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DE3343811A1 - Saugriemenfoerderer - Google Patents

Saugriemenfoerderer

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Publication number
DE3343811A1
DE3343811A1 DE19833343811 DE3343811A DE3343811A1 DE 3343811 A1 DE3343811 A1 DE 3343811A1 DE 19833343811 DE19833343811 DE 19833343811 DE 3343811 A DE3343811 A DE 3343811A DE 3343811 A1 DE3343811 A1 DE 3343811A1
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DE
Germany
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suction
belt conveyor
conveyor according
suction belt
veneer
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19833343811
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 6440 Bebra Münch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grenzebach GmbH and Co KG
Original Assignee
Babcock BSH AG
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Publication date
Application filed by Babcock BSH AG filed Critical Babcock BSH AG
Priority to DE19833343811 priority Critical patent/DE3343811A1/de
Priority to FI844064A priority patent/FI844064L/fi
Priority to IT23435/84A priority patent/IT1178618B/it
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H29/24Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by air blast or suction apparatus
    • B65H29/241Suction devices
    • B65H29/242Suction bands or belts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
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    • B65G21/2027Suction retaining means
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    • B65H2701/17Nature of material
    • B65H2701/176Cardboard

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Saugriemenförderer
  • Die Erfindung betrifft einen Saugriemenförderer gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Saugriemenförderer finden bei der Förderung von blatt- oder tafelförmigem Material, wie Pappebögen, Faserplatten, Feinblechen oder Furnierblättern, verbreitete Anwendung. Eine charakteriEtische Eigenschaft der Saugriemenförderer besteht darin, daß das Fördergut von unten her angehängt oder unbehindert nach unten abgeworfen werden kann. Daher werden diese Förderer - obwohl sie wegen des hohen Bedarfs an Saugleistung im Betrieb relativ teuer sind - bevorzugt für- spezielle Aufgaben eingesetzt, bei denen diese Eigenschaft Vorteile bringt: zum Ablegen auf Stapel, zum Aussortieren unterschiedlicher Blattbreiten oder fehlerhafter Tafeln oder dergleichen, zum Beschicken von Förderbändern.
  • Die meisten bekannten Saugriemenförderer bestehen im wesentlichen aus einem feststehenden Saugkasten, der auf seiner ganzen Unterseite mit gleichmäßig verteilten, dicht beieinander liegenden öffnungen versehen ist, und aus umlaufenden, gelochten oder ungelochten Riemen, Bändern oder dergleichen, deren Untertrume an der Unterseite des Saugkastens anliegen. Durch den Unterdruck, der mittels eines Ventilators in dem Saugkasten erzeugt wird, werden die zu fördernden Tafeln, Bögen oder dergleichen an der Unterseite des Saugkastens gehalten, während sie durch die Riemen fortbewgerden.
  • Die großflächige Verteilung der Saugwirkung erschwert bei schneller Taktfolge z.B. bei Staplern das Ablegen der Tafeln denn um die Haltevirkung der Saugluft zu unterbrechen, muß d Außenluft von den Rändern der Tafel bis zur Tafelmitte vordringen? was bei großen Tafeln eine merkliche Zeit erfordert Weitere Nachteile treten speziell beim Fördern von Furnierer auf. Sie sind dadurch bedingt, daß das Furnier vor allem in feuchtem Zustand nur eine geringe Eigensteifigkeit hat und außerdem infolge seiner inhomogenen Struktur dazu neigt, un gelmäßige ellen oder Beulen zu bilden und sich mitunter vo: allem an den Rändern oder zumindest an den Ecken einzurolle: Es legt sich daher nicht glatt an die Riemen an. Das kann b zu schwacher Saugleistung zum Herunterfallen des Furnierbla tes führen, bei stärkerer Saugleistung zur Beschädigung dur Knittern und Klicken.
  • Die DE-AS 12 52 139, die einen Saugriemenförderer der im Ob begriff angegebenen Gattung in Verbindung mit einer Furnier stapelvorrichtung beschreibt, versucht die geschilderten Probleme unter anderem dadurch zu lösen, daß der Sdugkaster nur entlang eines schmalen Streifens einseitig unmittelbar neben den Untertrumen der Riemen Saugöffnungen aufweist. D durch wird der Luftbedarf verringert, und die Saugzone w'r auf relativ schmale Bereiche begrenzt, in denen eine ausre chende Haltekraft auf das Furnlerblatt ausgeübt. wird, ohne das Furnierblatt starken Zwängungen unterworfen wird. Auch Abwerfen des Furnierblattes, d.h. seine Freigabe von der 5 wirkung, wird dadurch erleichtert, daß der Druckausgleich in diesen schmalen Zonen herbeigeführt werden muß. Allerdi sind noch zusätzliche Schieber vorgesehen, durch die die c öffnungen mit der Atmosphäre oder mit einer Druckquelle ve bindbar sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Saugförderer der eingangs angegebenen Gattung zu schaffen, der eine noch geringere Saugleistung benötigt, ein erleichtertes Abwerfen ermöglicht und/oder bei Furnierblättern und ähnlichen biegsamen, flächenartigen Gütern während der Förderung eine alctive Glättwirkung ausübt.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Die besonderen Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele.
  • In den Ansprüchen 2 und 3 sind alternativ zwei Ausführungsformen angegeben, bei denen die Riemen auch zur seitlichen Abdichtung der Nuten dienen. Die Ausführungsform gemäß Anspruch 2 wird in der Regel bevorzugt.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Anspruch 4 ist für den Fall vorgesehen, daß die Förderstrecke größer ist als die Länge der einzelnen Tafeln, Bögen oder Blätter.
  • Anspruch 5 befaßt sich mit einer Ausgestaltung der Erfindung, die auch das selbsttätige Anheben der seitlichen Randbereiche der zu fördernden Bögen oder dergleichen ermöglicht.
  • Die Ansprüche 6 bis 9 geben Anordnungen an, in denen die besonderen Vorteile des erfindungsgemäßen Saugriemenfö,derers zur Geltung kommen.
  • Die Zeichnung dient zur Erläuterung der Erfindung anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen.
  • Figur 1 zeigt die Kernteile eines erf-indungsgen'ßen Saugrl merförderers In Seitenansicht Figur 2 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie AB der Figur 1 Figur 3 zeigt (teilweise) ein abgeändertes Ausführungsbeispiel in einer Darstellung entspre-chend Figur 1 Figur 4 und Figur 5 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform des Riemens und dessen Anordnung Figur 6 und Figur 7 veranschaulichen den Einsatz des in Figur 1 in größerem MaSstab dargestellten Saugriemenförderers innerhalb einer kontinuierlichen Messerfurnierstraße Figur 8 zeigt den erfindungsgemäßen Saugriemenförderer als Zuführorgan eine Stapelvorrichtung Figur 9 und Figur 10 zeigen den erfindungsgemäßen Saugriemen förderer als manuellbediente Beschikkungsvorrichtung eines Trockners.
  • Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich, ist eine Platte 1, z.B. eine dicke Spanplatte, auf ihrer Unterseite mit drei längslaufenden Nuten 2 versehen. Die Nuten 2 gehen aufgabeseitig, d.h. in der Zeichnung links, nicht bis zum Plattenra durch; sie sind also an dieser Seite gesperrt. An der andere Seite laufen die Nuten bis zum Plattenrand durch und sind offen. In den Zwischenräumen zwischen den Nuten 2 ist die Ur terseite der Platte 1 glatt und von öffnungen frei.
  • Beiderseits neben Jeder Nut 2 laufen die Untertrume von endlosen Riemen 3 in Richtung des Pfeile 4. Die Riemen 3 lie im Betrieb dicht an der Unterseite der Platte 1 an. Die zuge hörigen Obertrume und Umlenkrollen sind in Figur 1 nicht da gestellt; sie.sind beispielsweise aus Figur 6 ersichtlich.
  • dem Zwischenraum zwischen den beiden einer Nut 2 zugeordnetf Riemen ist an der Aufgabeseite zwischen dem Plattenrand und dem Anfang der Nut 2 eine Leiste 5 auf der Unterseite der Platte 1 angebracht, die etwa so dick ist wie die Riemen 3.
  • Auf der Oberseite der Platte 1 sitzt ein in Querrichtung durchgehender Kasten 6 Kassen 6, der über ein RohrstÜck 7 an die Sauq seite eines Radialventilators 8 angeschlossen ist. Das Inne: des Kastens 6 ist durch Saugöffnungen 9 mit den einzelnen Nuten 2 verbunden. Bei dem Ausführungbeispiel gemäß Figur 1 ist für Jede Nut 2 nur eine einzige Saugöffnung 9 vorgesehen, die an der Aufgabeseite dicht bei dem Anfang der Nut 2 liegt.
  • Daran schließt sich in Transportrichtung eine längere, von Saugöffnungen freie Strecke an.
  • Die Saugöffnungen 9 sind kreis- oder schlitzförmig ausgebildet. Wesentlich ist, daß ihre Abmessung in Längsrichtung der Nuten 2 sehr klein ist im Vergleich zur Länge der Nuten 2.
  • Zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der Vorrichtung ist in Figur 1 unter dem Riemen 3 der vordere Rand eines Furnierblattes 10 in mehreren aufeinanderfolgenden Zeitpunkten angedeutet. Die Bezugszeichen 10a bis 10d bezeichnen also Momentaufnahmen ein und desselben Furnierblattes für verschiedene Zeitpunkte. Die Länge des Furnierblattes 10, d.h. seine Ausdehnung in Transportrichtung, ist dabei etwa gleich der Länge der Platte 1. Das Furnierblatt 10 wird manuell oder mit Hilfe eines beliebigen, nicht zur Erfindung gehorenden Trarsportorgans in Richtung des Pfeiles 4 dem Saugriemenförderer zugeführt und kommt zunächst mit seiner eingerollten Vorderkante unter den Saugöffnungen 9 in den Wirkungsbereich der Saugluft. Zunächst legt sich der nicht eingerollte, einigermaßen ebene Teil des Furnierblatts dicht an die Riemen 3 an, und das Fu-rnierblatt wird mitgenommen. Infolge der Weiterbewegung des Furnierblattes 10 wird ein zunehmendes Teilstück der Nut 2 durch das Furnierblatt 10 abgedeckt, so daß ein immer länger werdender Kanal entsteht, der nur an seinem vorderen Ende offen ist, Jedoch an den Längsseiten durch die Riemen 3 und an seinem aufgabeseitigen Ende durch die Leisten 5 abgedichtet ist. Dadurch wird die angesaugte Luft zu einem Umweg gezwungen: sie strömt, wie durch den Pfeil 11 angedeutet, durch die abgedeckte Nut 2 entgegen der Bewegung des Furnierblattes 10 zu der Saugöffnung 9. Der Unterdruck pflanzt sich also durch die Nut 2 von der Saugöffnung 9 bis zur Jeweiligen Position der anlieor$e'%kan)e des Furnierblattes 10 fort. Auf diese Weise ist insbesondere die Vorderkante einer stetigen sozusagen mitlaufenden Saugwirkung ausgesetzt, die die Tend hat, den eingerollten Rand glattzuziehen. Dies ist in Figur in vier aufeinanderfolgenden Phasen 10a bis 10d veranschaulicht. Wenn die hintere Kante des Furnierblattes 10 die Sau öffnungen 9 passiert hat, hört die Saugwirkung auf der ganz Länge schlagartig auf, und das Furnierblatt kann in einfach Weise abgeworfen oder z.B. einem Bandtrockner zugeführt wer Das Ausfhrungsbeispiel gemäß Figur 3 unterscheidet sich vc der bisher beschriebenen Vorrichtung dadurch, daß entlang Nut 2 in gleichmäßigen Abständen mehrere Saugöffnungen 9 vs gesehen sind, die alle mit dem Innern des iSaugRastens 6a i Verbindung stehen, der sich in diesem Fall über die gesamt Länge der Platte la erstreckt. Dieses Ausführungsbeispiel eignet sich für den Transport von Tafeln, Bögen, Blättern dergleichen, deren Länge wesentlich kleiner ist als die Lä der Förderstrecke. Dabei ist der Abstand zwischen zwei ben barten Saugöffnungen 9 einer Nut kleiner als die kleinste vorkommende Tafel- oder Blattlänge, aber Jedenfalls groß i Vergleich zum Durchmesser einer einzelnen Saug öffnung. Da bedeutet mit anderen Worten, daß sich an Jede einzelne Sat öffnung eine längere, von Saugöffnungen freie Strecke in Transportrichtung anschließt.
  • Wie in den Figuren 4 und 5 veranschaulicht, können die be seitlich der Nut 2 laufenden Riemen 3 auch durch einen ei: gen breiten, die Nut und deren Randstreifen abdeckenden R 12 ersetzt werden, der in seinem mittleren Bereich mit di aneinanderliegenden Löchern 13 versehen ist. In diesem Fa fehlen naturgemäß die in Zusammenhang mit den Figuren 1 u erwähnten Leisten 5.
  • In den Figuren 6 und 7 ist der in Figur 1 dargestellte Saugriemenförderer einschließlich der Umlenkrollen 13, 14 sowie der Obertrume der Riemen 3 zu erkennen. Die aufgabeseitige Umlenkrolle 13 ist in einem größeren Abstand vor dem Rand der Platte 1 angeordnet. Sie überlappt die Obertrume eines Gurtförderers 15, von dem nur das Abgabeende mit der Umlenkrolle 16 und der Stützrolle 17 dargestellt ist, die -unmittelbar unter der Umlenkrolle 13 des Riemens 3 angeordnet ist. Der Gurtförderer ist die Endstufe einer Raffstrecke, die die Geschwindigkeit der aus einer nicht dargestellten Messermaschlne kommenden frischen Furnierblätter auf die Transportgeschwindigkeit eines nachgeschalteten Trockners heruntersetzt, wie z.B. in der DE-AS 22 32 677 beschrieben. Von dem Trockner, der z.B. als Mehretagen-Bandtrockner ausgebildet ist, ist nur der Eingang mit dem Tragband 18, dem Deckband 19 und den Umlenkrollen 20, 21, 22 dargestellt. Der erfindungsgemaße Saugriemenförderer dient also hier als Ubergabevorrichtung zwischen Raffstrecke und Trockner. Diese Anordnung wird vor allem für kontinuierliche Messerfurnierstraßen empfohlen, auf denen Furniere hergestellt werden, die erfahrungsgemäß zum Einrollen neigen. Die Furnierblätter kommen mit mehr oder weniger eingerollter Vorderkante, e-ventuell auch nur mit eingerollten Ekken, aus der Messermaschine. Die Einrollung läßt sich nicht immer auf dem Weg durch den Austragförderer und die Raffstrekke beseitigen, deren Gurte relativ schlaff sind. Daher werden die Furnierblätter mit eingerollten Vorderkanten von dem Gurtförderer an den Saugriemenförderer übergeben. Dort werden sie, wie im Zusammenhang mit Figur 1 und Figur 2 beschrieben, entrollt und gelangen in völlig geglättetem Zustand in den Trockner.
  • Bei kontinuierlichen Messerfurnierstraßen ist es auch möglich den erfindungsgemäßen Saugriemenförderer unmittelbar hinter der Messermaschine, d.h. vor der Raffstrecke anzuordnen. Es ist nämlich in manchen Fällen vorteilhaft, wenn die Furniere bereits in geglättetem Zustand in die Raffstrecke einlaufen; dadurch können bei empfindlichen Furnieren in der Raffstrecke Beschädigungen vermieden werden. Meistens ist aber die oben beschriebene Anordnung vorzuziehen, bei der der Saugriemenför derer zwischen Raffstrecke und Trockner angeordnet ist, weil an dieser Stelle die Fördergeschwindigkeit niedriger liegt.
  • Bei der in Figur 8 dargestellten Stapelvorrichtung ist zum Zuführen von zu stapelnden Tafeln oder dergleichen ein nur teilweise angedeuteter Gurtförderer vorgesehen. Unter der Platte 1 ist ein Tisch 23 angeordnet, der in üblicher Welse mittels einer Schere 24 auf die gewünschte Höhe einstellbar ist, so daß die oberste Tafel des Stapels 25 sich etwa 10 biE 20 cm unter der Platte 1 befindet. Die Platte 1 ist mit mindestens einem Längsschlitz versehen, durch den ein in Richtung des Doppelpfeils 26 hin und her verschieblicher Anschlag 27 hindurchgreift.
  • Der Anschlag 27 wird so eingestellt, daß sein Abstand von de Saugöffnung 9 ein wenig größer ist als die Tafellänge. Wenn eine ankommende Tafel mit ihrer Vorderkante den Anschlag 27 erreicht, hat ihre rückwärtige Kante gerade die Saugöfanung passiert. In diesem Augenblick hört die Saugwirkung schlagar tig auf. Die Tafel fällt ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Steuer- oder Abwurfnechanismen auf den Stapel 25.
  • Gemäß Figur 9 und 10 ist auf einem fahrbaren Gestell 28 ein endlos umlaufender Riemen 3 angeordnet, der aufgabeseitig in bequemer Arbeitshöhe einen auskragenden waagerechten Teilabschnitt hat und abgabeseitig mittels zweier Umlenkrollen 29, 30 schräg nach unten bis zur Höhe des Tragbandes 18 eines Bandtrockners abgewinkelt ist. Dem schräg abwärts gerichteten Abschnitt des Untertrums ist eine Platte la zugeordnet, dem waagerechten Teilstück eine Platte lb. Die Platte la stimmt mit der im Zusammenhang mit Figur 3 beschriebenen Platte überein. Die Platte Ib unterscheidet sich davon dadurch, daß zumindest im ersten Teil der Transportstrecke zusätzliche quer verlaufende Nuten 31 vorgesehen sind, die die längs laufenden Nuten Jeweils unter den Saugöffnungen 9 kreuzen. Unter dem auskragenden waagerechten Teilstück befindet sich ein heb- und senkbarer Tisch 32, auf dem stapelweise die zu trocknenden Furnierblätter liegen. Die Höhe des Tisches 32 ist so eingestellt, daß der Abstand zwischen dem obersten Blatt des Stapels und der Platte lb nur wenige Zentimeter beträgt. Die Bedienungsperson hebt das oberste Blatt 33 in der Mitte an, so daß es die Riemen 3 berührt. Dabei hängen vor allem. dünne, breite Furnierblätter seitlich durch. Im mittleren Bereich, wo die Saugöffnungen 9 bereits durch das Furniæbiatt 33 überdeckt sind, wird die Luft nicht nur durch die längs laufenden Nuten 2 sondern auch durch die querlaufenden Nuten 31 angesaugt. Dadurch pflanzt sich der Unterdruck auch in Querrichtung fort und bewirkt ein selbsttätiges Anheben der durchhängenden Randzonen des Furnierblattes. Auf diese Weise können auch Furnierblätter mit extremen Abmessungen, z.B. von 5 m. oder mehr, be-- quem von einer Person angelegt werden.
  • Aus den angegebenen Beispielen wird klar, daß die beiden Hauptvorteile der Erfindung - nämlich das erleichterte Abwerfen und die selbsttätige Glättwirkung - bei den verschiedenen Anwendungsfällen in unterschiedlicher Weise zur Geltung kommen.In einigen Fällen steht der eine Vorteil, in anderen Fä1-len steht der andere Vorteil im Vordergrund. Vor allem wenn es um Furnierblätter geht, können beide Vorteile zur Geltung kommen. In Jedem Falle ergibt sich gegenüber herkömmlichen Saugriemenförderern eine beachtliche Ersparnis an Saugleistung.

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Saugriemenförderer mit endlos umlaufenden Riemen, deren Untertrume an der Unterseite einer Platte anliegen, und mit Saugöffnungen, die in schmalen, den Riemen benachbarten Saugzonen die Platte durchdringen, gekennzeichnet durch parallel zu den Riemen (3) verlaufende Nuten (2), die Je eine am aufgabeseitigen Ende einmündende Saugöffnung (9) und eine in Transportrichtung daran anszhlwe-Sende, von Saugöffnungen freie Strecke aufweisen.
  2. 2. Saugriemenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Nut (2) je ein Riemen '3, läuft.
  3. 3. Saugriemenförderer nach Anspruch 1, dadurch geXennzeichnet, daß ein mit Löchern versehener Riemen (3a) die Nut (2) abdeckt.-
  4. 4. Saugriemenförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß entlang der t (2; mehrere in die Nut einmündende Saugöffnungen (9) mit gegenseitigen Abständen angeordnet sind.
  5. 5. Saugriemenförderer nach einem der Ansprüche 1 bi5L:, gekennzeichnet durch zusätzliche quer verlaufende Nuten (31), in die ebenfalls Saugöffnungen münden.
  6. 6. Saugriemenförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er in einer kontinuierliche Messerfurnierstraße zwischen einer Messermaschine und einem Trockner eingeschaltet ist.
  7. 7. Saugriemenförderer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich net, daß er dem Furniertrockner unmittelbar vorgeschalt ist.
  8. 8. Saugriemenförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, daß er das Förderorgan einer Stapelvorrichtung bildet.
  9. 9. Saugriemenförderer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich net, daß er als manuell bediente 3eschickungsvorrichtun.
    einem Furniertrockner vorgeschaltet ist.
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