DE3873758T2 - Messmarkeneinrichtung. - Google Patents
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Einstellmarkenvorrichtung, welche mit einer Infrarot-Einstellmarke versehen ist, welche zur Beobachtung durch ein Visier gedacht ist.
- Es ist bekannt, daß die Schußrichtung einer Schußwaffe, d.h. die Richtung des Endes des Laufes der Schußwaffe, und die Blickrichtung eines Blick-Visieres durch Reflektion eines extern erzeugten Lichtbildes (Kollimationsinarke), beispielsweise einem Punkt oder einem Kreuz, über einen Spiegel, welcher an dem Ende des Laufes angeordnet ist, in das Visier und durch Einbringen des so erhaltenen Bildes in dem Visier in Koinzidenz init einer feststehenden Einstellmarke gebracht werden.
- Eine derartige Technik kann in anderen Situationen verwendet werden, bei welchen die Mittellinien zweier Elemente parallel zueinander oder auf einer Linie miteinander einzustellen sind. Als Beispiel sei die Ausrichtung der Mittelpunkte einer langen Drehmaschine genannt.
- Um das Bild der Meßmarke in dem Visier in Koinzidenz mit einer feststehenden Einstellmarke zu bringen, ist die Stellung des Visiers einstellbar.
- Auf diese Weise kann die Einstellung des Visiers bezüglich der Schußrichtung bei jedem gewünschten Augenblick geprüft und nötigenfalls korrigiert werden, und es kann eine Kompensation mechanischer und thermischer Effekte gemacht werden, welche zu einer Veränderung sowohl der Schußrichtung als auch der Blickrichtung führen könnte. Dies ist von beträchtlicher Wichtigkeit, da bereits eine geringe Abweichung von der idealen Position zu einem großen Unterschied zwischen dem möglichen Aufschlagpunkt und dem gewünschten Aufschlagpunkt eines Projektiles, welches abgeschossen wurde, führt.
- Durch Durchführung der Überprüfung bei unterschiedlichen Richthöhen des Laufes ist es auch möglich, die Nachsteuerung der Blickrichtung des Visieres und des Laufes einzustellen.
- Die bekannten Systeme sind, sofern sichtbares Licht verwendet wird, relativ zufriedenstellend. Wenn Infrarotvisiere, welche eine Infrarotkamera und eine Einstellmarke, welche aus infrarotem Licht gebildet wird, verwendet werden, entstehen jedoch Probleme, da es nicht einfach möglich ist, ein Bild einer infraroten Einstellmarke scharf in dem Visier auszubilden. Als Folge davon ist es nicht einfach möglich, das unscharfe Bild der Einstellmarke nach Umwandlung in eine sichtbare Form akkurat in Koinzidenz mit der feststehenden Einstellmarke zu bringen.
- Es gibt verschiedene Gründe für den Verlust der Scharfzeichnung einer Einstellmarke, welche durch infrarotes Licht gebildet ist, deren sichtbares Bild in dem Visier ausgebildet wird. Ein erster Grund liegt in der Tatsache, daß infrarotes Licht eine relativ große Wellenlänge hat, wodurch Brechungsphänomene leichter eine Rolle spielen können, als im Falle von sichtbarem Licht. Diese Brechungsphänomene spielen eine größere Rolle, je kleiner die optischen Elemente sind, welche in dem Weg des infraroten Lichtes verwendet werden. In dem Falle einer Feldeinstellvorrichtung sollten der Spiegel oder der Kollimator, welche an dem Schußwaffen-Lauf angeordnet sind, stets kleine Abmessungen haben, in der Größenordnung von zwei bis drei Zentimetern im Durchmesser, um die Massenträgheitskräfte, welche auf den Spiegel oder den Kollimator während der manchmal heftigen Bewegungen des Schußwaffenlaufes aufgebracht werden, so gering als möglich zu halten.
- Ein weiterer Grund für den Verlust von Scharfzeichnung der Einstellmarke, welche mit infrarotem Licht ausgebildet ist, nachdem dieses in eine sichtbare Einstellmarke umgewandelt wurde, besteht darin, daß diese Umwandlung üblicherweise in den Infrarotkameras durchgeführt wird, welche normalerweise in Zielsystemen verwendet werden, nämlich durch Abscannen des vorgelegten Infrarotbildes mit diskreten Detektoren, welche das vorgelegte Bild in Übereinstimmung mit einem vorbestimmten Muster abscannen. Die Breite der Bildlinien des Bildes, welches auf diese Weise aufgebaut wird, ist nicht unbedeutend im Hinblick auf die Linien der Einstellmarke.
- Als eine Folge der zwei oben genannten Gründe wird eine unscharfe sichtbare Einstellmarke erzeugt, welche schwierig exakt in Koinzidenz mit der feststehenden Einstellmarke zu bringen ist. Das Ergebnis ist, daß unterschiedliche Leute üblicherweise das Visier und die Schußrichtung in unterschiedlichen Stellungen bezüglich zueinander einstellen, obwohl nur eine Stellung korrekt ist.
- Das Problem wird weiter verstärkt, wenn die feststehende Einstellmarke selbst durch Erzeugung eines Signales auf elektronische Weise in vorbestimmten Stellungen des abscannenden Infrarotdetektors erzeugt wird. Nach allem kann die feststehende Einstellmarke in diesem Falle nicht schärfer sein, als in Übereinstimmung mit den Abmessungen des Detektors. In diesem Falle muß zur Einstellung eine relativ unscharfe Einstellmarke exakt in Koinzidenz mit einer relativ unscharfen feststehenden Einstellmarke gebracht werden, wodurch eine exakte Ausrichtung sehr schwierig wird.
- Das Ziel der Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu eliminieren und eine Infrarot-Einstellmarke zur Verfügung zu stellen, welche trotz eines relativ unscharfen Bildes nach Umwandlung in eine sichtbare Einstellmarke trotzdem in einer reproduzierbaren und zuverlässigen Weise in Koinzidenz mit einer festen Einstellmarke gebracht werden kann.
- Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck eine Einstellmarkenvorrichtung, welche eine Infrarot-Einstellmarke zur Verfügung stellt, welche durch ein Visier zu beobachten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmarkenvorrichtung so ausgebildet ist, daß die Infrarot-Einstellmarke zumindest zwei im wesentlichen V-förmige Dichteverteilungen aufweist, wobei die Punkte der V-förmigen Ausgestaltungen einander gegenüberliegen und in einem derartigen Abstand voneinander sind, daß sie in dem Visier ineinander übergehen.
- Es ist auf die Tatsache hinzuweisen, daß die erfindungsgemäße Einstellmarkenvorrichtung in allen Fällen verwendet werden kann, bei welchen eine Infrarotkamera mittels einer Einstellmarke auszurichten oder einzustellen ist. Als Beispiel kann auf die Verwendung einer erfindungsgemäßen Einstellmarke in einer Vorrichtung zur Einstellung der Nachsteuerung in einer vertikalen Ebene einer (Infrarot-) Visiereinrichtung und eines kippbaren Elementes der Bauart hingewiesen werden, welche in der holländischen Patentanmeldung 8,402,659 beschrieben ist.
- Die erfindungsgemäße Einstellmarke kann, zusätzlich, mit Vorteil bei einer Feldjustiervorrichtung, welche für Infrarotlicht geeignet ist, verwendet werden.
- Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen im Detail erläutert.
- Fig. 1 zeigt schematisch die relativen Positionen eines Waffenlaufes einer Schußwaffe eines Panzers und der Zielkamera des Panzers;
- Fig. 2 zeigt in schematischer Weise ein scharfes und ein unscharfes Bild einer linearen Einstellmarke und der zugehörigen Dichteverteilungen;
- Fig. 3 zeigt in schematischer Weise ein unscharfes Bild einer kreuzförmigen Einstellmarke;
- Fig. 4 zeigt schematisch eine Vorderansicht eines ersten beispielhaften Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Einstellmarke;
- Fig. 5 zeigt die Einstellmarke der Fig. 4 in Seitenansicht;
- Fig. 6, Fig. 7, Fig. 8 und Fig. 9 zeigen, schematisch, modifizierte beispielhafte Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Einstellmarke;
- Fig. 10 - 12 zeigen einige weitere beispielhafte Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Einstellmarke; und
- Fig. 13 zeigt ein weiteres beispielhaftes Ausgestaltungsbeispiel.
- Die Fig. 1 zeigt in schematischer Weise in der Draufsicht einen Turm 1 eines Panzers, welcher nicht im größeren Detail dargestellt ist, welcher mit einer Kanone versehen ist, deren Lauf 2 dargestellt ist. Zusätzlich ist in schematischer Weise eine Infrarot-Zielkamera 3 dargestellt, welche sich in üblicher Weise teilweise durch den Turm erstreckt, so daß die Umgebung beobachtet und auf einem Schirm, welcher im Inneren des Turmes angeordnet ist, abgebildet werden kann.
- Um in der Lage zu sein, den Lauf der Kanone exakt auszurichten, sollte eine feste Beziehung, welche so exakt als möglich bestimmt wird, zwischen der Stellung der Zielkamera und der Stellung des Laufes oder zwischen der Blickrichtung der Zielkamera und der Schußrichtung bestehen. In Fig. 1 ist die Blickrichtung schematisch durch die Mittellinie 4 gegeben, während die Schußrichtung durch die Mittellinie 5 dargestellt ist. Üblicherweise wird eine Einstellung der Zielkamera gewählt, so daß beide Mittellinien parallel sind, es ist jedoch auch möglich, einen Punkt in einem gewissen Abstand zu wählen, in welchem sich die Mittellinien schneiden.
- Da die Mittellinien 4 und 5 nur abstrakte Linien sind, um die Blickrichtung der Zielkamera zu bestimmen, wird eine Einstellmarke verwendet, welche üblicherweise aus zwei Linien besteht, welche einander schneiden, wobei deren Schnittpunkt den Zielpunkt wiedergibt. In dem Falle von Visieren für sichtbares Licht, kann die Einstellmarke an einem Bildschirm vorgesehen sein, z. B. durch Ätzen, Zeichnen oder Eingravieren, sie kann jedoch auch elektronisch, wie bereits oben beschrieben, erzeugt werden. Um die Blickrichtung in Koinzidenz mit der Schußrichtung zu bringen, wird eine Einstellmarke verwendet, welche in gleicher Weise beispielsweise aus zwei Linien, welche sich miteinander schneiden, besteht und welche von der Mündung des Laufes auf das Eingangsfenster der Zielkamera projiziert wird, wie durch den Pfeil 6 dargestellt. Zu diesem Zwecke kann die Einstellmarke selbst an der Mündung des Schußwaffenlaufes angeordnet und über einen Kollimator auf die Zielkamera projiziert werden. Häufig ist die Einstellmarke auch an oder nahe dem Anfang des Schußwaffenlaufes angebracht, wie durch 7 in Fig. 1 gezeigt, und wird über einen Spiegel 8 (Autokollimator) an der Mündung des Laufes in die Zielkamera reflektiert. Wenn die feste Einstellmarke und die Kollimator-Einstellmarke miteinander in einer vorgegebenen Weise auf dem Blickschirm der Zielkamera zusammenfallen, beispielsweise in dem Falle, daß die Einstellmarke und die Kollimatormarke jeweils aus zwei Linien bestehen, welche sich schneiden, wobei die Schnittpunkte der beiden Linien zusammenfallen, ist die Zielkamera präzise ausgerichtet.
- Nach einer anfänglichen Ausrichtung der Zielkamera sollte die Ausrichtung wiederholt während des Betriebes geprüft werden, da die Stellung der Zielkamera bezüglich des Schußwaffenlaufes, und, in speziellen, der Mündung des Laufes, welche die Schußrichtung bestimmt, während des Betriebes als Ergebnis mechanischer und thermischer Effekte variieren kann.
- Die oben beschriebene Ausrichtetechnik, welche üblicherweise durch den Begriff "Feldjustierung" beschrieben wird, wird für sich bereits mit gutem Erfolg für Zielsysteme verwendet, welche mit sichtbarem Licht arbeiten.
- Wie bereits ausgeführt, können diese bekannten Techniken nicht in einfacher Weise mit gleich guten Resultaten genutzt werden, wenn eine Infrarot-Zielkamera benutzt wird. Dies ist eine Konsequenz der größeren Wellenlänge des infraroten Lichtes, in deren Folge die Schärfe der Bilder wahrscheinlicher durch Brechungsphänomene beeinflußt wird, und zusätzlich der Tatsache, daß bei der Zielkamera das Infrarotbild, welches empfangen wurde, in ein sichtbares Bild umzuwandeln ist. Dieser letzte Vorgang wird üblicherweise durch scannen in Übereinstimmung mit Rastermustern mittels diskreter Infrarotdetektoren vorgenommen welche, wie sie sind, das präsentierte Bild abnehmen, wodurch ein zusätzlicher Verlust von Konturentreue (Abtastrauschen) eingeführt wird.
- All dies ist im einzelnen in den Fig. 2 und 3 dargestellt.
- Die Fig. 2a zeigt eine Linie 10, welche zum Zwecke der Verdeutlichung dick gezeichnet ist, welche beispielsweise eine Linie einer Einstellmarke sein kann. Die Fig. 2b zeigt die zugehörige Lichtintensitätsverteilung längs der Linie 11 in Fig. 2a, wobei angenommen ist, daß die Linie 10 heller ist als die Umgebung.
- Die Fig. 2c zeigt das Bild 10' der Linie 10, wenn es auf dem Bildschirm der Infrarotkamera sichtbar gemacht ist, während die Fig. 2d wiederum die zugehörige Lichtintensitätsverteilung zeigt. Es ist klar, daß das Bild 10' weniger scharf ist als das vorgelegte Bild 10.
- Die Fig. 3a zeigt zwei Linien 12, 13, welche einander schneiden, und Fig. 3b zeigt das zugehörige Bild auf dem Betrachtungsschirm der Infrarotkamera. Von dem Bild, welches in Fig. 3b gezeigt ist, kann die exakte Position, bei welcher sich die Linien 12 und 13 schneiden, nicht länger exakt gefolgert werden, wohingegen, wenn die Linien, welche sich miteinander schneiden, als Einstellmarke verwendet werden, die Lage des Schnittpunktes im speziellen von beträchtlicher Wichtigkeit für eine exakte Ausrichtung der Zielkamera ist.
- Als Resultat des oben beschriebenen und in den Fig. 2 und 3 gezeigten Phänomens ist es nicht einfach möglich, die Zielkamera exakt auszujustieren, wenn eine Infrarot-Zielkamera verwendet wird, zumindest nicht mittels der gleichen Techniken, welche im Falle von Lichtsystemen für sichtbares Licht verwendet werden.
- Aus Forschungen und Experimenten des Anmelders hat sich jedoch ergeben, daß die nachteiligen Effekte eines unscharfen Bildes einer Infrarot-Einstellmarke auf dem Sichtschirm einer Infrarot-Zielkamera im wesentlichen eliminiert werden können, wenn die Infrarot-Einstellmarke in der Form einer speziellen räumlichen Intensitätsverteilung präsentiert wird.
- Die Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht eines ersten Ausführungsbeispieles einer Einstellmarke gemäß der vorliegenden Erfindung, sowie die Intensitätsverteilung, welche mit dieser erhalten wird, die Fig. 5 zeigt in der Seitenansicht die Einstellmarke gemäß Fig. 4. Die dargestellte Einstellmarkenvorrichtung umfaßt eine Platte 15, welche in diesem Falle rechteckig ist und welche während des Betriebes beheizt wird, um ein Bild bereitzustellen, welches mit einer Infrarotkamera betrachtet werden kann. Die Platte 15 kann durch Durchleiten eines elektrischen Stromes durch die Platte beheizt werden, welche dann aus einem leitenden Material gefertigt sein sollte, oder, wie in Fig. 5 gezeigt, durch Heizen der Platte mittels einer oder mehrerer schematisch dargestellter Wärmequellen 16, welche beispielsweise in einem Gehäuse 17, welches auch zur Lagerung der Platte dient, angeordnet sein können.
- Im wesentlichen parallel zu der Platte 15 in einem Abstand von der Platte 15 an der Seite der Platte 15, welche während des Betriebes der Zielkamera zugewandt ist, sind zwei im wesentlichen dreieckige flache Abschirmelemente 18, 19 angebracht. Die Basisbereiche der beiden dreieckigen Elemente sind ausgeglichen zu den zwei gegenüberliegenden Seiten der Platte 15, während die Winkel oder Punkte 20, 21 der Abschirmelemente, welche gegenüberliegend zu den Basisbereichen angeordnet sind, einander gegenüberliegen und nahe dem Zentrum der Platte angeordnet sind, jedoch in einem geringen Abstand zueinander liegen. Zwei Intensitätsverteilungen längs der Linien p-q und r-s, welche erzeugt werden, wenn die Platte 15 erwärmt wird, sind in der rechten Seite der Fig. 4 dargestellt.
- Es hat sich herausgestellt, daß, obwohl die Intensitätsverteilungen keine scharfen Übergänge haben, das menschliche Auge trotzdem zwei scharfe Linien mit einer gut definierten Überschneidung ausbildet und dies in einer reproduzierbaren Weise aus der zweidimensionalen Intensitätsverteilung macht, welche so erhalten wurde, welche nicht scharfe Linien oder Punkt umfaßt, auch nach Umwandlung in sichtbares Licht auf dem Sichtschirm der Infrarot-Zielkamera des Visieres.
- Diese durch das menschliche Auge beobachteten Linien sind in Fig. 4 durch die Bezugszeichen 23 und 24 dargegeben, während der Schnittbereich mit 25 bezeichnet ist. Die Linien, welche durch das menschliche Auge betrachtet werden, laufen parallel zu den Seiten der dreieckförmigen Abschirmelemente in einem Abstand von diesen, der Schnittbereich ist zwischen den Punkten 20 und 21 der dreieckigen Abschirmelemente angeordnet. Dieser Schnittbereich kann deshalb in einer ausreichend exakten Weise in Koinzidenz mit der feststehenden Einstellmarke gebracht werden, um die Zielkamera einzujustieren.
- Die Schärfe der Linien 23 und 24, und im speziellen des Schnittbereiches 25 können durch eine Einstellbarkeit des Abstandes zwischen den Punkten 20 und 21 der dreieckigen Elemente einstellbar gemacht werden. Zu diesem Zwecke können die dreieckigen Elemente so gelagert werden, daß sie verschiebbar sind, wie durch die Pfeile 26, 27 in der Einstellmarkenvorrichtung gezeigt.
- Die Schärfe des Schnittbereiches 25 kann zusätzlich mittels des Schärfe- und Kontraststeuersystem der Infrarotkamera eingestellt werden.
- Es ist auf die Tatsache hinzuweisen, daß die Seiten, welche an den Punkten der dreieckigen Elemente zusammenwirken, nicht gerade zu sein haben, sondern auch geringfügig gebogen sein können. Es ist nur wichtig, daß zwei näherungsweise V- förmige Intensitätsverteilungen erhalten werden, welche, bei einer korrekten Einstellung, so ineinander übergehen, daß das menschliche Auge zwei Linien sieht, welche, falls gewünscht, bogenförmig sein können, welche einander schneiden und einen scharfen Schnittbereich aufweisen.
- Die Fig. 6 und 7 zeigen alternative Ausführungsbeispiele der dreieckigen Elemente, welche jeweils konvexe und konkave Seiten haben. Die Schnittbereiche sind jeweils mit 30 und 31 gekennzeichnet.
- Die spitzen Winkel der dreieckigen Elemente sind bevorzugterweise neunzig Grad, es sind auch andere Werte möglich. Wenn gewünscht, kann die Abmessung des spitzen Winkels an die Auflösung der Infrarotkamera angepaßt werden, wenn beispielsweise die horizontale Auflösung nicht gleich ist zu der vertikalen Auflösung.
- Es ist weiterhin nicht unbedingt erforderlich, daß die dreieckigen Elemente symmetrisch bezüglich einer Senkrechten sind, welche von dem spitzen Winkel zu der Basis gelegt ist, d.h. in dem Falle der Fig. 4, daß die dreieckigen Elemente nicht gleichschenklig sind, es ist jedoch eine symmetrische Form bevorzugt.
- Ein weiteres mögliches Ausführungsbeispiel ist in Fig. 8 gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die dreieckigen Elemente als weite V-förmige Platten 32 und 33 ausgebildet. Dieses Ausführungsbeispiel kann prinzipiell auch verwendet werden, als Ergebnis des Fehlens eines Abschirmmaterials an den Basisteilen der Elemente führt dies jedoch zu einem Bild, welches weniger angenehm zu betrachten ist.
- Zusätzlich ist es möglich, statt zweier dreieckiger Elemente vier derartige Elemente zu verwenden, wie in Fig. 9 gezeigt, wobei zwei zusätzliche Elemente 34 und 35 gezeigt sind, so daß nur zwei Streifen längs der Diagonalen der Platte 15 nicht abgedeckt sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel ergibt sich jedoch virtuell keine Verbesserung bezüglich dem Ausführungsbeispiel mit zwei dreieckigen Elementen, es erfordert jedoch andererseits eine sehr exakte Einstellung der zwei zusätzlichen Elemente 34, 35 bezüglich der zwei anderen Elemente 18, 19. Es ist deshalb ein Ausführungsbeispiel mit zwei Abdeckelementen zu bevorzugen.
- Es ist darauf hinzuweisen, daß in den vorstehenden Ausführungen die Voraussetzung einer beheizten Platte 15 gemacht wurde, welche teilweise durch zwei kühlere Abdeckelemente abgeschirmt wird. Der gewünschte Effekt kann jedoch auch durch Beheizung der dreieckigen Elemente erhalten werden. Die Platte 15 verbleibt dann kühler, falls gewünscht durch Verwendung spezieller Kühlmittel für die Platte 15, so daß wiederum zwei im wesentlichen V-förmige Dichteverteilungen erhalten werden. Die Platte 15 könnte im diesem Falle im Prinzip sogar gänzlich weggelassen werden.
- Die im wesentlichen dreieckigen Elemente, welche, falls gewünscht, gebogene Seiten haben, können in geeigneter Weise aus einem dünnen Metallblech gefertigt werden, z.B. einem dünnen Stahlblech. Bei einer Testanordnung wurden erfolgreicherweise dreieckige Plättchen, welche mittels einer Schere geschnitten wurden, verwendet.
- Wie vorstehend erwähnt, ist es für die vorliegende Erfindung essentiell, daß eine derartige zweidimensionale Intensitätsverteilung erzeugt wird, daß das menschliche Auge aus dieser zwei scharfe Linien bilden kann, welche einander schneiden und einen scharfen Schnittbereich aufweisen, nachdem eine Umwandlung in sichtbares Licht erfolgt ist. Gemäß dem beispielhaften Ausführungsbeispiel, welches vorstehend beschrieben wurde, sind für diesen Zweck zumindest zwei im wesentlichen dreieckförmige Elemente verwendet, deren Spitzen aufeinander zuweisen und welche sich in einer Ebene erstrekken, welche im wesentlichen quer zu der Betrachtungsrichtung liegt, d.h. quer zu der imaginären Verbindungslinie, welche in Fig. 5 mit 36 bezeichnet ist, zwischen dem Zentrum der Einstellmarke und dem Zentrum des Eintrittsfensters der Zielkamera oder des Spiegels oder des Kollimators an dem Waffenlauf.
- Auf diese Weise wird die gewünschte zweidimensionale Intensitätsverteilung, welche sich in der gleichen Ebene erstreckt, automatisch erhalten. Es ist jedoch auch möglich, eine geeignete zweidimensionale Intensitätsverteilung zu erzeugen, welche sich in einer Quer-Ebene erstreckt, welche quer zu der Verbindungslinie 36 angeordnet ist, nämlich mittels Elementen, welche nicht in der Quer-Ebene angeordnet sind.
- Zu diesem Zwecke kann beispielsweise ein elektrischer Leiter verwendet werden, welcher einen elektrischen Strom während des Betriebes leitet und welcher im wesentlichen in einer Ebene liegt, die die Verbindungslinie 36 enthält und die Verbindungslinie im wesentlichen rechtwinklig schneidet. Um auf diese Weise eine X-förmige Intensitätsverteilung zu erhalten, sollte der Leiter einen kältesten Punkt haben, von welchem die Temperatur zu beiden Enden ansteigt. Dies kann erreicht werden durch Ausgestaltung des Leiters in derartiger Weise, daß der Widerstand desselben an den Enden am höchsten ist und schrittweise auf einen Minimalwert in Richtung auf einen Punkt abnimmt, welcher zwischen den beiden Enden angeordnet ist.
- Das Prinzip ist in Fig. 10 gezeigt. Ein Leiter 40 leitet einen elektrischen Strom I während des Betriebes. Die Veränderung des Widerstandes des Leiters über die Länge desselben ist benachbart zu dem Leiter dargestellt. Der Widerstand R ist an den Enden 41, 42 des Leiters am höchsten und im mittleren Bereich des Leiters an dem Punkt 43 am niedrigsten. Der Betrag der erzeugten Wärme des Leiters nimmt somit von den Enden 41, 42 in Richtung auf den Punkt 43 ab, so daß als Konsequenz der kleinen numerischen Öffnung der verwendeten Infrarotoptiken der Leiter eine sanduhrenförmige räumliche Wärmeverteilung erzeugt, welche eine ähnliche Intensitätsverteilung in eine Ebene durch den Leiter bereitstellt, wie bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen.
- Ein derartiger Leiter kann aus einer flachen Metallplatte hergestellt werden, welche so ausgeschnitten ist, daß deren Querschnittsbereich an den Enden gering ist und in dem zentrischen Bereich groß. Ein Beispiel ist in Fig. 11 gezeigt.
- Die Fig. 11 zeigt einen plattenartigen Leiter 44 mit einer diamantartigen Form, welcher in einer Ebene liegt, welche die Verbindungslinie 36 enthält. Eine der Diagonalen (45) erstreckt sich quer zu der Linie 36, während die andere Diagonale mit der Linie 36 zusammenfällt. Eine elektrische Energiequelle ist zwischen den Enden der Diagonale 45 verbunden. Der plattenartige Leiter kann auch bogenförmige Seiten haben, so wie durch die gestrichelten Linien in Fig. 11 gezeigt.
- Zusätzlich könnte die Platte nicht nur breiter, sondern auch, zumindest teilweise, dicker in der Nähe der Linie 36 ausgebildet sein, als an den Enden.
- Als eine Alternative können zwei separate Leiter von im wesentlichen dreieckiger Form, welche den Bereich in der Nähe der Linie 36 freilassen, verwendet werden. Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in Fig. 12 gezeigt. Fig. 12 zeigt einen ersten im wesentlichen dreieckigen Leiter 50, welcher einen Strom I während des Betriebes leitet, sowie einen zweiten passenden Leiter 51, welcher gleichfalls einen Strom I während des Betriebs leitet. Beide Leiter liegen in ein und derselben Ebene, welche auch die Verbindungslinie 36 enthält und sind symmetrisch bezüglich der Verbindungslinie 36 angeordnet, wobei ein Spalt zwischen den beiden Leitern frei bleibt.
- In Fig. 12 ist eine der Seiten der beiden Leiter bogenförmig. Die anderen Seiten können in gleicher Weise bogenförmig ausgebildet sein. Die Kanten der beiden Leiter, welche dem anderen Leiter gegenüberliegen, können auch einen gegenseitigen Winkel bilden, sowie die Kanten, welche in durchgezogener Linie zueinander in Fig. 12 gezeigt sind. Zusätzlich können die Leiter wiederum an dem Bereich der zueinander gewandten Enden dicker sein, als in der Nachbarschaft der spitzen Winkel, welche gegenüberliegend angeordnet sind.
- Die Fig. 13 zeigt ein einfaches Ausführungsbeispiel, bei welchem keine externe Wärmequelle erforderlich ist.
- An einer Platte 60 aus einem ersten Material ist eine Anordnung von zwei Dreiecken 61 und 62 aus einem zweiten Material angeordnet. Die Materialien sind so ausgewählt, daß sie unterschiedliche Sichtbarkeiten im Infrarotbereich aufweisen. Der Unterschied in der Sichtbarkeit wird beispielsweise dadurch erreicht, daß die Platte 60 aus Germanium gefertigt wird, an welchem die Dreiecke 16 und 62 in bekannter Weise als reflektierende Überzüge alternierender Schichten von ZnS und Ge angeordnet sind, so daß eine Reflexion von annähernd 97 % in dem betroffenen Infrarotbereich erzielt wird. In gleicher Weise sind, wie bekannt, die verbleibenden Dreiecke 63 und 64 mit einer Antireflex-Beschichtung aus alternierenden Lagen von ZnS und Ge gefertigt, so daß eine Überleitung von annähernd 98 % erzielt wird. Als Ergebnis des Unterschiedes der Sichtbarkeit im Infrarotbereich, ist die Anordnung sichtbar, ohne daß sich eine Frage hinsichtlich eines Unterschiedes in der Temperatur zwischen den beiden Materialien stellt.
- Dieses Ausführungsbeispiel hat speziell in den Fällen Vorteile, in welchen eine externe Wärmequelle ungewünscht oder unmöglich ist.
- Im Rahmen eines Beispiels ist zu erwähnen, daß ein Infrarotdetektor eine Anzahl von Detektorelementen an einem Träger enthält. Die Abmessungen an dem Träger sind annäherungsweise 10 mm im Durchmesser. An dem Träger sind an der Außenseite Verbindungspunkte vorgesehen. Jeder Verbindungspunkt ist mit einem oder mehreren Detektorelementen verbunden. Ein derartiges Detektorelement kann in einem Infrarot-Detektionssystem verwendet werden, um, mittels Autokollimation, zu bewirken, daß die Blickrichtung des Infrarotvisiers mit der Schußrichtung einer Waffe, wie oben beschrieben, zusammenfällt. Der Betrachtungsschirm der Zielkamera zeigt dann das Spiegelbild des Detektors, an welchem die Detektorelemente und die Verbindungspunkte sichtbar sind. Die Blickrichtungen und Schußrichtungen fallen zusammen, wenn ein spezifischer Punkt des Bildes des gezeigten Detektors mit einem spezifischen Punkt der Einstellmarke zusammenfällt. Derartige Detektoren bestehen jedoch, im wesentlichen, aus einer Matrix von identischen, nicht zu unterscheidenden Elemeten. Welcher Teil des Detektors sichtbar ist, kann nicht aus dem Bild des Detektors geschlossen werden, wenn die Blickrichtung und/oder die Schußrichtung eingestellt werden. Obwohl ein anderer Teil des Detektors als Ergebnis der Versetzung sichtbar wird, kann der Betrachter des Bildes an dem Bildschirm nicht das neue Bild von dem alten Bild unterscheiden. In dieser Situation ist es im speziellen vorteilhaft, wenn an dem Detektor ein einziges Markierungssymbol vorgesehen ist, welches präzise in Koinzidenz mit einem spezifischen Punkt der Einstellmarke zu bringen ist. Zu diesem Zwecke ist beispielsweise eine Einstellmarke an dem Träger des Detektors, wie oben beschrieben, vorgesehen und besteht aus einem Muster von zwei Dreiecken von dampf-niedergeschlagenem, Gold verwendenen Material und weisen einen Durchmesser in der Größenordnung von 0,1 mm auf. Als Ergebnis des Unterschiedes der Emissionskoeffizienten von Gold und Trägermaterial, bleibt das Muster für das Infrarot-Detektionssystem sichtbar, unabhängig von der Tatsache, daß keine Temperaturdifferenz vorliegt.
- Es ist darauf hinzuweisen, daß, nach den voranstehenden Ausführungen, vielfältige Modifikationen der beschriebenen Ausführungsbeispiele für den Fachmann naheliegend sind. Somit könnte in der Ausgestaltung gemäß Fig. 10 auch Verwendung von zwei Leitern gemacht werden, welche einander kreuzen, jedoch identisch hinsichtlich anderer Eigenschaften sind. In analoger Weise können zwei diamantförmige Leiter, wie in Fig. 11 gezeigt, verwendet werden, welche hintereinander in Ebenen angeordnet sind, welche einander rechtwinklig schneiden. In gleicher Weise können vier dreieckige Leiter wie in Fig. 12 gezeigt, verwendet werden. Derartige Modifikationen fallen in den Schutzbereich der Erfindung.
Claims (22)
1. Einstellmarken-Vorrichtung mit einer
Infrarot-Einstellmarke, welche durch ein Visier betrachtbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellmarken-Vorrichtung so
ausgebildet ist, daß die Infrarot-Einstellmarke
zumindest zwei im wesentlichen V-förmige
Intensitätsverteilungen umfaßt, wobei die Punkte der V-Formen einander
gegenüberliegen und in einem solchen Abstand voneinander
angeordnet sind, daß sie im Visier ineinander übergehen.
2. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die im wesentlichen V-förmigen
Intensitätsverteilungen mittels zumindest zweier im
wesentlichen dreieckiger plattenartiger Elemente (18, 19, 61,
62) erhalten werden, deren Spitzenwinkel (20, 21)
einander gegenüberliegen und welche in einer Ebene liegen,
welche sich quer zu der optischen Verbindungslinie (36)
zwischen dem Visier und der Einstellmarken-Vorrichtung
erstreckt.
3. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die dreieckigen Elemente
Abschirmelemente sind, welche vor einer beheizten Platte (15)
angeordnet sind.
4. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spitzenwinkel, welche einander
zugewandt sind, der dreieckigen Elemente in einem gewissen
Abstand voneinander angeordnet sind.
5. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die dreieckigen Elemente beheizte
Elemente sind.
6. Einstellmarken-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Seiten
der dreieckigen Elemente, welche an den Spitzenwinkeln
aufeinandertreffen, bogenförmig sind.
7. Einstellmarken-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dreieckigen
Elemente jeweils mit einem Ausschnitt an der Seite versehen
sind, welche gegenüberliegend zu dem Spitzenwinkel
angeordnet ist.
8. Einstellmarken-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmarken-
Vorrichtung vier im wesentlichen dreieckige Elemente (18,
19, 34, 35) umfaßt, welche in einer Ebene angeordnet
sind, wobei die Spitzenwinkel einander jeweils paarweise
gegenüberliegen.
9. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die im wesentlichen V-förmigen
Intensitätsverteilungen mittels zumindest eines elektrischen
Leiters (40) erhalten werden, welches im wesentlichen
quer zu der optischen Verbindungslinie (36) zwischen dem
Visier und der Einstellmarken-Vorrichtung in einer Ebene
erstreckt, welche die optische Verbindungslinie enthält
und welcher einen elektrischen Strom während des
Betriebes leitet, wobei der Widerstand des Leiters von den
Enden (41, 42) des Leiters in Richtung auf einen Punkt
des Leiters (43) , welcher zwischen den Enden angeordnet
ist, abnimmt.
10. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der elektrische Leiter sich in einer
Ebene erstreckt, welche die optische Verbindungslinie
umfaßt, und die Form einer diamantförmigen Platte (44)
aufweist, wobei die erste Diagonale der Diamantform
parallel zu der optischen Verbindungslinie ist oder mit
dieser zusammenfällt, während die zweite Diagonale sich
quer zu der optischen Verbindungslinie erstreckt, und
wobei elektrische Verbindungen des Leiters an den beiden
Enden der zweiten Diagonale angeordnet sind.
11. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seiten der Diamantform bogenförmig
sind.
12. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
gekennzeichnet durch einen zweiten diamantförmigen Leiter,
welcher in einer Ebene senkrecht zu der Ebene des ersten
Leiters angeordnet ist und dessen erste Diagonale sich
in einer Linie mit der ersten Diagonale des ersten
Leiters befindet.
13. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der zumindest eine Leiter aus zwei
Leitern (50, 51) besteht, welche in einer Linie
zueinander angeordnet sind, wobei ein gewisser Spalt zwischen
den Enden der Leiter, welche zueinander weisen, vorliegt
und beide Leiter während des Betriebes jeweils einen
elektrischen Strom leiten, wobei der Widerstand jedes
Leiters in Richtung auf das dem anderen Leiter
zugewandten Ende abnimmt.
14. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Leiter im wesentlichen die Form
einer dreieckigen Platte aufweisen und in einer Ebene
angeordnet sind, wobei die Enden, welche aufeinander
zuweisen in jedem Falle durch eine Seite der dreieckigen
Form ausgebildet sind und beide mit einer elektrischen
Verbindung versehen sind, während die andere elektrische
Verbindung jedes Leiters an den Spitzenwinkeln
angeordnet ist, welche gegenüberliegend zu den Seiten der
dreieckigen Formen, welche einander zugewandt sind,
angeordnet sind.
15. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest eine der Seiten der beiden
dreieckigen Leiter gebogen ist.
16. Einstellmarken-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13
bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Anordnungen von
Leitern in einer Linie zueinander angeordnet verwendet
werden, wobei eine Anordnung in einer Ebene angeordnet
ist, welche die Ebene der anderen Anordnung im
wesentlichen rechtwinklig schneidet und die Schnittlinie der
beiden Ebenen parallel zu der optischen Verbindungslinie
oder zusammenfallend mit dieser angeordnet ist.
17. Einstellmarken-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die diamantförmige
Platte zumindest in einem Teil an dem Bereich der
zweiten Diagonale dicker ist, als in dem Bereich der
elektrischen Verbindungen.
18. Einstellmarken-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der
dreieckigen Platten zumindest zum Teil dicker an dem
Bereich der Seite ausgebildet ist, welche der anderen
dreieckigen Platte zugewandt ist, als an dem Bereich des
Spitzenwinkels, welcher von der anderen dreieckigen
Platte wegweist.
19. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch einen plattenartigen Träger (60), auf
welchem ein Muster von zwei Dreiecken (61, 62), deren
Spitzen einander zugerichtet sind, vorgesehen ist, wobei
der Träger eine Oberfläche aufweist, welche
Infrarotstrahlung stark absorbiert, während die Dreiecke eine
Oberfläche aufweisen, welche Infrarotstrahlung stark
reflektiert.
20. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß der Träger aus Germanium gefertigt
ist, und außerhalb der Bereiche der Dreiecke, eine
Infrarotstrahlung antireflektierende Beschichtung versehen
ist, während eine Infrarotstrahlung reflektierende
Beschichtung an der Stelle der Dreiecke vorgesehen ist.
21. Einstellmarken-Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dreiecke durch Gold-Bedampfung
ausgebildet sind.
22. Einstell-Vorrichtung zur Ausrichtung der Linie der
Richtung eines Infrarot-Visiers und der Schußrichtung einer
Schußwaffe, wobei die Einstellungsvorrichtung eine
Einstellmarken-Vorrichtung umfaßt, welche eine Infrarot-
Einstellmarke erzeugt, welche die Schußrichtung der
Schußwaffe während des Betriebes wiedergibt, sowie
Mittel zur Abbildung der Einstellmarke in dem Visier in
sichtbarer Form und Mittel zur Einstellung des Visiers
in solcher Art, daß das Bild der Einstellmarke mit einer
feststehenden Einstellmarke in dem Visier zusammenfällt,
gekennzeichnet durch eine Einstellmarken-Vorrichtung
nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche.
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