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DE3812087A1 - Schleuderstreuer - Google Patents

Schleuderstreuer

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Publication number
DE3812087A1
DE3812087A1 DE19883812087 DE3812087A DE3812087A1 DE 3812087 A1 DE3812087 A1 DE 3812087A1 DE 19883812087 DE19883812087 DE 19883812087 DE 3812087 A DE3812087 A DE 3812087A DE 3812087 A1 DE3812087 A1 DE 3812087A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
throwing
spreading
centrifugal
normal
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19883812087
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dipl Ing Dreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG filed Critical Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority to DE19883812087 priority Critical patent/DE3812087A1/de
Publication of DE3812087A1 publication Critical patent/DE3812087A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/006Regulating or dosing devices
    • A01C17/008Devices controlling the quantity or the distribution pattern

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schleuderstreuer mit einem Vorratsbehälter und zumindest zwei rotierend angetriebenen und Wurfelemente aufweisenden Schleuderscheiben, wobei die Wurfelemente aus zumindest zwei in radialer Richtung hintereinander und zumindest aneinander anschließende Teile bestehen, wobei das radial äußere Teil der beiden Teile des Wurfelementes abnehmbar angeordnet ist.
Ein derartig ausgebildeter Schleuderstreuer ist bereits durch die DE-OS 36 13 540 bekannt. Die Schleuderscheiben dieses Schleuderstreuers weisen aus zwei Teilen bestehende Wurfelemente auf. Das innere Teil dieser Wurfelemente ist jeweils auf der Schleuderscheibe aufgeschraubt und derart ausgebildet, daß für die jeweils durchzuführende Düngungsart entsprechend ausgebildete äußere Teile an dem inneren Teil anschraubbar sind. Unabhängig davon, ob es sich beispielsweise um die Düngungsart "Normalstreuen" oder "Grenzstreuen" handelt, die Wurfelemente bestehen immer aus zwei hinter- und aneinander anschließende Teile, wobei das äußere Teil des Wurfelementes jeweils speziell ausgebildet ist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einfache Möglichkeiten für das Durchführen von "Grenzstreuen" und "Normalstreuen" aufzuzeigen.
Diese Aufgabe wird in erfindungsgemäßer Weise dadurch gelöst, daß zum "Grenzstreuen" das radial äußere Teil des Wurfelementes der Schleuderscheibe abgenommen bzw. außer Betrieb gesetzt wird, so daß beim "Grenzstreuen" die Düngemittelpartikel nur Von dem inneren Teil des Wurfelementes abgeschleudert werden.
Infolge dieser Maßnahme läßt sich auf einfachste Weise durch die Abnahme oder durch in bzw. außer Betrieb setzen des radial äußeren Teiles des Wurfelementes und somit nur eines äußeren Teiles des Wurfelementes die Schleuderscheibe für die zwei Düngungsarten "Grenzstreuen" und "Normalstreuen" einsetzen, wobei das innere, auf der Schleuderscheibe aufgeschraubte Teil hierbei speziell für das "Grenzstreuen" ausgebildet ist.
Zur Durchführung der Düngungsart "Normalstreuen" wird nun einfach ein äußeres Teil an dem auf der Schleuderscheibe angeordneten Grenzstreuwurfelement befestigt bzw. in Betrieb gesetzt, wobei zum einen beispielsweise erfindungsgemäß vorgesehen sein kann, daß die radial äußeren Teile - beim "normalen" Düngerausbringen - die inneren Teile zumindest teilweise abdecken oder aber es kann vorgesehen sein, daß die radial äußeren Teile - beim "normalen" Düngerausbringen - die inneren Teile vollständig abdecken.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den übrigen Unteransprüchen, der Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Hierbei zeigt
Fig. 1 den in erfindungsgemäßer Weise ausgebildeten Schleuderstreuer in der Ansicht von hinten,
Fig. 2 die Schleuderscheibe des Schleuderstreuers mit den inneren, auf der Schleuderscheibe aufgeschraubten Teilen der Wurfelemente, die als Grenzstreuwurf­ elemente ausgebildet sind, in der Draufsicht,
Fig. 3 die Schleuderscheibe gemäß Fig. 2, wobei die Schleuderscheibe jetzt jedoch für das "Normalstreuen" umgerüstet ist und die radial äußeren Teile die inneren Teile vollständig abdecken,
Fig. 4 die für das "Normalstreuen" umgerüstete Schleuderscheibe, wobei die radial äußeren Teile die inneren Teile zumindest teilweise abdecken und
Fig. 5 eine andere Ausführungsfrom der für das "Normalstreuen" umgerüsteten Schleuderscheibe.
Der als Anbauschleuderstreuer ausgebildete Schleuderstreuer 1 weist den Rahmen 2 auf, der auf seiner in Fahrtrichtung gesehenen vorderen Seite mit Dreipunktkupplungselementen zum Anbau an einen Schlepper ausgerüstet ist. Weiterhin ist an dem Rahmen 2 der Vorratsbehälter 3 befestigt, der zwei durch das dachförmige Mittelteil 4 getrennte trichterförmige Behälterteile 5 aufweist. Im unteren Bereich der trichterförmigen Behälterteile 5 ist jeweils eine lösbare Bodenplatte 6 angeordnet. Diese Bodenplatten 6 weisen die mit den Schiebern 7 in verschiedenen Öffnungsweiten einstellbaren Auslauföffnungen auf. Unterhalb der in den Bodenplatten 6 angeordneten Auslauföffnungen ist jeweils eine um die aufrechte Achse 8 antreibbare Schleuderscheibe 9 angeordnet. Die Schleuderscheiben 9 sind jeweils mit den Wurfelementen 10 bestückt und werden über das Getriebe 11 von der Zapfwelle des den Anbauschleuderstreuer tragenden Schleppers in einander entgegengesetztem Drehsinn angetrieben. Die aus dem von den Schiebern 7 freigegebenen Öffnungsquerschnitt der Auslauföffnungen herausrieselnden Düngemittel gelangen auf die Schleuderscheiben 9 und werden von den jeweiligen Wurfelementen 10 erfaßt und über einen bestimmten Streubereich abgeschleudert, wobei sich ein Streubild gleichmäßiger Streustärke ergibt; d.h. nachdem die einander überlappenden, nebeneinander liegenden Streubahnen zusammengesetzt werden.
Die Schleuderscheibe 9 gemäß Fig. 2 ist als Grenzstreuschleuderscheibe 12 ausgebildet und weist die als Grenzstreuwurfelemente 13 ausgebildeten inneren Teile 14 der Wurfelemente 10 auf. Diese inneren, als Grenzstreuwurfelemente 13 ausgebildeten Teile 14 sind mittels der Schrauben 15 auf der Schleuderscheibe 9 aufgeschraubt. Beim Einsatz dieser Grenzstreuwurfelemente 13 für das "Grenzstreuen" werden die Düngemittelpartikel also nur von diesen inneren Teilen 14 des als Grenzstreuwurfelementes 13 ausgebildeten Wurfelementes 10 abgeschleudert.
Die Schleuderscheibe 9 gemäß Fig. 3 ist als Normalstreuscheibe 16 für das "Normalstreuen" ausgebildet. Bei dieser Normalstreuscheibe 16 sind radial äußere Teile 17 an dem jeweiligen inneren Teil 14 derart befestigt, daß die äußeren Teile 17 die inneren Teile 14 vollständig abdecken, so daß durch die Befestigung dieser äußeren Teile 17 an dem inneren Teil 14 ein Normalstreuwurfelement 18 entsteht. Dieses äußere Teil 17 ist mittels der Schraubbindung 19 auf der Schleuderscheibe 9 und mittels der Schraubverbindung 20 an dem inneren Teil 14 des Wurfelementes 13 befestigt. Durch die einfache Anordnung des zusätzlichen äußeren Teiles 17 an dem inneren Teil 14 der Grenzstreuwurfelemente 13 entsteht so auf einfachste Weise eine für das "Normalstreuen" geeignete Normalstreuscheibe 16.
Die Fig. 4 zeigt ebenfalls eine Schleuderscheibe 9, die als Normalstreuscheibe 16 ausgebildet ist, der einzige Unterschied besteht jedoch darin, daß das äußere Teil 21, welches an dem inneren Teil 14 der Grenzstreuwurfelemente 13 befestigt ist, dieses innere Teil 14 nur teilweise abdeckt.
Die Fig. 5 zeigt eine weitere Möglichkeit, zur Anordnung der äußeren Teile 22 an den inneren Teilen 14 der Grenzstreuwurfelemente 13. Hierbei ist jeweils die Schraube 23 an dem Rückenteil 24 der jeweiligen Grenzstreuwurfelemente 13 angeschweißt, mit deren Hilfe die jeweiligen äußeren Teile 22 an dem inneren Teil 14 angeschraubt und mittels der Schraubverbindung 25 auf der Schleuderscheibe 9 aufgeschraubt ist.
Die einzelnen Schraubverbindungen 19 bzw. 25 wirken mit den jeweiligen, sich in der Schleuderscheibe 9 befindlichen Bohrungen 26 zusammen.
Werden nun die Düngemittel nur von den inneren Teilen 14 der Grenzstreuwurfelemente 13 zum "Grenzstreuen" abgeschleudert, bei dem die Arbeitsbreite der Schleuderscheiben eine steil am Feldrand abfallende Streubildflanke aufweist, weisen die jeweiligen Abstreukanten 27 der Grenzstreuwurfelemente 13 einen wesentlich kleineren Abstand zur Schleuderscheibendrehachse 28 auf, als die Abstreukante 29 der Wurfelemente 30 für das "Normalstreuen" wobei, die Arbeitsbreite der Schleuderscheiben bei dieser Düngerart eine flach abfallende Streubildflanke aufweisen.

Claims (7)

1. Schleuderstreuer mit einem Vorratsbehälter und zumindest zwei rotierend angetriebenen und Wurfelemente aufweisende Schleuderscheiben, wobei die Wurfelemente aus zumindest zwei in radialer Richtung hintereinander und sich zumindest aneinander anschließende Teile bestehen, wobei das radial äußere Teil der beiden Teile des Wurfelementes abnehmbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum "Grenzstreuen" das radial äußere Teil (17, 21, 22) des Wurfelementes (10, 13) der Schleuderscheibe (9) abgenommen bzw. außer Betrieb gesetzt wird, so daß beim "Grenzstreuen" die Düngemittelpartikel nur von dem inneren Teil (14) des Wurfelementes (10, 13) abgeschleudert werden.
2. Schleuderstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radial äußeren Teile (17, 21, 22) - beim "normalen" Düngerausbringen - die inneren Teile (14) zumindest teilweise abdecken.
3. Schleuderstreuer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radial äußeren Teile (17, 21, 22) - beim "normalen" Düngerausbringen - die inneren Teile (14) vollständig abdecken.
4. Schleuderstreuer mit einem Vorratsbehälter und zumindest zwei rotierend angetriebenen und Wurfelemente aufweisenden Schleuderscheiben, wobei mit dem Schleuderstreuer durch eine entsprechende Ausbildung der auf den Schleuderscheiben angeordneten Wurfelementen "Grenzstreuen" (Wurfweite=Arbeitsbreite mit steil abfallender Streubildflanke am Feldrand) und "Normalstreuen" (Wurfweite-Arbeitsbreite mit flach abfallender Streubildflanke) durchführbar ist, indem für das "Grenzstreuen" die Abstreukanten der Wurfelemente einen wesentlichen kleineren Abstand zur Schleuderscheibendrehachse als die Abstreukante der Wurfelemente für das "Normalstreuen" aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß auf zumindest einer der Schleuderscheiben (9) die Wurfelemente (10, 13) für das "Grenzstreuen" und für das "Normalstreuen" angeordnet sind, wobei die Wurfelemente (18) - wenn das "Grenzstreuen" durchgeführt werden soll - für das "Normalstreuen" leicht abnehmbar angeordnet bzw. leicht "außer Betrieb" oder unwirksam zu machen sind, so daß beim "Grenzstreuen" nur die Wurfelemente (10, 13) mit dem kleinen radialen Abstand ihrer Abstreukante (27) zur Drehachse (28) wirksam sind.
5. Schleuderstreuer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfelemente (18) für das "Normalstreuen" an die Wurfelemente (10, 13) für das "Grenzstreuen" unmittelbar anschließen.
6. Schleuderstreuer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfelemente (18) für das "Normalstreuen" beim "Normalstreuen" die Wurfelemente (10, 13) für das "Grenzstreuen" zumindest teilweise überdecken.
7. Schleuderstreuer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfelemente (18) für das "Normalstreuen" beim "Normalstreuen" die Wurfelemente (10, 13) für das "Grenzstreuen" vollständig abdecken.
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