DE3301237A1 - Verfahren und vorrichtung zum verschliessen von kartons - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum verschliessen von kartonsInfo
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Description
Meissner & Bolte, Hollerallee 73, D-2800 Bremen 1 ' HanS Meissner · Dipl.-Ing. (bis 1980)*
Erich Bolte - Dipl.-Ing.* Ralf M. Kern · Dipl.-Ing.**
Dr. Eugen Popp · Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing.*
Anmelder: Wolf e. Sajda · Dipi.-Phys.**
Dr. Tarn v. Bülow · Dtpl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing.
Focke & Co.
| Siemensstr. 10 2810 Verden/Aller |
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| (VNRH00943 | F0C-188-DE | Datum Date |
|
| 11 . Januar 198 |
Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Kartons
Beschrei bung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verschließen
von Kartons mit Seitenwänden sowie aus Innen- und Außenlappen gebildeter Oberwand und Bodenwand, wobei
die (oberen und unteren) Innen- und Außenlappen aus einer Ausgangsstellung in der Ebene der Seitenwände
umfaltbar sind in die Ebene der Ober- bzw. Unterwand. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung
zum Verschließen derartiger Kartons unter Anwendung des vorgenannten Verfahrens.
10
10
Das Herstellen, nämlich Füllen und Verschließen von verhältnismäßig großvolumigen Kartons - vorwiegend
aus Pappe bzw.· Wellpappe bestehend - stellt deshalb besondere Anforderungen an die Verpackungstechnik,
weil in der Regel große Massen verhältnismäßig schnell
bewegt werden müssen. Um dennoch auf hohe Leistungen zu kommen, die erforderlichen Faltschritte mit einfachen
Bewegungsabläufen zu bewerkstelligen. Innerhalb
der eingesetzten Verpackungsmaschinen für derartige Kartons (Kartonpacker) findet üblicherweise auch die
Befüllung derselben statt, und zwar vorwiegend mit einer Gruppe von Einzelgegenständen (Gruppen von Kleinpackungen).
Dabei hat sich die BodenbefUlilung der
offenen Kartons als zweckmäßig erwiesen (US-PS 37 1C 48 813).
Die Kartons sind üblicherweise so aufgebaut, daß die
aufrechten Seitenwände ein durch die Vorfertigung des Kartons geschlossenes Gebilde darstellen, überwand
und Bodenwand werden durch mehrere, üblicherweise vier Lappen (Innenlappen und Außenlappen) gebildet,
die nacheinander in die Ebene von Oberwand und Bodenwand gefaltet werden.
Bei dem bekannten Kartonpacker gemäß US-PS 37 48 813 25
erfolgt die Befüllung der Kartons vom offenen Boden
her. Danach werden die oberen und unteren Innenlappen durch bewegbare Faltorgane umgefaltet. Die Außenlappen
werden danach, nämlich nach dem Abschieben des teilweise gefalteten Kartons von der Plattform, gefaltet.
30
Durch bewegliche Faltorgane ist dieser Kartonpacker störanfällig, aufwendig und weniger leistungsfähig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Herstellen (Füllen und Schließen) von Kartons 35
vorzuschlagen sowie eine für die Durchführung des
Verfahrens geeignete Verpackungsmaschine, durch das bzw. durch die insbesondere der Schließvorgang für
die Kartons erheblich vereinfacht wird, derart, daß eine höhere Leistung erzielbar ist bei einfacherer,
wenig störanfälliger Ausbildung der Vorrichtung.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren zum Verschließen von Kartons durch die nachfolgenden
Merkmale gekennzeichnet:
a) Die Innen- und Außenlappen zur Bildung von Oberwand
und Bodenwand werden (ausschließlich) durch Bewegen
des Kartons relativ zu feststehenden, unbeweglichen Faltorganen gefaltet,
b) zuerst werden in Transportrichtung vornliegende
obere und untere Innenlappen gefaltet,
c) sodann werden durch Weitertransportieren des Kartons
in gegenläufiger Richtung die gegenüberliegenden
oberen und unteren Innenlappen gefaltet,
d) danach werden die oberen und unteren Außenlappen durch Fortsetzung der Transportbewegung des Kartons
in unveränderter Richtung gefaltet.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist es möglich,
die die Oberwand und Bodenwand bildenden Lappen ausschließlich durch feststehende, ohne bewegbare Teile
„0 ausgebildete Faltorgane zu falten, und zwar durch
Relativbewegung des Kartons längs extrem kurzer Bewegungsbahnen.
Der Kartonpacker ist dadurch leistungsfähig, einfach und wenig störanfällig. Weiterhin ist
lurch das Fehlen von bewegbaren Faltorganen eine beträchtliche
Geräuschminderung erzielt.
Nach dem Falten der zunächst in Transportrichtung
vornliegenden oberen und unteren Innenlappen wird nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung der Karton
gedreht, und zwar vorzugsweise um 90° und danach längs einer gegenüber der vorherigen Bewegungsrichtung um
90° versetzten Bewegungsrichtung weitertransportiert,
derart, daß die zunächst nicht gefalteten oberen und unteren Innenlappen zur Faltung in Transportrichtung
nach vorn weisen. Die Faltung der Innenlappen kann zeitlich bzw. räumlich versetzt erfolgen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verschließen derartiger Kartons ist gekennzeichnet durch oberhalb
und unterhalb der Bewegungsbahn derselben angeordnete feststehende Faltorgane (Oberfalter, Unterfalter)
zum Umfalten der in Transportrichtung jeweils vornliegenden
oberen und unteren Innenlappen infolge Relativbewegung des Kartons zu den Faltorganen.
In Ausgangsstellung befindet sich der Karton mit in
vertikalen Ebenen sich erstreckenden oberen und unteren Innen- und Außenlappen einschließlich des Kartoninhalts
auf einer (heb- und senkbaren) Plattform. Durch Abschieben von dieser auf einen (um vertikaler Achse
drehbaren) Teller werden die beiden in Transportrichtung vornliegenden Innenlappen durch ortsfeste Faltorgane
umgefaltet. Die gegenüberliegenden oberen und unteren Innenlappen werden durch einen nachfolgenden
Transportabschnitt des Kartons nach vorheriger Drehung
Q0 desselben gefaltet, wobei die betreffenden oberen
und unteren Innenlappen nunmehr in Transportrichtung vorn liegen. Diese Veränderung der Relativlage des
Kartons um insgesamt 180° wird erfindungsgemäß einerseits durch eine Drehung des Kartons (mit dem Teller)
um 90° und des weiteren um eine Veränderung der Transportrichtung ebenfalls um 90° erreicht. Der Karton
wird durch Abschieben von dem Teller auf eine Abförderbahn gebracht, die zugleich Faltorgan für den unteren
Innenlappen ist und nachfolgend Faltorgane (Faltweichen) für die Außenlappen aufweist. Der Karton ist
nach Passieren derselben vollständig geschlossen.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die
Ausgestaltung und Anordnung der Faltorgane, auf die Fördereinrichtungen sowie um Beleimungsorgane für
die zu faltenden Lappen. Das Verfahren sowie ein Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. la einen Karton in perspektifischer Darstellung
Fia Id ^n ^βη verschiedenen FaIt- bzw. Verschlußphasen,
Fig. 2 eine Vorrichtung zum Füllen und Verschließen eines Kartons gemäß Fig. la bis Fig. Id in
vereinfachtem Grundriß (Schnittebene E-F der Fig. 4 ),
Fig. 3 eine Teilansicht der Vorrichtung gemäß Fig.
2 in einer Sichtebene A-B,
Fig. 4 eine Teilansicht der Vorrichtung gemäß Fig.
2 in einer Sichtebene C-D,
Fig. 5 eine Einzelheit Oeleimung) der Vorrichtung
in einer vertikalen Sichtebene G-H der Fig. 2.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel bezieht sich auf
die verpackungstechnische Behandlung von Kartons 10 mit den Merkmalen der Fig. la bis Fig. Id. Danach
I ZJ /
wird der Karton 10 aus (aufrechten) Seitenwänden gebildet,
nämlich Längswänden 11 und Stirnwänden 12. Eine Oberwand 13 und eine Unterwand 14 bestehen aus
Faltlappen, nämlich oberen Innenlappen 15 und 16 sowie
unteren Innenlappen 17 und 18. Diese werden zuerst in die Ebene von Oberwand 13 bzw. Unterwand 14 gefaltet.
Die äußere Abdeckung bilden obere Außenlappen 19 bzw. 20 sowie untere Außenlappen 21 und 22. Die
vorgenannten Innenlappen 15 .. 18 und Außenlappen IQ 19 .. 22 schließen an benachbarte Seitenwände (Längswände
11 bzw. Stirnwände 12) an. In der Ausgangsstellung gemäß Fig. la mit völlig offenem Karton 10 erstrecken
sich die Innenlappen und Außenlappen in den
(vertikalen) Ebenen der Seitenwände.
Der Karton 10 dient hier zur Aufnahme einer Gruppe
23 von Kleinpackungen 24. Diese wird von unten her
in den offenen Karton eingeführt, derart, daß der von den Seitenwänden 11 und 12 umschlossene Raum aus-2Q
gefülIt ist.
Durch Verschieben in einer ersten Richtung, nämlich in die Position gemäß Fig. Ib, werden die in Bewegungsrichtung
vornliegenden oberen und unteren Innenlappen 15 und 17 in die Ebene von Oberwand 13 und Unterwand
14 umgefaltet. In der Stellung gemäß Fig. Ib erfolgt sodann eine Drehung des Kartons 10 um eine vertikale
Achse um 90°. Der Karton wird sodann in einer gegenüber der beschriebenen Förderrichtung um 90° versetzten
QQ Richtung weitertransportiert. Hierdurch liegen die
ursprünglich rückseitigen oberen und unteren Innenlappen
16 und 18 vorn. Sie werden durch den Weitertransport des Kartons 10 ebenfalls umgefaltet. Des
weiteren werden während dieser Bewegungsphase - zeit-
g5 lieh auf die Innenlappen 16 und 18 folgend - die oberen
und unteren Außenlappen 19 .. 22 gefaltet, so daß
in der Stellung gemäß Fig. Id der allseits geschlossene
Karton 10 vorliegt.
Die Vorrichtung zur Durchführung der Füll- und FaItvorgänge
umfaßt eine Zuförderbahn 25 für einzelne Kleinpackungen 24, die mit (unregelmäßigem) Abstand
voneinander angeliefert werden. Die Zuförderbahn besteht aus einem Förderband 25 und (verstellbaren)
Bahnbegrenzungen 27, 28, zwischen denen die Klein-"LQ
packungen 24 gefördert werden.
Eine Reihe 29 aus diesen Kleinpackungen 24 wird vor
einem Anschlag 30 gesammelt. Die Reihe 29 wird dabei auf einem auf- und abbewegbaren Heber 31 gehalten
-,p- und von diesem - nach Komplettierung der Reihe 29
angehoben (siehe insbesondere Fig. 3) sowie auf seitlichen, in horizontaler Ebene bewegbaren Tragleisten
32 abgesetzt. Die auf einer höherliegenden Ebene wirkenden Tragleisten 32 sind in bekannter Weise ausge-
2Q bildet und in einer horizontalen Ebene auseinander
und zueinander bewegbar, so daß von unten her Reihen 29 zugeführt mit bereits angehobenen Reihen vereinigt
und sodann auf den Tragleisten 32 abgesetzt werden können.
Sobald mehrere Reihen 29 auf diese Weise übereinandergesammelt
sind (z.B. drei) wird eine so gebildete Halbgruppe 33 durch einen Querschieber 34 von der
durch die Tragleisten 32 gebildeten Auflage in Quer-Q0
richtung zur Zuförderbahn 25 ab- und auf eine Plattform 35 aufgeschoben. Durch Zufördern von mehreren,
nämlich zwei Halbgruppen 33 und Absetzen auf der Plattform 35 wird auf dieser die komplette Gruppe 23 aus
zwei nebeneinanderliegenden Halbgruppen 33 gebildet.
Der Querschieber 34 führt zu diesem Zweck unterschiedlich bemessene Schubbewegungen aus.
O v3U IZJ/
-ΜΙ Die Plattform 35 ist ebenfalls heb- und senkbar (durch
einen Druckmittelzylinder 36). Die Gruppe 23 wird
durch die Plattform 35 auf die in Fig. 3 und 4 gestrichelt gezeigte Höhe angehoben. Hier wird der Karton
10 in einer der Fig. la entsprechenden offenen Stellung bereitgehalten. Die Gruppe 23 wird von unten
her derart in den Karton 10 eingeführt, daß in der oberen Stellung der Plattform 35 die Gruppe 23 die
dem fertigen Karton entsprechende Relativlage einnimmt. Die Innenlappen und Außenlappen erstrecken sich demnach
oberhalb und unterhalb der Gruppe 23.
Die hier gezeigte Vorrichtung ist als "Halbautomat"
ausgebildet. Die Kartons 10 werden in flacher Stellung
-.κ einem Magazin 37 von Hand entnommen. Eine Bedienungsperson
steht dabei im Bereich einer Ausnehmung 38 unmittelbar benachbart zu einer durch die Plattform
35 gekennzeiehneten Kartonstation. Die manuell aufgerichteten Kartons 10 werden mit den unteren Außenlappen
21 und 22 auf eine Halterung gesetzt, die aus seitlichen, im wesentlichen U-förmigen Tragschienen 39
und 40 besteht (Fig. 4). Die Außenlappen 21 und 22 werden unter leichtem trichterförmigen Aufbiegen (nach
außen geformt) in die Tragschienen 39 und 40 eingesetzt, wodurch eine ausreichend stabile Abstützung
des offenen Kartons 10 gegeben ist. Der Packungsinhalt
(Gruppe 23) kann nunmehr störungsfrei von unten her in den Karton eingeführt werden.
g0 Die Plattform 35 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
im Bereich des unteren (zunächst rückseitigen) Innenlappens 18 mit einem schräggerichteten
Schenkel 41 ausgebildet. Dieser erfaßt bei der Einführung der Gruppe 23 in den Karton 10 den Innenlappen
a5 18 und faltet diesen in eine schräg nach außen bzw.
rückwärts weisende Position (Fig. 3).
Der (offene) Karton 10 wird nunmehr samt Inhalt (Gruppe 23) längs eines ersten Förderabschnitts (42) - dagestellt
durch Pfeil - von der Plattform 35 abgeschoben und auf einem im wesentlichen in gleicher Höhe sich
erstreckenden Teller 43 abgesetzt. Die sich in Längsrichtung erstreckenden Außenlappen 21 und 22 gleiten
dabei aus den offenen Tragschienen 39 und 40 heraus. Während dieses ersten Förderabschnitts 42 werden die
in Transportrichtung vornliegenden oberen und unteren Innenlappen 15, 16 umgefaltet. Der Abschub erfolgt
durch einen hin- und herbewegbaren Schieber 44, dessen Endstellung im 3ereich des Tellers 43 in Fig. 2 strichpunktiert
gezeigt ist.
Im Bereich zwischen der Plattform 35 und dem Teller 43 ist eine ortsfeste Faltbrücke 45 gebildet, die
zugleich als untere Auflage für den Karton 10 im Bereich des Förderabschnitts 42 dient. Die als ortsfeste
Wandung ausgebildete Faltbrücke 45 ist auf der der Plattform 35 zugekehrten Seite mit einer schrägen
Auflauffläche 46 ausgebildet. Der in Bewegungsrichtung
vornliegende untere Innenlappen 17 wird durch die Bewegung über die Faltbrücke 45 hinweg gegen die Unterseite
der Gruppe 23 und damit in die Ebene der Unterwand 14 gefaltet. Der Karton 10 wird demnach mit dem
bereits umgefalteten Innenlappen 17 auf den Teller 43 aufgeschoben.
Der Transport des Kartons 10 samt Inhalt von der Platt-Q0
form 35 bis auf den Teller 43 erfolgt durch ein besonderes Förderaggregat 47, welches oberhalb der Bewegungsbahn
des Kartons 10 an einem gemeinsamen Maschinengestell
48 angeordnet ist. Als hin- und herbewegbares Förderorgan ist ein Mitnehmer 49 vorgesehen,
der den Karton 10 rückseitig erfaßt. Der Mitnehmer
49 ist auf (zwei) Tragstangen 50 gleitend mit einem Schlitten 51 gelagert. Dieser wiederum wird durch
einen Kettentrieb 52 angetrieben, bestehend aus einer über Zahnräder 53 und 54 umlaufenden Kette 55 und
einem Antriebsmotor 56, der (an der Außenseite) des Maschinengestells 48 angebracht ist und das Zahnrad
54 in stets gleicher Bewegungsrichtung antreibt. An der Kette 55 ist ein Mitnehmerzapfen 57 befestigt,
der in eine quergerichtete schlitzartige Ausnehmung 58 des Schlittens 51 eintritt. Während der umlaufenden
Bewegung der Kette 58 führt der Mitnehmerzapfen 57
im Bereich der Umlenkung (Zahnräder 53, 54) eine hin- und hergehende Bewegung in der Ausnehmung 58 aus.
Der Schlitten 51 und damit der Mitnehmer 59 wird auf ,_ diese Weise hin- und hergehend anaetrieben. Die dem
Teller 43 zugekehrte Endstellung ist in Fig. 3 strichpunktiert
angedeutet. Die Bewegungscharakteristik
aufgrund dieses Förderaggregats 47 ist wegen der allmählichen Beschleunigung und Verzögerung besonders
leistungsfähig.
Bei Ankunft des Kartons 10 in der Endposition auf dem Teller 43 (strichpunktiert in Fig. 3) ist (auch)
der obere, in Transportrichtung vornliegende Innenlappen 15 umgefaltet, und zwar durch ein am Teller
25
43 angebrachter Oberfalter. Dieser besteht bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei im Abstand
voneinander angeordneten, also seitlich am Teller 43 angebrachten Faltstegen .59 und 60, die über einen
aufrechten Tragarm 61 mit einem Rand des Tellers 43 30
verbunden sind. Dieser, die Tragarme 61 und die Faltstege
59 und' 60 bilden somit in Seitenansicht ein
U-förmiges Profil, in das der in Transportrichtung vornliegende Teil des Kartons 10 unter Umfalten des
Innenlappens 15 einfahrbar ist.
Der in Transportrichtung rückseitige, untere Innenlappen
18 wird durch Auflage auf der Faltbrücke 45 in eine vom Karton 10 weggerichtete, im wesentlichen
horizontale Querstellung bewegt (Fig. 3). Die unteren Außenlappen 21 und 22 erstrecken sich seitlich neben
dem Teller 43 in der vertikalen Ursprungsebene. Gleiches gilt für die oberen Außenlappen 19 und 20 und
den Innenlappen 16.
Auf dem Drehteller 43 bzw. durch diesen wird der teilweise
gefaltete Karton 10 gedreht, und zwar im vorliegenden Fall um 90° (ausgezogene Stellung in Fig.
2). Des weiteren wird die Richtung des Weitertransports für den Karton 10 um 90° verändert, nämlich
quer gerichtet. Der nun folgende zweite Förderabschnitt
62 ist demnach um 90° gegenüber dem Förderabschnitt
42 abgewinkelt.
Der Karton 10 wird mit den nun in Förderrichtung vorn-
2Q liegenden Innenlappen 16 und 18 vom zuvor in bezug
auf Fig. 2 im Gegenuhrzeigersinn gedrehten Teller
43 abgeschoben auf bzw. in bzw. auf eine anschließende
Abförderbahn 63. Beim Eintritt des Kartons in diese Abförderbahn 43 werden die Innenlappen 16 und 18 hier
räumlich versetzt - umgefaltet und unmittelbar im Anschluß daran bzw. gleichzeitig auch die vier
Außenlappen 19 .. 22 während des Weitertransports in die Ebene von Oberwand 13 und Unterwand 14 umgelegt.
g0 Die Abförderbahn 63 besteht (im ersten Teil) aus einer
Unterplatte 64 zur Auflage des Kartons 10 und einer Oberplatte 65, die sich unmittelbar oberhalb des Kartons
in Transportrichtung erstreckt. Die Unterplatte 64 wird durch eine mit dem Maschinengestell 48 verge bundene Tragstütze 66 gehalten, die im wesentlichen
mittig unterhalb der Unterplatte 64 angeordnet und
JJU I ZJ/
im oberen Teil dünnwandig ausgebildet ist, so daß dieser Teil der Tragstütze 46 zwischen den während
des Transports umgefalteten unteren Außenlappen 21 und 22 Aufnahme finden kann.
Zu beiden Seiten von Unterplatte 64 und Oberplatte 65, mit Abstand von diesem und nach oben bzw. unten
versetzt, erstrecken sich in Förderrichtung (vier) Längsträger 67 und 68. Diese bilden aufgrund ihrer
!O Anordnung und Bemessung (seitlich neben Unterplatte
64 und Oberplatte 65) eine obere und untere Seitenführung für den Karton. Des weiteren dienen die Längsträger
67, 68 als Halter für ortsfeste unbewegliche Faltorgane für die Außenlappen 19 .. 20. Es handelt
sich dabei um Faltweichen 69, 70, die in an sich bekannter Weise aus Drähten bzw. Rundstäben bestehen
und in Förderrichtung konvergierend entsprechend dem
Ablauf der Faltbewegung für die Außenlappen 19
22 ausgebildet sind. Die mit zeitlichem Vorlauf wirk-
22 ausgebildet sind. Die mit zeitlichem Vorlauf wirk-
2Q sam werdenden Oberfalter und Unterfalter für die Innenlappen
15 und 18 werden durch die Oberplatte 65 und die Unterplatte 64 gebildet, nämlich durch die Einlaufkanten
71 (Oberplatte) und 72 (Unterplatte). Diesen in Transportrichtung versetzt zueinander angeordneten
Einlaufkanten mit der Wirkung einer Mundstücköffnung
sind trichterförmige, nämlich in Förderrichtung konvergierende
Einlaufbleche 72 und 73 vorgeordnet. Die
Innenlappen 16 und 18 werden demnach allmählich durch den Transport des Kartons 10 relativ zur Oberplatte
OQ 65 und Unterplatte 64 umgefaltet. Die Faltung der
Außenlappen 19 .. 22 folgt aufgrund der entsprechenden Gestaltung der Faltweichen 69 und 70.
Die Unterplatte 64 endet nach Vollendung des Umfaltens der unteren Außenlappen 21 und 22. Es schließt eine
(mit dem Maschinengestell 48 ) verbundene Bodenplatte
75 als weitere Transportauflage für den fertigen Karton
10 an. Im Bereich der Bodenplatte 75 liegt der Karton
mit den gefalteten unteren Innenlappen 17 und 18 sowie den unteren Außenlappen 21 und 22, also mit
komplett fertiger Unterwand 14 auf. Der Übergang von der (dünnen) Unterplatte 64 zur Bodenplatte 75
ist in besonderer Weise gestaltet. Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Unterplatte 64 in
Förderrichtung zungenförmig auslaufend gestaltet,
also mit abnehmender Querschnittsabmessung. Die auf der der Unterplatte 64 zugekehrten Seite etwa V-förmig
ausgebildete Bodenplatte 75 erstreckt sich bis in den Bereich der Unterplatte 64, liegt dieser in
einem Teilbereich auch seitlich benachbart, und zwar unter Bildung eines Zwischenraums 81. Durch die angeschärfte,
also spitz auslaufende Querschnittsgestaltung sowohl der Unterplatte 64 als auch der Bodenplatte
65 entsteht hier eine gewisse "Überlappung" (Fig. 4), die den Übergang des Kartons von dem Bereich
der Unterplatte 64 auf die Bodenplatte 75 erleichtert, wobei die im Bereich der Unterplatte 64
20
unterhalb derselben liegenden Außenlappen 21 und 22 infolge dieses Übergangs auf der Bodenplatte 75
zu liegen kommen.
Die Oberplatte ist verhältnismäßig kurz bemessen
(Fig. 4). Es folgt eine auf- und abbewegbare Stempelplatte 76, die zur Vollendung der Faltung der oberen
Außenlappen 19 und 20 auf diese absenkbar ist und zugleich diese Schließstellung des Kartons stabilisiert
.
Die aneinanderllegenden Innen- und Außenlappen 19
.. 22 sind mit Leim versehen, um eine haltbare Verbindung zu erzeugen. Zum Anbringen von Leim bzw.
Leimstellen sind Leimauftragsorgane 77 und 78 im 35
Bereich des Förderabschnitts 62 oberhalb und unterhalb
üx5U I Δό Ι
der Bewegungsbahn des Kartons 10 angeordnet, und zwar derart, daß im vorliegenden Fall die Innenseiten
der Außenlappen 19 .. 22 durch Sprühdüsen mit Leim versehen werden, und zwar durch Auftragen von Leim-
_ streifen im Bereich der Sprühdüsen. Zu diesem Zweck
5
sind die dreieckförmigen Leimauftragsorgane 77, 78
mit den Sprühdüsen im Bereich von schräggerichteten Schenkeln an der Unterseite der Unterplatte 64 und
der Oberseite der Oberplatte 65 angeordnet, und zwar in einem Bereich, in dem die Außenlappen 19 .. 22
momentan eine schräge Zwischenstellung einnehmen, etwa unter einem Winkel von 45° (Position gem. Fig.
5). Die Außenlappen 19 .. 22 sind dabei etwa parallel zu den Schenkeln der dreieckförmigen Leimauftragorgane
77, 78 gerichtet, so daß Leim auf die Innenseiten 15
der Außenlappen aufgetragen werden kann. Die Stempelplatte 76 bewirkt in der abgesenkten Stellung ein
Zusammendrücken der oberen und unteren Innen- und Außenlappen. Die Stempelplatte 76 ist als schmales
Rechteck ausgebildet, so daß es zwischen den oberen Faltweichen 69 bewegbar ist.
Für den Transport des Kartons 10 im Bereich des Förderabschnitts
62, also vom Teller 43 entlang der
Abförderbahn 63, dient ein Förderaggregat 79, welches 25
an einer Seitenwand des Maschinengestells 48 etwas
oberhalb des Tellers 43 angeordnet ist (Fig. 3). Dieses Förderaggregat 79 ist etwa in gleicher Weise
ausgebildet wie das Förderaggregat 47. Gleiche Teile sind deshalb mit gleichen Bezugsziffern gekennzeicha
a a
net. Ein Mitnehmer 49 ist jedoch im vorliegenden Fall durch einen abgekröpften Tragarm 80 mit dem
Schlitten 51 verbunden. Dadurch kann das Förderaggregat 79 oberhalb der B^wegungsbahn des Kartons 10
angeordnet sein. Der Mitnehmer 49 kann im Bereich 35
zwischen den Faltstegen 59 und 60 bzw. den Tragarmen 61 des Tellers 43h indurchbewegt werden und dadurch
den Karton 10 abschieben. * . . _ .._,_
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Bremen, den 11. Januar 1983/9312 F0C-188-DE
Bezugszei cheni i ste
| 10 | Karton | 32 | Traglei ste |
| n | Längswand | 33 | Haibgruppe |
| 12 | Sti rnwand | 34 | Querschi eber |
| 13 | Oberwand | 35 | Plattform |
| 14 | Unterwand | 36 | Druckmittel zylinder |
| 15 | Innenlappen | 37 | Magazin |
| 16 | Innenlappen | 38 | Ausnehmung |
| 17 | Innenlappen | 39 | Tragschienen |
| 18 | Innenlappen | 40 | Tragschi enen |
| 19 | Außen!appen | 41 | Schenkel |
| 20 | Außenlappen | 42 | Förderabschni tt |
| 21 | Außenlappen | 43 | Teller |
| 22 | Außenlappen | 44 | Schieber |
| 23 | Gruppe | 45 | Faltbrücke |
| 24 | Kl ei npackung | 46 | Auflauffläche |
| 25 | Zuförderbahn | 47 | Förderaggregat |
| 26 | Förderband | 48 | Maschinengestell |
| 27 | Bahnbegrenzung | 49 | Mi tnehmer |
| 28 | Bahηbegrenzung | 50 | Tragstange |
| 29 | Reihe | •51 | Schii tten |
| 30 | Anschlag | 52 | Kettentri eb |
| 31 | Heber | 53 | Zahnrad |
| 54 | Zahnrad | Meissner & Bolte |
| 55 | Kette | Patentanwälte |
| 56 | Antriebsmotor | |
| 57 | Mi tnehmerzapfen | |
| 58 | Ausnehmung | |
| 59 | Faltsteg | |
| 60 | Faltsteg | |
| 61 | Tragarm | |
| 62 | Förderabschni tt | |
| 63 | Abförderbahn | |
| 64 | Unterplatte | |
| 65 | Oberplatte | |
| 66 | Tragstutze | |
| 67 | Längsträger | |
| 69 | Faltweiche | |
| 70 | FaItwei ehe | |
| 71 | Einlaufkante | |
| 72 | Ei nlaufkante | |
| 73 | Ei nlaufbleche | |
| 74 | Einlaufbleche | |
| 75 | Bodenplatte | |
| 76 | Stempelplatte | |
| 77 | Leimauftragsorgan | |
| 78 | Leimauftragsorgan | |
| 79 | Förderaggregat | |
| 80 | Tragarm | |
| 81 | Zwischenraum | |
Claims (1)
- „ „ „ ,,^ .,„,.„„ . " Hans Meissner · Dipl.-Ing. (bis 1980)*Meissner & Bolte, Hollerallee 73, D-2800 Bremen 1 , ■* "Erich Bolte · Dipl.-Ing.* Ralf M. Kern Dipl.-Ing.** Anmel der · Dr. Eugen Popp · Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-lng.**Wolf E. Sajda · Dipl.-Phys.**Focke & CO. Dr. Tarn v. Bülow Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing.·*Siemensstr. 10 büro/office Bremen28!O V.rden/All.r SSÜSl..Telefon: (04 21) 342019Telegramme: PATMElS BREMENTelex: 246157 meibo d ,Ihr Zeichen Ihr Schreiben vom Unser Zeichen DatumYourref. Your letter of Ourref. Date(VNR): 100943FQC-188-DE11 . Januar 1983/9312Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von KartonsAnsprüche1.) Verfahren zum Verschließen von Kartonsit Seitenwänden sowie aus Innen- und Außenlappen gebildeter Oberwand und Bodenwand, wobei die (oberen und unteren) Innen- und Außenlappen aus einer Ausgangsstellung in der Ebene der Seitenwände umfaltbar sind in die Ebene der Ober- bzw. Unterwand, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) Die Innen- und Außenlappen (15, 16, 17, 18; 19,20, 21, 22) zur Bildung von Oberwand und Bodenwandwerden (ausschließlich) durch Bewegen der Kartons(10) relativ zu feststehenden, unbeweglichen FaIt-Organen gefaltet,b) zuerst werden in Transportrichtung vornliegende obere und untere Innenlappen (15, 17) gefaltet,c) sodann werden durch Weitertransport des Kartons (10) in entgegengesetzter Richtung bzw. mit der bisherigen Rückseite nach vorn weisend die gegenüberliegenden oberen und unteren Innenlappen (16,18) gefaltet,d) danach werden die oberen und unteren Außenlappen (19 .. 22) durch Fortsetzung der Transportbewegung der Kartons in unveränderter Richtung gefaltet.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daS nach dem Falten der zuerst gefalteten Innenlappen (15, 17) der Karton um eine vertikale Achse gedreht wird, insbesondere um S0° bei gleichzeitiger Veränderung der Förderrichtung um ebenfalls 90°.3. Vorrichtung zum Verschließen von Kartons mit Seitenwänden sowie aus Innen- und Außenlappen gebildeter Oberwand und Unterwand, wobei die (oberen und unteren) Innen- und Außenlappen aus einer Ausgangsstellung in der Ebene der Seitenwände umfaltbar sind in die Ebene der Ober- bzw. Unterwand, gekennzeichnet durch oberhalb und unterhalb der Bewegungsbahn (Förderabschnitt (42, 62) des Kartons (10) angeordnete feststehende Faltorgane (Oberfalter 59, 60; 71) sowie Unterfalter (45, 72) zum Umfalten der in Transport-gg richtung vornliegenden (oberen und unteren) Innenlappen (15, 17 bzw. 16, 18) durch Bewegen (Fördern)des Kartons (10) relativ zu den Faltorganen.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Faltorgan zum Falten des unteren Innenlappens (17) als feststehende Faltbriicke (45) in der Bewegungsbahn (Förderabschnitt 42) des Kartons (10) ausgebildet ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurchgekennzeichnet, daß das Faltorgan zum Falten des oberen Innenlappens (18) als Faltwand bzw. Faltsteg (59, 60) oberhalb der Bewegungsbahn (Förderabschnitt 42) ausgebildet ist, vorzugsweise in Förderrichtung versetzt - nachfolgend - zur Faltbriicke 45.6. Vorrichtung nach Anspruch 3 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der erste Oberfalter (Faltstege 59, 60) Teil eines (drehbaren) Tellers ist, auf den der Karton (10) unter Umfalten der oberen und unteren Innenlappen (15 .. 18) aufschiebbar ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 6 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Rand des Tellers (43)g0 (zwei) U-förmige Faltorgane (Faltstege (59, 50) mit Tragarm (61) angeordnet sind, insbesondere an Ecken des Tellers (43), zur seitlichen Erfassung des oberen Innenlappens (17).8. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowieeinem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, daß der Karton einschließlich Füllung (Gruppe 23) von einer heb- und senkbaren Plattform (35) längs eines ersten Förderabschnitts (42) über die Faltbrücke (45) hinweg auf den Teller (43) aufschiebbar ist unter Umfalten der in Transportrichtung vornliegenden oberen und unteren Innenlappen (15, 17).9. Vorrichtung nach Anspruch 8 sowieeinem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Faltbrücke (45) zwischen Plattform (35) und Teller (43) quer zur Transportrichtung angeordnet ist.10. Vorrichtung nach Anspruch 3 sowieeinem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Karton (10) nach dem Umfalten2Q der in Transportrichtung vornliegenden oberen und unteren Innenlappen (15, 17) im Bereich eines ersten Förderabschnitts (42) mit der ursprünglich rückwärts gerichteten Seite nach vornweisend längs eines zweiten Förderabschnitts (62) weiterbewegbar ist, wobei imo_ Bereich dieses Förderabschnitts (62) die nunmehr in Transportrichtung vornliegenden Innenlappen (16 und 18) umfaltbar sind.a0 11. Vorrichtung nach Anspruch 6 sowieeinem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Karton (10) durch den Teller (43) um 90° drehbar und von diesem in einer um ebenfalls 90° versetzten Richtung abschiebbar ist.12. Vorrichtung nach Anspruch 10 sowieeinem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Karton (10) im Bereich des (zweiten) Förderabschnitts (62) längs einer Abförderbahn (63) mit ortsfesten Oberfaltern und Unterfaltern bewegbar i st.13. Vorrichtung nach Anspruch 12 sowieeinem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Eintritts in die Abförderbahn (63) oberhalb und unterhalb des Kartons Einlaufkanten (71, 72) zum Umfalten der (nunmehr) in Transportrichtung vornliegenden Innenlappen (16, 18) angeordnet sind, insbesondere als Teil einer feststehenden Oberplatte (65) sowie einer feststehenden Unterplatte (64), letztere als Abstützung für den Karton (10).14. Vorrichtung nach Anspruch 12 sowieeinem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Abförderbahn (63) oberhalb und unterhalb des Kartons (10) Faltweichen (69, 70) zum Falten der Außenlappen (19 .. 22) infolge Transports des Kartons (10) entlang der Abförderbahn (63), wobei die unteren Anßenlappen (21, 22) durch die zugeordneten Faltweichen (70) gegen die Unterseite der Unterplatte (64) faltbar sind.15. Vorrichtung nach Anspruch 3 sowieeinem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise die Außenlappen (19 .. 22) innenseitig mit Leim beschichtbar sind, insbe-sondere durch unterhalb und oberhalb der Bewegungsbahn des Kartons angeordnete Leimauftragsorgane (77, 78) im Bereich der Abförderbahn (63).16. Vorrichtung nach Anspruch 15 dadurchgekennzeichnet, daß die Leimauftragsorgane (77, 78) auf der Oberseite der Oberplatte (65) und an der Unterseite der Unterplatte (64) angebracht sind.Meissner & Bolte Patentanwälte
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