DE3906816C3 - Schichtenfilter - Google Patents
SchichtenfilterInfo
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Landscapes
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- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Schichtenfilter nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Schichtenfilter in der Bauart horizontaler
Filterpressen zur Klär- und Sterilfiltration von Flüssig
keiten, beispielsweise in der Getränkeindustrie und der
chemischen oder pharmazeutischen Industrie, sind in
verschiedenen Ausführungen bekannt (DE-PS 7 29 829).
Sie umfassen einen vorderen Deckel und einen hinteren
Deckel, zwischen denen eine Mehrzahl von zueinander
zentrierten Filterplatten zusammen mit den dazwischen
eingesetzten Filterschichten mittels einer Anpreßvor
richtung zu dem Filterpaket zusammengepreßt werden.
Die über den Umfang der Filterplatten (Stützplatten 3)
unterbrechungslos durchgehenden Rahmenprofile be
sitzen auch Preßflächen (Dichtungsleisten 4), zwischen
denen die Filterschichten (2) nach außen dichtgeklemmt
werden sollen. Diese Preßflächen sind jedoch planparal
lel zueinander und zu den Filterschichten angeordnet.
Mit einer derartigen Pressung läßt sich das Filterpaket
jedoch nicht nach außen abdichten, vgl. auch
DE 29 20 064 C2.
Die bekannten Schichtenfilter in der hier interessie
renden Filterplattenausführung mit innenliegenden Au
gen und gegenseitiger Abdichtung der Filterplatten
durch die Filterschichten weisen mehrere Nachteile auf,
von denen insbesondere die unzureichende Abdich
tungswirkung hervorzuheben ist. Die Abdichtung soll
hierbei durch Dichtklemmen der Filterschichten zwi
schen den Preßflächen der Filterplatten (und der beiden
Deckel) erfolgen. Diese Preßflächen sind bei den gat
tungsgemäßen Schichtenfiltern jeweils planparallel zu
der benachbarten Filterschicht und der entsprechenden
Gegenpreßfläche an der benachbarten Filterplatte
(bzw. an den beiden Deckeln) angeordnet, so daß es an
den der Abdichtung dienenden Einklemmstellen stets zu
einer stumpfen Pressung jeder Filterschicht zwischen
zwei parallelen Preßflächen kommt. Diese bekannte Art
der Abdichtung unter Verwendung der Filterschichten
läßt im Filtrierbetrieb erhebliche Flüssigkeitsleckage
mengen zu.
So können bei einem herkömmlich ausgebildeten
Schichtenfilter entsprechend dem Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 1 mit beispielsweise dreißig Filterplatten,
einer Filterschichtgröße von 400 × 400 mm, einer Pres
sung der Filterschichten am Plattenrand zwischen etwa
0,5 bis 1,0 kN je 10 mm Randlänge je nach Filtrierdruck,
Filtriergut und Art der verwendeten Filterschichten et
wa 3 bis 50 l/h Flüssigkeit von dem Schichtenfilter ab
tropfen, obwohl die Filterschichten an den Plattenrän
dern auf etwa 0,8 bis 1,2 mm zusammengepreßt werden.
Die Flüssigkeit gelangt hierbei unter den Filtrations
bedingungen durch Kapillarwirkung an die Außenrän
der der zwischen den Preßflächen an den Rahmenprofi
len der Filterplatten gepreßten Filterschichten, näßt die
Außenränder und tropft ab. Besonders bei asbestfreien,
porösen Filterschichten mit eingelagerten Füllstoffen,
wie Kieselgur und Perliten, ist die Abdichtungswirkung
der gepreßten Filterschichten sehr unzureichend. Er
hebliche Flüssigkeitsverluste, teilweise bis zu 1% der
filtrierten Flüssigkeitsmenge, sind die Folge. Die Tropf
flüssigkeit muß in der Regel verworfen werden, insbe
sondere bei oxidationsempfindlichen Flüssigkeiten. Die
nassen Außenränder der Filterschichten begünstigen
auch eine mikrobiologische Verunreinigung des gesam
ten Filtrationssystems von außen.
Zur Beseitigung der Folgen der im übrigen aber als
systembedingt und unvermeidbar angesehenen Flüssig
keitsleckagen am Filterpaket wurde schon eine Filter
presse vorgeschlagen (DE 35 20 171 A1), bei der ein
Schutzmantel vorgesehen ist, der in Schließlage der Fil
terpresse unter Einhaltung eines Zwischenabstandes
wenigstens das Filterpaket einschließlich dessen Abstüt
zung gas- und flüssigkeitsdicht umgibt und für die Öff
nungslage der Filterpresse wenigstens aus dem Bereich
der Filterelemente des Filterpakets entfernbar ist. Die
ser hohlzylindrische Schutzmantel, der nicht nur das Fil
terpaket, sondern auch dessen Tragstangen einschließt
und daher erhebliche Durchmesserabmessungen hat,
erfordert besondere Maßnahmen zu seiner Abdichtung
und Entfernbarkeit, macht dadurch die Fertigung und
Montage der Filterpresse aufwendiger, entzieht des Fil
terpaket der wünschenswerten ständigen Sichtkontrol
le, erschwert die Bedienung der Filterpresse und besei
tigt im übrigen nicht die Ursachen der Leckage, sondern
fängt die abtropfende Flüssigkeit nur auf.
Bei einem bekannten Flüssigkeitsfilter für radioaktive
Stoffe enthaltende Flüssigkeiten (DE 35 18 718 A1) sind
die auf einander gestapelten Filterplatten, die jeweils
ein Tiefenschichtenfiltermaterial tragen, mit einem zen
tralen Zuleitungskanal über jeweils ein zentrales Auge
verbunden, während die Abflußöffnungen in der äuße
ren Umfangsfläche des aus den Filterplatten gebildeten
Filtereinsatzes vorgesehen sind, also an einem Ort, um
dessen Abdichtung es bei dem Schichtenfilter entspre
chend der eingangs genannten Gattung geht. Das Filter
material soll zwar am äußeren Umfang und auch be
nachbart zur zentralen Zuleitung eingeklemmt sein, ob
und inwieweit damit auch eine Abdichtwirkung erzielt
werden soll, ist nicht beschrieben und kann nur aus einer
Zeichnung (Fig. 2) vermutet werden. Gezeichnet ist
aber nur ein Querschnitt des Filtereinsatzes, so daß über
die Umfangsausbildung der Klemmzonen keine Aussa
gen möglich sind. Es kann sich daher um örtlich be
grenzte Klemmstrukturen handeln, die keine oder keine
durchgehend gleichbleibende Umfangserstreckung ha
ben.
Gesichert erscheint jedoch die Annahme, daß die Fil
termaterialschichten abweichend von der eingangs an
gegebenen Gattung nicht jeweils zwischen zwei be
nachbarten Filterplatten eingeklemmt sind, sondern
zwischen jeweils einer Filterplatte und innen und außen
gesondert eingelegten Ringen, die nicht Bestandteil der
jeweils benachbarten Filterplatte sind. Die hier interes
sierenden Klemmflächen zwischen den äußeren Filter
plattenrändern und den äußeren Ringen sind soweit er
kennbar wie folgt ausgebildet. Die der Filterschicht zu
gekehrte Randfläche der Filterplatte zeigt zwei mit ra
dialem Abstand aus einer offenbar ebenen Grundfläche
vorspringende Erhöhungen, die außen parallel zur
Grundfläche abgeflacht sind und zwischen denen sich
eine in der Grundfläche befindliche kuppenförmige
Vertiefung befindet. Die der anderen Seite der Filter
schicht zugekehrte offenbar ebenfalls ebene Fläche des
eingelegten Außenrings weist eine der kuppenförmigen
Vertiefung gegenüberliegende komplementäre Erhö
hung auf. Der Radius der kuppenförmigen Vertiefung
ist größer als derjenige der kuppenförmigen Erhöhung.
Die beiden abgeflachten Erhöhungen liegen der ebenen
Fläche des Außenrings parallel gegenüber. Diese Quer
schnittsstruktur läßt unterschiedliche Deutungen zu,
nämlich:
- (a) Die abgeflachten Erhöhungen sind einzelne Flach noppen und die kuppenförmige Vertiefung sowie die komplementäre kuppenförmige Erhöhung sind eben falls einzelne Gebilde. (b) Die abgeflachten Erhöhungen gehören zu einem abgeplatteten Ringwall, während die kuppenförmige Vertiefung und die kuppenförmige Er höhung wie zuvor einzelne Gebilde sind (c) Die abge flachten Erhöhungen sind abgeplattete und über den Filterplattenumfang durchgehend Rippen oder Rippen abschnitte, während die kuppenförmige Erhöhung eine abgerundete über den Ringumfang durchgehende Rip pe oder eine entsprechende Mehrzahl von Rippenab schnitten ist, wobei die kuppenförmige Vertiefung eine umfänglich ganz oder in Abschnitten durchgehende aus gerundete Nut ist. Auch Kombinationen von (a) bis (c) erscheinen möglich.
Selbst wenn alle Erhöhungen und Vertiefungen als
umfänglich durchgehend angesehen werden, würde die
Filterschicht an den Stellen der abgeflachten Rippen
lediglich stumpf gepreßt und an den gerundeten Nuten
und Rippen zur Klemmhalterung nur gewellt. Im Ergeb
nis müßte auch bei einer solchen Ausbildung der
Klemmflächen mit erheblicher Flüssigkeitsleckage ge
rechnet werden.
Bei einer weiteren bekannten Filterpresse (DE-PS
6 04 207) werden abweichend von der eingangs angege
benen Gattung die dort als Filterplatten bezeichneten
Filterschichten nicht zwischen den benachbarten Rah
men gepreßt, sondern sind mit den Rahmen mit ihren
Rändern durch Zement oder Säurekitt dicht verbunden,
während benachbarte Rahmen durch eingelegte Dich
tungsprofile gegeneinander abgedichtet sind.
In einer anderen bekannten Vorrichtung zum Filtrie
ren von Flüssigkeiten (DE-OS 21 09 021) sind die Filter
platten unter Bildung einer Randsicke aus Blech ge
preßt, wobei die Sicke den Plattenabstand bestimmt und
zur Aufnahme einer Dichtung dient, welche die Flüssig
keitskammer durch Anlage an die benachbarte Filter
platte abdichtet. Soweit Filterschichten mit einge
klemmt sind, befinden diese sich zwischen der Sicken
rückseite und der Dichtung der benachbarten Platte
zwischen planparallelen Preßflächen, woraus die weiter
vorn angegebenen Leckagenachteile resultieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe der Bereitstellung
eines Schichtenfilters der im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Gattung zugrunde, bei dem das Abtrop
fen von Flüssigkeit im Filtrierbetrieb durch unzurei
chende Abdichtung zwischen den Preßflächen und die
dadurch verursachten unerwünschten Folgeerscheinun
gen mindestens weitgehend beseitigt sind,
wobei auch geringe Flüssigkeitsleckagemengen
zuverlässig aufgefangen werden sollen.
Die gestellte Aufgabe wird durch die Kennzeich
nungsmerkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Nach dem Grundgedanken der Erfindung erfolgt die
Pressung der Filterschichtränder nicht zwischen planen
und parallelen Randflächen der Rahmenprofile der Fil
terplatten, sondern zwischen auf besondere Weise aus
gebildeten Preßkanten einerseits und damit zusammen
wirkenden Preßflächen andererseits, derart, daß die
Pressung von innen nach außen zunächst bis zu einem
Maximum zunimmt und danach wieder abnimmt, wobei
dieser Pressungsverlauf über die Breite des Rahmen
profils betrachtet je nach Anzahl aufeinander folgender
Preßkanten auch mehrfach vorliegen kann. An der
Preßkante bzw. an den Preßkanten liegt hierbei prak
tisch eine linienförmige Pressung der Filterschicht vor.
Es hat sich überraschend gezeigt, daß an den etwa
linienförmigen Stellen größter Pressung die Kapillarwe
ge und die Porösitäten in den Filterschichten durch Zer
trümmerung und Zerquetschung von Füllstoffteilchen
so weit blockiert bzw. beseitigt sind, daß beispielsweise
bei einem Schichtenfilter mit den weiter vorn angegebenen
technischen Daten die im Filtrierbetrieb aus den
Rändern der Filterschichten nach außen austretende
Flüssigkeitsmenge auf weniger als 5% der bei dem her
kömmlich ausgebildeten Vergleichsschichtenfilter ab
tropfenden Flüssigkeitsmenge verringert wird. Dement
sprechend sind im Filtrierbetrieb die Außenränder der
Filterschichten bei dem erfindungsgemäßen Schichten
filter nicht mehr naß, sondern nur noch feucht, was ver
mutlich weitgehend nur noch auf Diffusionsvorgänge
zurückzuführen ist.
Durch den Mantelraum des er
findungsgemäßen Schichtenfilters ergibt sich
ein geschlossenes
Schichtenfiltersystem. Durch die Anordnung überein
stimmender und bei Pressung des Filterpakets gegensei
tig abgedichteter Außenrahmen an den Filterplatten
wird am Filterpaket ein flüssigkeits- und gasdichter
Mantelraum gebildet, der vorteilhaft die Form eines der
Außenkontur des Filterpakets angepaßten Spaltraums
aufweisen kann. Der Querschnitt dieses spaltförmigen
Mantelraums kann wegen der dank der erfindungsge
mäßen Abdichtprofilierung der Filterplatten-Rahmen
profile nur sehr geringen Flüssigkeitsleckagemenge
verhältnismäßig klein gewählt werden, so daß die Filter
platten nur geringfügig größere Außenabmessungen als
herkömmliche Filterplatten aufweisen. Der Mantelraum
ist nicht nur wesentlich kleiner als der großvolumige
Schutzmantelraum der bekannten Filterpresse (DE
35 20 171 A1) und muß bei Öffnung des Schichtenfilters
nicht entfernt werden, er eröffnet auch eine Reihe von
vorteilhaften Verwendungsmöglichkeiten zusätzlich zu
einer bloßen Auffangfunktion für die geringen Leckage
flüssigkeitsmengen.
So kann durch den Mantelraum ein Wärmetauschmedium
geleitet werden, wodurch eine wirksame Mantel
beheizung oder Mantelkühlung für das Schichtenfilter
vorgesehen werden kann. Weiterhin kann der Mantel
raum mit Unterdruck betrieben werden, um insbeson
dere bei der Filtrierung lösungsmittelhaltiger und explo
sionsgefährdeter Flüssigkeiten als Leckage anfallende
Lösungsmittel, Flüssigkeiten und Dämpfe abzusaugen.
Auch erlaubt der Mantelraum die Einstellung eines von
außen nach innen positiven Druckverhältnisses zwi
schen Mantelraum und den Innenräumen des Schichten
filters, wodurch der ohnehin geringen Flüssigkeitslecka
ge noch weiter entgegengewirkt werden kann. Schließ
lich ermöglicht der Mantelraum eine einfache Sterilisie
rung der Außenränder der Filterschichten. Durch Be
heizung des Mantelraums lassen sich störendes Aufkle
ben und Anbacken des Filtrierguts an den Filterplatten
rändern vermeiden. Wegen der gegenseitigen Abdich
tung der Außenrahmen bei Pressung des Filterpakets
ergibt sich bei allen Anwendungen des Mantelraums ein
von außen trockenes und glattflächig gestaltbares
Schichtenfilter.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Preßkante bzw.
der Preßkanten sind in den Patentansprüchen 2 bis 8
angegeben, wobei aus Patentanspruch 6 eine ebenso
geometrisch einfache wie wirksame und daher bevor
zugte Ausführungsform hervorgeht. Bei der Ausbildung
der Preßkanten kommt es besonders darauf an, daß da
mit eine deutlich linienförmige Pressung der Filter
schicht erzielbar ist. Dies wird in hervorragender Weise
mit Preßkanten erreicht, welche die Querschnittsform
einer stumpfwinkligen Schneide aufweisen. Hierbei ist
der Schneidenwinkel bzw. die Winkel der die Schneide
erzeugenden Schrägflächen gegenüber der Ebene der
Filterplatten so zu wählen, daß einerseits die gewünsch
te Linienpressung der Filterschicht eintritt, andererseits
aber eine Stanz- oder Trenneinwirkung der Schneide
auf die Filterschicht vermieden wird. Hierfür und für die
Abdichtungswirkung ist es auch von Wichtigkeit, daß
keine abrupten Pressungen der Filterschicht auftreten,
sondern daß die Pressung zur Schneide hin kontinuier
lich, d, h. ohne Pressungssprünge, bis auf das Pressungs
maximum zunimmt und von der Schneide wegführend
entsprechend abnimmt, woraus die erwähnten unter
schiedlichen Dicken der Filterschicht im Pressungsbe
reich resultieren.
Die erfindungsgemäße Querschnittsausbildung des
Rahmenprofils der Filterplatten ist nicht nur am voll
ständigen Rahmenumfang vorhanden, sondern auch an
den die innenliegenden Augen vollständig umgebenden
Rahmenbereichen der Filterplatten. Hierbei bildet die
Preßkante bzw. bilden die Preßkanten auf der einen
Seite jeder Filterplatte und die Preßfläche auf der ande
ren Seite jeder Filterplatte umfänglich unterbrechungs
los durchgehende Vorsprungskanten bzw. Flächen, die
sich jeweils unter Einschluß der Augenbereiche in einer
Ebene befinden, wobei die Preßkantenebene mit Ab
stand und parallel zu der Preßflächenebene jeder Filter
platte angeordnet ist.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
werden die Filterschichten wie im Patentanspruch 9 an
gegeben an den Filterplatten angebracht. Nach dem
Stande der Technik werden die Filterschichten nicht
direkt an den Filterplatten angebracht, sondern werden
beim Einsetzen der Filterschichten mit ihren Unterkan
ten auf zusätzlich unterhalb des Filterpakets angebrach
te Tragstangen aufgestellt. Dabei kommt es für eine
einwandfreie Filterfunktion entscheidend auf die Fertig
keiten des Bedienungspersonals an. Wird das Filterpa
ket eilig und ohne Sorgfalt gepackt, kann es vorkom
men, daß die Filterschichten mit ihren Randbereichen
nicht ordnungsgemäß zwischen den abdichtenden Rah
menprofilen der Filterplatten sitzen oder ihre Augen
aussparungen nicht mit den Augen der Filterplatten
fluchten. Nicht selten müssen Schichtenfilter deshalb
mehrfach geöffnet und wieder verschlossen werden,
weil sie bei Betriebsdruck "spritzen". Die im Patentan
spruch 9 angegebene Ausbildung macht dagegen zu
sätzliche Tragstangen entbehrlich und sorgt für eine
einwandfreie automatische Zentrierung der Filter
schichten relativ zu den Filterplatten beim Einsetzen
der Filterschichten.
Durch die Anbringung der Filterschichten an den Fil
terplatten selbst können die Außenabmessungen der
Filterplatten denjenigen der Filterschichten gemäß Pa
tentanspruch 10 angepaßt werden, wodurch sich eine
bessere Ausnutzung der jeweiligen Standardformate
der Filterschichten ergibt, die nicht mehr zum Aufstellen
auf Tragstangen nach unten aus dem Filterpaket vorste
hen müssen. Auf diese Weise kann eine um etwa 3 bis
5% größere Filterfläche bei gegebenen Standardforma
ten erzielt werden.
Zweckmäßig sind die mit Außenrahmen zur Bildung
eines Mantelraums versehenen Filterplatten entspre
chend den Patentansprüchen 11 und 12 ausgebildet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfol
gend anhand der Ausführungsbeispiele darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt.
Fig. 1 eine abgebrochene und im unteren Bereich ge
schnittene Seitenansicht eines in Betriebslage gepreß
ten Schichtenfilters,
Fig. 2 eine abgebrochene Ansicht einer unteren Ecke
einer Filterplatte,
Fig. 3 eine abgebrochene Ansicht einer oberen Ecke
der Filterplatte gemäß Fig. 2,
Fig. 4 einen abgebrochenen Schnitt entlang der Linie
IV-IV in Fig. 3 und
Fig. 5 bis 8 abgebrochene Schnitte durch unterschied
lich gestaltete Rahmenprofile von Filterplatten.
In den Zeichnungen ist das Schichtenfilter im wesent
lichen nur mit seinen erfindungsgemäß ausgebildeten
Bereichen dargestellt. Die allgemein üblichen Bauteile
eines Schichtenfilters in der Bauart einer horizontalen
Filterpresse, wie Gestell, hintere Traverse, die beiden
seitlichen horizontalen Tragstangen, die mechanische
oder hydraulische Anpreßvorrichtung und die an dem
vorderen ortsfesten Deckel sowie an dem hinteren ver
schiebbaren Deckel angeschlossenen Rohrleitungen
und Armaturen sind nicht dargestellt.
Aus Fig, 1 sind ein ortsfester vorderer Deckel 1, ein
hinterer verschiebbarer Deckel 2, fünf Filterplatten 3,
dazwischen eingesetzte und an den Rändern angepreßte
Filterschichten 4, seitlich in gleicher Höhe an den Filter
platten 3 befestigte Aufhangehaken 5 und eine zentrale
Angriffsplatte 6 am hinteren Deckel 2 für den Angriff
der Anpreßvorrichtung, deren Preßrichtung durch ei
nen Pfeil 7 kenntlich gemacht ist, ersichtlich. Die Filter
platten 3 und die Filterschichten 4 bilden ein nach außen
auf noch zu beschreibende Weise abgedichtetes Filter
paket 8.
Zur Erläuterung der Filterplatten 3 wird nachfolgend
zusätzlich noch auf die Fig. 2 bis 4 Bezug genommen. Im
gezeigten Ausführungsbeispiel umfaßt die Filterplatte 3
ein über den Umfang unterbrechungslos durchgehendes
Rahmenprofil 9, das an den Ecken auch um innenliegende
Augen 10 und 11 herumgeführt ist und einen nach
innen angeformten Flanschrand 12 aufweist, dem an je
der Seite ein Lochblech 13 anliegt. Die beiden Lochble
che 13 an jeder Filterplatte sind fest miteinander ver
bunden und auf Abstand gehalten (nicht dargestellt),
und bilden mit dem jeweils zugehörenden Rahmenprofil
9 eine feste Einheit. Im gezeigten Beispiel sind die Filter
platten 3 jeweils von einem geschlossenen Außenrah
men 14 umgeben, der allseits mit Abstand zu dem Rah
menprofil 9 angeordnet ist und mit dem Rahmenprofil
einteilig durch mehrere am Umfang verteilt angeordne
te Verbindungsstege 15 starr verbunden ist. Die nähere
Ausbildung des Außenrahmens 14 wird weiter unten
noch beschrieben.
Aufgrund seiner Ausbildung und Anordnung gehört
der Außenrahmen 14 zu der Filterplatte 3. An ihm sind
die seitlichen Aufhängehaken 5 befestigt (Fig. 2), mit
denen die Filterplatten 3 an den Tragstangen aufge
hängt sind. Eine dieser Tragstangen ist in Fig. 2 mit
ihrem Querschnittsumfang strichpunktiert angedeutet.
Zur näheren Erläuterung des in den Fig. 1 bis 4 darge
stellten Rahmenprofils 9 wird nachfolgend zusätzlich
noch auf die eine entsprechende Ausbildung des Rah
menprofils zeigende Fig. 8 Bezug genommen. Das Rah
menprofil 9 weist zwei seitliche Flächen für die Rand
pressung der eingesetzten Filterschichten 4 auf, von de
nen die eine Fläche in zwei Schrägflächen 16 unterteilt
ist, die dachartig angeordnet sind und an einer gemein
samen Scheitellinie enden. Die Scheitellinie bildet eine
umfänglich durchgehende nach außen vorspringende
Preßkante. Die andere seitliche Flache des Rahmen
profils 9 ist im gezeigten Beispiel eine ebene Preßflache
18. Im gepreßten Filterpaket wirken die Schrägflachen
16 und die Preßkante 17 eines Rahmenprofils 9 mit der
Preßflache 18 des benachbarten Rahmenprofils 9 zu
sammen, wie das aus den Fig. 1 und 8 hervorgeht. Dabei
dringt die Preßkante tief in die schon gepreßte Filter
schicht 4 in linienförmiger Pressung ein. Durch die An
bringung der Schrägflächen 16, die im gezeigten Bei
spiel mit der Ebene der Filterplatte übereinstimmende
Winkel von etwa 15° bilden, werden die Filterschichten
4 in ihrem Randbereich auf unterschiedliche Dicken zu
sammengepreßt, wobei die geringste Dicke zwischen
der Preßfläche 18 und der Preßkante 17 vorliegt. Es ist
ersichtlich, daß von innen nach außen gesehen die Dicke
der gepreßten Filterschicht im Preßbereich zunächst
abnimmt und nach der Preßkante 17 wieder zunimmt.
Dieser Effekt ist im Zusammenhang mit der linienförmi
gen Pressung der Filterschicht für die Abdichtwirkung
bedeutsam.
Bei der in den Fig. 1 bis 4 und 8 gezeigten Ausfüh
rungsform der Preßkanten 17 befindet sich die Preßkan
te etwa in der Breitenmitte der für die Pressung verant
wortlichen Fläche des Rahmenprofils 9. Die Preßkante
17 kann aber auch weiter außen, wie das aus Fig. 7
hervorgeht, oder weiter innen angeordnet sein, wozu
die Schrägflächen unterschiedlich breit ausgeführt sind
und/oder mit der Ebene der Filterplatte Winkel unter
schiedlicher Größe bilden.
Es können auch mehrere Preßkanten an der entspre
chenden Fläche des Rahmenprofils 9 vorgesehen sein,
wie das aus Fig. 6 hervorgeht. Von den dort dargestell
ten drei Preßkanten befindet sich eine in der Mitte, eine
außen und eine innen. Diese drei parallel zueinander
verlaufenden Preßkanten 17 sind durch Anbringung von
Nuten 19 im Rahmenprofil 9 gebildet, wobei die Seiten
wände der Nuten 19 wiederum Schrägflächen sind, die
außen an die Preßkanten 17 bildenden Scheitellinien
enden. Auf diese Weise entstehen im Preßrand der Fil
terschichten jeweils drei parallele linienförmige Pres
sungen. Sofern die drei Preßkanten 17 unterschiedlich
weit vorspringen, beispielsweise kann die mittlere Preß
kante 17 weiter vorspringen als die beiden anderen
Preßkanten, entstehen Linienpressungen unterschiedli
cher Größe.
Die Preßkanten 17 müssen nicht scharfkantig ausge
bildet sein, sie können auch in einem geeigneten Radius
abgerundet sein. Im Grenzfall kann die entsprechende
der Pressung dienende Fläche des Rahmenprofils 9 ins
gesamt mit einem gleichbleibenden Radius gekrümmt
sein, so daß die Preßkante 17 in der Mitte einer konve
xen Auswölbung 20 gegeben ist, wie das in Fig. 5 ge
zeigt ist.
Alle in den Fig. 5 bis 8 gezeigten unterschiedlichen
Ausführungsformen für das Rahmenprofil 9 sind ohne
Außenrahmen 14 dargestellt. Selbstverständlich kann in
einigen oder allen Fällen ein Außenrahmen 14 vorgese
hen sein, wie er mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 beschrie
ben wurde.
Die Anbringung der Filterschichten 4 an den Filter
platten 3 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die
Fig. 3 und 4 beschrieben. Zu diesem Zweck sind inner
halb der oberen Augen 11 jeder Filterplatte 3 Halter 21
an der Filterplatte befestigt, die einseitig über die Filter
platte 3 vorstehen. Diese Halter 21 können, wie darge
stellt die Form von zylindrischen Stiften aufweisen. Sie
stören die Flüssigkeitsströmung innerhalb der von den
Augen gebildeten Kanäle nicht, erlauben jedoch eine
Aufhängung der Filterschichten 4 direkt an den Filter
platten 3. Die Aufhängung erfolgt mit Hilfe der mit den
Augen 11 fluchtenden Augenaussparungen 22 in den
Filterschichten 4. Eine Filterschicht 4 und eine Augen
aussparung 22 sind in Fig. 4 in strichpunktierten Linien
angedeutet. Die Halter 21 sind zweckmäßig oben inner
halb der Augen 11 angeordnet, es können jedoch auch
mehrere Halter 21 vorgesehen werden, und nicht nur in
den oben in den Filterplatten 3 befindlichen Augen 11,
sondern auch in den unteren Augen 10. In der Regel
reicht jedoch die Anbringung von einem Halter in je
dem der beiden oberen Augen 11 aus. Durch diese be
züglich der Filterplatten 3 interne Befestigung der Fil
terschichten müssen die Filterschichten nicht mehr nach
unten über die Rahmenprofile 9 zum Aufstellen auf
Tragstangen überstehen. Dadurch wird auch die Anord
nung von Außenrahmen 14 an den Filterplatten 3 er
möglicht. Wie die Fig. 1 und 5 bis 8 veranschaulichen,
stimmen die an den Rahmenprofilen 9 vorliegenden Au
ßenabmessungen selbst im gepreßten Zustand der Fil
terschichten 4 etwa mit den Außenabmessungen der
Filterschichten überein.
Zur näheren Erläuterung des Außenrahmens wird
nunmehr wieder auf die Fig. 1 bis 4 Bezug genommen.
Der Außenrahmen 14 an jeder Filterplatte 3 bildet mit
dem Rahmenprofil 9 ein Doppelprofil, welches durch
den Abstand zwischen dem Außenrahmen 14 und dem
Rahmenprofil 9 einen inneren Spaltraum 23 aufweist. Im
gezeichneten Beispiel ist der Abstand zwischen dem
Außenrahmen 14 und dem Rahmenprofil 9 allseits
gleich groß, so daß der Spaltraum 23 umlaufend eine
gleichbleibende Weite aufweist, abgesehen von den
Rahmenecken. Aber auch die Rahmenecken können im
Gegensatz zur gezeichneten Ausbildung mit einem Ra
dius abgerundet sein, dessen Mittelpunkt mit dem Mit
telpunkt der Augen 10, 11 übereinstimmt. Auf diese
Weise liegt auch an den Rahmenecken eine gleichblei
bende Spaltweite vor. Der Außenrahmen 14 und das
Rahmenprofil 9 sowie die diese Teile verbindenden Ver
bindungsstege 15 können aus einem geeigneten Metall
oder Kunststoff einteilig spritz- oder gießgeformt sein.
Wie das Rahmenprofil 9 besitzt der Außenrahmen 14
zwei seitlich befindliche Außenflächen. In eine der Au
ßenflächen ist eine um den Rahmenumfang umlaufende
Aufnahmenut 24 eingeformt, die für die Aufnahme einer
Dichtung 25 bestimmt ist. Die Dichtung 25 kann bei
spielsweise als O-Ring ausgebildet sein. Es können aber
auch andere geeignete Profildichtungen zum Einsatz
gelangen. Die Dichtung 25 kann klemmend in die Auf
nahmenut 24 eingelegt und/oder in die Aufnahmenut
eingeklebt sein. An seiner der Aufnahmenut 24 abgele
genen Fläche ist der Außenrahmen 24 als Dichtfläche 26
für die Dichtung 25 der benachbarten Filterplatte 3 aus
gebildet. Die Abmessungen des Rahmenprofils 9, des
Außenrahmens 14 und der Dichtung 25 sind so gewählt,
daß bei der Pressung des Filterpakets 8 sowohl die be
schriebene Abdichtung zwischen benachbarten Rah
menprofilen 9 aufgrund der dazwischen auf besondere
Weise gepreßten Filterschichten 4 als auch die Abdich
tung zwischen benachbarten Außenrahmen 14 aufgrund
der dazwischen gepreßten Dichtungen 25 eintritt. Der
durch die Summe der Spalträume 23 gebildete Mantel
raum 27 ist aufgrund dieser Abdichtungsanordnungen
flüssigkeits- und gasdicht und geht über den Umfang
und die Länge des Filterpakets 8 durch. Selbstverständ
lich sind an den Mantelraum 27 Zu- und Ableitungen 28,
29 angeschlossen, die durch die Deckel 1 bzw. 2 hin
durchgeführt sind, wie das in Fig. 1 durch gestrichelte
Linien angedeutet ist. Der Mantelraum 27 wird innen
von den Stirnflächen 30 und den Außenrändern der zwi
schen den Rahmenprofilen 9 zusammengepreßten Fil
terschichten 4 begrenzt.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist der Außenrahmen 14
der im Filterpaket 8 letzten Filterplatte 3 geringfügig
abweichend von den vorangehenden Außenrahmen
ausgestaltet, indem bei ihm an beiden äußeren Flächen
Aufnahmenuten 24 für die Aufnahme von Dichtungen
25 vorgesehen sind. Die zwischen den Lochblechen 13
vorhandenen Innenräume der Filterplatten 3 stehen mit
den Augen 10, 11 in üblicher Weise durch Strömungs
schlitze 31 in Verbindung, wie aus den Fig. 2 bis 4 her
vorgeht.
Claims (12)
1. Schichtenfilter mit einer Mehrzahl von parallel
zueinander angeordneten und mit innenliegenden,
der Bildung von Zu- und Ablaufkanälen dienenden
Augen versehenen Filterplatten, die mit dazwi
schen eingesetzten, entsprechende Augenausspa
rungen aufweisenden Filterschichten zu einem Fil
terpaket zusammengefaßt sind, wobei die Filter
schichten bei Pressung des Filterpakets zwischen
Preßflächen an äußeren, auch die Augen umgeben
den und über den Umfang der Filterplatten unter
brechungslos durchgehenden Rahmenprofilen der
Filterplatten zur Abdichtung des Filterpakets zu
sammengepreßt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rahmenprofil (9) jeder Filterplatte (3) an der einen einer Filterschicht (4) zugekehrten Fläche mindestens eine umfänglich durchgehende, nach außen vorspringende Preßkante (17) aufweist und mit der anderen der folgenden Filterschicht (4) zu gekehrten Fläche eine flache umfänglich durchge hende Preßfläche (18) bildet, wobei die die Preß kante (17) aufweisende Fläche des Rahmenprofils (9) sind zwei Schrägflächen (16) aufgeteilt ist, deren gemeinsame Scheitellinie die Preßkante (17) bildet, und daß zwischen den Rahmenprofilen (9) benach barter Filterplatten (3) die Filterschicht (4) im Querschnitt gesehen auf unterschiedliche Dicken zusammengepreßt ist, wobei die geringste Dicke zwischen der Preßfläche (18) der einen Filterplatte und der Preßkante (17) der anderen Filterplatte gegeben ist, und
daß die Filterplatten (3) jeweils von einem geschlossenen Außenrahmen (14) umgeben sind, der allseits mit Abstand zu dem die Preßkante (17) und die Preßfläche (18) aufwei senden Rahmenprofil (9) angeordnet ist, mit dem Rahmenprofil (9) durch mehrere am Umfang ver teilt angeordnete Verbindungsstege (15) starr ver bunden ist, an einer Außenfläche mit einer um den Rahmenumfang umlaufenden Aufnahmenut (24) für eine Dichtung (25) versehen ist und an seiner der Aufnahmenut (24) abgelegenen Fläche als Dichtfläche (26) für die Dichtung (25) der benach barten Filterplatte ausgebildet ist, und daß die durch die Abstände zwischen Außenrahmen (14) und Rahmenprofil (9) gebildeten Spalträume (23) aller Filterplatten (3) des Filterpakets (8) einen über den Umfang und die Länge des Filterpakets durch gehenden flüssigkeits- und gasdichten Mantelraum (27) bilden, der innen von den Stirnflächen (30) der Rahmenprofile (9) und den Außenrändern der zwi schen den Rahmenprofilen zusammengepreßten Filterschichten (4) begrenzt ist.
daß das Rahmenprofil (9) jeder Filterplatte (3) an der einen einer Filterschicht (4) zugekehrten Fläche mindestens eine umfänglich durchgehende, nach außen vorspringende Preßkante (17) aufweist und mit der anderen der folgenden Filterschicht (4) zu gekehrten Fläche eine flache umfänglich durchge hende Preßfläche (18) bildet, wobei die die Preß kante (17) aufweisende Fläche des Rahmenprofils (9) sind zwei Schrägflächen (16) aufgeteilt ist, deren gemeinsame Scheitellinie die Preßkante (17) bildet, und daß zwischen den Rahmenprofilen (9) benach barter Filterplatten (3) die Filterschicht (4) im Querschnitt gesehen auf unterschiedliche Dicken zusammengepreßt ist, wobei die geringste Dicke zwischen der Preßfläche (18) der einen Filterplatte und der Preßkante (17) der anderen Filterplatte gegeben ist, und
daß die Filterplatten (3) jeweils von einem geschlossenen Außenrahmen (14) umgeben sind, der allseits mit Abstand zu dem die Preßkante (17) und die Preßfläche (18) aufwei senden Rahmenprofil (9) angeordnet ist, mit dem Rahmenprofil (9) durch mehrere am Umfang ver teilt angeordnete Verbindungsstege (15) starr ver bunden ist, an einer Außenfläche mit einer um den Rahmenumfang umlaufenden Aufnahmenut (24) für eine Dichtung (25) versehen ist und an seiner der Aufnahmenut (24) abgelegenen Fläche als Dichtfläche (26) für die Dichtung (25) der benach barten Filterplatte ausgebildet ist, und daß die durch die Abstände zwischen Außenrahmen (14) und Rahmenprofil (9) gebildeten Spalträume (23) aller Filterplatten (3) des Filterpakets (8) einen über den Umfang und die Länge des Filterpakets durch gehenden flüssigkeits- und gasdichten Mantelraum (27) bilden, der innen von den Stirnflächen (30) der Rahmenprofile (9) und den Außenrändern der zwi schen den Rahmenprofilen zusammengepreßten Filterschichten (4) begrenzt ist.
2. Schichtenfilter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet daß mehrere parallel zueinander ver
laufende Preßkanten (17) durch Anbringen von Nu
ten (19) in der die Preßkanten (17) aufweisenden
Fläche des Rahmenprofils (9) gebildet sind.
3. Schichtenfilter nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Seitenwände der Nuten (19)
Schrägflächen sind, die außen an die Preßkanten
(17) bildenden Scheitellinien enden.
4. Schichtenfilter nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet daß die Schrägflächen (16) mit der
Ebene der Filterplatte (3) Winkel zwischen 5 und
45° bilden.
5. Schichtenfilter nach einem der Ansprüche 1, 3
und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an
einer gemeinsamen Scheitellinie endenden Schräg
flächen (16) mit der Ebene der Filterplatte (3) Win
kel unterschiedlicher Größe bilden.
6. Schichtenfilter nach einem der Ansprüche 1, 3
und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an
einer gemeinsamen Scheitellinie endenden Schräg
flächen (16) mit der Ebene der Filterplatte (3) Win
kel gleicher Größe von etwa 15° bilden.
7. Schichtenfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Preßkanten (17)
abgerundet sind.
8. Schichtenfilter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Preßkante (17) im Quer
schnitt gesehen durch konvexe Auswölbung (20)
der betreffenden Fläche des Rahmenprofils (9) ge
bildet ist.
9. Schichtenfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb mindestens
der beiden oberen Augen (11) jeder Filterplatte (3)
Halter (21) an der Filterplatte befestigt sind, die
einseitig über die Filterplatte (3) vorstehen und an
welchen die Filterschicht (4) mit ihren Augenaus
sparungen (22) aufhängbar ist.
10. Schichtenfilter nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenabmes
sungen der Filterplatten (3) an den Rahmenprofilen
(9) etwa den Standardabmessungen der Filter
schichten (4) entsprechend ausgeführt sind.
11. Schichtenfilter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Au
ßenrahmen (14) und dem Rahmenprofil (9) allseits
gleich groß ist.
12. Schichtenfilter nach Anspruch 1 oder 11, da
durch gekennzeichnet, daß das Rahmenprofil (9),
die Verbindungsstege (15) und der Außenrahmen
(14) einteilig geformt sind.
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| D4 | Patent maintained restricted | ||
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