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DE3501535C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3501535C2
DE3501535C2 DE3501535A DE3501535A DE3501535C2 DE 3501535 C2 DE3501535 C2 DE 3501535C2 DE 3501535 A DE3501535 A DE 3501535A DE 3501535 A DE3501535 A DE 3501535A DE 3501535 C2 DE3501535 C2 DE 3501535C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
machine according
wipers
soil cultivation
cultivation machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3501535A
Other languages
English (en)
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DE3501535A1 (de
Inventor
Cornelis Van Der Zug Ch Lely
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=19843351&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE3501535(C2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
Publication of DE3501535A1 publication Critical patent/DE3501535A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3501535C2 publication Critical patent/DE3501535C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B29/00Rollers
    • A01B29/04Rollers with non-smooth surface formed of rotatably-mounted rings or discs or with projections or ribs on the roller body; Land packers
    • A01B29/045Rollers with non-smooth surface formed of rotatably-mounted rings or discs or with projections or ribs on the roller body; Land packers the soil-pressing body being a drum
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B29/00Rollers
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bodenbearbeitungsmaschine, ins­ besondere eine Kreiselegge, mit einer an Tragstützen gelager­ ten Nachlauf-Packerwalze, nach dem Oberbegriff des Patentan­ spruches 1.
Eine solche Bodenbearbeitungsmaschine mit nachlaufender, Ab­ streifer aufweisender Packerwalze ist bekannt (DE-GM 80 31 009). Bei ihr sind die Tragarme der Abstreifer aus­ schließlich an dem Querträger befestigt, der zum Wegschwen­ ken der Abstreifer vom Walzenmantel schwenkbar ist, wobei die Schwenkachse mit Abstand von der Vertikalebene angeord­ net ist, in der die Abstreiferkanten in ihrer Arbeitsstel­ lung liegen. Mit dieser Anordnung würden die Abstreier beim Zustellen gegen den Walzenmantel ihren Anstellwinkel verän­ dern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Abstreifer in bezug auf den Walzenmantel so einstellen zu können, daß sie bei Verschleiß ihrer Abstreifkanten unter Beibehaltung der optimalen Abstreiffunktion nachstellbar sind, wobei der An­ stellwinkel auch unabhängig von der Einstellung der Arbeits­ tiefe der Bodenbearbeitungsmaschine nicht merklich verändert werden soll.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Diese Merkmalskombination ergibt eine stufenlose Nachstell­ barkeit der Abstreifer, die dabei ihren Anstellwinkel nicht merklich ändern, weil die Tragarme der Abstreifer oberhalb ihrer Schwenkachse abgestützt sind und die Schwenkachse mit den Abstreiferkanten in einer annähernd vertikalen Ebene liegt. Da die Tragarme an den Tragstützen der Walze abge­ stützt sind, die ihrerseits in an sich bekannter Weise zur Einstellung der Eingriffstiefe der Bodenbearbeitungswerkzeu­ ge höhenversellbar mit dem Maschinengestell verbunden ist, bleibt die Einstellung der Abstreifer auch bei Änderungen der Arbeitstiefe der Maschine erhalten.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteran­ sprüchen.
Mehrere Ausführungsformen der Abstreifer-Anordnung für die Packerwalze bei der erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsma­ schine werden im folgenden anhand der Zeichnungen näher er­ läutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Kreiselegge mit Nachlaufwalze und Abstreifvorrich­ tung nach der Erfindung,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine andere Ausführungsform einer Ab­ streifvorrichtung nach der Erfindung in einer Schnittdarstellung entsprechend Fig. 2,
Fig. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 5,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform einer Ab­ streifvorrichtung nach der Erfindung in einer Schnittdarstellung entsprechend Fig. 2,
Fig. 8 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII in Fig. 7.
Die in Fig. 1 dargestellte Bodenbearbeitungsmaschine ist eine Kreiselegge, die insbesondere zur Saatbettbereitung dient. Sie hat einen quer zur Fahrtrichtung A angeordneten Kastenbalken 1, der das tragende Maschinengestell bildet und mit einem Anbaubock 38 starr verbunden ist, der zum Anbau der Maschine an die Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers dient. In dem Kastenbalken 1 sind in gleichen Abständen von beispielsweise 25 cm etwa vertikale Wellen 2 von Werkzeugkreiseln 3 gelagert, an deren horizontalen Werkzeugträgern 4 je zwei nach unten gerichtete Zinken 5 als Bodenbearbeitungswerkzeuge befestigt sind (Fig. 2).
Die seitlichen Enden des Kastenbalkens 1 sind durch Seiten­ bleche 6 abgeschlossen, die etwa parallel zur Fahrtrichtung A angeordnet sind und den Kastenbalken 1 nach oben überragen. Nahe der Vorder- und Oberseite der Seitenbleche ist je einer von zwei Querzapfen 7 vorgesehen, um die an der Innenseite der Seitenbleche liegende Tragarme 8 einer Nachlaufwalze 14 schwenkbar sind. An den hinteren Enden der Seitenbleche 6 ist je eine von zwei Gewindespindeln 9 gelagert, die eine Stellvorrichtung bilden, mit der die Tragarme 8 stufenlos höhenversellbar sind.
Neben den seitlichen Enden des Kastenbalkens 1 ist eine Platte 33 stehend angeordnet, die mit dem Kastenbalken über einen Bügel um eine in Fahrtrichtung A verlaufende Achse schwenkbeweglich verbunden ist. Die Platten 33 wirken mit den äußeren Werkzeugkreiseln 3 zur gleich­ mäßigen Krümelung und Verteilung der Erde zusammen.
Im Kastenbalken 1 sitzt auf den Wellen 2 je ein geradver­ zahntes Zahnrad 34 eines Stirnradgetriebes, so daß die Werkzeugkreisel 3 paarweise gegensinnig angetrieben werden. Nahe der Mitte des Kastenbalkens ist die Welle eines der Werkzeugkreisel bis in ein auf dem Kastenbalken abgestütztes Hauptgetriebe 35 verlängert, das als Kegelradwinkelge­ triebe ausgebildet ist und rückseitig mit einem Wechsel­ getriebe 36 antriebsverbunden ist. Die Antriebswelle 37 des Wechselgetriebes 36 ist in Fahrtrichtung A durch das Hauptgetriebe 35 hindurch geführt und wird über eine Gelenkwelle 39 an die Zapfwelle des Schleppers angeschlos­ sen.
Wie Fig. 2 zeigt, erstrecken sich die Tragarme 8 der Walze 14 von den Querzapfen 7 der Seitenbleche 6 aus etwa gerad­ linig nach hinten bis in Höhe der Rückseite des Kasten­ balkens 1, wo sie in ein mittleres Teilstück 10 übergehen, das schräg nach unten und hinten gerichtet ist. Dieses Teilstück 10 des Tragarmes 8 geht stumpfwinklig in ein Endstück 11 über, das nur leicht schräg nach hinten und unten verläuft und in Richtung auf sein freies hinteres Ende etwas verjüngt ist. Kurz hinter dem Übergang zwischen dem mittleren Teilstück 10 und dem Endstück 11 ist an jedem Tragarm 8 eine schräg nach unten und hinten gerichtete Stütze 13 angeschraubt, die zusammen mit dem Tragarm 8 eine der beiden Tragstützen für die an den Stützen 13 frei drehbar gelagerte Nachlauf-Packerwalze 14 bildet. Die Packerwalze besteht aus einem zylindrischen Mantel 15 und an ihm befestigten, aus Doppelzähnen bestehenden Zahnkränzen 18, die über die Länge der Walze gleichmäßig verteilt sind. Der Walzen­ mantel 15 ist ein Tragrohr, das stirnseitig durch Scheiben geschlossen und dort mit Lagerzapfen 16 versehen ist, die an den Stützen 13 in Lagern 17 abgestützt sind. Der Walzen­ mantel hat im Ausführungsbeispiel einen Durchmesser von 20 bis 30 cm. Die Zähne der Zahnkränze 18 sind am Umfang der Walze gleichmäßig verteilt und bestehen aus Flach­ material, beispielsweise Flachstahl (Fig. 2 und 3).
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, sind an der Rückseite der Packerwalze 14 in einer Reihe nebeneinander Abstreifer 19 angeordnet, die jeweils in die Lücke zwischen zwei Zahnkränzen 18 ein­ greifen und bis zum Walzenmantel 15 reichen. Die Abstreifer sind rechteckige Platten, die zweckmäßig aus feder­ elastischem Werkstoff, z. B. Federstahl, hergestellt sind. Die schmalen Stirnseiten der Abstreifer 19 bilden die Abstreifkanten, die linienförmig sehr nahe am Walzen­ mantel 15 liegen, und zwar mit Abstand unterhalb der durch die Drehachse a der Walze 14 gehenden Horizontalebene. Dieser Abstand zur horizontalen Axialebene der Walze soll mindestens ein Sechstel des Durchmessers des Walzen­ mantels 15 betragen und entspricht im Ausführungsbeispiel etwa einem Drittel des Manteldurchmessers (Fig. 2).
Die Abstreifer 19 liegen in einer Ebene, die von der hori­ zontalen Axialebene der Walze aus im Winkel von etwa 20° nach vorne geneigt ist. Sie sind jeweils mit einer Schraube 20 an einer Fußplatte 22 befestigt und dort mit­ tels eines in sie eingreifenden Stiftes 21 der Fußplatte 22 gegen Verdrehen gesichert. Die Durchgangsbohrungen für die Schraube und den Stift sind so angeordnet, daß der Abstreifer in seiner Ebene um 180° gewendet werden kann, so daß seine andere Schmalseite als Abstreifkante dem Walzenmantel zugekehrt ist. Die durch Verschleiß bedingte Lebensdauer der Abstreifer wird so verdoppelt. Die zur Befestigung dienende Fußplatte 22 ist am unteren Ende eines von dort nach oben und leicht schräg nach hinten ge­ richteten Tragarmes 23 angebracht, der im Ausführungsbei­ spiel U-Profil hat, das nach hinten offen ist. Je fünf Abstreifer 19 sind zu einer Gruppe zusammengefaßt und mit ihren Tragarmen 23 am Quersteg eines U-Bügels 24 befestigt, der mit zwei Klemmbügeln 25 an einem quer zur Fahrtrichtung A angeordneten Querträger 26 festgespannt ist. Der Querträger 26 ist ein im Querschnitt kreisrundes Rohr und liegt parallel zur Drehachse a der Walze 14. Er trägt alle sechs Abstreifer-Gruppen und erstreckt sich, wie Fig. 1 zeigt, etwa über die ganze Maschinenbreite. An seinen beiden äußeren Enden ist je ein Hebel 27 be­ festigt, der zwei Zungen aufweist, die sich diametral zur Rohrachse nach oben bzw. unten erstrecken. Die Hebel dienen zum Verstellen der Abstreifer. Hierfür ist jeweils die untere Zunge der Hebel 27 mittels eines parallel zur Walzenachse a liegenden Bolzens 28 am freien Ende eines der beiden Tragarme 8 der Walze angelenkt. An die oberen Zungen der Hebel 27 ist je eine Spindelmutter 29 mit einem Steckzapfen angelenkt. Eine in der Spindelmutter geführte Gewindespindel 30 ist an ihrem vorderen Ende schwenkbe­ weglich mit dem Tragarm 8 der Walze verbunden. Hierfür ist das vordere Ende der Gewindespindel durch den Quersteg einer Gabel 31 hindurchgeführt, die einen am Mittelstück des Tragarmes 8 befindlichen, nach oben gerichteten Ansatz umgreift und mit dem Ansatz durch einen Querbolzen 32 verbunden ist. Ein Kopf der Gewindespindel liegt mit Spiel zwischen den Schenkeln der Gabel 31 (Fig. 2). Die Gewindespindeln 30 sind etwa horizontal angeordnet und erstrecken sich in Fahrtrichtung.
Der Querträger 26 ist zusammen mit den Abstreifern mittels der Gewindespindeln 30 um die Bolzen 28 schwenkbar, welche die Schwenkachsen für die Hebel 27 und die gemein­ same Schwenkachse der Abstreifer bilden. Diese Schwenkachse liegt in Draufsicht hinter dem zylindrischen Walzenmantel 15 und in Seitenansicht in Höhe von dessen oberster Mantellinie sowie etwa auf halber Länge der Tragarme 23. Mit den Gewindespinden 30 können die Abstreifer 19 bzw. deren Abstreifkanten in ihrer Lage zum Walzenmantel 15 genau justiert werden. Da die vom Querträger 26 und den Hebeln 27 gebildete Halterung der Abstreifer-Reihe an den Tragarmen 8 der Walze 14 abgestützt und die Walze mittels ihrer Tragarme über die Spindeln 9 höhenverstellbar ist, brauchen die Abstreifer nicht nachgestellt zu werden, wenn die Walze zur Änderung der Eingriffstiefe der Zinken 5 verstellt worden ist.
Im Betrieb ist die Kreiselegge über den Anbaubock 38 mit der Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers verbunden, und die Werkzeugkreisel 3 werden von der Schlepperzapfwelle über die Gelenkwelle 39 und die Getriebe 35, 36, 34 paarweise gegensinnig angetrieben. Die Maschine wird dabei in Fahrtrichtung A gezogen. Die Zinken der benach­ barten Kreisel haben aneinander angrenzende oder einander überlappende Umlaufbahnen, so daß sie den Boden lückenlos über die gesamte Arbeitsbreite der Maschine bearbeiten.
Die Arbeitstiefe der Werkzeuge 5 wird durch Höhenver­ stellen der Walze 14 mittels der Stellvorrichtung 9 einge­ stellt.
Die Packerwalze 14 wird hauptsächlich dann verwendet, wenn die Kreiselegge auf verhältnismäßig schwerem Boden zur Saatbettbereitung eingesetzt wird. Die von den Werkzeugkreiseln 3 gelockerte und gekrümelte Erde wird in der oberen Kulturschicht von der Packwalze etwas verdichtet, wobei die Saatbett­ oberfläche verfestigt wird. Die Zahnkränze 18 greifen mit ihren Zähnen in den Boden ein und gewährleisten ein gleich­ mäßiges Abrollen der Nachlaufwalze 15. Das Saatbett erhält so eine zum Keimen und Aufgehen der Saat besonders günstige Struktur.
Die Abstreifer 19 verhindern, daß sich an der Walze 14 zwischen den Zahnkränzen 18 Erde festsetzt, wodurch die Arbeitsweise der Nachlaufwalze beeinträchtigt würde und in einzelnen Klumpen abfallende Erde auf dem Saatbett liegenbleiben könnte. Solche Klumpen können durch Aus­ trocknen sehr hart werden und stören den Pflanzenwuchs und auch die spätere maschinelle Ernte. Die Abstreifer 19 sind so tief an der Walze angeordnet, daß anhaftende Erde unmittelbar nach dem Abheben vom Boden abgestreift wird, so daß die Walze keine größeren Erdmengen mit­ nehmen kann und eine Klumpenbildung ausgeschlossen ist.
Das exakte Einstellen der Abstreifer 19 in bezug auf den zylindrischen Walzenmantel 15 wird durch die stufenlose Verstellung der Gewindespindeln 30 und die Anlenkung des gemeinsamen Querträgers 26 über die Hebel 27 ermöglicht, wobei die von den Schwenkbolzen 28 der Hebel gebildete Schwenkachse der Abstreiferreihe und der Walze so zuge­ ordnet ist, daß die Abstreifer 19 beim Zustellen in Richtung auf die Walze ihre Schräglage zum Walzenmantel im wesentlichen beibehalten. Die Spindeln 30 können in­ folge ihrer schwenkbeweglichen Verbindung mit den Trag­ armen 8 um das notwendige Maß der Justierung jeweils einzeln nacheinander verstellt werden. Die äußerst exakte Einstellung der Abstreifer in bezug auf den Walzenmantel 15 ist insbesondere bei langen Walzen sehr nützlich.
Die Fig. 5 und 6 zeigen als weiteres Ausführungsbeispiel an der Rückseite der Packerwalze 14 angeordnete Abstreifer-Einheiten 41, bestehend aus Ab­ streifern 44 und einstückig mit ihnen ausgebildeten Tragarmen 43, die an einem gemeinsamen Querträger 40 angeordnet und gemeinsam in bezug auf den Walzenmantel 15 verstellbar sind. Der Querträger 40 für die Abstreifer-Tragarme 43 hat U-Profil mit nach hinten gerichteten Schenkeln, die rechtwinklig nach außen zu Flanschen abgewinkelt sind, so daß sie eine Auflagefläche für eine Abschlußplatte 42 bilden, die den Träger 40 rückseitig abschließt. An der Rückseite der Abschlußplatte 42 liegen die Tragarme 43 der Abstreifer 44 an und sind zu­ sammen mit der Abschlußplatte 42 mit Schrauben an den Flanschen des Querträgers 40 befestigt. Die Tragarme 43 der Ab­ streifer 44 sind langgestreckt und im wesentlichen geradlinig nach unten sowie etwas nach vorne gerichtet und unterhalb der horizontalen Axialebene der Walze 14 im Winkel von etwa 60° zur Bildung der Abstreifer 44 nach vorne abgebogen, deren Vorderkante die Abstreifkante bildet und in unmittelbarer Nähe des Walzenmantels 15 liegt. Auch bei dieser Ausführungsform liegt die Abstreifkante in einer horizontalen Ebene mit Abstand unter der horizontalen Axialebene der Walze, wobei der Abstand etwa einem Drittel des Durchmessers des Walzenmantels 15 entspricht. Die Abstreifer 44 liegen in einer Ebene, die mit der horizontalen Axialebene der Walze einen Winkel von etwa 35° einschließt.
Der Querträger 40 hat stirnseitig Zapfen 45, die in den Enden von Tragarmen 46 der Packerwalze 14 drehbar gelagert sind. Die Tragarme 46 sind mit den Stützen 13 der Packerwalze starr verbunden und wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 an den Seitenblechen 6 des Kastenbalkens 1 angelenkt. Nahe den Enden des Querträgers 40 sind je zwei im Abstand von­ einander angeordnete, nach oben gerichtete Zungen 47 befestigt, die einen Hebel bilden, und zwischen denen jeweils eine Spindelmutter 48 für eine Gewindespindel 49 schwenkbar gelagert ist. Das vordere Ende jeder Spindel ist wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2 über eine Gabel 50 schwenkbeweglich mit einer Zunge 51 verbunden, die auf dem hinteren Teil des Tragarmes 46 angebracht ist. Die Gewinde­ spindeln 49 erstrecken sich ebenfalls etwa horizontal in Fahrtrichtung A der Maschine. Durch Drehen der Gewinde­ spindeln wird der Querträger 40 um die Achse der Zapfen 45 geschwenkt, wodurch die Abstreifer 44 in Richtung zum Walzenmantel 15 oder zurück verstellt werden. Die von den Zapfen 45 gebildete gemeinsame Schwenkachse der Ab­ streifer liegt parallel zur Drehachse a der Walze etwa in Höhe von deren Oberseite und ist den Abstreifern und deren Halterung so zugeordnet, daß die Schrägstellung der unteren Abstreifer 44 beim Justieren nicht merklich verändert wird (Fig. 5). Auch mit dieser Anord­ nung wrd eine sehr genaue Einstellung der Abstreifer in bezug auf den Walzenmantel erreicht. Die Abstreifer-Einheiten 41 bestehen aus federelastischem Werkstoff, z. B. aus Federstahl.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Abstreifvorrichtung, bei der ebenfalls alle Abstreifer 59 gemeinsam in bezug auf die Walze verstellbar sind. Die Nachlaufwalze 14 ist in gleicher Weise wie bei den beschriebenen Ausführungsformen über Stützen 13 an zwei Tragarmen 52 gelagert, die an den Seitenblechen 6 des Kastenbalkens 1 wie beschrieben angelenkt sind. Am hinteren Ende der Tragarme 52 ist je einer von zwei schräg nach unten und hinten gerichteten Abstreifer-Tragarmen 53 angebracht, die jeweils um einen nahe der Unterseite des Walzen-Tragarmes 52 angeordneten, eine Schwenkachse bildenden Zapfen 54 schwenkbar sind und als Träger für einen gemein­ samen Querträger 57 der Abstreifer 59 dienen. Nahe dem oberen Ende jedes Abstreifer-Tragarmes 53 ist ein Klemmbolzen 55 vorge­ sehen, der den Tragarm 53 und einen Schlitz 56 des Tragarmes 52 durchsetzt. Der Schlitz 56 verläuft konzentrisch zu dem Zapfen 54, so daß die Tragarme 53 mittels der Klemmbolzen 55 in verschiedenen Schwenklagen feststellbar sind. Der Quer­ träger 57 ist an den unteren Enden der Tragarme 53 befestigt (Fig. 7) und hat V-Profil mit nach hinten und oben ge­ richteten Schenkeln. Das V-Profil ist über seine ganze Länge in regelmäßigen Abständen durch Stege 58 versteift, die aus flachen, hochkant stehenden Blechen bestehen und die Profilschenkel in der Nähe von deren Enden ver­ binden. Der Winkel zwischen den Profilschenkeln beträgt etwa 60° (Fig. 7). Der obere Schenkel ist starr mit den Abstreifer-Tragarmen 53 verbunden, während am unteren Schenkel die Abstreifer 59 befestigt sind. Auch diese Abstreifer bestehen aus federelastischem Werkstoff und sind als rechteckige Platten ausgebildet. Bei entsprechen­ der Länge der Platten und Anordnung der Durchgangsbohrun­ gen für die Schraube 20 und den Stift 21 (vgl. Fig. 2) können sie ebenfalls um 180° gewendet werden, so daß ihre beiden Schmalseiten als Abstreifkanten nutz­ bar sind.
Um die Abstreifer 59 über die ganze Länge der Walze 14 exakt einzustellen, werden die Tragarme 53 nach Lösen der Klemmbolzen 55 um die Achse der Zapfen 54 geschwenkt, wobei die Klemmbolzen 55 in den Schlitzen 56 der Walzen-Tragarme 52 geführt und nach Einstellen der Abstreifer 59 wieder festgezogen werden. Die Abstreifkanten liegen in einer horizontalen Ebene nahe über der Abrollebene des Walzen­ mantels. Ihr Abstand zur Abrollebene beträgt etwa ein Sechstel des Durchmessers des Walzenmantels, wie auch bei den schon beschriebenen Ausführungsformen (Fig. 2 und 5).
Die Abstreifer sind bei allen beschriebenen Ausführungs­ formen so dimensioniert, daß sie mit geringem Spiel zwischen den Zahnkränzen 18 der Walze 14 liegen (vgl. Fig. 3, 6 und 8) und dadurch auch die Seitenflächen der Zahnkränze von Erde freihalten.

Claims (16)

1. Bodenbearbeitungsmaschine, insbesondere Kreiselegge, mit einer an Tragstützen gelagerten Nachlauf-Packerwalze, zwischen deren Zahnkränze Abstreifer eingreifen, die un­ terhalb der horizontalen Axialebene der Walze im spitzen Winkel zu dieser Ebene gegen den zylindrischen Walzen­ mantel angestellt und an einem mit den Tragstützen der Walze verbundenen Querträger sowie mittels Tragarmen ge­ haltert sind, die um eine zur Walzenachse parallele Schwenkachse, die oberhalb der horizontalen Axialebene der Walze liegt, schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (23; 43; 53) der Abstreifer (19; 44; 59) im Bereich oberhalb ihrer Schwenkachse (28; 45; 54) gegen die Tragstützen (8, 13; 46, 13; 52, 13) der Walze (14) abgestützt sind und die Schwenkachse (28; 45; 54) gemeinsam mit den Abstreifkan­ ten der Abstreifer (19; 44; 59) in einer annähernd ver­ tikalen Ebene liegt, derart, daß die Abstreifer (19; 44; 59) unter Beibehaltung ihres Anstellwinkels in Richtung auf den Walzenmantel (15) durch Schwenken ihrer Tragarme (23; 43; 53) stufenlos nachstellbar sind, und daß die Walze (14) mittels ihrer Tragstützen (8, 13; 46, 13; 52, 13) zur Einstellung der Eingriffstiefe der Bodenbearbei­ tungswerkzeuge (5) höhenverstellbar mit dem Maschinen­ gestell (1) verbunden ist.
2. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (19) in min­ destens zwei Gruppen unterteilt sind, die je für sich um die Schwenkachse (28) schwenkbar sind.
3. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Abstreifer (44; 59) ge­ meinsam um die Schwenkachse (45; 54) schwenkbar sind.
4. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (23; 43; 53) der Abstreifer (19; 44; 59) an dem Querträger (26; 40; 57) lösbar befestigt sind.
5. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (23; 43) der Abstreifer (19; 44) mittels mindestens eines Hebels (27; 47) schwenkbar sind, dessen Schwenkachse mit der Schwenkachse (28, 45) der Tragarme (23; 43) zusammen­ fällt.
6. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Hebel (27; 47) an beiden Enden der Abstreiferreihe vorgesehen ist.
7. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (23; 43) der Abstreifer (19; 44) mittels mindestens einer Gewinde­ spindel (30; 49) verstellar sind.
8. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gewindespindel (30; 49) in Fahrtrichtung (A) der Maschine erstreckt und oberhalb der Abstreiferreihe vorzugsweise etwa horizon­ tal angeordnet ist.
9. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 5 und den An­ sprüchen 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (30; 49) an dem Hebel (27; 47) gelagert und an der zugehörigen Tragstütze (8, 13; 46, 13) der Walze (14) abgestützt ist.
10. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (26) an dem Hebel (27) starr befestigt ist und zwischen dessen La­ gerstelle (29) und der die Schwenkachse (28) der Ab­ streifer (19) bildenden Hebelachse liegt.
11. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (53) der Ab­ streifer (59) an einem zur Tragstütze (52, 13) der Walze (14) gehörigen Tragarm (52) gelagert und mit einem Klemmbolzen (55) in einem zur Schwenkachse (54) konzen­ trischen Schlitz (56) feststellbar sind, der in dem Tragarm (52) der Walze (14) vorgesehen ist.
12. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (40) U-Profil hat, das von einer die Tragarme (43) der Abstreifer (44) tragenden Abschlußplatte (42) abgeschlossen ist.
13. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Anprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (57) Winkel­ profil hat und vorzugsweise durch Stege (58) ausgesteift ist.
14. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (19; 44; 59) mit ihren Abstreifkanten unterhalb der horizontalen Axialebene der Walze (14) in unmittelbarer Nähe des Wal­ zenmantels (15) liegen.
15. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellwinkel der Ab­ streifer (19; 44; 59) zum Walzenmantel (15), ausgehend von der horizontalen Axialebene der Walze (14), in der Größenordnung von 20° liegt, wobei die Abstreifkanten vorzugsweise im unteren Drittel der durch den Durchmes­ ser des Walzenmantels (15) definierten Höhe der Walze (14) liegen.
16. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Abstreifkan­ ten der Abstreifer (19; 44; 59) von der horizontalen Axialebene der Walze (14) etwa ein Sechstel bis ein Drittel des Durchmessers des Walzenmantels (15) beträgt.
DE19853501535 1984-01-19 1985-01-18 Bodenbearbeitungsmaschine Granted DE3501535A1 (de)

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DE3501535C2 true DE3501535C2 (de) 1989-10-19

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