[go: up one dir, main page]

DE3743950A1 - Vorrichtung zum flaemmen von fleisch- und/oder wurstwaren - Google Patents

Vorrichtung zum flaemmen von fleisch- und/oder wurstwaren

Info

Publication number
DE3743950A1
DE3743950A1 DE19873743950 DE3743950A DE3743950A1 DE 3743950 A1 DE3743950 A1 DE 3743950A1 DE 19873743950 DE19873743950 DE 19873743950 DE 3743950 A DE3743950 A DE 3743950A DE 3743950 A1 DE3743950 A1 DE 3743950A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flame
conveyor
transfer gap
meat
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19873743950
Other languages
English (en)
Inventor
Klemens Herrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G & R W Ortmann & Co KG GmbH
Original Assignee
G & R W Ortmann & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G & R W Ortmann & Co KG GmbH filed Critical G & R W Ortmann & Co KG GmbH
Priority to DE19873743950 priority Critical patent/DE3743950A1/de
Publication of DE3743950A1 publication Critical patent/DE3743950A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/08Scalding; Scraping; Dehairing; Singeing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C17/00Other devices for processing meat or bones
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/044Smoking; Smoking devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/04Roasting apparatus with movably-mounted food supports or with movable heating implements; Spits
    • A47J37/044Roasting apparatus with movably-mounted food supports or with movable heating implements; Spits with conveyors moving in a horizontal or an inclined plane

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Flämmen von Fleisch- und/oder Wurstwaren mit zumindest einer Flämmein­ richtung.
Fleisch- und Wurstwaren müssen nach ihrer Herstellung an der Oberfläche sterilisiert werden, um eine Haltbarkeit dieser Waren zu gewährleisten. Hierbei ist es besonders wichtig, daß die gesamte Oberfläche sterilisiert wird. Eine bekannte Methode zur Sterilisation von Oberflächen ist das Flämmen der Oberfläche, das üblicherweise mit Handflämmgeräten durch­ geführt wird. Eine derartige Vorgehensweise ist sehr zeitauf­ wendig und es besteht außerdem die Gefahr, daß beim Flämmen von Hand nicht die gesamte Oberfläche geflämmt wird. Außer­ dem ist es schwierig, von Hand die zu flämmenden Fleisch- oder Wurstwaren mit der gerade notwendigen Flammintensität zu beaufschlagen, und es kann so vorkommen, daß entweder die Flämmeinrichtung zu nahe an die Ware herangeführt und diese dadurch angebrannt wird oder daß die Flamme zu weit weg ge­ halten wird und die Ware dadurch nicht ausreichend sterili­ siert wird.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Flämmen von Fleisch- und/oder Wurstwaren mit zumindest einer Flämmeinrichtung zu schaffen, die es er­ laubt, eine große Anzahl von Fleisch- und/oder Wurstwaren in einem vorgegebenen Zeitraum zu flämmen und bei der sicherge­ stellt ist, daß die Fleisch- und/oder Wurstwaren allseitig sicher mit der notwendigen Flammintensität geflämmt werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß zu­ mindest eine erste Fördereinrichtung und eine zweite Förder­ einrichtung für die Fleisch- und/oder Wurstwaren in Förder­ richtung hintereinander angeordnet sind und eine gemeinsame Förderebene bilden, daß zwischen dem Ende der ersten Förder­ einrichtung und dem Anfang der zweiten Fördereinrichtung ein als Flämmspalt dienender Übergabespalt vorgesehen ist und daß im Bereich des Übergabespaltes zumindest oberhalb und un­ terhalb der Förderebene gelegene, die über den Übergabespalt transportierten Fleisch- und/oder Wurstwaren beaufschlagende Flämmeinrichtungen vorgesehen sind.
Durch die Anordnung der Flämmeinrichtungen in dem zwischen den beiden Fördereinrichtungen gebildeten Übergabespalt für die Fleisch- und/oder Wurstwaren wird in besonders vorteil­ hafter Weise ein Bereich der Förderebene geschaffen, in dem die geförderten Fleisch- und/oder Wurstwaren auf keiner För­ dereinrichtung aufliegen, so daß der sich im Übergabespalt befindende Abschnitt der Fleisch- und/oder Wurstwaren rundhe­ rum freiliegt. Durch die Anordnung der Flämmeinrichtungen im Bereich des Übergabespaltes ist genau dieser Abschnitt der über den Übergabespalt transportierten Fleisch- und/oder Wurstwaren ohne Abschattung durch eine Fördereinrichtung frei für die Flammen zugänglich und kann vollständig ge­ flämmt werden. Darüber hinaus wird durch die Anordnung der Flämmeinrichtungen im Bereich des Übergabespaltes der Vor­ teil erzielt, daß die Fördereinrichtungen nicht von den Flam­ men getroffen werden und sich daher auch nicht übermäßig auf­ heizen.
Vorteilhaft ist bei der Ausbildung nach Anspruch 2, daß die Fördereinrichtungen durch ein einziges Transportband gebil­ det sind, für das lediglich ein Antrieb notwendig ist. Außer­ dem ist durch die Verwendung eines gemeinsamen Transportban­ des die Fördergeschwindigkeit der einzelnen Fördereinrichtun­ gen immer gleich groß, so daß die Fleisch- und/oder Wurstwa­ ren im Bereich des Übergabespaltes die erste Fördereinrich­ tung mit derselben Geschwindigkeit verlassen mit der sie von der zweiten Fördereinrichtung übernommen werden, so daß der Übergabevorgang sicher und stets mit vorgegebener Förderge­ schwindigkeit stattfindet. Durch die Anordnung der Führungs­ einrichtungen unterhalb der Förderebene und von dieser aus­ reichend beabstandet, kann das Transportband unter Schaffung eines ausreichend großen Aufnahmeraumes für die Flämmeinrich­ tungen um diese herumgeführt werden, so daß das Transport­ band gegen die von den Flämmeinrichtungen ausgehende Wärme­ einwirkung geschützt ist.
Vorteilhaft ist dabei, wenn die erste Umlenkeinrichtung und die zweite Umlenkeinrichtung durch Umlenkwalzen gebildet sind. Bei der Ausbildung nach Anspruch 4 ist vorteilhaft, daß die als Umlenkwalze gebildete Führungseinrichtung gleich­ zeitig als Spannwalze für das Transportband dient und so auf zusätzliche Spanneinrichtungen verzichtet werden kann.
Die besondere Ausführung nach Patentanspruch 5 besitzt den Vorteil, daß die Spannwalze aufgrund ihres Eigengewichtes das Transportband spannt ohne daß beispielsweise zusätzliche Spannfedern notwendig sind. Die Größe der Spannkraft ist da­ bei allein vom Gewicht der Spannwalze abhängig, das auch ver­ änderbar gestaltet werden kann. Außerdem wird durch diese An­ ordnung der Spannwalzen eine Elastizität im Transportband ge­ schaffen, durch die extreme Belastungen des Transportbandes aufgefangen werden können.
Die Ausbildung nach Anspruch 6 gewährleistet bei Fleisch- und/oder Wurstwaren, deren Querschnitt in der Flämmebene Ab­ schattungen für von oben und unten einwirkende Flammen bil­ det, eine sichere Flämmung auch in seitlichen abgeschatteten Bereichen.
Die in Patentanspruch 7 beanspruchte Anordnung der Flämmein­ richtungen besitzt den Vorteil, daß die Flammen durch die Flammdüsen gezielt auf den Übergabespalt gerichtet sind, ohne das Transportband dabei unnötig zu erhitzen.
In einer vorteilhaften Ausbildung nach Anspruch 8 sind die Flammdüsen einer Rohrleitung mit einer Zuflußleitung für ein brennbares Gas zugeordnet. Die besondere Ausbildung nach Pa­ tentanspruch 9 gewährleistet, daß die Fleisch- und/oder Wurstwaren durch die zeitlich aufeinanderfolgende erste und zweite Flämmung in den gleichgestalteten ersten und zweiten Flämmeinrichtungen mit noch höherer Sicherheit ausreichend geflämmt werden. Gleichzeitig bietet der Abstand von 0,75 bis 1 m zwischen beiden Flämmeinrichtungen, daß sowohl für die ersten als auch für die zweiten Flämmeinrichtungen eine ausreichende Luftzuführung gewährleistet ist.
Eine oberhalb der Flämmeinrichtungen angeordnete Abzugshaube gewährleistet, daß die Luft in dem Raum, in dem die Vorrich­ tung steht, nicht belastet wird. Außerdem kann die Abwärme in einer nachgeschalteten Rückgewinnungsanlage nochmals aus­ genützt werden.
Die Ausbildung nach Patentanspruch 11 ist besonders vorteil­ haft, da das als Edelstahl-Kettenband ausgebildete Transport­ band gegen Flammeinwirkungen und von den Fleisch- und/oder Wurstwaren ausgehende Einwirkungen unempfindlich ist, wie beispielsweise Feuchtigkeit oder Pökelsalze. Die gleichen Vorteile treffen auch für die aus Edelstahl bestehenden Um­ lenkeinrichtungen und die Führungseinrichtung zu. Darüber hinaus erlaubt die Wahl des Werkstoffs Edelstahl eine leich­ te Reinigung der Vorrichtung.
Eine Veränderbarkeit der Breite des Übergabespaltes in För­ derrichtung erlaubt die Anpassung des Übergabespaltes an un­ terschiedlich große Fleisch- und/oder Wurstwaren. Die Wahl der Breite des Übergabespaltes in Förderrichtung von etwa 70 mm, wie in Anspruch 13 beansprucht, erlaubt eine sichere Übergabe der Mehrzahl der zu beflämmenden Waren und gewähr­ leistet gleichzeitig auch ein sicheres Erreichen der Waren durch die Flammen, ohne daß dabei die Fördereinrichtungen un­ nötig erhitzt werden.
Die Ausbildung nach Patentanspruch 14 ist dann besonders vor­ teilhaft, wenn eine kontinuierliche Beschickung der Vorrich­ tung nicht gewährleistet ist und daher die Vorrichtung dis­ kontinuierlich betrieben werden muß, so daß die automatische Zündbarkeit der Flämmeinrichtungen in Abhängigkeit von der Beschickung der vorgelagerten Fördereinrichtung eine Energie­ ersparnis bewirkt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Flämmen nach der Erfindung mit zwei mit Flämmeinrichtungen versehenen Flämmspalten,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1 aus Richtung II,
Fig. 3 eine Teilschnitt-Seitenansicht einer Spannwalze aus Richtung III der Fig. 1 unter Weglassung des Trans­ portbandes, und
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Spannwalze der Fig. 3.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Flämmen von Fleisch- und/oder Wurstwaren nach der Erfindung. Die Vorrichtung 1 be­ sitzt einen Tragrahmen 4, der mit Standfüßen 40 auf einer Un­ terlage steht.
Der Tragrahmen 4 ist stirnseitig jeweils mit einer Endwalze 41, 42 versehen, die im Tragrahmen 4 drehbar gelagert ist und um die ein aus einem Kettenband bestehendes Transport­ band 12 endlos herumgeführt ist. Die erste Endwalze 41 ist über nicht gezeigte Kraftübertragungseinrichtungen von einem Antrieb 11 beaufschlagt, der vom Tragrahmen 4 getragen ist. Das Transportband bewegt sich dabei entgegen dem Uhrzeiger­ sinn in Fig. 1 und bestimmt so eine Förderrichtung 10 für Fleisch- und/oder Wurstwaren.
Von der ersten Endwalze 41 verläuft das Transportband in För­ derrichtung im wesentlichen waagerecht bis zu einer durch eine Umlenkwalze gebildeten ersten Umlenkeinrichtung 13 und bestimmt so zwischen der ersten Endwalze 41 und der ersten Umlenkeinrichtung 13 eine in einer Förderebene E liegende erste Fördereinrichtung 121. Das Transportband 12 läuft um die erste Umlenkeinrichtung 13 herum im wesentlichen senk­ recht nach unten. Eine unterhalb der Transportebene E ange­ ordnete Führungseinrichtung 14, die durch eine erste Spann­ walze 144 gebildet ist und um die das Transportband 12 um einen Winkel von etwa 180° herumgeschlungen ist, leitet das Transportband 12 im wesentlichen senkrecht zurück nach oben. Eine zweite Umlenkeinrichtung 15, die ebenfalls durch eine Umlenkwalze gebildet ist, und die in der gleichen Höhe wie die erste Umlenkeinrichtung 13 gelegen ist, leitet das Trans­ portband wieder in die Transportebene E über, in der es un­ ter Bestimmung einer zweiten Fördereinrichtung bis zu einer durch eine Umlenkwalze gebildeten dritten Umlenkeinrichtung 16 verläuft.
Das Transportband verläuft hinter der dritten Umlenkeinrich­ tung 16 wieder etwa senkrecht nach unten und wird um eine un­ terhalb der Förderebene E gelegene zweite Führungseinrich­ tung 17, die als zweite Spannwalze 174 ausgebildet ist, um etwa 180° herum wieder senkrecht nach oben auf eine vierte Umlenkeinrichtung 18 zugeführt, die das Transportband 12 wieder in die Förderebene E zurückführt. Von der vierten Um­ lenkeinrichtung 18 verläuft das Transportband wieder in der Transportebene E zur zweiten Endwalze 42 und bestimmt in die­ sem Bereich eine dritte Fördereinrichtung 123. Die zweite Endwalze 42 leitet das Transportband nach unten und zurück um eine unterhalb der zweiten Spannwalze 174 angeordnete zweite Leitwalze 44 sowie über eine unterhalb der ersten Spannwalze 144 angeordnete erste Leitwalze 43 zur ersten End­ walze 41.
Durch diesen Verlauf des Transportbandes 12 entstehen im Be­ reich der Förderebene E zwischen der ersten Umlenkeinrich­ tung 13 und der zweiten Umlenkeinrichtung 15 ein erster Über­ gabespalt S sowie ein zweiter Übergabespalt S′ zwischen der dritten Umlenkeinrichtung 16 und der vierten Umlenkeinrich­ tung 18.
Im ersten Übergabespalt S ist eine erste Flämmeinrichtung 2 angeordnet, die aus einer senkrecht zur Förderebene E gelege­ nen in etwa ringförmigen Rohrleitung 22 besteht, welche mit Flammdüsen 20 versehen ist. Die Förderebene E durchschneidet dabei den von der Rohrleitung gebildeten Ring. Die Flammdü­ sen 20 sind in Richtung der Ringmitte ausgerichtet.
Ebenso aufgebaute zweite Flämmeinrichtungen 2′ mit an einer etwa ringförmigen Rohrleitung 22′ angeordneten Flammdüsen 20′ sind im zweiten Übergabespalt S′ vorgesehen. Die zweiten Flämmeinrichtungen 2′ sind zur Gewährleistung einer ausrei­ chenden Luftzufuhr etwa 0,75 bis 1 m von den ersten Flämmein­ richtungen beabstandet.
Ein Abzug 3 für die beim Flämmen entstehenden Rauche und Dämpfe ist oberhalb der Förderebene E angeordnet und über­ greift die ersten und zweiten Flämmeinrichtungen 2, 2′.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 aus der Richtung II und zeigt die Rohrleitung 22′, die einen ringförmigen Verlauf besitzt, der einem Rechteck mit abgerun­ deten Kanten ähnelt. Von der Rohrleitung 22′ aus sind Flamm­ düsen 20′ radial nach innen gerichtet. Eine mit einem Ventil 24′ versehene Zuflußleitung 23′ versorgt die Rohrleitung 22′ mit Brenngas. Eine gleichartige, mit einem Ventil versehene Zuflußleitung versorgt die Rohrleitung 22 der ersten Flämm­ einrichtung 2.
In den Fig. 3 und 4 wird die vertikal verschiebbare Lagerung der als Spannwalze 144 ausgebildeten ersten Führungseinrich­ tung 14 gezeigt, wobei die Walze geschnitten dargestellt ist und an ihrem anderen Ende genauso gelagert ist. Eine U-förmi­ ge Führungsschiene 140 ist am Tragrahmen 4 vertikal be­ festigt, so daß die offene Seite des U-förmigen Querschnitts der Schiene 140 zur Walze hin gerichtet ist. Die Achse 142 der ersten Spannwalze 144 greift mit ihrem Endabschnitt von der offenen Seite der U-förmigen Schiene in diese ein, so daß die erste Spannwalze 144 in vertikaler Richtung (Doppel­ pfeil in Fig. 3) verschiebbar und in horizontaler Richtung bis auf ein in Fig. 4 zu erkennendes Lagerspiel im wesentli­ chen festgehalten ist. Die Lagerung der zweiten Spannwalze 174 ist analog ausgebildet.
Nachfolgend soll anhand der Fig. 1 und 2 die Funktionsweise der Vorrichtung 1 erklärt werden. Ein auf der zweiten Förder­ einrichtung 122 herangeführtes Fleischstück 5′ wird am Ende der zweiten Fördereinrichtung 122 von dieser an die dritte Fördereinrichtung 123 übergeben, wobei das Fleischstück 5′ den zweiten Übergabespalt S′ überwindet und dabei den von der Rohrleitung 22′ mit den Flammdüsen 20′ gebildeten Ring durchfährt.
Im Bereich des Übergabespaltes S′ liegt das Fleischstück 5′ auf keiner der Fördereinrichtungen auf, so daß es für die von den Flammdüsen 20′ ausgehenden Flammen 21′ allseitig er­ reicht wird. Die Flammen werden dabei vorzugsweise so einge­ stellt, daß das Fleischstück 5′ gerade von den Spitzen der Flammen 21′ berührt wird.
Wird die Vorrichtung 1 nicht ständig mit Fleisch- oder Wurst­ waren beschickt, so ist es sinnvoll, die Flämmeinrichtungen erst dann zu zünden, wenn sich Fleisch- oder Wurstwaren auf der vorgelagerten Fördereinrichtung annähern. Auf diese Wei­ se wird bei diskontinuierlichem Betrieb der Verbrauch von Brenngas gering gehalten und die Wirtschaftlichkeit einer Vorrichtung nach der Erfindung erhöht.

Claims (14)

1. Vorrichtung zum Flämmen von Fleisch- und/oder Wurstwaren, mit zumindest einer Flämmeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine erste Fördereinrichtung (121) und eine zweite Fördereinrichtung (122) für die Fleisch- und/oder Wurstwaren in Förderrichtung hintereinander angeordnet sind und eine gemeinsame Förderebene bilden, daß zwischen dem Ende der ersten Fördereinrichtung (121) und dem An­ fang der zweiten Fördereinrichtung (122) ein als Flämm­ spalt dienender Übergabespalt (S) vorgesehen ist und daß im Bereich des Übergabespaltes (S) zumindest oberhalb und unterhalb der Förderebene gelegene, die über den Übergabe­ spalt transportierten Fleisch- und/oder Wurstwaren beauf­ schlagende Flämmeinrichtungen (2) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtungen (121, 122) durch ein Trans­ portband (12) gebildet sind, daß vor dem Übergabespalt (S) eine erste Umlenkeinrichtung (13) für das Transport­ band (12) vorgesehen ist, um die das Transportband aus der Förderebene nach unten herausgeführt ist, daß unter­ halb der Förderebene eine Führungseinrichtung (14) für das Transportband (12) vorgesehen ist, die das Transport­ band (12) wieder zurück zur Förderebene führt, daß unmit­ telbar hinter dem Übergabespalt (S) eine zweite Umlenkein­ richtung (15) für das Transportband (12) vorgesehen ist, die das Transportband (12) wieder in die Förderebene über­ führt, und daß das Transportband zwischen der ersten Um­ lenkeinrichtung (13), der Führungseinrichtung (14) und der zweiten Umlenkeinrichtung (15) einen Aufnahmeraum für die Flämmeinrichtungen (2) bildet.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Umlenkeinrichtung (13) und die zweite Um­ lenkeinrichtung (15) durch Umlenkwalzen gebildet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (14) durch eine Umlenkwalze gebildet ist, die als Spannwalze (144) für das Transport­ band (12) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen vertikal verlaufende Schienen (140) zur Aufnahme und zur Führung der Achse (142) der Spannwal­ ze (144) vorgesehen sind und daß die Spannwalze (144) in diesen Schienen vertikal frei bewegbar, aber horizontal im wesentlichen festgelegt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der Flämmeinrichtungen (2) seitlich der Förder­ ebene vorgesehen sind, die die über den Übergabespalt transportierten Fleisch- und/oder Wurstwaren seitlich be­ aufschlagen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flämmeinrichtungen (2) aus Flammdüsen (20) beste­ hen, die in einer zur Förderebene im wesentlichen recht­ winklig gelegenen Ebene angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammdüsen (20) einer Rohrleitung (22) mit einer Zuflußleitung (23) für ein brennbares Gas zugeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand von etwa 0,75 bis 1 m hinter den ersten Flämmeinrichtungen (2) zweite Flämmeinrichtungen (2′) fol­ gen und daß die zweiten Flämmeinrichtungen (2′) in einem als Flämmspalt ausgebildeten zweiten Übergabespalt (5′) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Flämmeinrichtungen (2, 2′) eine Abzugs­ haube (3) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband (12) durch ein Edelstahl-Ketten­ band gebildet ist und daß die Umlenkeinrichtungen (13, 15) sowie die Führungseinrichtung (14) aus Edelstahl be­ stehen.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Übergabespaltes (S) in Förderrichtung veränderbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergabespalt (S) eine Breite in Förderrichtung von etwa 70 mm aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flämmeinrichtungen (2; 2′) in Abhängigkeit von der Beschickung der vorgelagerten Fördereinrichtung (121; 122) automatisch zündbar sind.
DE19873743950 1987-12-23 1987-12-23 Vorrichtung zum flaemmen von fleisch- und/oder wurstwaren Withdrawn DE3743950A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19873743950 DE3743950A1 (de) 1987-12-23 1987-12-23 Vorrichtung zum flaemmen von fleisch- und/oder wurstwaren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19873743950 DE3743950A1 (de) 1987-12-23 1987-12-23 Vorrichtung zum flaemmen von fleisch- und/oder wurstwaren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3743950A1 true DE3743950A1 (de) 1989-07-06

Family

ID=6343509

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19873743950 Withdrawn DE3743950A1 (de) 1987-12-23 1987-12-23 Vorrichtung zum flaemmen von fleisch- und/oder wurstwaren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3743950A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2007113A (en) * 2010-07-15 2012-01-17 David Howard Method, continuous apparatus, and burner for producing a surface-roasted product.
WO2014028579A1 (en) * 2012-08-14 2014-02-20 David Howard Pasteurization system for root vegetables and method therefor
CN110771665A (zh) * 2019-11-22 2020-02-11 安徽万礼食品有限责任公司 一种带毛肉块去毛清洗线

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2007113A (en) * 2010-07-15 2012-01-17 David Howard Method, continuous apparatus, and burner for producing a surface-roasted product.
US20120015084A1 (en) * 2010-07-15 2012-01-19 David Howard Method, continuous apparatus, and burner for producing a surface-roasted product
GB2482233A (en) * 2010-07-15 2012-01-25 David Howard Surface roasting using a ribbon flame burner
GB2482233B (en) * 2010-07-15 2013-03-20 David Howard Method, continuous apparatus, and burner for producing a surface-roasted product
US8875621B2 (en) 2010-07-15 2014-11-04 David Howard Method, continuous apparatus, and burner for producing a surface-roasted product
US9345252B1 (en) 2010-07-15 2016-05-24 Unitherm Food Systems Inc. Method, continuous apparatus, and burner for producing a surface-roasted product
WO2014028579A1 (en) * 2012-08-14 2014-02-20 David Howard Pasteurization system for root vegetables and method therefor
US9215892B2 (en) 2012-08-14 2015-12-22 Unitherm Food Systems, Inc. Pasteurization system for root vegetables
CN110771665A (zh) * 2019-11-22 2020-02-11 安徽万礼食品有限责任公司 一种带毛肉块去毛清洗线

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3008842A1 (de) Vorrichtung zum herstellen einer vielzahl trapezfoermiger teigstuecke in gleicher ausrichtung aus einer ausgerollten teigbahn
DE3633617C2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Einlegen von Druckprodukten in eine Trommel
DE1951598C3 (de) Auswelchspur für eine Arbeitsvorrichtung enthaltende Fertigungsstraßen
DE3743950A1 (de) Vorrichtung zum flaemmen von fleisch- und/oder wurstwaren
DE1404553B1 (de) Vorrichtung zum Trocknen von aus Papierstoff oder anderem leicht deformierbarem Stoff geformten Gegenstaenden geringen Gewichts
DE1923012A1 (de) Vorrichtung zur Pruefung der Dichtheit von Behaeltern,insbesondere Aerosoldosen
DE1535992B2 (de) Vorrichtung zum Aufschneiden und Breitstrecken von schlauchförmiger Maschenware
DE8012519U1 (de) Vorrichtung zum stapeln von tafeln, insbesondere glastafeln
DE2550325B2 (de) Vereinzelungsvorrichtung fuer einen rollenherdofen zum erwaermen von ringfoermigen werkstuecken
CH382624A (de) Vorrichtung zur Übergabe von Formkörpern unter Drehung derselben
EP0581050A1 (de) Transportvorrichtung für Papierbogen od. dgl.
DE2022707C3 (de) Vorrichtung zum Trocknen von flachem Druckgut
DE3127259A1 (de) Geraeuscharme ausblasrinne
DE511543C (de) Vorrichtung zum stetigen Trocknen von Kasein o. dgl.
DE860939C (de) Plaettmaschine
DE69224868T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum industriellen Herstellen von gerösteten Brotscheiben
DE3221254C2 (de)
DE2630098A1 (de) Vorrichtung zum bilden von frei ueber umlenkrollen herabhaengenden schleifen aus bahnfoermiger ware
DE458579C (de) Heizvorrichtung fuer Anlagen zum Heissverzinken
DE497623C (de) Maschine zum Zerschneiden von Gewebebahnen mit schussfreien Stellen laengs dieser Stellen
DE2612468A1 (de) Transporteinrichtung
DE1632127C3 (de) Vorrichtung zum Häuten einer Kette von Würsten
DE1453313A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren und Ablegen von aus bandfoermig erzeugtem Material hergestellten Platten
DE1602958C (de) Vorrichtung zum stückweisen Beschikken eines Rollganges mit Stangen oder Rohren
AT224527B (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee