DE3782341T2 - Dichtungsvorrichtung fuer teigrolle. - Google Patents
Dichtungsvorrichtung fuer teigrolle.Info
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- DE3782341T2 DE3782341T2 DE8787905213T DE3782341T DE3782341T2 DE 3782341 T2 DE3782341 T2 DE 3782341T2 DE 8787905213 T DE8787905213 T DE 8787905213T DE 3782341 T DE3782341 T DE 3782341T DE 3782341 T2 DE3782341 T2 DE 3782341T2
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C3/00—Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
- A21C3/04—Dough-extruding machines ; Hoppers with moving elements, e.g. rollers or belts as wall elements for drawing the dough
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Teigwalzvorrichtung mit einer Dichtungskonstruktion zum Verhindern des Austritts von Teig zwischen den Hauptwalzen und den seitlichen Enden der Teigwalzvorrichtung, wobei die Konstruktion ein Teil aufweist, das an jedem Ende der Teigwalzvorrichtung vorgesehen ist und die Endflächen der Hauptwalzen abschabt, und die Teile neben dem Spalt zwischen den Hauptwalzen angeordnet sind.
- Bei bekannten Vorrichtungen zum Walzen von Teig zu einer Teigplatte wird üblicherweise eine Dichtungskonstruktion verwendet, die auf einem vorbestimmten Spiel zwischen den Hauptwalzen und den seitlichen Enden basiert. Die seitlichen Enden sind die ebenen Seitenwände, die die transversale Länge des Spaltes zwischen dem Teigtrichter und den Hauptwalzen begrenzen.
- Bei einer solchen bekannten Dichtungskonstruktion ist nachteilig, daß aufgrund des Einflusses von Faktoren, die von der Zeit und der Art des Teiges abhängen, Abnutzung und Korrosion bestrebt sind, das vorbestimmte Spiel zu vergrößern. Die Folge ist eine Vergrößerung der Teigleckage. Im Laufe der Zeit sammelt sich das Leckgemisch als Niederschlag in einem Teil der Walzeinheit an, von wo es schließlich als Klumpen auf den Riemen und an den Boden der Teigplatte gelangt, die gerade ausgerollt wird. Ein Problem ist die Tatsache, daß dieser kittartige Niederschlag nicht mehr aus Teig mit Backqualität besteht, sondern die Qualität der Endprodukte verschlechtert. Sowohl die Gerätehersteller als auch Bäcker haben versucht, dieses Problem zu lösen, jedoch ohne Erfolg. Es war nicht möglich, die Abnutzung und Korrosion zu kompensieren, so daß die Geräte von Zeit zu Zeit einer kostspieligen und zeitaufwendigen Überholung unterzogen werden mußten.
- In der DE-A-27 41 294 ist eine Dichtungskonstruktion für eine Teigwalzvorrichtung beschrieben, bei der beide Enden der Vorrichtung mit Teilen versehen sind, die die Endflächen der Hauptwalzen abschaben, d. h. mit einer federbelasteten Dichtungsleiste, die mehr als ein Drittel jeder Endfläche bedeckt und mit einer gekrümmten Bahn um jede Achse der Hauptwalzen herum versehen ist, um allen Teig zurückzudrängen, der zwischen der Endfläche und der Dichtungsleiste wieder zurück in den Teigtrichter eindringt. Der Teig kann daher um etwa eine Umdrehung zusammen mit den Hauptwalzen umlaufen, wobei er zunächst zwischen den Endflächen der Hauptwalzen und der Dichtungsleiste eingequetscht wird, bevor er in den Teigtrichter zurückläuft, wobei der Teig mittels der oberen und/oder unteren Kante jeder gekrümmten Bahn von den Endflächen abgeschabt wird. Diese bekannte Dichtungskonstruktion hat den Nachteil, daß die Backqualität des Teiges, der einem hohen Druck und einer Schleifbewegung ausgesetzt wurde, verloren geht, d. h. daß dieser Teig "tot" ist und beim Backen nicht aufgeht. Die toten Teigreste, die durch den Teig umlaufen, haben daher einen verschlechternden Einfluß auf die Qualität des aus diesem Teig gebackenen Endprodukts.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die obigen Probleme und Nachteile zu beseitigen, was durch die Verwendung einer Dichtungskonstruktion erreicht wird, die dadurch gekennzeichnet ist, daß jedes Teil im wesentlichen V-förmig ist und daß seine V-förmige Spitze in Richtung der Drehung der Walzen gerichtet und in der Nähe Spaltes, d. h. in der Nähe der Stelle, an der der Teig gewöhnlich in einem gewissen Maße extrodiert wird, angeordnet ist. Bei dieser Lösung ist es möglich, das Eindringen von Teig zwischen den Endflächen der Hauptwalzen und den seitlichen Enden vollständig zu verhindern. Die Qualität von Brotprodukten, die in mit einem erfindungsgemäßen Teil oder einer erfindungsgemäßen Rakel versehenen Walzvorrichtungen hergestellt werden, ist erheblich verbessert, so daß die Wartungskosten der Vorrichtung erheblich verringert werden, weil die Inspektionsintervalle der Vorrichtung bedeutend länger werden.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 3 angegeben.
- Die Erfindung wird nachstehend ausführlicher anhand der Zeichnungen beschrieben, in der
- Fig. 1 ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Dichtungskonstruktion, von der Seite der Teigwalzvorrichtung gesehen, und
- Fig. 2 eine Vorrichtung nach Fig. 1, von oben gesehen und ohne Teigtrichter, darstellt.
- Eine typische Teigwalzvorrichtung enthält zwei Hauptwalzen 2, die miteinander und mit einem Teigtrichter 1, der über den Walzen vorgesehen ist, zusammenwirken. Die transversale Länge des Spaltes oder Raumes zwischen dem Teigtrichter 1 und den Hauptwalzen 2 wird durch Seitenwände oder seitliche Enden 3 begrenzt. Die Teigwalzvorrichtung bewirkt, daß in den Teigtrichter 1 eingeführter Teig in dem Spalt 6 zwischen den Hauptwalzen 2, die sich in der durch die Pfeile dargestellten Richtung drehen, zu einer Teigplatte, die vorzugsweise durch einen unter den Hauptwalzen 2 entlanglaufenden Förderriemen, zur folgenden Stufe der Behandlung weitergeleitet wird, ausgewalzt wird. Jede Teigmenge, die in die Spalte zwischen den Enden der Hauptwalzen 2 und den seitlichen Enden 3 eindringt (leckt), wird sofort durch erfindungsgemäße Rakeln 4 abgeschabt, so daß der austretende Leckteig sich nicht als Niederschlag in einem Teil der Walzeinheit ansammeln kann.
- Die Rakel 4 ist vorzugsweise V-förmig und so angeordnet, daß ihre Spitze 4a in die Drehrichtung der Hauptwalzen 2 gerichtet ist. Dort trägt die Form der Rakel 4 dazu bei, daß irgendwelcher Teig, der in den Spalt zwischen den Hauptwalzen 2 und den seitlichen Enden 3 einzudringen versucht, sofort in den Walzspalt zwischen den Hauptwalzen 2 zurückgeleitet wird.
- Um die Betriebsfähigkeit der Vorrichtung zu gewährleisten und Abnutzungen auszugleichen, ist die Rakel 4 vorzugsweise durch eine Druckfeder 5 federbelastet. Die Druckkraft der Rakel 4 ist auf einfache Weise mittels einer einfachen Einstelleinrichtung, z. B. einer Stellschraube, einstellbar. Bei dieser Lösung bleibt daher die Druckkraft der Rakel 4 trotz thermischer Expansionen oder Kontraktionen der Hauptwalzen 2 auf dem gewünschten Wert.
- Die Rakel 4 ist vorzugsweise aus abnutzungsfestem und korrosionsfestem Material, z. B. Zinnbronze, hergestellt.
Claims (3)
1. Teigwalzvorrichtung mit einer Dichtungskonstruktion
zum Verhindern des Austritts von Teig zwischen den
Hauptwalzen (2) und den seitlichen Enden (3) der
Teigwalzvorrichtung, wobei die Konstruktion ein
Teil (4) aufweist, das an jedem Ende (3) der
Teigwalzvorrichtung vorgesehen ist und die
Endflächen der Hauptwalzen (2) abschabt, und die Teile
(4) neben dem Spalt (6) zwischen den Hauptwalzen
(2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Teil (4) im wesentlichen V-förmig ist und daß
seine V-förmige Spitze (4a) in Richtung der Drehung
der Walzen (2) gerichtet und in der Nähe des
Spaltes (6) angeordnet ist.
2. Teigwalzvorrichtung mit einer Dichtungskonstruktion
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Teil (4) federbelastet (5) ist und seine Druckkraft
mittels einer Stellschraube einstellbar ist.
3. Teigwalzvorrichtung mit einer Dichtungskonstruktion
nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Teil (4) aus Zinnbronze hergestellt ist.
Applications Claiming Priority (2)
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| WO (1) | WO1988001135A1 (de) |
Families Citing this family (2)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Owner name: LT-KONE OY, ESPOO, FI |
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Owner name: HYDROVOIMA OY., TURKU, FI |
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