die pH-Wert-bedingte Immobilisierung
der Schwermetalle wird weitgehendst aufgehoben.
Die letzten drei Zeilen der Tabelle betreffen
erfindungsgemäße Verfahrensführungen. Bei einer Behandlung
der Flugasche mit einer salzsauren Lösung bei pH=3 und
einer Fällung der Schwermetalle mit Schwefelwasserstoff bei
pH=3 ist nach der Fällung nur ein Extraktionsgrad von
0,12% für Cd und kleiner 0,01% für Zn festzustellen.
Eine Nachwäsche mit Salzsäure bei einem pH-Wert von 3
führt auf zulässige Schwermetallgehalte in der
Nachwaschlösung, so daß offenkundig eine Auslaugung
deponierter erfindungsgemäß behandelter Flugasche auch bei
saurem Regen nicht zu befürchten ist. Das vorletzte
Beispiel zeigt, daß bei einer Behandlung mit einer
salzsauren Waschlösung bei pH=3 und einer Fällung mit
Natriumsulfid bei pH=5,5 ebenfalls sehr kleine
Extraktionsgrade erreicht werden und auch bei einer
Nachwäsche mit Salzsäure oder mit Wasser der
Schadstoffgehalt der Nachwaschlösungen sehr gering ist.
Auch die Behandlung mit einer schwefelsauren Waschlösung
und Fällung mit Natriumsulfid bei einem pH-Wert von 5,5
zeigt geringe Extraktionsgrade und tolerierbare
Schwermetallgehalte in der Nachwaschlösung.
Bei der Beschreibung der Verfahrensführung gemäß Fig. 2
ändert sich der Verfahrensablauf nach der Fällung im
ersten Fällbehälter 9 a.
Die Waschflüssigkeit und die in ihr enthaltenen Feststoffe
werden direkt einer Fest-Flüssig-Trennstufe 17′
zugeführt, in der die ausgelaugte Flugasche zusammen mit
den Schwermetallsulfiden abgetrennt werden. Wie bei der
Verfahrensführung gemäß Fig. 1 eignen sich als Trennstufe
17 verschiedenste Filter wie Bandfilter, Scheibenfilter,
Trommelfilter oder dergleichen.
Der Feststoff wird wie bei der Verfahrensführung gemäß
Fig. 1 der Nachwäsche 20 unterzogen.
Die Flüssigkeit der Trennstufe 17 wird einer
gleichzeitigen Feinfällungs- und Neutralisationsstufe 25
zugeführt. Die Flüssigkeit wird durch Zugabe eines Alkalis,
z. B. einer Calciumhydroxidsuspension im pH-Wert angehoben,
so daß weitere Schwermetallsulfide - d. h. der Überschuß
an S-- aus der Fällung 9 a - und teilweise auch Hydroxide
ausfallen. Zur Reduzierung der freien Rest-Sulfid-
Ionenkonzentration kann auch noch eine Eisensalzlösung,
z. B. FeCl3 und/oder H2O2 zugegeben werden.
Danach erfolgt in einer weiteren Fest-Flüssig-Trennstufe
26 eine Abtrennung der Feststoffe, vorzugsweise durch
Sedimentation in einem Eindicker, Lamelleneindicker oder
dergleichen, und das Sediment 27 wird in den
Extraktionsbehälter 8 zurückgeführt. Dadurch werden
säurelösliche Schwermetallverbindungen wieder aufgelöst.
Bei dieser Verfahrensführung ist sichergestellt, daß
Schwermetalle aus dem Verfahren nur über die Fällung 9 a,
die Fest-Flüssig-Trennstufe 17′ aus der Anlage
ausgeschleust werden können.
Die Flüssigkeit der Fest-Flüssig-Trennstufe 26 wird einer
Oxidationsstufe 28 zugeführt, der ein Oxidationsmittel 29,
wie z. B. Luft, Reinsauerstoff, H2O2 zugeführt wird.
Auf diese Weise ist auch wie bei der Verfahrensführung
gemäß Fig. 1 sichergestellt, daß aus dem Verfahren nur
neutralsalzbeladene Abwässer abgezogen werden.
Bei der Verfahrensführung gemäß Fig. 2 kann zur
Feinfällung selbstverständlich auch alleine oder auch
zusätzlich ein Organosulfid eingesetzt werden.
Beide Verfahrensführungen zeigen, daß zur sulfidischen
Fällung des Hauptteiles der gelösten Schwermetalle
vorzugsweise eine Schwermetallfeinfällung hinzutreten
sollte, um in allen Fällen die erforderlichen
Abwassergrenzwerte erreichen zu können. Hierbei ist von
besonderem Vorteil die Verfahrensführung gemäß Fig. 2, bei
der die Schwermetallfeinfällung mit der Neutralisation der
Waschflüssigkeit in einem Verfahrensschritt vereinigt wird.
Falls die Flugasche aus einer nach einem SNCR-Verfahren
mit einem Reduktionsmittel wie NH3, Harnstoff oder
dergleichen hinsichtlich des NO X -Gehaltes der Abgase
geminderten Feuerung stammt, können an der Flugasche 4
Ammoniumverbindungen anhaften, die bei der Waschbehandlung
8 in Lösung gehen, oder es können bei der Wäsche 5 des
Rauchgases Ammoniumverbindungen in das Waschwasser
eingetragen werden. Die gelösten Ammoniumverbindungen
verbleiben in dem Abwasser aus den Stufen 19 bzw. 28 und
müssen aus diesem je nach Anforderungen an den Einleiter
entfernt werden. Das erfindungsgemäße Verfahren bietet
also den zusätzlichen Vorteil, daß bei Einsatz von
SNCR-Verfahren keine Ammoniumverbindungen in dem Abprodukt
24 verbleiben.
Claims (15)
1. Verfahren zur Behandlung von schwermetallhaltiger
Flugasche aus dem Rauchgas von Verbrennungsanlagen,
insbesondere Müll- bzw. Abfallverbrennungsanlagen, bei
dem die Flugasche mit einer sauren Waschlösung
behandelt wird, die gewaschene Flugasche von der
Waschflüssigkeit mechanisch abgetrennt wird und aus der
Flugasche herausgelöste Schwermetalle durch Zugabe
mindestens einer Schwefelverbindung als
Schwermetall-Schwefelverbindung (Sulfid-Verbindung)
gefällt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zugabe der zu den
Schwermetall-Schwefelverbindungen führenden
Schwefelverbindungen vor dem Abtrennen der
Waschflüssigkeit von der Flugasche erfolgt und nach der
Fällung der Schwermetall-Schwefelverbindungen die
Flugasche und die Schwermetall-Schwefelverbindung
gemeinsam von der Waschflüssigkeit getrennt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der pH-Wert der
Waschlösung niedriger liegt als der von saurem Regen,
um die pH-Wert-bedingte Immobilisierung von
Schwermetallhydroxiden und anderen säurelöslichen
Schwermetallverbindungen in und an der Flugasche
aufzuheben und diese mit Chloriden und anderen
löslichen Bestandteilen sicher aus der Flugasche
herauslösen zu können.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hauptteil
gelöster Schwermetalle mit einer Schwefelverbindung
gefällt wird und anschließend die restlichen in Lösung
befindlichen Schwermetalle in einer Feinfällung
ausgefällt werden.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
ausgefällten Schwermetalle und die Flugasche erst nach
der Feinfällung von der Flugasche getrennt werden.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß nach
dem Ausfällen des Hauptteiles der gelösten
Schwermetalle diese und die Flugasche von der
Waschflüssigkeit getrennt und erst danach die
abgetrennte Waschflüssigkeit der Feinfällung unterzogen
wird, und daß die nach der Feinfällung abgetrennten
Feststoffe zur Behandlung der Ausgangsflugasche mit der
sauren Waschlösung zurückgeführt werden.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, daß ein
Überschuß an Schwefelverbindungen, insbesondere
anorganischen Sulfid- bzw. Hydrogensulfid-Ionen
bildenden Substanzen, nach der Fällung der
Schwermetalle durch Zugabe eines Oxidationsmittels zur
Waschflüssigkeit vor oder nach ihrer Abtrennung von den
Feststoffen oxidiert wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, daß ein
Überschuß an Schwefelverbindungen, insbesondere
anorganischen Sulfid- bzw. Hydrogensulfid-Ionen
bildenden Substanzen, durch Zugabe von Dampf und Luft
selektiv gestrippt wird.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-
7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feststoffmasse bestehend aus Flugasche und
Schwermetall-Schwefelverbindungen nach der
mechanischen Trennung noch einer Nachwäsche unterzogen
wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Nachwaschwasser
zur Behandlung frischer Flugasche verwendet wird.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-
9, dadurch gekennzeichnet, daß
als Waschlösung eine schwefelsaure oder eine salzsaure
Waschlösung verwendet wird.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche
1-10, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Behandlung des Rauchgases der
Verbrennungsanlage nach dem Abscheiden der Flugasche
mit einer Waschflüssigkeit als Waschlösung für die
Flugasche die bei der Rauchgaswäsche anfallenden
salzsauren Abwässer benutzt werden.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche
1-11, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Fällung des Hauptteiles der gelösten
Schwermetalle mindestens eine Schwefelverbindung
ausgewählt aus der Gruppe: anorganische Sulfid- und
Hydrogensulfid-Ionen bildende Substanzen,
Organosulfiden oder Mischungen hiervon eingesetzt
wird, vorzugsweise Schwefelwasserstoff und/oder
Natriumsulfid.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-12,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach der mechanischen Trennung von Flugasche und des
Hauptteiles der Schwermetallschwefelverbindungen
einerseits und der Waschlösung andererseits die
abgetrennte Waschflüssigkeit mittels Alkalien
neutralisiert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Neutralisation
nach der Feinfällung erfolgt.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Neutralisation
zusammen mit der Feinfällung erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3918292A DE3918292C2 (de) | 1988-10-04 | 1989-06-05 | Verfahren zur Behandlung von schwermetallhaltiger Flugasche aus dem Rauchgas von Verbrennungsanlagen, insbesondere Müll- bzw. Abfallverbrennungsanlagen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3833708 | 1988-10-04 | ||
| DE3918292A DE3918292C2 (de) | 1988-10-04 | 1989-06-05 | Verfahren zur Behandlung von schwermetallhaltiger Flugasche aus dem Rauchgas von Verbrennungsanlagen, insbesondere Müll- bzw. Abfallverbrennungsanlagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3918292A1 true DE3918292A1 (de) | 1990-04-05 |
| DE3918292C2 DE3918292C2 (de) | 1993-11-25 |
Family
ID=25872846
Family Applications (1)
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