DE3625081A1 - Verfahren und vorrichtung zur konservierung von in einem behaelter eingeschlossener ware - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur konservierung von in einem behaelter eingeschlossener wareInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Konservierung von
in einem Behälter eingeschlossener Ware, der im wesentlichen
aus einem Becher mit einem diesen in lotrechter Richtung
oben umgebenden Becherrand und einer den Becher gasdicht
abdichtenden Abdeckung ausgebildet ist, die einen die Ware
im Bereich des Becherrandes umgebenden Kopfraum in lotrech
ter Richtung nach oben begrenzt.
Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur
Konservierung von in einem Behälter eingeschlossener Ware,
der im wesentlichen aus einem mit einer Einfüllöffnung ver
sehenen Becher und einer den Becher im Bereich seiner Ein
füllöffnung gasdicht abdichtenden Abdeckung ausgebildet ist,
zwischen der und der in den Becher eingefüllten Ware ein
Kopfraum vorgesehen ist.
In großem Umfang werden derzeit beispielsweise Milchspeisen
und Salate in Behältern verpackt, die im wesentlichen aus
einem die zu verpackende Ware beinhaltenden Becher und einer
den Becher verschließenden Abdeckung bestehen. Die Abdeckung
ist in der Regel als Kunststoff- oder Metallfolie ausgebil
det. Ein wichtiger Aspekt bei einer derartigen Verpackung
ist die Verminderung von außer der Ware im Becherinnenraum
enthaltenen Substanzen, die die Qualität der Ware bei einer
länger andauernden Lagerung herabsetzen. Insbesondere bei
der Verpackung von Lebensmitteln muß zur Erreichung einer
dauerhaften Konservierung der Ware dafür Sorge getragen
werden, daß der eingeschlossene Sauerstoffanteil möglichst
gering ist. Bei bekannten Verfahren wird dieses Problem
beispielsweise dadurch gelöst, daß die Becher in speziellen
Vorrichtungen verschlossen werden, in denen die in ihnen
vorherrschenden Gaszusammensetzungen überwacht und gesteuert
werden. Aufgrund der beim Transport der Becher in diese
Vorrichtungen mitgeführten Umgebungsluft können befriedigen
de Ergebnisse aber nur zu sehr hohen Kosten erzielt werden.
Auch bei einem Verschluß der Becher in Unterdruckkammern
entstehen bei höheren Anforderungen an die Güte der Evakuie
rung unverhältnismäßig hohe Kosten.
Desweiteren sind Verfahren bekannt geworden, bei denen die
Ware mit ausgasenden Substanzen vermischt wird, die durch
das aus ihnen austretende Gas Umluft aus den nicht vollstän
dig verschlossenen Bechern verdrängen. Die Vermischung der
Ware mit der ausgasenden Substanz weist jedoch den entschei
denden Nachteil auf, daß zum einen die Beschaffenheit der
Ware nachteilig verändert wird, da beispielsweise eine
Schaumbildung auftreten kann, zum anderen ist es nicht mög
lich, alle Waren mit derartigen Substanzen zu vermischen.
Auch die Qualität der Verdrängung der Umluft aus dem Be
cherinnenraum ist bei derartigen Verfahren bei vertretbarem
Aufwand unbefriedigend.
Der mit den bislang bekannt gewordenen Verfahren erreichbare
Restsauerstoffgehalt von etwa zehn Volumenprozenten verhin
dert eine langfristige Konservierung von Waren, wie sie etwa
bei Konservendosen bereits seit langem möglich ist, bei der
Verwendung von preiswert zu fertigenden Bechern, die mit
einer Abdeckung verschlossen werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfah
ren der einleitend genannten Art so zu verbessern, daß im
Becherinnenraum enthaltene unerwünschte Anteile der Umge
bungsluft zuverlässig und mit geringen Kosten auf unkriti
sche Restanteile vermindert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß vor
einem gasdichten Verschließen des Bechers eine die Ware im
Bereich des umgebende Umluft durch ein Gas verdrängt wird,
das dem Kopfraum aus einem außerhalb des Bechers angeordne
tem Bereich zugeführt wird.
Die Zuführung des Gases von außen weist den Vorteil auf, daß
Waren beliebiger Beschaffenheit konserviert werden können.
Das Gas kommt nur in einem geringen Umfang mit der Ware in
Berührung. Eine Beeinflussung der Ware durch ein erfindungs
gemäß verwendetes Gas kann deshalb weitgehend ausgeschlossen
werden. Das Gas verdrängt im Kopfraum des Bechers enthaltene
Anteile der Umgebungsluft und schützt die Ware dadurch ins
besondere auch vor dem Einfluß des Luftsauerstoffs.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird
der Becher nach seiner Begasung teilversiegelt. Durch einen
bei dieser Teilversiegelung freibleibenden Expansionskanal
kann expandierendes Gas, das gemäß einer weiteren bevorzug
ten Ausführungsform als Flüssiggas eingeleitet wird, aus dem
Becher entweichen und dabei den Kopfraum wirkungsvoll spü
len.
Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung wird der Becher vor seiner Begasung teilversiegelt und
nach seiner Begasung weiterversiegelt, so daß nach der Wei
terversiegelung wiederum nur mindestens ein Expansionskanal
den Becherinnenraum mit der Umgebung verbindet. Die Teilver
siegelung vor der Begasung hat den Vorteil, daß die bei der
Versiegelung in der Regel vorherrschende hohe Temperatur
kein unkontrolliertes Expandieren des Gases verursachen
kann.
Die Expansion des Gases erfolgt im wesentlichen innerhalb
eines Gaskanals, der in Kammern unterteilt ist, in denen
steuerbare Drücke und Gaszusammensetzungen vorherrschen. Es
kann so dafür gesorgt werden, daß zum einen keine Umluft
durch den Expansionskanal in den Innenraum des Bechers ein
dringen kann und zum anderen nach einem vollständigen Ver
schluß des Bechers keine weitere Gasexpansion mehr erfolgt,
die eine Zerstörung des Bechers oder zumindest eine Ablösung
der Abdeckung zur Folge hätte.
Mit den bislang bekannt gewordenen Vorrichtungen zur Konser
vierung von Ware ist es nicht möglich, zu geringen Kosten
eine ausreichende Verdrängung der Umluft aus dem Innenraum
eines mit einer Abdeckung zu versehenden Bechers zu gewähr
leisten und dabei die Qualität der zu konservierenden Ware
nicht zu beeinträchtigen.
Weitere Aufgabe der voliegenden Erfindung ist es daher, eine
Vorrichtung der einleitend genannten Art derartig zu verbes
sern, daß eine dauerhafte Konservierung von Ware, die von
einem Becher aufgenommen ist, der mit einer Abdeckung verse
hen wird, zu geringen Kosten zuverlässig möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß min
destens eine den Becher im Bereich seines Kopfraumes mit
Gas speisende Begasungsvorrichtung vorgesehen ist, die im
Bereich mindestens einer Begasungsposition angeordnet ist.
Durch die Begasungsvorrichtung wird dem Kopfraum des Bechers
die erforderliche Gasmenge gezielt zugeleitet. Über eine im
Bereich der Begasungsvorrichtung vorgesehene Gasdosiervor
richtung sowie eine Gasdosiersteuerung wird die für die
jeweilige Bechergröße und Ware erforderliche Gasmenge einge
stellt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
zusätzlich zur Begasungsvorrichtung mindestens eine Vorver
siegelungsvorrichtung, die den Becher bis auf einen seinen
Innenraum mit der Umgebung verbindenden Expansionskanal
verschließt, und ein Gaskanal, in dem die Expansion des
Gases im Innenraum des Bechers erfolgt, vorgesehen. Mit
einer derartigen Anordnung läßt sich beispielsweise ein
Restgehalt an Luftsauerstoff im Becherinnenraum von nahezu
0% erreichen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten
Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Er
findung beispielsweise veranschaulicht sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Anlage zur konser
vierenden Verpackung von Ware, bei der ein
den Kopfraum mit ihn spülendem Gas versor
gender Vorratsbehälter entgegen der Trans
portrichtung eines die Ware aufnehmenden
Bechers vor einem die Becher teilweise ver
schließenden Siegelkopf angeordnet ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anlage nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Anlage zur konser
vierenden Verpackung von Ware, bei der ein
den Kopfraum mit ihn spülendem Gas versor
gender Vorratsbehälter in Transportrichtung
eines die Ware aufnehmenden Bechers hinter
einem die Becher teilweise verschließenden
Siegelkopf angeordnet ist,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Anlage nach Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt eines Bechers mit einer
Expansionsöffnung im Bereich der Verbindung
des Bechers mit einem ihn abdeckenden Ver
schluß gemäß der Schnittlinie V-V in Fig. 1,
Fig. 6 einen Querschnitt eines Bechers mit einer
Expansionsöffnung und einer zur Durchführung
einer Begasung vorgesehenen weiteren Öffnung
im Bereich der Verbindung des Bechers mit
einer ihn verschließenden Abdeckung gemäß der
Schnittlinie VI-VI in Fig 3,
Fig. 7 einen Querschnitt eines Bechers mit von
einer Schiene angehobener Abdeckung in einem
Teilbereich eines den Becher in lotrechter
Richtung oben umgebenden Becherrandes und
Fig. 8 einen Längschnitt durch die Transportvor
richtung gemäß Schnittlinie VIII-VIII in
Fig. 2.
Eine für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
geeignete Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer
Transportvorrichtung 1, die mindestens eine Aussparung 2 zur
Aufnahme eines zu verschließenden Bechers 3 aufweist, min
destens einem Vorversiegelungskopf 4, einem Endversiege
lungskopf 5, einer Begasungsvorrichtung 6 und einem Gaskanal
7. Der Becher 3 ist in der Aussparung 2 gehaltert. Die
Transportvorrichtung 1 besteht im wesentlichen aus Platten
8, die über Mitnehmerbolzen 9 mit sie bewegenden Antriebs
ketten 10 verbunden sind. Die Antriebsketten 10 erstrecken
sich im wesentlichen parallel zu einer Transportrichtung 11
der Becher 3. Die Mitnehmerbolzen 9 weisen Längsachsen 12
auf, die im wesentlichen rechtwinklig zur Transportrichtung
11 ausgerichtet sind. Die Antriebsketten 10 sind über Um
lenkrollen 13 geführt, die gemeinsam mit den Antriebsketten
10 und den Platten 8 eine förderbandähnliche Vorrichtung
bilden. In lotrechter Richtung nach oben angeordnete Begren
zungen 14 der in Transportrichtung 11 bewegten Platten 8
sind etwa in einer Förderebene 15 angeordnet, die im wesent
lichen horizontal verläuft. Quer zur Förderebene liegt eine
Ebene, die in Transportrichtung 11 ausgerichtet ist und in
der die Transportvorrichtung 1 bewegt wird.
Zwischen jeweils zwei Platten 8 ist jeweils mindestens ein
Dichtungelement 16 angeordnet, das etwa wulstförmig ausge
bildet ist und sich mit seiner Längsachse etwa rechtwinklig
zur Transportrichtung 11 und parallel zur Förderebene 15
erstreckt.
Ein Becher 3 besteht im wesentlichen aus einem Boden 17,
einer etwa lotrecht aus dem Boden 17 herausstrebenden Wan
dung 18 und einem die Wandung 18 im Bereich ihrer in lot
rechter Richtung nach oben ausgerichteten Begrenzung 19
umschließenden Becherrand 20. Der Becherrand 20 erstreckt
sich im wesentlichen Bereich seiner Ausdehnung etwa horizon
tal. Der Boden 17, die Wandung 18 und der Becherrand 20 sind
vorzugsweise aus einem einheitlichen Material gefertigt, das
beispielsweise aus Kunststoff ausgebildet ist. Durch die
Wandung 18 und den Boden 17 wird ein Becherinnenraum 21 be
grenzt, der durch eine im Bereich des Becherrandes 20 ange
ordnete und im wesentlichen horizontal verlaufende Einfüll
öffnung 22 mit einer Ware 23 befüllbar ist.
In den Platten 8 ist jeweils eine die Ausparung 2 umgebende
Vertiefung 24 eingelassen, die mit ihrer dem Becherrand 20
zugewandten unteren Begrenzung 25 etwa parallel zur Förder
ebene 15 verläuft. Senkrecht zur Förderebene 15 weist die
Vertiefung 24 eine Ausdehnung auf, die etwa der in lotrech
ter Richtung gemessenen Dicke des den Becher 3 im Bereich
seiner Einfüllöffnung 22 umschließenden Becherrandes 20
entspricht.
In lotrechter Richtung oberhalb einer Füllposition 26 des
Bechers 3 ist eine Zuteilöffnung 27 einer den Becher 3
befüllenden Warenzuteilvorrichtung 28 angeordnet. Die zuzu
teilende Ware 23 ist von einem Vorratsbehälter 29 umschlos
sen, der eine die Ware 23 leitende Verbindung 30 zur Zuteil
öffnung 27 aufweist. Im Bereich der Verbindung 30 ist eine
Dosiervorrichtung 31 vorgesehen, die mit einer sie betäti
genden Dosiersteuerung 32 verbunden ist. Bei der Ware 23
kann es sich beispielsweise um Lebensmittel wie Milchproduk
te, Salate oder Fertiggerichte handeln, es ist aber auch
möglich andere Ware 23, beispielsweise vor Umwelteinflüssen
zu schützende Bauelemente oder technische Pasten zu konser
vieren.
Gemäß einer in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Ausführungs
form der Erfindung ist in Transportrichtung 11 hinter der
Füllposition 26 eine Begasungsposition 33 vorgesehen, ober
halb derer in lotrechter Richtung eine Begasungsvorrichtung
34 angeordnet ist. Die Begasungsvorrichtung 34 besteht im
wesentlichen aus einem Gasvorratsbehälter 35, der einen von
einer Wandung 36 umschlossenen Innenraum 37 aufweist, in dem
Gas 38 bevorratet ist. Der Innenraum 37 ist mit einer Gaszu
teilvorrichtung 39 verbunden, die beispielsweise als Rohr
oder auch Schlauch ausgebildet ist. Die Gaszuteilvorrichtung
39 weist eine Gaszuteilöffnung 40 auf, die in lotrechter
Richtung unmittelbar oberhalb der in den Becher 3 abgefüll
ten Ware 23 angeordnet ist. Im Bereich der Gaszuteilvorrich
tung 39 ist eine Gasdosiervorrichtung 41 vorgesehen, die
beispielsweise als Ventil ausgebildet ist. Die Gasdosier
vorrichtung 41 ist mit einer sie betätigenden Gasdosier
steuerung 42 verbunden. Das Gas 38 wird dem Becher 3 vor
zugsweise als Flüssiggas zugeleitet, das sich im Bereich
eines oberhalb der Ware 23 und unterhalb der oberen Begren
zung 19 der Becherwandung 18 angeordneten Kopfraumes 57
verteilt, es ist aber auch möglich, das Gas 38 dem Becher 3
in gasförmigem Zustand zuzuführen.
In Transportrichtung 11 folgt auf die Begasungsposition 33
eine Folienzufuhrposition 43, in deren Bereich eine den
Becher 3 mit einer Abdeckung 44 versehende Folienzuteilvor
richtung 45 angeordnet ist. Die Abdeckung 44 erstreckt sich
über die gesamte Einfüllöffnung 22 und liegt im Bereich des
Becherrandes 20 auf diesem auf, wobei der Becherrand 20
mindestens teilweise von der Abdeckung 44 bedeckt ist.
In Transportrichtung 11 hinter der Begasungsposition 33 ist
eine Vorversiegelungsposition 46 vorgesehen, in lotrechter
Richtung oberhalb dieser ist der Vorversiegelungskopf 4
angeordnet. Der Vorversiegelungskopf 4 weist in Richtung auf
den Becher 3 eine Vorversiegelungskontur 47 auf, die sich im
wesentlichen Bereich ihrer Ausdehnung etwa horizontal er
streckt und in einem geringeren Bereich ihrer Ausdehnung,
der im Bereich einer den Vorversiegelungskopf 4 seitlich
abschließenden Begrenzung 48 angeordnet ist, eine in lot
rechter Richtung nach oben ausgerichtete Wölbung 49 auf
weist. Im Bereich der Wölbung 49 verbleibt nach einer Durch
führung der Vorversiegelung ein Expansionskanal 50, der sich
zwischen einer dem Becher 3 zugewandten unteren Begrenzung
51 der Abdeckung 44 und einer der Abdeckung 44 zugewandeten
oberen Begrenzung des Becherrandes 20 erstreckt. Der Vorver
siegelungskopf 49 ist mit einem ihn in etwa lotrechter Rich
tung positionierenden Bewegungselement 56 verbunden.
Gemäß einer in Fig. 3 und Fig. 4 dargestellten Ausführungs
form der Erfindung sind die Positionen 26, 33, 43 und 46 in
einer gegenüber der beschriebenen Reihenfolge unterschiedli
chen Anordnung vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform
schließt sich an die Füllposition 26 die Folienzufuhrposi
tion 43 an, in Förderrichtung 11 folgen auf diese die Vor
versiegelungsposition 46 und die Begasungsposition 33. Der
Vorversiegelungskopf 4 weist bei dieser Anordnung eine Kon
tur auf, die den Becherrand 20 mindestens in einem Bereich
53, der sich quer zur Transportrichtung 11 über die gesamte
Ausdehnung des Becherrandes 20 erstreckt, höchstens sich von
ihm entfernend überdeckt. Der Vorversiegelungskopf kann
dabei beispielsweise derartig ausgebildet sein, daß er den
betreffenden Bereich des Becherrandes 20 nicht überdeckt, es
ist aber auch möglich, daß die Vorversiegelungskontur 47 in
diesem Bereich eine in lotrechter Richtung nach oben ausge
richtete Wölbung aufweist. Der Bereich 53 erstreckt sich
vorzugsweise in einem dem Expansionskanal 50 bezüglich des
Innenraumes 27 gegenüberliegenden Bereich des Becherrandes
20, es ist aber auch möglich, daß sich der Bereich 53 und
der Expansionskanal 50 mindestens teilweise überdecken.
Im Bereich der Positionen 43, 46 und 33 ist eine Auflage
schiene 54 angeordnet, die sich mit ihrer Längsachse im
wesentlichen in Transportrichtung 11 erstreckt. Die Auflage
schiene 54 erstreckt sich mit ihrer dem Becher 3 zugewandten
unteren Begrenzung unmittelbar oberhalb der ihr zugewandten
oberen Begrenzung 52 des Becherrandes 20. Quer zur Trans
portrichtung 11 erstreckt sich die Auflageschiene 54 mindes
tens teilweise zwischen dem Becherrand 20 und der auf ihm
aufliegenden Abdeckung 44. Die Auflageschiene 54 weist in
ihrem der Auflage 44 zugewandten Bereich vorzugsweise eine
gerundete Kontur 55 auf.
Quer zur Förderrichtung 11 erstreckt sich durch die Auflage
schiene 44 eine Bohrung 61, die eine Öffnung 62 im Bereich
des Becherinnenraums 21 aufweist. An ihrem der Öffnung 62
abgewandten Ende weist die Bohrung 61 eine weitere Öffnung
63 auf, die die Bohrung 61 mit der Gaszuteilvorrichtung 39
verbindet.
An die Begasungsposition 33 schließt sich bei dieser Anord
nung eine Weiterversiegelungsposition 58 an, oberhalb derer
in lotrechter Richtung ein Weiterversiegelungskopf 59 ange
ordnet ist, der mit einem ihn positionierenden Bewegungsele
ment 60 verbunden ist und die Abdeckung 44 im Bereich 53 des
Becherrandes 20 mit diesem kontaktiert.
Bei beiden beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen
schließt sich an die bereits erwähnten Positionen 26 bis 46
beziehungsweise 43 bis 58 der Gaskanal 7 an. Der Gaskanal 7
erstreckt sich im wesentlichen in Transportrichtung 11 und
überdeckt quer zur Transportrichtung 11 den in einer Vorex
pansionsposition 64 angeordneten Becher 3 mindestens im
Bereich des Expansionskanals 50. Die Vorexpansionsposition
64 ist in Transportrichtung 11 hinter den Positionen 26 bis
46 beziehungsweise 43 bis 58 angeordnet. Der Gaskanal 11 ist
in lotrechter Richtung unmittelbar oberhalb der Förderebene
15 angeordnet und mit mindestens einer Dichtung 65, die
beispielsweise als Gummidichtung ausgebildet ist, gegenüber
den Platten 8 abgedichtet. Der Gaskanal 7 ist vorzugsweise
in einzelne Kammern 66 aufgeteilt, die durch mindestens
eine, im wesentlichen lotrecht ausgerichtete und quer zur
Transportrichtung 11 verlaufende Rückschlagklappe 67 von
einander getrennt sind. Die Rückschlagklappe 67 ist um eine
guer zur Transportrichtung 11 ausgerichtete und im Bereich
einer etwa parallel zur Förderebene 15 verlaufenden oberen
Abdeckung 68 des Gaskanals 7 angeordneten Drehachse 69 ver
schwenkbar. Im Bereich der Vorexpansionsposition 64 ist eine
Vorexpansionskammer 70 angeordnet, die Zusammensetzung des
in einen Innerraum 71 der Vorexpansionskammer 70 enthaltenen
Gases wird über mindestens ein Gasmeßgerät 72 bestimmt. Das
Gasmeßgerät 72 ist beispielsweise als Sauerstoffsensor aus
gebildet, es ist aber auch möglich, andere oder weitere Gase
zu messen.
In Transportrichtung 11 schließt sich an die Vorexpansions
kammer 70 eine Weiterexpansionskammer 73 und eine Endexpan
sionskammer 74 an. Auch im Bereich dieser Kammern sind
Gasmeßgeräte 72 angeordnet. An die Endexpansionskammer 74
schließt sich in Transportrichtung 11 eine Endversiegelungs
kammer 75 an, in deren Bereich in lotrechter Richtung ober
halb der Förderebene 15 der Endversiegelungskopf 5 angeord
net ist, der mit einem ihn in lotrechter Richtung positio
nierenden Bewegungselement 76 verbunden ist. Auch im Bereich
der Endversiegelungskammer 75 ist mindestens ein Gasmeßgerät
72 angeordnet. Desweiteren ist in der Endversiegelungskammer
75 ein Turbulenzen herabsetzender Einsatz 77 vorgesehen, der
vorzugsweise als Tefloneinsatz ausgebildet ist.
Mindestens eine der Kammern 70, 73, 74 und 75 ist über
mindestens eine Gaszuführleitung 78 mit einer Gasversorgung
79 verbunden, die vorzugsweise den Gaskanal 7 mit dem glei
chen Gas speist, das dem Becher 3 in der Begasungsposition
33 zugeführt wird. Es ist beispielweise möglich, daß die
Gasversorgung 79 und der Gasvorratsbehälter 35 ein einheit
liches Teil bilden. Vorzugsweise weist jede der Kammern 70,
73, 74 und 75 mindestens eine Gaszuführleitung 78 auf.
Mindestens im Bereich einer dieser Kammern kann eine Heizung
80 vorgesehen werden, die vorzugsweise im Bereich der oberen
Abdeckung 68 angeordnet ist. Die Heizung ist mit einer
Temperaturregelung verbunden.
Die Konservierung der Ware 23 wird derartig durchgeführt,
daß der Becher 3 in der Füllposition 26 zunächst mit der
Ware 23 gefüllt wird und anschließend von der Transportvor
richtung 1 in eine Weiterverarbeitungsposition verbracht
wird. Bei dieser Weiterverarbeitungsposition kann es sich um
die Begasungsposition 33 handeln, in der Gas 38 vorzugsweise
in flüssigem Zustand in den Kopfraum 57 des Bechers 3 einge
leitet wird. Das Gas 38 beginnt unmittelbar nach seiner
Einleitung in der Kopfraum 57 zu expandieren beziehungsweise
aus dem flüssigen in den gasförmigen Zustand überzugehen und
verdrängt dabei im Kopfraum vorhandene Umluft, insbesondere
auch den Sauerstoff, aus dem Bereich des Kopfraumes 57. In
der Folienzufuhrposition 43 wird der Becher 3 dann mit der
Abdeckung 44 versehen, die in der Vorversiegelungsposition
46 dauerhaft mit dem Becher 3 verbunden wird. Bei der Ab
deckung 44 kann es sich beispielsweise um eine Kunststoff-
oder Metallfolie handeln, es sind aber auch andere Abdeckun
gen möglich, die einen gasdichten Verschluß des Bechers 3
erlauben.
Nach dem Durchlaufen der Folienzufuhrposition 43 wird der
Becher 3 in der Vorversiegelungsposition 46 vorversiegelt.
Die Abdeckung wird dabei mindestens in einem Vorversiege
lungsbereich 81, der im Bereich des Becherrandes 20 angeord
net ist, gasdicht mit diesem verbunden.
Es ist auch möglich, daß der Becher 3 nach seiner Füllung
mit Ware 23 zunächst in der Vorversiegelungsposition 46 in
einem Teilversiegelungsbereich 82 mit dem Becherrand 20
verbunden wird, der einen Teilbereich des Vorversiegelungs
bereiches 81 darstellt. Der nicht mit dem Becherrand 20
verbundene Bereich der Abdeckung 44 liegt auf der Auflage
schiene 54 auf, durch deren Öffnung 61 Gas 38 in der Bega
sungsposition 33 in den Becher 3 eingeleitet wird. Da der
Becher 3 in dieser Position bereits weitgehend durch die
Abdeckung 44 verschlossen ist, kann das Gas 38 nur noch im
Bereich des Expansionskanals 50 und im Bereich der Auflage
schiene 54 aus dem Kopfraum 57 entweichen. Nach der Begasung
des Kopfraumes wird der Becher in der Weiterversiegelungspo
sition 58 bis auf den Bereich des Expansionskanals 50 ver
schlossen. Der Weiterversiegelungskopf 59 verbindet dazu die
Abdeckung 44 mindestens in einem Weiterversiegelungsbereich
83 gasdicht mit dem Becherrand 20.
Im Gaskanal 7 entweicht das Gas 38 bis auf einen durch den
Umgebungsdruck bestimmten Restgehalt durch den Expansionska
nal 50 aus dem Kopfraum 57 und führt noch im Kopfraum 57
enthaltene Umgebungsluftanteile nahezu vollständig aus dem
Bereich des Kopfraums 57 heraus. Dem Gaskanal wird durch
Gaszuführleitungen 78 Gas 38 zugeführt, Umgebungsluftanteile
werden dadurch aus dem Innenraum des Gaskanals 7 verdrängt.
Hierdurch wird verhindert, daß nach einer vollständigen
Expansion des im Kopfraum 57 eingeschlossenen Gases 38 Umge
bungsluft durch den Expansionskanal 50 in den Kopfraum 57
eindringt. Die Expansion des Gases 38 wird durch die Gasmeß
geräte 72 überwacht und durch die Heizung 80 gesteuert. Nach
der vollständigen Expansion des Gases 38 wird der Becher
durch den Endversiegelungskopf 5, der die Abdeckung 44 min
destens in einem Endversiegelungsbereich 84 mit dem Becher
rand 20 verbindet, vollständig gasdicht verschlossen. Das
Eindringen von Umgebungsluft in den Gaskanal 7 wird durch
die den Gaskanal 7 gegenüber der Transportvorrichtung 1
abdichtende Dichtung 65 weitgehend vermieden.
Claims (88)
1. Verfahren zur Konservierung von in einem Behälter einge
schlossener Ware, der im wesentlichen aus einem Becher mit
einem diesen in lotrechter Richtung oben umgebenden Becher
rand und einer den Becher gasdicht abdichtenden Abdeckung
ausgebildet ist, die einen die Ware im Bereich des Becher
randes umgebenden Kopfraum in lotrechter Richtung nach oben
begrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß vor einem gasdichten
Verschließen des Bechers (3) eine die Ware (23) im Bereich
des Kopfraumes (57) umgebende Umluft durch ein Gas (38)
verdrängt wird, das dem Kopfraum (57) aus einem außerhalb
des Bechers (3) angeordneten Bereich zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Becher (3) durch eine Transportvorrichtung (1) in Bear
beitungspositionen verbracht wird, in denen er mit die in
ihm enthaltene Ware (23) gegen ihn umgebende Umluft abgren
zenden Bearbeitungsschritten beaufschlagt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Becher (3) im Bereich mindestens einer Füllposition
(26) mit der Ware (23) gefüllt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfraum (57) des Bechers (3) im Bereich mindestens
einer Begasungsposition (33) mit Gas (38) beaufschlagt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfraum (57) mit einem gegenüber der Umluft expan
sionsfähigen Gas (38) beaufschlagt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfraum (57) mit Flüssiggas beaufschlagt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfraum (57) mit gegenüber der Ware (23) chemisch
reaktionsträgem Gas (38) beaufschlagt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfraum (57) mit gegenüber dem Becher (3) chemisch
reaktionsträgem Gas (38) beaufschlagt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfraum (57) mit gegenüber der Abdeckung (44)
chemisch reaktionsträgem Gas (38) beaufschlagt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfraum (57) mit lebensmittelverträglichem Gas (38)
beaufschlagt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß der Kopfraum (57) mit gegenüber der Umgebungsluft
gekühltem Gas (38) beaufschlagt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß der Kopfraum (57) mit Stickstoff beaufschlagt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß der Kopfraum (57) mit Kohlendioxid beaufschlagt
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß der Kopfraum (57) mit mindestens einem Edelgas
beaufschlagt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Kopfraum (57) mit einem Gasgemisch mindestens
zweier Komponenten beaufschlagt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeich
net, daß als Abdeckung (44) mindestens eine Folie verwendet
wird.
17. Verfahren nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeich
net, daß als Abdeckung (44) eine mindestens teilweise aus
Kunststoff ausgebildete Folie verwendet wird.
18. Verfahren nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeich
net, daß als Abdeckung (44) eine mindestens teilweise aus
Metall ausgebildete Folie verwendet wird.
19. Verfahren nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeich
net, daß als Abdeckung (44) eine gasdichte Folie verwendet
wird.
20. Verfahren nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeich
net, daß die Abdeckung (44) mindestens im Bereich eines den
Becher im Bereich einer in lotrechter Richtung oben ange
ordneten Einfüllöffnung (22) umschließenden Becherrandes
(20) mit dem Becher (3) verbunden wird.
21. Verfahren nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeich
net, daß die Abdeckung (44) mit dem Becherrand (20) ver
schweißt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeich
net, daß die Abdeckung (44) mit dem Becherrand (20) verklebt
wird.
23. Verfahren nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeich
net, daß die Abdeckung (44) mit dem Becherrand (20) versie
gelt wird.
24. Verfahren nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeich
net, daß der Becher (3) nach seiner Begasung vorversiegelt
wird.
25. Verfahren nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeich
net, daß die Abdeckung (44) bei der Vorversiegelung in einem
Vorversiegelungsbereich (81) gasdicht mit dem Becherrand
(20) verbunden wird.
26. Verfahren nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeich
net, daß bei der Vorversiegelung ein Expansionskanal (50)
freigehalten wird, der den Innenraum (21) mit einem den
Becher (3) umschließenden Außenraum verbindet.
27. Verfahren nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeich
net, daß der Becher (3) erst vorversiegelt und dann begast
wird.
28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß
der Becher (3) nach der Begasung weiterversiegelt wird.
29. Verfahren nach Anspruch 27 und 28, dadurch gekennzeich
net, daß der Becher (3) über eine in einer Auflageschiene
(54) angeordnete Bohrung (61) begast wird.
30. Verfahren nach Anspruch 1 bis 29, dadurch gekennzeich
net, daß der Becher (3) mindestens mit seinem Expansionska
nal (50) durch einen Gaskanal (7) geführt wird, in den das
im Kopfraum (57) enthaltene Gas (38) bis auf einen Druck
entleert wird, der im Gaskanal (7) eingestellt wird.
31. Verfahren nach Anspruch 1 bis 30, dadurch gekennzeich
net, daß vom Becher (3) im Gaskanal (7) mindestens zwei in
Transportrichtung (11) hintereinander angeordnete Kammern
(66) durchlaufen werden.
32. Verfahren nach Anspruch 1 bis 31, dadurch gekennzeich
net, daß der Gaskanal (7) durch mindestens eine Gaszuführ
leitung (78) mit Gas (38) versorgt wird.
33. Verfahren nach Anspruch 1 bis 32, dadurch gekennzeich
net, daß der Gaskanal (7) mindestens bereichsweise durch
eine Heizung (80) beheizt wird.
34. Verfahren nach Anspruch 1 bis 33, dadurch gekennzeich
net, daß die Gaszusammensetzung innerhalb des Gaskanals (7)
mindestens bereichsweise durch mindestens ein Gasmeßgerät
(72) gemessen wird.
35. Verfahren nach Anspruch 1 bis 34, dadurch gekennzeich
net, daß der im Innenraum (21) des Bechers (3) herrschende
Druck annähernd vollständig auf Athmosphärendruck ausgegli
chen wird und anschließend die Abdeckung (44) auf dem Becher
(3) endversiegelt wird.
36. Verfahren nach Anspruch 1 bis 35, dadurch gekennzeich
net, daß der Becher (3) durch die Transportvorrichtung (1)
ihn bearbeitenden ortsfesten Vorrichtungen zugeführt wird.
37. Verfahren nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß
der Becher (3) den ortsfesten Vorrichtungen getaktet zuge
führt wird.
38. Verfahren nach Anspruch 1 bis 37, dadurch gekennzeich
net, daß jeder Becher (3) nach jedem Zuführtakt in eine von
einem ihm in Transportrichtung (11) vorangehenden Becher
gerade aufgegebene Position gefördert wird.
39. Vorrichtung zur Konservierung von in einem Behälter
eingeschlossener Ware, der im wesentlichen aus einem mit
einer Einfüllöffnung versehenen Becher und einer den Becher
im Bereich seiner Einfüllöffnung gasdicht abdichtenden Ab
deckung ausgebildet ist, zwischen der und der in den Becher
eingefüllten Ware ein Kopfraum vorgesehen ist, zur Durchfüh
rung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 39, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine den Becher (3) im Be
reich seines Kopfraumes (57) mit Gas (38) speisende Bega
sungsvorrichtung (6) vorgesehen ist, die im Bereich mindes
tens einer Begasungsposition (33) angeordnet ist.
40. Vorrichtung nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet,
daß die Begasungsvorrichtung (6) im wesentlichen als von
einer Wandung (36) umschlossener Innenraum (37) ausgebildet
ist, der mit einer Gaszuteilvorrichtung (39) verbunden ist,
die eine Zuteilöffnung (40) aufweist, die in lotrechter
Richtung oberhalb der vom Becher (3) aufgenommenen Ware (23)
angeordnet ist.
41. Vorrichtung nach Anspruch 39 und 40, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich der Gaszuteilvorrichtung (39) eine
das Gas (38) dosierende Gasdosiervorrichtung (41) angeordnet
ist.
42. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 41, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gasdosiervorrichtung (41) mit einer sie
einstellenden Gasdosiersteuerung (42) verbunden ist.
43. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 42, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Becher (3) in einer Aussparung (2) einer
ihn in einer Transportrichtung (11) förderden Transportvor
richtung (1) gehaltert ist.
44. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 43, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Transportvorrichtung (1) aus Platten (8)
ausgebildet ist, die etwa in Form eines Förderbandes mitein
ander verbunden sind und deren in lotrechter Richtung oben
angeordnete Oberflächen eine im wesentlichen horizontal
verlaufende Förderebene (15) bilden.
45. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 44, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Platten (8) über im wesentlichen horizon
tal und quer zur Transportrichtung (11) verlaufende Mitneh
merbolzen (9) mit mindestens einer sie antreibenden Kette
(10) verbunden sind, deren beiden Trumme in einer Ebene
angeordnet sind, die im wesentlichen senkrecht zur Trans
portebene (11) verläuft.
46. Vorrichtung nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kette auf mindestens einer sie umlenkenden Rolle
(13) aufliegt, die eine etwa parallel zur Förderebene (15)
und quer zur Transportrichtung (11) verlaufende Rotations
achse aufweist.
47. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 46, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Platte (8) im Bereich der Förderebene (15)
eine die Aussparung (2) umgebende Vertiefung (24) aufweist,
die entsprechend einem den Becher (3) im Bereich seiner
Einfüllöffnung (22) umgebenden Becherrand (20) ausgebildet
ist.
48. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 47, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen jeweils zwei Platten (8) mindestens
eine Dichtung (16) vorgesehen ist, deren Längsachse im we
sentlichen quer zur Transportrichtung (11) verläuft.
49. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 48, dadurch gekenn
zeichnet, daß in Transportrichtung (11) vor der Begasungs
vorrichtung (6) eine Füllposition (26) vorgesehen ist, in
deren Bereich eine den Becher (3) mit Ware (23) füllende
Warenzuteilvorrichtung (28) vorgesehen ist.
50. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 49, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Warenzuteilvorrichtung (28) im wesentli
chen aus einem die Ware (23) aufnehmenden Vorratsbehälter
(29) und einer die Ware (23) in Richtung auf den Becher (3)
leitenden Verbindung (30) ausgebildet ist.
51. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 50, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich der Verbindung (30) eine die Füll
menge an Ware (23) zuteilende Dosiervorrichtung (31) ange
ordnet ist.
52. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 51, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dosiervorrichtung (31) mit einer sie ein
stellenden Dosiersteuerung (32) verbunden ist.
53. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 52, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich einer Folienzufuhrposition (43)
eine den Becher (3) mit der Abdeckung (44) versehende Fo
lienzuteilvorrichtung (45) angeordnet ist.
54. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 53, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Folienzuteilvorrichtung (45) in Trans
portrichtung (11) hinter der Begasungsvorrichtung (34) an
geordnet ist.
55. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 54, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich einer Vorversiegelungsposition (46)
ein den Becher (3) auf einem wesentlichen Teil des Umfangs
seines Becherrandes (20) mit der Abdeckung (44) verbindender
Vorversiegelungskopf (4) geordnet ist.
56. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 55, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich in dem Bereich des Becherrandes (20), in
dem sich zwischen diesem und der auf ihm aufliegenden Ab
deckung ein Zwischenraum erstreckt, ein den Becherinnenraum
(21) mit einem den Becher (3) umgebenden Außenraum verbin
dender Expansionskanal (50) vorgesehen ist.
57. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 55, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich der Expansionskanal (50) etwa über 1% bis
10% des Umfangs des Becherrandes (20) erstreckt.
58. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 57, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Vorversiegelungskopf (4) in Transport
richtung (11) hinter der Folienzuteilvorrichtung (45) ange
ordnet ist.
59. Vorrichtung nach Anspruch 58, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorversiegelungskopf (4) mit einem ihn etwa lotrecht
positionierenden Bewegungselement (56) verbunden ist.
60. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 59, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Vorversiegelungskopf (4) im Bereich seiner
dem Becher (3) zugewandten Oberfläche eine Wölbung (49)
aufweist, die sich ausgehend von einer etwa parallel zur
Förderebene (15) verlaufenden Vorversiegelungskontur (47)
des Vorversiegelungskopfes (4) in lotrechter Richtung nach
oben erstreckt.
61. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 62, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorversiegelungskontur (47) in einem sich
etwa horizontal erstreckenden Vorversiegelungsbereich (81)
auf der Abdeckung (44) aufliegt.
62. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 53, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Folienzuteilvorrichtung (45) in Förder
richtung (11) vor der Begasungsvorrichtung (6) angeordnet
ist.
63. Vorrichtung nach Anspruch 62, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Begasungsvorrichtung (6) und der Folienzu
teilvorrichtung (45) die Vorversiegelungsposition (46) vor
gesehen ist, in der der Vorversiegelungskopf (4) in einem
Teilversiegelungsbereich (82) auf der Abdeckung (44) auf
liegt.
64. Vorrichtung nach Anspruch 62 und 63, dadurch gekenn
zeichnet, daß in Transportrichtung (11) hinter der Bega
sungsvorrichtung (6) eine Weiterversiegelungsposition (58)
vorgesehen ist, in der ein Weiterversiegelungskopf (59)
angeordnet ist, der in einem Weiterversiegelungsbereich (83)
auf der Abdeckung (44) aufliegt.
65. Vorrichtung nach Anspruch 62 bis 64, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Weiterversiegelungskopf (59) mit einem ihn
in lotrechter Richtung positionierenden Bewegungselement
(60) verbunden ist.
66. Vorrichtung nach Anspruch 62 bis 65, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich der Positionen (33, 43, 46) eine
Auflageschiene (54) vorgesehen ist, die sich unmittelbar
lotrecht oberhalb der Förderebene (15) erstreckt und im
wesentlichen in Transportrichtung (11) verläuft
67. Vorrichtung nach Anspruch 62 bis 66, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der Auflageschiene (54) mindestens eine
Bohrung (61) vorgesehen ist, die etwa quer zur Transport
richtung (11) verläuft und eine einem Innenraum (21) des
Bechers (3) zugewandte Öffnung (62) sowie eine weitere dem
Innenraum (21) abgewandte Öffnung (63) aufweist.
68. Vorrichtung nach Anspruch 62 bis 67, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Öffnung (63) mit der sie mit Gas (38)
speisenden Gaszuteilvorrichtung (39) verbunden ist.
69. Vorrichtung nach Anspruch 62 bis 68, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auflageschiene (54) im Bereich ihrer der
Abdeckung (44) zugewandten Oberfläche eine gerundete Kontur
(55) aufweist.
70. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 69, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein mindestens einen gefüllten Becher (3)
mindestens im Bereich seines Expansionskanals (50) um
schließender Gaskanal (7) vorgesehen ist, der sich im we
sentlichen in Transportrichtung (11) erstreckt.
71. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 70, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gaskanal (7) mindestens eine ihn gegenüber
den Platten (8) abdichtende Dichtung (65) aufweist.
72. Vorrichtung nach Anspruch 71, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (65) als Gummidichtung ausgebildet ist.
73. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 72, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gaskanal (7) in mindestens zwei die in
ihnen enthaltenen Becher (3) mit unterschiedlichen physika
lischen Parametern beaufschlagende Kammern (66) unterteilt
ist.
74. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 73, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kammern (66) durch eine Rückschlagklappe
(67) voneinander getrennt sind, die im wesentlichen lotrecht
und quer zur Transportrichtung (11) verläuft.
75. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 74, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rückschlagklappe (67) um eine Drehachse
(69) verschwenkbar ist, die etwa parallel zur Förderebene
(15) und Quer zur Transportrichtung (11) verläuft sowie im
Bereich einer den Gaskanal (7) in lotrechter Richtung oben
abschließenden Abdeckung (68) angeordnet ist.
76. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 75, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens im Bereich einer Kammer (66) eine
Heizung (80) angeordnet ist.
77. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 76, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens im Bereich einer Kammer (66) ein
die Temperatur messender Sensor angeordnet ist.
78. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 77, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens im Bereich einer Kammer (66) die
Heizung (80) und der die Temperatur messende Sensor mit
einer die Temperatur regelnden Vorrichtung verbunden sind.
79. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 78, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens im Bereich einer Kammer (66) ein
den Druck messender Sensor angeordnet ist.
80. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 79, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens im Bereich einer Kammer (66) eine
die Gaszusammensetzung im Innenraum des Gaskanals (7) min
destens teilweise messende Gasmeßvorrichtung (72) angeordnet
ist.
81. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 80, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens im Bereich einer Kammer (66) eine
die Kammer (66) mit Gas (38) speisende Gaszuführleitung (78)
vorgesehen ist.
82. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 81, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens im Bereich einer Kammer (66) eine
den in ihr herrschenden Druck regelnde Vorrichtung vorgese
hen ist.
83. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 82, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens im Bereich einer Kammer (66) eine
die in ihr enthaltene Gaszusammensetzung regelnde Vorrich
tung vorgesehen ist.
84. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 83, dadurch gekenn
zeichnet, daß in einer den Gaskanal (7) in einem der Bega
sungsvorrichtung (6) abgewandten Bereich abschließenden
Endversiegelungskammer (75) ein die Abdeckung (44) vollstän
dig mit dem Becherrand (20) verbindender Endversiegelungs
kopf (5) angeordnet ist.
85. Vorrichtung nach Anspruch 84, dadurch gekennzeichnet,
daß der Endversiegelungskopf (5) mit einem ihn lotrecht
verstellenden Bewegungselement (76) verbunden ist.
86. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 85, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich des Endversiegelungskopfes (5) ein
Turbulenzen vermindernder Einsatz (77) angeordnet ist.
87. Vorrichtung nach Anspruch 86, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatz (77) aus Teflon ausgebildet ist.
88. Vorrichtung nach Anspruch 39 bis 87, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Transportvorrichtung (1) mit einem sie
getaktet bewegenden Antrieb verbunden ist.
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