DE3743950A1 - Vorrichtung zum flaemmen von fleisch- und/oder wurstwaren - Google Patents
Vorrichtung zum flaemmen von fleisch- und/oder wurstwarenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Flämmen von
Fleisch- und/oder Wurstwaren mit zumindest einer Flämmein
richtung.
Fleisch- und Wurstwaren müssen nach ihrer Herstellung an der
Oberfläche sterilisiert werden, um eine Haltbarkeit dieser
Waren zu gewährleisten. Hierbei ist es besonders wichtig,
daß die gesamte Oberfläche sterilisiert wird. Eine bekannte
Methode zur Sterilisation von Oberflächen ist das Flämmen
der Oberfläche, das üblicherweise mit Handflämmgeräten durch
geführt wird. Eine derartige Vorgehensweise ist sehr zeitauf
wendig und es besteht außerdem die Gefahr, daß beim Flämmen
von Hand nicht die gesamte Oberfläche geflämmt wird. Außer
dem ist es schwierig, von Hand die zu flämmenden Fleisch-
oder Wurstwaren mit der gerade notwendigen Flammintensität
zu beaufschlagen, und es kann so vorkommen, daß entweder die
Flämmeinrichtung zu nahe an die Ware herangeführt und diese
dadurch angebrannt wird oder daß die Flamme zu weit weg ge
halten wird und die Ware dadurch nicht ausreichend sterili
siert wird.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Vorrichtung zum Flämmen von Fleisch- und/oder Wurstwaren mit
zumindest einer Flämmeinrichtung zu schaffen, die es er
laubt, eine große Anzahl von Fleisch- und/oder Wurstwaren in
einem vorgegebenen Zeitraum zu flämmen und bei der sicherge
stellt ist, daß die Fleisch- und/oder Wurstwaren allseitig
sicher mit der notwendigen Flammintensität geflämmt werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß zu
mindest eine erste Fördereinrichtung und eine zweite Förder
einrichtung für die Fleisch- und/oder Wurstwaren in Förder
richtung hintereinander angeordnet sind und eine gemeinsame
Förderebene bilden, daß zwischen dem Ende der ersten Förder
einrichtung und dem Anfang der zweiten Fördereinrichtung ein
als Flämmspalt dienender Übergabespalt vorgesehen ist und
daß im Bereich des Übergabespaltes zumindest oberhalb und un
terhalb der Förderebene gelegene, die über den Übergabespalt
transportierten Fleisch- und/oder Wurstwaren beaufschlagende
Flämmeinrichtungen vorgesehen sind.
Durch die Anordnung der Flämmeinrichtungen in dem zwischen
den beiden Fördereinrichtungen gebildeten Übergabespalt für
die Fleisch- und/oder Wurstwaren wird in besonders vorteil
hafter Weise ein Bereich der Förderebene geschaffen, in dem
die geförderten Fleisch- und/oder Wurstwaren auf keiner För
dereinrichtung aufliegen, so daß der sich im Übergabespalt
befindende Abschnitt der Fleisch- und/oder Wurstwaren rundhe
rum freiliegt. Durch die Anordnung der Flämmeinrichtungen im
Bereich des Übergabespaltes ist genau dieser Abschnitt der
über den Übergabespalt transportierten Fleisch- und/oder
Wurstwaren ohne Abschattung durch eine Fördereinrichtung
frei für die Flammen zugänglich und kann vollständig ge
flämmt werden. Darüber hinaus wird durch die Anordnung der
Flämmeinrichtungen im Bereich des Übergabespaltes der Vor
teil erzielt, daß die Fördereinrichtungen nicht von den Flam
men getroffen werden und sich daher auch nicht übermäßig auf
heizen.
Vorteilhaft ist bei der Ausbildung nach Anspruch 2, daß die
Fördereinrichtungen durch ein einziges Transportband gebil
det sind, für das lediglich ein Antrieb notwendig ist. Außer
dem ist durch die Verwendung eines gemeinsamen Transportban
des die Fördergeschwindigkeit der einzelnen Fördereinrichtun
gen immer gleich groß, so daß die Fleisch- und/oder Wurstwa
ren im Bereich des Übergabespaltes die erste Fördereinrich
tung mit derselben Geschwindigkeit verlassen mit der sie von
der zweiten Fördereinrichtung übernommen werden, so daß der
Übergabevorgang sicher und stets mit vorgegebener Förderge
schwindigkeit stattfindet. Durch die Anordnung der Führungs
einrichtungen unterhalb der Förderebene und von dieser aus
reichend beabstandet, kann das Transportband unter Schaffung
eines ausreichend großen Aufnahmeraumes für die Flämmeinrich
tungen um diese herumgeführt werden, so daß das Transport
band gegen die von den Flämmeinrichtungen ausgehende Wärme
einwirkung geschützt ist.
Vorteilhaft ist dabei, wenn die erste Umlenkeinrichtung und
die zweite Umlenkeinrichtung durch Umlenkwalzen gebildet
sind. Bei der Ausbildung nach Anspruch 4 ist vorteilhaft,
daß die als Umlenkwalze gebildete Führungseinrichtung gleich
zeitig als Spannwalze für das Transportband dient und so auf
zusätzliche Spanneinrichtungen verzichtet werden kann.
Die besondere Ausführung nach Patentanspruch 5 besitzt den
Vorteil, daß die Spannwalze aufgrund ihres Eigengewichtes
das Transportband spannt ohne daß beispielsweise zusätzliche
Spannfedern notwendig sind. Die Größe der Spannkraft ist da
bei allein vom Gewicht der Spannwalze abhängig, das auch ver
änderbar gestaltet werden kann. Außerdem wird durch diese An
ordnung der Spannwalzen eine Elastizität im Transportband ge
schaffen, durch die extreme Belastungen des Transportbandes
aufgefangen werden können.
Die Ausbildung nach Anspruch 6 gewährleistet bei Fleisch-
und/oder Wurstwaren, deren Querschnitt in der Flämmebene Ab
schattungen für von oben und unten einwirkende Flammen bil
det, eine sichere Flämmung auch in seitlichen abgeschatteten
Bereichen.
Die in Patentanspruch 7 beanspruchte Anordnung der Flämmein
richtungen besitzt den Vorteil, daß die Flammen durch die
Flammdüsen gezielt auf den Übergabespalt gerichtet sind,
ohne das Transportband dabei unnötig zu erhitzen.
In einer vorteilhaften Ausbildung nach Anspruch 8 sind die
Flammdüsen einer Rohrleitung mit einer Zuflußleitung für ein
brennbares Gas zugeordnet. Die besondere Ausbildung nach Pa
tentanspruch 9 gewährleistet, daß die Fleisch- und/oder
Wurstwaren durch die zeitlich aufeinanderfolgende erste und
zweite Flämmung in den gleichgestalteten ersten und zweiten
Flämmeinrichtungen mit noch höherer Sicherheit ausreichend
geflämmt werden. Gleichzeitig bietet der Abstand von 0,75
bis 1 m zwischen beiden Flämmeinrichtungen, daß sowohl für
die ersten als auch für die zweiten Flämmeinrichtungen eine
ausreichende Luftzuführung gewährleistet ist.
Eine oberhalb der Flämmeinrichtungen angeordnete Abzugshaube
gewährleistet, daß die Luft in dem Raum, in dem die Vorrich
tung steht, nicht belastet wird. Außerdem kann die Abwärme
in einer nachgeschalteten Rückgewinnungsanlage nochmals aus
genützt werden.
Die Ausbildung nach Patentanspruch 11 ist besonders vorteil
haft, da das als Edelstahl-Kettenband ausgebildete Transport
band gegen Flammeinwirkungen und von den Fleisch- und/oder
Wurstwaren ausgehende Einwirkungen unempfindlich ist, wie
beispielsweise Feuchtigkeit oder Pökelsalze. Die gleichen
Vorteile treffen auch für die aus Edelstahl bestehenden Um
lenkeinrichtungen und die Führungseinrichtung zu. Darüber
hinaus erlaubt die Wahl des Werkstoffs Edelstahl eine leich
te Reinigung der Vorrichtung.
Eine Veränderbarkeit der Breite des Übergabespaltes in För
derrichtung erlaubt die Anpassung des Übergabespaltes an un
terschiedlich große Fleisch- und/oder Wurstwaren. Die Wahl
der Breite des Übergabespaltes in Förderrichtung von etwa 70
mm, wie in Anspruch 13 beansprucht, erlaubt eine sichere
Übergabe der Mehrzahl der zu beflämmenden Waren und gewähr
leistet gleichzeitig auch ein sicheres Erreichen der Waren
durch die Flammen, ohne daß dabei die Fördereinrichtungen un
nötig erhitzt werden.
Die Ausbildung nach Patentanspruch 14 ist dann besonders vor
teilhaft, wenn eine kontinuierliche Beschickung der Vorrich
tung nicht gewährleistet ist und daher die Vorrichtung dis
kontinuierlich betrieben werden muß, so daß die automatische
Zündbarkeit der Flämmeinrichtungen in Abhängigkeit von der
Beschickung der vorgelagerten Fördereinrichtung eine Energie
ersparnis bewirkt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Beispiels unter
Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser
zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Flämmen nach der Erfindung mit
zwei mit Flämmeinrichtungen versehenen Flämmspalten,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1 aus Richtung II,
Fig. 3 eine Teilschnitt-Seitenansicht einer Spannwalze aus
Richtung III der Fig. 1 unter Weglassung des Trans
portbandes, und
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Spannwalze der Fig. 3.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Flämmen von Fleisch-
und/oder Wurstwaren nach der Erfindung. Die Vorrichtung 1 be
sitzt einen Tragrahmen 4, der mit Standfüßen 40 auf einer Un
terlage steht.
Der Tragrahmen 4 ist stirnseitig jeweils mit einer Endwalze
41, 42 versehen, die im Tragrahmen 4 drehbar gelagert ist
und um die ein aus einem Kettenband bestehendes Transport
band 12 endlos herumgeführt ist. Die erste Endwalze 41 ist
über nicht gezeigte Kraftübertragungseinrichtungen von einem
Antrieb 11 beaufschlagt, der vom Tragrahmen 4 getragen ist.
Das Transportband bewegt sich dabei entgegen dem Uhrzeiger
sinn in Fig. 1 und bestimmt so eine Förderrichtung 10 für
Fleisch- und/oder Wurstwaren.
Von der ersten Endwalze 41 verläuft das Transportband in För
derrichtung im wesentlichen waagerecht bis zu einer durch
eine Umlenkwalze gebildeten ersten Umlenkeinrichtung 13 und
bestimmt so zwischen der ersten Endwalze 41 und der ersten
Umlenkeinrichtung 13 eine in einer Förderebene E liegende
erste Fördereinrichtung 121. Das Transportband 12 läuft um
die erste Umlenkeinrichtung 13 herum im wesentlichen senk
recht nach unten. Eine unterhalb der Transportebene E ange
ordnete Führungseinrichtung 14, die durch eine erste Spann
walze 144 gebildet ist und um die das Transportband 12 um
einen Winkel von etwa 180° herumgeschlungen ist, leitet das
Transportband 12 im wesentlichen senkrecht zurück nach oben.
Eine zweite Umlenkeinrichtung 15, die ebenfalls durch eine
Umlenkwalze gebildet ist, und die in der gleichen Höhe wie
die erste Umlenkeinrichtung 13 gelegen ist, leitet das Trans
portband wieder in die Transportebene E über, in der es un
ter Bestimmung einer zweiten Fördereinrichtung bis zu einer
durch eine Umlenkwalze gebildeten dritten Umlenkeinrichtung
16 verläuft.
Das Transportband verläuft hinter der dritten Umlenkeinrich
tung 16 wieder etwa senkrecht nach unten und wird um eine un
terhalb der Förderebene E gelegene zweite Führungseinrich
tung 17, die als zweite Spannwalze 174 ausgebildet ist, um
etwa 180° herum wieder senkrecht nach oben auf eine vierte
Umlenkeinrichtung 18 zugeführt, die das Transportband 12
wieder in die Förderebene E zurückführt. Von der vierten Um
lenkeinrichtung 18 verläuft das Transportband wieder in der
Transportebene E zur zweiten Endwalze 42 und bestimmt in die
sem Bereich eine dritte Fördereinrichtung 123. Die zweite
Endwalze 42 leitet das Transportband nach unten und zurück
um eine unterhalb der zweiten Spannwalze 174 angeordnete
zweite Leitwalze 44 sowie über eine unterhalb der ersten
Spannwalze 144 angeordnete erste Leitwalze 43 zur ersten End
walze 41.
Durch diesen Verlauf des Transportbandes 12 entstehen im Be
reich der Förderebene E zwischen der ersten Umlenkeinrich
tung 13 und der zweiten Umlenkeinrichtung 15 ein erster Über
gabespalt S sowie ein zweiter Übergabespalt S′ zwischen der
dritten Umlenkeinrichtung 16 und der vierten Umlenkeinrich
tung 18.
Im ersten Übergabespalt S ist eine erste Flämmeinrichtung 2
angeordnet, die aus einer senkrecht zur Förderebene E gelege
nen in etwa ringförmigen Rohrleitung 22 besteht, welche mit
Flammdüsen 20 versehen ist. Die Förderebene E durchschneidet
dabei den von der Rohrleitung gebildeten Ring. Die Flammdü
sen 20 sind in Richtung der Ringmitte ausgerichtet.
Ebenso aufgebaute zweite Flämmeinrichtungen 2′ mit an einer
etwa ringförmigen Rohrleitung 22′ angeordneten Flammdüsen
20′ sind im zweiten Übergabespalt S′ vorgesehen. Die zweiten
Flämmeinrichtungen 2′ sind zur Gewährleistung einer ausrei
chenden Luftzufuhr etwa 0,75 bis 1 m von den ersten Flämmein
richtungen beabstandet.
Ein Abzug 3 für die beim Flämmen entstehenden Rauche und
Dämpfe ist oberhalb der Förderebene E angeordnet und über
greift die ersten und zweiten Flämmeinrichtungen 2, 2′.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1
aus der Richtung II und zeigt die Rohrleitung 22′, die einen
ringförmigen Verlauf besitzt, der einem Rechteck mit abgerun
deten Kanten ähnelt. Von der Rohrleitung 22′ aus sind Flamm
düsen 20′ radial nach innen gerichtet. Eine mit einem Ventil
24′ versehene Zuflußleitung 23′ versorgt die Rohrleitung 22′
mit Brenngas. Eine gleichartige, mit einem Ventil versehene
Zuflußleitung versorgt die Rohrleitung 22 der ersten Flämm
einrichtung 2.
In den Fig. 3 und 4 wird die vertikal verschiebbare Lagerung
der als Spannwalze 144 ausgebildeten ersten Führungseinrich
tung 14 gezeigt, wobei die Walze geschnitten dargestellt ist
und an ihrem anderen Ende genauso gelagert ist. Eine U-förmi
ge Führungsschiene 140 ist am Tragrahmen 4 vertikal be
festigt, so daß die offene Seite des U-förmigen Querschnitts
der Schiene 140 zur Walze hin gerichtet ist. Die Achse 142
der ersten Spannwalze 144 greift mit ihrem Endabschnitt von
der offenen Seite der U-förmigen Schiene in diese ein, so
daß die erste Spannwalze 144 in vertikaler Richtung (Doppel
pfeil in Fig. 3) verschiebbar und in horizontaler Richtung
bis auf ein in Fig. 4 zu erkennendes Lagerspiel im wesentli
chen festgehalten ist. Die Lagerung der zweiten Spannwalze
174 ist analog ausgebildet.
Nachfolgend soll anhand der Fig. 1 und 2 die Funktionsweise
der Vorrichtung 1 erklärt werden. Ein auf der zweiten Förder
einrichtung 122 herangeführtes Fleischstück 5′ wird am Ende
der zweiten Fördereinrichtung 122 von dieser an die dritte
Fördereinrichtung 123 übergeben, wobei das Fleischstück 5′
den zweiten Übergabespalt S′ überwindet und dabei den von
der Rohrleitung 22′ mit den Flammdüsen 20′ gebildeten Ring
durchfährt.
Im Bereich des Übergabespaltes S′ liegt das Fleischstück 5′
auf keiner der Fördereinrichtungen auf, so daß es für die
von den Flammdüsen 20′ ausgehenden Flammen 21′ allseitig er
reicht wird. Die Flammen werden dabei vorzugsweise so einge
stellt, daß das Fleischstück 5′ gerade von den Spitzen der
Flammen 21′ berührt wird.
Wird die Vorrichtung 1 nicht ständig mit Fleisch- oder Wurst
waren beschickt, so ist es sinnvoll, die Flämmeinrichtungen
erst dann zu zünden, wenn sich Fleisch- oder Wurstwaren auf
der vorgelagerten Fördereinrichtung annähern. Auf diese Wei
se wird bei diskontinuierlichem Betrieb der Verbrauch von
Brenngas gering gehalten und die Wirtschaftlichkeit einer
Vorrichtung nach der Erfindung erhöht.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Flämmen von Fleisch- und/oder Wurstwaren,
mit zumindest einer Flämmeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine erste Fördereinrichtung (121) und eine
zweite Fördereinrichtung (122) für die Fleisch- und/oder
Wurstwaren in Förderrichtung hintereinander angeordnet
sind und eine gemeinsame Förderebene bilden, daß zwischen
dem Ende der ersten Fördereinrichtung (121) und dem An
fang der zweiten Fördereinrichtung (122) ein als Flämm
spalt dienender Übergabespalt (S) vorgesehen ist und daß
im Bereich des Übergabespaltes (S) zumindest oberhalb und
unterhalb der Förderebene gelegene, die über den Übergabe
spalt transportierten Fleisch- und/oder Wurstwaren beauf
schlagende Flämmeinrichtungen (2) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördereinrichtungen (121, 122) durch ein Trans
portband (12) gebildet sind, daß vor dem Übergabespalt
(S) eine erste Umlenkeinrichtung (13) für das Transport
band (12) vorgesehen ist, um die das Transportband aus
der Förderebene nach unten herausgeführt ist, daß unter
halb der Förderebene eine Führungseinrichtung (14) für
das Transportband (12) vorgesehen ist, die das Transport
band (12) wieder zurück zur Förderebene führt, daß unmit
telbar hinter dem Übergabespalt (S) eine zweite Umlenkein
richtung (15) für das Transportband (12) vorgesehen ist,
die das Transportband (12) wieder in die Förderebene über
führt, und daß das Transportband zwischen der ersten Um
lenkeinrichtung (13), der Führungseinrichtung (14) und
der zweiten Umlenkeinrichtung (15) einen Aufnahmeraum für
die Flämmeinrichtungen (2) bildet.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Umlenkeinrichtung (13) und die zweite Um
lenkeinrichtung (15) durch Umlenkwalzen gebildet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung (14) durch eine Umlenkwalze
gebildet ist, die als Spannwalze (144) für das Transport
band (12) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im wesentlichen vertikal verlaufende Schienen (140)
zur Aufnahme und zur Führung der Achse (142) der Spannwal
ze (144) vorgesehen sind und daß die Spannwalze (144) in
diesen Schienen vertikal frei bewegbar, aber horizontal
im wesentlichen festgelegt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Teile der Flämmeinrichtungen (2) seitlich der Förder
ebene vorgesehen sind, die die über den Übergabespalt
transportierten Fleisch- und/oder Wurstwaren seitlich be
aufschlagen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flämmeinrichtungen (2) aus Flammdüsen (20) beste
hen, die in einer zur Förderebene im wesentlichen recht
winklig gelegenen Ebene angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flammdüsen (20) einer Rohrleitung (22) mit einer
Zuflußleitung (23) für ein brennbares Gas zugeordnet
sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Abstand von etwa 0,75 bis 1 m hinter den ersten
Flämmeinrichtungen (2) zweite Flämmeinrichtungen (2′) fol
gen und daß die zweiten Flämmeinrichtungen (2′) in einem
als Flämmspalt ausgebildeten zweiten Übergabespalt (5′)
angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb der Flämmeinrichtungen (2, 2′) eine Abzugs
haube (3) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Transportband (12) durch ein Edelstahl-Ketten
band gebildet ist und daß die Umlenkeinrichtungen (13,
15) sowie die Führungseinrichtung (14) aus Edelstahl be
stehen.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite des Übergabespaltes (S) in Förderrichtung
veränderbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Übergabespalt (S) eine Breite in Förderrichtung
von etwa 70 mm aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flämmeinrichtungen (2; 2′) in Abhängigkeit von
der Beschickung der vorgelagerten Fördereinrichtung
(121; 122) automatisch zündbar sind.
Priority Applications (1)
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| DE19873743950 DE3743950A1 (de) | 1987-12-23 | 1987-12-23 | Vorrichtung zum flaemmen von fleisch- und/oder wurstwaren |
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| DE3743950A1 true DE3743950A1 (de) | 1989-07-06 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3743950A1 (de) |
Cited By (3)
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1987
- 1987-12-23 DE DE19873743950 patent/DE3743950A1/de not_active Withdrawn
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