DE358657C - Richtmaschine fuer Traeger, Schienen und aehnliche Bauteile - Google Patents
Richtmaschine fuer Traeger, Schienen und aehnliche BauteileInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D3/00—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
- B21D3/10—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts between rams and anvils or abutments
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Richtmaschine für Träger, Schienen
und ähnliche Bauteile mit paarweise einander gegenüberliegenden Widerlagern, zwischen denen
der auszurichtende Bauteil gehalten und dem geraderichtenden Druck eines hin und her beweglichen
Druckstückes ausgesetzt wird, dessen Bahn zur Regelung der Druckwirkung in der Bewegungsrichtung verschoben werden kann.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Einrichtung zu schaffen, mittels deren die
Regelung der Druckwirkung in möglichst einfacher und sicherer Weise bewirkt werden kann,
ohne, wie dies bisher der Fall war, das Druckstück auswechseln oder derart mehrteilig ausbilden
zu müssen, daß seine wirksame Länge nach Bedarf geändert werden kann.
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Verlegung der von dem Druckstück
beschriebenen, stets gleich langen Bahn in der Richtung der Druckstückbewegung dadurch
erfolgt, daß der mittlere Drehpunkt des die Bewegung des Druckstückes bewirkenden
Hebels in wagerechter Ebene verlegt wird. Hierbei dient als Lager für den mittleren Gelenkzapfen
des zum Antrieb des Druckstückes dienenden Hebels der Kopf einer Schraubenspindel,
welche in einer Bohrung des Maschinenrahmens verschieb-, aber nicht drehbar gelagert
ist und eine mit entsprechendem Muttergewinde versehene, durch Führungen dvS Maschinenrahmens
gegen seitliche Verschiebung gesicherte Seilrolle o. dgl. trägt, durch deren Drehung die Schraubspindel achsial verschoben
werden kann.
Schließlich ist ein Kennzeichen der Erfindung noch darin zu erblicken, daß die Maschine in
der Längsrichtung symmetrisch ausgebildet ist, indem zwei Ausrichttische gleichlaufend
zueinander angeordnet sind, deren Druckhebel durch einen gemeinsamen Antrieb gleichzeitig
gesteuert werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestelt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht der Maschine, Abb. 2 einen Grundriß hierzu,
Abb. 3 eine Seitenansicht eines Teiles der Maschine,
Abb. 4 einen Querschnitt durch die Maschine, Abb. 5 einen Grundriß eines Teiles der Maschine,
Abb. 6 eine schaubildliche Darstellung der Druckstückanordnung, wobei für die letzten vier Abbildungen ein größerer Maßstab gewählt ist.
Abb. 6 eine schaubildliche Darstellung der Druckstückanordnung, wobei für die letzten vier Abbildungen ein größerer Maßstab gewählt ist.
Der Erfindungsgegenstand soll in Verbindung mit Maschinen verwendet werden, in denen
Schwellen, Winkeleisen oder sonstige profilierte Walzbauteile hergestellt werden, die als Ersatz
für Gitterwerkbalken o. dgl. benutzt werden. Da während des Walzens diese Bauteile
sich oft verziehen soll der Erfindungsgegenstand dazu dienen, sie wieder auszurichten.
In der Zeichnung ist 5 eine Grundplatte, auf der Schenkel 6, die einen Rahmen bilden, befestigt
sind. Auf diesen Schenkeln 6 ist eine Platte befestigt, die aus zwei Teilen 7 und 8
besteht, die durch ein Zwischenstück 9 verbunden sind. Der Teil 7 der Platte nimmt das
Walzgut auf, wie es aus der Walzmaschine kommt, um den einen Flansch gerade zu richten, während der Teil 8 das Gut in der umgekehrten
Bewegungsrichtung aufnimmt, wodurch der andere Flansch gerichtet wird.
Um den zu bearbeitenden Bauteil bequem handhaben zu können, sind zwei Schienen 10
und 11 über der Platte vorgesehen, die Laufkrane 12 und 13 mit Einrichtungen zum Erfassen
und Halten des Bauteils tragen. Pfosten 14, die etwas von der Tafel entfernt sind, tragen
ausschwingbare Konsole 15, auf denen die Bauteile liegen, nachdem sie den Teil.7 verlassen
haben, bis sie von dem Krane 13 aufgenommen werden, um in entgegengesetzter Richtung
durch die Maschine geführt zu werden.
Jeder Teil 7 und 8 der Platte ist mit zwei Anschlägen 16 und 17 versehen. Zwischen
diesen Anschlägen ist der Tisch vertieft, wie bei 18 (Abb. 6) gezeigt, um Gleitblöcke 19 aufnehmen
zu können, die Klammern 20 tragen, durch welche Backen 21 fest in ihrer Lage gehalten
werden.
Die Größe der Backen 21 richtet sich nach den Abmessungen des zu arbeitenden Bauteils,
sie können entsprechend ausgewechselt werden. Zweckmäßig sind diese Backen mit Einschnitten
22 versehen, damit seitliche Bewegungen verhindert werden, wenn sie durch die Klammern
20 befestigt werden.
Dre Gleitblöcke 19 sind mit den Enden von
Hebeln 22' verbunden. Die entgegengesetzten Enden der Hebel 22' sind durch Glieder 23 vereinigt.
Ein Teil 24 verbindet einen der Hebel mit einem Exzenter 25 auf einer Welle 26. Ein
Motor 27 ist auf der Grundplatte 5 angordnet und mit einem Trieb 28 versehen, der mit einem
Zahnrade 29 auf der Welle 30 kämmt. Die Welle 30 trägt weiter ein Zahnrad3i, das in ein
Zahnrad 32 auf der Welle 26 eingreift, so daß das Exzenter 25 mit geringer Geschwindigkeit
durch den Motor 27 angetrieben wird.
Die Hebel 22' sind drehbar auf den Enden von Schrauben 33 befestigt, die lose in Öffnungen
eines Gehäuses 35 unterhalb des Teiles 9 des Tisches liegen. Innerhalb des Gehäuses 35
sind Rollen 36 auf jeder Schraube 33 angebracht. Wenn die Rollen 36 gedreht werden,
so werden die Schrauben 33 in der Längsrichtung verschoben und verschieben hierdurch
die Zapfen der Hebel 22' und damit die Bewegungsbahn der durch ihre Verbindung mit
dem Motor 27 ständig hin und her gehenden Bak-Iien.21.
Um die Rollen 36 bequem in Umdrehung versetzen zu können, ist jede mit einem biegsamen
endlosen Seil 37 verbunden, das in geeigneten Führungen der Pfosten 4 gefühlt ist.
So können die Rollen beliebig von dem Arbeiter gedreht werden, so daß die Bewegungsbahn
der Backen geändert werden kann, je nachdem die eine oder andere Seite des endlosen Seiles
ergriffen und ein genügender Zug ausgeübt wird. Um die Bewegung des zu behandelnden Bauteiles
auf dem Tische zu erleichtern, ist jeder der Teile 7 und 8 mit Rollen 38 versehen, die
an den Enden des Tisches angebracht sind. Die Rollen 38 werden zweckmäßig auf Kugel- oder
Rollenlagern angebracht, so daß sie auch dann leicht gedreht werden-können, wenn erhebliche
Lasten auf ihnen ruhen.
Die Einrichtung wirkt wie folgt: Der zu bearbeitende Bauteil wird aus dem Walzwerk
kommend auf die Rollen 38 des Teiles 7 des Tisches gelegt, wobei er noch eine verhältnismäßig
hohe Temperatur hat. Der Arbeiter befestigt dann das Werkstück am Kran 12, sorgt
dafür, daß es auf den Rollen 38 bleibt und bestimmt rasch, in welcher Richtung eine Bearbeitung
erforderlich ist, um es zu richten. 4-5 Er bringt dann das Werkstück in die gewünschte
Lage und bewegt das Kabel 37 zur Einstellung der Backen 21 so, daß der eine oder andere
dieser Backen auf das Werkstück einwirkt und es gegen die Anschläge 16 oder 17 drückt, damit
es durch aufeinanderfolgende Einwirkungen der Backen gebogen wird. Hierbei bewegt der
Arbeiter das Werkstück langsam in der Richtung des Pfeiles in Abb. 2 und bewegt zu
gleicher Zeit das Kabel 37, damit alle in Frage kommenden Punkte des Werkstückes bearbeitet
werden. Sobald die Arbeit vollendet ist, wird das Werkstück auf die Konsole 15 gebracht,
wo es um eine halbe Drehung gedreht wird.
- Es wird dann vom Kran 13 aufgenommen und
. auf die Rollen 38 des Teiles 8 des Tisches gebracht, wo dieselbe Bearbeitung vorgenommen
wird, wählend sich das Werkstück in der Richj tung des Pfeiles nach Abb. 2 bewegt. Auf diese
! Weise sind beide Seiten des Werkstückes ausgerichtet und es ist zur Ablieferung fertig.
Es sind nur zwei Mann zur Bedienung der Maschine ei forderlich, und zwar einer zur Handhabung
des Werkstückes auf jeder Seite. Die Richtaibeit kann in ungefähr zwei Minuten
vollendet werden, ohne daß ein erneutes Erhitzen des Werkstückes erforderlich ist. Es ist
selbstve: ständlich, daß Abänderungen an den Einzelteilen der Maschine vorgenommen werden
können, ohne daß das Wesen der Sache dadurch veiändeit wird.
Claims (3)
1. Richtmaschine für Träger, Schienen und ähnliche Bauteile mit paarweise einander
gegenüberliegenden Widerlagern, zwischen welchen der auszurichtende Bauteil
gehalten und dem geradelichtenden Diuck eines hin und her beweglichen Druckstückes
ausgesetzt wird, dessen Bahn zur Regelung der Druckwirkung in der Bewegungsrichtung
verschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlegung der von dem Di uckstück (21) beschriebenen, stets gleich
längen Bahn in der Richtung der Druckstück bewegung dadurch erfolgt, daß der mittlere
Drehpunkt des die Bewegung des Druckstückes bewirkenden Hebels (22') in wagerechter
Ebene verlegt wird.
2. Richtmaschine nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß als Lager für
den mittleren Gelenkzapfen des zum Antrieb des Druckstückes (21) dienenden Hebels
(22') der Kopf einer Schraubenspindel (33) dient, welche in einer Bohrung des ίσο
Maschinenrahmens (35) verschieb- aber nicht drehbar gelagert ist und eine mit entsprechendem
Muttergewinde versehene, durch Führungen des Maschinenrahmens (35) gegen seitliche Verschiebung gesicherte Seilrolle
(36) o. dgl. trägt, durch deren Drehung die Schraubenspindel (33) achsial verschoben
werden kann.
3. Richtmaschine nach Ansprüchen 1 und
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine in der Längsrichtung symmetrisch
ausgebildet ist, indem zwei Ausrichttische (7,8) gleichlaufend zueinander angeordnet
sind, deren Druckhebel (22') durch einen gemeinsamen Antrieb (27, 24, 23) gleichzeitig
gesteuert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB92331D DE358657C (de) | Richtmaschine fuer Traeger, Schienen und aehnliche Bauteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB92331D DE358657C (de) | Richtmaschine fuer Traeger, Schienen und aehnliche Bauteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE358657C true DE358657C (de) | 1922-09-15 |
Family
ID=6986337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB92331D Expired DE358657C (de) | Richtmaschine fuer Traeger, Schienen und aehnliche Bauteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE358657C (de) |
-
0
- DE DEB92331D patent/DE358657C/de not_active Expired
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