Technischer Bereich
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Diese Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen
zur Darstellung von Bildern als Drucke auf Gegenständen durch
Übertragung von durch die Sublimationsübertragungstechnik
vorgeformten Bildern, und insbesondere betrifft sie solche
Systeme, die für die Darstellung von Bildern auf jedem
gewünschten Gegenstand wie Karten, Kleidungsstücken, Papieren und
Transparentblätter geeignet sind, obwohl diese keine
Einschränkung der vorliegenden Erfindung sind.
Technischer Hintergrund
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Es wird allgemein auf die normale Drucktechnik zur
Darstellung von Bildern auf Gegenständen Bezug genommen. Zur
Ausführung der Drucktechnik ist die Bereitstellung und
Verwendung von Druckplatten (Formen oder Blöcken) erforderlich.
Unabhängig davon, wie einfach der Bilddruck ist, stellt die
Erzeugung der Platte ein sehr zeitaufwendiges und
arbeitsintensives Verfahren dar. Dies gilt umso mehr für das Drucken
verschiedener und komplexer Bildkombinationen wie jene von
graphischen oder Porträtbildern, die zum Beispiel mit Zeichen,
Buchstaben oder Strichcodes kombiniert werden, was eine
äußerst komplizierte und mühsame Arbeit darstellt.
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Ferner müssen bei normalen Druckvorgängen verschiedene
Einsatzbedingungen einschließlich der Wahl der Farbe und
dergleichen sorgfältig überlegt werden, da sie von der Art und
Eigenschaft des Druckgegenstandes abhängen und somit die beste
Wahl äußerst schwierig und nicht so einfach wie erwartet ist.
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Die vorliegende Erfindung wird unter sorgfältiger
Berücksichtigung der vorangehenden Fakten vorgeschlagen, und
eine Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines
einzigartigen Verfahrens für die Darstellung von scharfen und
klaren Bildern, unabhängig von der Art und Eigenschaft des
Gegenstandes, auf welchen sie gedruckt werden, und
zweckdienlicher
und wirksamer Materialien und Vorrichtungen zur
Ausführung dieses einzigartigen Verfahrens.
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Das Verfahren der thermischen Bildübertragung
(Sublimationsbildübertragung) auf Kleidungsstücke oder Stoffe
unter Verwendung thermischer Übertragungsfarbstoffe wird seit
langem praktiziert. Bei diesem herkömmlichen Verfahren wird
eine Farbstoffbildschicht, auf welcher sich thermischer
Übertragungsfarbstoff befindet, auf einem Substratblatt gebildet,
das dann auf einem Stoff oder einem Gewebe liegend Wärme
ausgesetzt wird, wodurch der Farbstoff thermisch
aufletztgenanntes zur Darstellung der gewünschten Bilder auf diesem
übertragen wird. Unter Verwendung dieser Technik und mit der jüngsten
Entwicklung der Bilddarstellungstechnologie im Hinblick auf
Feinthermodrucker und dergleichen wurden verschiedene
Feinbilddarstellungsverfahren vorgeschlagen, um Feinbilder zu
erhalten, die mit Photographien zu vergleichen sind und von
thermischen Übertragungsblätter, auf welchen sich thermische
Übertragungsfarbstoffe befinden, auf Kunststoffilme übertragen
werden.
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Nach diesen kürzlich vorgeschlagenen Verfahren können
verschiedene Bilder von Kameras oder Fernsehgeräten,
graphische Bilder von Personalcomputern und dergleichen einfach in
Form von Hartkopien auf die Oberfläche eines übertragenen
Materials wie Papier oder ähnliche Blätter bzw. Folien
übertragen werden, auf welchen sich zum Beispiel eine gut haftende
Polyesterharzschicht befindet. Die auf diese Art und Weise
reproduzierten Bilder weisen ein besonders hohes Niveau auf,
welches mit jenem vergleichbar ist, das durch Photographie
oder Feindrucktechniken erzielt wird.
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Das bisher beschriebene thermische
Übertragungsverfahren besitzt den Vorteil, daß es jedes Bild auf herkömmliche
Weise erzeugen kann, bringt aber das Problem mit sich, daß es
auf Produkte für die Bildübertragung beschränkt ist, die
vorzugsweise aus Polyester und ähnlichen Materialien bestehen,
die mit thermischen Übertragungsfarben gefärbt werden müssen.
Andererseits müssen die Produkte für die Bildübertragung auf
bestimmte ausgewählte Formen, vorzugsweise Filme, Blätter bzw.
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Folien und ähnliche Strukturen beschränkt sein, und somit
können Materialien wie Holz, Metall, Glas oder Keramik nicht auf
diese Weise mit Bildern versehen werden. Auch wenn das
Material ein Kunststoff wie Polyester oder dergleichen ist und
wenn die Bilddarstellungsfläche gekrümmt oder gewellt ist oder
ein anderer physikalischer Körper als ein Blatt bzw. eine
Folie ist, ist es ferner nahezu unmöglich, selbst wenn eine
ebene Oberfläche vorliegt, Bilder genau darauf zu
reproduzieren, was natürlich ein schwerwiegendes Problem in der Technik
darstellt.
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Durch die jüngste Entwicklung und Erweiterung der
Anwendungsbereiche von verschiedenen kartenartigen Produkten wie
Bankautomatenkarten, Telephonkarten, Vorauszahlungskarten und
Ausweiskarten besteht eine steigende Nachfrage, diese Karten
mit Bildern, Symbolen und Kodes zu versehen, um verschiedene
andere funktionelle und/oder dekorative Effekte zu erzielen.
Die meisten dieser Karten weisen eine ebene Form auf, sind
aber häufig nicht biegsam und/oder haben aufgrund der
Anbringung von Zeichen und Symbolen unebene rauhe Teile, woraus sich
bei der geplanten, auf dem thermischen
Bildübertragungsverfahren basierenden Bilddarstellung bzw. -erzeugung bzw. -formung
große Schwierigkeiten ergeben.
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Unter den Fachleuten besteht daher ein dringender
Bedarf an der Bereitstellung einer einzigartigen Technik, die
zur Darstellung scharfer und klarer Bilder von gewünschten
Mustern an der Oberfläche eines Gegenstands jeder bevorzugten
Materialart, der jede Form und Struktur und
Oberflächenbeschaffenheit aufweisen kann, sowie zur Kombination und
Vereinigung von Bild- und Verschönerungseffekten befähigt ist.
Offenbarung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung beruht im wesentlichen auf
dem Prinzip, daß ein erstes Bildübertragungsmuster auf einem
Bildübertragungsmaterial, vorzugsweise ein
Bildübertragungsblatt, und in Form von Farbstoffbildern durch das
Sublimationsbildübertragungsverfahren gebildet wird, das durch ein
erstes Bildübertragungsmittel ausgeführt wird, abhängig von
bestimmten Bilddaten, welche vorzugsweise jene von Buchstaben,
Zeichen, Symbolen, Strichbildern, abgestuften graphischen
Darstellungen enthalten, und dann das erste Übertragungsmuster
zur Rückübertragung der Bilder auf einen Gegenstand zu einem
zweiten Übertragungsmittel übertragen wird, um ein Endprodukt
zu erhalten.
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Auf der Basis der Bilddaten, die von verschiedenen
Bilddateneingabemitteln zu dem ersten Bildübertragungsmittel
eingespeist bzw. geleitet werden, wird ein Thermokopf
betätigt, um den Druckvorgang über einen Farbstoffilm (thermisches
Bildübertragungsblatt) auf ein Bildübertragungsmaterial (oder
insbesondere auf ein bildübertragbares bzw.
-übertragungsbereites Material, d. h. ein bildübertragbares bzw.
-übertragungsbereites Blatt bzw. Folie) auszuführen. Dieser Bilddruck
wird nach der Sublimations- oder sublimativen
Bildübertragungstechnik ausgeführt. So wird in diesem Fall der Farbstoff
auf dem Farbstoffilm unter dem Einfluß von Wärmeenergie von
dem Thermokopf durch Sublimation auf das
Bildübertragungsmaterial übertragen oder bewegt bzw. verschoben, wodurch das erste
im Bildübertragungsverfahren hergestellte Mittel erhalten
wird. Sobald auf diesem ersten im Bildübertragungsverfahren
hergestellten Mittel durch den sublimierten Farbstoff Bilder
erzeugt wurden, werden diese dann auf das zweite
bildübertragbare Mittel übertragen, das mit dem zu verzierenden Gegenstand
in engen Kontakt gebracht und Wärme und Druck ausgesetzt wird,
um einen weiteren Bildübertragungsvorgang zur Herstellung des
gewünschten Endproduktes auszuführen.
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In der vorliegenden Erfindung wird das obengenannte
Bildübertragungsmaterial (das bildübertragbare bzw.
-übertragungsbereite bzw. zur Bildübertragung befähigte Blatt) durch
die sublimative Bildübertragungstechnik mit Bildern versehen,
um ein erstes Bildübertragungsmittel zu erhalten, das sehr
scharfe und klare Bilder durch die Ausführung und als Ergebnis
des kennzeichnenden Merkmals der
Sublimationsbildübertragungstechnik aufweist. Wegen der Übertragung solcher scharfer und
klarer Bilder auf den Gegenstand wird es daher möglich, die
Bilder auf diesem und unabhängig von der Art und Eigenschaft
des Gegenstandes zu bilden. Auf diese Weise ist die
Feinbilddarstellung auf praktisch jeden Gegenstand garantiert.
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Durch Kontrolle der Wärmeenergie, die während des
sublimativen Bildübertragungsschrittes ausgeübt wird, ist ferner
der erzielte Farbeffekt besser und die Bildqualität gut.
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Die auf die vorangehende Weise sublimativ
aufgetragenen und geformten Bilder werden einer weiteren Übertragung und
auf ein Substratprodukt unterzogen, um ein gewünschtes
dekoratives Endprodukt zu erhalten. Bei diesem Endprodukt sollte
beachtet werden, daß die während der sublimativen
Bildübertragungsstufe unter den Bildern liegende Schicht nun an der
Oberseite erscheint und somit als eine Art von Schutzschicht nach
dem Positionswechsel von oben und unten während der Ausführung
der zweiten und endgültigen Bildübertragungsstufe dient,
wodurch verschiedene und zahlreiche Effekte erzielt werden
können; beispielsweise das Erreichen einer wesentlichen
Verringerung in der Verunreinigung, eine Verbesserung der
Lichtbeständigkeit, Wetterfestigkeit und chemischen Beständigkeit; eine
wesentlichen Verringerung der Farbverblassung; die Erzielung
eines Glasureffektes; eine leichtere und einfachere Einführung
einer körnigen und/oder welligen Bilderscheinung.
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Das erfindungsgemäße Verfahren wird im Prinzip so
ausgeführt, daß eine Bildempfangsschicht, die an einer Oberfläche
eines bildübertragbaren Blatts vorgesehen ist, einem
Bilddarstellungs- bzw. Bildformungs- bzw. Bilderzeugungsschritt unter
Verwendung eines Farbstoffes unterzogen wird, der darin
abgeschieden werden kann, abhängig von den zugeleiteten Bilddaten,
so daß die erforderlichen Bilder erzeugt werden, und dann die
Bildempfangsschicht des bildübertragbaren Blatts, deren Bild
fixiert wurde und nun ein Bild aufweist, auf die Oberfläche
des Gegenstandes geklebt wird, der verziert werden soll.
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Hinsichtlich des bildübertragbaren Blatts, das zur
Verwendung in der Bildübertragung während der Ausführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist, besteht dieses im
wesentlichen aus einem blattähnlichen Substrat und einer
Empfangs- bzw. Aufnahmeschicht, die jedoch in einer ablösbaren
Weise an deren Oberfläche angeheftet ist. Als Modifikation der
oben beschriebenen Grundmethode des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird das blattähnliche Substrat selbst nach Beendigung
des Bildübertragungsschrittes nicht entfernt, was gelegentlich
erforderlich sein kann. In diesem modifizierten Fall muß die
Bildempfangsschicht des Bildübertragungsblatts ablösbar sein.
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Unter besonderen Umständen kann das erfindungsgemäße
Verfahren derart ausgeführt werden, daß die
Bildempfangsschicht des Bildübertragungsblatts bei Ausführung des
Bilddarstellungsschrittes tatsächlich einmal auf ein
Bildübertragungszwischensubstrat übertragen wird, das dann wiederum
gemeinsam mit der einmal übertragenen Bildempfangsschicht auf
die Oberfläche eines zu verzierenden. Gegenstandes und somit
durch Rückübertragung übertragen wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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In den beigefügten Zeichnungen sind:
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Fig. 1A ein Blockdiagramm, das eine bevorzugte
Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
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Fig. 1B eine schematische Ansicht, die unter (a), (b)
und (c) verschiedene Bildübertragungsschritte zur Ausführung
eines erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt;
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Fig. 1C eine schematische Ansicht eines
Bildübertragungsschrittes unter Verwendung eines Druckzylinders;
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Fig. 1D eine Draufsicht auf einen Teil eines
mehrfarbigen Farbstoffilmes, der zur Verwendung in einem
Bilddarstellungsschritt angepaßt ist;
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Fig. 1E eine schematische Ansicht zur Darstellung
mehrerer Bildübertragungsschritte;
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Fig. 2 ein Flußdiagramm aufeinanderfolgender
Verfahrensschritte bei Verwendung eines Datenprozessors, wie in Fig.
1 gezeigt, der als Steuer- bzw. Schaltzentrum dient;
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Fig. 3A ein schematisches Blockdiagramm, das einen
Datenprozessor für den Drucker zeigt;
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Fig. 3B ein Blockdiagramm eines sublimativen
Bildübertragungsdruckers, der in der vorliegenden Erfindung als eine
bevorzugte Ausführungsform davon eingesetzt wird;
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Fig. 4 ein schematisches Blockdiagramm, das eine
Farbkorrektureinheit, wie in Fig. 3A gezeigt, und mehrere
zugeordnete, mit dieser zusammenarbeitende Teile zeigt;
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Fig. 5 ein schematisches Blockdiagramm eines
Komparators und mehrerer zugeordneter, mit diesem zusammenarbeitender
Teile;
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Fig. 6 ein Schaltungsblockdiagramm eines
Bildübertragungskopfes, wie in Fig. 1B gezeigt;
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Fig. 7 eine Graphik, die Funktionsmerkmale einer
Farbton- oder Farbgradationskorrektureinheit, wie in Fig. 3A
dargestellt, zeigt;
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Fig. 8 eine Tabelle zur beispielhaften Darstellung von
Bildpunkten, die als binäre Signale ausgedrückt sind;
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Fig. 9 eine Tabelle, die einen beispielhaften
Umsetzungsvorgang eines Parallel-Serien-Umsetzers, wie in Fig. 3A
dargestellt, zeigt;
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Fig. 10 ein Flußdiagramm, das den Betrieb des
sublimativen Bildübertragungsdruckers zeigt;
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Fig. 11 eine Draufsicht auf ein dekoratives
Endprodukt, das nach der erfindungsgemäßen Technik hergestellt
wurde;
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Fig. 12 eine Schnittansicht der Produktkarte, wie in
Fig. 11 gezeigt, entlang der darin eingezeichneten
Schnittlinie A-A;
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Fig. 13 bis 31 eine Reihe von Schnittansichten, die
jeweils mehrere strukturelle Beispiele von bildübertragbaren
Blättern zeigt, welche zur Verwendung in der Erfindung
geeignet sind; und
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Fig. 32 (a), (b) und (b) jeweils eine Schnittansicht,
welche die Endübertragungsschritte zeigen.
Beste Ausführungsformen der Erfindung
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Unter Bezugnahme auf Fig. 1A und Fig. 1B (a), (b) und
(c) wird nun ein Grundschema der erfindungsgemäßen
Bilddatenverarbeitung und Bilddarstellung beschrieben. Zunächst stellt
in Fig. 1A das Bezugszeichen 101 ein Bildeingabemittel dar,
das zur Darstellung von Bilddaten basierend auf optischen und
ähnlichen Eingängen geeignet ist, die von einer TV-Kamera,
einem Zeilensensor oder dergleichen geliefert werden. Mit
Ausnahme der obengenannten können zum Beispiel Video-, CD-, TV-,
Scanner-, Personalcomputer-, Diaabtastsignale, die zur
tieferung eines R.G.B.-Bildes und einer Bilddarstellung imstande
sind, und ähnliche Signale auch auf ähnliche Weise verwendet
werden. Die Bildsignaldaten, die von dem Bildeingabemittel
ausgegeben werden, werden durch einen Datenprozessor 104 zu
einem Speicher 105 geleitet, in dem sie gespeichert werden.
Diese gespeicherten Daten können aus dem Speicher entnommen
und über den Datenprozessor 104 zu einer Anzeigeeinrichtung
102 geleitet werden, wo sie dargestellt werden.
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Mit dem Datenprozessor 104 ist eine
Digitalisiertafel/Maus und/oder ein ähnlicher Positionsdatenprozessor 103
elektrisch zur Eingabe von Positionsdaten verbunden, welche
die in der Anzeigeeinrichtung 102 auf scheinenden dargestellten
Bilder betreffen. Zusätzlich sind zur Eingabe von Zeichendaten
eine Tastatur oder ein ähnliches Zeichendateneingabemittel 106
und ein Schriftzeichensatzgenerator 109 vorgesehen. Ferner ist
ein Strichcodegenerator 110 zur möglicherweise erforderlichen
Eingabe eines Strichcodes vorgesehen. Unter Verwendung dieser
Mittel und Einheiten können verschiedene zusätzliche
Verarbeitungsmoden ausgeführt werden.
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Die so verarbeiteten Daten werden bei einem
Datenumsetzer 107 einer Umsetzung in passende Daten unterzogen, die
für den Betrieb eines Sublimationsübertragungsdruckers
geeignet sind, und über einen Treiber 108 zu dem Thermokopf
geleitet.
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In diesem Fall wird durch Regulierung der Stromdauer
zu dem Thermoelement des Thermokopfes die Übertragungsmenge
von dem Farbstoffilm (des thermischen Übertragungsblatts)
abhängig von der Wärmeenergie des Elementes kontrolliert, um das
gewünschte Konzentrationsgradationsausmaß auf dem
Übertragungsblatt zu erhalten. Es gibt zwei verschiedene
Kontrollmoden der Stromdauer, die wie folgt sind:
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(a) Eine Methode zur Regulierung der Impulslänge
entsprechend dem Bildelement in den eingeprägten Daten in dem
Thermoelement des Thermokopfes, oder genauer einer Datenreihe,
die als Eingabe bzw. Eingang in das in Fig. 6 gezeigte
Schieberegister eingegeben bzw. eingeführt wird, welches
nachfolgend genauer beschrieben wird.
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(b) Eine Methode zur Regulierung der Anzahl von
Impulsen der Impulsreihe entsprechend den Bildelementen der Daten,
die in das Thermoelement des Thermokopfes eingeprägt sind (in
diesem Fall ist die Impulslänge konstant).
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Das Gradationsausmaß des Übertragungsbildes kann auf
die obengenannte Weise durch Regulierung der stromleitenden
Periode, abhängig von dem gewünschten Gradationsausmaß,
kontrolliert werden. Andererseits kann die Bildkonzentration
durch Einstellung der Impulslänge oder der Anzahl von
Impulsen, die in der Impulsreihe bzw. -serie enthalten sind, in
Übereinstimmung mit den Bildelementen, die in den Daten
enthalten sind, die in das Schieberegister eingegeben werden, und
abhängig von dem Antriebsmodus des Thermokopfes reguliert
werden. Wenn die Gradationszahl eingegebener Bilddaten größer als
jene ist, die durch die Druckereinheit dargestellt werden
kann, kann ferner in diesem Fall ein richtiger
Umsetzungsvorgang durch die bekannte Strobe-Kontrollmethode ausgeführt
werden. In einem solchen Fall kann zum Beispiel die Umwandlung
der Gradationszahl 256 zu 64 durch einen ROM ausgeführt werden
und die derart verringerte Gradationszahl als Ausgang bzw.
Ausgabe verwendet werden.
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Unter Bezugnahme auf Fig. 1B (a) und (b) stellt das
Bezugszeichen 121 einen Thermokopf dar, der Signale von dem in
Fig. 1A gezeigten Treiber 108 empfängt. Dieser Thermokopf 121
ist gegenüber dem Druckzylinder 122 angeordnet, wobei die
Druckposition dazwischen ausgebildet ist. Der Farbstoffilm
(das thermische Übertragungsblatt) wird durch diese
Druckposition von einer Abgabewalze 123 zu einer Aufspulwalze 124
geleitet, wobei die strukturellen und funktionellen Merkmale,
die allgemein in beiden Anordnungen verwendet werden, in Fig.
1B (a) und (b) gezeigt sind.
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Im Falle von Fig. 1B (a) ist der Mechanismus so
angeordnet, daß karten- oder blatt- bzw. folienartige
Übertragungsblätter mit Farbstoffbildern bedruckt werden.
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Im Falle von Fig. 1B (b) ist andererseits der
Mechanismus so angeordnet, daß Karten kontinuierlich unter
Verwendung eines filmartigen Übertragungsblatts und eines
Farbstoffilmes in Kombination hergestellt werden.
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Unter weiterer Bezugnahme auf Fig. 1B (a) wurde eine
Anzahl von Übertragungsblättern (Karten, Blätter bzw. Folien
oder dergleichen) in einem Füllbehälter 125 gestapelt und
aufbewahrt und werden von unten durch eine Feder nach oben
gepreßt, so daß das oberste Blatt in Druckkontakt mit einer
Abzugswalze 126 gehalten wird. Bei Drehung der Walze 126 werden
die Blätter der Reihe nach von dem Behälter 125 durch
Förderbänder 127, 128 auf einen Druckzylinder 122 geleitet. Jedes
der Blätter ist an der Umfangsfläche des Druckzylinders, der
nun in Position indexiert bzw. geschaltet ist, durch einen
Greifer oder ein ähnliches mechanisches Befestigungs- und
Trennmittel, statisches Anziehmittel oder elektromagnetisches
Befestigungsmittel fixiert. Dann wird der Zylinder 122 so
gedreht, daß das Übertragungsblatt in die druckbereite Position
angeordnet wird.
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Danach wird der Thermokopf 121 mit dem
Übertragungsblatt über den Farbstoffilm in Druckkontakt gebracht, und
anschließend wird der Thermokopf 121 mit elektrischem Strom
erregt, während der Farbstoffilm und der Druckzylinder 122
synchron zur Ausführung der Bildübertragung (ersten
Bildübertragung) gedreht werden.
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Nach Ausführung der Bildübertragung wird der
Druckzylinder 122 gedreht, der Greifer gelöst und die Abzugswalze 129
gedreht und für den Abzug des Bildübertragungsblatts auf eine
Tablettvorrichtung 130 in Druckkontakt gebracht.
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Das so abgezogene Blatt wird mit einem neuen
Bildübertragungsblatt, nicht gezeigt, in einen übereinanderliegenden
Zustand gebracht, und dann werden die Blätter durch
Druckanlegung bzw. -anwendung von einer erwärmten Walze, nicht gezeigt,
zur Ausführung eines zweiten Übertragungsschrittes
verschmolzen.
Der gesamte Vorgang ist nun abgeschlossen. Vor dem
Schmelzverfahren können die Blätter, wenn erforderlich,
gestanzt, abgeglichen und/oder auf ähnliche Weise bearbeitet
werden.
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Durch Ausführung der vorangehenden Verfahrensschritte
wurde ein einfarbiger Druckvorgang beendet. Bei einem
mehrfarbigen Druck wird jedoch ein dreifarbiger oder vierfarbiger
Farbstoffilm verwendet, und die entsprechenden Druckvorgänge
müssen wiederholt werden. In diesem Fall wird nach Beendigung
eines einfachen einfarbigen Druckverfahrens der Druckzylinder
ohne Kontakt der Abzugswalze 129 gedreht, bis er wieder in die
Druckanfangsposition gelangt, usw.
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In der Folge wird ein drei farbiger Druckvorgang unter
Bezugnahme auf Fig. 1B (b) beschrieben, wobei drei
verschiedene Serien von Farbbereichen, Cyan, Magenta und Gelb,
verwendet werden.
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Zunächst wird ein Druckzylinder 122 in die Position
indexiert bzw. geschaltet, und ein Bildübertragungsblatt, das
von der Walze 131 abgezogen wird, und ein Farbstoffilm, der
von der Walze 123 abgezogen wird, werden in einem
übereinanderliegenden Zustand in Druckkontakt gebracht.
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Dann wird ein Thermokopf 121 über die
übereinanderliegenden Blätter gegen den Druckzylinder 122 gepreßt. In diesem
Zustand wird der Druckzylinder 122 gegen den Uhrzeigersinn
gedreht, während ein Gleichlauf zwischen dem Druckzylinder 122
und dem Farbstoffilm aufrechterhalten wird, und der Thermokopf
121 wird in einem elektrischen Erregungszustand gehalten. Auf
diese Weise wird der erste Farbdruck ausgeführt.
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Danach wird der Farbstoffilm zu der Position des
zweiten Farbbereichs geleitet, und anschließend werden der
Druckzylinder 122, der Farbstoffilm und das Bildübertragungsblatt
im Uhrzeigersinn um den Mittelzylinder 122 vorwärtsbewegt.
Somit wird ein zweiter Farbdruckschritt ausgeführt.
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Danach werden die dem Druck unterzogenen zwei farbigen
Abschnitte des Filmes gegen den Uhrzeigersinn um die Mitte des
Druckzylinders 122 zurückbewegt, um einen dritten
Farbdruckschritt auszuführen. Danach wird jedes Kartenblatt aus dem
Stapel 200 unter der Wirkung von Abzugswalzen oder
dergleichen, nicht gezeigt, zu und zwischen ein Paar von thermischen
Übertragungsrollen 132, 133 geleitet, mit dem
Bildübertragungsblatt, das in der Position indexiert ist und bereits den
Bildübertragungsschritten wie zuvor beschrieben unterzogen
wurde, in einen übereinanderliegenden Zustand gebracht und
schließlich einem Bilddruckvorgang durch Druckanlegung der
thermischen Bildübertragungsrollen 132, 133 von beiden Seiten
jeder abgezogenen Karte unterzogen, usw.
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Der Farbdruckschritt unter Verwendung des Thermokopfes
wird zum Beispiel auffolgende Weise ausgeführt.
(Erster Farbdruck)
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Druckzylinder, Bildübertragungsblatt und Farbstoffilm
führen den Druck aus, während sie gegen den Uhrzeigersinn
bewegt werden.
(Zweiter Farbdruck)
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Druckzylinder und Bildübertragungsblatt werden im
Uhrzeigersinn bewegt, während der Farbstoffilm bei derselben
Geschwindigkeit und gegen den Uhrzeigersinn zur Durchführung des
beabsichtigten Farbdruckes bewegt wird.
(Dritter Farbdruck)
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Druckzylinder, Bildübertragungsblatt und Farbstoffilm
werden gegen den Uhrzeigersinn zur Ausführung des
beabsichtigen Farbdruckes bewegt.
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In der modifizierten Anordnung, die in Fig. 1B (c)
gezeigt ist, wurden die thermischen Bildübertragungswalzen 132,
133 durch einen Bildübertragungskopf der Flachpressenart
ersetzt, der auf- und abwärtsbewegende flache Druckerelemente
132', 133' aufweist.
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Es ist anzumerken, daß im kauf e des vorangehenden
ersten und zweiten Bildübertragungsschrittes bei der
Durchführung jedes Bildübertragungsschrittes ein Bildumkehrphänomen
notwendigerweise eintritt. Mit anderen Worten und genauer
gesagt, wenn zwei aufeinanderfolgende Bildübertragungsschritte
im vorangehenden Sinn ausgeführt werden, kehren Umkehrbilder,
die einmal aufgetreten sind, in ihren ursprünglichen normalen
Zustand zurück. Wenn daher die ausgedruckten Produkte nach
Beendigung des ersten Bildübertragungsschrittes zur Verfügung
stehen sollen, ist es notwendig, umgekehrte Bilddaten in dem
Signalverarbeitungssystem bereitzustellen. Zu diesem Zweck ist
nur erforderlich, die Adressenreihenfolge bei der Dateneingabe
oder im Ausgabezustand in bzw. aus dem Speicher umzukehren.
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In der in Fig. 1C gezeigten modifizierten Anordnung
wurde das vorangehende Druckzylindermittel durch einen
Metallblock 141 ersetzt, der mit einer daraufliegenden Gummiplatte
142 verkleidet ist. Das Bildübertragungsblatt und der
Farbstoffilm werden von den jeweiligen Walzen 131 und 123
zugeführt. Bei Verwendung dieser modifizierten Anordnung kann die
Farbstoffoberflächenschicht des Farbstoffilmes mit der
bildaufnehmenden Oberflächenschicht des Bildübertragungsblatts in
engen Kontakt gebracht werden, und Wärmeenergie wird
gleichmäßig von dem Thermokopf 121 zu dem Farbstoffilm übertragen.
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In diesem Fall wird das Bildübertragungsblatt von der
Walze 131 abgegeben und die gewünschte Zone oder Region des
Blatts unter die Gummiplatte 142 gebracht (Schritt 1).
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Gleichzeitig wird der Farbstoffilm, wie in Fig. 1D in
vergrößertem Maßstab gezeigt, von der Walze 123 abgegeben und
eine ausgewählte Farbbereich der verschiedenen Farbbereiche
unter der Gummiplatte 142 angeordnet (Schritt 2).
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Danach wird der Thermokopf 121 an die Rückseite des
Farbstoffilmes gebracht, welche die gegenüberliegende Seite
der mit Farbstoff beschichteten Vorderseite darstellt, und der
Kopf 121 wird angetrieben, während er in die Richtung
verschoben wird, die durch einen Pfeil A dargestellt ist, wodurch
Bilder an der oder den besonders zugewiesenen Zone(n) oder
Region(en) des Bildübertragungsblatts erzeugt werden (Schritt
3).
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Danach werden der Thermokopf 121 und die Walzen 416
und 418 nach unten verschoben, wie durch den Pfeil B angezeigt
ist, so daß ein leerer Spalt zwischen dem
Bildübertragungsblatt und dem Farbstoffilm entsteht, wodurch letztgenannter in
die nächstfolgende Farbregion verschoben werden kann (Schritt
4).
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Danach werden der Thermokopf 121 und die Walzen 416
und 418 in ihre ursprünglichen Positionen zurückbewegt, worauf
der dritte und die weiteren folgenden Schritte wiederholt
ausgeführt werden, bis eine gewisse, im voraus bestimmte Anzahl
von Farbdrucken beendet ist.
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Wie in Fig. 1D gezeigt, ist der Farbstoffilm so
gefärbt, daß er mehrere verschiedene Farbbereiche aufweist, die
mit Y (Gelb), M (Magenta), C (Cyan) und Bk (Schwarz)
bezeichnet sind. Die Reihenfolge der Anordnung ist jedoch nicht auf
die gezeigten Y, M, C und Bk beschränkt. Außerdem kann der
schwarze Farbbereich weggelassen werden, was gelegentlich
erforderlich ist. Ferner müssen die Farbelemente, die in dem Y,
M, C-System aufgenommen werden, nicht auf die drei
Primärfarben beschränkt sein, die durch die subtraktive Farbmischung
erhalten werden. Unter besonderen Umständen kann eine
kennzeichnende Farbe, womit eine Farbe gemeint ist, die im voraus
eingestellt wird, um ein besonderes Ziel zu erreichen, zur
Darstellung der gewünschten Bilder verwendet werden. Als eine
weitere Modifikation kann die in Fig. 1C gezeigte Anordnung so
verändert werden, daß die Bewegungsrichtung des
Bildübertragungsblatts senkrecht zu jener des Farbstoffilmes gewählt
wird.
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Fig. 2 ist ein Betriebsflußdiagramm, welches
schematisch Betriebsmethoden bzw. -vorgänge zeigt, wobei der
Datenprozessor 104, welcher in der in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsform verwendet wird, als Mittelpunkt der Beschreibung dient.
Die Betriebsinhalte verschiedener, dem Datenumsetzer 107
nachgeschalteter Arbeitselemente werden nachfolgend getrennt
beschrieben. Unter Bezugnahme auf Fig. 2 in Verbindung mit Fig.
1 und bei Schritt S101 wird der Bildaufnahmevorgang mit dem
Bildaufnahmemittel 101 durchgeführt. Zur Ausführung dieses
Schrittes kann es besser sein, das Gesicht einer Person als
solches aufzunehmen, das auf der Karte dargestellt werden
soll, oder als Alternative genügt eine Photographie, ein
Portrait oder eine bildliche Darstellung dessen. Abhängig von der
Art des Objekts kann wahlweise natürlich eine TV-Kamera, ein
Zeilensensor oder ein ähnliches Instrument verwendet werden.
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Die Daten, die von dem Bildaufnahmemittel 101 erfaßt
werden, werden über den Datenprozessor 104 in einem Speicher
105 (5102) gespeichert. Unter Verwendung dieser gespeicherten
Daten wird ein Bild oder werden mehrere Bilder in der
Anzeigeeinrichtung 102 angezeigt (5103). Da diese graphische
Darstellung noch keiner Bearbeitung unterzogen wurde, ist sie im
allgemeinen für die Darstellung auf der Karte ungeeignet. Unter
gewissen Umständen kann sie jedoch unverändert darauf
dargestellt werden.
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Danach betrachtet der Bediener das oder die auf der
Anzeigeeinrichtung 102 dargestellten Bilder und beurteilt, ob
eine weitere Bearbeitung notwendig ist oder nicht (S104). Wenn
diese nicht erforderlich ist, betätigt er die Tastatur 106 zur
Ausführung einer bestimmten Arbeit, die zu der Beendigung der
Verarbeitung in der Datenverarbeitungseinheit 104 führt, wobei
die Daten von dieser an den nachfolgenden Datenumsetzer 107
ausgegeben werden.
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Wenn im Gegensatz dazu eine zusätzliche Bearbeitung
notwendig ist, beobachtet der Bediener das oder die in der
Einheit 102 angezeigten Bilder genau und beurteilt, ob die
Bilddarstellungsdaten oder Zeichendaten oder Strichcodedaten
verarbeitet werden sollen. Wenn die Bilddarstellungsdaten
verarbeitet werden sollen, wird ein derartiger Vorgang zur
Auswahl der richtigen Abgleich- oder Layoutgröße in der
Menüauswahl des Positionsdaten-Eingabemittels 103 durchgeführt. Durch
Ausführung dieser Operation können Funktionen und Operationen
von Schritt S105 und S106 in einem durchgeführt werden. Beim
Abgleichen wird zum Beispiel der nächste Schritt derart
ausgeführt, daß Positionsdaten unter Verwendung eines Cursors von
dem Positionseingabemittel 103 zu dem Datenprozessor 104
geleitet werden. Wenn eine Digitalisierungstafel als
Positionsdaten-Eingabemittel verwendet wird, wird das Anzeigebild, das
durch Cursorbetätigung in einem überlappenden Zustand auf der
in der Anzeigeeinrichtung 102 angezeigten bildlichen
Darstellung angezeigt wird, zunächst in Übereinstimmung mit der
festgelegten Position auf der Karte in seiner Position bestimmt,
um den Abgleichungsbereich zu bestimmen. Dann wird die
Operation
derart ausgeführt, daß die Bilddarstellungsdaten
außerhalb des festgelegten Abgleichungsbereichs gelöscht werden.
Bei Beendigung dieser Operationen werden die
Datenverarbeitungsvorgänge, die zu Schritt 107 gehören, ausgeführt, und
dann wird die Masse zur Beendigung der Menüauswahl ausgewählt.
Durch diese Maßnahmen folgt auf Schritt S109 der Schritt S102,
und die Datenspeicherung wird ausgeführt, und danach erfolgt
eine graphische Anzeige in Schritt S103. Wenn keine weitere
Verarbeitung notwendig ist, wird wie zuvor an der Tastatur 106
die Beendigung der Operation eingegeben, und weitere
Operationen erfolgen durch den Datenumsetzer 107.
-
Für das Layout wird die Operation mit dem
Positionsdaten-Eingabemittel 103 auf ähnliche Weise wie bei der
vorangehenden Abgleichungsoperation durchgeführt. Insbesondere wird
das Layout in der Menüauswahl des
Positionsdaten-Eingabemittels 103 ausgewählt, und die gesamte Konfiguration der Karte
und die Anzeigeposition der Bilddarstellung werden in der
Anzeigeeinrichtung 102 dargestellt. Dann wird die
Korrekturoperation der Bildneigung und dergleichen ausgeführt, so daß eine
Übereinstimmung mit der angezeigten Positionsinformation
erzielt wird, wodurch die Verarbeitungsvorgänge von Schritt S108
begonnen werden. Nach Beendigung dieser Vorgänge wird die
Masse zur Beendigung in der Menüauswahl ausgewählt.
-
Auf diese Weise kann ein Abgleichungs- oder
Layoutvorgang herbeigeführt werden, wenn die Wahl aus der Menüauswahl
unter Nutzung des Positionsdaten-Eingabemittels 103 getroffen
wird. In dieser Phase erfolgt die Eingabe von Zeichendaten,
wenn eine manuelle Operation an der Tastatur 106 durchgeführt
wird (S110). Als Zeichendaten können in diesem Fall bei einer
Ausweiskarte zum Beispiel der Name und/oder das Geburtsdatum,
Monat und Jahr, des Benutzers verwendet werden. Die Daten, die
über die Tastatur 106 in Übereinstimmung mit der von dem
Zeichenschriftsatzgenerator 109 ausgegebenen Zeichenart
eingegeben werden, werden in der Anzeigeeinrichtung 102 in den
festgelegten Positionen auf der Anzeigefläche und in der
verhältnismäßigen Anordnung in Übereinstimmung mit den
Darstellungselementen angezeigt. Der Benutzer bestätigt diese Elemente und
einzelnen Anzeigen der dargestellten Bilder. Wenn er sie als
gültig bestätigt, betätigt er die Tastatur 106, um das Ende
der Operation anzuzeigen (S111).
-
Nach Beendigung der oben beschriebenen Operationen
werden die Daten im Speicher 105 gespeichert (S102) und in der
Anzeige 102 dargestellt. Der Bediener bestätigt diese Tatsache
neuerlich, und nachdem dies durchgeführt wurde, werden die
Operationen beendet.
-
In Hinblick auf die Eingabe eines Strichcodes werden
die Daten in den Schritten S112 und S113 auf ähnliche Weise
wie die zuvor beschriebenen Zeichendaten eingegeben. Die
Strichcodes und ähnliche Daten können, separat durch ein
Druck- oder anderes mechanisches Verfahren eingegeben werden.
-
In Fig. 3A ist nur schematisch ein
Datenverarbeitungsschaltkreis gezeigt, der in dem Sublimationsbildübertragungs-
Druckverfahren zweckdienlich ist. Wie gezeigt, umfaßt die
Schaltung 107 einen Bildpunktdichteumsetzer 3, eine
Farbkorrektureinrichtung 4; eine Gradationskorrektureinrichtung 10;
einen Speicher 11; einen Schalter 12; einen Puffer 13 und
einen Parallel-Serien-Umsetzer 14. Der Bildpunktdichteumsetzer
3 ist mit einer Bilddarstellungseingabeeinheit 100 verbunden.
-
Die Einheit 100 dient zur Erzeugung der drei
Hauptfarbendaten des R.G.B. oder Y.M.C.-Modus aus den ursprünglichen
bildlichen Darstellungen und ist über den
Bildpunktdichteumsetzer 3 mit der Farbkorrektureinheit 4 verbunden. Der
Umsetzer 3 setzt die Bildpunktdichte der Bilddaten, die von der
Einheit 100 zugeleitet werden, in die gewünschte um, indem für
jedes Farbelement Bilddaten den Erfordernissen entsprechend
subtrahiert oder ergänzt werden. Es sollte erwähnt werden, daß
zur Erzielung von Hartkopien hoher Qualität die Umsetzung der
Bildpunktdichte auf mindestens ungefähr 10 Zeilen/mm bevorzugt
wird.
-
Die Farbkorrektureinheit 4 besteht vorzugsweise aus
einem Farbdekodierer, einem Pegelregler oder Farbumsetzer und
dient zur Korrektur von drei Primärfarbendaten, die unter
Berücksichtigung der Eigenschaften der Bildübertragungsfarbe in
dem Bildübertragungsblatt und zusätzlich für den Erhalt von
schwarzen Farbdaten zu jenen einer vorgegebenen Dichte der
Bildpunkte umgesetzt werden.
-
Die Datenverarbeitungsschaltung 107 ist über einen
Treiber 108 mit dem Sublimationsbildübertragungsdrucker
verbunden.
-
In Fig. 4 wird schematisch ein Beispiel für den Aufbau
der Farbkorrektureinheit 4 gezeigt. Wie gezeigt, umfaßt sie
Addierer bzw. Additionseinrichtungen 6Y, 6M und 6C, einen
schwarze Farbe-Datenberechner 7 und primäre und sekundäre
Farbkorrekturschaltungen 8 und 9. Die primäre
Farbkorrekturschaltung 8 dient zur Durchführung der Korrektur von Trübungen
der Bildübertragungsfarbe, während die sekundäre
Farbkorrekturschaltung 9 die Möglichkeit einer beliebigen und selektiven
Korrekturkontrolle in bezug auf einen besonders ausgewählten
Farbton schafft.
-
Die Gradationskorrektureinheit 10 ist so angeordnet,
daß gegebenenfalls eine Korrektur der Gradation der Daten für
jede Farbe Y, M, C oder K (welches die schwarze Farbe
darstellt) durchgeführt wird, die von der vorangehenden
Farbkorrektureinheit 4 zugeleitet werden. Zu diesem Zweck umfaßt die
Korrektureinheit 10 eine Gradationsschaltung (nicht gezeigt)
und dergleichen, wodurch ein bestimmter Modus der
Helligkeitsbetonung oder Schattenbetonung eingeführt und durchgeführt
wird.
-
Der Speicher 11 dient zur vorübergehenden Erhaltung
der Daten jeder Farbe, die von der Gradationskorrektureinheit
10 ausgegeben werden, wobei ein Wählschalter 12 an der
Ausgangsseite des Speichers vorgesehen ist, der wahlweise die
Daten jeder Farbe in den Puffer 13 schreibt. Der Puffer 13 kann
die Daten einer Zeile des Bildübertragungskopfes 16
einschreiben und wird in Verbindung mit dem Parallel-Serien-Umsetzer 14
gehalten, der zur Umsetzung von parallelen Daten zu seriellen
Daten verwendungsfähig ist. Zusätzlich werden bei einer
vereinfachten Maschine in einigen Fällen die Datenreihen der
schwarzen Farbe weggelassen.
-
In Fig. 5 wird eine schematische Konstruktion des
Parallel-Serien-Umsetzers 14 gezeigt. Wie gezeigt, werden die
parallelen Daten, die von dem Puffer 13 ausgegeben werden, an
eine Eingabeseite eines Komparators 22 geleitet, während die
Ausgänge von einem Zähler 23 zu einer anderen Eingabeseite des
Komparators 22 geleitet werden, der die umgesetzten
Seriendaten an den Treiber 15 zum Antreiben einer Thermokopfes 121
ausgibt.
-
Wenn erforderlich, kann jedoch der Komparator 22 unter
Verwendung eines parallel-serien-umsetzenden ROM durch eine
Umsetztafel, nicht gezeigt, ersetzt werden.
-
In Fig. 6 wird ein ausführliches Schaltungsschema des
Thermokopfes 121 gezeigt. Wie gezeigt, werden die Seriendaten,
die von dem Komparator 22 ausgegeben werden, in ein
Schieberegister SR geleitet und dann, nachdem sie in einer
Verriegelungsschaltung LT verriegelt wurden, über NAND-Gatter NA, die
jeweils an einer Eingangsseite Strobe-Signale empfangen, zu
Thermoelementen HE geleitet.
-
Anschließend wird unter Bezugnahme auf Fig. 3A der
Betrieb der Datenverarbeitungsschaltung 107 näher beschrieben.
-
Wenn drei Primärfarben-Bilddaten von der
Bilddarstellungseingabeschaltung 100 zu dem Bildpunktdichteumsetzer 3
geleitet werden, setzt zunächst letztgenannter diese drei
Primärfarbendaten in jene um, die eine vorgegebene
Bildpunktdichte darstellen, und diese werden dann zu der
Farbkorrektureinheit 4 geleitet. In diesem Fall wird angenommen, daß der
Einheit 4 drei Primärfarbendaten zugeleitet werden, die in den
jeweiligen Konzentrationssignalen ausgedrückt sind, die in dem
vorliegenden Beispiel für Gelb YO, für Magenta MO und für Cyan
CO sind.
-
Diese Daten YO, MO und CO werden, wie in Fig. 4
gezeigt, durch die jeweiligen Addierer 6Y, 6M und 6C zu dem
schwarze Farbe-Datenberechner 7 geleitet, um einen K-Ausgang
zu erhalten, der mathematisch durch die folgende Formel
ausgedrückt wird:
-
K = min (Y, M, C)
-
worin "min" eine Funktion darstellt, die einen
möglichen Minimalwert ergibt.
-
Diese Daten YO, MO und CO werden von dem Umsetzer 3 zu
der primären Farbenkorrekturschaltung 8 geleitet, um erstmals
korrigierte Daten Y1, M1 und C1 zu erhalten, die dann zu der
sekundären Farbenkorrekturschaltung 9 geleitet werden, um
durch Berechnung zweifach korrigierte Daten Y2, M2 bzw. C2 zu
erhalten. Diese werden dann zu den entsprechenden Addierern
6A, 6M und 6C geleitet, welche sie zu den entsprechenden Daten
YO, MO und CO addieren, um die entsprechenden addierten
Ausgangsdaten Y, M und C zu erhalten, die jeweils zu der
Gradationskorrekturschaltung 10 geleitet werden, nachdem sie zur
Berechnung des K-Ausgangssignalwertes verwendet wurden.
-
Die primäre Farbkorrekturschaltung 8 dient zur
Berechnung von einfach korrigierten Daten: Y1, M1 und C1, die
notwendigerweise zur Korrektur einer Übertragungsfarbentrübung
verwendet werden. In diesem Fall werden die ursprünglichen
Daten YO, MO und CO einer Matrixberechnung unterzogen, um die
einfach korrigierten Daten Y1, M1 und C1 wie folgt zu
erhalten:
-
Y1 = k&sub1;&sub1;·CO - k&sub1;&sub2;·MO + k&sub1;&sub3;·YO
-
M1 = k&sub1;·CO + k&sub2;·MO - k&sub3;·YO
-
C1 = k&sub3;&sub1;·CO + k&sub3;&sub2;·MO - k&sub3;&sub3;·YO
-
worin kij Wertigkeits- bzw. Gewichtskoeffizienten bzw.
Leistungsgewichte darstellt:
-
i = 1-3 und
-
j = 1-3.
-
Die sekundäre Farbkorrekturschaltung 9 dient zur
Berechnung der sekundären Farbkorrekturdaten Y2, M2 und C2 aus
den primären Farbkorrekturdaten Y1, M1 und C1 durch
Modifizierung der letztgenannten zu deren Bestätigung, indem
Matrixberechnungen wie folgt ausgeführt werden, um eine beliebige und
wahlweise Farbkontrolle bei einem bestimmten besonders
ausgewählten Farbton durchführen zu können:
-
Y2 = Y1 + l&sub1;&sub1; · ΔB + l&sub1;&sub2; · ΔC + l&sub1;&sub3;.
-
ΔG + l&sub1;&sub4; · ΔY + l&sub1;&sub5; · ΔR + l&sub1;&sub6; · ΔM
-
M2 = M1 + l&sub1; · ΔB + l&sub2; · ΔC + l&sub3;.
-
ΔG + l&sub4; · ΔY + l&sub5; · ΔR + l&sub6; · ΔM, und
-
C2 = C1 + l&sub3;&sub1; · ΔB + l&sub3;&sub2; · ΔC + l&sub3;&sub3;
-
ΔG + l&sub3;&sub4; · ΔY + l&sub3;&sub5; · ΔR + l&sub3;&sub6; · ΔM
-
worin lij Leistungsgewichte darstellt:
-
i = 1-3;
-
j = 1-6; und
-
ΔB, ΔC, ΔG, ΔY, ΔR, ΔM:
-
Farbkennungsdaten.
-
Wenn daher diese sekundären Korrekturdaten Y2, M2 und
C2 zu den entsprechenden ursprünglichen Daten YO, MO und CO
durch die jeweiligen Addierer 6Y, 6M und 6C addiert werden und
unter richtiger Wahl der Leistungsgewichte kij für die primäre
Farbkorrekturschaltung 8, kann jede Farbabweichung von der
Idealfarbe der Farbe, die auf den gedruckten bildlichen
Darstellungen unter Wirkung des Sublimationsübertragungsdruckers
erscheint, beliebig verbessert werden. In diesem Fall, wenn
die Leistungsgewichte lij für die sekundäre Korrekturschaltung
9 richtig ausgewählt werden, kann der Farbton der bildlichen
Druckdarstellung in einen beliebigen Grad verändert werden.
-
Hinsichtlich der Daten K für die schwarze Farbe können
ferner die Korrekturdaten K2 durch die folgende Formel
berechnet werden. Unter Verwendung dieser Korrekturdaten K2, die zu
den ursprünglichen schwarzen Farbdaten K addiert werden, kann
die gewünschte Korrektur auf ähnlich Weise erfolgen.
-
K2 = K + ml · ΔB + m2 · ΔC + m3 · ΔG + m4 · ΔY + m5
ΔR + m6 · ΔM
-
worin Mi Leistungsgewichte darstellt:
-
i = 1-6.
-
Auf diese Weise werden die Ausgabedaten Y, M, C und K,
die von der Farbkorrekturschaltung 4 ausgegeben werden, in die
Gradationskorrektureinheit 10 als Eingänge eingegeben, und
jede Komponente dieser Daten kann nach Wunsch einer Korrektur
unterzogen werden.
-
Fig. 7 zeigt mehrere Kennlinien, welche die
Korrekturen durch die Gradationskorrektureinheit 10 darstellen.
Insbesondere stellen f0 eine Standardkennlinie, f1 eine
Helligkeitsbetonungskurve, f2 eine Schattenbetonungskurve, f3 eine
Helligkeits- und Schattenbetonungskurve und f4 eine
Mitteltonbetonungskurve dar.
-
Wie in Fig. 7 gezeigt, kann, wenn erforderlich, durch
vorangehende Einstellung der farbtonreproduzierenden
Eigenschaften, welche das Verhältnis zwischen der Konzentration von
Farbdaten und jener der Drucke bestimmen, die von einem
Sublimationsbildübertragungsdrucker gedruckt werden, ein Farbton
reproduziert werden, der jenem des Originalbildes ähnlich ist.
Insbesondere wenn keine Korrektur durchgeführt wird, wird die
Kurve f0 verwendet, während bei einer Korrektur jede
ausgewählte dieser Kurven f1 bis f4 abhängig von dem Teil der
Gradation, der betont werden soll, gewählt werden kann. Es ist
ferner anzumerken, daß die farbtonreproduzierenden Kennlinien
nicht ausschließlich auf jene beschränkt sind, die zuvor
besonders dargestellt und beschrieben wurden. Zum Beispiel wird
die Kontrolle der Gradationskorrektur durch eine
farbtonreproduzierende Kennung, wie oben erwähnt, von einer
Gradationsschaltung, nicht gezeigt, durchgeführt, und die Einstellung
der farbtonreproduzierenden Kennung wird durch Betätigung
eines bestimmten der Kontrollknöpfe, nicht gezeigt, erzielt, die
getrennt für "Helligkeit", "Mittlerer Farbton" und "Schatten"
vorgesehen sind.
-
Y.M.C.K.-Daten, die einer Korrektur durch die
Gradationskorrektureinheit 10 unterzogen werden, werden einmal in der
Speichereinheit 11 gespeichert. Die derart gespeicherten Daten
können aus dem Speicher für jede Farbe durch Betätigung des
Wählschalters 12 ausgelesen werden und nach einer
vorübergehenden Speicherung pro Zeile des Übertragungskopfes 16 bei dem
Puffer 13 in den Parallel-Serien-Umsetzer 14 zur Umsetzung in
die entsprechenden Seriendaten eingegeben werden.
-
Ein weiteres Beispiel der Datenverarbeitungsschaltung
für den Sublimationsübertragungsdrucker wird nur schematisch
in Fig. 3B gezeigt. Wie gezeigt, umfaßt die
Verarbeitungsschaltung 107' einen Pegelregler 503, einen Farbumsetzer 504,
einen A/D-Wandler 505 und einen Parallel-Serien-Umsetzer 14.
-
Als Bilddaten, die in die Verarbeitungsschaltung 107'
eingegeben werden, werden jene verwendet, die in dem
Farbdekodierer 502 einer Umsetzung von zusammengesetzten
Videosignalen, die von einer TV-Kamera, einem Videorecorder oder
dergleichen
ausgegeben wurden, in R.G.B.-Signale unterzogen
wurden. Andererseits werden R.G.B.-Signale, die von einem
Personalcomputer, Diaabtaster oder ähnlichem Mittel ausgegeben
werden, als Eingang in den Pegelregler 503 eingegeben.
-
Als Farbkorrekturmethode unter Verwendung der
vorangehenden Anordnungen ist es insbesondere möglich, die
Farbtonsättigung und/oder Helligkeit in dem Farbdekodierer 502
einzustellen oder den Signalpegel jedes Farblichts des
R.G.B.-Systems in dem Pegelregler 503 einzustellen.
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Als Beispiel kann die Farbumsetzung von dem R.G.B. in
das Y.M.C.-System in dem Farbumsetzer 504 ausgeführt werden.
Die einfachste mögliche Methode bei dieser Farbumsetzung
besteht darin, jeder der normalen Farben die entgegengesetzte
Farbe zu verleihen.
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Die so erzeugten Farbsignale des Y.M.C.-Systems werden
der A/D-Wandlung unterzogen und dann der Reihe nach durch den
Parallel-Serien-Umsetzer 14 und den Treiber 108 zu dem
Thermokopf, nicht gezeigt, geleitet, um den Druck nach dem
Sublimationsübertragungsprinzip durchzuführen.
-
Zusätzlich müssen in normalen Fällen unter Verwendung
der vorangehenden Systemzusammenstellung eingegebene Bilddaten
einen statischen Modus besitzen. Durch Bereitstellung von
Speichermitteln vor dem Farbdekodierer oder an einer
Zwischenposition zwischen dem A/D-Wandler und dem
Parallel-Serien-Umsetzer können animierte Bilder verarbeitet werden.
-
Die Seriendaten, die auf die vorangehende Weise in dem
Datenumsetzer 107 oder 107' verarbeitet wurden, werden zu dem
Schieberegister SR, das in Fig. 6 gezeigt ist, als
n-Bildelemente geleitet und dann, nachdem sie in der
Verriegelungsschaltung LT einer Verriegelung unterzogen wurden, weiter als
Eingänge bzw. Eingaben dem NAND-Gatter NA zugeführt. Wenn ein
Strobe-Signal ST als Eingang zu dem NAND-Gatter NA geleitet
wird, werden die vorangehenden n-Bildelementdaten zu dem
Thermoelement HE geleitet.
-
Fig. 8 ist ein schematisches Diagramm, das Signale für
die jeweiligen Bildelemente zeigt. Die Gradation wurde so
gewählt, daß das erste Bildelement den höchsten Gradationspegel
aufweist, während das n. Bildelement dem niedrigsten
Gradationspegel entspricht, und daß das 2. bis (n-1). Bildelement
linear in den Gradationspegeln variieren, so daß zur
Veranschaulichung ein besser verständliches Beispiel der Erfindung
bereitgestellt wird.
-
Nachfolgend wird der Betrieb des
Parallel-Serien-Umsetzers 14 beschrieben.
-
Wie in Fig. 5 gezeigt, werden zunächst
Bildelementdaten A, die aus parallelen Daten bestehen und insbesondere
parallele Acht-Bit-Daten A0-A7 umfassen, zu Eingängen an einer
Seite des Komparators 22 geleitet, während dessen Eingänge an
der anderen Seite die Ausgänge B des Zählers 23 empfangen, die
Acht-Bit-Zuwachsausgänge B0-B7 umfassen. Der Zähler 23 zählt
die Taktsignale in Inkrementen, wobei die Ausgänge B0-B7 der
Reihe nach variiert werden.
-
Der Komparator 22 führt einen Vergleich zwischen den
beiden Eingaben A und B durch, so daß der Reihe nach Ausgänge
von binären "1" ausgegeben werden, bis der Zuwachsausgang B in
Übereinstimmung mit Bildelementdaten A gebracht wird, oder
genauer unter der Bedingung von A> B und A=B, während danach
binäre "0" -Ausgänge ausgegeben werden. Insbesondere fährt der
Komparator 22 mit der Ausgabe von binären "1" fort, bis ein
Inkrementwert erhalten wird, welcher der
Konzentrationswertigkeit bzw. Gewichtskonzentration der Bildelementdaten A
entspricht. Wenn zum Beispiel die Bildelementdaten A eine
Gradationskonzentration 128 von insgesamt 256 aufweisen, wird der
Ausgang "1" wiederholt, der zunächst 128 mal ausgegeben wird,
und dann folgt wieder 128 mal der Ausgang "0", so daß
insgesamt bestimmte Seriendaten erhalten werden, die in diesem Fall
besonders sind.
-
Diese Seriendaten werden von dem Komparator 22 in Form
von A> B- und A≥B-Ausgängen und A=B-Ausgängen durch ein
zugeordnetes ODER ("OR")-Gatter 24 ausgegeben, und in dem
vorliegenden Beispiel besteht die Gradation aus 256 Stufen oder
Inkrementierungen. In der Praxis kann die Gradation jedoch eine
kleinere Anzahl von Stufen aufweisen. Wenn zum Beispiel das
Inkrementierungsbit B1 anstelle des bisher verwendeten B0 ist,
weist die Gradation 128 Stufen auf; und wenn B2 verwendet
wird, hat sie nur 64 Stufen. Auf diese Weise kann die
Gradationseinstellung auf einfache Weise verändert werden.
-
Wenn auf die vorangehende Weise der Ausgang B von dem
Zähler 23 stufenweise inkrementiert wird, werden solche
Seriendaten, die aus einer ersten Serie von "1" bestehen,
ausgegeben, bis das Verhältnis zwischen den Bildelementdaten A und
dem Ausgang B von Zähler 23 A=B wird, sowie aus einer zweiten
Serie von "0", die danach ausgegeben wird, wie in Fig. 8
gezeigt ist.
-
In Fig. 9 ist wieder als Beispiel ein Umsetzungsmodus
des Parallel-Serien-Umsetzers 14 in Form einer Matrix gezeigt,
der sich jedoch von jenem unterscheidet, der in Fig. 8 gezeigt
wurde. Wenn die Bilddaten zum Beispiel von der parallelen
Acht-Bit-Art sind, wie gezeigt, reichen die Gradationsdaten
von 0 bis 255, wodurch somit binäre Seriendaten von "00 . . . . 00"
bis "11 . . . . 11" bereitgestellt werden.
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Auf diese Weise werden die Daten pro Zeile in dem
Übertragungskopf 16, die in dem Puffer 13 gehalten bzw.
gespeichert werden, zu dem Parallel-Serien-Umsetzer 14 zur
Bereitstellung von entsprechenden Seriendaten als Ausgaben
geleitet, die dann über den Treiber 15 an den Übertragungskopf
16 geleitet werden und somit auf einem Druckpapier P
aufgezeichnet werden, das von der Übertragungstrommel 17 gehalten
wird.
-
Fig. 10 stellt ein Flußdiagramm dar, welches den
Betrieb des Sublimationsdruckers zeigt, der in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird.
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Im ersten Schritt S1 wird Druckpapier in der Position
eingesetzt und auch das Druckband eingelegt, so daß alles zur
Durchführung des erforderlichen Verfahrens bereit ist.
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Im zweiten Schritt S2 wird mit dem Druckvorgang
begonnen und Zeilendrucke, Zeile für Zeile, ausgeführt, wobei die
begleitenden notwendigen schrittweisen Zeilenverschiebungen in
bezug auf eine Farbe, die aus den vier Farben C (Cyan), M
(Magenta), Y (Gelb) und K (Schwarz) ausgewählt wurde,
ausgeführt werden. Siehe S3 und S4. Wenn der Zeilendruck mit der
ausgewählten einfachen Farbe beendet ist (S5), wird das
Bildübertragungsblatt durch ein anderes Farbblatt ersetzt (S6)
usw. Auf diese Weise wird der Zeilendruck in allen vier
Farben fertiggestellt. In diesem Fall ist es natürlich besonders
bevorzugt, ein langes einfaches Übertragungsblatt zu
verwenden, auf welchem vier Farbstoffbereiche in einem bestimmten,
im voraus festgelegten Muster wiederholt gedruckt sind. Das
Bildaufnahmepapier wird eingeleitet, um einen Druck aus einer
bestimmten vorgeschriebenen Position für jede dieser Farben
auszuführen (S8). Wenn alle Druckschritte mit den vier Farben
beendet sind, wird das Papier aus der Position ausgegeben (S9)
und der Druckvorgang zur Wiederholung beendet.
-
In Fig. 11 ist eine Probe des Endprodukts in
Kartenform gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Vorderansicht
bei 200 gezeigt. Fig. 12 zeigt einen Querschnitt davon. Das
Bezugszeichen 201 stellt das Substratmaterial der Karte dar,
202 eine Darstellungs- bzw. Aufzeichnungsschicht, 203 eine
Oberflächenschutzschicht und 204 eine graphische Darstellung
als Beispiel. Abhängig von der Art der Verwendung und, wenn
erforderlich, kann die Schutzschicht 203 weggelassen werden.
Es ist anzumerken, daß die graphische Darstellung 204 auf der
Darstellungsschicht 202 durch einen sublimativen Farbstoff
bzw. Sublimationsfarbstoff als kennzeichnendes Merkmal der
vorliegenden Erfindung dargestellt wird.
-
Als Haupt- und Grundmaterial des
Bildübertragungsblatts können verschiedene unbeschichtete Papiere, veredelte
Papiere, Kunstharzblätter oder dergleichen per se oder in
Kombination verwendet werden. Wenn ein Kunstharzblatt, das direkt
mit einem sublimativen Farbstoff oder Farbstoffen gefärbt
werden kann, verwendet wird, können diese
Bildübertragungssubstrate (Artikel oder Objekte) wie bei 201 jeweils mit der
Darstellungsschicht 202 verbunden werden. Jedes dieser
Substratmaterialien kann, wenn es die Form einer Karte aufweist, im
allgemeinen folgende Abmessungen besitzen: eine Dicke von 0,68
bis 0,80 mm und eine Größe von 11 bis 8 · 8 bis 5 cm.
-
Als Material für die Darstellungsschicht 202 können
vorzugsweise verschiedene bekannte Materialien, die mit
sublimativen
Farbstoffen gefärbt werden können, verwendet werden,
wie Polyethylen, Polypropylen, Polyester, ABS, AS,
Polyvinylchlorid, Polyvinyl/Vinylacetat-Copolymer, Polystyrol,
Polyacrylat, Polyester, Polyamid, Polyurethan und ähnliches
Kunststoffmaterial. Wie nachfolgend ausführlicher beschrieben wird,
kann diese Materialschicht mit der Substratmaterialschicht 201
verbunden werden. Bei einer solchen, mit der Substratschicht
201 verbundenen Struktur können die Dicke und die
Größenabmessungen im wesentlichen dieselben wie zuvor sein. Wenn jedoch
normale und/oder veredelte Papiere oder Metalle als
Substratschicht 201 verwendet werden, die praktisch unmöglich mit
sublimativen Farbstoffen gefärbt werden können, können zur
gewünschten Färbung verschiedene Methoden angewendet werden. Zum
Beispiel kann eine Lösung, die mindestens ein ausgewähltes von
Kunstharzmaterialien enthält, das mit sublimativen Farbstoffen
gefärbt werden kann, auf die Substratoberfläche aufgetragen
werden, oder in einer anderen Ausführungsform in Form eines
Filmes verwendet werden, der darauflaminiert wird. Diese Art
von Film besitzt vorzugsweise eine Dicke von ungefähr 3 bis 50
µm. Eines der wesentlichen kennzeichnenden Merkmale, die in
und von den Endprodukten 200 dargestellt werden, besteht
darin, daß das oder die sichtbaren graphischen Bilder oder
Darstellungen wie bei 204 zumindest teilweise oder zur Gänze
mit einem oder mehreren sublimativen Farbstoffen gebildet
werden. Zusätzlich kann das Verfahren zur Darstellung solcher
Bilder durch herkömmliche Techniken ausgeführt werden.
-
Das Verarbeitungsverfahren kann beispielsweise wie
folgt auf herkömmliche Weise ausgeführt werden.
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Zum Beispiel wird ein sublimatives bildübertragbares
Blatt wie ein Papierblatt, ein Kunstharzfilm oder eine Blatt,
das als Träger dienen kann, auf seiner Oberfläche mit
irgendeinem geeigneten Bindeharzträger, der einen oder mehrere
sublimative Farbstoffe trägt, unter Wärme beschichtet, auf die
Darstellungsschicht 202 gelegt und dann von der Rückseite des
wärmeübertragbaren Blatts Wärme ausgesetzt, vorzugsweise in
dem Mustermodus, so daß der Farbstoff oder die Farbstoffe in
die Darstellungsschicht 202 übertragen werden. Es ist
zweckmäßig,
das Molekulargewicht des Farbstoffes mit 250 oder mehr zu
wählen, um dessen Beständigkeit zu verbessern. Ein
Molekulargewicht von mehr als 370 ist jedoch günstiger. Wenn eine
Oberflächenschutzschicht bereitgestellt ist, gibt es praktisch
keine Einschränkung in der Wahl des
Farbstoff-Molekulargewichtes.
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Die sublimative Bildübertragung kann direkt auf der
Oberfläche des Substrates 201 ausgeführt werden, die mit der
Darstellungsschicht 202 versehen ist. In einer anderen
Ausführungsform wird ein tragendes, bildübertragbares Blatt getrennt
hergestellt und kann nach der Darstellung des Bildes 204
darauf auf das Substrat 201 geklebt oder laminiert werden.
Bildtragendes und bildübertragbares Blatt
-
Nachfolgend werden die Struktur, das Material, die
Verwendung und der Anwendungszweck des bildübertragbaren bzw.
übertragungsbereiten Blatts bzw. Folie ausführlich
beschrieben, das bzw. die in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird.
-
Fig. 13 zeigt nur grundlegend und in einer
schematischen Schnittansicht das bildübertragbare Blatt, das in der
vorliegenden Erfindung verwendet wird, während die Fig. 14
bis 19 und 22 bis 24 bevorzugte Ausführungsformen davon
zeigen.
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Die Grundstruktur des bildübertragbaren Blatts 310 ist
darin gekennzeichnet, daß, wie in Fig. 13 gezeigt, ein
blattähnliches Substrat 301 an einer seiner Oberflächen mit
einer Bildempfangsschicht 302 versehen ist, die von dem
Substrat abgezogen werden kann. Durch Verwendung einer solchen
strukturellen Anordnung des bildübertragbaren Blatts kann die
Bildempfangsschicht 302 mit dem erforderlichen Bild oder den
Bildern unter Verwendung eines bildübertragbaren Blatts, die
einen durch Wärme beweg- bzw. verschiebbaren Farbstoff umfaßt,
gebildet werden, und danach wird die mit dem Bild erzeugte
Bildempfangsschicht 302 von dem Substrat 301 abgezogen und
fest an der Oberfläche irgendeines gewählten Gegenstandes oder
Artikels unter Verwendung irgendeines geeigneten Mittels
befestigt und vorzugsweise festgeklebt. Auf diese Weise können im
Grunde verschiedene übliche Nachteile, die mit vergleichbaren
herkömmlichen Techniken verbunden sind, beseitigt werden.
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Insbesondere muß für das Material der zuvor genannten
Bildempfangsschicht 302 eine Einschränkung auf jene getroffen
werden, die mit einem unter Wärme bewegbaren oder
übertragbaren Farbstoff gefärbt werden können. Nach der Darstellung der
erforderlichen Bilder und dem Abziehen von dem blattähnlichen
Substrat 301 kann jedoch die Bildempfangsschicht 302 fest an
der Oberfläche von Produkten aus Glas, Metall oder Holz oder
Kunstharz befestigt werden, die mit unter Wärme bewegbaren und
übertragbaren Farbstoffen schwer zu färben sind, indem auf
herkömmliche Hafttechniken zurückgegriffen wird, die unter
Berücksichtigung der besonderen Eigenschaft und Art des
Materials der dekorativen Produkte, die zu verzieren sind, gut
geeignet sind. Ferner ist die mit dem Bild versehene und von dem
Blattsubstrat 301 abgezogene Bildempfangsschicht 302 besonders
dünn und somit ausreichend verformbar, so daß sie selbst auf
unebene und komplizierte Oberflächen eines Produktes
aufgetragen werden kann, das verziert oder mit Ornamenten versehen
werden soll, welches gewellt, konvex, konkav, mit Vertiefungen
oder Erhebungen versehen ist. Daher wird durch die vorliegende
Erfindung eine bestmögliche verbesserte Anbringung der zu
verzierenden Bildempfangsschicht erzielt und garantiert. Somit
gibt es praktisch keine Einschränkungen bei der Befestigung.
Ferner kann im krassen Gegensatz zu den herkömmlichen
Verschlußsiegeln und dergleichen die sehr dünne
Bildempfangsschicht, welche mit den erforderlichen Bildern versehen ist,
leicht und auf sehr gleichförmige Weise auf das Produkt per se
aufgebracht werden, wobei keine Erhebungen oder Verdickungen
entstehen und bei der Befestigung kein fremdartiges Gefühl
erzeugt wird.
-
Fig. 14 zeigt ein weiteres Beispiel des
bildübertragbaren Blatts 310. In diesem Fall ist ein Trennmittel 303 an
der Oberfläche der Bildempfangsschicht 302 angeordnet.
Zwischen der letztgenannten und dem Blattsubstrat 301 ist eine
Trennmittelschicht 303' angeordnet. Wenn erforderlich, kann
jedoch jede der beiden Schichten 303, 303' weggelassen werden.
-
Die erste Trennmittelschicht 303 ist zur Verhinderung
einer Wärmeverschmelzung zwischen der Bildempfangsschicht 302
und einem bildübertragbaren Blatt, nicht gezeigt, vorgesehen,
die während der Bildübertragung und -darstellung bzw.
-erzeugung auf der ersten Schicht 302 durch die Übertragung eines
thermisch übertragbaren Farbstoffs von dem übertragbaren Blatt
auf die erste Schicht erfolgen kann. Wenn keine Gefahr einer
derartigen Wärmeverschmelzung der obengenannten Art besteht
oder wenn das bildübertragbare Blatt bereits mit einer
derartigen Trennschicht ausgestattet wurde, kann deren Anbringung
nicht erforderlich sein. Hinsichtlich der anderen
Trennmittelschicht 303' dient diese zur Erleichterung des
Abziehvorganges, der nach dem Bilddarstellungsschritt ausgeführt wird.
Wenn das blattähnliche Substrat 301 aus Polyester oder einem
ähnlichen Material besteht, das als solches eine ausreichende
Ablösbarkeit von der Bildempfangsschicht 302 besitzt, kann die
Trennmittelschicht natürlich weggelassen werden.
-
Fig. 15 zeigt ein weiteres Beispiel des
bildübertragbaren Blatts 310. In diesem Fall sind zwischen der
Bildempfangsschicht 302 und dem blattähnlichen Substrat 301 eine
Zwischenschicht 304 und/oder eine Trennmittelschicht 303'
angeordnet. Die Reihenfolge des Laminierens kann gewählt werden
und ist daher nicht bindend. Die Zwischenschicht 304 dient zur
Unterstützung der Bilddarstellung, so daß diese fest und schön
wird, wobei die Bilddarstellung durch Übertragung des unter
Wärme bewegbaren und übertragbaren Farbstoffes von dem
bildübertragbaren Blatt auf die Bildempfangsschicht 302 ausgeführt
wird. Zu diesem Zweck kann die Zwischenschicht 304 zum
Beispiel die Form einer Dämpfungsschicht oder eine
Wärmeisolierungsschicht aufweisen. Wenn eine Dämpfungsschicht als
Zwischenschicht 304 bereitgestellt ist, wird die Kohäsion
zwischen dem bildübertragbaren Blatt und der Bildempfangsschicht
302 deutlich verbessert und die thermische Bewegung bzw.
Verschiebung oder Übertragung des Farbstoffes während der
Bilddarstellung unter Verwendung eines Thermokopfes erfolgt in
einer gleichmäßigen Weise, wobei die Bilddarstellung weitgehend
in Übereinstimmung mit den gelieferten Bildsignalen ausgeführt
wird. Wenn ferner eine Wärmeisolierungsschicht, die aus einem
stark wärmeisolierenden Material besteht, als Zwischenschicht
304 verwendet wird, kann eine ineffektive Freisetzung der
Wärme, die während der Bewegung und Übertragung des
Farbstoffes von dem bildübertragbaren Blatt auf die
Bildempfangsschicht 302 ausgeübt wird, auf ein mögliches Minimum
verringert werden, wobei die effektive Wärmewirksamkeit entsprechend
verbessert und eine große Bilddarstellung beschleunigt wird.
Wenn erforderlich, können jedoch diese Dämpfungsschicht und
Wärmeisolierungsschicht unabhängig hergestellt und gemeinsam
in jeder Anordnungsreihenfolge angeordnet werden.
-
Wenn die Zwischenschicht 304 in einer höheren Ebene
als die Trennmittelschicht 303' angeordnet wird, wird außerdem
die Zwischenschicht 304 beim Abziehen der Bildempfangsschicht
302 gleichzeitig auch abgezogen. Wenn im Gegensatz dazu die
Zwischenschicht 304 in einer tieferen Ebene als die
Trennmittelschicht 303' angeordnet wird, verbleibt die Zwischenschicht
auf dem blattähnlichen Substrat 301, nachdem die Ablösung der
Bildempfangsschicht 302 durchgeführt wurde. In diesem Fall
kann daher die Zwischenschicht 304 vorzugsweise und zumindest
im wesentlichen transparent hergestellt werden, wenn die
abgezogene Bildempfangsschicht 302 auf ein dekoratives Produkt
geklebt wird, während die Oberfläche der Trennmittelschicht 303
zu dem letztgenannten zeigt.
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In den Modifikationen, die in den Fig. 16, 17 und
18 gezeigt sind, welche Abänderungen der vorangehenden, in
Fig. 15 gezeigten Ausführungsform sind, ist eine weitere
Schutzschicht 305 zwischen der Bildempfangsschicht 302 und dem
blattähnlichen Substrat 301 angeordnet. Diese Schutzschicht
305 dient zur Verhinderung einer Qualitätsminderung der
gezeugten Bilder in der Bildempfangsschicht 302, wenn diese auf
das dekorative Produkt geklebt wird, während die Oberfläche
(genauer, die mit dem Bild versehene Oberfläche) zu dem
Produkt gerichtet wird. Diese Schutzschicht 305 wird zum Beispiel
aus einem besseren Material hergestellt, das mindestens eine
der gewünschten Eigenschaften wie Abriebbeständigkeit,
Lichtechtheit, Wetterbeständigkeit und chemische Beständigkeit
aufweist. Bei Verwendung der Schutzschicht 305 mit diesen
besseren Eigenschaften können die Bilder eine verbesserte
Haltbarkeit unter den obengenannten verschiedenen Bedingungen
aufweisen, selbst nachdem das vorangehende Anheftungsverfahren
ausführt wurde.
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In der in Fig. 16 gezeigten Modifikation ist die
Schutzschicht 305 zwischen der Zwischenschicht 304 und der
Trennmittelschicht 303' angeordnet.
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In der anderen Modifikation, die in Fig. 17 gezeigt
ist, ist die Schutzschicht 305 zwischen der
Bildempfangsschicht 302 und der Trennmittelschicht 303' angeordnet.
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In einer weiteren Modifikation, die in Fig. 18 gezeigt
ist, übernimmt die Zwischenschicht 304 die Funktion der
Schutzschicht 305.
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Bei jeder dieser Modifikationen ist die Schutzschicht
305 in einem benachbarten Verhältnis zu der Trennmittelschicht
303' angeordnet, wobei die mit dem Bild versehene und entfernt
angeordnete Bildempfangsschicht 302, die in ihrem von oben
nach unten umgekehrten Zustand gehalten wird, befähigt ist,
fest an dem dekorativen Produkt zu haften, so daß sie, was
erforderlich sein kann, als oberste Schicht angeordnet ist. In
einer weiteren Modifikation, die in Fig. 19 gezeigt ist,
welche von jener in Fig. 14 gezeigten abgeleitet wurde, ist
ferner eine Haftschicht 306 zwischen der Bildempfangsschicht 302
und der Trennmittelschicht 303 angeordnet. Es ist jedoch
anzumerken, daß eine solche Haftschicht wie bei 306, wenn
erforderlich, in jedem der anderen vorangehenden Beispiele und
Modifikationen zu einem benachbarten Verhältnis zu der
Trennmittelschicht 303' angeordnet sein kann.
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Die Bereitstellung einer solchen Haftschicht wie bei
306 ist besonders wertvoll, wenn die mit dem Bild versehene
und abgezogene Bildempfangsschicht ohne Positionsumkehr auf
dem dekorativen Produkt haftet. Bei dieser Anordnungsform kann
die Schutzschicht 305, wie in den Fig. 16, 17 und 18 gezeigt,
weggelassen werden. Wenn jedoch die Schutzschicht 305 aus
einem Material in Form eines blattähnlichen Substrates besteht,
wird dadurch der Teil, der abgezogen wird, verstärkt, wodurch
der Abziehvorgang deutlich erleichtert wird.
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Durch die vorangehende Bereitstellung der Haftschicht
306 kann die mit dem Bild versehene und abgezogene
Bildempfangsschicht 302 als solche und ohne Verwendung eines
separaten Haftmittels auf das dekorative Produkt geheftet werden.
Als Haftschicht 306 kann ein herkömmliches Haftmittel
verwendet werden, das bei Raumtemperatur wirksam ist. In einer
anderen Ausführungsform kann, wenn erforderlich, ein
wärmeempfindliches oder lichtempfindliches Haftmittel verwendet werden.
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Zuvor wurde die Hauptstruktur des in der vorliegenden
Erfindung verwendeten bildübertragbaren Blatts ausführlich
beschrieben. Es können jedoch andere Strukturarten als die zuvor
beschriebenen in der Erfindung verwendet werden, die für den
Fachmann offensichtlich sind, und können daher im Umfang der
Erfindung enthalten sein, ohne von den anliegenden Ansprüchen
abzuweichen.
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Es ist ferner anzumerken, daß in der vorliegenden
Erfindung das blattähnliche Substrat an einer seiner Oberflächen
mit einer bildübertragbaren Schicht ausgestattet sein kann,
die zum Abziehen von der Zwischenstruktur durch eine nur
schwache Haftschicht befähigt ist.
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Fig. 22 zeigt in einer Schnittansicht nur schematisch
eine bevorzugte Ausführungsform eines solchen
bildübertragbaren Blatt, das mit demselben Bezugszeichen 310 bezeichnet ist.
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Wie in Fig. 22 gezeigt, weist das bildübertragbare
Blatt 310 eine solche strukturelle Grundeigenschaft auf, daß
jedes geeignete blattähnliche Substrat 310 an einer der
Oberflächen mit einer Bildempfangsschicht 302 durch eine nur
schwach haftende Zwischenhaftschicht 402 ausgestattet ist, so
daß die Schicht 302, wenn gewünscht, leicht abgezogen werden
kann. Wenn das bildübertragbare Blatt mit solchen oben
beschriebenen Struktureigenschaften versehen wird, werden
gewünschte positive oder negative Bilder durch Übertragung von
unter Wärme bewegbarem und übertragbarem Farbstoff von dem
wärmebildübertragbaren Blatt auf der Bildempfangsschicht 302
gebildet und die derart mit einem Bild ausgestattete Schicht
wird von dem blattähnlichen Substrat 301 abgezogen und dann an
irgendeinem zweckdienlich ausgewählten Produkt unter
Verwendung der passenden Mittel befestigt oder als solche ohne den
Abziehvorgang befestigt, wobei das Substrat dann abgezogen
ist, wodurch ein Endprodukt mit einem darauf erzeugten Bild
erhalten werden kann.
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In dem vorangehenden Beispiel sollte angemerkt werden,
daß die Bildempfangsschicht 302 als solche nur eine geringe
Dicke aufweist und somit während der Blattzuführungsperiode in
dem Drucker zum Zeitpunkt der Bilddarstellung nur eine
schlechte Zuführbarkeit aufweist, sowie eine unzureichende
Dämpfungswirkung und nur eine unzureichende Wärmewirksamkeit
während des Druckvorganges und ferner vor wie auch nach der
Ausführung der Bilddarstellung schwierig zu behandeln ist.
Daher ist das gleichzeitige Vorhandensein der
Bildempfangsschicht 302 und des blattähnlichen Substrates 301 absolut
erforderlich. Zusätzlich ist es eine notwendige Anforderung, daß
die Bildempfangsschicht 302 nach dem Bilddarstellungsvorgang
leicht von dem blattähnlichen Substrat 301 abgezogen werden
kann, und daher sollten die Schicht 302 und die Blatt 301
nicht zu stark aneinander haften. Zur Erfüllung dieser
Anforderung wird eine schwachhaftende Schicht 402 dazwischen
angeordnet. Es sollte daher angemerkt werden, daß der Begriff
"schwachhaftend", der in dieser Beschreibung und in den
beiliegenden Ansprüchen verwendet wird, als "mit den
Fingerspitzen und dergleichen voneinander trennbar ohne begleitendes
Beschädigen oder Zerreißen der ursprünglich aneinanderhaftenden
Teile" definiert wird. Es muß festgehalten werden, daß unter
Berücksichtigung des relativen Verhältnisses zwischen der
Bildempfangsschicht 302 und dem blattähnlichen Substrat 301
keine Notwendigkeit besteht, eine schwachhaftende Schicht 402
vorzusehen, wenn die zuvor erwähnte Ablösung sehr leicht
erzielt werden kann.
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Fig. 23 zeigt eine weitere Modifikation des
bildübertragbaren Blatts 310, das nur der Einfachheit und
Annehmlichkeit wegen mit demselben Bezugszeichen 310 versehen ist, wobei
eine weitere Trennschicht 303 an der Oberfläche der
Bildempfangsschicht 302 angeordnet ist.
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Diese Schicht 302 ist für den gelegentlich
auftretenden Fall einer Wärmehaftung zwischen dem
wärmebildübertragbaren Blatt, nicht gezeigt, und der Bildempfangsschicht 302
während der unter Wärme stattfindenden Bewegung und Übertragung
des Farbstoffes von dem Blatt zu der Schicht 302
bereitgestellt. Diese Anordnung der Trennschicht 303 kann unterlassen
werden, wenn keine Gefahr eines Auftretens solcher
nachteiliger Anhaftungen besteht oder das fragliche Blatt bereits mit
einer solchen Trennschicht ausgestattet wurde.
-
Eine Modifikation des in Fig. 23 gezeigten Beispiels,
die in Fig. 24 gezeigt ist, besitzt eine derartig modifizierte
Struktur, daß eine Schutzschicht 305 zwischen der
Bildempfangsschicht 302 und der schwachhaftenden Schicht 305
angeordnet ist. Diese Schicht 305 dient zur Vermeidung einer sonst
auftretenden Verschlechterung der Bilder auf der
Bildempfangsschicht 302, die mit vorzugsweise umgekehrten Bilder versehen
und gemeinsam mit der Schutzschicht 305, die vorzugsweise eine
Kunststoffblätterschicht ist, einem Abziehvorgang von dem
blattähnlichen Substrat 301 unterzogen wurde und dann auf das
dekorative Produkte geheftet wurde, während die mit dem Bild
geformte Oberfläche der Bildempfangsschicht zu dem Produkt
gerichtet wurde. Die Schutzschicht 305 besteht aus einem
Material mit verschiedenen ausgezeichneten physikalischen
Eigenschaften, wie Abriebbeständigkeit, Lichtbeständigkeit und
chemische Beständigkeit. Die Bereitstellung einer solchen
Schutzschicht verbessert die Beständigkeitsleistungen der erzeugten
Bilder nach dem Anheften der Bildempfangsschicht 302.
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Ferner ist es im Fall des bildübertragbaren Blatts 310
natürlich leicht, nach der Darstellung der notwendigen Bilder
und vor der praktischen Verwendung als Bildübertragungsblatt
eine Ablösung zu erzielen, und es kann ein ausgeschnittener
Schlitz wie bei 407 in dem blattähnlichen Substrat 301 in
einer Position nahe dem Ende des Blatts 310 angeordnet sein, um
eine solche leichte Ablösung wie zuvor erwähnt zu bewirken.
Bei der Anbringung eines solchen ausgeschnittenen Schlitzes
wie bei 407 kann der derart gebildete klappenähnliche Teil
einfach mit der Fingerspitze des Benutzers herausgefaltet
werden, wodurch der Ablösungsvorgang vereinfacht wird.
-
Es werden nun die zweckdienlichen Materialien und
Herstellungsverfahren für die vorangehenden bildübertragbaren
Blätter beschrieben.
-
Das Material, das für das blattähnliche Substrat
verwendet werden kann, kann jedes oder eine Kombination aus den
folgenden Kategorien sein:
-
(1) synthetisches Papier (Polyolefinreihe,
Polystyrolreihe und dergleichen);
-
(2) Feinpapier, gestrichenes Papier, beschichtetes
Papier, streichgegossenes Papier, Tapete, verstärktes Papier,
kaschiertes Papier, harz-, emulsions- oder
kunstgummiimprägniertes Papier, harzvermischtes Papier, Pappe,
Zellulosefaserpapier;
-
(3) Polyolefin-, Polyvinylchlorid-,
Polyethylenterephthalat, Polystyrol, Polymethacrylat, Polycarbonat und
ähnliche Kunststoffilme oder -blätter bzw. -folien.
-
Die Verwendung von synthetischem Papier aus der obigen
Kategorie (1) ist besonders für den Zweck der vorliegenden
Erfindung geeignet, da seine Oberfläche im allgemeinen eine
mikroporöse Schicht darstellt, die eine geringe
Wärmeleitfähigkeit und somit eine hohe Wärmeisolierungsleistung besitzt. Ein
laminiertes Material, das eine Kombination der vorangehenden
Kategorien (1), (2) und (3) darstellt, kann in der
vorliegenden Erfindung verwendet werden. Ein repräsentatives und
empfehlenswertes Beispiel eines solchen Laminates ist jenes aus
Zellulosefaserpapier und synthetischem Papier oder jenes aus
Zellulosefaserpapier und Kunstharzfilm oder -blatt bzw.
-folie. Unter anderem wird durch die Verwendung der zuerst
erwähnten Laminatart der Vorteil erzielt, daß die
Wärmeinstabilität wie die Wärmeausdehnung oder -schrumpfung, welche die
synthetische Papierkomponente besitzt, durch das
Zellulosefaserpapier ausgeglichen wird, wodurch sich während des
Druckschrittes aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit der
synthetischen Papierkomponente eine hohe Wärmeempfindlichkeit zeigt.
-
Ferner kann im Fall der vorliegenden Papierkombination jedoch
eine weitere modifizierte Kombination aus einem
dreischichtigen Laminat "synthetisches Papier - Zellulosefaserpapier -
synthetisches Papier" vorteilhafter verwendet werden, um das
häufig Hervortretende zu verringern, indem eine gut
ausgewogene Struktur zwischen beiden Flächen des endgültigen Laminats
geschaffen wird.
-
Als das oben erwähnte synthetische Papier kann jedes
geeignete synthetische Papiersubstrat, das als Komponente der
bildübertragbaren Blattschicht eingesetzt wird, verwendet
werden. Als empfehlenswertes Beispiel dafür kann das synthetische
Papier mit einer feinporösen Feinpapierstrukturschicht mit der
Bezeichnung "YUPO" erwähnt werden, das von Oji Yuka Goseishi
Kabushiki Kaisha, Tokio, hergestellt und vertrieben wird.
Diese Papierschicht mit einer feinporigen Struktur kann derart
hergestellt werden, daß ein geeignetes Kunstharzmaterial,
welches ein Füllmittel in einem fein zerteilten Zustand enthält,
einem mechanischen Dehnungsschritt unterworfen wird. Wenn das
bildübertragbare Blatt, das aus dem synthetischen Papierblatt
besteht, welches wie oben erwähnt fein zerteilte Luft enthält,
durch einen thermischen Bildübertragungsschritt mit Bildern
versehen wird, ist die Konzentration der so geformten Bilder
überraschend hoch, und es gibt aufgrund der
Wärmeisolierungswirkung, die durch das Vorhandensein von feinen Luftporen
erzeugt wird, neben der verbesserten Wärmeenergiewirksamkeit
keine Schwankung in der Bildkonfiguration und -konzentration.
Insbesondere wird angenommen, daß aufgrund des vorteilhaften
Dämpfungseffektes, der durch die feinen luftgefüllten Poren
erzielt wird, die Bildempfangsschicht während des
Bilddarstellungsschrittes günstig beeinflußt wird. In einer anderen
Ausführungsform kann die papierähnliche Schicht, welche die
obengenannten feinen Luftporen enthält, wenn erwünscht, direkt mit
dem Kernmaterial, das aus Zellulosefaserpapier oder
dergleichen besteht, versehen werden.
-
Es ist ferner möglich, zusätzlich zu dem
Zellulosefaserpapier in dem oben beschriebenen Laminat einen
Kunststoffilm zu verwenden. Ferner kann ein Laminat verwendet werden,
das aus dem Zellulosefaserpapier und dem Kunststoffilm
zusammengesetzt ist.
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Als Verfahren zum Aneinanderheften des synthetischen
Papieres und des Zellulosefaserpapieres wird als Beispiel
natürlich die Verwendung eines bekannten Klebstoffes übernommen.
In einer anderen Ausführungsform kann abhängig von den
Gegebenheiten das Extrusionslaminieren, die Wärmebindung oder ein
ähnliches Verfahren herangezogen werden. Andererseits kann als
Verfahren zum Aneinanderheften des synthetischen Papieres und
des Kunststoffilmes das Laminierungsverfahren verwendet
werden, das gleichzeitig mit der Bildung des Filmes ausgeführt
wird. Das Kalandern oder eine ähnliche Methode kann für
denselben Zweck verwendet werden. Die Wahl eines geeigneten der
verschiedenen vorangehenden Verfahren zum Aneinanderheften
hängt von der Art des Materials oder einer ähnlichen Bedingung
der anderen Komponente ab, die zusammen mit dem synthetischen
Papier verbunden wird. In Hinblick auf den obenerwähnten
Klebstoff kann ein Emulsionsklebstoff wie
Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, Polyvinylacetat oder dergleichen, ein Haftpolyester
der wässerigen Lösungsart, der Carboxylradikale enthält, oder
dergleichen erwähnt werden. Andererseits kann für den zu
Laminierungszwecken verwendeten Klebstoff vom organischen
Lösungsmitteltyp wie Polyurethan, Acryl oder dergleichen erwähnt
werden.
-
Das Material für die Bildempfangsschicht muß zur
Aufnahme bzw. zum Empfang des Wärmeübertragungsfarbstoffes wie
eines sublimativen Dispersionsfarbstoffes von dem
Bildübertragungsblatt geeignet sein, sowie zum Halten und
Bewahren der so dargestellten Bilder. Vom Standpunkt der
Bildhaltung und Blockierungsvermeidung aus kann die Verwendung
eines synthetischen Harzes mit einer Glasübergangstemperatur von
mehr als 40ºC vorteilhaft sein. Zum Beispiel können die
synthetischen Harze, die unter den folgenden Punkten (a) bis (e)
beschrieben sind, getrennt oder in Kombination verwendet
werden.
-
(a) Harze mit Esterbindungen:
Polyesterharz, Polyacrylesterharz,
Polycarbonatharz,
Polyvinylacetatharz, Styrolacrylatharz,
Vinyltoluolacrylatharz und dergleichen.
-
(b) Harze mit Urethanbindung:
Polyurethanharz und dergleichen.
-
(c) Harze mit Amidbindung:
Polyamidharze (Nylons).
-
(d) Harze mit Harnstoffbindung:
Harnstoffharze und dergleichen.
-
(e) Andere Substanzen mit hochpolaren Bindungen:
Polycaprolactonharz, Polystyrolharz,
Polyvinylchloridharz, Polyacrylonitrilharz und
dergleichen.
-
Die Bildempfangsschicht kann aus einem Harzgemisch von
ungesättigtem Polyester und Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer
hergestellt werden. Als gesättigter Polyester können im Handel
erhältliche Produkte wie "Vylon 200", "Vylon 290", "Vylon
600", "Vylon 103" und dergleichen, die von Toyoboseki K.K.,
Gsaka, Japan, hergestellt und vertrieben werden; "KA-1038 C"
(hergestellt und vertrieben von Arakawa Kagaku K.K., Osaka,
Japan) "TP 220", "TP 235", hergestellt und vertrieben von
Nippon Gosei K.K., Osaka, Japan; vorteilhafterweise verwendet
werden. Das Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer kann
vorzugsweise 85-97 Gew.-% der Vinylchloridkomponente aufweisen,
wobei der Polymerisationsgrad zwischen etwa 200 und 800 liegt.
Das Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer kann ferner für den
Zweck der Erfindung zusätzlich zu den Hauptkomponenten eine
Vinylalkoholkomponente, Maleinsäurekomponente enthalten. Nach
unseren Untersuchungen hat sich gezeigt, daß diese
modifizierten Copolymere eine viel bessere Kompatibilität mit dem
Polyesterharz besitzen. Die Bildempfangsschicht kann, wenn
erforderlich, aus Polystyrolharz, zum Beispiel in diesem Fall
Styrolmonomer, vorzugsweise Styrol, α-Methylstyrol, bestehen und
Vinyltoluol kann getrennt oder in Form eines Copolymers oder
allgemein ausgedrückt in Form eines Polystyrolharzes verwendet
werden. Ferner kann ein solches Styrolcopolymerharz als
besonders empfehlenswertes Material in dem obigen Sinn verwendet
werden, welches das oder die Styrolmonomere mit einem anderen
Monomer umfaßt, vorzugsweise zum Beispiel Acrylsäureester,
Methacrylsäureester, Acrylonitril, Methacrylonitril und dem
Acryl- oder Methacrylmonomer, oder ein weiteres
Styrolcopolymerharz, umfassend Maleinsäureanhydrid.
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Es sollte angemerkt werden, daß unter anderem ein Harz
der Polyesterreihe besonders für den Zweck der vorliegenden
Erfindung geeignet ist.
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In jedem der vorangehenden Ausführungsformen wird
jedoch vorzugsweise ein weißes Pigment mit dem Material der
Bildempfangsschicht zur Verbesserung ihres Weißgehalts und
weiteren Betonung der Schärfe und Feinheit der darauf
übertragenen Bilder und zur Erzielung einer manuellen
Beschriftbarkeit verwendet. Als weißes Pigment können für diesen Zweck die
folgenden Materialien getrennt oder in jeder Kombination
verwendet werden: Titanoxid, Zinkoxid, Kaolincalziumcarbonat,
fein zerteiltes Siliciumdioxid und dergleichen.
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Zur weiteren Verbesserung des Weißgrades können
fluoreszierende Aufhellungsmittel oder Bleichmittel hinzugefügt
werden. Zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit der
übertragenen Bilder können Ultraviolett-Absorptionsmittel und/oder
photostabilisierende Mittel zugegeben werden, vorzugsweise in
einer Menge von 0,05 bis 10 und 0,5 bis 3 Gewichtsteilen pro 100
Gewichtsteilen des Harzmaterials, welches die
Bildempfangsschicht bildet.
-
Das bildübertragbare Blatt, das in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, ist vorzugsweise zur Verbesserung
der Ablösbarkeit von dem Bildübertragungsblatt derart
beschaffen, daß die Oberfläche der Bildempfangsschicht mit einer
Trennmittelschicht versehen ist oder statt dessen ein solches
Mittel der Bildempfangsschicht beigemischt wird. Hinsichtlich
des Trennmittels, das für diesen Zweck verwendet wird, können
wahlweise Polyethylenwachs, Amidowachs ("Amido Wax"),
Teflonpulver ("Teflon Powder") oder ein ähnliches festes Wachs,
grenzflächenaktive Mittel wie fluorhaltige Mittel oder
grenzflächenaktive Mittel der Phosphorsäureesterreihe, Silikonöl
oder dergleichen verwendet werden. Unter anderem kann
Silikonöl vorteilhaftweise verwendet werden.
-
Das Silikonöl kann in einem öligen Zustand verwendet
werden, aber ein härtbarer Typ davon kann eher vorteilhaft
sein. Als härtbares Silikonöl kann den Erfordernissen
entsprechend wahlweise ein reaktionshärtendes, photohärtendes,
katalytisch härtendes oder dergleichen verwendet werden. Die
Verwendung des reaktionshärtbaren ist jedoch besonders
empfehlenswert. Ein Silikonöl von diesem Typ kann zum Beispiel durch
Umsetzung von aminomodifiziertem Silikonöl mit
epoxidmodifiziertem Silikonöl erhalten werden, um ein reaktionsgehärtetes
Produkt zu erhalten. Als aminomodifiziertes Silikonöl können
zum Beispiel "KF-394", "KF-857", "KF-858" und "X-22-3680", "x-
22-3801C" (hergestellt und vertrieben von Shinetsu Kagaku
Kogyo K.K., (Tokio, Japan)) und Äquivalente davon verwendet
werden. Als epoxidmodifiziertes Silikonöl können "KF-100T", "KF-
101", "KF-60164" und "KF-103" (hergestellt von Shinetsu, wie
oben angeführt) und Äquivalente davon verwendet werden. Ferner
können als katalytisch härtbare und photohärtbare Silikonöle
im obigen Sinn "KS-705F", "KS-770" von den katalytisch
härtbaren oder gehärteten Silikonöle, hergestellt von Shinetsu, und
"KS-720" und "KS-774" von den photohärtbaren oder gehärteten
Silikonöle (ebenfalls hergestellt von Shinetsu) und
Äquivalente davon verwendet werden. Die Zugabemenge jedes dieser
härtbaren oder gehärteten Silikonöle kann vorzugsweise im
Bereich von 0,5 bis 30 Gew.-% liegen, abhängig von dem
Harzmaterial, welches die Bildempfangsschicht bildet.
-
Zumindest ein Teil der Bildempfangsschicht wird mit
einer Lösung oder Dispersion aus irgendeinem der vorangehenden
Trennmitteln in einem geeigneten Lösungsmittel beschichtet,
getrocknet und weiter behandelt, wodurch eine geeignete
Trennschicht darauf entsteht. Eine besonders geeignetes Trennmittel
für die Bildung dieser Art von Trennschicht ist das
obengenannte reaktionshärtbare, das durch Umsetzung eines
aminomodifizierten Silikonöls mit einem epoxidmodifizierten erhältlich
ist. Die Dicke der Trennschicht beträgt 0,01-5 µm,
vorzugsweise 0,05-2 µm.
-
Es ist anzumerken, daß, wenn Silikonöl während der
Bildung der Bildempfangsschicht beigemischt wird, das
Silikonöl
nach dem Beschichten ausblutet und die
Trennmittelschicht durch Härtung selbst nach einem derartigen Ausbluten
gebildet werden kann. Zur Verbesserung der Trennfähigkeit
zwischen der bildübertragbaren Schicht und dem blattähnlichen
Substrat ist es möglich, eine Trennschicht bereitzustellen,
die aus einem wärmehärtbaren Harz, vorzugsweise der
Melaminreihe, besteht und eine bessere Affinität für die
bildübertragbaren Schichtzusammensetzungen aufweist. Für den gleichen
vorstehend genannten Zweck kann jedoch ohne besondere
Aufbringung der Trennschicht eine Schutzschicht angeordnet sein, die
aus Polymethylmethacrylatharz oder Zelluloseacetatpropionat
besteht.
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Zur Bildung der bildübertragbaren Schicht wird eine
Lösung oder Dispersion einer Materialzusammensetzung, die für
den Zweck geeignet ist, auf das blattähnliche Substrat durch
herkömmliches Beschichten oder Bedrucken aufgetragen. In einer
anderen Ausführungsform wird ein separater Film oder eine
Blatt für die bildübertragbare Schicht 302 vorbereitend auf
einer Hilfsträgerblatt oder einem Film bzw. Blatt gebildet und
dann in einem anschließenden Schritt einer Bildübertragung auf
das Substrat unterzogen.
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Die Zwischenschicht besteht entweder aus einem
dämpfenden oder porösen Material. In einigen Fällen kann die
Zwischenschicht zusätzlich als Klebschicht dienen.
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Die Dämpfungsschicht besteht hauptsächlich aus einem
solchen Harz, das einen 100%-Modulwert, wie in JIS-K6031
(Japanischer Industriestandard) definiert, von weniger als 100
kg/cm³ aufweist. Wenn dieser Wert den oben beschriebenen Wert
übersteigt, wird die Steifigkeit viel höher als für die
Zwischenschicht empfohlen ist. Wenn die Schicht mit einem solchen
nachteiligen Harzmaterial gebildet wird, kann keine
ausreichende Adhäsion bzw. Haftung zwischen dem
Wärmebildübertragungsblatt und der Bildempfangsschicht während des
Druckschrittes aufrechterhalten werden. Die untere Grenze des
vorgeschriebenen 100%-Moduls liegt in der Praxis in der
Größenordnung von 0,5 mg/cm².
-
Bevorzugte Harzarten, die für den obigen Zweck
verwendet werden, können wie folgt aufgelistet werden:
-
Polyurethanharz, Polyesterharz, Polybutadienharz,
Polyacrylsäureesterharz, Epoxidharz, Polyamidharz,
kolophoniummodifiziertes Phenolharz, Terpenphenolharz,
Ethylen/Vinylacetat-Copolymerharz und dergleichen.
-
Diese Harze können einzeln oder in Kombination von
zwei oder mehreren Arten verwendet werden. Da diese Harze
ziemlich viskos sind und dazu neigen, Bearbeitungsprobleme zu
verursachen, können anorganische Zusatzstoffe beigemischt
werden, wie zum Beispiel Kieselerde, Alminiumoxid, Ton,
Calziumcarbonat, Substanzen der Amidreihe wie Amidstearat und/oder
dergleichen.
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Die Dämpfungsschicht wird vorzugsweise unter
Verwendung von einem oder mehreren der oben spezifizierten Harze
gebildet, gelegentlich mit der Zugabe eines oder mehrerer
geeigneter Zusatzstoffe, eines Lösungsmittels oder
Verdünnungsmittels, dann zu einem Beschichtungsmittel oder einer
Druckfarbe bereitet, die dann nach einem bekannten Beschichtungs-
oder Bedruckungsverfahren aufgetragen wird, und danach einer
Trocknung unterzogen, um einen Überzug zu erhalten. Die Dicke
des Überzugs sollte zwischen 0,5-50 µm, vorzugsweise etwa
2-20 µm, liegen. Bei einer Dicke von weniger als 0,5 µm ist
der Überzug nicht befähigt, die Oberflächenunebenheiten auf
dem Substrat auszugleichen, und somit für den beabsichtigten
Zweck ungeeignet. Wenn andererseits die Dicke den oben
spezifizierten Maximalwert oder genauer 50 µm übersteigt, wird die
Gesamtdicke der bildübertragbaren Schicht zu groß, so daß
Bearbeitungsschwierigkeiten während der Aufwickel- oder
Auflegeverfahren auftreten können, ohne daß ein weiterer gewünschter
Effekt erzielt wird. Zusätzlich wird in diesem Fall
unvermeidlich ein Abfall der Produktionswirtschaftlichkeit
herbeigeführt.
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Die dadurch erzielbare Verbesserung der starken
Adhäsion zwischen dem Wärmebildübertragungsblatt und der
wärmebildübertragbaren Schicht durch Anbringung der obengenannten
Zwischenschicht kann offensichtlich der geringeren Steifigkeit
der Zwischenschicht an sich zugeschrieben werden, wodurch sie
unter dem Einfluß der Druckanpressung verformt werden kann,
sowie ferner der im allgemeinen verhältnismäßig geringen
Glasübergangstemperatur und Erweichungstemperatur der
obengenannten Harzarten, die zu einer weiteren Verringerung der
Steifigkeit und der Neigung führt, sich bei der Aufnahme von
Wärmeenergie während des Bilddruckschrittes als bei
Raumtemperaturen zu verformen.
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Die poröse Schicht kann im allgemeinen auf die
folgenden vier Weisen 1) bis 4) hergestellt werden.
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1) Eine Emulsion aus Polyurethan oder einem ähnlichen
Harz, Methylmethacrylat-Butadienreihen-Kunstgummilatex wird
durch mechanisches Rühren geschäumt, aufgetragen und auf dem
Blattsubstrat zu einer Schicht getrocknet.
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2) Die Kunstharzemulsion oder der Kunstgummilatex wird
mit einem Schäumungsmittel vermischt und die flüssige Mischung
wird auf dem Substrat aufgetragen und zu einer Schicht
getrocknet.
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3) Vinylchlorid-Plastisol, Polyurethan oder ein
ähnliches Kunstharz oder Kunstgummi der Styrol-Butadienreihe oder
dergleichen wird mit einem Schäumungsmittel vermischt, und die
flüssige Mischung wird auf das Substrat aufgetragen und
erwärmt, um eine geschäumte Schicht darauf zu bilden.
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4) Ein thermoplastisches Harz oder Kunstgummi wird in
einem organischen Lösungsmittel gelöst, um eine Lösung zu
erhalten, und ein Nichtlösungsmittel (einschließlich jenem, das
die wässerige Hauptkomponente enthält) und die letztgenannte
Lösung werden zur Herstellung einer flüssigen Mischung
vermengt, wobei das Nichtlösungsmittel weniger flüchtig ist als
das organische Lösungsmittel und eine beträchtliche
wechselseitige Löslichkeit mit dem Lösungsmittel aufweist, aber
dennoch eine Nichtlöslichkeit mit dem thermoplastischen Harz oder
Kunstgummi besitzt. Die so hergestellte flüssige Mischung wird
dann auf das blattähnliche Substrat aufgetragen und
getrocknet, um eine poröse Membran nach der Mikrokoagulation der
Bestandteile zu erhalten. Die erhaltene mikroporöse Schicht kann
für den obengenannten Zweck verwendet werden.
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Es ist anzumerken, daß die nach einem der
vorangehenden drei Verfahren 1) bis 3) hergestellten Schichten eine
ziemlich große Menge Schaum enthalten, und wenn daher die
Schäumungslösung für die bildübertragbare Schicht
daraufabgeschieden und getrocknet wird, letztere eine sehr rauhe
Oberflächenbeschaffenheit aufweisen kann. Zur Erzielung einer
optimal bildübertragbaren glatten Oberfläche, die zur
Bereitstellung übertragener Bilder mit sehr großer Gleichförmigkeit
befähigt ist, wird besonders die Aufbringung der mikroporösen
Schicht empfohlen, die nach dem Verfahren hergestellt wurde,
das unter dem vorangehenden Punkt 4) beschrieben wurde.
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Als thermoplastisches Harz, das für die Bildung der
obengenannten porösen Schicht geeignet ist, können gesättigter
Polyester, Polyurethan, Vinylchlorid-Vinylacetat -Copolymer,
Zelluloseacetopropionat und dergleichen verwendet werden.
Ferner können als synthetischer Gummi bzw. Kunstgummi, der für
denselben Zweck verwendbar ist, jene der Styrol-Butadienreihe,
der Isoprenreihe, Urethan oder eine ähnliche Reihe verwendet
werden. Ferner können als die organische Lösungsmittel- und
Nichtlösungsmittelflüssigkeit, die zur Bildung der
mikroporösen Schicht verwendet wird, verschiedene bekannte Substanzen
verwendet werden. Im allgemeinen werden jedoch zum Beispiel
Methylethylketon, Alkohol und dergleichen verwendet. Als
Nichtlösungsmittel wird andererseits am häufigsten Wasser
verwendet.
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Die Dicke der in der vorliegenden Erfindung
zweckmäßigen porösen Schicht ist vorzugsweise größer als 3 µm und
insbesondere im Bereich von 5 bis 20 µm. Unter Verwendung einer
porösen Schicht mit einer Dicke von weniger als 3 µm können
die gewünschten Dämpfungs- und Wärmeisolierungseffekte nicht
erzielt werden.
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Wie zuvor in der Beschreibung für die Bildung der
bildübertragbaren Schicht erwähnt wurde, kann die
Zwischenschicht in einigen Fällen gleichzeitig als Haftschicht dienen.
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Diese Art von Zwischenschicht(en) kann an einer oder
beiden Oberflächen des thermisch bildübertragbaren Blatts
angeordnet sein.
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In der Praxis kann sich jedoch eine elektrostatische
Ladung in dem Material des thermisch bildübertragbaren Blatts
während des Verarbeitungsschrittes oder während des
Durchlaufens durch den Drucker akkumulieren. Als Gegenmaßnahme kann
ein passendes antistatisches Mittel an einer Oberfläche der
bildübertragbaren Schicht oder an der Unterseite des thermisch
bildübertragbaren Blatts angeordnet werden, oder es kann in
dem Material der bildübertragbaren Schicht eingeschlossen
sein. Als antistatisches Mittel kann in diesem Sinne
vorzugsweise ein grenzflächenaktives Mittel wie ein
Kationenaustauschmittel (zum Beispiel ein quaternäres Ammoniumsalz,
Polyamidderivate und dergleichen) verwendet werden. Ferner kann
ein grenzflächenaktives Mittel der Anionenaustauschart wie
Alkylsulfonat verwendet werden. Andererseits werden
amphoterische ionenartige grenzflächenaktive Mittel oder sogar
nichtionische grenzflächenaktive Mittel für denselben Zweck
verwendet.
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Andererseits können die antistatischen Mittel auf die
Oberfläche der Bildempfangsschicht durch Rasterwalzenauftrag,
Streichauftrag oder ein ähnliches Verfahren aufgetragen
werden, oder in einer anderen Ausführungsform können diese Mittel
mit dem Harzmaterial verknetet und dann einer Übertragung auf
die Oberfläche während der Überzugsbildung und des
Trocknungsschrittes zur Herstellung und Erzeugung der bildübertragbaren
Schicht unterzogen werden. Als antistatische Mittel, die mit
dem Harzmaterial der bildübertragbaren Schicht vermischt
werden, können kationenartige Acrylpolymere verwendet werden.
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Die Schutzschicht wird gemeinsam mit der Schicht, auf
welche Bilder übertragen wurden, von dem blattähnlichen
Substrat abgezogen und dann in einem umgedrehten, umgekehrten
Zustand auf irgendeinen gewünschten dekorativen Gegenstand
geklebt, wodurch die Schutzschicht in die oberste Position
gelangt, um die Abriebbeständigkeit, Lichtbeständigkeit und
chemische Beständigkeit der bildtragenden Schicht zu verbessern.
Als Material, das zur Bildung der Schutzschicht geeignet ist,
können zum Beispiel Alkydharz, phenolmodifiziertes Alkydharz,
Aminoalkydharz, Phenolharz, Harnstoffharz, Melaminharz,
Silikonharz,
duroplastisches Acrylharz, duroplastisches
Polyurethanharz und ähnliches duroplastisches Harz oder bei
Normaltemperatur härtendes Harz verwendet werden sowie ferner UV-
härtbares Harz, Elektronenstrahl-härtbares Harz und ähnliche
durch aktivierenden Energiefluß härtbare Harze oder
thermoplastische Harze wie Polyester-, Polyurethan-,
Polyvinylacetatharz, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharz, Polyolefinharz,
Acrylharz und dergleichen.
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Die Herstellung und Verwendung einer Schutzschicht,
die eines oder mehrere der obengenannten Harze umfaßt, erfolgt
derart, daß das Harzmaterial in einem, den Erfordernissen
entsprechend richtig gewählten Lösungsmittel gelöst wird, so daß
je nach Fall eine Überzugsflüssigkeit oder -farbe erhalten
wird, die zwischen der Trennschicht und der bildübertragbaren
Schicht angeordnet wird. Ihre Dicke beträgt im allgemeinen 0,5
bis 20 µm. Es ist auch möglich, die Schutzschicht unter
Verwendung eines Harzfilmes zu bilden der aus Polyester-, Acryl-,
Acrylpolyol-, Polyvinylchlorid-, Olefinharz oder einem
ähnlichen Harz besteht. Es ist ferner möglich, vorteilhaft ein UV-
Strahlenabsorptionsmittel und/oder einen Photostabilisator dem
Material der Schutzschicht vorteilhafterweise beizumischen.
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Die auf die vorangehende Weise hergestellten und
gebildeten Schutzschichten werden somit mit dem blattähnlichen
Substrat oder der Trennschicht nicht integriert hergestellt
und daher ist der Ablösungsvorgang des blattähnlichen
Substrates nach Ausführung der Bildübertragung sehr einfach und
leicht.
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Es wird ferner empfohlen, wenn erforderlich, an der
Unterseite des blattähnlichen Substrates, dessen Oberfläche
natürlich der bildübertragbaren Schichtseite gegenüberliegt,
eine Gleitschicht bereitzustellen, so daß die Reibung, die
während des Durchlaufens durch den Drucker zwischen dem
bildübertragbaren Blatt und dem Zuführrollenpapier oder dem
Trägerband entsteht, richtig eingestellt wird und die
Durchlaufleistung des wärmebildübertragbaren Blatt in dem Drucker
verbessert wird.
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Die Gleitschicht kann durch Zugabe eines organischen
Pulvers wie Polyethylenwachs-Fluorharzpulver oder eines
anorganischen Pulvers wie Talk, abhängig von den Anforderungen, zu
einem Harz wie Polymethylmethacrylatharz,
Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, Vinylchlorid-Copolymer,
Zelluloseacetatbutylat, Zelluloseacetatpropionat, Styrol-Acrylreihen- oder
ähnliche Harze und Verkneten der erhaltenen Mischung zur
Herstellung einer Zusammensetzung, Auftragen dieser
Zusammensetzung als Überzug auf das Blattsubstrat entweder direkt oder
nach Anwendung einer geeigneten Grundierbehandlung, und
Trocknen der so aufgetragenen Beschichtung hergestellt werden. Eine
geeignete Menge der Gleitschicht ist 0,5 bis 5 g/m² nach dem
Trocknen.
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In den in Fig. 22, 23 und 24 gezeigten
Ausführungsformen ist zu beachten, daß als Haftmittel, das in der etwas
schwachen oder schwachen Haftschicht zu verwenden ist, alle
allgemein verwendeten Klebstoffe für Klebebänder und
-verschlüsse benutzt werden können. Bevorzugte Beispiele sind
Polyisoprengummi, Polyisobutylgummi, Styrolbutadiengummi,
Butadienacrylonitrilgummi und ähnliche Harze der Gummireihe,
(Meth)acrylsäureesterreihen-Harze, Polyvinyletherreihen-Harze,
Polyvinylacetatreihen-Harze,
Vinylchloridacetat-Copolymerreihen-Harze, Polystyrolreihen-Harze, Polyesterreihen-Harze,
Polyamidreihen-Harze, polychlorierte Olefinreihen-Harze und
Polyvinylbutyrolreihen-Harze. Zu dem zweckdienlich gewählten
Haftstoff kann eine passende Menge eines Mittels zur
Verbesserung der Haftfähigkeit zugegeben werden, wie Kolophonium,
Dammarharz, polymerisiertes Kolophonium, teilweise hydriertes
Kolophonium, Esterkolophonium, Polyterpenreihen-Harze,
terpenmodifizierte Substanzen, Harze auf Petroleumbasis,
Cyclopentadienreihen-Harze, Phenolharze, Styrolharze, Xylolharze und
Cumaron-Inden-Harz. Wenn erforderlich, kann der Mischung ferner
ein Weichmacher, Füllmittel, Alterungsschutzmittel oder eines
oder mehrere ähnlicher herkömmlicher Mittel zugegeben werden.
Als Material zur Bildung der obengenannten etwas schwachen
oder schwachen Haftschicht kann ein emulsionsartiger
Haftstoff, vorzugsweise der Acrylsäureesterreihe verwendet werden.
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Hinsichtlich der Trennfunktion nach einer langen
Aufbewahrungsdauer sind besonders die emulsionsartigen Haftmittel
empfehlenswert. Diese Haftmittel sind im Handel leicht
erhältlich.
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Wenn erforderlich, werden diesen Haftmitteln ein oder
mehrere passende organische Lösungsmittel zur Einstellung der
Viskosität zugegeben und dann durch Walzenauftrag,
Schmelzbeschichtung, Rakelauftrag, Rasterwalzenauftrag oder eine
ähnliche herkömmliche Technik auf die Oberfläche des blattähnlichen
Substrates, der Bildempfangsschicht oder Schutzschicht
aufgetragen, so daß eine Haftmittelschicht darauf gebildet wird.
Die so gebildete Haftschicht weist vorzugsweise eine Dicke von
1-50 µm auf, obwohl dies keine Einschränkung darstellt.
Darstellung bzw. Erzeugung der Bilder
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Nachfolgend wird das erfindungsgemäße
Dekorationsverfahren ausführlich beschrieben. Die Verwendung des
erfindungsgemäßen bildübertragbaren Blatts stellt ein wichtiges Merkmal
dar.
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In Fig. 20 und 21 werden zunächst die grundlegenden
Durchführungsverfahren beschrieben.
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Die in Fig. 20 gezeigte Ausführungsform ist ein
Ergebnis der Verwendung des in Fig. 13 gezeigten bildübertragbaren
Blatts. Zunächst wird ein bekanntes Übertragungsblatt 320 auf
das bildübertragbare Blatt 310 in einer überlappenden Weise
aufgelegt, so daß die farbstofftragende Schicht 321 der
Bildempfangsschicht 302 des Bildübertragungsblatts 320
gegenüberliegt, und dann wird in Übereinstimmung mit Bildsignalen die
an einen Thermokopf, nicht gezeigt, geliefert werden, von der
Seite des bildübertragbaren Blatts 310 oder vorzugsweise von
der Seite des Bildübertragungsblatts 320 Wärmeenergie
ausgeübt, wie schematisch durch eine Mehrzahl von Pfeilen
dargestellt ist, wodurch die gewünschten Bilder wie bei 307 auf der
Bildempfangsschicht 302 gebildet werden. Danach wird die
Bildempfangsschicht 302, in welcher die gewünschten Bilder 307
gebildet sind, von dem blattähnlichen Substrat 301 abgezogen und
auf das dekorative Produkt 306 geklebt. In einer anderen
Ausführungsform werden beide Blätter 302, 301 auf das Produkt 306
geklebt, ohne zuvor abgezogen zu werden. Im letzteren Fall
kann der Ablösungsschritt nach der Ausführung des
Anheftungsschrittes durchgeführt werden. In dem erstgenannten Fall und
in einem Fall, in dem die Haftmittelschicht 306 vorbereitend
zwischen der Bildempfangsschicht 302 und dem blattähnlichen
Substrat 301 wie zuvor beschrieben bereitgestellt wurde, wird
das Anheften so ausgeführt, daß die Haftschicht 306 in
gegenüberliegenden Kontakt mit dem Produkt 330 gehalten wird, und
dann wird der Anheftungsvorgang durch Ausübung von Wärme und
Druck oder Licht und Druck, abhängig von der Art und Struktur
der Schicht 306, ausgeführt. Auf diese Weise wird die
Dekoration gemäß der vorliegenden Erfindung als eine bevorzugte
Methode davon fertiggestellt.
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Wenn andererseits keine Haftschicht vorbereitend
bereitgestellt wurde, kann entweder die Oberfläche des Produktes
330 oder der abgezogenen Bildempfangsschicht 302 mit dem
Klebemittel beschichtet werden und die letztgenannte Schicht 302
als solche oder andernfalls in einem von oben nach unten
umgekehrten Zustand auf das Produkt 330 geheftet werden (siehe
Fig. 21).
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Da die Bildempfangsschicht 302 im allgemeinen aus
einem solchen thermoplastischen Harzmaterial besteht das mit
einem thermisch übertragbaren Farbstoff gefärbt werden kann,
kann sie thermisch und schmelzend an aus Kunstharz gemachte
Formlinge, Kleidungsstucke oder Metalle selbst bei vorhandener
Klebschicht, wenn erforderlich, angeheftet werden.
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In diesem Fall wird die bildtragende Schicht 302,
deren Bild auf die zuvor beschriebene Weise gebildet wurde,
durch die Klebemittelschicht 306 wie in Fig. 25 gezeigt
aufgeklebt, während das blattähnliche Substrat 301 auf der
Oberfläche der Bildempfangsschicht 302 gehalten wird.
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Eine Modifikation der zuletzt genannten
Ausführungsform ist in Fig. 26 gezeigt. In diesem Fall wird das
blattähnliche Substrat 301 auf der Oberfläche des Produkts 330
gebildet und die Bildempfangsschicht 302 wird als äußerste Schicht
gebildet. Ferner können in diesem Fall das blattähnliche
Substrat 301 und das Produkt 330 miteinander, und durch eine
geeignete Klebemittelschicht, Haftschicht oder ein durch Wärme
versiegelbares Blatt oder dergleichen verbunden werden.
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Als transparenter Film, der als blattähnliches
Substrat verwendbar ist, muß er in einem solchen Grad transparent
sein, daß er die Bilder, die in der Bildempfangsschicht
gebildet sind, nicht verdeckt bzw. verbirgt, und zusätzlich muß er
verbesserte Oberflächeneigenschaften wie zum Beispiel
Abriebbeständigkeit besitzen. Zum Beispiel können Polyolefin,
Polyvinylchlorid, Polyethylenterephthalat, Polystyrol,
Polymethacrylat, Polycarbonat und ähnliche aus Kunstharz
bestehende Filme bei verschiedenen Oberflächenbedingungen verwendet
werden. Wenn diese transparenten Filme zu dick sind, werden
die Bilder erhaben und die Gleichförmigkeit kann verloren
gehen, wenn sie auf entsprechende zu verzierende Produkte
geklebt werden. Die Filmdicke liegt daher vorzugsweise in der
Größenordnung von 0,5 bis 50 µm.
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Im Fall einer weiteren erfindungsgemäßen
Ausführungsform wird die Bildempfangsschicht des bildübertragbaren
Blatts, die jedoch mit den erforderlichen Bildern gebildet
wurde, einer Bildübertragungsbehandlung auf ein
bildübertragbares Zwischensubstrat unterzogen, welches letztgenannte dann
einer Bildrückübertragung mit den Bildern unterzogen wird, und
die so rückübertragenen Bilder werden neuerlich auf die
Oberfläche des zu verzierenden Produktes übertragen. Nachfolgend
wird diese Bildübertragungsmethode ausführlich beschrieben.
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Die Ausführungsformen, die in Fig. 27, 28 und 29
gezeigt sind, stellen ein solches Verfahren zur Durchführung des
Bildübertragungsvorganges über das
Bildübertragungszwischenblatt 510. Zunächst wird, wie in Fig. 27 gezeigt, ein
thermisches Bildübertragungsblatt 320 mit einer thermisch
übertragbaren Farbstoffschicht 321 auf ein Bildübertragungsblatt 510
gelegt, die in dieser Phase noch nicht mit Bildern 307
versehen ist und somit aus einem wärmebildübertragbaren Blatt
besteht, so daß die Farbstoffschicht 321 oder genauer die
Trennschicht 322 der Bildempfangsschicht dem vorangehenden Blatt
510 gegenüberliegt. In einem solchen Fall jedoch, bei dem die
Wärmeenergie in Übereinstimmung mit Bilddarstellungssignalen,
die von dem Thermokopf, nicht gezeigt, ausgegeben werden, und
tatsächlich vorzugsweise von der Seite des Blatts 320, wie
durch eine Mehrzahl von doppelten Pfeilen angezeigt ist, zur
thermischen Darstellung der gewünschten Bilder (positiven
Bilder) wie bei 307 in der Bildempfangsschicht 302, geliefert
wird, ist es besonders empfehlenswert, eine Haftschicht 402
zwischen der Schicht 302 und dem blattähnlichen Substrat 301
bereitzustellen.
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Dann werden unter Verwendung des
Bildübertragungsblatts 510, auf welchem die positiven Bilder 307 gebildet
sind, die Bilder der Schicht 302 auf ein separates
Zwischensubstrat 501, das jedoch mit einer Schutzfilmschicht 305
versehen ist, übertragen, wie in Fig. 28 gezeigt ist, und somit
wird die Übertragung im Prinzip von der vorangehenden Schicht
302 auf die letztgenannte und tatsächlich mit den entsprechend
umkehrten Bildern durchgeführt, die der Einfachheit wegen mit
demselben Bezugszeichen bezeichnet sind. In diesem Fall wird
bevorzugt, die Haftschicht 402 des Bildübertragungsblatts 510
gemeinsam mit der Bildempfangsschicht 302 dem
Bildübertragungsvorgang zu unterziehen. Ferner ist es hinsichtlich des
Bildübertragungszwischensubstrats 501 empfehlenswert, die
Schutzfilmschicht 305, wie gezeigt, über eine schwachhaftende
Schicht 402' anzuordnen. Das so gebildete
Bildübertragungszwischenblatt 610 stellt im allgemeinen das bildübertragbare
Blatt dar.
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Fig. 29 zeigt den Übertragungsschritt der
Bildempfangsschicht 302, die nun die positiven Bilder 307 trägt, auf
den zu verzierenden Gegenstand 330 und unter Verwendung des
zuvor beschriebenen Bildübertragungszwischenblatts 610.
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Insbesondere wird das Bildübertragungszwischenblatt
610 derart auf den Gegenstand 330 gelegt, daß die Haftschicht
402 des erstgenannten der Oberfläche des Gegenstandes 330
gegenüberliegt und zusammengepreßt. Dann wird das
Zwischenübertragungssubstrat 501 gemeinsam mit der schwachhaftenden
Schicht 402' von dem Rest der so zusammengepreßten Anordnung
abgezogen, wobei die nun bildtragende Schicht 302, die mit den
positiven Bildern 307 versehen ist und mit der Schutzfilmschicht
305
bedeckt ist, dadurch im übertragenen Zustand auf
dem Produkt 330 bleibt. Wenn keine Schutzfilmschicht 305 auf
dem bildübertragbaren Zwischenblatt 610 vorgesehen ist, bleibt
die Schicht 302 in einem exponierten Zustand. Daher kann, wenn
erforderlich, eine Überzugsschicht auf der nun bildtragenden
Schicht 302 bereitgestellt werden.
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Das zuvor beschriebene Verfahren, worin das
bildübertragbare Zwischenblatt verwendet wird, kann mit der
Vorrichtung, die schematisch in Fig. 1E gezeigt ist, durchgeführt
werden.
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In dieser Vorrichtung ist insbesondere ein
Trägersystem bereitgestellt, das eine Reihe von Walzen 411, 412, 413
und 414 zur Beförderung des Zwischenübertragungssubstrates
(des Blatts) umfaßt, die zusätzlich zu der in Fig. 1B
gezeigten Vorrichtung angeordnet sind. Genauer wird das Substrat von
der Zuführwalze 414 abgezogen, durch die aufeinanderfolgenden
Walzen 413, 412 weiterbefördert und auf eines der Produkte 420
rückübertragen. Andere Vorgänge sind die gleichen wie die
zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 1B beschriebenen. Ferner kann in
dem Fall von Fig. 1E das Endprodukt die Form eines
rollenähnlichen Substrates aufweisen, das über das Zwischensubstrat
einem Bildübertragungsvorgang unterzogen wird, wobei seine
bildtragende, bildübertragbare Schicht übertragen wird und später
richtig ausgestanzt wird. In einer anderen Ausführungsform
kann es nach der Walze 122 Stanzvorgängen unterzogen werden.
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Wie vorstehend beschrieben, wird das bevorzugte
Verfahren zur Darstellung der gewünschten Bilder auf dem
bildübertragbaren Blatt unter Verwendung eines
Wärmebildübertragungsblatt ausgeführt, das ein blattähnliches Substrat mit
einer Schicht umfaßt, die einen thermisch übertragbaren
Farbstoff (verdampfenden Farbstoff) enthält. Das
Wärmebildübertragungsblatt, das in diesem Verfahren verwendet werden kann, ist
an sich bekannt. Es kann nahezu jede Art dieser bekannten
Blätter bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung
verwendbar sein. Es ist anzumerken, daß unter Anwendung des
vorangehenden Bildübertragungsverfahren einfarbige oder
Vollfarben-Bilder
auf einfache Weise den Erfordernissen entsprechend
hergestellt werden können.
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Es ist ferner anzumerken, daß Einzelheiten eines
solchen wärmebildübertragbaren Blatts leicht unter Bezugnahme auf
unsere U.S. Patentanmeldung S.N. 833039 verstanden werden
können. Hinsichtlich des wärmebildübertragbaren Blatts, das in
der vorliegenden Erfindung verwendbar ist, kann der Überzug
des Blatts (der Überzugsfilm) ein Trennmittel enthalten. Wenn
diese Maßnahme ergriffen wird, benötigt die
Bildempfangsschicht des bildübertragbaren Blatts oder deren Oberfläche,
die der sublimativen Bildübertragung unterzogen wird, keine
gesonderte Trennmittelschicht, und die Haftfähigkeit zwischen
der Bildempfangsschicht und der Oberfläche des zu verzierenden
Gegenstandes kann nach Ausführung der sublimativen
Bildübertragung und Bilddarstellung an der Bildempfangsschicht und
deren haftender Befestigung an dem Gegenstand noch weiter
verbessert werden. Als Trennmittel, das in der Überzugsschicht
des wärmebildübertragbaren Blatts (dem Überzugsfilm) enthalten
ist, können wahlweise Silikonöl, Silikonharz, Phosphorester
oder ähnliche grenzflächenaktive Mittel und/oder Chelatbildern
und ähnliche Mittel verwendet werden. Diese Mittel sickern
nach dem Vermischen von der Innenseite zu der äußeren
Oberfläche des Überzugs, wodurch eine bessere Trenneigenschaft
erzielt wird. Es wird jedoch bevorzugt, die Art und Eigenschaft
des für diesen Zweck verwendeten Trennmittels richtig zu
wählen, die derart sein soll, daß das Mittel während des
Sublimationsbildübertragungsschrittes nicht auf die
Bildempfangsschicht des bildübertragbaren Blatts wandern kann. Die
Zugabemenge des Trennmittels kann vorzugsweise 3-25 Gewichtsteile
betragen, basierend auf der Gesamtmenge des Harzes und des
Überzugs, welche die Überzugsschicht bilden und als 100
Gewichtsprozent angenommen werden.
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In der Praxis wird jede Art von allgemein bekannten
Wärmeübertragungsblätter auf das Wärmebildübertragungsblatt
gelegt, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, und
dann die erforderliche Wärmeenergie von 5-100 m J/mm² unter
Verwendung einer allgemein bekannten Wärmeübertragungseinheit
angelegt, wie zum Beispiel des "Video-Printer: VY-100",
hergestellt und vertrieben von Hitachi Seisakusho, Tokio, oder
eines äquivalenten Gerätes, um die erforderlichen Bilder auf der
Bildempfangsschicht des Bildübertragungsblatts wie zuvor
beschrieben zu erzeugen bzw. darzustellen.
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Der Ablösungsvorgang zur Entfernung der
Bildempfangsschicht, die auf die zuvor beschriebene Weise mit den
erforderlichen Bildern versehen wurde, kann auf sehr einfache Weise
ausgeführt werden, so daß sie als dünner Film erhalten wird,
auf dem sich die Bilder befinden. Wenn der so abgezogene Film,
der die Bilder trägt, zuvor mit einer Haftschicht versehen
wurde, die aus einem geeigneten Klebemittel, auf das Bezug
genommen wurde, an der gegenüberliegenden Seite der
bildtragenden Seite ausgestattet wurde, kann der abgezogene Film als
solcher auf den zu verzierenden Gegenstand geheftet werden.
Natürlich kann dieser Anheftungsvorgang den Erfordernissen
entsprechend nur teilweise und lokal auf einem ausgewählten
Teil der gesamten Oberfläche des Gegenstandes oder auf dem
gesamten Bereich ausgeführt werden. Wenn im Gegensatz dazu der
abgezogene Film zuvor ohne Haftschicht ausgebildet wurde, kann
der Film gelegentlich einer Wärmeschmelzung auf die Oberfläche
des Gegenstandes unterzogen werden, wenn die physikalischen
Eigenschaften oder die Materialart für eine solche Art des
Wärmeschmelzens geeignet ist. In einer anderen Ausführungsform
kann auch ein passend ausgewähltes Haftmittel vorbereitend auf
die Oberfläche des Filmes oder Gegenstandes aufgetragen und
dann der Anheftungsvorgang ausgeführt werden.
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Wenn die Bildempfangsschicht vorbereitend mit einer
Trennschicht bereitgestellt wurde, auf die Bezug genommen
wurde, kann letztgenannte teilweise oder zur Gänze durch einen
Schleif- oder Reibvorgang nach der Ausführung des
Sublimationsübertragungsverfahrens entfernt werden, um ein Auftreten
nachteiliger Effekte durch die Gegenwart der Trennschicht beim
Ankleben der bildtragenden Schicht an den zu verzierenden
Gegenstand zu vermeiden.
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Wenn das bildübertragbare Blatt mit einer
Schutzschicht ausgestattet ist und letztgenannte aus einem
Kunstharzfilm
besteht, kann dieser Film vorzugsweise in Stücke
geschnitten oder einer Stanzung unterworfen werden.
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Fig. 32 zeigt aufeinanderfolgende Stanzschritte im
Querschnitt, die für den obengenannte Zweck dienen. In diesem
Fall, wie in Fig. 32 bei (a) gezeigt, wird nur die
Bildempfangsschicht 305 des bildübertragbaren Blatts 310, das durch
den vorangehenden Bildübertragungsschritt mit Bildern versehen
wurde, mit einer Schneidevorrichtung 801 gestanzt. Danach
werden, wie in Fig. 32 bei (b) gezeigt, ein Paar von Heißstempeln
132', 133' zur Ausführung eines Preßvorganges unter Wärme von
gegenüberliegenden Seiten verwendet, wodurch das dekorative
Produkt 330 zu einem Endprodukt verarbeitet wird, auf dem sich
eine fest angeordnete Bildempfangsschicht und Schutzschicht
befindet, wie in Fig. 32 bei (c) gezeigt.
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Ferner, wenn erforderlich, wird der bildtragende Film
nach dem Ablösungsvorgang in seiner Position von oben nach
unten umgekehrt, und dann wird der Film auf das zu verzierende
Produkt in einem solchen Zustand geklebt, daß die bildtragende
Oberfläche des Filmes der zu dekorierenden Oberfläche des
Produktes direkt gegenüberliegt. In diesem Fall wird jedoch eher
bevorzugt, daß vor dem vorbereitenden Abziehen der
Bildempfangsschicht das bildtragende übertragbare Blatt vorzugsweise
unter Verwendung eines Klebemittels derart auf die Oberfläche
des zu dekorierenden Produktes geheftet wird, daß die
bildtragende Schicht der Oberfläche des Produktes direkt
gegenüberliegt, und schließlich wird das blattähnliche Substrat
abgezogen, so daß die bildtragende Oberfläche auf der Oberfläche des
Produktes verbleibt.
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Wenn, wie zuvor beschrieben, die Bilder einmal
umgekehrt und dann auf den zu verzierenden Gegenstand geheftet
werden, wird bei den zu erzeugenden Bildern vorzugsweise das
Original in seinem Modus zu einem umgekehrten Modus
(spiegelbildähnliches Verhältnis) umgekehrt.
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Es ist ferner möglich, daß die Übertragung und
Anheftung der bildtragenden Schicht über ein getrenntes
Schmelzblatt ausgeführt wird.
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In Fig. 30 wird die Verwendung eines solchen
Schmelzblatts 701 für den Bildrückübertragungsvorgang der
bildtragenden Schicht 302, die bereits mit den erforderlichen Bildern
307 jedoch im umgekehrten Modus versehen wurde, auf ein
Produkt gezeigt.
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Insbesondere wird das bildübertragbare Blatt 310 auf
das zu verzierende Produkt 330 derart aufgelegt, daß die
Bildempfangsschicht 302, welche die erforderlichen Bilder 307
trägt, über ein Schmelzblatt 701 der Oberfläche des Produktes
gegenüberliegt, und dann werden diese drei Komponenten
zusammengepreßt. Ferner wird das blattähnliche Substrat 301
gemeinsam mit der Trennschicht 303' abgezogen, wodurch die
Bildempfangsschicht 302, auf der nun positive Bilder 307 gebildet
sind und welche die letztgenannte schützt, auf das Produkt 330
übertragen wird. In diesem Fall ist ersichtlich, daß bei
diesem Übertragungsvorgang kein Bedarf besteht, im voraus eine
Haftschicht auf der Oberfläche der Bildempfangsschicht 302
und/oder auf der Oberfläche des Produktes 330 zu bilden, und
ferner daß eine direkte Wärmeschmelzung auf die Oberfläche des
Produktes 330, das aus Kunstharz, textilem Gewebe, Metall oder
ähnlichen üblichen Materialien bestehen kann, mittels einer
wärmeschmelzbaren oder wärmeversiegelbaren Blatt stattfindet.
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Wenn die Schutzschicht 305 aus Kunstharz besteht,
können ähnliche Zusammensetzungstechniken wie zuvor beschrieben
verwendet werden, wobei eine Trennschicht 303' durch eine
schwachhaftende Schicht 402' ersetzt wird.
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Als wärmeschmelzbares oder wärmeversiegelbares, in der
vorliegenden Erfindung verwendbares Blatt wie bei 701 kann
dieses aus dem einen oder anderen Material bestehen, das zum
Haften unter Wärme, Druck oder beiden befähigt ist, wobei
insbesondere jene geeignet sind, die bei Erwärmung für das
Anhaften erweicht werden. Beim Erweichen füllen diese bei Wärme
haftenden Materialien in Form von Blättern die Poren, Maschen
oder Nähte des Produktmaterials, das vorzugsweise aus
Textilien, Geweben oder Vliesstoffen, Strickwaren, Papieren mit
rauher Oberfläche oder vernetzten Materialien besteht, aus,
wodurch die Oberfläche des Produktes sehr glatt wird und die
Bildempfangsschicht 302 für die gewünschte problemlose
Bildrückübertragung gut aufnehmen kann, was technisch eine
Verbesserung bewirkt.
-
Wenn im Gegensatz dazu solche wärmeschmelzbaren oder
wärmehaftbaren Blattmaterialien, die "Wärmebindungsblätter"
genannt werden können, wie bei 701 nicht verwendet werden, ist
es besonders schwierig, den Bildrückübertragungsvorgang auf
eine bestimmte Art von Gegenständen, wie Gegenstände mit
rauher Oberfläche oder grobvernetzte Stoffe oder dergleichen
durchzuführen. Selbst wenn der Rückübertragungsvorgang
ausgeführt werden kann, könnten wegen der sehr geringen Dicke der
Bildempfangsschicht 302 die erhaltenen Bilder verschwommen und
der Klebstoff nicht ausreichend sein, woraus sich technische
und wirtschaftliche Schwierigkeiten ergeben.
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Als wärmeschmelzbares Blatt 701, das in der oben
beschriebene Weise verwendet wird, können Ethylen/Vinylacetat-
Copolymer, Nyloncopolymer, Epoxid/Phenol-Copolymer,
Epoxid/Vinyl-Copolymer, Acrylharz, Polyesterharz oder
Polyolefinharz und ähnliche thermoplastische Harze (wärmeempfindliche
Haftmittel), die zu Blättern oder Filme geformt werden,
verwendet werden. Diese Materialien müssen bei ungefähr
100-250ºC erweicht werden, um viskose haftende Eigenschaften
aufzuweisen. Diese Materialien sind bei Verwendung zum Haften
sowohl an dem mit dem Bild versehenen Produkt 330 als auch auf
der bildtragenden Schicht 302 befähigt.
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Diese Wärmebindungsblätter 701 weisen im allgemeinen
eine Dicke von 1-200 µm auf. Wenn die Oberfläche des zu
verzierenden Produktes 330 verhältnismäßig glatt ist, kann das
ausgewählte Blatt eine verhältnismäßig geringe Dicke besitzen,
während im Gegensatz dazu, wenn die Oberfläche des dekorativen
Produktes 330 sehr rauh ist, wie im Falle von textilen
Geweben, Vliesstoffen, vernetzten Stoffen oder dergleichen, die
Verwendung von dickeren Wärmebindungsblättern eher
empfehlenswert ist.
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Wie zuvor beschrieben, ist die Verwendung von
Wärmebindungsblättern besonders bei der dekorativen Bildübertragung
auf Produkte mit rauher Oberfläche empfehlenswert, wie jene
von rauhen Stoffen, Geweben oder Vliesstoffen, gestrickten
Kleidungsstücken, vernetzten oder dergleichen, wodurch trotz
der vernetzten oder stark gewellten Oberflächenbedingungen der
zu verzierenden Gegenstände eine Bildübertragung mit besserer
Qualität ausgeführt wird.
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Ferner wird in der vorliegenden Erfindung während des
Aufklebens der Bildempfangsschicht, auf welcher bereits die
erforderlichen Bilder geformt wurden, auf den Gegenstand oder
das Produkt vorzugsweise ein zusätzlicher Verarbeitungsschritt
eingeführt, um eine gelegentliche Störung in dem vorangehenden
Anhaftungsschritt zu vermeiden, indem nach der Beendigung des
Sublimationsbildübertragungsschrittes ein Teil der oder die
gesamte Trennschicht abgerieben oder abgeschliffen wird, die
auf der Oberfläche der nun bildtragenden Schicht
bereitgestellt ist.
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Ferner muß in einem solchen Fall, bei dem das
bildübertragbare Blatt mit einer Schutzschicht ausgestattet ist,
die aus einem Kunstharzfilm besteht, letztgenannte im voraus
einem Stanzungs- oder ähnlichen Schneidschritt unterzogen
werden, um den Film in Stücke von gewünschter Größe zu schneiden.
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Fig. 32 zeigt ein solches Stanz- (Halbschnitt-)
Verfahren in einem schematischen Querschnitt. In diesem Fall
werden zunächst, wie bei (a) von Fig. 32 gezeigt, die
Bildempfangsschicht 303 eines bildübertragbaren Blatts 310, auf das
nun die erforderlichen Bilder durch einen sublimativen
Bildübertragungsschritt gebildet sind, und die Schutzschicht 305
einem Stanzverfahren durch eine Schneidvorrichtung 801
unterzogen, um eine gewünschte Form zu bilden. Und danach wird das
ausgeschnittene Stück, wie bei (b) in Fig. 32 gezeigt, einem
Preßschritt unter Wärme mit einem Paar von Heißstempeln 132',
133' unterzogen, um ein dekoratives Endprodukt zu erhalten,
wie bei (c) in Fig. 32 gezeigt, das aus einem zu verzierenden
Produkt 330 besteht, das jedoch mit der bildübertragenden
Schicht 302 und der Schutzschicht 305 integriert und gemeinsam
verbunden ist.
Produktanwendungen
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Die Produkte, auf welche das erfindungsgemäße
Verfahren zu Dekorationszwecken anwendbar ist, sind nicht auf eine
für besondere Umstände verwendete Art, Form und Eigenschaft
von Materialien beschränkt. Bevorzugte Beispiele der
verwendbaren Produkte können folgende sein: Kartons, Gefäße oder
Verpackungen, Säcke, Kassettenhüllen, Kassettenhälften, flexible
Hüllen, Papierverpackungen und -umschläge, Aktienzertifikate,
Privat- und Bankschecks, Wechsel, Wertpapiere, Zertifikate,
Notifikationen, Parktickets, Reisetickets, Wettscheine,
Steuermarken, Briefmarken, Eintrittskarten, Wertpapiere und
Dokumente, Bankautomatenkarten, Kreditkarten, orange Karten
("orange cards"), Telephonkarten, Mitgliedskarten, Grußkarten,
Postkarten, Namenskarten, Führerscheine, Ausweiskarten,
optische Karten und ähnliche verschiedene Karten, Geschäftskarten
und -dokumente, Briefumschläge, Etiketten, OHP-Blätter,
Diafilme, Lesezeichen, Kalender, Poster, Broschüren,
Speisekarten, Reisepässe, POP-Waren und -artikel, Tabletts, Anzeigen,
Namensschilder, Tastaturen, Kosmetika, persönliche
Schmuckgegenstände (Uhren, Feuerzeuge), Schreibwaren,
Konstruktionsmaterialien, Radioempfangsgeräte, Fernsehgeräte, Lautsprecher,
Tischrechner, Autoarmaturen, Embleme, Schlüssel,
Kleidungsstücke, Gebrauchsgegenstände, Schuhwerk, Geräte, OA-
Instrumente, Musterbücher, Karten im allgemeinen, Alben,
computergraphische und/oder medizinische graphische Ausdrucke und
dergleichen, wobei die Materialarten, Größen und Konfigurationen
für den Zweck der Erfindung unerheblich sind.
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Die obengenannten Waren und Instrumente können vor der
Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit Druckbildern
oder anderen Bildern versehen werden. Oder die Waren und
Instrumente werden im Gegensatz dazu mit den erforderlichen
Bildern in Übereinstimmung mit dem vorliegenden Verfahren
ausgestattet, und dann können zusätzliche Bilder durch
herkömmlichen Druck oder ein ähnliches Verfahren gebildet werden.
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Wenn die Erfindung zum Beispiel bei einem
kartenartigen Zwischenprodukt angewendet wird, ist es möglich, die
Bilddarstellungsmittel der vorliegenden Erfindung mit
herkömmlichen
Aufzeichnungsmitteln zu kombinieren. Als letztere kann
die magnetische Aufzeichnung unter Verwendung einer
magnetischen Materialschicht; die optische Aufzeichnung unter
Verwendung einer optischen Materialschicht, die vorzugsweise aus
einer Membran besteht, die ein Metall mit niederem Schmelzpunkt
aufweist; das Anbringen eines Hologramms; die Prägung von
Zeichen und Zahlen; das Anbringen einer Porträtphotographie; die
Gravur eines Gesichts oder dergleichen; Unterschriften; die
Informationsaufzeichnung unter Verwendung eines IC-Speichers;
das mechanische Drucken; die Bildung von Strichcodes; die
Bildung von Zeichen und Muster unter Verwendung eines Druckers,
einer Schreibmaschine oder Kurvenschreibers unabhängig oder in
Kombination verwendet werden.
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Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung
ausführlicher durch bevorzugte Ausführungsformen beschrieben. In diesen
Ausführungsformen beziehen sich die Angaben für Teile oder
Prozente auf das Gewicht, wenn nicht anders angeführt.
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Als Bildübertragungsfilm (Farbstoffilm), der zur
Sublimationsübertragung auf die bildübertragbaren Blätter
verwendet wird, diente ein Polyesterfilm mit einer Dicke von 6 µm,
der einer Wärmebeständigkeitsbehandlung nur an einer seiner
Seiten unterzogen worden war und
Farbtintenzusammensetzungsbereiche in Gelb, Magenta bzw. Cyan aufwies. Die
Beschichtungsmenge der Farbtintenzusammensetzung betrug 1,0 g/m², gemessen
im trockenen Zustand.
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Diese Farbtintenzusammensetzungen waren wie folgt:
Zusammensetzung der gelben Tinte
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Polyvinylbutyralharz
("Eslek-BX-1", hergestellt und
vertrieben von Sekisui Kagaku K.K., Tokio) 4,80 Teile
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Dispersionsfarbstoff
("PTY- 52, Disperse Yellow- 141",
hergestellt und vertrieben von
Mitsubishi Kasei Kogyo Co.,
Ltd., Tokio) 5,50 Teile
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Methylethylketon 55,00 Teile,
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Toluol 34,70 Teile
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(Trennmittel 1,03 Teile).
Zusammensetzung der Magenta-Tinte
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Polyvinylbutyralharz
(dasselbe wie oben bei
der gelben Farbtinte) 3,92 Teile
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Dispersionsfarbstoff
("MS Red G, Disperse red 60",
hergestellt und vertrieben von
Mitsubishi Toatsu K.K.) 2,60 Teile
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Dispersionsfarbstoff
("Macrolex Red Violet R,
Disperse Violet 26", hergestellt
und vertrieben von Bayer A.G.
Westdeutschland) 1,40 Teile
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Methylethylketon 43,34 Teile
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Toluol 43,34 Teile
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(Trennmittel 0,40 Teile).
Zusammensetzung der Cyan-Farbtinte
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Polyvinylbutyralharz
(dasselbe wie bei der Zusammensetzung
für die gelbe Farbtinte) 3,92 Teile
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Dispersionsfarbstoff
("Kayaset Blue-714, solvent blue 63",
hergestellt und vertrieben von
Nippon Kayaku K.K., Tokio) 5,50 Teile
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Methylethylketon 68,18 Teile,
(Trennmittel 0,94 Teile).
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Jede der obengenannten Farbtintenzusammensetzungen
wurde mit und ohne Zugabe eines Trennmittels zubereitet.
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Als Trennmittel, das gelegentlich in jeder der
vorangehenden Farbtintenzusammensetzungen verwendet wurde, kann
irgendeines der folgenden spezifischen Mittel eingesetzt werden:
-
(a) Silikonalkyltrennmittel, "KR-5206", hergestellt
und vertrieben von Shinetsu Kagaku Kogyo K.K., Tokio;
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(b) Pfropfpolymer von Silikon und Acryl, "GS-30",
hergestellt und vertrieben von Toa Gosei Kagaku, K.K.,
-
(c) Silikonpropfpolymer, "US-3000", hergestellt und
vertrieben von der obengenannten Firma;
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(d) Phosphorsäureester, Natriumsalz, "RE-410",
hergestellt und vertrieben von Toho Kagaku Kogyo K.K.,
-
(e) natürlicher Phosphorsäureester, "Lecytin",
hergestellt und vertrieben von Ajinomoto Co., Ltd., Tokio;
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(f) Silikonöl, "KF-412", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu Kagaku Kogyo K.K., Tokio;
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(g) Aluminiumchelatbildner, "ALM", hergestellt und
vertrieben von Ajinomoto; und
-
(h) Titanchelatbildern, "TTS", hergestellt und
vertrieben von Nippon Soda K.K., Tokio.
Beispiel A-1
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Als Substrat wurde ein Laminat aus einem synthetischen
Papier, "Yupo FPG, 150 µm dick", hergestellt und vertrieben
von Oji Yuka Go., Ltd., Tokio, und ein Polyesterfilm mit einer
Dicke von 6 µm hergestellt und auf die Polyesterfilmseite
durch einen Drahtbarren mit einer Mischung von abziehbarem
Lack, "Hakurinisu 45", hergestellt und vertrieben von Showa
Ink Co., Ltd., Tokio, mit einem Ultraviolettabsorptionsmittel,
oder insbesondere 2,5- bis (5'-tert-Butylbenzoxazolyl
(2))thiofin, 0,5%, basierend auf dem Harzgehalt des, Lackes,
aufgetragen und getrocknet, um eine Schutzschicht von 1 g/m²,
gemessen nach der Trocknung, zu erhalten.
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Dann wurde auf der Oberfläche der vorangehenden
Schutzschicht eine Tintenzusammensetzung, die zur Bildung
einer Bildempfangsschicht geeignet ist, aufgetragen und
getrocknet. Die aufgetragene Menge betrug g/m², gemessen nach der
Trocknung.
Tintenzusammensetzung zur Bildung der
Bildempfangsschicht
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Polyesterharz
(hergestellt und vertrieben von
Toyobo K.K. ) 100 Teile
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Aminomodifiziertes Silikon-
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu Kagaku Kogyo K.K., Tokio) 5 Teile
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu Kagaku Kogyo) 5 Teile
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Lösungsmittel
(Methylethylketon/Toluol /Cyclohexanon
4/2/2) 900 Teile.
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Die Tintenzusammensetzung wurde aufgetragen,
getrocknet und einen Tag bei Normaltemperatur gehärtet. Dann wurde
die Schicht 30 Minuten bei 100ºC unter Wärme gehalten, um das
Silikon an die Oberfläche ausbluten zu lassen, um eine
bildübertragbare Schicht zu erhalten, die an ihrer Oberfläche mit
einer gehärteten Silikonschicht versehen ist.
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Auf die derart gebildete Bildempfangsschicht wurde ein
Sublimationsbildübertragungsfilm gelegt, der aus einem
sublimativen Cyan-Farbstoff bestand (dessen Molekulargewicht höher
als 250 ist), der von einem passenden Bindeharz getragen wurde
und dem Wärmeenergie von einem Thermokopf zugeleitet wurde,
der zur Aufnahme von elektrischen Signalen angepaßt ist,
welche die Cyan-Komponenten darstellen, die von einer Farbanalyse
zum Beispiel einer Porträtphotographie erhalten wurden, um
entsprechende Porträtbilder zu erzeugen. Dann wurden zwei
aufeinanderfolgende sublimative Bildübertragungsvorgänge unter
Verwendung der entsprechenden
Sublimationsbildübertragungsfilme und im wesentlichen auf die zuvor
beschriebene Weise durchgeführt, welche die sublimativen Magenta- und
gelben Farbstoffe enthielten, von welchen das Molekulargewicht
jeweils höher als 250 war. Auf diese Weise wurde schließlich
ein kombiniertes dargestelltes Gesamtbild mit einem
Vollfarben-Porträt in Kombination mit mehreren Zeichen und Graphiken
erhalten.
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Die Bildempfangsschicht des Blatts, welche nun diese
dargestellten Bilder aufwies, wurde auf das Kartensubstrat
gelegt, welches aus einer Polyesterharzschicht mit einer Dicke
von 100 µm bestand, die in einem undurchsichtig weißen Zustand
grundiert worden war, und bei 160ºC durch erwärmte Druckwalzen
zusammengepreßt. Dann wurde der Polyesterfilm an der
Grenzfläche mit der Schutzschicht abgezogen, wodurch eine
Endproduktkarte erhalten wurde, auf welche die Bildempfangsschicht
übertragen worden war, die nun die gewünschte Bilddarstellung
aufwies.
-
Es zeigte sich, daß die gesamte Oberfläche der
Produktkarte nun allgemein glatt war und keine Erhebungen der so
geformten und dargestellten Bilder aufwies. Selbst bei einer
beschleunigten Testung der Produktkarte, die drei Monate in
einer Atmosphäre von 40ºC aufbewahrt wurde, verschwammen die
Bilder nicht und lösten sich auch nicht an der Grenzfläche ab.
Ferner wurden die Ergebnisse eines beschleunigten
Lichtbeständigkeitstests, der nach der Beschreibung im JIS-Standard unter
Verwendung einer Kohlenbogenlampe durchgeführt wurde, mit JIS-
4 oder -5 klassifiziert, was einer annehmbaren besseren
Leistung entspricht. Zusätzlich zeigte eine
Oberflächenritzprüfung und dergleichen auch eine bessere Haltbarkeit.
Beispiel A-2
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Das vorstehende bildübertragbare Blatt, das nun ein
Bild trägt und wie in Beispiel A-1 verarbeitet worden war,
wurde dann einem Abziehvorgang zur Trennung der bildtragenden
Schicht von dem Blatt unterworfen. Dann wurde ein Klebstoff
der Polyesterreihe auf die frei liegende Oberfläche des
abgezogenen Filmes aufgetragen und unter Druck auf einen gekrümmten
Oberflächenteil eines Telephonapparates geheftet. Die Bilder
konnten sich der Krümmung zu einer gleichförmigen festen Masse
anpassen und zeigten tatsächlich kein klebendes Gefühl, ganz
im Gegensatz zu dem Fall, bei dem eine klebrige Loseblattmarke
aufgeklebt werden sollte. Auf diese Weise wurden wunderbare
Eindrücke, die nur mit einem Direktdruckvorgang zu erzielen
sind, erzeugt und beibehalten.
Beispiel A-3
-
Ein weißer Polyesterfilm, auf dessen eine Oberfläche
eine Melaminbeschichtung aufgebacken wurde, "E 20", mit einer
Dicke von 100 µm, hergestellt und vertrieben von Toray Co.,
Ltd, Tokio, wird auf der gegenüberliegenden Seite durch
Auftragen einer Polyurethangrundierung mit einer Gleitschicht
versehen, derselben wie in dem folgenden Beispiel C-2. Mit
Hilfe einer normalen Drucktechnik wurde darauf eine
Kennzeichnungsmarkierung aufgebracht. Auf der Melaminharz-gebackenen
Oberfläche des weißen Polyesterharzfilmes wurde ein Schicht
eines Abziehlacks (der Polymethylmethacrylatreihe),
hergestellt und vertrieben von Showa Inku. Co., Ltd., Tokio) in
einer Trockenmenge von 2 g/m² aufgetragen und getrocknet, um
eine definitive Schicht zu erhalten.
-
Auf der so geformten Schutzschicht wurde die folgende
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
aufgetragen und getrocknet, so daß ein wärmebildübertragbares Blatt
entstand. Die aufgetragene Menge der Zusammensetzung betrug 6
g/m² Trockengewicht.
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 600", Transformationspunkt: 47ºC,
hergestellt und vertrieben von
Toyobo, Osaka) 80 Teile
-
Polyesterharz
("Vylon 290", Transformationspunkt: 77ºC,
hergestellt und vertrieben von Toyobo) 20 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikon
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu Kagaku Kogyo) 7 Teile
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu Kagaku Kogyo) 7 Teile
-
Lösungsmittel
(Methylethylketon/Toluol = 1/1) 800 Teile.
-
Auf der Bildempfangsschicht des vorangehenden
wärmebildübertragbaren Blatts wurden umgekehrte Bilder, die aus
Vollfarben-Porträtbildern kombiniert mit Zeichen und Graphiken
bestanden, unter Verwendung eines Thermokopfes auf dieselbe
Weise wie in Beispiel A-1 gebildet.
-
Danach wurde die Bildempfangsschicht, die jedoch nun
mit den umgekehrten Bildern versehen war, welche auf die zuvor
genannte Weise gebildet worden waren, mit der
bilddarstellenden Oberfläche auf einem kartenartigen Substrat in Kontakt
gebracht und auf dieses gelegt, wobei das Substrat aus einem
weißfarbigen Polyesterharz mit einer Dicke von 125 µm bestand,
das wie zuvor vorbereitend mit einer Grundierung behandelt
worden war, und unter der Wirkung von Wärmewalzen
zusammengepreßt, und dann wurde der weiße Polyesterfilm, 100 µm,
zwischen der Schutzschicht und der melamingebackenen Schicht
abgezogen, wodurch ein kartenartiges Endprodukt erhalten wurde,
auf welches die Bildempfangsschicht übertragen worden war, die
nun die erforderlichen Bilder aufwies.
-
Die Oberfläche des kartenartigen Endproduktes war
glatt und rutschig, ohne die Gefahr einer Grenzflächenablösung
und mit einer besseren lichtbeständigen Eigenschaft.
Beispiel A-4
-
Ein weißer Schaumpolyesterharzfilm, "Merinex", mit
einer Dicke von 125 µm, hergestellt und vertrieben von ICI,
wurde an einer Oberfläche mit Hilfe einer normalen
Drucktechnik mit einer Kennzeichnungsmarkierung versehen.
-
Dann wurde auf die Oberfläche des weißen
Schaumpolyesterharzfilmes, die der vorangehenden Oberfläche, die mit der
Kennzeichnungsmarkierung ausgebildet war, gegenüberliegt, eine
Beschichtung aus einer Grundierung der Polyurethanreihe
aufgetragen und getrocknet. Ferner wurde die folgende
Zusammensetzung zur Bildung einer Schutzschicht in einer Trockenmenge von
3 g/m² aufgetragen und zur Bildung einer Schutzschicht
getrocknet.
Zusammensetzung zur Bildung einer Schutzschicht
-
Acrylpolyol
("Acrit 6416 MA", hergestellt und vertrieben
von Taisei Kako K.K.) 41 Teile
-
Toluol 36 Teile
-
Methylethylketon 27 Teile
-
Diisocyanat
("Colonate", hergestellt und vertrieben
von Nippon Polyurethane K.K.) 6 Teile.
-
Auf die obige Schutzschicht wurde die folgende
Zusammensetzung in einer Trockenmenge von 3 g/m² aufgetragen und
getrocknet, um eine Zwischenschicht zu erhalten.
Zusammensetzung zur Bildung der Zwischenschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 290", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki (Toyobo) K.K., Osaka) 15 Teile
-
Toluol/Methylethylketon = 1/1 85 Teile.
-
Auf der so gebildete Zwischenschicht wurde eine
Bildempfangsschicht, die im wesentlichen dieselbe wie in dem
vorangegehenden Beispiel A-3 ist, bereitgestellt, so daß ein
bildübertragbares Blatt entstand. Dann wurden ebenso wie in
dem vorangehenden Beispiel A-3 entsprechend umgekehrte Bilder
auf der Bildempfangsschicht gebildet und dann einer
Übertragung auf das Kartensubstrat unter Verwendung von Thermowalzen
unterzogen. Auf diese Weise wurde eine Endproduktkarte mit
einer bildübertragbaren Schicht, auf welcher aber nun Bilder
dargestellt waren, erhalten.
-
Diese Karte zeigt günstige Ergebnisse in einem
Lichtbeständigkeitstests. Ferner zeigte sie ein besseres
Ritzprüfungsergebnis als die vorangehende Karte, die in Beispiel A-3
erhalten worden war.
Beispiel A-5
Substrat
-
Es wurde ein weißer Polyesterfilm, "E-20", mit einer
Dicke von 100 µm, hergestellt und vertrieben von Toray Co.,
Ltd., Tokio, verwendet.
Zusammensetzung zur Bildung der Zwischenschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 600", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki K.K., Osaka) 15 Teile
-
Toluol/Methylethylketon = 1/1 85 Teile
-
(Trockengewicht: 5 g(m²).
Zusammensetzung zur Bildung der Schutzschicht
-
"Hakuri-Nisu"
(Acrylharzlack, hergestellt und vertrieben
von Showa Ink K.K.) 2 g/m²
-
(Trockengewicht).
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 600", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki K.K., Osaka) 10 Teile
-
Polyesterharz
("Vylon 200", geliefert von
Toyo Boseki K.K.) 5 Teile
-
Toluol/Methylethylketon = 1/1 85 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikon
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu Kagaku Kogyo) 1 Teil
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343", geliefert von Shinetsu
Kagaku Kogyo) 1 Teil
-
(Beschichtungsmenge (trocken): 5 g/m²).
-
Unter Verwendung der vorangehenden Zusammensetzung,
die auf gleiche Weise wie in Beispiel A-3 verarbeitet wurde,
wurde ein Kartenendprodukt erhalten, das eine
Bildempfangsschicht besaß, auf welche die erforderlichen Bilder übertragen
worden waren.
Beispiel A-6
Substrat
-
Ein weißer Polyesterharzfilm, "E-20", mit einer Dicke
von 100 µm, hergestellt und vertrieben von Toray, wurde mit
einer Grundierung der Polyurethanreihe beschichtet und
getrocknet.
Zusammensetzung zur Bildung der Trennschicht
-
Melaminharz
("Meran 45", hergestellt und
vertrieben von Hitachi Kasei) 100 Teile
-
Härtungsmittel (p-Toluolschwefelsäure) 20 Teile
-
(Beschichtungsmenge (trocken): 2 g/m²).
Zusammensetzung zur Bildung der Schutzschicht
-
Vinylchlorid-Vinylacetat
("Vinylite VYHH", hergestellt und
vertrieben von Union Carbide Corp.) 15 Teile
-
Methylethylketon = 2/1 85 Teile
-
(Beschichtungsmenge (trocken) : 2 g/m²).
Zusammensetzung zur Bildung der Zwischenschicht
-
Polyurethanharz
("Takelac T-3350", hergestellt und vertrieben
von Takeda Pharmaceutical Company, Osaka,
mit 23%-Konzentration 50 Teile
-
Isopropylalkohol 15 Teile
-
Toluol 25 Teile
-
Methylethylketon 10 Teile
-
(Beschichtungsmenge (trocken) : 5 g/m²).
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
-
Polystyrolharz
("Picolastic D125"
(Transformationspunkt: 53ºC) hergestellt und vertrieben
von Hercules 15 Teile
-
Toluol/Methylethylketon = 1/1 85 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikon
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu Kagaku) 1 Teil
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343 ", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu Kagaku) 1 Teil
-
(Beschichtungsmenge (trocken): 6 g/m²).
-
Die vorangehende Zusammensetzung wurde auf dieselbe
Weise wie in Beispiel A-3 hergestellt und verwendet, um eine
Karte zu erhalten, deren Bildempfangsschicht einer
wunschgemäßen Bildübertragung unterzogen wurde.
Beispiel B-1
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Als Substrat wurde ein Polyesterharzfilm mit einer
Dicke von 6 µm verwendet, und eine Grundierung der
Polyesterharzreihe wurde auf eine seiner Oberflächen aufgetragen und
getrocknet. Ferner wurde die folgende Tintenzusammensetzung
aufgetragen und getrocknet. Die Überzugsmenge der
Zusammensetzung wurde auf etwa 7 g/m² eingestellt.
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
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Polyesterharz
("Vylon 200, hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki K.K.) 100 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikon
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu Kagaku) 5 Teile
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu Kagaku) 5 Teile
-
Lösungsmittel
(Methylethylketon/Toluol/Cyclohexanon-4/2/2) 900 Teile.
-
Die Tintenzusammensetzung wurde aufgetragen,
getrocknet und einen ganzen Tag stehengelassen und dann einer
Wärmebehandlung bei 100ºC über 30 Minuten unterzogen, so daß das
Silikon zu der Filmoberfläche ausblutete, um darauf eine
annehmbare Bildempfangsschicht herzustellen, welche die aktive
Oberfläche bildet.
-
Dann wird ein sublimativer bildübertragbarer Film, der
aus einem Harzbindemittel besteht, das gleichmäßig mit einer
passenden Menge eines sublimativen Cyan-Farbstoffes vermischt
ist, dessen Molekulargewicht höher als 250 ist, auf die
obengenannte Bildempfangsschicht gelegt und durch einen
Thermokopf, dem elektrische Signale zugeleitet wurden, die den Cyan-
Farbkomponenten einer Vollfarben-Porträtphotographie
entsprechen, wie durch normale Farbanalyse bestimmt wurde,
Wärmeenergie ausgesetzt, wodurch Bilder mit der Cyan-Farbkomponente
erhalten wurden.
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Danach wurden für die Magenta- und gelben
Farbkomponenten dieselben entsprechenden Verfahren ausgeführt und
schließlich graphische Vollfarben-Porträtbilder gebildet.
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Danach wurde die freiliegende Oberfläche der
Bildempfangsschicht des Filmes, der mit einer solchen graphischen
Bilddarstellung versehen war, auf ein Kartensubstrat gelegt,
das aus einer undurchsichtigen, weißen, harten
Vinylchloridharzblatt mit einer Dicke von 100 µm, die mit einer
herkömmlichen Grundierung vorbehandelt war, bestand, und danach wurde
diese Anordnung durch ein Paar von erwärmten Walzen Wärme und
Druck ausgesetzt. Auf diese Weise wurde ein Kartenprodukt
erhalten, auf welchem eine bildübertragbare und nun bildtragende
Schicht haftete.
-
Die Oberfläche dieser Karte war im allgemeinen glatt
und rutschig, und die derart darauf erzeugten Bilder führten
zu keinen Erhebungen. In einem beschleunigten Test dieser
geformten Bilder in einer heißen Atmosphäre von 40ºC über einen
Zeitraum von drei Monaten zeigte sich kein nennenswertes
Verschwimmen der Bilder und keine Grenzflächenablösung. Bei
Ausführung eines Belichtungstests in Übereinstimmung mit in JIS
vorgeschriebenen Bedingungen unter Verwendung einer Bogenlampe
wurden die Ergebnisse als Klasse JIS-4 bis 5 eingestuft, was
als annehmbare und bessere Bildqualität zu verstehen ist. Auch
die Ritzprüfungsergebnisse waren besser.
Beispiel B-3
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Eine Haftschicht mit einer Dicke von 1 µm wurde mit
einem Polyamidharz-Haftmittel auf der bildtragenden Oberfläche
des bildübertragbaren Blatts gebildet, auf welcher ein Bild
auf die in dem vorangehenden Beispiel B-1 beschriebene Weise
erzeugt worden war, und das so erhaltene Blatt wurde auf die
gekrümmte Oberfläche einer Glastrommel geheftet. Diese Bilder
vermitteln praktisch nicht den Eindruck, als ob sie angeklebt
wären, sondern liefern vielmehr einen solchen Eindruck und ein
derartiges Gefühl, als ob sie durch die normale und direkte
Drucktechnik ausgebildet worden wären.
Beispiel C-1
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Unter Verwendung des bildübertragbaren Blatts, das in
dem vorangehenden Beispiel A-1 hergestellt worden war, wurden
Bilder im wesentlichen in Übereinstimmung mit den dort
erwähnten Verfahren gebildet, jedoch mit der Ausnahme der
Darstellung von umgekehrten Bildern, und anschließend wurde die
bildtragende Schicht ohne Ausführung des vorangehenden
Ablösungsvorganges auf einen Teil einer gekrümmten Außenfläche einer
Glastrommel geklebt, wobei das blattähnliche Substrat
gemeinsam mit der schwachhaftenden Schicht abgezogen wurde. Die so
aufgebrachten Bilder fühlten sich kaum klebrig an und sahen
kaum klebrig aus, so als ob sie durch eine normale
Direktdrucktechnik aufgebracht worden wären.
Beispiel C-2
-
Auf die Oberfläche eines transparenten Polyesterfilms
mit einer Dicke von 12 µm, der als Schutzfilm verwendet wurde,
wurde die folgende Zusammensetzung zur Bildung einer
Bildempfangsschicht aufgetragen, um eine Beschichtung zu bilden (in
einer Menge von 6 g/m², gemessen nach der Trocknung),
getrocknet und einen ganzen Tag als solche belassen. Danach wurde sie
30 Minuten bei 100ºC gehalten, um eine Bildempfangsschicht zu
bilden. An ihrer Oberfläche zeigte sich eine
Trennoberflächenschicht, die aus einem kombinierten gehärteten Produkt aus
aminomodifiziertem Silikonharz und epoxidmodifiziertem
Silikonharz bestand.
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 600", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 100 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikonharz
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 7 Teile
-
Epoxidmodifiziertes Silikonharz
("X-22-343", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 5 Teile
-
Lösungsmittel
(Methylethylketon/Toluol = 1/1) 800 Teile.
-
Als Substrat wurde andererseits ein weißer
Polyesterharzfilm, "E-20", 75 µm, hergestellt und vertrieben von Toray,
verwendet und auf eine der Oberflächen mit einer Grundierung
der Polyurethanharze aufgetragen und getrocknet. Dann wurde
die folgende Zusammensetzung (in einer getrockneten Menge von
1 g/m²) aufgebracht und getrocknet, so daß eine glatte und
haftende Schicht erhalten wurde.
Zusammensetzung zur Bildung der glatten Schicht
-
Polymethylmethacrylatharz
("Dianal BR-85 ", hergestellt und vertrieben
von Mitsubishi Rayon Co, Ltd., Tokio) 12 Teile
-
Polyethylenwachs
("MFSF", hergestellt und vertrieben von
Dulacon Co.) 0,5 Teile
-
Toluol/Methylethylketon = 1/1 85 Teile.
-
An der, der glatten Oberfläche gegenüberliegenden
Oberfläche des weißen Polyesterharzblatts wurde eine
Grundierungsbeschichtung der Polyurethanreihe aufgetragen und
getrocknet und ferner die folgende Zusammensetzung in einer
Menge von 3 g/m² aufgetragen, um eine schwachhaftende Schicht
zu erhalten.
Zusammensetzung zur Bildung der schwachhaftenden
Schicht
-
Schwachhaftender Klebstoff
("Esdyme AE-206 ", hergestellt und vertrieben
von Sekisui Kagaku Kogyo K.K., Tokio) 50 Teile
-
Wasser 50 Teile.
-
Die schwachhaftende Klebstoffschicht wird mit dem
Schutzfilm, der aus einem Polyesterfilm mit einer Dicke von 12
µm besteht, an der, der Bildempfangsschicht gegenüberliegenden
Oberfläche in Kontakt gebracht und dann Wärme und Druck
ausgesetzt, um ein bildübertragbares Blatt zu erhalten. Nachdem die
Bildempfangsschicht des bildübertragbaren Blatts und die
Farbstoffschicht des Wärmebildübertragungsblatts miteinander in
Kontakt gebracht wurden, wurde Wärmeenergie mit einem
Thermokopf auf die gleiche Weise, wie in dem vorangehenden Beispiel
A-1 beschrieben, ausgeübt und somit der
Wärmebildübertragungsvorgang ausgeführt, um Bilder im umgekehrten Modus zur
Darstellung eines Vollfarben-Porträts wie auch von Zeichen und
Graphiken zu erhalten.
-
Danach wurde die Bildempfangsschicht, auf welcher die
umgekehrten Bilder erzeugt worden waren, auf die
bilddarstellende Oberfläche eines kartenartigen Substrates mit einer
Dicke von 100 µm gelegt, das aus einem weißfarbigen
Polyesterharzmaterial bestand, welches vorbereitend mit einer
Grundierungsschicht beschichtet worden war, wobei eine
Zusammensetzung aufgetragen wurde, die aus "Vylon 200" mit einer Dicke
von 100 µm, hergestellt und vertrieben von Toyo Boseko K.K.,
bestand, und danach wurden sie gemeinsam mit Hilfe von
mindestens einer erwärmten Walze bei 160ºC Wärme und Druck
ausgesetzt. Dann wurden der weiße Polyesterfilm mit einer Dicke von
75 µm und die schwachhaftende Klebstoffschicht gemeinsam
abgezogen, um eine dekorative Endproduktkarte zu erhalten, auf
deren Bildempfangsschicht Bilder übertragen worden waren und die
Bilddarstellungen aufwies.
-
Diese Karte besaß eine sehr glatte Oberfläche, neigte
nicht zu einer Schichtentrennung und zeigte eine bessere
Lichtbeständigkeit.
-
Anstelle des weißfarbigen Kartensubstrates aus
Polyester, das vorbereitend mit einer Grundierungsschicht versehen
wurde, wurde eine derartige Modifizierung vorgenommen und
untersucht, daß die weiße Polyesterblatt an ihrer Rückseite mit
einer magnetischen Schicht versehen wurde, während an ihrer
Vorderseite eine beschreibbare Schicht gebildet wurde, die aus
dem entsprechenden Füllmittel und Harz in der herkömmlichen
Art bestand, um eine Telephonkarte zu erhalten. Bei dieser
bearbeiteten Telephonkarte wurde die beschreibbare Schicht mit
Bilddarstellungen versehen, die durch Bildübertragung erzeugt
wurden.
Beispiel C-3
-
Auf die Oberfläche eines transparenten Polyesterfilms
mit einer Dicke von 9 µm, der als Schutzschicht diente, wurde
durch Beschichtung eine Zwischenschicht aufgetragen. Die
aufgetragene Menge betrug 5 g/m², gemessen nach der Trocknung.
Zusammensetzung zur Bildung der Zwischenschicht
-
Polyurethanharz
("Takelack T-3350", 23% Feststoffgehalt,
hergestellt und vertrieben von Takeda
Pharmaceutical Co., Ltd., Osaka) 50 Teile
-
Isopropylalkohol 15 Teile
-
Toluol 25 Teile
-
Methylethylketon 10 Teile.
-
Auf die Zwischenschicht wurde die folgende
Zusammensetzung zur Bildung einer Bildempfangsschicht aufgetragen. Die
aufgetragene Menge betrug 5 g/m², gemessen nach der Trocknung.
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 600", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 10 Teile
-
Polyesterharz
("Vylon 200", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 5 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikon
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 1 Teil
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 1 Teil
-
Lösungsmittel
(Methylethylketon/Toluol - 1/1 85 Teile.
-
Andererseits wurde ein weißfarbiger Polyesterfilm, der
gleich jenem war, der in dem vorangehenden Beispiel C-1
verwendet worden war, mit einer gleitend glatten Schicht
gebildet, wie auch eine schwachhaftende Klebstoffschicht, wobei
letztgenannte mit einem transparenten Polyesterfilm mit einer
Dicke von 9 µm an der, der Bildempfangsschicht
gegenüberliegenden Oberfläche in Kontakt gebracht wurde und dann Wärme und
Druck ausgesetzt wurde, um ein wärmebildübertragbares Blatt zu
erhalten. Nach einer Weiterverarbeitung auf gleiche Weise wie
in dem vorangehenden Beispiel C-2 wurden somit photographische
Vollfarben-Bilder (umgekehrte Bilder) auf der
Bildempfangsoberfläche gebildet. Auf diese Weise wurde ein
Endproduktkarte erhalten, deren Bildempfangsschicht durch
Übertragung mit Bilddarstellungen versehen war.
Beispiel C-4
Substrat
-
Ein weißfarbiges Polyesterblatt, "E-20", mit einer
Dicke von 100 µm, hergestellt und vertrieben von Toray, wurde
mit einem Grundierungsüberzug der Polyurethanreihe darauf
gebildet. Danach wurde eine schwachhaftende Schicht unter
Verwendung der folgenden Zusammensetzung aufgebracht.
Zusammensetzung zur Bildung der schwachhaftenden
Schicht
-
Schwachhaftender Klebstoff
("Esdyne AE-206", hergestellt und vertrieben
von Sekisui Kagaku Kogyo K.K., Tokio) 50 Teile
-
Wasser 50 Teile.
Zusammensetzung zur Bildung einer Schutzschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 200", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 15 Teile
-
Diisocyanat
("Colonate L", hergestellt und vertrieben
von Nippon Polyurethane Co., Ltd.) 1 Teil
-
Toluol/Methylethylketon = 1/1 84 Teile.
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 600", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki K.K.) 10 Teile
-
Vinylchlorid-Vinylacetat - Copolymerharz
("Vinylite VAGH " (Transformationspunkt =
79ºC), hergestellt und vertrieben von
Union Carbide Corp.) 5 Teile
Toluol/Methylethylketon = 1/1 84 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikon
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 1 Teil
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 1 Teil.
-
Unter Verwendung der obengenannten Zusammensetzung und
einer im wesentlichen gleichen Verarbeitung wie im
vorangehenden Beispiel C-2 wurde ein Endkartenprodukt erhalten.
Beispiel D-1
-
Das bildübertragbare Blatt wurde wie in dem
vorangehenden Beispiel A-1 hergestellt, und es wurde eine
Wärmebildübertragung mit Bildern im umgekehrten Modus einer Vollfarben-
Porträtphotographie durchgeführt, um ein
Zwischenbildübertragungsmedium
zu erhalten. Das letztgenannte wird mit seiner
Bildempfangsschicht auf die Oberfläche einer Schicht aus
rauhstrukturiertem Baumwolltuch gelegt, jedoch über eine
Acrylsäureester-Vinylacetat-Copolymerblatt mit einer Dicke von 100 µm.
Dann wurde die Anordnung Wärme und Druck ausgesetzt.
Anschließend wurden das Substratblatt und die schwachhaftende
Klebstoffschicht gemeinsam abgezogen. Die so übertragenen Bilder
besitzen eine ausreichende Oberflächenglattheit und zeigen
bessere Oberflächenbedingungen.
-
Ohne Verwendung des Bindehaftblatts in dem
vorangehenden Verfahren und unter Durchführung eines gleichen
Bildübertragungsvorganges paßten sich die erhaltenen Bilder den
Oberflächenwellungen an und sahen auf dem Produktmaterial aus
rauhem Stoff nachteilig aus und waren daher sehr ungleichmäßig,
und aufgrund der unzureichenden Haftfähigkeit, die zwischen
der bildaufnehmenden Schicht und den gewebten Stoffen wirkte,
die als Produktmaterial dienten, kam es ferner leicht und
häufig zu Ablösungen zwischen den Schichten.
Beispiel D-2
-
Ein Zwischenbildübertragungsmedium, das umgekehrte
Bilder aufwies, wurde auf gleiche Weise wie in dem
vorangehenden Beispiel D-1 beschrieben hergestellt und auf eine
Polymethacrylatplatte gelegt, die vorbereitend einer Oberflächen-
Aufrauhungsbehandlung durch einen herkömmlichen Sandstrahl -
schritt unterzogen worden war, und über ein Bindeklebblatt
unter Wärme wie in Beispiel D-1 zusammengepreßt. Dann wurde das
blattähnliche Substrat gemeinsam mit der schwachhaftenden
Schicht abgezogen. Die so erhaltenen Bilder waren besonders
glatt und gleichmäßig, sogar trotz der sehr rauhen und
gewellten Bedingungen an der Oberfläche, auf die das Bild übertragen
wurde. Zusätzlich zeigte die bildtragende Oberfläche bei
verschiedenen Beständigkeitsprüfungen bessere Ergebnisse.
-
Ohne Verwendung der vorangehenden Bindehaftschicht
zeigten die auf gleiche Weise übertragenen Bilder deutliche
Wellen und Verzerrungen. Ferner waren aufgrund einer
unzureichenden
Haftfähigkeit leichte und häufige Ablösungen der
aufgetragenen Bilder zu befürchten.
Beispiel D-3
-
Auf die Oberfläche eines Polyesterharzfilms mit einer
Dicke von 25 µm wurde die folgende Zusammensetzung, die für
die Bildung einer Bindehaftschicht geeignet ist, in einer
getrockneten Menge von 5 g/m² aufgetragen und getrocknet, um
einen Film zu erhalten, auf dem ein Bindehaftblatt gebildet
ist.
Zusammensetzung zur Bildung einer Bindehaftschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 600", hergestellt und
vertrieben von Toyo Boseki) 15 Teile
-
Methylethylketon/Toluol = 1/1 84 Teile.
-
Die Bindehaftblattoberfläche wurde gemeinsam mit dem
richtigen Polyesterharzfilm mit der bildaufweisenden
Oberfläche eines weißfarbigen Kartensubstrates aus Polyester mit
einer Dicke von 25 µm in Kontakt gebracht und dann durch
mindestens eine erwärmte Walze, die bei 200ºC gehalten wurde und
so angeordnet war, daß sie Wärmeenergie von der Seite der
Polyesterharzoberfläche zuführte, Wärme und Druck ausgesetzt,
wodurch die Bindehaftschicht auf die Kartenoberfläche
wärmegebunden wurde, wonach der Polyesterharzfilm mit Kraft abgezogen
wurde.
-
Danach wurden auf die gleiche Weise wie in den
vorangehenden Beispielen C-2, A-3, A-4 und C-3 die
Bildempfangsschichten verwendet, welche umgekehrte Bilder aufwiesen, wobei
die entsprechenden Bildempfangsschichten mit der
Bindehaftoberfläche der Karte in Kontakt gebracht wurden und unter
Verwendung von mindestens einer erwärmten Walze, die bei
200ºC gehalten wurde, Wärme und Druck ausgesetzt wurden. Dann
wurde das weißfarbige Polyesterharzsubstrat gemeinsam mit der
schwachhaftenden Klebschicht abgezogen. Auf diese Weise wurde
eine Endproduktkarte erhalten, welche die Porträtphotographie
zeigte.
Beispiel D-4
Substrat
-
Ein weißfarbiges Polyesterharzblatt, "E-20", mit einer
Dicke von 100 µm, hergestellt und vertrieben von Toray Co.
Ltd., wurde mit einer Grundierung der Polyurethanreihe
beschichtet. Auf die Oberfläche des so bereits beschichteten
Blatt wurde die folgende Zusammensetzung zur Bildung einer
schwachhaftenden Klebschicht aufgebracht.
Schwachhaftende Klebekomponente
-
Schwachhaftender Klebstoff
("Esdyne AE-206", hergestellt und vertrieben
von Sekisui Kagaku) 50 Teile.
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 200 ", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 7,5 Teile
-
Polyesterharz
("Vylon 290", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 7,5 Teile
-
Toluol/Methylethylketon = 1/1 85 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikon
("KF-3 93", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 1 Teil
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 1 Teil.
-
Die vorstehenden Zusammensetzungen wurden hergestellt.
Andererseits wurde ein Polyesterharzfilm mit einer Dicke von
25 µm auf eine Oberfläche davon mit einer 15%-Lösung
Polyesterharz, "Vylon 200", hergestellt und vertrieben von Toyo
Boseki, in Toluol/Methylethylketon - 1/1 aufgetragen und
getrocknet. Die Überzugsmenge wurde auf 5 g/m² eingestellt,
gemessen im getrockneten Zustand. Auf diese Weise wurde ein
Bindehaftblatt erhalten.
-
Dann wurde die beschichtete Oberfläche der so
hergestellten Bindehaftschicht mit der Bilddarstellungsoberfläche
eines kartenartigen Substrates aus weißfarbigem harten
Vinylchlorid oder einem ähnlichen Harzmaterial, welches
vorbereitend einer Grundierungsüberzugsbehandlung unterworfen worden
war, in einem überlagernden Zustand in Kontakt gebracht, und
dann wurde die gesamte Anordnung unter Verwendung mindestens
einer auf 130ºC erwärmten Walze Wärme und Druck ausgesetzt
und die Bindehaftschicht somit auf die Kartenoberfläche
geheftet. Unter dieser Bedingung wurde der Polyesterharzfilm mit
einer Dicke von 25 µm abgezogen.
-
Danach wurde die Bildempfangsschicht, die nun mit
umgekehrten Bildern ausgestattet war, mit der Bindehaftschicht
in Kontakt gebracht und das erhaltene Ganze unter Verwendung
von mindestens einer erwärmten Wälze Wärme und Druck
ausgesetzt und das weißfarbige Polyesterharzsubstrat gemeinsam mit
der schwachhaftenden Schicht abgezogen. Auf diese Weise wurde
die Karte, welche nun die Porträtbilder aufwies, erhalten.
Beispiel D-5
Substrat
-
Dasselbe wie in dem vorangehenden Beispiel D-4.
Schwachhaftende Klebstoffschicht
-
Dieselbe wie in dem vorangehenden Beispiel D-4.
Zusammensetzung zur Bildung der Schutzschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 200", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 15 Teile
-
Diisocyanat
("Colonate L", hergestellt und vertrieben
von Nippon Polyurethane) 1 Teil
-
Toluol/Methylethylketon = 1/1 84 Teile.
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 600", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 10 Teile
-
Toluol/Methylethylketon = 1/1 85 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikon
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 1 Teil
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343",
hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 1 Teil.
-
Unter Verwendung der obengenannten Materialien und
Zusammensetzungen wurden die Verfahren wie in dem vorangehenden
Beispiel D-4 ausgeführt, um eine Endproduktkarte zu erhalten,
welche die gewünschten Porträtbilder aufwies.
Beispiel D-6
Substrat
-
Dasselbe wie in dem vorangehenden Beispiel D-4.
Schwachhaftende Klebstoffschicht
-
Dieselbe wie in dem vorangehenden Beispiel D-4.
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 600", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 10 Teile
-
Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharz
("Vinylite VAGH", hergestellt und
vertrieben von Union Carbide Corp.) 5 Teile
-
Toluol/Methylethylketon = 1/1 85 Teile.
-
Die obengenannten Materialien und Zusammensetzungen
wurden auf gleiche Weise wie in dem vorangehenden Beispiel D-4
hergestellt und verarbeitet, um eine Endproduktkarte zu
erhalten, welche die gewünschten Porträtbilder aufwies.
Beispiel E-1
-
Auf einen Polyethylenterephthalatfilm mit einer Dicke
von 9 µm wurde eine Lösung aus gesättigtem Polyesterharz,
"Vylon 600", hergestellt und vertrieben von Toyo Boseki, in
Toluol/Methylethylketon - 1/1 unter Verwendung des bekannten
gegenläufigen Walzenauftragsverfahrens aufgetragen und
getrocknet. Die aufgetragene Menge betrug 7 g/m², gemessen unter
trockenen Bedingungen. Auf diese Weise konnte eine
schwachhaftende Klebschicht gebildet werden.
-
Auf der schwachhaftenden Klebschicht wurde die
folgende Zusammensetzung, 3 g/m² (trocken), durch eine schräg
linierte Rasterwalze zur Verwendung im Voll- und Festdruck und
im gegenläufigen Walzenauftragsverfahren aufgetragen und
anschließend getrocknet, um eine Bildempfangsschicht zu
erhalten.
Zusammensetzung zur Bildung der Bildempfangsschicht
-
Polyesterharz
("Vylon 200", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 70 Teile
-
Polyesterharz
("Vylon 290", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 30 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikon
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 5 Teile
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 5 Teile
-
Methylethylketon (Gewichtsverhältnis 1/1) 700 Teile.
-
An der, der Bildempfangsschicht des so hergestellten
bildübertragbaren Blatts gegenüberliegenden Oberfläche wurde
ein synthetisches Papiersubstrat, "Yupo FPG 110", mit einer
Dicke von 110 µm, hergestellt und vertrieben von Oji Yuka
K.K., das mit "Vylon 600" als Klebstoffmittel in einer Menge
von 10 g/m² (trocken) beschichtet war, fest angeklebt.
-
Andererseits wurde ein Polyethylenterephthalat-
Filmsubstrat mit einer Dicke von 6 µm, das vorbereitend an
einer seiner Oberflächen mit einer wärmebeständigen
Schicht versehen worden war, verwendet und die folgende
Zusammensetzung wurde auf die gegenüberliegende Oberfläche
des Substrates unter Verwendung eines Drahtbarrens in der
Menge von 1 g/m² (trocken) aufgetragen und getrocknet, so
daß eine Farbstoffschicht erhalten wurde. Auf diese Weise
wurde ein wärmebildübertragbares Blatt hergestellt und
erhalten.
Zusammensetzung zur Bildung der Farbstoffschicht
-
Dispersionsfarbstoff
("Kayaseo Blue -13 6"), hergestellt und
vertrieben von Nippon Kayaku, K.K.) 4 Teile
-
Ethylhydroxyethylcellulose 6 Teile
Methylethylketon/Toluol
-
(Gewichtsverhältnis 1/1) 90 Teile.
-
Die Farbstoffschicht des vorstehenden
Wärmebildübertragungsblatts wurde auf die Bildempfangsschicht des
bildübertragbaren Blatts gelegt, und danach wurde von
einem Thermokopf von der Seite der wärmebeständigen Schicht
des Wärmebildübertragungsblatts Wärmeenergie angelegt,
wodurch der Farbstoff auf die Bildempfangsschicht des
bildübertragbaren Blatts und tatsächlich zur Darstellung von
positiven Bildern übertragen wurde.
-
Dann wurde das bildübertragbare Blatt, welches nun
mit den erforderlichen positiven Bildern versehen war,
unter Wärme und Druck bei 140ºC 5 Sekunden auf das
Bildübertragungszwischensubstrat in einer gegenseitig
gegenüberliegenden Weise geklebt, das auffolgende Weise
hergestellt worden war. Anschließend wurde das synthetische
Papier "Yupo" an der Grenzfläche zwischen dem
Polyesterharzfilm und der "Vylon 600" Schicht abgezogen. Auf diese
Weise wurde das erfindungsgemäße Bildübertragungsblatt
(das Bildübertragungszwischenmedium) erhalten, welche die
entsprechenden umgekehrten Bilder aufwies.
Verfahren zur Herstellung des
Bildübertragungszwischensubstrates
-
Auf ein Blatt von Feinpapier oder Haftpapier mit
einem Flächengewicht von 82 g/m² wurde ein Überzug mit
einer Dicke von ungefähr 20 µm aus Polyethylenharz durch ein
herkömmliches Extrusionsbeschichtungsverfahren
aufgetragen. Darauf wurde ferner eine katalysatorversetzte
Toluollösung
eines Trennmittelsilikons, "KS-707", hergestellt
und vertrieben von Shinetsu, in einer Menge von etwa 2
g/m² (trocken) zur Härtung aufgetragen und getrocknet.
Darauf wurde ferner die folgende flüssige
Überzugszusammensetzung durch ein herkömmliches Streichmesser
aufgetragen und getrocknet, um ein
Bildübertragungszwischensubstrat zu erhalten. Die derart aufgetragene und getrocknete
Harzmenge wurde mit 7 g/m² gemessen.
Flüssige Beschichtungszusammensetzung
-
Polyesterharz
("Vylon 200", hergestellt und vertrieben
von Toyo Boseki) 100 Teile
-
Methylethylketon/Toluol
(Mischverhältnis nach dem Gewicht: 1/1) 700 Teile.
-
Ein Blatt beschichtetes Papier, das zur
Porenfüllung vorbehandelt war, wurde auf gleiche Weise wie zuvor
mit der vorstehenden flüssigen Zusammensetzung
beschichtet, um ein bildübertragbares Medium zu erhalten. Auf die
und mit der gegenwärtig beschichteten Oberfläche wird die
bildtragende Oberfläche des vorangehenden
Bildübertragungszwischenmediums in gegenüberliegenden Kontakt
gebracht und unter Wärme und Druck bei 140ºC 7 Sekunden
aneinandergepreßt. Schließlich wurde das Laminat aus
Feinpapier und Polyethylen abgezogen, um ein dekoratives
Endprodukt zu erhalten, das nun die erforderlichen positiven
Bilder darstellte.
-
Es zeigt sich somit, daß durch Ausführung der
obengenannten Verfahrensschritte die positiven Bilder, die
unter der Wirkung des Thermokopfes erzeugt werden, über
das Bildübertragungszwischenmedium auf den zu verzierenden
Endgegenstand und tatsächlich in Form eines positiven
Modus übertragen werden. Es zeigt sich ferner, daß die
übertragenen positiven Bilder neben einer großen Tiefe auch
äußerst scharf und klar sind, da der Farbstoffin der
Bildempfangsschicht gut verteilt ist. Da eine Harzschicht
in einer daraufliegenden Weise auf die so geformten Bilder
aufgetragen wurde, konnte die Wetterbeständigkeit,
Reibungsbeständigkeit und Lichtechtheit der letztlich
erzeugten Bilder deutlich und in überraschender Weise verbessert
werden. Wenn ein geeignetes UV-Absorptionsmittel,
Antioxidationsmittel, Abschreckmittel und/oder Radikalfänger
zugegeben werden, können weitere Verbesserungen der
Lichtechtheit erzielt werden.
Beispiel E-2
-
Das Substrat des bildübertragbarungsbereiten
Mediums, das in dem vorangehenden Beispiel E-1 verwendet
wurde, wurde durch eine harte Polyvinylchloridkarte mit
einer Dicke von 100 µm ersetzt, und die anderen
Verfahrensweisen waren dieselben wie in Beispiel E-1. Auf diese
Weise wurde erfolgreich ein qualitativ hochwertiges
dekoratives Endprodukt erhalten, auf das positive Bilder
übertragen waren. Wenn das Bild eine Porträtphotographie eines
Menschen beinhaltete, war das Endprodukt insbesondere für
Ausweiskarten verwendbar.
Beispiel E-3
-
Das Substrat des bildübertragbaren Mediums, das in
dem vorangehenden Beispiel E-1 verwendet wurde, wurde
durch einen transparenten Polyesterfilm ersetzt, und die
anderen Verfahrensweisen waren dieselben wie in Beispiel
E-1. Auf diese Weise wurde ein transparenter Film
erhalten, der mit den gewünschten positiven Bildern versehen
war, die eine bessere Qualität als bisher erreichbar
aufwiesen. Dieser Film ist insbesondere zur Verwendung für
OHP verwendbar.
Beispiel E-4
-
Auf ein Blatt qualitativ hochwertiges Papier mit
einem Flächengewicht von 104 g/m² wurde ein Überzug mit
einer Dicke von ungefähr 20 µm aus Polypropylenharz durch
ein herkömmliches Extrusionsbeschichtungsverfahren
aufgetragen, und danach wurde der Überzug ferner mit einer
Silikonlösung beschichtet, die für Trennzwecke diente und
unter Elektronenstrahlen härtbar war, und getrocknet. Die
Menge des aufgetragenen Silikons betrug etwa 1 g/m² nach
dem Trocknen. Auf diese Weise wurde ein
elektronengehärtetes Zwischensubstrat gewonnen. Auf diesem Substrat wurde
die folgende Zusammensetzung zur Bildung einer
Bildempfangsschicht als Schicht unter Verwendung eines
Streichmessers aufgetragen und dann getrocknet, um eine
Bildempfangsschicht zu erhalten. Die aufgetragene Harzmenge
betrug in dem obengenannten letzten Schritt etwa 5 g/m²
Zusammensetzung zur Bildung einer
Bildempfangsschicht
-
Polystyrol
("Picolastic D 150"
(Transformationspunkt = 690 C), hergestellt und vertrieben
von Rika-Hercules Co., Ltd.) 100 Teile
-
Aminomodifiziertes Silikon
("KF-393", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 7 Teile
-
Epoxidmodifiziertes Silikon
("X-22-343 ", hergestellt und vertrieben
von Shinetsu) 7 Teile.
-
Die Weiterverarbeitung erfolgte wie in dem
vorangehenden Beispiel E-2 beschrieben, um eine Endproduktkarte zu
erhalten, auf welcher die gewünschten positiven Bilder derselben
hohen Qualität wie in Beispiel E-2 gebildet waren.
Beispiel E-5
-
Auf das bildübertragbare Medium, das in dem
vorangehenden Beispiel E-4 verwendet wurde, wurde in dem vorliegenden
Beispiel jedoch ein thermoplastischer klebender Harzfilm der
Polyolefinreihe, "Adwin 500", hergestellt und vertrieben von
Showa Denko K.K., Tokio, als eine Schicht aufgetragen. Die
anderen Materialien wurden wie zuvor beschrieben verwendet und
verarbeitet. Auf diese Weise wurde ein dekoratives Endprodukt
mit den erforderlichen positiven Bildern mit verbesserten
Ergebnissen erhalten.
Industrielle Verfügbarkeiten
-
Wie aus der vorangehenden ausführlichen Beschreibung
der Erfindung hervorgeht, ist es nach dem vorliegenden
erfindungsgemäßen System möglich, besonders leicht und gleichmäßig
die gewünschten Bilder scharf und attraktiv auf jedem zu
dekorierenden oder mit graphischen Ornamenten zu verzierenden
Produkt und Gegenstand im wesentlichen unabhängig von dessen
Materialart und Struktur zu bilden, wobei es tatsächlich das
Empfinden und den Eindruck eines einheitlichen Gebildes mit
dem Substrat überraschenderweise hervorruft. Die Erfindung
kann daher weitgehend und praktisch in verschiedenen
industriellen Bereichen für die einheitliche Darstellung verschiedener
Bilder, Zeichen, Symbole, Zahlen und Graphiken auf und an
Artikeln, Gegenständen und Substratprodukten auf hervorragende
und attraktive Weise verwendet werden.