DE3237801C2 - Verfahrbare Schrämmaschine - Google Patents
Verfahrbare SchrämmaschineInfo
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D9/00—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
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- E21D9/1006—Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools
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- E21D9/102—Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools on a tool-carrier supported by a movable boom by a longitudinally extending boom being pivotable about a vertical and a transverse axis
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Abstract
Eine verfahrbare Schrämmaschine ist in einen vorderen und einen hinteren Schrämmaschinenteil (1, 2) unterteilt, welche um eine ungefähr lotrechte Schwenkachse (10) verschwenkbar und gegen Relativverlagerung in Richtung dieser Schwenkachse (10) gesichert mittels zweier Gelenke (11, 12) aneinander angelenkt sind. Der vordere Schrämmaschinenteil (1) weist ein Raupenfahrwerk (3) auf und trägt ein Schwenkwerk (5) mit einem Schrämarm (6) und zwei Schrämköpfen (7) als Schrämvorrichtung. Der hintere Schrämmaschinenteil (2) weist als Abstützung gegen den Boden ebenfalls ein Raupenfahrwerk (4) auf und trägt Zusatzaggregate und/oder einen Teil einer mit einem Kettenförderer ausgestatteten Förderrinne (13).
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine verfahrbare Schrämmaschine, welche in einen vorderen und einen
hinteren Schrämmaschinenteil unterteilt ist, wobei der vordere Schrämmaschinenteil mit einem Raupenfahrwerk
und einer von einem im Bereich zwischen den Umlenkrollen des Raupenfahrwerkes angeordneten
Schwenkwerk mit einem Schrämköpfe tragenden, allseits schwenkbaren Schrämarm gebildeten Schrämvorrichtung
ausgestattet ist und der hintere Schrämmaschinenteil am vorderen Schrämmaschinenteil um eine ungefahr
lotrechte Achse verschwenkbar angelenkt ist, wobei der vordere Schrämmaschinenteil einen vorderen
Teil einer Fördereinrichtung trägt und mit dem hinteren Sch.-ämmaschinenteil ein hinterer Teil der Fördereinrichtung
verbunden ist.
Eine solche Ausbildung ist aus der DE-OS 30 49 598 bekannt geworden. Gemäß dieser DE-OS ist die
Schrämmaschine in einen vorderen und einen hinteren Schrämmaschinenteil unterteilt, wobei beide Schrämmaschinenteile
um eine lotrechte Achse seitlich schwenkbar aneinander angelenkt sind. Der hintere
Schrämmaschinenteil ist jedoch durch Schubkolbengetriebe in der Höhenrichtung schwenkbar angeordnet. Es
isi der hintere Teil der Fördereinrichtung in der Höhenrichtung
schwenkbar und an diesem hinteren Teil der Fördereinrichtung ist der hintere Schrämmaschinenteil
aufgehängt. Dies ergibt eine verhältnismäßig komplizierte Konstruktion.
Die Krfindung stellt sich zur Aufgabe, bei einfacher
Konstruktion eine Schrämmaschine zu schaffen, welche eine für ihre Stabilität ausreichende L änge aufweist und
doch leicht manövrierbar ist. Die Erfindung besteht hierbei im wesentlichen darin, daß der hintere Schrämmaschinenteil
relativ zum vorderen Schrämmaschinenleil in Höhenrichtung unverlagerbar und unverschwenkbar
ist und gegen den Boden abstützbar oder abgestützt ist und daß der hintere Teil der Fördereinrichtung
am hinteren Schrämmaschinenteil abgestützt ist und um eine aufrechte Schwenkachse, welche im Bereich
der die beiden Schrämmaschinenteile verbindenden lotrechten Achte liegt, seitlich verschwenkbar mit
dem vorderen Teil der Fördereinrichtung verbunden ist und daß eine an sich bekannte Ladeeinrichtung vorgesehen
ist. Durch die Anlenkung der beiden Schrämmaschinenteile aneinander in der Weise, daß diese Schrämma-
bo schinenteile horizontal gegeneinander verschwenkbar sind, wird der Wendekreis der Schrämmaschine wesentlich
verkleinert und dadurch, daß der hintere Schrämmaschinenteil relativ zum vorderen Schrämmaschinenteil
in Höhenrichtung unverlagerbar und unverschwenkbar ist und gegen den Boden abstützbar oder
abgestützt ist, wird die Standsicherheit trotz der verkürzten Länge verbessert, Wenn der Schrämarm einen
Schrämdruck nach oben ausübt, hat das Hinterende des
vorderen Schrämmaschinenteils eine Tendenz, sich vom Boden abzuheben, und diese Tendenz wird durch das
Gewicht des schweren auskragenden Schrämarmes noch erhöht. Aus diesem Grunde muß der hintere
Schrämmaschinenteil sehr schwer ausgebildet sein und dies ist ohne weiteres möglich, da dieser hintere
Schrämmaschinenteil nicht heb- und senkbar ist, sondern nur gegen den Boden abgestützt wird. Bei Ausübung
eines Schrämdruckes nach oben hat der Hinterteil des vorderen Schrämmaschinenteiles die Tendenz
sich vom Boden abzuheben. Dieser Tendenz wird aber dadurch entgegengewirkt, daß der Schrämmaschinenvorderteil
den Schrämmaschinenhinterteil, da dieser mit ihm in Höhenrichtung unverschwenkbar verbunden ist,
völlig abheben und in Schwebe halten müßte. Es ist somit die aus zwei nur um eine lotrechte Achse, jedoch
nicht aber um eine waagrechte Achse verschwenkbaren Schrämmaschinenteüen zusammengesetzte Schrämmaschine
in bezug auf die Standsicherheil eher Schrämmaschine gleichzusetzen, deren Länge der Länge beider
Schrämmaschinenteile entspricht, während infolge der lotrechten Schwenkachse nui· die Länge eines Schrämmaschinenteiles
für die Manövrierfähigkeit und den Wenderadius ausschlaggebend ist. Dadurch, daß die Anlenkstelle
des hinteren Schrämmaschinenteiles an den vorderen Schrämmaschinenteil in ihrer Höhe unverändert
bleibt und der hintere Schrämmaschinenteil in der Höhenrichtung unverschwenkbar mit dem vorderen
Schrämmaschinenteil verbunden ist, ergibt sich auch die Möglichkeit, den hinteren Teil der Fördereinrichtung
um eine aufrechte Achse seitlich verschwenkbar an den vorderen Teil der Fördereinrichtung anzulenken. Es ergibt
sich somit über diese Fördereinrichtung eine kontinuierliche Förderung des Schrämgutes, ohne daß es notwendig
ist, das Schrämgut vom vorderen Teil der Fördereinrichtung auf den hinteren Teil derselben abzuwerfen,
was mit einer zusätzlichen Staubentwicklung verbunden wäre. Diese Anlenkung ist dadurch möglich,
daß die Knickachse der Fördereinrichtung im Bereich der lotrechten Schwenkachse liegt, um welche die beiden
Schrämmaschinenteile relativ zueinander horizontal seitlich verschwenkbar sind.
Gemäß der Erfindung kann der hintere Schrämmaschinenteil mit einem Fahrwerk, insbesondere einem
Raupenfahrwerk, ausgestattet sein, welches einen vom Fahrwerk des vorderen Schrämmaschinenteiles unabhängigen
Antrieb aufweist. In diesem Falle stellt die Schrämmaschine ein um eine vertikale Ach".e knickbares
Fahrzeug dar, bei welchem der Wendekreis durch die Knickung verkleinert wird. Gemäß der Erfindung ist
jedoch vorzugsweise der hintere Schrämmaschinenteil freitragend am vorderen Schrämmaschinenteil aufgehängt
und weist wenigstens eine heb- und serikbare Abstützvorrichtung für die Abstützung am Bode.i auf. Dadurch
wird die Manövrierbarkeit der Schrämmaschine noch weiter verbessert. Es können beispielsweise bei
abgesenkter Abstützvorrichtung des Schrämmaschinenteiles die beiden Schrämmaschinente'le durch die
Schwenkantriebe in der Horizontalen gegeneinander verschwenkt werden. Wenn hierauf die Abstützvorrichtung
des Schrämmaschinenteiles vom Boden abgehoben wird, kann der Schrämmaschinenhinterteil durch
den Schwenkantrieb nach der anderen Richtung horizontal gegenüber dem Schrämmaschinenvorderteil verschwenkt
werden, worauf dann wieder die Abstützvorrichtung gegen den Boden abgesenkt wird. Auf diese
Weise kann die Schrämmaschine sozusagen seitlich schreiten und dies ist von besonderer Wichtigkeit dann,
wenn beide Schrämmaschinenteile an einer Wand stehen und in anderer Weise nicht mehr richtig manövriert
werden können.
Gemäß der Erfindung ist vorzugsweise der von dem vorderen Schrämmaschinenteil getragene Teil der Fördereinrichtung
in zwei Teile unterteilt, welche um eine horizontale Achse relativ zueinander verschwenkbar
sind, so daß auf diese Weise auch die Steigung der Fördereinrichtung verändert werden kann. Damit kann
ίο auch das Abwurfende der Fördereinrichtung in der Höhenrichtung
verlagert werden. Hierbei liegt zweckmäßig diese horizontale Achse hinter dem Schwenkwerk
des Schrämarmes. Die Fördereinrichtung ist üblicherweise mittig in der Schrämmaschine angeordnet und
unter dem Schwenkwerk, welches tunnelartig ausgebildet ssi, hindurchgeführt. Die Höhe dieses Tunnels ist
durch die Bauhöhe begrenzt, muß aber so groß sein, daß
größere Stücke nicht im Tunnel klemmen. Dadurch, daß die horizontale Schwenkachse hinter dem Schwenkwerk
liegt, bleibt der vordere Teil der vom Schrämmaschinenvorderteil
getragenen Fördereinrichtung im Bereich des Tunnels stets in gleicher Höhe und der hintere
Teil dieser Fördereinrichtung wird erst von der horizontalen Schwenkachse ausgehend angehoben.
Vorzugsweise ist der vom hinteren Schrämmaschinenteil getragene Teil der Fördereinrichtung gegen den
hinteren Schrämmaschinenteil durch wenigstens eine längenveränderbare, insbesondere hydraulische Strebe
abgestützt, welche mit der Fördereinrichtung und gegebenenfalls mit dem hinteren Schrämmaschinenteil durch
ballige Lager verbunden ist. Durch diese längenveränderbare Strebe kann der vom hinteren Schrämmaschinenteil
getragene Teil der Fördereinrichtung mit dem vom vorderen Schrämmaschinenteil getragenen, hinter
der horzontalen Achse liegenden Teil der Fördereinrichtung hochgeschwenkt werden. Der vom hinteren
Schrämmaschinenteil getragene Teil der Fördereinrichtung schwenkt zwar in Seitenrichtung gemeinsam mit
dem hinteren Schrämmaschinenteil. Der hintere Schrämmaschinenteil schwenkt aber um eine vertikale
Achse, während der hintere Teil der Fördereinrichtung um eine senkrecht zur schräg nach oben verlaufenden
Fördereinrichtung stehenden Achse schwenkt, weiche nicht exakt mit der senkrechten Achse, um welche der
hintere Schrämmaschinenteil schwenkt, übereinstimmt. Der hintere Teil der Fördereinrichtung verwindet sich
daher beim seitlichen Verschwenken und dem wird durch die ballige Lagerung Rechnung getragen.
Bei einer konstruktiv günstigen Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Schrämmaschinenteile mittels
zweier in Abstand übereinander liegender Gelenke aneinander angelenkl. Durch den lotrechten Abstand dieser
beiden Gelenke ist die Festigkeit der Anlenkstelle gegen eine Knickung um eine horizontale Achse we·
sentlich erhöhl. Zwischen diesen beiden in Abstand übereinander liegenden Gelenken kann die Fördereinrichtung
hindurchgeführt werden.
Das Schwenkwerk kann ungefähr mittig um vorderen
Schrämmaschinenteil angeordnet sein, und es muß die Länge des vorderen Schrämmaschinenteiles die Länge
des Schwenkwerkes nicht wesentlich überschreiten.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen
schematisch erläutert.
F ι g. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform der Schrämmaschine, wobei Fig. 1 eine Seitenansicht und
F i g. 2 eine Draufsicht darstellen. F i g. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform der Schrämmaschine, wobei
F i g. 3 eine Seitenansicht und F i g. 4 eine Draufsicht
darstellen.
Die Schrämmaschine nach F i g. 1 und 2 ist in zwei Teile, und zwar einen vorderen Schrämmaschinenteil 1
und einen hinteren Schrämmaschinenteil 2 unterteilt, wobei beide Schrämmaschinenteile eine mit einem Antrieb
versehenes Raupenfahrwerk 3 bzw. 4 tragen. Am vorderen Schrämmaschinenteil 1 ist ein Schwenkwerk 5
angeordnet, welches einen Schrämarm 6 mit zwei Schrämköpfen 7 trägt. Am vorderen Schrämmaschinenteil
1 ist auch eine übliche Laderampe 8 um eine Achse 9 heb- und senkbar angeordnet.
Der vordere Schrämmaschinenteil 1 ist sehr kurz bemessen und die Länge dieses vorderen Schrämmaschinenteiles
1 ist wesentlich kleiner als die Länge einer üblichen Schrämmaschine. Wie die Zeichnung zeigt,
übersteigt die Länge des vorderen Schrämmaschinenteiles 1 die Längenerstreckung des Schwenkwerkes 5
nicht oder nicht wesentlich. Die Standsicherheit dieses vorderen Schrämmaschinenteiles wäre daher in Anbetracht
des Gewichtes des ausladenden Schrämarmes 6 und des aufgebrachten Schrämdruckes unzulänglich.
Der hintere Schrämmaschinenteil 2 ist nun um eine lotrechte Achse 10 schwenkbar an dem vorderen Schrämmaschinenteil
1 angelenkt. Die Schwenkachse wird von zwei in Abstand übereinander liegenden Gelenken 11
und 12 gebildet. Durch den großen lotrechten Abstand der beiden Gelenke 11 und 12 voneinander ist eine große
Steifheit der Verbindung gegen eine Verschwenkung um eine horizontale Achse gegeben, so daß in lotrechter
Richtung eine praktisch starre Verbindung der beiden Schrämmaschinenteile 1 und 2 gegeben ist. Dadurch
werden die Kippkräfte, welche von den Schräinkräften und dem Gewicht des Schrämarmes 6 ausgeübt werden
und ein Kippen des Schrämmaschinenteile1» 1 um eine horizontale Querachse bewirken wurden, voll durch den
hinteren Schrämmaschinenteil 2 aufgenommen. Die Anlenkung um die vertikale Schwenkachse 10 ermöglicht
aber, die gesamte Schrämmaschine in der Horizontalen so abzuknicken, daß kleine Kurvenradien befahren werden
können, so daß die Manövrierfähigkeit der Schrämmaschine wesentlich verbessert wird.
13 ist eine über das Hinterende 14 des hinteren Schrämmaschinenteiles 2 hinausragende Förderrinne,
welche mit einem nicht dargestellten Kettenförderer bzw. Kratzförderer ausgebildet ist und das geschrämte
Material von der Laderampe 8 nach hinten fördert. Am Hinterende ist ein angetriebener Kettenstern 15 vorgesehen.
Dieser Kettenförderer ist nun zwischen dem oberen Gelenk 11 und dem unteren Gelenk 12 hindurchgeführt,
so daß diese beiden Gelenke in großem Abstand voneinander angeordnet sein können, wodurch die
Starrheit der Gelenkverbindung der beiden Srhrämmaschinenteile
1 und 2 gegen eine Knickung um eine horizontale Achse vergrößert wird. Im Bereich der
Schwenkachse 10 weist nun die Förderrinne eine Gelenkstelle 16 auf, deren vertikale Gelenkachse ungefähr
mit der vertikalen Schwenkachse 10 zusammenfällt Dadurch ist der hintere Förderrinnenteil 17 gegen den vorderen
Förderrinnenteil 18 in gleicher Weise schwenkbar, wie der hintere Schrämmaschinenteil 2 gegenüber
dem vorderen Schrämmaschinenteil 1.
19 ist ein hydraulisches Zylinder-Kolben-Aggregat, welches bei 20 an den vorderen Schrämmaschinenteil 1
und bei 21 an den hinteren Schrämmaschinenteil 2 angelenkt ist Dieses Kolben-Zylinder-Aggregat 19 ist in seitlichem
Abstand von der vertikalen Schwenkachse 10 angeordnet so daß durch Verlängern und Verkürzen
dieses Zylinder-Kolben-Aggregates der hintere Schrämmaschtnenteil gegenüber dem vorderen
Schrämmaschinenteil um die vertikale Schwenkachse 10 verschwenkt werden kann, wodurch die Lenkbarkeit
der Schrämmaschine erleichtert wird.
Der vordere Teil 18 der Förderrinne wird vom Schrämmaschincnvorderlcil 1 gelragen. Der hintere
Teil 17 der Förderrinne wird vom Schrämmaschinenhinterteil
2 getragen. Am Schrämmaschinenhinterteil sind überdies noch alle erforderlichen Zusatzaggregate angeordnet,
welche nicht dargestellt sind.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 und 4 ist lediglich der vordere Schrämmaschinenteil 21 mit einem
Raupenfahrwerk 22 ausgestattet. Der hintere Schrämmaschinenteil 23 ist um eine vertikale Schwenkachse 24
schwenkbar freitragend am vorderen Schrämmaschinenteil 21 aufgehängt. Zu beiden Seiten dieser
Schwenkachse ist je ein hydraulisches Z^iindcr-Kolben-Aggregat
25 bei 26 am Schrämmaschinenvorderteil 21 und bei 27 am Schrämmaschinenhinterteil 23 angelenkt.
Diese Zylinder-Kolben-Aggregate 25 stellen einen Schwenkantrieb dar, mittels dessen der Schrämmaschinenhinterteil
23 gegenüber dem Schrämmaschinenvorderteil 21 in horizontaler Richtung verschwenkt werden
kann. 28 ist eine Abstützvorrichtung, welche mittels eines Lenkers 29 bei 30 an den Schrämmaschinenhinterteil
23 angelenkt ist. Durch ein Kolben-Zylinder-Aggregat 31 ist diese Abstützvorrichtung gegen den Boden 32
absenkbar. In der abgesenkten Stellung, in welcher die Abstützvorrichtung 28 am Boden abgestützt ist, wird
die wirksame Länge der Schrämmaschine verlängert, so daß die Slandsicherheit trotz der geringen Längenerstreckung
des vorderen Schrämmaschinenteiles 21 gewährleistet ist. Das Schwenkwerk 5 trägt in üblicher
Weise den Schrämarm 6. welcher mit Schrämköpfen 7 ausgerüstet ist. 8 ist die Laderampe. Die lotrechte
Schwenkachse 24 ist in analoger Weise wie bei der Anordnung nach F i g. 1 und 2 ausgebildet.
Das geschrämte Gut wird von der Laderampe 8 über eine Förderrinne 33 zum Abwurfende 34 derselben gefördert.
Die Förderrinne 33 weist einen hinteren Förderrinnenteil 33a auf. welcher am hinteren Schrämmaschinenteil
23 abgestützt ist. Dieser hintere Förderrinnenteil ist um eine Achse 35 ungefähr horizontal
schwenkbar mit dem vorderen Förderrinnenteil 33b verbunden. Die Schwenkstelle der Förderrinne ist mit
36 bezeichnet. Die Achse 35, um welche die Förderrinne ungefähr horizontal verschwenkt werden kann, steht
senkrecht zur Oberfläche der Förderrinnenteile 33a und 33b und liegt im Bereich der lotrechten Schwenkachse
24. Um diese Achse 35 kann somit der hintere Förderrinnenteil 33a nach rechts und nach links verschwenkt
werden, wobei die verschwenkten Grenzstellungen durch die Mittellinien 33a'angedeutet sind, um die Achse
35 kann der hintere Förderrinnenteil 33a nur in seiner Ebene verschwenkt werden, nicht aber in der Höhenrichtung.
Um nun das Abwurfende 34 der Förderrinne 33 in der Höhenrichtung verlagern zu können, ist der vordere
Förderrinnenteil 330 wiederum in zwei Teile unterteilt und zwar in die Teile 33bi und 33O2. Diese beiden Förderrinnenteile
33bi und 33O2 sind um eine horizontale
Achse 37 verschwenkbar miteinander verbunden, wobei der Förderrinnenteil 336| in fixer Stellung am vorderen
Schrämmaschinenteil 21 angeordnet ist und der hintere Teil 33O2 die Schwenkachse 35 trägt und daher mit dem
vorderen Förderrinnenteil 33a in der Höhenrichtung starr verbunden ist
Durch eine längenveränderbare hydraulische Strebe
38 ist der hintere Förderrinnenteil 33a am Schrämmaschinenhinterteil
23 abgestützt. Mittels eines Bolzens 39 ist der Zylinder 40 der hydraulischen Strebe 38 am
Schrämmaschinenhinterteil 23 angelenkt und mittels eines Bolzens 41 ist die Kolbenstange 42 am hinteren
Förderrinnenteil 33a angelenkl. Da die Achse 35, um welche der Förderrinnenteil 33a gegenüber dem Förderrinnenteil
33έ>2 seitlich verschwenkbar ist, senkrecht zur Oberfläche der Förderrinnenteile 33a und 33^2 steht,
stimmt diese Achse 35 nicht mit der Achse 24, um welehe
der hintere Schrämmaschinenteil gegenüber dem vorderen Schrämmaschinenteil verschwenkbar ist,
überein, und es ergibt sich daher bei der Verschwenkung in der Seitenrichtung eine Schrägstellung des Förderrinnenteiles
33a in der Querrichtung. Um dies auszugleichen, kann zumindest das Gelenk 41 ballig ausgebildet
sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20
25
30
35
40
15
C5
Claims (8)
1. Verfahrbare Schrämmaschine, welche in einen vorderen und einen hinteren Schrämmaschinenteil
unterteilt ist, wobei der vordere Schrämmaschinenteil
mit einem Raupenfahrwerk und einer von einem im Bereich zwischen den Umlenkrollen des Raupenfahrwerkes
angeordneten Schwenkwerk mit einem Schrämköpfe tragenden, allseits schwenkbaren Schrämarm gebildeten Schrämvorrichtung ausgestattet
ist und der hintere Schrämmaschinenteil am vorderen Schrämmaschinenteil um e:ne ungefähr
lotrechte Achse verschwenkbar angelenkt ist, wobei der vordere Schrämmaschinenteil einen vorderen
Teil einer Fördereinrichtung trägt und mit dem hinteren Schrämmaschinenteil ein hinterer Teil der Fördereinrichtung
verbunder, ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der hintere Schrämmaschinenteil (2, 23) relativ zum vorderen Schrämmaschinenteil
(1, 21) in Höhenrichtung unverlagerbar und Jinverschwenkbar ist und gegen den Boden abstützbar
oder abgestützt ist und das der hintere Teil (13, 33a,) der Fördereinrichtung am hinteren Schrämmaschinemeil
(2,23) abgestützt ist und um eine aufrechte Schwenkachse (35), welche im Bereich der die
beiden Schrämmaschinenteile (1, 2 bzw. 21, 23) verbindenden lotrechten Achse (10, 24) liegt, seitlich
verschwenkbar mit dem vorderen Teil (18, 33b) der Fördereinrichtung verbunden ist und daß eine an
sich bekannte Ladeeinrichtung vorgesehen ist.
2. Schrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Schrämmaschinenteil
(23) am vorderen Schrämmaschinenteil (21) freitragend aufgehängt ist und wenigstens eine heb- und
senkbare Abstützvorrichtung (28) für die Abstützung am Boden aufweist (F i g. 3,4).
3. Schrämmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Schrämmaschinenteil
(2) mit einem Fahrwerk (4), insbesondere einem Raupenfahrwerk, ausgestattet ist, welches einen vom
Fahrwerk (3) des vorderen Schrämmaschinenteiles (1) unabhängigen Antrieb aufweist (F ig. 1,2).
4. Schrämmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem vorderen
Schrämmaschinenteil (21) getragene Teil (33b) der Fördereinrichtung (33) in zwei Teile (33£>i und
33Ö2) unterteilt ist, welche um eine horizontale Achse
(37) relativ zueinander verschwenkbar sind (F ig. 3.4).
5. Schrämmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die horzontale Achse (37) hinter
dem Schwenkwerk (5) des Schrämarmes (6) liegt (Fig. 3.4).
6. Schrämmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der vom hinteren
Schrämmaschinenteil (23) getragene Teil (33a) der Fördereinrichtung (33) gegen den hinteren Schrämmaschinenteil
(23) durch wenigstens eine längenveränderbare, insbesondere hydraulische Strebe (38)
abgestützt ist, welche mit der Fördereinrichtung (33) und gegebenenfalls mit dem hinteren Schrämmaschinenteil
(23) durch ein balliges Lager (41) verbunden ist (F ig. 3,4).
7. Schrämmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung
(13,18 bzw. 33a, 33b) zwischen zwei in Abstand übereinander liegenden Gelenken (11, 12),
welche die lotrechte Achse (10,24) bilden, hindurchgeführt
ist.
8. Schrämmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich der die
beiden Schrämmaschinenisile (1,2 bzw. 21, 23) verbindenden
lotrechten Achse, zumindest an einer Seite derselben, ein hydraulisches oder pneumatisches
Zylinder-Kolben-Aggregat (19, 25) zwischen den beiden Schrämmaschinenteilen angeordnet und an
diesen angelenkt ist
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