DE3590014C2 - Verfahren zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung von aus einem Hochofen abgestochener Roheisenschmelze - Google Patents
Verfahren zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung von aus einem Hochofen abgestochener RoheisenschmelzeInfo
- Publication number
- DE3590014C2 DE3590014C2 DE19853590014 DE3590014A DE3590014C2 DE 3590014 C2 DE3590014 C2 DE 3590014C2 DE 19853590014 DE19853590014 DE 19853590014 DE 3590014 A DE3590014 A DE 3590014A DE 3590014 C2 DE3590014 C2 DE 3590014C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pig iron
- lance
- granular
- iron melt
- melt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C1/00—Refining of pig-iron; Cast iron
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C1/00—Refining of pig-iron; Cast iron
- C21C1/02—Dephosphorising or desulfurising
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/10—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
- F27B1/21—Arrangements of devices for discharging
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)
- Blast Furnaces (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einstellen der
chemischen Zusammensetzung von
aus
einem Hochofen abgestochener Roheisenschmelze
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bekannt sind Verfahren zum Einstellen der chemischen
Zusammensetzung von Roheisenschmelze
durch Entfernen mindestens einer der in der
Roheisenschmelze enthaltenen Verunreinigungen, wie
Silizium, Phosphor und Schwefel, im Verlauf einer Roheisenabstichrinne
zur Führung des aus einem Hochofen
abgestochenen Roheisens in eine Roheisenpfanne.
Ein bisheriges, verbreitet angewandtes Verfahren zum Einstellen
der chemischen Zusammensetzung von Roheisenschmelze
durch Entfernung der in ihr enthaltenen Verunreinigungen
im Verlauf der Roheisenabstichrinne, wie es oben
angegeben ist, umfaßt die Beschickung der die Roheisenabstichrinne
durchströmenden Roheisenschmelze mit einem körnigen
Einstellmittel für chemische Zusammensetzung zur
Beseitigung von in der Roheisenschmelze enthaltenen Verunreinigungen
aus einem über der Roheisenabstichrinne angeordneten
Trichter.
Dieses Verfahren ist jedoch mit dem Nachteil eines geringen
Beseitigungswirkungsgrads für die Verunreinigungen
aufgrund des ungenügenden Kontakts zwischen der
Roheisenschmelze und dem körnigen Einstellmittel
behaftet, und zwar aufgrund
der Tatsache, daß dieses zugegebene körnige Einstellmittel
auf der Oberfläche der Roheisenschmelze schwimmt
und nicht genügend in letztere eindringt.
Ein anderer bekannter Vorschlag (DE-Z: "Stahl und Eisen",
1971, Heft 4, Seiten 165 bis 172) vermeidet diesen
Nachteil, indem in die Hochofenabstichrinne eine zylindrische
Durchmischungspfanne eingebaut wird. Diese dient
als Rührtopf, in dem ein Rührer umläuft und das durch
eine Öffnung im Deckel des Rührtopfs eingebrachte Entschwefelungsmittel
mit der Roheisenschmelze vermischt.
Hierbei wird zwar einerseits eine bessere Vermischung des Roheisens
mit dem Entschwefelungsmittel erreicht, andererseits
zersetzt sich aber der in die Roheisenschmelze eintauchende
Rührer verhältnismäßig schnell, so daß er in der
Regel nach einigen Abstichen ersetzt werden muß. Dies führt
aber zu nicht unerheblichen zusätzlichen Kosten.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (US-PS 28 64 689)
wird zunächst in das Roheisen enthaltende Gefäß seitlich
oder vom Boden her ein Gas eingeblasen, das bei der
Temperatur der Schmelze für Silizium nicht oxidierend ist
und Kalk mitführt, wodurch eine Schicht Schwefel enthaltenden
Kalks auf der Oberfläche der Schmelze entsteht.
Danach wird wiederum seitlich oder durch den
Boden ein Gas eingeblasen, das bei der Badtemperatur
das Silizium oxidiert, wodurch Kügelchen aus Mangan und
Eisensilikaten entstehen, die in der Schmelze aufsteigen
und eine Schlackenschicht unterhalb der Kalkschicht
bilden. Die zur Durchführung dieses Verfahrens geeigneten
Vorrichtungen sind jedoch sehr kompliziert und kostspielig,
weil die Gase unterhalb des Schmelzespiegels
seitlich oder durch den Boden in die Schmelze eingeblasen
werden.
Als Verfahren zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung
von Roheisenschmelze, welches den genannten
Nachteil durch Erzielung eines ausreichenden Kontakts
zwischen der Roheisenschmelze und dem körnigen Einstellmittel
ausschaltet
und damit die in der Roheisenschmelze enthaltenen
Verunreinigungen wirksam beseitigt oder entfernt, ist
ein in der
JP-OS 57-200 510 beschriebenes
Verfahren zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung
von Roheisenschmelze bekannt, das folgende Schritte umfaßt:
Anordnen einer Lanze praktisch lotrecht
über der Roheisenabstichrinne zur Führung
der aus einem Hochofen abgestochenen Roheisenschmelze
in eine Roheisenpfanne, derart, daß der untere
Endteil der Lanze in die die Roheisenabstichrinne durchströmende
Roheisenschmelze eintaucht, und Einblasen, durch
die Lanze, eines körnigen Einstellmittels
zur Entfernung von Silizium als eine der
in der Roheisenschmelze enthaltenen Verunreinigungen
mittels eines Trägergases in die die Roheisenabstichrinne
durchströmende Roheisenschmelze.
Dieses vorgenannte Verfahren ist mit den folgenden
Nachteilen behaftet:
- 1. Der in die Roheisenschmelze eintauchende untere Endteil der Lanze ist einer starken Anschmelzung unterworfen. Es ist daher nötig, die Lanze häufig zu wechseln, was einen großen Kostenaufwand nach sich zieht.
- 2. Da der untere Endteil der Lanze in die Roheisenschmelze eintaucht und das körnige Einstellmittel durch die Lanze hindurch heftig in die Roheisenschmelze eingeblasen wird, trifft dieses eingeblasene Einstellmittel heftig auf den Boden der Roheisenabstichrinne auf, deren Boden damit mechanisch und chemisch angegriffen wird. Es ist daher erforderlich, den Boden der Roheisenabstichrinne häufig instandzusetzen, was einen großen Kostenaufwand bedingt.
Als Verfahren zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung
von Roheisenschmelze, welches die genannten
Nachteile vermeidet und eine
wirksame Beseitigung von Verunreinigungen aus Roheisenschmelze
ohen die Gefahr für ein Anschmelzen des unteren
Endteils der Lanze oder eine Beschädigung des Bodens
der Roheisenabstichrinne ermöglicht, ist ein in der
JP-OS 58-130 208
offenbartes Verfahren zum Einstellen der
chemischen Zusammensetzung von Roheisenschmelze bekannt,
das folgende Schritte umfaßt:
Praktisch lotrechtes Anordnen mindestens einer Lanze
über einer Roheisenabstichrinne zur Führung
der aus einem Hochofen abgestochenen Roheisenschmelze
in eine Roheisenpfanne in der Weise, daß das unterste
Ende der Lanze in einem vorgeschriebenen Abstand von
der Oberfläche der durch die Roheisenabstichrinne strömenden
Roheisenschmelze angeordnet ist, und Einblasen, durch
die Lanze, eines körnigen Einstellmittels
zur Beseitigung von in der Roheisenschmelze
enthaltenen Verunreinigungen mittels eines
Trägergases in die durch die Roheisenabstichrinne strömende
Roheisenschmelze.
Da bei diesem Verfahren
der untere Endteil der Lanze nicht in die
Roheisenschmelze eintaucht, ist er keinem Abschmelzen
unterworfen. Aufgrund des vorgeschriebenen Abstands
zwischen der Oberfläche der Roheisenschmelze und dem
untersten Ende der Lanze wird zudem eine durch das
Einblasen des körnigen Einstellmittels
hervorgerufene Beschädigung des Bodens
der Roheisenabstichrinne vermindert.
Das aus der JP-OS 58-130 028 bekannte Verfahren ist jedoch mit folgenden
Nachteilen behaftet:
Da das genannte Einstellmittel in die Roheisenschmelze
eingeblasen wird, ohne daß seine Eindringtiefe
in die Roheisenschmelze kontrolliert oder
eingestellt wird, lassen sich Verunreinigungen aus
der Roheisenschmelze nicht mit stabilem und hohem
Wirkungsgrad entfernen, und es
besteht weiterhin die Möglichkeit
für eine erhebliche Beschädigung des Bodens der Roheisenabstichrinne.
Die geschilderten Nachteile oder Mängel treten auch
dann auf, wenn ein körniges Einstellmittel
zur weiteren Erhöhung des
Kohlenstoffgehalts der Roheisenschmelze in die aus
einem Hochofen abgestochene Roheisenschmelze eingeblasen
wird, um deren Kohlenstoffgehalt zu erhöhen.
Im Hinblick auf diese Gegebenheiten, bei denen mindestens
eine Lanze praktisch lotrecht über einer Roheisenabstichrinne
zur Führung von aus einem Hochofen abgestochener
Roheisenschmelze in eine Roheisenpfanne so
angeordnet wird, daß das unterste Ende der mindestens
einen Lanze in einem vorgeschriebenen Abstand von der
Oberfläche der durch die Roheisenabstichrinne strömenden Roheisenschmelze
angeordnet ist, und durch die mindestens
eine Lanze ein körniges Einstellmittel
zum Entfernen oder Beseitigen von in
der Roheisenschmelze enthaltenen Verunreinigungen oder
ein körniges Einstellmittel
zur Erhöhung des Kohlenstoffgehalts der Roheisenschmelze
mittels eines Trägergases in die durch
die Roheisenabstichrinne strömende Roheisenschmelze eingeblasen
wird, um in der Roheisenschmelze enthaltene Verunreinigungen
zu entfernen bzw. den Kohlenstoffgehalt
der Roheisenschmelze zu erhöhen und damit die chemische
Zusammensetzung der Roheisenschmelze einzustellen,
besteht ein großer Bedarf nach der Entwicklung eines
an die tatsächlichen oder praktischen Arbeitsgänge
anpaßbaren Verfahrens zum Einstellen der
chemischen Zusammensetzung einer aus einem Hochofen abgestochenen
Roheisenschmelze, welches die Einstellung
der chemischen Zusammensetzung mit stabilem und hohem
Wirkungsgrad ohne die Gefahr für eine Beschädigung des
Bodens der Roheisenabstichrinne als Folge des Einblasens des
körnigen Einstellmittels
zuläßt. Ein derartiges Verfahren zum Einstellen der
chemischen Zusammensetzung von Roheisenschmelze ist
jedoch bisher noch nicht vorgeschlagen worden.
Aufgabe der Erfindung ist damit die Schaffung eines an
die tatsächlichen oder praktischen Arbeitsgänge anpaßbaren
Verfahrens zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung
einer aus einem Hochofen abgestochenen Roheisenschmelze,
welches die Einstellung der chemischen
Zusammensetzung mit stabilem und hohem Wirkungsgrad ohne
die Gefahr für eine Beschädigung des Bodens der Roheisenabstichrinne
als Folge des Einblasens des körnigen
Einstellmittels zuläßt.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 erfindungsgemäß durch die
in dessen kennzeichnenden Teile enthaltenen Merkmale
gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Patentansprüchen 2 bis 8.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt zur Darstellung
des Einblasens eines körnigen Einstellmittels
in eine
durch eine Roheisenabstichrinne strömende Roheisenschmelze
mittels eines Trägergases durch eine
Lanze, die praktisch lotrecht
über einer Roheisenabstichrinne so angeordnet
ist, daß das unterste Ende der Lanze in einem
vorgeschriebenen Abstand von der Oberfläche
der durch die Roheisenabstichrinne strömenden Roheisenschmelze
angeordnet ist,
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen dem Verhältnis H P /H der Eindringtiefe
H P eines körnigen Einstellmittels
zum Entfernen von Silizium
zur Tiefe H der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne
einerseits und dem Wirkungsgrad der
Entfernung von Silizium aus der Roheisenschmelze
andererseits,
Fig. 3 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen dem Verhältnis H P /H der Eindringtiefe
H P eines körnigen Einstellmittels
zum Entfernen von Phosphor zur
Tiefe H der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne
einerseits und dem Wirkungsgrad der Entfernung
von Phosphor aus der Roheisenschmelze
andererseits,
Fig. 4 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen dem Verhältnis H P /H der Eindringtiefe
H P eines körnigen Einstellmittels
zum Entfernen von Schwefel zur
Tiefe H der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne
einerseits und dem Wirkungsgrad der Entfernung
von Schwefel aus der Roheisenschmelze
andererseits,
Fig. 5 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen dem Verhältnis H P /H der Eindringtiefe
H P eines körnigen Einstellmittels
zur weiteren Erhöhung des Kohlenstoffgehalts
der Roheisenschmelze zur Tiefe H der
Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne einerseits
und der Löslichkeit des Kohlenstoffs in
der Roheisenschmelze andererseits und
Fig. 6 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen dem Siliziumgehalt der Roheisenschmelze,
in die ein körniges Einstellmittel
zum Entfernen von Silizium nach
dem Verfahren gemäß der Erfindung eingeblasen
worden ist, einerseits und der Fließstrecke der
Roheisenschmelze von der Einblasstelle des
Einstellmittels
auf der Roheisenabstichrinne andererseits.
Gemäß Fig. 1 wurde ein körniges Einstellmittel 4 zum
Einstellen der chemischen Zusammensetzung von Roheisenschmelze
mittels eines Trägergases in eine durch eine
Roheisenabstichrinne 1 strömende Roheisenschmelze 2
mit Hilfe einer Lanze 3 eingeblasen,
die praktisch lotrecht über der Roheisenabstichrinne 1
eines Hochofens so angeordnet ist, daß das unterste
Ende der Lanze 3 in einem vorgeschriebenen Anstand H L
von der Oberfläche der durch die Roheisenabstrichrinne 1 strömenden
Roheisenschmelze 2 angeordnet ist, um die Beziehung
zwischen dem Verhältnis H P /H der Eindringtiefe
H P des körnigen Einstellmittels 4
in die Roheisenschmelze 2 in der Roheisenabstichrinne
1 zur Tiefe H der Roheisenschmelze 2 in der Roheisenabstichrinne
1 einerseits und der Einstellwirksamkeit oder
dem Einstellwirkungsgrad auf die chemische Zusammensetzung
der Roheisenschmelze andererseits zu untersuchen.
Die Größen oder Werte der Eindringtiefe H P des körnigen
Einstellmittels 4, das
über die Lanze 3 in die Roheisenschmelze 2 in der Roheisenabstichrinne
1 eingeblasen wird, wurden gemäß der folgenden
Gleichung bestimmt:
H P = M · G · exp(-)/(D + 0,02 H L )²
In obiger Gleichung bedeuten:
H P
= Eindringtiefe (in mm) des körnigen Einstellmittels
in die Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne;
M
= Strömungs- oder Durchsatzmenge (in kg/min) des
körnigen Einstellmittels;
G
= Strömungs- oder Durchsatzmenge (in Nm³/min) des
Trägergases;
= mittlere Teilchengröße (in mm) des körnigen Einstellmittels;
D
= Innendurchmesser (in mm) der Lanze; und
H
L
= Abstand (in mm) zwischen der Oberfläche der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne und dem
untersten Ende der Lanze.
Die erzielten Ergebnisse sind in den Fig. 2 bis 5 veranschaulicht.
Fig. 2 veranschaulicht die Ergebnisse, die in dem Fall
erzielt wurden, daß Walzzunder oder -schlacke als körniges
Einstellmittel zum
Entfernen oder Beseitigen von Silizium als eine der
Verunreinigungen in die Roheisenschmelze eingeblasen
wurde. In diesem Fall besaß die Roheisenschmelze eine
Strömungsmenge von 7 t/min und einen Siliziumgehalt
von 0,40 Gew.-% vor der Siliziumentfernung. Gemäß Fig. 2
betrug der Verbrauch an körnigem Einstellmittel
40 kg/t für (A),
30 kg/t für (B) und 15 kg/t für (C).
Fig. 3 veranschaulicht die Ergebnisse, die in dem Fall
erzielt wurden, daß ein körniges Einstellmittel
zur Entfernung von Phosphor
als eine der Verunreinigungen in Roheisenschmelze eines
niedrigen Siliziumgehalts von unter 0,05 Gew.-% eingeblasen
wurde. In diesem Fall besaß die Roheisenschmelze
eine Strömungsmenge von 7 t/min und einen Phosphorgehalt
von 0,11 Gew.-% vor der Phosphorentfernung. In
Fig. 3 sind mit (A) der Fall der Verwendung eines Gemisches
aus Walzzunder bzw. -schlacke und Sodaasche
(Walzzunder : Sodaasche = 50 Gew.-% : 50 Gew.-%) als körniges
Einstellmittel, bei
(B) der Fall der Verwendung eines Gemisches aus Walzzunder,
kalziniertem Kalk und Fluorit (Walzzunder : kalzinierter
Kalk : Fluorit = 55 Gew.-% : 30 Gew.-% : 15 Gew.-%)
und bei (C) der Fall der Verwendung eines Gemisches
aus Walzzunder, gemahlener Konverterschlacke und Fluorit
(Walzzunder : gemahlene Konverterschlacke : Fluorit = 30
Gew.-% : 50 Gew.-% : 20 Gew.-%) angegeben. In allen
Fällen (A), (B) und (C) betrug der Verbrauch an körnigem
Einstellmittel 40 kg/t.
Fig. 4 veranschaulicht die Ergebnisse für den Fall,
daß ein körniges Einstellmittel
zur Entfernung von Schwefel als eine der Verunreinigungen
in die Roheisenschmelze eingeblasen wurde.
In diesem Fall besaß die Roheisenschmelze eine Strömungsmenge
von 7 t/min und einen Schwefelgehalt von
0,40 Gew.-% vor der Schwefelentfernung. In Fig. 4 stehen
(A) für die Verwendung eines Gemisches aus Walzzunder
oder -schlacke und Sodaasche (Walzzunder : Sodaasche = 50
Gew.-% : 50 Gew.-%) als körniges Einstellmittel,
(B) für den Fall der Verwendung
eines Gemisches aus Walzzunder, kalziniertem
Kalk und Fluorit (Walzzunder : kalzinierter Kalk : Fluorit = 55
Gew.-% : 30 Gew.-% : 15 Gew.-%) und (C) für den Fall
der Verwendung eines Gemisches aus kalziniertem Kalk
und Fluorit (kalzinierter Kalk : Fluorit = 92 Gew.-% : 8 Gew.-%).
Der Verbrauch an körnigem Einstellmittel
betrug 40 kg/t für
(A), 50 kg/t für (B) und 10 kg/t für (C).
Fig. 5 veranschaulicht die erzielten Ergebnisse für
den Fall, daß ein körniges Einstellmittel
zur weiteren Erhöhung des Kohlenstoffgehalts
der Roheisenschmelze in letztere eingeblasen
wurde. In diesem Fall besaß die Roheisenschmelze
eine Strömungsmenge von 7 t/min. In Fig. 5 stehen (A)
für den Fall der Verwendung von entaschtem
Kohlenfeinmaterial als körniges Einstellmittel
zur weiteren Erhöhung des Kohlenstoffgehalts
der Roheisenschmelze, (B) für den Fall der
Verwendung von Koksgrus und (C) für den Fall der Verwendung
von Kohlenfeinmaterial. In allen genannten Fällen
(A), (B) und (C) betrug der Verbrauch an körnigem
Einstellmittel 15 kg/t.
Die Kohlenstofflöslichkeit (%) wurde nach folgender
Gleichung berechnet:
Kohlenstofflöslichkeit (%) = C Lösung/C total × 100;
dabei bedeutet C total = Menge an in die Roheisenschmelze
eingeblasenem Kohlenstoff und C Lösung = Menge
an Kohlenstoff, der aus dem eingeblasenen Kohlenstoff
in der Roheisenschmelze gelöst ist.
Wie aus den Fig. 2 bis 5 hervorgeht, steigen dann, wenn
sich das Verhältnis H P /H näher an 0,5 heran erhöht, das
Entsilicierverhältnis, das Entphosphorungsverhältnis,
das Entschwefelungsverhältnis und die Kohlenstofflöslichkeit
schnell an, wobei bei einem Verhältnis H P /H
von mindestens 0,5 diese Werte oder Größen ausreichend
hohe Pegel zeigen, ausgenommen für (B) und (C) gemäß
Fig. 2 sowie (C) gemäß Fig. 4, wo der Verbrauch an
körnigem Einstellmittel
gering ist. Der Anstieg des Entsilicierverhältnisses
und anderer Werte bei einem Verhältnis H P /H von mindestens
0,5 ist der Tatsache zuzuschreiben, daß das
Einblasen des körnigen Einstellmittels
bis zu einer Tiefe von mindestens der
halben Tiefe H der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne
ein zufriedenstellendes Vermischen dieses körnigen
Einstellmittels mit der Roheisenschmelze gewährleistet,
so daß ein ausreichender Kontakt mit der Roheisenschmelze
sichergestellt wird und als Ergebnis die
Reaktion oder Umsetzung zwischen Roheisenschmelze und
körnigem Einstellmittel
schnell abläuft.
Es ist somit möglich, die chemische Zusammensetzung der
Roheisenschmelze mit einem stabilen und hohen Wirkungsgrad
einzustellen, ohne die Gefahr einer Beschädigung
des Bodens einer Roheisenabstichrinne eines Hochofens aufgrund
des Einblasens des körnigen Einstellmittels
in Kauf zu nehmen, indem das körnige
Einstellmittel in die
Roheisenschmelze mittels eines Trägergases über mindestens
eine Lanze (ein Strahlrohr) eingeblasen wird,
die (das) so über der Roheisenabstichrinne angeordnet ist, daß
sich das unterste Ende der Lanze in einem vorgeschriebenen
Abstand von der Oberfläche der durch die Roheisenabstichrinne
strömenden Roheisenschmelze befindet, derart,
daß den beiden folgenden Bedingungen genügt wird:
0,5 H ≦ H P < H (1)
H P = M · G · esp(-)/(D + 0,02 H L )² (2)
In obigen Gleichungen (1) und (2) bedeuten:
H
= Tiefe (in mm) der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne;
H
P
= Eindringtiefe (in mm) des körnigen Einstellmittels
in die Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne;
M
= Strömungs- oder Durchsatzmenge (in kg/min) des
körnigen Einstellmittels;
G
= Strömungs- oder Durchsatzmenge (Nm³/min) des
Trägergases;
= mittlere Teilchengröße (in mm) des körnigen Einstellmittels;
D
= Innendurchmesser (in mm) der Lanze; und
H
L
= Abstand (in mm) zwischen der Oberfläche der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne und dem
untersten Ende der Lanze.
Zunächst sind die in obiger Gleichung (2) benutzten
Parameter näher erläutert.
Die Durchsatzmenge M des körnigen Einstellmittels
hängt ab von der Strömungs-
oder Durchsatzmenge der Roheisenschmelze durch die Roheisenabstichrinne
sowie dem Soll- oder Ziel-Einstellwirkungsgrad
der chemischen Zusammensetzung der Roheisenschmelze,
der durch Zugabe des körnigen Einstellmittels
erzielt werden soll. Die Durchsatzmenge
M dieses körnigen Einstellmittels wird üblicherweise
mit einer Größe im Bereich von 100 bis 500 kg/min
bestimmt.
Für das körnige Einstellmittel
ist eine kleinere Teilchengröße bezüglich des
Einblasens in die Roheisenschmelze mittels eines Trägergases
vorteilhafter, weil sich das körnige Einstellmittel
bei kleinerer Teilchengröße
in seiner Strömungsgeschwindigkeit besser an diejenige
des Trägergases anpassen kann, was zu einer höheren
kinetischen Energie dieses körnigen Einstellmittels
führt. Eine kleinere Teilchengröße dieses körnigen Einstellmittels
bedingt jedoch erhöhte Mahlkosten für seine
Herstellung. Im Hinblick auf die Mahlkosten sollte daher
vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt ein optimaler
Bereich der Teilchengrößen vorliegen.
Das körnige Einstellmittel wird mit einer maximalen
Teilchengröße von 1 mm und einer mittleren Teilchengröße
von 0,3 mm verwendet.
Grundsätzlich braucht die Strömungs- oder Durchsatzmenge
G des Trägergases nur so groß zu sein, daß das
Trägergas das körnige Einstellmittel mitnimmt oder
mitreißt und es aus dem untersten Ende der Lanze mit
einer erforderlichen Durchsatzmenge oder Strömungsgeschwindigkeit
M ausbläst. Bei Verwendung einer Lanze
eines großen Innendurchmessers D kann jedoch die Ausblasgeschwindigkeit
des körnigen Einstellmittels am
unteren Ende der Lanze kleiner werden als 20 m/s,
während die erforderliche Strömungsmenge M des körnigen
Einstellmittels mit Hilfe des Trägergases bei der
Strömungsmenge oder -geschwindigkeit G sichergestellt
wird. Bei einer Ausblasgeschwindigkeit von unter 20 m/s
dringt das körnige Einstellmittel überhaupt nicht in
die Roheisenschmelze ein, vielmehr fällt es lediglich
aus deren Oberfläche herab. Um zu vermeiden, daß die
Ausblasgeschwindigkeit des körnigen Einstellmittels
unter 20 m/s abfällt, kann daher die Durchsatzmenge
(oder Strömungsgeschwindigkeit bzw. -menge) G des
Trägergases in manchen Fällen über die Größe hinaus
erhöht werden, die für die Gewährleistung einer ausreichend
großen Strömungsmenge oder -geschwindigkeit M
des körnigen Einstellmittels
erforderlich ist.
Der Innendurchmesser D der Lanze sollte so groß sein,
daß unter den betreffenden Bedingungen, einschließlich
der Durchsatzmenge M des körnigen Einstellmittels und
der Durchsatzmenge G des Trägergases, die Ausblasgeschwindigkeit
des körnigen Einstellmittels am untersten
Ende der Lanze mindestens 20 m/s beträgt. Der Abstand
H L zwischen dem untersten Ende der Lanze und der Oberfläche
der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne stellt
einen Parameter dar, der für den Einblasvorgang des
körnigen Einstellmittels frei gewählt werden kann. Dieser
Abstand H L sollte letztlich so eingestellt sein, daß
die Eindringtiefe H P des körnigen Einstellmittels, bestimmt
durch obige Gleichung (2) innerhalb des Bereichs
von 0,5 H ≦H P <H relativ zur Tiefe H der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne liegt. Wünschenswerterweise
wird im Hinblick auf Geräteausrüstung je eine
Lanze für jedes Einblasen (jede Blasstelle) des körnigen
Einstellmittels vorgesehen. Falls jedoch eine hohe
Durchsatzmenge M des körnigen Einstellmittels angewandt
werden soll, können zwei oder mehr Lanzen vorgesehen
werden.
Das körnige Einstellmittel wird
in die Roheisenschmelze mittels
eines Trägergases über mindestens eine Lanze eingeblasen,
die praktisch lotrecht über der Roheisenabstichrinne
des Hochofens so angeordnet ist,
daß das unterste Ende der Lanze in einem vorgeschriebenen
Abstand von der Oberfläche der durch die Roheisenabstichrinne
strömenden Roheisenschmelze angeordnet ist, damit
den beiden obigen Bedingungen oder Gleichungen (1) und
(2) genügt wird, weil es möglich ist, die chemische Zusammensetzung
der Roheisenschmelze mit hohem Wirkungsgrad
ohne die Gefahr für eine Beschädigung des Bodens
der Roheisenabstichrinne aufgrund des Einblasens des körnigen
Einstellmittels einzustellen, wenn das körnige Einstellmittel
bis zu
einer Eindringtiefe H P entsprechend mindestens der
Hälfte der Tiefe H der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne,
jedoch nicht den Boden der Roheisenabstichrinne
erreichend eingeblasen wird. Wenn dagegen die Bedingungen
oder Gleichungen (1) und (2) nicht erfüllt sind und
das körnige Einstellmittel bis zu einer Eindringtiefe
H P von weniger als der Hälfte der Tiefe H der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne eingeblasen wird, kann
die chemische Zusammensetzung der Roheisenschmelze
nicht mit einem gewünschten hohen Wirkungsgrad
eingestellt werden.
Wenn die Gleichungen (1) und (2) nicht erfüllt sind
und das körnige Einstellmittel
bis zu einer Eindringtiefe H P von mehr als
der Tiefe der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne
eingeblasen wird, kann zwar die chemische Zusammensetzung
der Roheisenschmelze, wie gewünscht, mit hohem
Wirkungsgrad eingestellt werden, doch tritt eine Beschädigung
des Bodens der Roheisenabstichrinne aufgrund des
Einblasens des körnigen Einstellmittels auf.
Es kann ein herkömmliches, bekanntes
körniges Einstellmittel
für die Entfernung von Silizium als eine der Verunreinigungen
in der Roheisenschmelze benutzt werden, beispielsweise
mindestens ein Mittel aus der Gruppe aus
körnigem Eisenerz, körnigem Ferromanganerz, körnigem
Eisensand und körnigem Walzzunder oder -schlacke.
Es kann ein herkömmliches, bekanntes körniges
Einstellmittel für
die Entfernung von Phosphor als eine der Verunreinigungen
in der Roheisenschmelze verwendet werden, beispielsweise
ein Gemisch aus mindestens einem Stoff der
Gruppe aus körnigem Eisenerz, körnigem Ferromanganerz,
körnigem Eisensand und körnigem Walzzunder einerseits
und mindestens einem Stoff aus der Gruppe aus körniger
Sodaasche, körnigem kalziniertem Kalk,
körnigem Kalkstein, körniger Konverterschlacke und
körnigem Calciumcarbid andererseits.
Es kann ein herkömmliches, bekanntes körniges
Einstellmittel zur
Entfernung von Schwefel als eine der Verunreinigungen
in der Roheisenschmelze verwendet werden, beispielsweise
mindestens ein Stoff aus der Gruppe aus körniger
Sodaasche, körnigem kalziniertem Kalk, körnigem Kalkstein
und körnigem Calciumcarbid.
Es kann ein herkömmliches, bekanntes
körniges Einstellmittel
für die Entfernung von Phosphor und Schwefel als Verunreinigungen
in der Roheisenschmelze verwendet werden,
beispielsweise ein Gemisch aus mindestens einem Stoff
der Gruppe aus körnigem Eisenerz, körnigem Ferromanganerz,
körnigem Eisensand und körnigem Walzzunder einerseits
sowie mindestens einem Stoff aus der Gruppe aus
körniger Sodaasche, körnigem kalziniertem Kalk, körnigem
Kalkstein, körniger Konverterschlacke und körnigem
Calciumcarbid andererseits.
Es kann ein herkömmliches, bekanntes körniges
Einstellmittel
für die weitere Erhöhung des Kohlenstoffgehalts der Roheisenschmelze
verwendet werden, beispielsweise mindestens
ein Stoff der Gruppe aus Kohlenfeinmaterial,
Koksgrus und entaschtem Kohlenfeinmaterial.
Beim Beseitigen oder Entfernen von Phosphor oder
Schwefel als eine der Verunreinigungen in der Roheisenschmelze
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
verschlechtert eine gegebenenfalls vorhandene geschmolzene
Hochofenschlacke auf der Oberfläche der
Roheisenschmelze den Wirkungsgrad
des körnigen Einstellmittels für die Entfernung von
Phosphor oder Schwefel. Beim Aufblasen des körnigen
Einstellmittels für die Entfernung von Phosphor oder
Schwefel ist es daher wünschenswert, geschmolzene
Hochofenschlacke vorher zu beseitigen. Bei der Entfernung
von Silizium als eine der Verunreinigungen in
Roheisenschmelze ist es dagegen nicht immer nötig,
geschmolzene Hochofenschlacke im voraus zu beseitigen,
weil ihr Vorhandensein die Wirksamkeit des körnigen
Einstellmittels für die Entfernung von Silizium verbessert.
Bei der Entfernung von Phosphor als eine der Verunreinigungen
in Roheisenschmelze setzt sich das körnige Einstellmittel
bevorzugt
mit Silizium um, wodurch die Wirksamkeit für die Entfernung
von Phosphor ernstlich herabgesetzt wird. Beim
Aufblasen von körnigem Einstellmittel zur Entfernung
oder Beseitigung von Phosphor ist es daher nötig, der
Roheisenschmelze im voraus Silizium zu entziehen.
Fig. 6 ist eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen dem Siliziumgehalt der Roheisenschmelze, in
welche das körnige Einstellmittel
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren eingeblasen
worden ist, einerseits und der Fließstrecke der
Roheisenschmelze von der Aufblasstelle des körnigen
Einstellmittels auf die Roheisenabstichrinne andererseits.
Fig. 6 gilt für den Fall einer Strömungs- oder Durchsatzmenge
der Roheisenschmelze von 7 t/min und eines
Siliziumgehalts in der Roheisenschmelze von 0,40 Gew.-%
vor der Siliziumentfernung. Aus Fig. 6 geht folgendes
hervor: Wenn das Verhältnis H P /H der Eindringtiefe H P
des körnigen Einstellmittels
in die Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne
zur Tiefe H der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne
0,50 oder 0,80 beträgt, ist die Entfernung oder Beseitigung
von Silizium vor einem Punkt nahezu unmittelbar
nach dem Aufblasen um 2 m stromab der Aufblasstelle
des körnigen Einstellmittels abgeschlossen, und der
Siliziumgehalt in der Roheisenschmelze ist auf etwa 16%
desjenigen vor der Siliziumentfernung verringert (der
Siliziumgehalt von 0,40 Gew.-% vor der Siliziumentfernung
sei mit 100% vorausgesetzt).
In den Fällen mit außerhalb des angegebenen Rahmens liegendem
Verhältnis H P /H von 0,10 und 0,30 schreitet die
Entsilicierungsreaktion nach dem Ein- und Aufblasen
des körnigen Einstellmittels
langsam fort. Der Siliziumgehalt der Roheisenschmelze
wird daher nicht schnell reduziert; an einer
Stelle 18 m stromab der Aufblasstelle ist der Siliziumgehalt
um nur 40% bzw. 20% gegenüber dem Siliziumgehalt
vor der Siliziumentfernung verringert.
Wenn daher das körnige Einstellmittel
für die Entfernung von Silizium innerhalb
des Bereichs von 0,5 H ≦H P <H auf- oder eingeblasen
wird, ist die Entsilicierungsreaktion in der Roheisenschmelze
nahezu gleichzeitig mit dem Einblasen des körnigen
Einstellmittels abgeschlossen und das in der Roheisenschmelze
enthaltene Silizium kann mit hohem Wirkungsgrad
beseitigt werden. Dieselbe Tendenz ist auch
beim Einblasen eines körnigen Einstellmittels zur Entfernung
von Phosphor oder zur Entfernung von Schwefel
innerhalb des Bereichs von 0,5 H ≦H P <H zu beobachten.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es somit möglich,
nicht nur eine der Verunreinigungen, wie
Silizium, Phosphor und Schwefel, aus der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne zu entfernen, sondern
auch mehrere Arten von Verunreinigungen aus der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne zu beseitigen, indem
diese Verunreinigungen sequentiell jeweils einzeln bzw.
nacheinander entfernt werden oder auf zwei Arten von
Verunreinigungen gleichzeitig an mehreren Stellen
längs der Fließrichtung der Roheisenschmelze entfernt
werden.
Für die kontinuierliche Entfernung von Verunreinigungen
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren stehen je nach der
Kombination und der Folge der aus der Roheisenschmelze
zu entfernenden Verunreinigungen verschiedene Verfahrensweisen
zur Verfügung. Diese Verfahrensweisen oder Entfernungsarten
umfassen beispielsweise:
- 1. Entfernung von Silizium und anschließende Entfernung von Phosphor;
- 2. Entfernung von Silizium, sodann Entfernung von Schwefel;
- 3. Entfernung von Schwefel und anschließende Entfernung von Silizium;
- 4. Entfernung von Silizium, anschließende Entfernung von Phsophor und danach folgende Entfernung von Schwefel;
- 5. Entfernung von Silizium, sodann Entfernung von Schwefel und anschließende Entfernung von Phosphor;
- 6. Entfernung von Schwefel, sodann Entfernung von Silizium und anschließend Entfernung von Phosphor; und
- 7. Entfernung von Silizium und anschließend gleichzeitige Entfernung von Phosphor und Schwefel.
Die aus einem körnigen Einstellmittel
für die Beseitigung einer Art der Verunreinigungen
entstehende Schlacke sollte vorzugsweise vor
dem Ein- oder Aufblasen eines anderen körnigen Einstellmittels
für die Beseitigung einer anderen Verunreinigungsart
entfernt werden, um den Wirkungsgrad oder die
Wirksamkeit dieses anderen körnigen Einstellmittels für
die Beseitigung dieser anderen Verunreinigungsart zu
verbessern, das relativ zur Fließrichtung der Roheisenschmelze
an einer stromab gelegenen Stelle ein- oder
aufgeblasen werden soll.
Die entstehende Schlacke kann dadurch entfernt werden,
daß in der Roheisenabstichrinne ein Schlackeabstreicher
zum Anstauen der Schlacke derart angeordnet
wird, daß der Schlackeabstreicher praktisch unter einem
rechten Winkel zur Fließrichtung der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne und an seinem unteren Ende mit
einem Abstand vom Boden der Roheisenabstichrinne angeordnet
ist und indem eine Schlackerinne zum Austragen oder Abführen
von Schlacke an der Seitenwand der Roheisenabstichrinne
an der Stromabseite des Schlackeabstreichers relativ zur
Fließrichtung der Roheisenschmelze vorgesehen wird.
Im folgenden ist die Erfindung in Beispielen näher erläutert.
In einer die Roheisenabstichrinne durchströmenden Roheisenschmelze
enthaltenes Silizium wurde dadurch entfernt,
daß eine Lanze (ein Strahlrohr) praktisch lotrecht über
der Roheisenabstichrinne eines Hochofens so angeordnet wurde,
daß das untere Ende der Lanze in einem vorgeschriebenen
Abstand über der Oberfläche der durch die Roheisenabstichrinne
fließenden Roheisenschmelze liegt, und über die Lanze
ein körniges Einstellmittel
zum Beseitigen von Silizium mittels eines Trägergases in
die Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne eingeblasen
wurde, während die Eindringtiefe H P des Einstellmittels
in die Roheisenschmelze innerhalb des angegebenen Rahmens
im Bereich von 0,5 H ≦H P <H relativ zur Tiefe H der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne eingestellt wurde;
anschließend wurden der Wirkungsgrad für die Beseitigung
von Silizium sowie die Größe der Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht. Zu
Vergleichszwecken wurde in der Roheisenschmelze enthaltenes
Silizium dadurch entfernt, daß ein körniges Einstellmittel
zum Entfernen
von Silizium auf ähnliche Weise, wie oben beschrieben,
in die Roheisenschmelze eingeblasen wurde, während
die Eindringtiefe H P des Einstellmittels innerhalb eines
außerhalb des angegebenen Rahmens liegenden Bereichs von
H P <0,5 H oder H P <H gehalten wurde; sodann wurden der
Wirkungsgrad bzw. die Wirksamkeit für die Beseitigung
von Silizium sowie die Größe der Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht.
Als körniges Einstellmittel
zur Beseitigung von Silizium wurde körnige(r)
Walzzunder bzw. -schlacke verwendet. Die Eindringtiefe H P
des Einstellmittels wurde durch Einstellung der Parameter
gemäß obiger Gleichung (2)
bestimmt.
Die Ein- oder Aufblasbedingungen waren folgende:
- 1. Strömungs- oder Durchsatzmenge der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne = 7 t/min;
- 2. Tiefe H der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne = 50-400 mm;
- 3. Strömungs- oder Durchsatzmenge M des körnigen Einstellmittels = 100-400 kg/min;
- 4. Teilchengröße des körnigen Einstellmittels:
maximale Teilchengröße= 1 mm mittlere Teilchengröße= 0,3 mm; - 5. Trägergas = Luft;
- 6. Strömungs- oder Durchsatzmenge G des Trägergases = 5-13 Nm³/min;
- 7. Innendurchmesser D der Lanze = 32 mm; und
- 8. Abstand H L zwischen der Oberfläche der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne und dem untersten Ende der Lanze = 200 mm.
Der resultierende Siliziumentfernungswirkungsgrad und die
Größe der Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden
der Roheisenabstichrinne sind in Tabelle I, die Anteile der
Hauptbestandteile sowie die Temperaturen der Roheisenschmelze
vor und nach der Entfernung von Silizium in
Tabelle II zusammengefaßt.
Wie aus den Tabellen I und II hervorgeht, wurde gemäß
Beispielen 1 bis 3, bei denen die Eindringtiefe H P des
körnigen Einstellmittels
zur Entfernung oder Beseitigung von Silizium relativ
zur Tiefe H der Roheisenschmelze innerhalb des Bereichs
von 0,5 H ≦H P <H lag, in der Roheisenschmelze enthaltenes
Silizium mit hohem Wirkungsgrad entfernt, während
die Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden der
Roheisenabstichrinne, durch das Einblasen des chemischen Einstellmittels
hervorgerufen, auf eine nahezu vernachlässigbare
Größe verringert war. Im Vergleichsfall 1,
bei dem die Eindringtiefe H P im Bereich von H P <H lag,
wurde dagegen Silizium aus der Roheisenschmelze mit
hohem Wirkungsgrad entfernt, doch trat dabei eine starke
Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne
auf. In den Vergleichsfällen 2 und 3, bei denen
die Eindringtiefe H P innerhalb des Bereichs von H P <0,5 H
lag, war keine Beschädigung des Feuerfestmaterials am
Boden der Roheisenabstichrinne zu beobachten, doch war andererseits
der Wirkungsgrad der Siliziumentfernung sehr gering.
Phosphor in einer Roheisenschmelze niedrigen Siliziumgehalts,
die aus einem Hochofen unter siliziumarmen Betriebsbedingungen
abgestochen wurde, wurde durch Ein-
oder Aufblasen eines körnigen Einstellmittels
für die Entfernung von
Phosphor in die Roheisenschmelze auf dieselbe Weise wie
in Beispiel 1 entfernt, während die Eindringtiefe H P des
Einstellmittels in die Roheisenschmelze relativ zur
Tiefe H der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne innerhalb
des im angegebenen Rahmen liegenden Bereichs von
0,5 H ≦H P <H eingestellt wurde; anschließend wurden der
Wirkungsgrad der Phosphorbeseitigung sowie die Größe
der Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden der
Roheisenabstichrinne untersucht. Zu Vergleichszwecken erfolgte
die Phosphorentfernung aus einer Roheisenschmelze niedrigen
Siliziumgehalts durch Einblasen eines körnigen Einstellmittels
für die Beseitigung von Phosphor in die
Roheisenschmelze auf ähnliche Weise, wie oben beschrieben,
während die Eindringtiefe H P des Einstellmittels
innerhalb des außerhalb angegebenen Rahmens liegenden
Bereichs von H P <0,5 oder H P <H eingestellt wurde; anschließend
wurden der Wirkungsgrad der Phosphorentfernung
und die Größe der Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht.
Als körniges Einstellmittel
zur Entfernung oder Beseitigung von Phosphor
wurde ein Gemisch aus körnigem Walzzunder, körnigem
kalziniertem Kalk und körnigem Fluorit (Walzzunder : kalzinierter
Kalk : körniges Fluorit = 30 Gew.-% : 55 Gew.-% : 15 Gew.-%)
verwendet. Die Ein- oder Aufblasbedingungen
des Einstellmittels waren dieselben wie bei obigen
Beispielen 1 bis 3.
Die Ergebnisse sind in den folgenden Tabellen III und IV
zusammengefaßt.
Wie aus den Tabellen III und IV hervorgeht, wurde bei
Beispielen 4 und 7, bei denen die Eindringtiefe H P des
körnigen Einstellmittels
zur Entfernung oder Beseitigung von Phosphor relativ
zur Tiefe H der Roheisenschmelze innerhalb des Bereichs
von 0,5 H ≦H P <H lag, in der Roheisenschmelze enthaltener
Phosphor mit hohem Wirkungsgrad entfernt,
während eine Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden
der Roheisenabstichrinne aufgrund des Einblasens des körnigen
Einstellmittels auf eine nahezu vernachlässigbare Größe
unterdrückt war. Im Vergleichsfall 4, bei dem die Eindringtiefe
H P innerhalb des Bereichs von H P <H lag,
wurde dagegen Phosphor aus der Roheisenschmelze mit
hohem Wirkungsgrad entfernt, doch war dabei eine starke
Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne
zu beobachten. In den Vergleichsfällen 5 und
6, bei denen die Eindringtiefe H P innerhalb des Bereichs
von H P <0,5 H lag, war zwar keine Beschädigung des
Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne zu beobachten,
doch war dafür der Wirkungsgrad der Phosphorentfernung
sehr gering.
In der durch die Roheisenabstichrinne strömenden Roheisenschmelze
enthaltener Schwefel wurde dadurch entfernt,
daß auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise ein körniges
Einstellmittel zur
Beseitigung oder Entfernung von Schwefel in die Roheisenschmelze
eingeblasen wurde, während die Eindringtiefe
H P des Einstellmittels in die Roheisenschmelze
innerhalb des angegebenen Bereichs von 0,5 H ≦H P <H
relativ zur Tiefe H der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne
gehalten wurde, worauf der Wirkungsgrad
für die Beseitigung von Schwefel und die
Größe der Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden
der Roheisenabstichrinne untersucht wurden. Zu Vergleichszwecken
erfolgte die Schwefelentfernung aus der Roheisenschmelze
durch Einblasen eines körnigen Einstellmittels
zur Beseitigung
von Schwefel aus der Roheisenschmelze auf
ähnliche Weise, wie oben beschrieben, während die
Eindringtiefe H P des Einstellmittels innerhalb des
außerhalb des angegebenen Rahmens liegenden Bereichs
von H P <0,5 oder H P <H eingestellt wurde; hierauf
wurden der Wirkungsgrad für die Beseitigung des
Schwefels und die Größe der Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht.
Als körniges Einstellmittel für die Beseitigung von
Schwefel wurde ein Gemisch aus körnigem kalziniertem
Kalk und körnigem Fluorit (kalzinierter Kalk : Fluorit = 98
Gew.-% : 2 Gew.-%) verwendet. Die Ein- oder Aufblasbedingungen
des Einstellmittels waren dieselben wie
in Beispielen 1 bis 3.
Die Ergebnisse sind in den folgenden Tabellen V und VI
zusammengefaßt.
Wie aus den Tabellen V und VI hervorgeht, wurde in Beispielen
8 und 10, bei denen die Eindringtiefe H P des
körnigen Einstellmittels
für die Beseitigung von Schwefel relativ zur Tiefe H
der Roheisenschmelze innerhalb des Bereichs von
0,5 H ≦H P <H gehalten wurde, der in der Roheisenschmelze
enthaltene Schwefel mit hohem Wirkungsgrad
entfernt, während die Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne aufgrund des Einblasens
des körnigen Einstellmittels auf einen nahezu
vernachlässigbaren Grad unterdrückt war. Im Vergleichsfall
7, bei dem die Eindringtiefe H P innerhalb
des Bereichs H P <H lag, wurde dagegen der
Schwefel aus der Roheisenschmelze zwar mit hohem Wirkungsgrad
entfernt, doch war eine starke Beschädigung
des Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne zu
beobachten. In den Vergleichsfällen 8 und 9, bei denen
die Eindringtiefe H P innerhalb des Bereichs von H P <0,5 H
lag, war zwar keine Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne zu beobachten, doch war dafür
der Wirkungsgrad der Schwefelbeseitigung sehr gering.
Eine erste Lanze und eine zweite Lanze wurden in dieser
Reihenfolge relativ zur Fließrichtung der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne praktisch lotrecht über
dieser so angeordnet, daß
die untersten Enden der Lanzen in einem vorgeschriebenen
Abstand von der Oberfläche der durch die Roheisenabstichrinne
fließenden Roheisenschmelze angeordnet waren. Dabei
wurde zunächst in der durch die Roheisenabstichrinne strömenden
Roheisenschmelze enthaltenes Silizium dadurch
beseitigt, daß durch die erste Lanze mittels eines Trägergases
ein körniges Einstellmittel
zur Beseitigung von Silizium in die Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne eingeblasen wurde, während
die Eindringtiefe H P des Einstellmittels in die
Roheisenschmelze so eingestellt wurde, daß sie innerhalb
des angegebenen Bereichs von H P = 0,8 H relativ
zur Tiefe H der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne
lag. Nach der Beseitigung der entstandenen
Schlacke wurde sodann in der durch die Roheisenabstichrinne
strömenden Roheisenschmelze enthaltener Phosphor dadurch
entfernt, daß über die zweite Lanze mittels
eines Trägergases ein körniges Einstellmittel für die
Beseitigung von Phosphor in die Roheisenschmelze in
der Roheisenabstichrinne eingeblasen wurde, während die Eindringtiefe
H P des Einstellmittels, ähnlich wie oben,
auf H P = 0,8 H eingestellt wurde. Sodann wurden der
Wirkungsgrad der Beseitigung oder Entfernung von
Silizium und Phosphor sowie die Größe der Beschädigung
des Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht.
Die Ein- oder Aufblasbedingungen der jeweiligen Einstellmittel
waren dieselben wie in Beispiel 1 bis 3.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle VII zusammengefaßt.
Wie aus Tabelle VII hervorgeht, wurden Silizium und
Phosphor nacheinander mit hohem Wirkungsgrad entfernt
oder beseitigt, indem aufeinanderfolgend längs der
Fließrichtung der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne
das körnige Einstellmittel
zur Beseitigung von Silizium und sodann das
körnige Einstellmittel zur Beseitigung von Phosphor in
die Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne eingeblasen
wurden, während die Eindringtiefe H P des betreffenden
körnigen Einstellmittels in die Roheisenschmelze auf
H P = 0,8 H relativ zur Tiefe H der Roheisenschmelze in
der Roheisenabstichrinne eingestellt wurde. Dabei war außerdem
nahezu keine Beschädigung des Feuerfestmaterials am
Boden der Roheisenabstichrinne aufgrund des Einblasens der
körnigen Einstellmittel zu beobachten.
Wie in Beispiel 11 wurden eine erste Lanze und eine zweite
Lanze über der Roheisenabstichrinne eines
Hochofens angeordnet. Zunächst wurde der in der durch die
Roheisenabstichrinne strömenden Roheisenschmelze einhaltene
Schwefel dadurch beseitigt, daß durch die erste Lanze
mittels eines Trägergases ein körniges Einstellmittel
zur Beseitigung oder Entfernung
von Schwefel in die durch die Roheisenabstichrinne
strömende Roheisenschmelze eingeblasen wurde, während die
Eindringtiefe H P des Einstellmittels in die Roheisenschmelze
innerhalb des angegebenen Bereichs von
H P = 0,8 H relativ zur Tiefe H der Roheisenschmelze der
Roheisenabstichrinne eingestellt wurde. Nach Beseitigung der
entstandenen Schlacke wurde sodann das in der durch die
Roheisenabstichrinne fließenden Roheisenschmelze enthaltene
Silizium dadurch entfernt, daß über die zweite Lanze ein
körniges Einstellmittel zur Beseitigung von Silizium
mittels eines Trägergases in die durch die Roheisenabstichrinne
strömende Roheisenschmelze eingeblasen wurde,
während die Eindringtiefe H P des Einstellmittels, ähnlich
wie oben, auf H P = 0,8 H eingestellt wurde. Hierauf
wurden der Wirkungsgrad der Beseitigung von Schwefel
und Silizium sowie die Größe der Beschädigung des
Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht.
Die Ein- oder Aufblasbedingungen der Einstellmittel waren
dieselben wie in Beispielen 1 bis 3.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle VIII zusammengefaßt.
Wie aus Tabelle VIII hervorgeht, wurden Schwefel und
Silizium aufeinanderfolgend mit hohem Wirkungsgrad bzw.
hoher Wirksamkeit entfernt, indem aufeinanderfolgend
längs der Fließrichtung der Roheisenschmelze in der
Roheisenabstichrinne das körnige Einstellmittel
zur Entfernung von Schwefel und
sodann das körnige Einstellmittel zur Beseitigung von
Silizium in die durch die Roheisenabstichrinne strömende Roheisenschmelze
eingeblasen wurden, während die Eindringtiefe
H P des betreffenden körnigen Einstellmittels in
die Roheisenschmelze relativ zur Tiefe H der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne so eingestellt wurde, daß
sie H P = 0,8 H betrug. Dabei war außerdem nahezu keine
Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne
aufgrund des Einblasens der körnigen Einstellmittel
zu beobachten.
Eine Roheisenschmelze niedrigen Siliziumgehalts, aus
einem Hochofen unter siliziumarmen Betriebsbedingungen
abgestochen, wurde gleichzeitig von Phosphor und Schwefel
befreit, indem ein körniges Einstellmittel
zur Entfernung oder Beseitigung
von Phosphor und Schwefel auf die in den Beispielen
4 bis 7 beschriebene Weise in die Roheisenschmelze eingeblasen
wurde, während die Eindringtiefe H P des Einstellmittels
in die Roheisenschmelze innerhalb des
angegebenen Bereichs von 0,5 H ≦H P <H relativ zur
Tiefe der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne eingestellt
wurde, worauf der Wirkungsgrad der Entfernung von
Phosphor und Schwefel sowie die Größe der Beschädigung
des Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht
wurden. Zu Vergleichszwecken wurde eine siliziumarme
Roheisenschmelze von Phosphor und Schwefel gleichzeitig
befreit, indem ein körniges Einstellmittel
zur Beseitigung von Phosphor
und Schwefel auf ähnliche Weise, wie oben beschrieben,
in die Roheisenschmelze eingeblasen und die Eindringtiefe
H P des Einstellmittels innerhalb eines außerhalb
des angegebenen Rahmens liegenden Bereichs von H P <0,5 H oder
H P <H eingestellt wurde; hierauf wurde der Wirkungsgrad
der Phosphor- und Schwefelbeseitigung nebst der
Größe der Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden
der Roheisenabstichrinne untersucht.
Als körniges Einstellmittel zur Beseitigung von Phosphor
und Schwefel wurde ein Gemisch aus körnigem Walzzunder
und körniger Sodaasche (Walzzunder : Sodaasche = 50
Gew.-% : 50 Gew.-%) verwendet. Die Ein- oder Aufblasbedingungen
des Einstellmittels entsprachen denen nach
Beispiel 1 bis 3.
Die Ergebnisse finden sich in den folgenden Tabellen IX
und X.
Wie aus den Tabellen IX und X hervorgeht, wurde in Beispielen
13 bis 16, in denen die Eindringtiefe H P des
körnigen Einstellmittels
zur Entfernung von Phosphor und Schwefel relativ zur
Tiefe H der Roheisenschmelze innerhalb des Bereichs von
0,5 H ≦H P <H lag, in der Roheisenschmelze enthaltener
Phosphor und Schwefel mit hohem Wirkungsgrad entfernt,
während Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden
der Roheisenabstichrinne infolge des Einblasens des körnigen
Einstellmittels auf eine nahezu vernachlässigbare Größe
unterdrückt war. Im Vergleichsfall 10, bei dem die Eindringtiefe
H P innerhalb des Bereichs von H P <H lag,
wurden dagegen Phosphor und Schwefel aus der Roheisenschmelze
mit hohem Wirkungsgrad entfernt, doch war dabei
eine starke Beschädigung des Feuerfestmaterials am
Boden der Roheisenabstichrinne zu beobachten. In den Vergleichsfällen
11 und 12, bei denen die Eindringtiefe H P im Bereich
von H P <0,5 H lag, war zwar keine Beschädigung des
Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne zu beobachten,
doch war dafür der Wirkungsgrad oder die Wirksamkeit
der Entfernung von Phosphor und Schwefel sehr gering.
Eine erste Lanze, eine zweite Lanze und eine dritte Lanze
wurden in der angegebenen Reihenfolge relativ zur Fließrichtung
einer Roheisenschmelze in einer Roheisenabstichrinne
praktisch lotrecht über dieser
so angeordnet, daß die untersten Enden der Lanzen
einen vorgeschriebenen Abstand von der Oberfläche der
durch die Roheisenabstichrinne fließenden Roheisenschmelze besaßen.
Zunächst wurde Silizium in der durch die Roheisenabstichrinne
fließenden Roheisenschmelze dadurch entfernt, daß
über die erste Lanze mittels eines Trägergases ein körniges
Einstellmittel zur
Beseitigung von Silizium in die durch die Rinne fließende
Schmelze eingeblasen wurde, während die Eindringtiefe des
Einstellmittels in die Schmelze relativ zur Tiefe H der
Schmelze in der Rinne so eingestellt wurde, daß sie innerhalb
des angegebenen Bereichs von H P = 0,8 H
lag. Nach der Entfernung der entstandenen Schlacke wurde
sodann Phosphor aus der die Rinne durchströmenden Roheisenschmelze
dadurch entfernt, daß über die zweite Lanze
mittels eines Trägergases ein körniges Einstellmittel
für die Beseitigung von Phosphor in die die Rinne durchströmende
Schmelze eingeblasen wurde, während die Eindringtiefe
H P des Einstellmittels, ähnlich wie oben,
auf H P = 0,8 H eingestellt wurde. Nach erneuter Beseitigung
der entstandenen Schlacke wurde sodann die durch
die Roheisenabstichrinne strömende Roheisenschmelze von Schwefel
befreit, indem über die dritte Lanze mittels eines
Trägergases ein körniges Einstellmittel zur Beseitigung
von Schwefel in die die Rinne durchströmenden Schmelze
eingeblasen wurde, während die Eindringtiefe H P des Einstellmittels,
ähnlich wie oben, auf H P = 0,8 H eingestellt
wurde. Hierauf wurden der Wirkungsgrad
der Beseitigung von Silizium, Phosphor und
Schwefel sowie die Größe der Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht.
Die Ein- oder Aufblasbedingungen des Einstellmittels
waren dieselben wie in Beispielen 1 bis 3.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle XI zusammengefaßt.
Wie aus Tabelle XI hervorgeht, wurden Silizium, Phosphor
und Schwefel aufeinanderfolgend mit hohem Wirkungsgrad
entfernt, indem nacheinander längs der Fließrichtung der
Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne zunächst das
körnige Einstellmittel
zur Beseitigung von Silizium, sodann das körnige Einstellmittel
zur Beseitigung von Phosphor und danach das
körnige Einstellmittel zur Beseitigung von Schwefel in
die die Roheisenabstichrinne durchströmende Roheisenschmelze
eingeblasen wurden, während die Eindringtiefe H P der
betreffenden körnigen Einstellmittel in die Schmelze
auf H P = 0,8 H relativ zur Tiefe H der Schmelze in der
Rinne eingestellt wurde. Dabei war zudem nahezu keine
Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne
als Folge des Einblasens der körnigen Einstellmittel
zu beobachten.
Eine erste Lanze, eine zweite Lanze und eine dritte Lanze
wurden auf dieselbe Weise wie in Beispiel 17 praktisch
lotrecht über einer Roheisenabstichrinne eines Hochofens angeordnet.
Zunächst wurde die durch die Rinne fließende
Roheisenschmelze von Schwefel befreit, indem über die
erste Lanze mittels eines Trägergases ein körniges Einstellmittel
zur Entfernung
oder Beseitigung von Schwefel in die die Rinne
durchströmende Schmelze eingeblasen wurde, während die
Eindringtiefe H P des Einstellmittels in die Roheisenschmelze
relativ zur Tiefe H der Schmelze in der Rinne
so eingestellt wurde, daß sie innerhalb des angegebenen
Bereichs von H P = 0,8 H lag. Nach Beseitigung der
entstandenen Schlacke wurde sodann Silizium aus der
durch die Roheisenabstichrinne strömenden Roheisenschmelze dadurch
beseitigt, daß über die zweite Lanze mittels eines
Trägergases ein körniges Einstellmittel zur Entfernung
von Silizium in die Schmelze in der Rinne eingeblasen
wurde, während die Eindringtiefe H P des Einstellmittels,
ähnlich wie oben, auf H P = 0,8 H eingestellt wurde. Nach
erneuter Beseitigung der entstandenen Schlacke wurde
die durch die Roheisenabstichrinne strömende Roheisenschmelze
hierauf von Phosphor dadurch befreit, daß über die
dritte Lanze mittels eines Trägergases ein körniges Einstellmittel
zur Entfernung von Phosphor in die Schmelze
in der Rinne eingeblasen wurde, während die Eindringtiefe
H P des Einstellmittels, ähnlich wie oben, auf
H P = 0,8 H eingestellt wurde. Anschließend wurden der
Wirkungsgrad der Beseitigung von Schwefel, Silizium und
Phosphor sowie die Größe der Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht.
Die Ein- oder Ausblasbedingungen der Einstellmittel waren
dieselben wie in Beispielen 1 bis 3.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle XII zusammengefaßt.
Wie aus Tabelle XII hervorgeht, wurden Schwefel,
Silizium und Phosphor aufeinanderfolgend mit hohem Wirkungsgrad
dadurch entfernt, daß
aufeinanderfolgend längs der Fließrichtung der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne zunächst das körnige
Einstellmittel zur
Entfernung von Schwefel, sodann das körnige Einstellmittel
zur Entfernung von Silizium und danach das
körnige Einstellmittel zur Beseitigung von Phosphor
in die die Roheisenabstichrinne durchfließende Roheisenschmelze
eingeblasen wurden, während die Eindringtiefe H P der
betreffenden körnigen Einstellmittel in die Schmelze
relativ zur Tiefe H der Schmelze in der Rinne auf
H P = 0,8 H eingestellt wurde. Hierbei war nahezu keine
Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne
als Folge des Einblasens der körnigen Einstellmittel
zu beobachten.
Entsprechend Beispiel 11 wurden eine erste Lanze und eine
zweite Lanze über einer Roheisenabstichrinne
eines Hochofens angeordnet. Zunächst wurde dann in der
die Roheisenabstichrinne durchströmenden Roheisenschmelze enthaltenes
Silizium dadurch entfernt, daß über die erste
Lanze mittels eines Trägergases ein körniges Einstellmittel
zur Beseitigung
oder Entfernung von Silizium in die die Rinne durchströmende
Schmelze eingeblasen wurde, während die Eindringtiefe
H P des Einstellmittels in die Schmelze
relativ zur Tiefe H der Schmelze in der Rinne auf den
innerhalb des angegebenen Rahmens liegenden Wert von
H P = 0,8 H eingestellt wurde. Nach Beseitigung der gebildeten
Schlacke wurde sodann die durch die Roheisenabstichrinne
fließende Roheisenschmelze von Phosphor und Schwefel
gleichzeitig befreit, indem über die zweite Lanze
mittels eines Trägergases ein körniges Einstellmittel
zur Beseitigung von Phosphor und Schwefel in die durch
die Rinne fließende Schmelze eingeblasen wurde, während
die Eindringtiefe H P des Einstellmittels, ähnlich wie
oben, auf H P = 0,8 H eingestellt wurde. Hierauf wurden
der Wirkungsgrad der Entfernung von Silizium, Phosphor
und Schwefel sowie die Größe der Beschädigung des
Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht.
Die Ein- oder Aufblasbedingungen der Einstellmittel waren
dieselben wie in Beispielen 1 bis 3.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle XIII zusammengefaßt.
Wie aus Tabelle XIII hervorgeht, wurden Silizium,
Phosphor und Schwefel aufeinanderfolgend mit hohem
Wirkungsgrad bzw. hoher Wirksamkeit dadurch entfernt,
daß aufeinanderfolgend längs der Fließrichtung der
Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne zunächst das
körnige Einstellmittel
zur Entfernung von Silizium und sodann das körnige
Einstellmittel zur Entfernung von Phosphor und Schwefel
in die die Roheisenabstichrinne durchströmende Roheisenschmelze
eingeblasen wurden, während die Eindringtiefe H P des
betreffenden körnigen Einstellmittels in die Schmelze
relativ zur Tiefe H der Schmelze in der Rinne auf
H P = 0,8 H eingestellt wurde. Dabei wurde nahezu keine
Beschädigung des Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne
als Folge des Einblasens der körnigen Einstellmittel
beobachtet.
Entsprechend Beispiel 1 wurde eine Lanze praktisch lotrecht
über einer Roheisenabstichrinne eines Hochofens angeordnet.
Der Kohlenstoffgehalt der durch die Roheisenabstichrinne
strömenden Roheisenschmelze wurde dadurch weiter erhöht,
daß über die Lanze mittels eines Trägergases ein körniges
Einstellmittel zur
weiteren Erhöhung des Kohlenstoffgehalts in die die
Rinne durchströmende Roheisenschmelze eingeblasen wurde,
während die Eindringtiefe H P des Einstellmittels in die
Roheisenschmelze relativ zur Tiefe H der Schmelze in der
Rinne innerhalb des im angegebenen Rahmen liegenden Bereichs
von 0,5 H ≦H P <H eingestellt wurde. Die Löslichkeit
des Kohlenstoffs und die Größe der Beschädigung
des Feuerfestmaterials am Boden der Roheisenabstichrinne wurden
untersucht. Zu Vergleichszwecken erfolgte die weitere
Erhöhung des Kohlenstoffgehalts in der durch die Roheisenabstichrinne
strömenden Roheisenschmelze dadurch, daß über
die Lanze mittels eines Trägergases ein körniges Einstellmittel
zur weiteren
Erhöhung des Kohlenstoffgehalts auf ähnliche Weise, wie
oben angegeben, in die die Rinne durchströmende Schmelze
eingeblasen wurde, während die Eindringtiefe H P des
Einstellmittels in dem außerhalb des angegebenen Rahmens
liegenden Bereich H P <0,5 H oder H P <H eingestellt
wurde. Sodann wurden die Löslichkeit des Kohlenstoffs
und die Größe der Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne untersucht.
Als körniges Einstellmittel
zur weiteren Erhöhung des Kohlenstoffgehalts
wurde mindestens ein Stoff wie Koksgrus, Kohlenfeinmaterial
und entaschtes Kohlenfeinmaterial verwendet.
Die Ein- oder Aufblasbedingungen des Einstellmittels
waren dieselben wie in Beispielen 1 bis 3.
Die Ergebnisse sind in den folgenden Tabellen XIV und
XV zusammengefaßt.
Wie aus den Tabellen XIV und XV hervorgeht, wurde gemäß
Beispielen 20 bis 22, bei denen die Eindringtiefe H P der
körnigen Einstellmittel
zur weiteren Erhöhung des Kohlenstoffgehalts der Roheisenschmelze
relativ zu deren Tiefe H in der Roheisenabstichrinne
im angegebenen Bereich von 0,5 H ≦H P <H lag, der
Kohlenstoff in der die Roheisenabstichrinne durchströmenden
Roheisenschmelze mit hohem Wirkungsgrad bzw. hoher Wirksamkeit
gelöst, während eine Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne als Folge des
Einblasens der körnigen Einstellmittel auf eine nahezu
vernachlässigbare Größe unterdrückt war. In den Vergleichsfällen
13 und 15, bei denen die Eindringtiefe H P
im Bereich von H P <H lag, war dagegen zwar der Kohlenstoff
höchst wirksam in der Roheisenschmelze gelöst,
doch war eine starke Beschädigung des Feuerfestmaterials
am Boden der Roheisenabstichrinne zu beobachten.
Gemäß der vorstehend im einzelnen beschriebenen Erfindung
ist es möglich, die chemische Zusammensetzung einer
durch eine Roheisenrinne und Abstichrinne eines Hochofens
strömenden Roheisenschmelze mit stabilem und hohem
Wirkungsgrad ohne die Gefahr für eine Beschädigung des
Bodens der Rinne als Folge des Einblasens des
körnigen Einstellmittels
einzustellen, so daß die Erfindung damit einen großen
industriellen Nutzeffekt bietet.
Claims (8)
1. Verfahren zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung
von aus einem Hochofen abgestochener Roheisenschmelze,
bei dem
mindestens eine Lanze über einer Roheisenabstichrinne
zur Führung der aus dem Hochofen abgestochenen Roheisenschmelze
in eine Roheisenpfanne praktisch lotrecht
angeordnet wird, wobei sich das unterste Ende
der Lanze in einem vorgeschriebenen Abstand von der
Oberfläche der durch die Roheisenabstichrinne strömenden
Roheisenschmelze befindet, und über die Lanze
mittels eines Trägergases ein körniges Einstellmittel
für die chemische Zusammensetzung in die durch die
Roheisenabstichrinne strömende Roheisenschmelze
eingeblasen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Einblasen des körnigen
Einstellmittels derart durchgeführt wird, daß die
beiden nachstehenden Bedingungen oder Gleichungen
erfüllt sind:
0,5 H ≦ H P < H (1)H P = M · G · exp(-)/(D + 0.02 H L )² (2)wobei in Gleichungen (1) und (2) bedeuten:H= Tiefe (in mm) der Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne;H P = Eindringtiefe (in mm) des körnigen Einstellmittels
für chemische Zusammensetzung in die
Roheisenschmelze in der Roheisenabstichrinne;M= Strömungs- oder Durchsatzmenge (in kg/min) des
körnigen Einstellmittels für chemische Zusammensetzung;G= Strömungs- oder Durchsatzmenge (in Nm³/min) des
Trägergases; = mittlere Teilchengröße (in mm) des körnigen Einstellmittels
für chemische Zusammensetzung;D= Innendurchmesser (in mm) der Lanze; undH L = Abstand (in mm) zwischen der Oberfläche der Roheisenschmelze
in der Roheisenabstichrinne und
dem untersten Ende der Lanze.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß über die Lanze als körniges Einstellmittel für
die chemische Zusammensetzung ein körniges Einstellmittel
zum Entfernen von zumindest Silizium oder
Phosphor oder Schwefel als in der Roheisenschmelze
enthaltene Verunreinigungen in die Roheisenschmelze
eingeblasen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß
als die Lanze eine erste Lanze und eine zweite Lanze verwendet werden,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Silizium über die erste Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird und
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Phosphor über die stromab der ersten Lanze angeordnete zweite Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird.
als die Lanze eine erste Lanze und eine zweite Lanze verwendet werden,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Silizium über die erste Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird und
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Phosphor über die stromab der ersten Lanze angeordnete zweite Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß
als die Lanze eine erste Lanze und eine zweite Lanze verwendet werden,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Schwefel über die erste Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird und
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Silizium über die stromab der ersten Lanze angeordnete zweite Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird.
als die Lanze eine erste Lanze und eine zweite Lanze verwendet werden,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Schwefel über die erste Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird und
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Silizium über die stromab der ersten Lanze angeordnete zweite Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß
als die Lanze eine erste Lanze, eine zweite Lanze und eine dritte Lanze verwendet werden,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Silizium über die erste Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Phosphor über die stromab der ersten Lanze angeordnete zweite Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird und
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Schwefel über die stromab der zweiten Lanze angeordnete dritte Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird.
als die Lanze eine erste Lanze, eine zweite Lanze und eine dritte Lanze verwendet werden,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Silizium über die erste Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Phosphor über die stromab der ersten Lanze angeordnete zweite Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird und
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Schwefel über die stromab der zweiten Lanze angeordnete dritte Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß
als die Lanze eine erste Lanze, eine zweite Lanze und eine dritte Lanze verwendet werden,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Schwefel über die erste Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Silizium über die stromab der ersten Lanze angeordnete zweite Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird und
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Phosphor über die stromab der zweiten Lanze angeordnete dritte Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird.
als die Lanze eine erste Lanze, eine zweite Lanze und eine dritte Lanze verwendet werden,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Schwefel über die erste Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Silizium über die stromab der ersten Lanze angeordnete zweite Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird und
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Phosphor über die stromab der zweiten Lanze angeordnete dritte Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß
als die Lanze eine erste und eine zweite Lanze verwendet werden,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Silizium über die erste Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird und
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Phosphor und Schwefel über die stromab der ersten Lanze angeordnete zweite Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird.
als die Lanze eine erste und eine zweite Lanze verwendet werden,
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Silizium über die erste Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird und
das körnige Einstellmittel zum Entfernen von in der Roheisenschmelze enthaltenem Phosphor und Schwefel über die stromab der ersten Lanze angeordnete zweite Lanze in die Roheisenschmelze eingeblasen wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß über die Lanze ein körniges Einstellmittel zur
weiteren Erhöhung des Kohlenstoffgehalts in der Roheisenschmelze
als das körnige Einstellmittel für
chemische Zusammensetzung in die Roheisenschmelze
eingeblasen wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP59019183A JPS60162717A (ja) | 1984-02-04 | 1984-02-04 | 溶銑の処理方法 |
| PCT/JP1985/000045 WO1985003524A1 (fr) | 1984-02-04 | 1985-02-04 | Procede de regulation des composants de fer en fusion s'ecoulant d'un four a cuve |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3590014C2 true DE3590014C2 (de) | 1987-07-16 |
Family
ID=11992219
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853590014 Pending DE3590014T (de) | 1984-02-04 | 1985-02-04 | Verfahren zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung von aus einem Hochofen abgestochener Roheisenschmelze |
| DE19853590014 Expired DE3590014C2 (de) | 1984-02-04 | 1985-02-04 | Verfahren zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung von aus einem Hochofen abgestochener Roheisenschmelze |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853590014 Pending DE3590014T (de) | 1984-02-04 | 1985-02-04 | Verfahren zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung von aus einem Hochofen abgestochener Roheisenschmelze |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4601749A (de) |
| EP (1) | EP0171438B1 (de) |
| JP (1) | JPS60162717A (de) |
| KR (1) | KR900001888B1 (de) |
| BR (1) | BR8504997A (de) |
| DE (2) | DE3590014T (de) |
| GB (1) | GB2162858B (de) |
| IN (1) | IN164629B (de) |
| WO (1) | WO1985003524A1 (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1200082B (it) * | 1985-06-21 | 1989-01-05 | Centro Speriment Metallurg | Procedimento per la desolforazione e la deforsforazione della ghisa |
| LU86689A1 (fr) * | 1985-12-03 | 1987-05-04 | Centro Speriment Metallurg | Procede d'epuration continue de fonte en fusion |
| IT1234939B (it) * | 1985-12-06 | 1992-06-02 | Centro Speriment Metallurg | Procedimento per la riduzione del contenuto di impurezze nella ghisa |
| JPS6386809A (ja) * | 1986-09-29 | 1988-04-18 | Nippon Steel Corp | 鋳床溶銑予備処理法 |
| US5810905A (en) * | 1996-10-07 | 1998-09-22 | Cleveland Cliffs Iron Company | Process for making pig iron |
| AU7533000A (en) | 1999-09-16 | 2001-04-17 | Qual-Chem Limited | Method of introducing additives in steelmaking |
| JP4438297B2 (ja) * | 2003-03-10 | 2010-03-24 | 株式会社神戸製鋼所 | 還元金属の製造方法および炭材内装塊成物 |
| JP4961787B2 (ja) * | 2006-03-20 | 2012-06-27 | Jfeスチール株式会社 | 溶銑の脱硫方法 |
| JP7031499B2 (ja) * | 2018-05-30 | 2022-03-08 | 日本製鉄株式会社 | 溶鋼の精錬方法 |
| CN115044717A (zh) * | 2022-05-24 | 2022-09-13 | 中冶华天工程技术有限公司 | 一种高炉系统除尘灰资源化利用方法及装置 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2864689A (en) * | 1956-07-24 | 1958-12-16 | Electro Chimie Metal | Process of successively desulphurizing and desiliconizing a bath of pig iron |
| JPS58130208A (ja) * | 1982-01-29 | 1983-08-03 | Nippon Kokan Kk <Nkk> | 溶銑予備処理法 |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1326751A (fr) * | 1962-05-18 | 1963-05-10 | Broken Hill Pty Co Ltd | Installation de fabrication continue de l'acier à l'aide d'oxygène |
| US3617042A (en) * | 1967-08-14 | 1971-11-02 | Nat Res Inst Metals | Apparatus for continuous refining of molten metals |
| DE1800131B1 (de) * | 1968-10-01 | 1971-05-27 | Conzinc Riotinto Ltd | Mehrzonenschmelzverfahren und Mehrzonenschmelzofen fuer die kontinuierliche Herstellung von Stahl |
| US4197116A (en) * | 1973-03-30 | 1980-04-08 | United States Steel Corporation | Method and apparatus for automatically controlling the rate of flux injection to a converter |
| JPS5669320A (en) * | 1979-11-12 | 1981-06-10 | Natl Res Inst For Metals | Continuous preliminary processing of molten iron and gas producing method |
| US4392887A (en) * | 1981-12-04 | 1983-07-12 | Arbed S.A. | Method of desulfurizing an iron melt |
-
1984
- 1984-02-04 JP JP59019183A patent/JPS60162717A/ja active Pending
-
1985
- 1985-02-04 EP EP85900767A patent/EP0171438B1/de not_active Expired
- 1985-02-04 DE DE19853590014 patent/DE3590014T/de active Pending
- 1985-02-04 DE DE19853590014 patent/DE3590014C2/de not_active Expired
- 1985-02-04 WO PCT/JP1985/000045 patent/WO1985003524A1/ja not_active Ceased
- 1985-02-04 US US06/776,968 patent/US4601749A/en not_active Expired - Fee Related
- 1985-02-04 KR KR1019850700203A patent/KR900001888B1/ko not_active Expired
- 1985-02-04 GB GB08517506A patent/GB2162858B/en not_active Expired
- 1985-02-04 BR BR8504997A patent/BR8504997A/pt unknown
- 1985-04-27 IN IN318/MAS/85A patent/IN164629B/en unknown
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2864689A (en) * | 1956-07-24 | 1958-12-16 | Electro Chimie Metal | Process of successively desulphurizing and desiliconizing a bath of pig iron |
| JPS58130208A (ja) * | 1982-01-29 | 1983-08-03 | Nippon Kokan Kk <Nkk> | 溶銑予備処理法 |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z.: Stahl und Eisen, 1971, H.4,S.165-172 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0171438A1 (de) | 1986-02-19 |
| KR850700258A (ko) | 1985-12-26 |
| WO1985003524A1 (fr) | 1985-08-15 |
| EP0171438B1 (de) | 1988-09-21 |
| EP0171438A4 (de) | 1986-06-05 |
| US4601749A (en) | 1986-07-22 |
| GB8517506D0 (en) | 1985-08-14 |
| KR900001888B1 (ko) | 1990-03-26 |
| DE3590014T (de) | 1986-01-23 |
| GB2162858B (en) | 1987-09-30 |
| IN164629B (de) | 1989-04-22 |
| BR8504997A (pt) | 1986-01-21 |
| GB2162858A (en) | 1986-02-12 |
| JPS60162717A (ja) | 1985-08-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69227014T2 (de) | Verfahren zum Raffinieren von sehr reinem Stahl | |
| DE2440205A1 (de) | Verfahren zur herabsetzung des schwefelgehalts von geschmolzenem eisen | |
| DE69624783T2 (de) | Verfahren zum vakuumfeinen von stahlschmelze | |
| DE3590014C2 (de) | Verfahren zum Einstellen der chemischen Zusammensetzung von aus einem Hochofen abgestochener Roheisenschmelze | |
| DE3211269A1 (de) | Verfahren zur herstellung von gebleitem automatenstahl durch ein kontinuierliches giessverfahren | |
| DE2521830A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur thermischen raffination von stark verunreinigtem kupfer in schmelzfluessiger phase | |
| DE2944771A1 (de) | Verfahren zum frischen von stahl | |
| DE112019000054T5 (de) | Verfahren zum Entschlacken während der Herstellung eines Stahls mit ultraniedrigem Phosphorgehalt und Verfahren zur Herstellung eines Stahls mit ultraniedrigem Phosphorgehalt | |
| DE3616868C2 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Nichteisenmetallen | |
| DE1758814A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Veredeln eines geschmolzenen Metalls | |
| DE1294982B (de) | Kontinuierliches Frischverfahren und Vorrichtung zum Frischen einer Metallschmelze | |
| DE2322604C3 (de) | Verfahren zum Entschwefeln von in der Pfanne vollständig desoxidiertem, flüssigen Stahl | |
| DE69619866T2 (de) | Vorrichtung und verfahren zum behandeln von stahlschmelze beim herstellen von ultraniedriggekohltem stahl | |
| DD151077A5 (de) | Verfahren zur herstellung von stahl | |
| DE3004973A1 (de) | Entschwefelungsmittel | |
| DE1948656A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Metallschmelzen | |
| DE2702267A1 (de) | Stranggussverfahren sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und nach dem verfahren hergestellter gussrohling | |
| DE3022790C2 (de) | Verfahren zum Oxidieren von schmelzflüssigem eisenarmen Metallstein zu Rohmetall | |
| DE1907543A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Raffination von Metallen | |
| DE69617897T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum vakuumfeinen von stahl | |
| DE3650328T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufheizen von geschmolzenem Metall. | |
| DE68915234T2 (de) | Verfahren zum Einschmelzen kalter Stoffe, die Eisen enthalten. | |
| DE2648220B2 (de) | Verfahren zur Behandlung von eisenhaltigen metallurgischen Schlacken und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3426736A1 (de) | Verfahren zur spuelgasbehandlung von metallschmelzen | |
| DE69228389T2 (de) | Rauchunterdrückung beim metallgiessen |