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DE3509178A1 - Dosierpumpe mit pumpenbalg - Google Patents

Dosierpumpe mit pumpenbalg

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Publication number
DE3509178A1
DE3509178A1 DE19853509178 DE3509178A DE3509178A1 DE 3509178 A1 DE3509178 A1 DE 3509178A1 DE 19853509178 DE19853509178 DE 19853509178 DE 3509178 A DE3509178 A DE 3509178A DE 3509178 A1 DE3509178 A1 DE 3509178A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
pump
closure body
valve closure
pot
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19853509178
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Von 4178 Kevelaer Schuckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Megaplast Dosiersysteme GmbH and Co
Original Assignee
MEGA PROD VERPACK MARKETING
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Filing date
Publication date
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Priority to DE8686100673T priority patent/DE3666030D1/de
Priority to AT89100629T priority patent/ATE71057T1/de
Priority to DE8989100629T priority patent/DE3683299D1/de
Priority to ES552543A priority patent/ES8705580A1/es
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Priority to CN86101395.6A priority patent/CN1007445B/zh
Priority to US06/836,937 priority patent/US4732549A/en
Priority to ZA861722A priority patent/ZA861722B/xx
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Priority to BR8601068A priority patent/BR8601068A/pt
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Priority to US07/128,466 priority patent/US4915601A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/10Pump arrangements for transferring the contents from the container to a pump chamber by a sucking effect and forcing the contents out through the dispensing nozzle
    • B05B11/1028Pumps having a pumping chamber with a deformable wall
    • B05B11/1035Pumps having a pumping chamber with a deformable wall the pumping chamber being a bellow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/10Pump arrangements for transferring the contents from the container to a pump chamber by a sucking effect and forcing the contents out through the dispensing nozzle
    • B05B11/1042Components or details
    • B05B11/1059Means for locking a pump or its actuation means in a fixed position

Landscapes

  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine insbesondere auf Flaschen oder dergleichen aufsetzbare Dosierpumpe mit Pumpenbalg und zwei Ventilen, von denen das eine einem Steigrohr und das andere einem Mundstück zugeordnet ist.
  • Bekannt sind Dosierpumpen mit freistehendem Pumpenbalg. Letzterer muß außergewöhnlich standstabil und daher sehr dickwandig ausgebildet sein. Das bedeutet Materialaufwand und bringt eine erschwerte Bedienung, vor allem für Kinder und ältere Menschen. Andererseits gibt es Pumpenkolben mit sich aneinander führenden Bauteilen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Dosierpumpe in herstellungstechnisch einfacher, gebrauchsstabiler Bauform so auszubilden, daß die Führungsstabilität von ohnehin vorhandenen Bauteilen der Dosierpumpe gewonnen wird.
  • Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
  • Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Dosierpumpe.
  • Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße Pumpe geschaffen, die sich durch gebrauchsstabilen, einfachen Aufbau auszeichnet. Der relativ dünnwandig ausführbare Pumpenbalg ist einfach frei zwischen zwei sich aneinander führenden Bauteilen des Pumpengehäuses eingesetzt. Es kommt zu keinem Verkippen des Pumpenbalges und einer dementsprechenden, die Zielgenauigkeit der Ausgabe beeinträchtigenden Verlagerung des Mundstückes mehr. Der Pumpenbalg selbst bildet die Rückstellfeder. Konkret ist so vorgegangen, daß der mundstückseitige Ventilverschlußkörper in der Decke einer den Pumpenbalg überfangenden Kappe sitzt, deren Innenfläche sich auf der Mantelfläche eines den Pumpenbalg umfassenden Topfes führt, in dessen Boden der steigrohrseitige Ventilverschlußkörper sitzt.
  • So ist auch die Lage der Ventilkörper exakt definiert.
  • Weiter erweist es sich zuordnungstechnisch als vorteilhaft, daß unterseitig des Bodens ein Aufschraubteil der Dosierpumpe ansetzt und zentral ein Steigrohr-Anschlußröhrchen mit in diesem angeordnetem Ventilverschlußkörper liegt. Der Aufschraubteil bringt überdies eine verlängerte Führungsfläche für die axial verlagerbare Kappe. Zur Fixierung des Pumpenbalges ist es günstig, daß die Endfalten des Pumpenbalges auf je einem Kragen sitzen und sich in auswärts gerichtet abstehende Fußstützringe fortsetzen. Über die so vergrößerte Stützringfläche erfüllt der topfbodenseitige Fußstützring noch eine weitere Funktion insofern, als er eine Lufteinlaßöffnung des Topfbodens dichtlippenartig überfängt und dazu mit einem freistehenden Lippenabschnitt an der Topfinnenwand anliegt. Der Lippenabschnitt wirkt ventilartig, weshalb eine spitzwinklige Anlage vorgenommen ist. Beim Saughub des Pumpenbalges hebt sich der Lippenabschnitt von der Topfwand ab, so daß der Luftausgleich über die Fuge der sich führenden Pumpengehäuseteile stattfinden kann. Mindestens der mundstückseitige Ventilverschlußkörper besitzt hörnerartig vorstehende Federzungen, die sich an der Unterseite einer Betätigungsfläche der Kappe abstützen, welche Betätigungsfläche die Decke der Kappe mit axialem Abstand überfängt. Es kann sich hier um ein Steckteil handeln, welches im Wege der Klipsverbindung gehalten wird. Um die Lage des anderen Ventilkörpers zu sichern, ist so vorgegangen, daß dem oberen Rand des den bodenseitigen Ventilverschlußkörper aufnehmenden Anschlußröhrchen-Loches Haltenasen zur Fesselung dieses Ventilverschlußkörpers zugeordnet sind. Auf diese Weise wird mit einfachen Mitteln die Verlagerung des Ventilverschlußkörpers in seine Offenstellung begrenzt. Um zu einer raumsparenden Dosierpumpenform zu gelangen, erweist es sich schließlich als vorteilhaft, daß der topfbodenseitige Fußstützring mit axialem Abstand vor der Lufteinlaßöffnung endet. Endlich bringt die Erfindung noch in Vorschlag, daß der Pumpenbalg als Gewindebalg ausgebildet ist. Dieser kann demzufolge als Präzisionsteil erstellt werden, wie dies bspw. im Blasverfahren nicht möglich ist. Auch braucht nicht mit zerfallendem Formkern gearbeitet zu werden; vielmehr läßt sich der Formkern einfach herausschrauben.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die auf einen Flaschenhals aufgeschraubte Dosierpumpe im Vertikalschnitt, und zwar in ihrer federbelasteten Grundstellung, Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt in Betätigungsstellung und Fig. 3 eine herausvergrößerte Einzelheit im Bereich des freistehenden Lippenabschnitts.
  • Die Dosierpumpe list auf den Hals 2 einer Flasche 3 aufgeschraubt. Deren Außengewinde trägt das Bezugszeichen 4. Das damit in Eingriff bringbare Innengewinde ist mit 5 bezeichnet. Der entsprechende Aufschraubteil 6 der Dosierpumpe setzt unterhalb des horizontalen Bodens 7 eines Topfes 8 an. Letzterer weist mit seiner Öffnung nach oben.
  • Der Topf 8 nimmt, konzentrisch darin eingelagert, einen Pumpenbalg B auf. Letzterer ist oberseitig von einer Kappe 9 überfangen, an deren Decke 10 sich das obere Ende des Pumpenbalges Babstützt. In Grundstellung (Fig. 1) der Dosierpumpe erstreckt sich der Stirnrand 8' des Topfes 8 in einem Abstand x zur Unterseite der Decke 10, die in der Druckbetätigungsstellung (vergl. Fig. 2) den Hubbegrenzungsanschlag für die in Richtung der Standfläche der Flasche entgegen Federwirkung verlagerbaren Kappe bildet. Deren Innenfläche 9' führt sich auf der Mantelfläche 8" des Topfes 8.
  • Die Rückstellfeder bildet der Balg B selbst.
  • Die Grundstellung der Dosierpumpe ist anschlagdefiniert. Hierzu bildet die Kappe 9 an ihrem unteren Rand einen einwärts gerichteten Ringbund 11 aus. Letzterer schnappt hinter eine Schulter 12 auf Höhe des Bodens 7 des Topfes 8. Der den Aufschraubteil 6 bildende Abschnitt des Topfes springt dazu querschnittsmäßig leicht zurück. Seine zylindrische Mantelfläche weist eine axiale Länge auf, die mindestens dem des Abstandes x entspricht, so daß die Mantelfläche als zusätzliche Führungsfläche für die Kappe 9 zur Verfügung steht. Die Führungseigenschaft wäre andererseits nicht beeinträchtigt, wenn der Aufschraubteil 6 zur Erhöhung der Griffigkeit zwecks Auf- und Abschraubens eine in Längsrichtung orientierte Riefung besäße.
  • Der Boden 7 formt zentral angeordnet ein Anschlußröhrchen 13 zum Aufstecken eines Steigrohres 14. Letzteres reicht bis kurz vor den Boden der Flasche 2, taucht also auf ganzer Länge in das dosiert auszugebende flüssige Medium 15 ein. Das Anschlußröhrchen 13 besitzt einen Durchmesser, der noch einen genügenden Ringraum zwischen seiner im Mittelbereich leicht abgesetzten Mantelwand und der Flaschenöffnung 16 beläßt, in die das Anschlußröhrchen 13 also frei hineinragt.
  • Die obere, etwas verbreiterte Hälfte des Anschlußröhrchens 13 enthält einen Ventilverschlußkörper 17.
  • Dessen obenliegender, flach kegelförmiger Teller 17' tritt in Schließstellung gegen eine Ventilsitzfläche 18 des Durchtrittslochs im Boden 7. Im Anschluß an den dichtend anliegenden Tellerrand springt der flach kegelstumpfförmige Abschnitt des Tellers 17' von der Anschlußröhrchen-lnnenwand zurück und setzt sich in einen kreuzprofilierten Ventilverschlußkörper-Führungsschacht 19 fort.
  • Wie der Zeichnung entnehmbar, gehen vom oberen Rand des den bodenseitigen Ventilverschlußkörper 17 aufnehmenden Anschlußröhrchen-Loches Haltenasen 20 zur Fesselung des somit begrenzt axial verschieblich angeordneten Ventilverschlußkörpers 17 aus. Die Haltenasen 20 sind dem Boden 7 gleich angeformt. Im allgemeinen reichen zwei, diametral einander gegenüberliegend angeordnete Nasen 20 aus. Zweckmäßig werden jedoch drei, in gleicher Winkelverteilung zueinander angeordnete Haltenasen bevorzugt. Die vertikalen Nasenschafte weichen bei Klipszuordnung von 17 aus.
  • Der zweite, zwischen den beiden Enden des Pumpenbalges B angeordnete Ventilverschlußkörper 21 befindet sich in der Decke 10 der Kappe 9. Letzterer ist gleichen Aufbaues wie der Ventilverschlußkörper 17, weshalb die Bezugsziffern, ohne textliche Wiederholung, sinngemäß übertragen sind. Der einzige Unterschied besteht darin, daß dieser nicht schwergewichtsabhängig in seiner Schließstellung gehalten ist, sondern in dieser Richtung unter Federbelastung steht. Hierzu gehen von der Telleroberseite zwei Federzungen 22 aus.
  • Letztere sind hörnerartiger Gestalt, d. h. sie divergieren und gehen endseitig in eine nach auswärts gerichtete Rundung über. Diese gerundeten Endabschnitte treten gegen die Unterseite 23' einer Betätigungsfläche 23 der Kappe 9. Die von der Oberseite her eingedellte Betätigungsfläche 23 überfängt in axialem Abstand die Decke 10 der Kappe 9. Gebildet ist die Betätigungsfläche 24 von der Bodenpartie eines topfförmigen Steckteils 24, welches deckelartig in einen Fortsatz 25 der Kappe 9 eingeklipst ist. Die Klipszone trägt das Bezugszeichen 24'. Vorzugsweise wird eine irreversible Klipszuordnung angewandt. Der kragenartige, entsprechend nach oben offene Fortsatz 25 der Kappe 9 bildet peripher gerichtet ein Mundstück 26 aus, dessen Kanal 27 strömungstechnisch mit einer im Bereich des Fortsatzes 25 realisierten Kammer 28 in Verbindung steht.
  • Zur Aufnahme des mundstückseitigen Ventilverschlußkörpers 27 formt die Decke 10 einen in den Innenraum des Pumpenbalges B hineinragenden Stutzen 29.
  • Letzterer weist eine axiale Länge auf derart, daß in der Pumpbetätigungsstellung dieser noch in genügendem Abstand zu den Haltenasen 20 stehenbleibt (vergl.
  • Fig. 2).
  • Zur Lagefixierung des Pumpenbalges sitzen die wandungsverdickten Endfalten 30 des Pumpenbalges B auf je einem Kragen 31 des Bodens 7 bzw. der Decke 10.
  • Die Kragen 31 erstrecken sich konzentrisch zur Längsmittelachse y-y des der Dosierpumpe. Ihre Außenflanken konvergieren zum Pumpeninnenraum hin leicht.
  • Die Endfalten 30 beider Enden setzen sich sodann in Fußstützringe 32 fort. Letztere bilden Verlängerungen der im Zick-Zack-Verlauf gestalteten Balgfalten. Oben, d. h. im Bereich der Decke 10 überfangen die Fußstützringe 32 noch eine weitere, konzentrisch zum Kragen 31 verlaufende Ringrippe 34, deren Außenflanke ebenfalls zum Balginneren hin konvergiert und deren Innenflanke jedoch parallel zur zylindrischen Kappenwandung verläuft. Zwischen dem Kragen 31 und der zusätzlichen Ringrippe 34 der Decke 10 entsteht so eine Ringnut, in welcher die wandungsverdickte Endfalte 30 des Pumpenbalges satt einliegt. Oben springt der Fußstützring 32 gegenüber der Innenfläche 8" der Kappe um ein Maß zurück, welches der Breite der Wandung des Topfes 8 entspricht. Topfbodenseitig kommt dem Fußstützring 32 eine weitergehende Funktion zu. Dieser überfängt nämlich eine Lufteinlaßöffnung 35 im Boden 7 des Topfes 8. Er übt Dichtlippenfunktion aus und liegt dazu mit seinem freistehenden Lippenabschnitt 32' an der korrespondierenden Topfinnenwand 8"' elastisch an. Um den der Ausgabemenge entsprechenden Volumenanteil an Luft zu ersetzen, hebt sich beim Saughub des Balges der Lippenabschnitt 32' von der Topfinnenwand 8"' ab, so daß über die Fuge F zwischen Topf 8 und Kappe 9 in Richtung des Pfeiles z Luft in den Flascheninnenraum eintreten kann. In Grundstellung hingegen tritt der Lippenabschnitt 32' wieder in seine aus Fig. 3 ersichtliche dichtende Lage. Da der genannte Lippenabschnitt 32' in einer schräg abfallenden Ausrichtung verläuft und beim Komprimieren des Balges ein Kippmoment in Richtung des Pfeiles A um den Faltenendpunkt C entsteht, wird die entsprechende Dichtungsanlage auch noch mechanisch begünstigt, zumal der Balg auch mit leichter Vorspannung eingesetzt ist. Eine solche Ventilfunktion des Lippenabschnitts 32' verhindert es, daß bei umgefallener Flasche Medium 15 austreten bzw. in das freie Umfeld des Pumpenbalges gelangen kann.
  • Wie Fig. 3 entnehmbar, hebt der untere Rand der dortigen Endfalte 30 des Pumpenbalges B oberseitig von der Lufteinlaßöffnung 35 ab. Letzteres kann durch eine entsprechende Ausnehmung dieses Endes realisiert sein, in welchem Falle sich dann eine Drehsicherung des Faltenbalges B gegenüber den sie lagernden Pumpenteilen empfiehlt. Wie Fig. 7 entnehmbar, ist der Pumpenbalg B als Gewindebalg gestaltet. Dies hat gegenüber geblasenen Bälgen den Vorteil der gleichbleibenden Wandungsdicke und vor allem der präzisen Ausformung der Befestigungsenden.
  • Die Funktion der Dosierpumpe ist, kurz zusammengefaßt, wie folgt: Durch Ausübung einer Kraft in Richtung des Pfeiles P auf die Betätigungsfläche 23 wird der bewegliche Teil der Dosierpumpe 1, also die Kappe 9, geführt nach unten verlagert. Es liegt die in Fig. 2 ersichtliche Stellung vor, in der sich das Volumen im Balg verringert. Das darin befindliche flüssige Medium 15 wird folglich unter Passieren des oberen Ventils unter Anheben des dortigen Ventilverschlußkörpers 21 verdrängt, um über die Kammer 28 in den Mundstückkanal 27 zu gelangen zwecks Ausgabe. Der im Balgraum entstehende Druck schließt dabei den unteren Ventilverschlußkörper 17. Wird nun die Kappe 9 losgelassen, bewirkt der Pumpenbalg B zufolge seiner ihm innewohnenden Rückstellkraft die Herbeiführung der aus Fig. 1 ersichtlichen Grundstellung. Das führt zu einem Saughub. Der im Boden 7 liegende Ventilverschlußkörper 17 hebt von seiner Ventilsitzfläche 18 ab. Über das Steigrohr 14 wird so die nächste dosierte Füllmenge in den Balgkörper gesogen. Die entsprechende Saugkraft, unterstützt durch die Federzungen 22, hält den oberen Ventilverschlußkörper 21 in Schließstellung. Das Ausgabeolumen wird durch Luft, welche in der oben geschilderten Weise über die Lufteinlaßöffnung 35 in den Flaschenraum eindringen kann, ausgeglichen.
  • Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.

Claims (8)

  1. Patentansprüche 1. Insbesondere auf Flaschen oder dergleichen aufsetzbare Dosierpumpe mit Pumpenbalg und zwei Ventilen, von denen das eine einem Steigrohr und das andere einem Mundstück zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der mundstückseitige Ventilverschlußkörper (21) in der Decke (10) einer den Pumpenbalg (B) überfangenden Kappe (9) sitzt, deren Innenfläche (9') sich auf der Mantelfläche (8") eines den Pumpenbalg umfassenden Topfes (8) geführt ist, in dessen Boden (7) der steigrohrseitige Ventilverschlußkörper (17) sitzt.
  2. 2. Dosierpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß unterseitig des Bodens (7) ein Aufschraubteil (6) der Dosierpumpe (1) ansetzt und zentral ein Steigrohr-Anschlußröhrchen (13) mit in diesem angeordnetem Ventilverschlußkörper (17) liegt
  3. 3. Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Endfalten (30) des Pumpenbalges (B) auf je einem Kragen (31) sitzen und sich in auswärts gerichtet abstehende Fußstützringe (32) fortsetzen.
  4. 4. Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der topfbodenseitige Fußstützring (32) eine Lufteinlaßöffnung (35) des Topfbodens (7) dichtlippenartig überfängt und dazu mit einem freistehenden Lippenabschnitt (32') an der Topfinnenwand (8"') anliegt.
  5. 5. Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mundstückseitige Ventilverschlußkörper (21) hörnerartig vorstehende Federzungen (22) besitzt, die sich an der Unterseite (23') einer Betätigungsfläche (23) der Kappe (9) abstützen, welche Betätigungsfläche (23) die Decke (10) der Kappe (9) mit axialem Abstand überfängt.
  6. 6. Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem oberen Rand des den bodenseitigen Ventilverschlußkörper (17) aufnehmenden Anschlußröhrchen-Loches Haltenasen (20) zur Fesselung dieses Ventilverschlußkörpers (17) zugeordnet sind.
  7. 7. Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der topfbodenseitige Fußstützring (32) mit axialem Abstand vor der Lufteinlaßöffnung (35) endet.
  8. 8. Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenbalg (B) als Gewindebalg ausgebildet ist.
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