DE3546039C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung von
Metallen, insbesondere von Kupfer, gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1, sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens.
Ein derartiges Verfahren ist aus der US-PS 35 39 458
bekannt. Bei diesem Verfahren wird ein Anodenkorb
verwendet, der als Trommel ausgebildet ist. Die Trommel
wird mit den Metallstücken bestückt, die beispielsweise
durch mechanische Zerkleinerung von Metalldraht erzeugt
werden. Die mit den Metallstücken bestückte Trommel wird
in Rotation versetzt. Nach der elektrolytischen
Zersetzung der Metallstücke und der Gewinnung
kristallinen Metalls, insbesondere kristallinen Kupfers,
muß die Trommel zum Stillstand gebracht werden.
Anschließend kann die Trommel entleert und erneut mit
Metallstücken bestückt werden. Aus diesem Grunde kann
dieses bekannte Verfahren nicht kontinuierlich, sondern
nur diskontinuierlich betrieben werden. Die bei einem
diskontinuierlich betriebenen Verfahren unvermeidlichen
Totzeiten bilden jedoch einen Mangel.
Die DE-OS 21 08 074 beschreibt ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Elektro-Raffination von teilchenförmigen
metallischen Materialien. Bei dieser Vorrichtung ist ein
einziger Anodenkorb vorgesehen, in dessen Innenraum ein
Gitter angeordnet ist. Das Gitter ist wellenförmig
ausgebildet, wobei an den Orten der größten Auslenkung
des gewellten Gitters Rohre vorgesehen sind, durch die
ein Elektrolyt in den Anodenkorb eingeleitet werden kann.
Dort wird der Elektrolyt direkt durch die im Anodenkorb
befindlichen Metallstücke durchgeleitet. Bei dieser
Raffination werden die im Anodenkorb vorhandenen
Metallteilchen in ihre Einzelteile zerlegt, wobei z. B.
Kupfer an der Kathode festhaftend abgeschieden wird,
während die übrigen in den Metallstücken vorhandenen
Metallegierungsbestandteile durch den Anodenkorb nach
unten wandern und als Anodensumpf aus der Vorrichtung
entnommen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs genannten Art und eine dafür geeignete
Vorrichtung zu schaffen, so daß es möglich ist, aus
Metallstücken kontinuierlich Kristalle zu gewinnen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruches 1 gelöst. Mit
diesem Verfahren ist es möglich, kontinuierlich
Metallkristalle zu erzeugen, so daß Totzeiten vermieden
werden. Sobald im Raum zwischen den beiden Körben des
Anodenkorbes nurmehr eine relativ kleine Menge Metallstücke
vorhanden ist, können Metallstücke nachgefüllt werden,
ohne daß das Verfahren unterbrochen werden muß.
Desgleichen ist es mit diesem Verfahren möglich, die
erzeugten Metallkristalle aus der Sammeleinrichtung
zu entnehmen, ohne das Verfahren
zu unterbrechen. Außerdem ergibt sich eine gute
Durchströmung der Zwischenräume zwischen den im
Anodenkorb angeordneten Metallstücken und eine einfache
Regelbarkeit der Strömungsgeschwindigkeit des Elektrolyten
durch die beiden Körbe des Anodenkorbes und insbesondere
durch die Zwischenräume zwischen den Metallstücken
hindurch. Durch die Regelbarkeit der Strömungsgeschwindigkeit
des Elektrolyten durch die Zwischenräume zwischen den
Metallstücken hindurch, sowie durch die Einstellung der
Elektrolytenkonzentration und der Stromdichte ist es
möglich, die Pulvergewinnung bezüglich Menge pro Zeiteinheit
und bezüglich Kristallform zu steuern. Infolge der
Durchströmung der Regeneriervorrichtung bleiben die
Eigenschaften des Elektrolyten auch während einer langen
Betriebsdauer der Elektrolysezelle konstant, so daß
Metallkristalle mit gleichmäßigen Parametern gewonnen
werden können.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens, die eine Anode, eine Kathode und einen
Elektrolyten aufweist, wobei das aufzulösende Metall in
der Elektrolysezelle als Anode geschaltet ist, hat es
sich als zweckmäßig erwiesen, daß die Anode einen mit
Löchern und mit einem Stromanschluß versehenen Anodenkorb
aufweist, wobei die Löcher des Anodenkorbes kleiner sind
als die Abmessungen der Metallstücke, daß der Anodenkorb
zwei ineinander angeordnete Körbe aufweist, wobei der
Raum zwischen den beiden Körben für die Metallstücke und
der innere Korb zum Einleiten des Elektrolyten in die
Elektrolysezelle vorgesehen ist, daß die Elektrolysezelle
eine Einrichtung zur Durchleitung des Elektrolyten durch
den Anodenkorb und durch den Zwischenraum zwischen den
Metallstücken aufweist, und daß die Elektrolysezelle
unter dem/jedem Anodenkorb eine Sammeleinrichtung für die
Metallkristalle aufweist. Durch die beiden ineinander
angeordneten Körbe, deren Zwischenraum für die aufzulösenden
Metallstücke vorgesehen ist, ergibt sich nicht nur eine
große Berührungsfläche zwischen den aufzulösenden
Metallstücken und dem Elektrolyten, sondern auch der
weitere Vorteil, daß der Elektrolyt in optimaler
Weise die Zwischenräume zwischen den Metallstücken
durchströmen kann, so daß sich eine vergleichsweise
hohe Auflösungsgeschwindigkeit der Metallstücke und
damit eine verbesserte Kristallbildungsgeschwindigkeit
ergibt. Die Sammeleinrichtung kann als Boden der
Elektrolysezelle ausgebildet sein, der nach unten
konisch verjüngt ausgebildet sein kann.
Die beiden Körbe sind vorzugsweise konzentrisch
angeordnet und die Kathode kann den äußeren der beiden
Körbe konzentrisch umgeben.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der
Vorrichtung weist mindestens der äußere Korb einen
länglichen Querschnitt auf.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, bei einer Vorrichtung
der zuletzt genannten Art in der Elektrolysezelle mehrere
Anodenkörbe in Abstand nebeneinander anzuordnen und
zwischen benachbarten Anodenkörben je eine Kathode
vorzusehen. Dabei sind die aus je einem inneren und
einem äußeren Korb bestehenden Anodenkörbe miteinander
elektrisch zusammengeschaltet. Desgleichen sind die
zwischen benachbarten Anodenkörben vorgesehenen Kathoden
miteinander elektrisch leitend verbunden. Auf diese Weise
ergibt sich eine Mehrfach-Elektrolysezelle, wobei die
Metallstücke in die einzelnen Anodenkörbe beispielsweise
mit einem flexiblen Schlauch eingefüllt werden können,
der über die einzelnen Anodenkörbe bewegt werden kann.
Der bzw. jeder Anodenkorb kann aus Kunststoff bestehen
und der Stromanschluß des bzw. jedes Anodenkorbes kann
als Manschette ausgebildet sein. Anodenkörbe aus
Kunststoff weisen den Vorteil auf, daß sie preisgünstig
und gegen den Elektrolyten der Elektrolysezelle chemisch
beständig sind.
Die Elektrolysezelle kann einen Überlauf für den
Elektrolyten aufweisen und der Stromanschluß des bzw.
jedes Anodenkorbes kann über dem Überlauf vorgesehen
sein. Eine derartige Anordnung des Stromanschlusses des
bzw. jedes Anodenkorbes über dem Überlauf hat den Vorteil,
daß der Stromanschluß aus einem Metall bestehen kann,
das gegen den Elektrolyten chemisch nicht bestätigt ist,
weil ein derartig angeordneter Stromanschluß mit dem
Elektrolyten zu keiner Zeit in Berührung kommt.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind
in der Zeichnung schematisch dargestellt und werden
nachfolgend beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Gewinnung von Metallpulver
aus durch Zerkleinerung erzeugten Metallstücken,
mit einem Anodenkorb, der zwei ineinander
angeordnete konzentrische Körbe aufweist, und
mit einer den Anodenkorb konzentrisch
umgebenden Kathode,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie II-II
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III
aus Fig. 1,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit mehreren nebeneinander angeordneten
Anodenkörben und
Fig. 5 einen Schnitt durch eine Vorrichtung gemäß Fig. 4
entlang der Schnittlinie V-V.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Ausführungsform einer erfindungs
gemäßen Vorrichtung zur Gewinnung von Metallpulver, insbesondere von
Kupfer, in Form von Kristallen, mittels einer Elektrolysezelle
10. Die Elektrolysezelle 10 weist eine Anode 12, eine Kathode 14
und einen Elektrolyten 16 auf. Das aufzulösende Metall in Form
von durch mechanische Zerkleinerung von Metalldraht erzeugten
Metallstücken ist in dieser Figur durch die Bezugsziffer 18 be
zeichnet. Die Anode 12 weist einen mit Löchern 20 und mit einem
Stromanschluß 22 versehenen Anodenkorb auf, der aus zwei ineinander
angeordneten Körben 24 und 26 besteht. Der Raum zwischen den beiden
Körben 24 und 26, die aus einem gegen den Elektrolyten 16 chemisch
beständigen Kunststoff bestehen, ist für die Metallstücke 18 vor
gesehen. Die beiden Körbe 24 und 26 sind konzentrisch angeordnet,
wie insbesondere aus Fig. 2 deutlich ersichtlich ist. Die Kathode
14 umgibt den äußeren Korb 24 des Anodenkorbes konzentrisch. Durch
diese Ausbildung ergibt sich ein quasi homogenes elektrisches Feld
zwischen der Anode 12 und der Kathode 14. Die Elektrolysezelle
10 weist ein rohrförmiges Gehäuse 28 auf, an dessen Innenseite
die Kathode 14 in Form einer Manschette angeordnet ist. Das Gehäuse
28 ist mit einem Überlauf 30 für den Elektrolyten 16 und an seiner
Unterseite mit einem trichterförmigen Boden 32 ausgebildet. Der
Überlauf 30 ist mit einer Rohrleitung 34 verbunden, was durch den
Pfeil A am abgebrochenen Ende des Überlaufes 30 und durch den ent
sprechenden Pfeil A am abgegrochenen Verbindungsstutzen 36 ange
deutet ist, der in die Rohrleitung 34 einmündet.
Die beiden Körbe 24 und 26 weisen einen Boden 38 auf, der mittels
rippenförmiger Elemente 40 im Inneren des Gehäuses 28 der
Elektrolysezelle 10 zentriert ist. Diese rippenförmigen Elemente
40 sind auch aus Fig. 3 deutlich ersichtlich. Aus dieser Figur
ist auch der Auslaß 42 am trichterförmigen Boden 32 der Elektro
lysezelle 10 zu erkennen. Mit dem Auslaß 42 ist eine Schleuse 44
verbunden, die zwei Absperrventile 46 und 48 sowie ein Absperrventil
50 mit einer Auslaßöffnung 52 für die Metallkristalle aufweist.
Mit der Bezugsziffer 54 ist eine an die Rohrleitung 34 ange
schlossene Regeneriervorrichtung und mit der Bezugsziffer 56
eine Umwälzeinrichtung für den Elektrolyten bezeichnet, die
in der Rohrleitung 58 zwischen der Regeneriervorrichtung 54 und
der Elektrolysezelle 10 angeordnet ist.
Der als Manschette ausgebildete Anodenanschluß 22 ist über dem
Überlauf 30 der Elektrolysezelle 10 angeordnet, so daß er mit
dem Elektrolyten 16 zu keiner Zeit in Berührung kommt. Die
Manschette 22 ist mit dem Pluspol einer Stromquelle verbunden
und die hülsenförmige Kathode 14 ist mit dem Minuspol der in
dieser Figur nicht dargestellten Stromquelle verbunden. In den
aus zwei konzentrischen Körben 24 und 26 bestehenden Anodenkorb
ragt ein Trichter 60 hinein, in den die auf elektrolytischem
Wege in dentritische Kristalle umzuwandelnden Metallstücke 18
eingefüllt werden, bis der Zwischenraum zwischen den beiden
Körben 24 und 26 mit Metallstücken gefüllt ist. Durch das Eigen
gewicht der Metallstücke 18 ergibt sich zwischen ihnen ein
elektrisch leitender Kontakt, so daß die mit der Manschette 22
in Kontakt befindlichen Metallstücke 18 auf dem Plus-Potential
der Stromquelle liegen.
Der Elektrolyt 16 wird in den Innenraum 62 des inneren Korbes 26
eingeleitet. Er strömt vom Innenraum 62 durch die Zwischenräume
zwischen den Metallstücken und durch den äußeren Korb 24 hin
durch. Infolge des zwischen der Anode 12 und der Kathode 14
vorhandenen elektrischen Feldes im Elektrolyten 16 werden die
im Zwischenraum zwischen den beiden Körben 24 und 26 befindlichen
Metallteile 18 aufgelöst und als Metallkristalle im Bereich
der Kathode 14 abgeschieden. Die Metallkristalle fallen am
trichterförmigen Boden 32 der Elektrolysezelle 10 ab und können
in der Schleuse 44 gesammelt werden. Wenn in der Schleuse 44
eine ausreichende Kristallmenge vorhanden ist, werden die Ab
sperrventile 46 und 48 geschlossen und das Ventil 50 geöffnet,
so daß die Metallkristalle durch die Öffnung 52 entleert werden
können. Anschließend wird das Ventil 50 geschlossen und werden
die Ventile 46 und 48 wieder geöffnet, so daß der Kreislauf
des Elektrolyten 16 von der Elektrolysezelle 10 durch den Aus
laß 42 und die Schleuse 44 zur Rohrleitung 34, bzw. vom Überlauf
30 durch die Rohrleitung 36 zur Rohrleitung 34 und von dort zur
Regeneriervorrichtung 54 und von der Regeneriereinrichtung 54
durch die Rohrleitung 58 mittels der Umwälzeinrichtung 56 zur
Elektrolysezelle 10 zurück geschlossen ist.
Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Kristallgewinnung ist in den Fig. 4 und 5 schematisch
dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind mehrere Anodenkörbe,
die jeweils aus zwei ineinander angeordneten Körben 24′ und 26′
bestehen, dargestellt. Die äußeren Körbe 24′ sind voneinander
beabstandet und durch Verbindungsleitungen 64 miteinander
elektrisch leitend verbunden. Die äußeren Körbe 24′ sind zum
Zweck der elektrisch leitenden Verbindung mit Manschetten 22′
aus elektrisch leitendem Material versehen. Die Körbe 24′ und 26′
bestehen aus einem Kunststoff, der gegenüber dem in der Elektro
lysezelle 10′ befindlichen Elektrolyten 16 chemisch beständig
ist. Die Manschetten 22′ sind über dem durch den Überlauf 30′
festgelegten Flüssigkeitsspiegel des Elektrolyten angeordnet,
so daß sie aus einem beliebigen, d. h. auch aus einem gegen den
Elektrolyten chemisch nicht beständigen Material bestehen können.
Die Kathoden 14 sind miteinander mit dem Minuspol einer Spannungs
quelle mittels einer in dieser Figur nicht dargestellten Verbindungs
leitung kontaktiert, so daß eine Parllelschaltung der Einzelzellen
gebildet ist. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Einzel
zellen in Reihe zu schalten.
Wie insbesondere aus Fig. 5 deutlich ersichtlich ist, weist jeder
äußere Korb 24′ einen länglichen Querschnitt auf. Desgleichen weist
jeder innere Korb 26′ eines Anodenkorbes einen länglichen Quer
schnitt auf derart, daß der Zwischenraum zwischen dem inneren und
dem äußeren Korb 24′ und 26′ entlang seines Umfanges mindestens
annähernd gleich groß ist. In den Innenraum 62′ der Anodenkörbe
erstrecken sich Zulaufleitungen 66 für den Elektrolyten 16. In
der Elektrolysezelle 10′ sind die Anodenkörbe in Abstand neben
einander angeordnet, wobei zwischen benachbarten Anodenkörben
je eine Kathode 14 vorgesehen ist. Die beiden äußeren Anoden
körbe weisen auch auf ihrer Außenseite in einem Abstand je eine
Kathode 14 auf. Die Kathoden 14 sind mittels Verbindungsleitungen
68 miteinander und mit dem Minuspol einer Stromquelle, die in
diesen Figuren nicht dargestellt ist, verbunden.
Der Boden der Elektrolysezelle 10′ weist trichterförmige Bereiche
32′ auf, in denen die Metallkristalle abgeschieden werden. Jeder
trichterförmige Boden 32′ ist mit mindestens einer Auslaßöffnung
42′ versehen. In Fig. 5 sind drei Auslaßöffnungen pro trichter
förmigem Boden 32′ dargestelt, die miteinander und mit Schleusen
entsprechend der Schleuse 44 aus Fig. 1 verbunden sind. Der Kreis
lauf des Elektrolyten 16 ist dem in Fig. 1 dargestellten Elektrolyt
kreislauf ähnlich, so daß er hier nicht noch einmal beschrieben
wird.
Ein erheblicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht
darin, daß die Oberfläche der Anode 12, d. h. die Berührungsfläche
zwischen den Metallteilen 18 und dem Elektrolyten quasi unverändert
bleibt, weil ständig Metallteile 18 in den Anodenkorb nachgefüllt
werden können. Auf diese Weise bleibt auch die Stromdichte in der
Elektrolysezelle konstant.
Claims (7)
1. Verfahren zur Gewinnung von Metallen, insbesondere von
Kupfer, in Form von Kristallen mittels einer
Elektrolysezelle, bei dem aus einer das Metall enthaltenden
Anode das Metall mittels des Elektrolyten aufgelöst wird
und unter Wirkung eines elektrischen Feldes in der
Elektrolysezelle zur Kathode wandert, in deren Bereich
die Metall-Kristalle abgeschieden werden, bei dem das
Metall in Form von durch Zerkleinerung erzeugten
Metallpartikeln in einen mit Löchern und einem
Stromanschluß versehenen Anodenkorb derart eingebracht
wird, daß die Metallstücke miteinander und mit dem
Stromanschluß leitend kontaktiert werden und der
Elektrolyt während der Kristallgewinnung durch den
Anodenkorb und durch die Zwischenräume zwischen den
Metallstücken hindurchbewegt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die Metallstücke in einen aus zwei ineinander angeordneten Körben bestehenden Anodenkorb in den Raum zwischen den beiden Körben eingebracht werden,
- b) der Elektrolyt kontinuierlich in den Innenraum des inneren Korbes eingeleitet wird und nach Durchströmung des äußeren Korbes aus der Elektrolysezelle abgezogen wird,
- c) der Elektrolyt nach Durchströmen einer Regeneriervorrichtung mit Hilfe einer Umwälzeinrichtung wieder in den Innenraum des inneren Korbes eingeleitet wird, und
- d) die Metallkristalle in einer unter dem Anodenkorb vorgesehenen Sammeleinrichtung gesammelt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 mit einer Elektrolysezelle, die eine
Anode, eine Kathode und einen Elektrolyten aufweist,
wobei das aufzulösende Metall in der Elektrolysezelle
als Anode geschaltet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anode (12) einen mit Löchern (20) und mit einem Stromanschluß (22) versehenen Anodenkorb aufweist, wobei die Löcher (20) des Anodenkorbes kleiner sind als die Abmessungen der Metallstücke,
daß der Anodenkorb zwei ineinander angeordnete Körbe (24, 26, 24′, 26′) aufweist, wobei der Raum zwischen den beiden Körben für die Metallstücke (18) und der innere Korb (26, 26′) zum Einleiten des Elektrolyten (16) in die Elektrolysezelle (10; 10′) vorgesehen ist,
daß die Elektrolysezelle (10, 19′) eine Einrichtung (56) zur Durchleitung des Elektrolyten (16) durch den Anodenkorb und durch den Zwischenraum zwischen den Metallstücken (18) aufweist und
daß die Elektrolysezelle (10, 10′) unter dem/jedem Anodenkorb eine Sammeleinrichtung (32, 44, 32′) für die Metallkristalle aufweist.
daß die Anode (12) einen mit Löchern (20) und mit einem Stromanschluß (22) versehenen Anodenkorb aufweist, wobei die Löcher (20) des Anodenkorbes kleiner sind als die Abmessungen der Metallstücke,
daß der Anodenkorb zwei ineinander angeordnete Körbe (24, 26, 24′, 26′) aufweist, wobei der Raum zwischen den beiden Körben für die Metallstücke (18) und der innere Korb (26, 26′) zum Einleiten des Elektrolyten (16) in die Elektrolysezelle (10; 10′) vorgesehen ist,
daß die Elektrolysezelle (10, 19′) eine Einrichtung (56) zur Durchleitung des Elektrolyten (16) durch den Anodenkorb und durch den Zwischenraum zwischen den Metallstücken (18) aufweist und
daß die Elektrolysezelle (10, 10′) unter dem/jedem Anodenkorb eine Sammeleinrichtung (32, 44, 32′) für die Metallkristalle aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, daduch gekennzeichnet,
daß die beiden Körbe (24, 26) konzentrisch angeordnet
sind, und daß die Kathode (14) den äußeren der
beiden Körbe (24) konzentrisch umgibt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens der äußere Korb (24′) einen läng
lichen Querschnitt aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Elektrolysezelle (10′) mehrere
Anodenkörbe in Abstand nebeneinander angeordnet sind
und daß zwischen benachbarte Anodenkörben je eine
Kathode (14) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der/jeder Anodenkorb aus
Kunststoff besteht und daß der Stromanschluß (22; 22′)
des/jedes Anodenkorbes als Manschette ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elektrolysezelle (10; 10′)
einen Überlauf (30; 30′) für den Elektrolyten (16)
aufweist, und daß der Stromanschluß (22; 22′) des/
jedes Anodenkorbes über dem Überlauf (30; 30′)
vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19853546039 DE3546039A1 (de) | 1985-12-24 | 1985-12-24 | Verfahren zur gewinnung von metallen in form von kristallen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19853546039 DE3546039A1 (de) | 1985-12-24 | 1985-12-24 | Verfahren zur gewinnung von metallen in form von kristallen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3546039A1 DE3546039A1 (de) | 1987-07-02 |
| DE3546039C2 true DE3546039C2 (de) | 1988-06-23 |
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ID=6289527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19853546039 Granted DE3546039A1 (de) | 1985-12-24 | 1985-12-24 | Verfahren zur gewinnung von metallen in form von kristallen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens |
Country Status (1)
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1985
- 1985-12-24 DE DE19853546039 patent/DE3546039A1/de active Granted
Also Published As
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