DE1951598C3 - Auswelchspur für eine Arbeitsvorrichtung enthaltende Fertigungsstraßen - Google Patents
Auswelchspur für eine Arbeitsvorrichtung enthaltende FertigungsstraßenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausweichspur für eine
Arbeitsvorrichtung enthaltende Fertigungsstraßen, bei denen in der Straße herangeführte vieleckige Gegenstände aus Fasermasse oder einem ähnlichen leichten
Material mit Hilfe der Ausweichspur um die in der Straße angeordnete Arbeitsvorrichtung herumgeführt
werden können,
Es ist zu diesem Zweck bekannt, einen oder mehrere
von in Förderrichtung hintereinander liegenden Förderbandabschnitten als in einer senkrechten Ebene
schwenkbare Weiche auszubilden, um bei Störungen an einer stromabwärts liegenden Arbeitsvorrichtung die
ίο herangeführten Gegenstände, wie frisch gebackenes
Brot in eine Förderebene, oberhalb der normalen Förderebene anzuheben und auf anderem Wege
abzutransportieren bis die Störung behoben ist (Vergl. GB-PS 8 20 731) Ähnliche, in einer senkrechten Ebene
schwenkbare und zugleich als Bandförderer ausgebildete Weichen sind auch bei Sortieranlagen für Sperrholz
bekannt, um die von einem Zufördererband herangeführten Furnierblätter je nach ihrer Größe oder ihrer
Beschaffenheit in mehrere übereinanderliegende, durch
Bandförderer oder dgl. gebildete Förderebenen einzuleiten, über die die Furnierblätter beispielsweise zu
verschiedenen Sammelstellen geführt werden (vgl. US-PS 33 58 831). Die gleiche schwenkbare Weiche
kann dabei auch verwendet werden, um Furnierblätter
oder dgl. aus mehreren übereinandnerliegenden Etagen
wieder zu einer nachgeschalteten Weiterverarbeitungseinrichtung zusammenzuführen.
Bei der Herstellung von vieleckigen Gegenständen aus Fasermasse oder einem ähnlichen leichten Material,
wie Eierkartons, ist es häufig notwendig, die Kartons vor der Weiterverwendung mit einer Aufschrift zu
bedrucken. Da es sich bei solchen Gegenständen um Massenartikel handelt, wird angestrebt, die Fertigungsstraße ununterbrochen Tag und Nacht arbeiten zu
lassen. Andererseits ist es erforderlich, die Arbeitsvorrichtung, wie die Druckvorrichtung von Zeit zu Zeit
stillzusetzen, z. B. um Klischees oder Farben zu wechseln. Auch können Störungen auftreten, welche ein
Stillsetzen der Arbeitsvorrichtung notwendig machen.
in der Praxis hat man daher die Ausweichspur für solche Fertigungsstraßen so ausgebildet, daß die
Gegenstände in einer waagerechten Ebene um die Arbeitsvorrichtung, z. B. die Druckvorrichtung herumgeführt werden können, wenn die Arbeitsvorrichtung
umgangen werden soll. Hinter der Arbeitsvorrichtung werden die Gegenstände wieder in die Bahn der
normalen Fertigungsstraße eingeleitet. Der Ausweichspur kann dabei eine Station zugeordnet sein, wo die
Gegenstände vorübergehend von der Fördereinrich
tung abgenommen und zwischengestapelt werden, um
eine Vermischung mit den schon bearbeiteten oder bedruckten Gegenständen zu verhindern. Eine solche
Ausweichspur hat einmal den Nachteil, daß durch die Umlenkung der Gegenstände auf der abgewandten
Seite der Arbeitsvorrichtung eine weitere Überwachung der Gegenstände durch die Bedienungsperson
erschwert ist. Außerdem hat die Umlenkung der sehr leichten, vieleckigen Gegenstände zu Schwierigkeiten
geführt, da die Gegenstände bei der Umlenkung leicht
verkanten könnten. Außerdem erfordert die bekannte
Ausweichspur eine erhebliehe Raumbeanspruchung in einer horizontalen Ebene.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Ausweichspur der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß
bei Verringerung der Raumbeanspruchungen in einer horizontalen Ebene die durch Verkanten der leichten
vieleckigen Gegenstände auftretenden Störungen zu vermeiden und mit Hilfe der Ausweichspur zugleich
eine besonders wirtschaftliche Zwischenspeicherung der von der Ausweichspur aufgenommenen Gegenstände
zu ermöglichen, wobei eine schonende Behandlung der Gegenstände gewährleistet werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ausweichspur über der Fertigungsstraße in
einer senkrechten Ebene angeordnet ist und einen aufsteigenden, als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt,
einen im wesentlichen waagerecht verlaufenden und ebenfalls als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt
sowie einen als einstellbare Schurre ausgebildeten, absteigenden Abschnitt aufweist, daß dem im wesentlichen
waagerecht verlaufenden Abschnitt eine Vorrichtung zum Sammeln einer Anzahl entlang der Ausweichspur
herangeführter Gegenstände zugeordnet ist und daß die Ausweichspur zumindest an ihrem Eintaufende
eine in der senkrechten Ebene bewegliche Weiche zur Ablenkung von entlang der Fertigungsstraße herangeführten
Gegenständen in die Ausweichspur aufweist
Es ist ein Zwischenspeicher für längs einer Hauptförderbahn
durch mehrere aufeinanderfolgende Bearbeitungsmaschinen geförderten Gegenstände bekannt,
bei der der Zwischenspeicher aus einem Umlaufförderer mit Trägern für die Gegenstände besteht. Der
Umlaufförderer ist dabei in eine zur Hauptförderbahn parallele senkrechte Ebene verlegt Die Vorrichtung
zum Beschicken und Entleeren des Umlaufförderers sind einandergegenüberstehend angeordnet Die Gegenstände
werden in dem Zwischenspeicher im Kreis geführt, bis eine etwaige Störung einer Arbeitsvorrichtung
beseitigt ist Nach Beseitigung der Störung werden die Gegenstände wieder in die Hauptförderbahn
eingespeist Durch die Anordnung des Umlaufförderers in einer zur Hauptföderbahn parallelen senkrechten
Ebene wird eine Verlängerung der Hauptförderbahn vermieden, so daß die Anordnung sehr raumsparend
ausgebildet werden kann (vergl. DE-AS 12 02 218). Bei
diesem bekannten Zwischenspeicher, der für im Vergleich zu Eierkartons relativ robusten Gegenstände
wie Tuben oder dgl. bestimmt ist, werden die Gegenstände in ähnlicher Weise wie bei den Förderabschnitten
der Hauptförderbahn einzeln in Aufnahmen des Umlaufförderers aufgenommen und im Kreis
gefördert Hierdurch wirkt der endlose Umlaufförderer praktisch als Verlängerung der Hauptförderbahn und
sein Speirhervermögen ist durch seine Umlauflänge bestimmt Für empfindliche, vieieckige Gegenstände auf
Fasermassen ist ein solcher Umlaufförderer ungeeignet und die Raumbeanspruchung in der senkrechten Ebene
erheblich. Demgegenüber nimmt die Ausweichspur so gemäß der Erfindung nur wenig Raum ein und zwar
sowohl in der horizontalen Ebene als auch in der vertikalen Ebene. Die Ablenkung der Gegenstände aus
der Bahn der normalen Fertigungsstraße heraus in die
Ausweichspur ist außerordentlich einfach, sodaß die vieleckigen Gegenstände aus leichtem und verletzlichem
Material weitgehend störungsfrei in die Ausweichspur eingeleitet werden können. Ein weiterer
wesentlicher Vorteil besteht darin, daß in der Ausweichspur die Gegenstände stapelweise gesammelt werden
können, so daß auch bei begrenzter Länge der Ausweichspur eine erhebliche Anzahl von Gegenständen
in der Ausweichspur selbst gespeichert werden kann. Durch das Sammeln erleichert sich zugleich auch
das stapelweise Abnehmen der nicht durch die gestörte Arbeitsvorrichtung gelaufenen Gegenstände, falls dies
notwendig sein sollte.
Die Sammelvorrichtung kann zweckmäßigerweise einen Anschlag aufweisen, der über dem Arbeitsraum
des waagerecht verlaufenden Abschnittes der Ausweichspur an einer Stelle zwischen zwei UmlenkroHsn
des zugehörigen Förderbandes angeordnet ist, wobei der Abstand des Anschlages vom Arbeitsraum kleiner
als die Höhe des zu transportierenden Gegenstandes ist, und wobei in der Transportrichtung der Gegenstände
vor dem Anschlag über dem Arbeitstrum ein Druckorgan vorgesehen ist, das von einer Stellung, in der der
Abstand des unteren Endes des Druckorgans vom Arbeitstrum größer als die Höhe des Gegenstandes ist,
in eine Stellung bewegbar ist, in der das untere Ende des Gegenstandes mit dem unteren Ende des Anschlages
zumindest fluchtet Wenn das Druckorgan seine erste Stellung einnimmt und ein Gegenstand herangeführt
wird, so wird der Weitertransport des Gegenststandes durch den Anschlag gehemmt Dabei kann sich das
Arbeitstrum des waagerecht verlaufenden Abschnittes der Ausweichspur ohne Störung unter dem Gegenstand
weiterbevi egen. Soll der aufgehaltene Gegenstand zu
einem vorbestimmten Zeitpunkt weitertransportiert werden, wird durch das Druckorgan c'.er Gegenstand
gegen das ständig weiterbewegte Arbeitstrum gedrückt und beide so weit abgesenkt, daß der Gegenstand unter
dem Anschlag hindurchlaufen kann. Das Arbeitstrum kann !ausreichend nachgeben, da der Anschlag und das
Druckorgan an einer Stelle auf das Arbeitstrum zwischen zwei Umlenkrollen einwirkt
Die Ausweichspur kann auch dann benutzt werden, wenn es zwischendurch erforderlich fcrt, eine Partie der
Gegenstände bewußt von einer Bearbeitung in einer vorbestimmten Arbeitsvorrichtung auszuschalten, also
bei Eierkartons neben gedruckten Eierkartons auch unbedruckte Eierkartons herzustellen.
Die Weiche kann in Weiterbildung der Erfindung einen Bandförderer aufweisen, der einen Teil der
Fertigungsstraße bildet und an seiner entgegen der Transportrichtung liegenden Umlenkrolle um die Achse
dieser Rolle derart schwenkbar gelagert ist Jaß das
freie Ende des Bandförderers in die Bahn der Ausweichspur geschwenkt werden kann, wobei die am
freien Ende des Bandförderers angeordnete Umlenkrolle mittels eines Riementriebes in Antriebsverbindung
mit einem in Transportrichtung hinter der V/eiche in der Fertigungsstraße gelegenen Zuführförderer steht und
der Riementrieb die Umlenkrolle des Bandförderers sowie eine Antriebsrolle für den in der Fertigungsstraße
liegenden Zuführförderer antreibt und um eine unter diesen Rollen liegende, in senkrechter Ebene bewegliche
Spannrolle geführt ist Hierdurch wird erreicht, daß eine Umschaltung der Weiche aus ihrer einen in ihre
andere Arbeitsstellung auf einfache Weise und ohne Umkopplung der Antriebsverbindung erfolgen kann.
Vidinvjhr werden die Gegenstände ohne jede Fördererunterbrechung
gleichförmig und somit schonend auch bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit wahlweise in Richtung
der Fertigungsstraße oder in Richtung der Ausweichspur befördert.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigt
F i g. I in Seitenansicht eine Arbeitsvorrir.htung einer
Fertigungsstraße und die dazu gehörige Ausweichspur gemäß der Erfindung;
F i g. 2 einen Querschnitt durch den aufsteigenden, als
bandförderer abgebildeten Abschnitt der Ausweichspur, wobei der Schnitt entlang der Schnittlinie 11-11 der
F i g. 1 gelegt ist.
Fig.3 im größeren Maßstab den mit A in Fig. 1
bezeichneten Ausschnitt in Seitenansicht.
Fig.4 den gleichen Ausschnitt in einer anderen Stellung der zugehörigen Weiche; und
Fig.5 den in Fig.3 mit B bezeichneten Teilausschnitt in Draufsicht.
In den Figuren ist im Ausschnitt eine Fertigungsstraße zur Herstellung von Eierkartons wiedergegeben, die
gemäß Fig.2 im dargestellten Beispiel jeweils aus einem Unterteil 1 und einem Deckel 2 bestehen. Diese
vieleckigen Eierkartons sind in einer anderen Arbeitsvorrichtung der Fertigungsstraße aus Fasermasse
hergestellt und sollen in der Arbeitsvorrichtung nach F i g. 1 bearbeitet werden. Es ist angenommen, daß es
sich bei der Arbeitsvorrichtung in Fig. I um eine Vorrichtung 3 zum Bedrucken der Eierkartons handelt.
Die Arbeitsvorrichtung 3 weist einen in der Fertigungsstraße liegenden Zuführförderer 4 in Form eines
Bandförderers suf. Oberhalb des Zuführförder?rs 4 ist
eine Vorrichtung 5 vorgesehen, die dazu dient, die ankommenden Gegenstände der Arbeitsvorrichtung 3
mit vorbestimmtem Abstand gleichförmig zuzuführen. Die Arbeitsvorrichtung 3 weist einen Förderer 6 zur
Aufnahme der Gegenstände und eine dem Arbeitstrum des Förderers 6 zugeordnete Druckwalze 7 auf. Mit 8
sind Andruckplatten bezeichnet, die die Gegenstände gegen die Druckwalze heben und wieder absenken. Die
bedruckten Gegenstände werden von einem Förderband 9 einem Stapelrad 10 zugebracht, welches die
bedruckten Gegenstände sammelt und hochkant auf einer Magazinbahn 11 absetzt, entlang der die Stapel
z. B. einer Verpackungsstation zugeführt werden können.
Oberhalb der Arbeitsvorrichtung 3 ist eine Ausweichspur 12 angeordnet. Die Ausweichspur weist einen
aufsteigenden, als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt 15 auf, der sich zwischen Umlenk- bzw.
Stützrollen 13 und 14 erstreckt, einen im wesentlichen waagerecht verlaufenden und ebenfalls als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt 17 zwischen den Stütz- und
Umlenkrollen 14 und 16 sowie einen als einstellbare Schurre ausgebildeten absteigenden Abschnitt 18. Die
Schurre 18 ist an ihrem Eintrittsende 19 um eine waagerechte Achse schwenkbar gelagert. An ihrem
freien Austrittsende greift ein hydraulischer Stößel 20 an, der auch an der Magazinbahn 11 angreift, die
ihrerseits bei 21 um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert ist. Die Magazinbahn 11 und die Schurre 18
lassen sich somit gleichzeitig zwischen der in Fig. 1 ausgezogenen Stellung und der gestrichelt dargestellten
Stellung senken bzw. heben, so daß wahlweise das freie Ende der Magazinbahn 11 bzw. das freie Ende der
Schurre 18 an eine in F i g. 1 nur angedeutete weitere Transportbahn 22 angeschlossen werden können.
Die Ausweichspur weist in dem im wesentlichen waagerecht verlaufenden Abschnitt 17 eine Vorrichtung
zum Sammeln einer Anzahl entlang der Ausweichspur 12 herangeführter Unterteile 1 und Deckel 2 auf. Die
Sammelvorrichtung weist ein Stapelrad 23 ähnlich dem Stapelrad 10 der Arbeitsvorrichtung auf. In Vorschubrichtung vor dem Stapelrad 23 ist ein Anschlag 24
vorgesehen, der über dem Arbeitstnim des waagerecht verlaufenden Abschnitt 17 der Ausweichspur 12 an einer
Stelle zwischen den Umlenkrollen oder Stützrollen 14,
16 des Förderbandes angeordnet ist Der Abstand des Anschlages 24 vom Arbeitstrum ist kleiner als die Höhe
der zu transportierenden Unterteile 1 und Deckel 2. In
der Transportrichtung der Gegenstände vor dem
Anschlag 24 ist über dem Arbeitshub ein Druckorgan 25
vorgesehen. Dieses kann von einer Stellung, in der der Abstand des unteren Endes des Druckorganes vom
Arbeitstrum größer als die Höhe der Unterteile 1 und Deckel 2 ist, in eine Stellung bewegt werden, in der das
untere Ende des Gegenstandes mit dem unteren Ende des Anschlages zumindest fluchtet. Befindet sich das
Druckorgan 25 in der oberen Stellung, so werden die Unterteile 1 und Deckel 2 durch den Anschlag 24
to aufgehalten. Dabei kann sich das Arbeitstrum des Förderers ständig unter den festgehaltenen Gegenständen hindurchbewegen. Erst wenn das Druckorgan 25
nach unten geschwenkt wird und den festgehaltenen Gegenstand nach unten drückt, kann der Gegenstand
unter Ausweichen des Arbeitstrums nach unten von dem Anschlag 24 freikommen und durch das Arbeitstrum dem Stapelrad 23 zugebracht werden.
Die Ausweichspur 12 weist zumindest an ihrem Einlaufende eine in der senkrechten Ebene bewegliche
Weiche 26 zur Ablenkung von entlang der Fertigungsstraße herangeführten Gegenständen in die Ausweichspur auf.
Wie insbesondere die F i g. 3 bis F i g. 5 zeigen, weist die Weiche 26 einen Bandförderer 27 auf, der einen Teil
der Fertigungsstraße bildet und an seiner entgegen der Transportrichtung liegenden Umlenkrolle 28 um die
Achse dieser Rolle derart schwenkbar gelagert ist, daß das frei-? Ende des Bandförderers 27 in die Bahn der
Ausweichspur geschwenkt werden kann. Eine am freien
JO Ende des Bandförderers 27 angeordnete Umlenkrolle 31 steht mittels seines Riementriebes 30 in Antriebsverbindung mit dem in Transportrichtung hinter der
Weiche 26 in der Fertigungsstraße gelegenen Zuführförderer 4 der Arbeitsvorrichtung 3. Der Riementrieb
treibt die Umlenkrolle 31 des Bandförderers 27 sowie eine Antriebsrolle 32 für den in der Fertigungsstraße
liegenden Zuführförderer 4 an. Der Riementrieb ist weiterhin um eine unter diesen Rollen liegende, in
senkrechter Ebene bewegliche Spannrolle 33 geführt.
An dem freien Ende der Weiche 26 greift im dargestellten Beispiel ein Druckmittelzylinder 29 an.
Die beiden Stellungen der Weiche 26 sind aus den h ι g. -i und h ι g. 4 ersichtlich, toenso wie die wirkungsweise des Riementriebes in jeder dieser beiden
Stellungen. Die Spannrolle 33 ist am freien Ende eines schwenkbar gelagerten Armes 34 drehbar gelagert.
Dem aufsteigenden, als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt 15 und einem Teil des im wesentlichen
waagerecht verlaufenden und ebenfalls als Bandförde
rer ausgebildeten Abschnittes 17 der Ausweichspur 12,
können nach dem dargestellten Beispiel Führung-jchienen 35 zugeordnet sein (vergl. die F i g. 2 und F i g. 3), die
sich im Abstand oberhalb der entsprechenden Arbeitstrume der Bandförderer in Längsrichtung erstrecken
und an vorbestimmten Stellen der Unterteile 1 und Deckel 2 angreifen, um diese auf dem Trum niederzuhalten und zu führen.
Bei einer Betriebsstörung der Arbeitsvorrichtung 3 oder dann, wenn der durch die Arbeitsvorrichtung 3
ausgeführte Arbeitsschritt entfallen soll, wird die
Weiche 26 aus der Stellung nach F i g. 3 in die Stellung nach Fig.4 verschwenkt, beispielsweise automatisch
aufgrund eines eine Fehlfunktion der Arbeitsvorrichtung 3 anzeigenden Störsignals, Die ankommenden
Gegenstände werden nunmehr durch die Weiche 26 der Ausweichspur 12 zugeführt und auf ihrem Wege durch
die Ausweichspur gesammelt und hochkant gestapelt und über die Schurre 18 abgefördert.
Claims (3)
1. Ausweichspur für eine Arbeitsvorrichtung
enthaltende Fertigungsstraßen, bei denen in der Straße herangeführte vieleckige Gegenstände aus
Fasermasse oder einem ähnlichen gleichen Material mit Hilfe der Ausweichspur um die in der Straße
angeordnete Arbeitsvorrichtung herumgeführt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausweichspur (12) über der Fertigungsstraße in einer senkrechten Ebene angeordnet ist und einen
aufsteigenden, als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt (15), einen im wesentlichen waagerecht
verlaufenden und ebenfalls als Bandförderer ausgebildeten Abschnitt (17) sowie einen als einstellbare
Schurre ausgebildeten absteigenden Abschnitt (18) aufweist, daß dem im wesentlichen waagerecht
verlaufenden Abschnitt (17) eine Vorrichtung (23—25) zum Sammeln einer Anzahl entlang- der
Ausweichspur (12) herangeführter Gegenstände (1, 2) zugeordnet ist, und daß die Ausweichspur (12) zu
mindest an ihrem Einlaufende eine in der senkrechten Ebene bewegliche Weiche (26) zur Ablenkung
von entlang der Fertigungsstraße herangeführten Gegenständen in die Ausweichspur aufweist
2. Ausweichspur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelvorrichtung
(23—25) einen Anschlag (24) aufweist, der über dem Arbeitstrum des waagerechtverlaufenden Abschnitts (17) der Ausweichspur (12) an einer Stelle
zwischen zwei Umlenkrollen (14, 16) des zugehörigen Förderoandes angeordnet ist, wobei der
Abstand des Anschlag=; vom /· /beitstrum kleiner als
die Höhe des zu transponierenden Gegenstandes (1, 2) ist, daß in der Transporteinrichtung der
Gegenstände vor dem Anschlag (24) über dem Arbeitstrum ein Druckorgan (25) vorgesehen ist, das
von einer Stellung, in der der Abstand des unteren Endes des Druckorgans vom Arbeitstrum größer als
die Höhe des Gegenstandes (1,2) ist, in eine Stellung bewegbar ist, in der das untere Ende des
Gegenstandes mit dem unteren Ende des Anschlages zumindest fluchtet
3. Ausweichspur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiche (26) einen Bandförderer (27) aufweist, der einen Teil der Fertigungsstraße bildet und an seiner entgegen der Transportrichtung liegenden Umlenkrolle (28) um die Achse
dieser Rolle derart schwenkbar gelagert ist, daß das freie Ende des Bandförderers (27) in die Bahn der
Ausweichspur geschwenkt werden kann und daß die am freien Ende des Bandförderers angeordnete
Umlenkrolle (31) mittels eines Riementriebes (30) in Antriebsverbindung mit einem in Transportrichtung
hinter der Weiche (26) in der Fertigungsstraße gelegenen Zuführförderer (4) steht, wobei der
Riementrieb die Umlenkrolle (31) des Bandförderers (27) sowie eine Antriebsrolle (32) für den in der
Fertigungsstraße liegenden Zufuhrförderer (4) antreibt und um eine unter diesen Rollen liegende, in
senkrechter Ebene bewegliehe Spannrolle (33) geführt ist.
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| DK117478B (da) | 1970-04-27 |
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