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DE1951598C3 - Auswelchspur für eine Arbeitsvorrichtung enthaltende Fertigungsstraßen - Google Patents

Auswelchspur für eine Arbeitsvorrichtung enthaltende Fertigungsstraßen

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DE1951598C3
DE1951598C3 DE1951598A DE1951598A DE1951598C3 DE 1951598 C3 DE1951598 C3 DE 1951598C3 DE 1951598 A DE1951598 A DE 1951598A DE 1951598 A DE1951598 A DE 1951598A DE 1951598 C3 DE1951598 C3 DE 1951598C3
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lane
evasive
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section
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Preben Kopenhagen Orstam
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SKANDINAVISK EMBALLAGE LYNGBY (DAENEMARK) AS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/64Switching conveyors
    • B65G47/644Switching conveyors by a pivoting displacement of the switching conveyor
    • B65G47/645Switching conveyors by a pivoting displacement of the switching conveyor about a horizontal axis
    • B65G47/647Switching conveyors by a pivoting displacement of the switching conveyor about a horizontal axis the axis being perpendicular to the conveying direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ausweichspur für eine Arbeitsvorrichtung enthaltende Fertigungsstraßen, bei denen in der Straße herangeführte vieleckige Gegenstände aus Fasermasse oder einem ähnlichen leichten Material mit Hilfe der Ausweichspur um die in der Straße angeordnete Arbeitsvorrichtung herumgeführt werden können,
Es ist zu diesem Zweck bekannt, einen oder mehrere von in Förderrichtung hintereinander liegenden Förderbandabschnitten als in einer senkrechten Ebene schwenkbare Weiche auszubilden, um bei Störungen an einer stromabwärts liegenden Arbeitsvorrichtung die
ίο herangeführten Gegenstände, wie frisch gebackenes Brot in eine Förderebene, oberhalb der normalen Förderebene anzuheben und auf anderem Wege abzutransportieren bis die Störung behoben ist (Vergl. GB-PS 8 20 731) Ähnliche, in einer senkrechten Ebene schwenkbare und zugleich als Bandförderer ausgebildete Weichen sind auch bei Sortieranlagen für Sperrholz bekannt, um die von einem Zufördererband herangeführten Furnierblätter je nach ihrer Größe oder ihrer Beschaffenheit in mehrere übereinanderliegende, durch Bandförderer oder dgl. gebildete Förderebenen einzuleiten, über die die Furnierblätter beispielsweise zu verschiedenen Sammelstellen geführt werden (vgl. US-PS 33 58 831). Die gleiche schwenkbare Weiche kann dabei auch verwendet werden, um Furnierblätter oder dgl. aus mehreren übereinandnerliegenden Etagen wieder zu einer nachgeschalteten Weiterverarbeitungseinrichtung zusammenzuführen.
Bei der Herstellung von vieleckigen Gegenständen aus Fasermasse oder einem ähnlichen leichten Material, wie Eierkartons, ist es häufig notwendig, die Kartons vor der Weiterverwendung mit einer Aufschrift zu bedrucken. Da es sich bei solchen Gegenständen um Massenartikel handelt, wird angestrebt, die Fertigungsstraße ununterbrochen Tag und Nacht arbeiten zu lassen. Andererseits ist es erforderlich, die Arbeitsvorrichtung, wie die Druckvorrichtung von Zeit zu Zeit stillzusetzen, z. B. um Klischees oder Farben zu wechseln. Auch können Störungen auftreten, welche ein Stillsetzen der Arbeitsvorrichtung notwendig machen.
in der Praxis hat man daher die Ausweichspur für solche Fertigungsstraßen so ausgebildet, daß die Gegenstände in einer waagerechten Ebene um die Arbeitsvorrichtung, z. B. die Druckvorrichtung herumgeführt werden können, wenn die Arbeitsvorrichtung umgangen werden soll. Hinter der Arbeitsvorrichtung werden die Gegenstände wieder in die Bahn der normalen Fertigungsstraße eingeleitet. Der Ausweichspur kann dabei eine Station zugeordnet sein, wo die Gegenstände vorübergehend von der Fördereinrich tung abgenommen und zwischengestapelt werden, um eine Vermischung mit den schon bearbeiteten oder bedruckten Gegenständen zu verhindern. Eine solche Ausweichspur hat einmal den Nachteil, daß durch die Umlenkung der Gegenstände auf der abgewandten
Seite der Arbeitsvorrichtung eine weitere Überwachung der Gegenstände durch die Bedienungsperson erschwert ist. Außerdem hat die Umlenkung der sehr leichten, vieleckigen Gegenstände zu Schwierigkeiten geführt, da die Gegenstände bei der Umlenkung leicht verkanten könnten. Außerdem erfordert die bekannte Ausweichspur eine erhebliehe Raumbeanspruchung in einer horizontalen Ebene.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Ausweichspur der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß bei Verringerung der Raumbeanspruchungen in einer horizontalen Ebene die durch Verkanten der leichten vieleckigen Gegenstände auftretenden Störungen zu vermeiden und mit Hilfe der Ausweichspur zugleich
eine besonders wirtschaftliche Zwischenspeicherung der von der Ausweichspur aufgenommenen Gegenstände zu ermöglichen, wobei eine schonende Behandlung der Gegenstände gewährleistet werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ausweichspur über der Fertigungsstraße in einer senkrechten Ebene angeordnet ist und einen aufsteigenden, als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt, einen im wesentlichen waagerecht verlaufenden und ebenfalls als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt sowie einen als einstellbare Schurre ausgebildeten, absteigenden Abschnitt aufweist, daß dem im wesentlichen waagerecht verlaufenden Abschnitt eine Vorrichtung zum Sammeln einer Anzahl entlang der Ausweichspur herangeführter Gegenstände zugeordnet ist und daß die Ausweichspur zumindest an ihrem Eintaufende eine in der senkrechten Ebene bewegliche Weiche zur Ablenkung von entlang der Fertigungsstraße herangeführten Gegenständen in die Ausweichspur aufweist
Es ist ein Zwischenspeicher für längs einer Hauptförderbahn durch mehrere aufeinanderfolgende Bearbeitungsmaschinen geförderten Gegenstände bekannt, bei der der Zwischenspeicher aus einem Umlaufförderer mit Trägern für die Gegenstände besteht. Der Umlaufförderer ist dabei in eine zur Hauptförderbahn parallele senkrechte Ebene verlegt Die Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren des Umlaufförderers sind einandergegenüberstehend angeordnet Die Gegenstände werden in dem Zwischenspeicher im Kreis geführt, bis eine etwaige Störung einer Arbeitsvorrichtung beseitigt ist Nach Beseitigung der Störung werden die Gegenstände wieder in die Hauptförderbahn eingespeist Durch die Anordnung des Umlaufförderers in einer zur Hauptföderbahn parallelen senkrechten Ebene wird eine Verlängerung der Hauptförderbahn vermieden, so daß die Anordnung sehr raumsparend ausgebildet werden kann (vergl. DE-AS 12 02 218). Bei diesem bekannten Zwischenspeicher, der für im Vergleich zu Eierkartons relativ robusten Gegenstände wie Tuben oder dgl. bestimmt ist, werden die Gegenstände in ähnlicher Weise wie bei den Förderabschnitten der Hauptförderbahn einzeln in Aufnahmen des Umlaufförderers aufgenommen und im Kreis gefördert Hierdurch wirkt der endlose Umlaufförderer praktisch als Verlängerung der Hauptförderbahn und sein Speirhervermögen ist durch seine Umlauflänge bestimmt Für empfindliche, vieieckige Gegenstände auf Fasermassen ist ein solcher Umlaufförderer ungeeignet und die Raumbeanspruchung in der senkrechten Ebene erheblich. Demgegenüber nimmt die Ausweichspur so gemäß der Erfindung nur wenig Raum ein und zwar sowohl in der horizontalen Ebene als auch in der vertikalen Ebene. Die Ablenkung der Gegenstände aus der Bahn der normalen Fertigungsstraße heraus in die Ausweichspur ist außerordentlich einfach, sodaß die vieleckigen Gegenstände aus leichtem und verletzlichem Material weitgehend störungsfrei in die Ausweichspur eingeleitet werden können. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß in der Ausweichspur die Gegenstände stapelweise gesammelt werden können, so daß auch bei begrenzter Länge der Ausweichspur eine erhebliche Anzahl von Gegenständen in der Ausweichspur selbst gespeichert werden kann. Durch das Sammeln erleichert sich zugleich auch das stapelweise Abnehmen der nicht durch die gestörte Arbeitsvorrichtung gelaufenen Gegenstände, falls dies notwendig sein sollte.
Die Sammelvorrichtung kann zweckmäßigerweise einen Anschlag aufweisen, der über dem Arbeitsraum des waagerecht verlaufenden Abschnittes der Ausweichspur an einer Stelle zwischen zwei UmlenkroHsn des zugehörigen Förderbandes angeordnet ist, wobei der Abstand des Anschlages vom Arbeitsraum kleiner als die Höhe des zu transportierenden Gegenstandes ist, und wobei in der Transportrichtung der Gegenstände vor dem Anschlag über dem Arbeitstrum ein Druckorgan vorgesehen ist, das von einer Stellung, in der der Abstand des unteren Endes des Druckorgans vom Arbeitstrum größer als die Höhe des Gegenstandes ist, in eine Stellung bewegbar ist, in der das untere Ende des Gegenstandes mit dem unteren Ende des Anschlages zumindest fluchtet Wenn das Druckorgan seine erste Stellung einnimmt und ein Gegenstand herangeführt wird, so wird der Weitertransport des Gegenststandes durch den Anschlag gehemmt Dabei kann sich das Arbeitstrum des waagerecht verlaufenden Abschnittes der Ausweichspur ohne Störung unter dem Gegenstand weiterbevi egen. Soll der aufgehaltene Gegenstand zu einem vorbestimmten Zeitpunkt weitertransportiert werden, wird durch das Druckorgan c'.er Gegenstand gegen das ständig weiterbewegte Arbeitstrum gedrückt und beide so weit abgesenkt, daß der Gegenstand unter dem Anschlag hindurchlaufen kann. Das Arbeitstrum kann !ausreichend nachgeben, da der Anschlag und das Druckorgan an einer Stelle auf das Arbeitstrum zwischen zwei Umlenkrollen einwirkt
Die Ausweichspur kann auch dann benutzt werden, wenn es zwischendurch erforderlich fcrt, eine Partie der Gegenstände bewußt von einer Bearbeitung in einer vorbestimmten Arbeitsvorrichtung auszuschalten, also bei Eierkartons neben gedruckten Eierkartons auch unbedruckte Eierkartons herzustellen.
Die Weiche kann in Weiterbildung der Erfindung einen Bandförderer aufweisen, der einen Teil der Fertigungsstraße bildet und an seiner entgegen der Transportrichtung liegenden Umlenkrolle um die Achse dieser Rolle derart schwenkbar gelagert ist Jaß das freie Ende des Bandförderers in die Bahn der Ausweichspur geschwenkt werden kann, wobei die am freien Ende des Bandförderers angeordnete Umlenkrolle mittels eines Riementriebes in Antriebsverbindung mit einem in Transportrichtung hinter der V/eiche in der Fertigungsstraße gelegenen Zuführförderer steht und der Riementrieb die Umlenkrolle des Bandförderers sowie eine Antriebsrolle für den in der Fertigungsstraße liegenden Zuführförderer antreibt und um eine unter diesen Rollen liegende, in senkrechter Ebene bewegliche Spannrolle geführt ist Hierdurch wird erreicht, daß eine Umschaltung der Weiche aus ihrer einen in ihre andere Arbeitsstellung auf einfache Weise und ohne Umkopplung der Antriebsverbindung erfolgen kann. Vidinvjhr werden die Gegenstände ohne jede Fördererunterbrechung gleichförmig und somit schonend auch bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit wahlweise in Richtung der Fertigungsstraße oder in Richtung der Ausweichspur befördert.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
F i g. I in Seitenansicht eine Arbeitsvorrir.htung einer Fertigungsstraße und die dazu gehörige Ausweichspur gemäß der Erfindung;
F i g. 2 einen Querschnitt durch den aufsteigenden, als bandförderer abgebildeten Abschnitt der Ausweichspur, wobei der Schnitt entlang der Schnittlinie 11-11 der F i g. 1 gelegt ist.
Fig.3 im größeren Maßstab den mit A in Fig. 1 bezeichneten Ausschnitt in Seitenansicht.
Fig.4 den gleichen Ausschnitt in einer anderen Stellung der zugehörigen Weiche; und
Fig.5 den in Fig.3 mit B bezeichneten Teilausschnitt in Draufsicht.
In den Figuren ist im Ausschnitt eine Fertigungsstraße zur Herstellung von Eierkartons wiedergegeben, die gemäß Fig.2 im dargestellten Beispiel jeweils aus einem Unterteil 1 und einem Deckel 2 bestehen. Diese vieleckigen Eierkartons sind in einer anderen Arbeitsvorrichtung der Fertigungsstraße aus Fasermasse hergestellt und sollen in der Arbeitsvorrichtung nach F i g. 1 bearbeitet werden. Es ist angenommen, daß es sich bei der Arbeitsvorrichtung in Fig. I um eine Vorrichtung 3 zum Bedrucken der Eierkartons handelt. Die Arbeitsvorrichtung 3 weist einen in der Fertigungsstraße liegenden Zuführförderer 4 in Form eines Bandförderers suf. Oberhalb des Zuführförder?rs 4 ist eine Vorrichtung 5 vorgesehen, die dazu dient, die ankommenden Gegenstände der Arbeitsvorrichtung 3 mit vorbestimmtem Abstand gleichförmig zuzuführen. Die Arbeitsvorrichtung 3 weist einen Förderer 6 zur Aufnahme der Gegenstände und eine dem Arbeitstrum des Förderers 6 zugeordnete Druckwalze 7 auf. Mit 8 sind Andruckplatten bezeichnet, die die Gegenstände gegen die Druckwalze heben und wieder absenken. Die bedruckten Gegenstände werden von einem Förderband 9 einem Stapelrad 10 zugebracht, welches die bedruckten Gegenstände sammelt und hochkant auf einer Magazinbahn 11 absetzt, entlang der die Stapel z. B. einer Verpackungsstation zugeführt werden können.
Oberhalb der Arbeitsvorrichtung 3 ist eine Ausweichspur 12 angeordnet. Die Ausweichspur weist einen aufsteigenden, als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt 15 auf, der sich zwischen Umlenk- bzw. Stützrollen 13 und 14 erstreckt, einen im wesentlichen waagerecht verlaufenden und ebenfalls als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt 17 zwischen den Stütz- und Umlenkrollen 14 und 16 sowie einen als einstellbare Schurre ausgebildeten absteigenden Abschnitt 18. Die Schurre 18 ist an ihrem Eintrittsende 19 um eine waagerechte Achse schwenkbar gelagert. An ihrem freien Austrittsende greift ein hydraulischer Stößel 20 an, der auch an der Magazinbahn 11 angreift, die ihrerseits bei 21 um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert ist. Die Magazinbahn 11 und die Schurre 18 lassen sich somit gleichzeitig zwischen der in Fig. 1 ausgezogenen Stellung und der gestrichelt dargestellten Stellung senken bzw. heben, so daß wahlweise das freie Ende der Magazinbahn 11 bzw. das freie Ende der Schurre 18 an eine in F i g. 1 nur angedeutete weitere Transportbahn 22 angeschlossen werden können.
Die Ausweichspur weist in dem im wesentlichen waagerecht verlaufenden Abschnitt 17 eine Vorrichtung zum Sammeln einer Anzahl entlang der Ausweichspur 12 herangeführter Unterteile 1 und Deckel 2 auf. Die Sammelvorrichtung weist ein Stapelrad 23 ähnlich dem Stapelrad 10 der Arbeitsvorrichtung auf. In Vorschubrichtung vor dem Stapelrad 23 ist ein Anschlag 24 vorgesehen, der über dem Arbeitstnim des waagerecht verlaufenden Abschnitt 17 der Ausweichspur 12 an einer Stelle zwischen den Umlenkrollen oder Stützrollen 14, 16 des Förderbandes angeordnet ist Der Abstand des Anschlages 24 vom Arbeitstrum ist kleiner als die Höhe der zu transportierenden Unterteile 1 und Deckel 2. In der Transportrichtung der Gegenstände vor dem Anschlag 24 ist über dem Arbeitshub ein Druckorgan 25 vorgesehen. Dieses kann von einer Stellung, in der der Abstand des unteren Endes des Druckorganes vom Arbeitstrum größer als die Höhe der Unterteile 1 und Deckel 2 ist, in eine Stellung bewegt werden, in der das untere Ende des Gegenstandes mit dem unteren Ende des Anschlages zumindest fluchtet. Befindet sich das Druckorgan 25 in der oberen Stellung, so werden die Unterteile 1 und Deckel 2 durch den Anschlag 24
to aufgehalten. Dabei kann sich das Arbeitstrum des Förderers ständig unter den festgehaltenen Gegenständen hindurchbewegen. Erst wenn das Druckorgan 25 nach unten geschwenkt wird und den festgehaltenen Gegenstand nach unten drückt, kann der Gegenstand unter Ausweichen des Arbeitstrums nach unten von dem Anschlag 24 freikommen und durch das Arbeitstrum dem Stapelrad 23 zugebracht werden.
Die Ausweichspur 12 weist zumindest an ihrem Einlaufende eine in der senkrechten Ebene bewegliche Weiche 26 zur Ablenkung von entlang der Fertigungsstraße herangeführten Gegenständen in die Ausweichspur auf.
Wie insbesondere die F i g. 3 bis F i g. 5 zeigen, weist die Weiche 26 einen Bandförderer 27 auf, der einen Teil der Fertigungsstraße bildet und an seiner entgegen der Transportrichtung liegenden Umlenkrolle 28 um die Achse dieser Rolle derart schwenkbar gelagert ist, daß das frei-? Ende des Bandförderers 27 in die Bahn der Ausweichspur geschwenkt werden kann. Eine am freien
JO Ende des Bandförderers 27 angeordnete Umlenkrolle 31 steht mittels seines Riementriebes 30 in Antriebsverbindung mit dem in Transportrichtung hinter der Weiche 26 in der Fertigungsstraße gelegenen Zuführförderer 4 der Arbeitsvorrichtung 3. Der Riementrieb treibt die Umlenkrolle 31 des Bandförderers 27 sowie eine Antriebsrolle 32 für den in der Fertigungsstraße liegenden Zuführförderer 4 an. Der Riementrieb ist weiterhin um eine unter diesen Rollen liegende, in senkrechter Ebene bewegliche Spannrolle 33 geführt.
An dem freien Ende der Weiche 26 greift im dargestellten Beispiel ein Druckmittelzylinder 29 an. Die beiden Stellungen der Weiche 26 sind aus den h ι g. -i und h ι g. 4 ersichtlich, toenso wie die wirkungsweise des Riementriebes in jeder dieser beiden Stellungen. Die Spannrolle 33 ist am freien Ende eines schwenkbar gelagerten Armes 34 drehbar gelagert.
Dem aufsteigenden, als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt 15 und einem Teil des im wesentlichen waagerecht verlaufenden und ebenfalls als Bandförde rer ausgebildeten Abschnittes 17 der Ausweichspur 12, können nach dem dargestellten Beispiel Führung-jchienen 35 zugeordnet sein (vergl. die F i g. 2 und F i g. 3), die sich im Abstand oberhalb der entsprechenden Arbeitstrume der Bandförderer in Längsrichtung erstrecken und an vorbestimmten Stellen der Unterteile 1 und Deckel 2 angreifen, um diese auf dem Trum niederzuhalten und zu führen.
Bei einer Betriebsstörung der Arbeitsvorrichtung 3 oder dann, wenn der durch die Arbeitsvorrichtung 3 ausgeführte Arbeitsschritt entfallen soll, wird die Weiche 26 aus der Stellung nach F i g. 3 in die Stellung nach Fig.4 verschwenkt, beispielsweise automatisch aufgrund eines eine Fehlfunktion der Arbeitsvorrichtung 3 anzeigenden Störsignals, Die ankommenden Gegenstände werden nunmehr durch die Weiche 26 der Ausweichspur 12 zugeführt und auf ihrem Wege durch die Ausweichspur gesammelt und hochkant gestapelt und über die Schurre 18 abgefördert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Ausweichspur für eine Arbeitsvorrichtung enthaltende Fertigungsstraßen, bei denen in der Straße herangeführte vieleckige Gegenstände aus Fasermasse oder einem ähnlichen gleichen Material mit Hilfe der Ausweichspur um die in der Straße angeordnete Arbeitsvorrichtung herumgeführt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausweichspur (12) über der Fertigungsstraße in einer senkrechten Ebene angeordnet ist und einen aufsteigenden, als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt (15), einen im wesentlichen waagerecht verlaufenden und ebenfalls als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt (17) sowie einen als einstellbare Schurre ausgebildeten absteigenden Abschnitt (18) aufweist, daß dem im wesentlichen waagerecht verlaufenden Abschnitt (17) eine Vorrichtung (23—25) zum Sammeln einer Anzahl entlang- der Ausweichspur (12) herangeführter Gegenstände (1, 2) zugeordnet ist, und daß die Ausweichspur (12) zu mindest an ihrem Einlaufende eine in der senkrechten Ebene bewegliche Weiche (26) zur Ablenkung von entlang der Fertigungsstraße herangeführten Gegenständen in die Ausweichspur aufweist
2. Ausweichspur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelvorrichtung (23—25) einen Anschlag (24) aufweist, der über dem Arbeitstrum des waagerechtverlaufenden Abschnitts (17) der Ausweichspur (12) an einer Stelle zwischen zwei Umlenkrollen (14, 16) des zugehörigen Förderoandes angeordnet ist, wobei der Abstand des Anschlag=; vom /· /beitstrum kleiner als die Höhe des zu transponierenden Gegenstandes (1, 2) ist, daß in der Transporteinrichtung der Gegenstände vor dem Anschlag (24) über dem Arbeitstrum ein Druckorgan (25) vorgesehen ist, das von einer Stellung, in der der Abstand des unteren Endes des Druckorgans vom Arbeitstrum größer als die Höhe des Gegenstandes (1,2) ist, in eine Stellung bewegbar ist, in der das untere Ende des Gegenstandes mit dem unteren Ende des Anschlages zumindest fluchtet
3. Ausweichspur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiche (26) einen Bandförderer (27) aufweist, der einen Teil der Fertigungsstraße bildet und an seiner entgegen der Transportrichtung liegenden Umlenkrolle (28) um die Achse dieser Rolle derart schwenkbar gelagert ist, daß das freie Ende des Bandförderers (27) in die Bahn der Ausweichspur geschwenkt werden kann und daß die am freien Ende des Bandförderers angeordnete Umlenkrolle (31) mittels eines Riementriebes (30) in Antriebsverbindung mit einem in Transportrichtung hinter der Weiche (26) in der Fertigungsstraße gelegenen Zuführförderer (4) steht, wobei der Riementrieb die Umlenkrolle (31) des Bandförderers (27) sowie eine Antriebsrolle (32) für den in der Fertigungsstraße liegenden Zufuhrförderer (4) antreibt und um eine unter diesen Rollen liegende, in senkrechter Ebene bewegliehe Spannrolle (33) geführt ist.
DE1951598A 1968-10-15 1969-10-13 Auswelchspur für eine Arbeitsvorrichtung enthaltende Fertigungsstraßen Expired DE1951598C3 (de)

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DE1951598B2 DE1951598B2 (de) 1980-02-07
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