DE3238149C2 - Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerstäuben von
Flüssigkeiten für Inhalationszwecke der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Solche Zerstäubungsvorrichtungen sind seit längerem
bekannt (z. B. DE-PS 18 13 993). Bei ihnen kommt es manchmal
vor, daß beim Abschalten des Druckgasstromes durch
nachströmende Flüssigkeit zwischen der oberen Stirnfläche
des Düsenkörpers und der ihr gegenüberliegenden
Gasstromaufprallfläche, die von der Unterseite eines
Gasstromsteuers gebildet wird, ein Flüssigkeitstropfen
stehen bleiben kann. Ein solcher Flüssigkeitstropfen kann
so groß sein, daß er sowohl die Mündungsöffnung des
Druckgaskanals (Druckgasaustrittsöffnung) als auch die
Mündungsöffnung des bzw. der benachbarten
Flüssigkeitsansaugkanäle überdeckt. Ist dies der Fall,
kann es infolge der größeren Kapillarwirkung der kleineren
Druckgasaustrittsöffnung gegenüber der Mündungsöffnungen
des bzw. der Ansaugkanäle zu einer
Strömung der Flüssigkeit aus dem Ansaugkanal in den
Druckgaskanal kommen. Ist diese Strömung einmal in Gang
gesetzt, führt sie dazu, daß Flüssigkeit aus den
Flüssigkeitsansaugkanälen durch den zwischen der oberen
Stirnfläche des Düsenkörpers und der Unterseite des
Gasstromsteuers stehenden Flüssigkeitstropfen in den
Druckgaskanal läuft. Dabei kann es vorkommen, daß der
gesamte Flüssigkeitsvorrat im Behälter für die
anzusaugende Flüssigkeit leerläuft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil
zu vermeiden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß die obenliegende
Stirnfläche des Düsenkörpers von der zentrischen
Druckgasaustrittsöffnung über die Mündungsöffnung des
Ansaugkanals hinaus bis zu ihrem Rand hin geradlinig abfällt und sich dabei von der
gegenüberliegenden Gasstromaufprallfläche entfernt.
Hierdurch wird beim Abschalten des Luftstromes ein
Stehenbleiben eines Flüssigkeitstropfens zwischen der
oberen Stirnfläche des Düsenkörpers und der
Gasstromaufprallfläche vermieden, so daß es nicht zu der
oben erwähnten Strömung von Flüssigkeit aus dem
Ansaugkanal in den Druckgaskanal kommen kann.
Zweckmäßig fällt die obere Stirnfläche des Düsenkörpers
allseitig ab und bildet die Oberfläche eines Kegels,
dessen Kegelspitze etwa in der Mitte der
Druckgasaustrittsöffnung liegen sollte. Dabei kann die
Gasstromaufprallfläche ebenflächig ausgebildet sein. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform liegt der Kegelwinkel
der kegeligen Stirnfläche des Düsenkopfes zwischen 120 und
150 Grad.
In der Zeichnung ist ein besonders zweckmäßiges
Ausführungs
beispiel der erfindungsgemäßen Zerstäubervorrichtung dar
gestellt, die im folgenden näher beschrieben wird:
Fig. 1 ist ein senkrechter Axialschnitt durch einen Zer
stäuber;
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab den Düsenkörper dieses
Zerstäubers mit Gasstromsteuer ebenfalls im Axial
schnitt.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
besteht der Zerstäuber aus einem Sockel 1 mit einer Druck
gaszuleitung 2. In den Sockel ist der untere, den Behälter
für die zu zerstäubende Flüssigkeit 3 bildende Gehäuseteil
4 dicht eingefügt. Dadurch ist auch der Düsenkörper 5 dicht
und fest im Sockel 1 gelagert. Auf dem unteren Gehäuseteil
4 ist das obere Gehäuseteil 6 der oberen Gehäusekammer auf
gesetzt, welches mit einem seitlichen Ausströmstutzen 7 für
das Zerstäubungsgemisch 8 versehen ist und einen zylindri
schen koaxial angeordneten Kamin 9 für zusätzliche Luftzu
fuhr enthält.
Der Düsenkörper 5 hat einen zentralen, sich konisch ver
engenden Druckgaskanal 10, durch welchen das von der Druck
gaszuleitung 2 zugeführte Druckgas hindurchströmt, um durch
eine enge Druckgasaustrittsöffnung 11 aus dem Düsenkörper
5 auszutreten. Ferner enthält der Düsenkörper 5 neben der
Druckgasaustrittsöffnung 11 zwei seitliche Ansaugkanäle 12,
13 für die zu zerstäubende Flüssigkeit, die beiderseits der Druckgasaustrittsöffnung 11
mit Mündungsöffnungen 19, 20
an der oberen Stirnfläche 14 des Düsenkörpers aus diesem
ausmünden. Über die Druckgasaustrittsöffnung 11 hinweg
erstreckt sich mit geringem Abstand von dieser Öffnung ein
Gasstromsteuer 15, dessen ebene Unterseite (Basis) 16 eine Aufprallfläche für den
aus der Druckgasaustrittsöffnung 11 austretenden Gas
strom bildet und an dessen Kanten eine Auffächerung des
Druckgases eintritt, wodurch sich eine ebenfalls fächer
förmige Ausbreitung und damit intensive Vermischung der zu
zerstäubenden Flüssigkeit mit dem Druckgas ergibt.
Die obere Stirnfläche 14 des Düsenkörpers fällt allseitig
vom Rand 17 der Druckgasaustrittsöffnung 11 schräg ab, so
daß sie die Oberfläche eines Kegels bildet, dessen Kegel
spitze sich auf der Achse 18 des Druckgaskanals 6 be
findet. Der Kegelwinkel beträgt vorzugsweise 120 bis 150
Grad. An dieser Kegelfläche kann ein beim Abschalten der
Zerstäubervorrichtung an oder über der Druckgasaustritts
öffnung 11 befindlicher Flüssigkeitstropfen an der geneig
ten oberen Stirnfläche 14 des Düsenkörpers ablaufen, so
daß ein Stehenbleiben dieses Tropfens mit der oben geschil
derten Gefahr der Bildung einer Strömung innerhalb dieses
Tropfens aus den Flüssigkeitsansaugkanälen 12, 13 in den
Druckgaskanal 6 hinein nicht eintreten, kann.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten für
Inhalationszwecke, bei welcher ein aus einem Druckgaskanal
in einem Düsenkörper an dessen obenliegender Stirnfläche
zentrisch austretendes gasförmiges Druckmittel als
kreisförmiger Vollstrahl die zu zerstäubende Flüssigkeit
aus mindestens einem im Düsenkörper verlaufenden und an
dieser Stirnfläche unmittelbar benachbart der
Druckgasaustrittsöffnung ausmündenden Ansaugkanal ansaugt
und bei welcher gegenüber der Druckgasaustrittsöffnung im
Austrittskegel des Druckgases eine Gasstromaufprallfläche
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die
obenliegende Stirnfläche (14) des Düsenkörpers (5) von der
zentrischen Druckgasaustrittsöffnung (11) über die
Mündungsöffnung (19, 20) des Ansaugkanals (12, 13) hinaus
bis zu ihrem Rand hin geradlinig abfällt und sich dabei
von der gegenüberliegenden Gasstromaufprallfläche (16)
entfernt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die obere Stirnfläche (14) dem Düsenkörpers (5) allseitig
abfällt und die Oberfläche eines Kegels bildet, dessen
Kegelspitze sich auf der Achse (18) des Druckgaskanals (6)
befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die kegelförmige obere Stirnfläche (14) des Düsenkörpers
(5) einen Kegelwinkel von 120 bis 150 Grad hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die der Druckgasaustrittsöffnung (11) zugewandte
Gasstromaufprallfläche (16) des Gasstromsteuers (15) eben ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die ebene Gasstromaufprallfläche (16) des Gasstromsteuers (15)
sich senkrecht zur Achse (18) des Druckgaskanals (6)
erstreckt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gasstromaufprallfläche (16) des Gasstromsteuers (15) eine Breite
von dem 3- bis 4fachen Durchmesser der
Druckgasaustrittsöffnung (11) hat.
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