DE3226116A1 - Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen rektifikation von mehr- und vielstoffgemischen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen rektifikation von mehr- und vielstoffgemischenInfo
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Description
VEB Chemieanlagenbaukombinat
Leipzig/Grimma —■
Leipzig/Grimma —■
Bahnhofstraße 3-5
Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Rektifikation
von Mehr- und Vielstoffgeraischen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Rektifikation von Mehr- und Vielstoffgemischen
im Bereich des Mindestrücklaufverhältnisses bei endlicher und reduzierter Stoffaustauschhöhe,
insbesondere für temperaturempfindliche Stoffe mit geringer
relativer Flüchtigkeit. Sie können angewendet werden für die rektifizierende Destillation natürlicher und
synthetischer Fettsäuren, Fettalkohole, Tallöle, etherische öle, Aromaten, u.a.
In Rektifikationsanlagen wird beim Destillieren eines Flüssigkeitsgemisches der erzeugte Gemischdampf im
Gegenstrom zum Kondensat dieses Dampfes derart geleitet, daß die flüssige und dampfförmige Phase sich innig berühren.
Auf Grund des dabei stattfindenden Stoffaustausches
erfolgt die Zerlegung des Gemisches. Für diese Vorgänge werden meistens Bodenkolonnen eingesetzt. Für
die Trennung thermisch empfindlicher Produkte kommen vorwiegend Rieselsäulen zum Einsatz. Der Stoffaustausch
findet hier auf dem Wege der Diffusion statt. Die Rieselsäulen haben - zum Unterschied zu den Bodenkolonnen
- zwei geschlossene fvasen. In allen Fällen handelt es sich um Vorgänge, wobei die aufsteigenden
Dämpfe mit der herablaufenden Flüssigkeit in innigen
Kontakt gebracht werden.
Ein direktes Maß für die Neigung eines Flüssigkeitsgemisches,
sich durch Rektifikation trennen zu lassen, ist die relative Flüchtigkeiten. Flüssigkeitsgemische, die sich
in obengenannten Kolonnen leicht mit verhältnismäßig geringem Energieaufwand trennen lassen, besitzen große Siedepunktdifferenzen
zwischen den im Gemisch jeweils vorliegenden Einzelkomponenten und haben demzufolge höhere cd-Werte
als Gemische mit geringen Siedepunktdifferenzen. Im allgemeinen
ändert sich aber auch die relative Flüchtigkeit mit dem Siededruck und damit mit der Siedetemperatur.
Bei Mehr- und Vielstoffgemischen ist die relative Flüchtigkeit
außer von den Siedepunktdifferenzen auch von den prozentualen
Anteilen der im Rohgemisch vorliegenden Einzelkomponenten und den einzelnen Phasengleichgewichten abhängig,so
daß bei diesen Gemischen für die Trennung ein mittlerer cc-Wert zugrunde gelegt wird.
Der Grad der Anreicherung der leichtsiedenden Bestandteile
im Dampf ist somit bestimmt durch die relative Flüchtigkeit Steht dieser Dampf mit der Flüssigkeit im Gleichgewicht, so
bezeichnet man diesen Zustand mit dem Vorhandensein einer theoretischen Stufe n. . Dieses Flüssigkeits-Dampf-Gleichgewicht
mit der zugeordneten theoretischen Stufe steht im unendlichen Prozeß der Verdampfung und Kondensation, d. h. es
wird kein Erzeugnis entnommen, das kondensierte Dampfgemisch wird ununterbrochen dem siedenden Gemisch wieder zugeführt.
Diese Kondensatrückführung wird als unendlicher Rücklauf
r = OO bezeichnet.
Die Anzahl der notwendigen Phasengleichgewichte und damit die Anzahl theoretischer Stufen sind außer von der relativen Flüchtigkeit von dem im Gemisch vorhandenen leicht siedenden prozentualen Anteilen, d. h. von der Zulaufkonzentration oder auch Schnittlage und der Konzentration der gewünschten Anreicherung der leichtsiedenden Anteile, bezeichnet als Erzeugnis, abhängig.
Die Anzahl der notwendigen Phasengleichgewichte und damit die Anzahl theoretischer Stufen sind außer von der relativen Flüchtigkeit von dem im Gemisch vorhandenen leicht siedenden prozentualen Anteilen, d. h. von der Zulaufkonzentration oder auch Schnittlage und der Konzentration der gewünschten Anreicherung der leichtsiedenden Anteile, bezeichnet als Erzeugnis, abhängig.
Soll ein Erzeugnis abgenommen werden, so werden mehr Dampf-Flüssigkeits-Gleichgewichte
entsprechend einer größeren Anzahl theoretischer Stufen benötigt als bei einem unendlichen
Vorgang, d. h. bei unendlichem Rücklauf.
Das Rücklaufverhältnis r t für die Abnahme eines konzen-
_ triertenJD^stiJJ^ates^ endlicher Größe ist definiert als das
am Kolonnenkopfkondensierten Rücklauf- und Destillatmengen und somit bestimmend für den Energieaufwand. Die Gesamtbelastung
einer Kolonne ergibt sich dann als Summe beider.
Das Rücklaufverhältnis steigt entsprechend dem Mindestrücklaufverhältnis
bei konstanter relativer Flüchtigkeit einmal mit abnehmender Zulaufkonzentration und zum anderen mit zunehmender
Endkonzentration. Dabei muß zunächst der gesamte Rücklauf auf die Destillat-Endkonzentration angereichert
werden und nach Aufgabe der Rücklaufmenge auf die Stoffaustauschfläche
am Kolonnenkopf erfolgt eine Konzentrationsminderung bis auf die Ausgangskonzentration im Verdampfer im
unteren Teil der Kolonne. Von hier aus erfolgt die erneute Verdampfung und Anreicherung der gesamten Rücklaufmenge.
Grundsätzlich muß für einen endlichen Vorgang das Rücklaufverhältnis
so groß sein, daß die Anzahl der Dampf-Flüssigkeits-Gleichgewichte nicht unendlich wird und damit die theoretische
Stufenzahl nicht den Wert n. = CO erreicht.
Unter den Bedingungen einer unendlichen Stufenzahl wird der dazu noch benötigte Rücklauf im allgemeinen mit Mindestrücklaufverhältnis
r bezeichnet. Der Wärmeverbrauch ist bei dem Mindestrücklaufverhältnis, bei welchem die Stufenzahl und
damit die Bauhöhe der Kolonne unendlich groß wird, am geringsten.
Bei Vergrößerung des Rücklaufverhältnisses nach r = CQ (durch den unendlichen Rücklauf nicht realisierbar)
steigt er bei gleichzeitiger Verminderung der Stufenzahl an. In der Praxis wählt man Rücklaufverhältnisse, die zwischen
dem Mindestrücklaufverhältnis und dem Rücklaufverhältnis r = 0° liegen und wählt so, daß diese dem 1,1- bis 2fachen
und mehr des Mindestrückleufverhältnisses betragen. Diese
Erhöhungen werden als öberschußkoeffizienten ü bezeichnet
und ergeben sich demzufolge aus ü = r nn*./rm'
OD Xf Ul
Liegt die relative Flüchtigkeit in der Nähe 1, so wird der
Trennaufwarid und entsprechend die Höhe der Kolonne bei geringen
Überschußkoeffizienten zu groß. Der Oberschußkoeffizient
kann deshalb in dem Bereich « 3 liegen. Handelt es sich um die Zerlegung wärmeempfindlicher Gemische,
die leicht zu thermisch bedingten Zersetzungen neigen und daher unter Vakuum getrennt werden müssen, dann muß außer
hoher spezifischer Trennwirkung und Belastbarkeit der auf die Einheit der Trennwirkung bezogene Druckverlust Ap verhältnismäßig
gering sein. Bei Auslegung von Rektifiziereinrichtungen
nutzt es wenig, einerseits druckverlustarme Kolonneneinbauten
zu verwenden, wenn andererseits bei einem ungünstig gewählten Wertepaar des Rücklaufverhältnisses und
der Stufenzahl der Druckverlust wieder ansteigt. Andererseits tritt durch den Druckverlust eine Temperaturerhöhung
längs der Austauscheinheit auf, die im Kolonnensumpf in der Verdampfervorrichtung ein Maximum erreicht. Diese zwangsläufige
Temperaturerhöhung führt außerdem zu einer Energieerhöhung. Bedingt durch den Druckverlust der Rektifiziereinrichtung
zur Aufarbeitung temperaturempfindlicher Gemische ergibt sich wiederum die Notwendigkeit, größere Überschußkoeffizienten
und damit größere Rücklaufverhältnisse zu verwenden. So werden für die kontinuierliche Trennung einer
Fettsäure C14 von C16 (Myristinsäure von Palmitinsäure) mit
einer Zulaufkonzentration von 24,74 % C14 bis zu einer Anreicherung
dieser Komponente auf 99,17 % Rücklaufverhältnisse von r . = 15 benötigt. Eine Glockenbodenkolonne mit
32 Böden mit einem Gesamtdruckverlust von άρ = 6650 Pa bei
einer Bauhöhe von etwa 16 Meter ist hierfür üblich. Der benötigte Energieaufwand beträgt nach H. Stage "Fette, Seifen,
Anstrichmittel" 73, 16, 76 (1971) 710 000 Wärmeeinheiten. Die mittlere relative Flüchtigkeit beträgt für dieses Ge-
.3-
misch οί = 1,8, das Mindestrücklaufverhaltnis rm = 5 und hiernach
der Oberschußkoeffizient ü = 3. Die Erhöhung des Rücklaufverhältnisses
von r *" r . =ü = 3 entspricht einer
ITi Ou ν
Erhöhung des Energiebedarfes von 237 000 auf 710 000 Wärmeeinheiten.
Durch den Druckverlust tritt im Kolonnensumpf eine Temperaturerhöhung
von etwa 55 0C auf, was einer weiteren Energieerhöhung
von etwa 36 000 Wärmeeinheiten bezogen auf einen Druckverlust νοη-Δρ—*■ O entspricht. Zur Trennung eines
Fettsäuredestillates aus der Tallölaufbereitung mit einer Zulaufkonzentration von 0,9 % Vorlauf und 3,6 % C16 (Palmitinsäure)
bis zur Anreicherung dieser Komponenten auf 90 % werden .Rücklaufverhältnisse von r . = 35 benötigt. Bedingt
durch eine hohe thermische Empfindlichkeit und dem aggressiven Verhalten der im Rohgemisch vorhandenen hochungesättigten
Fettsäuren und Harzsäuren bei Temperaturen über 240 0C
ist hierfür eine übliche Rieselsäule mit einer Bauhöhe von etwa 8 Meter mit einem Gesamtdruckverlust von Ap = 1330 Pa
notwendig. Die relative Flüchtigkeit für das Rohgemisch beträgt nach Stage H. "Fette, Seifen, Anstrichmittel" 80 (1978)
und DE-OS 2 763 357 cc = 1,8. Das MindestrOcklaufverhältni s
beträgt r = 24,76 bei einer relativen Flüchtigkeit von Ct= 1,8 und hiernach der Überschußkoeffizient ü = 1,41. Die
Erhöhunq des Mindestrücklaufverhältnisses von r —*>
r . =" ü J m opt
= 1,41 entspricht einer Erhöhung des Energiebedarfes von
241 000 auf 337 000 Wärmeeinheiten. Zusätzlich werden infolge einer Temperaturerhöhung von etwa 20 0C durch den Druckverlust
7 000 Wärmeeinheiten benötigt. Weiterhin ist die diskontinuierliche Rektifikation in Kolonnen mit absatzweiser Kondensation
und nebeneinander angeordneten Verdampferelementen nach WP 63466 und dem Verfahren mit Vorrichtung nach WP 78553
bekannt. Damit werden z. B. aus einem Fettsäuregemisch mit einem Anteil an leichtsiedenden Bestandteilen der Komponenten
C12 (Laurinsäure) von 7,11 % in einer großtechnischen Produktionsanlage
bei einer Auatuuachhöhe von 2,30 Meter, Endkonzon-
trationen von 83 % an C12-Anteilen erreicht. Bei einem
Destillationsdruck von 13,3 Pa beträgt der Druckverlust 20 Pa und die relative Flüchtigkeit ergibt sich für dieses
Gemisch bei einem Destillationsdruck von 13,3 Pa zu α= 1,956
und das hieraus ermittelte Mindestrücklaufverhältnis beträgt r = 11,836. Das Verhältnis der gesamten verdampften Menge
zur abgenommenen Menge entspricht einem erreichten Rücklaufverhältnis von r . = 12,195 und daraus ergibt sich ein Überschußkoeffizient
von ü = 1,0303.
Der Nachteil der diskontinuierlichen Fahrweise besteht darin, daß einmal die Wirtschaftlichkeit im Hinblick auf den Energiehaushalt
mit abnehmender Sumpfkonzentration an leichten Anteilen fällt, zum anderen bei gegebener konstanter Austauschhöhe
mit abnehmender Sumpfkonzentration der Reinheitsgrad der Endprodukte
fällt. Die größte Wirtschaftlichkeit liegt im Bereich
einer Sumpfkonzentration von ^ 50 % an leichtsiedenden Anteilen mit Endkonzentrationen — 99 %. Außerdem sind hohe
Durchsatzleistungen in der Größenordnung = 200 kg/h bei einem Destillationsdruck von etwa 13,3 Pa bei diskontinuierlichem
Betrieb infolge der dann nicht mehr realisierbaren Apparatedurchmesser nicht möglich.
Ziel der Erfindung ist es, den energetischen und apparativen Aufwand bei der Rektifikation von Vielstoffgemischen mit geringen
Siededruckdifferenzen und schwankender Zulaufkonzentration
zu senken und den Prozeß kontinuierlich zu gestalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur kontinuierlichen Rektifikation für vorzugsweise Mehr- und
Vielstoffgemische zu schaffen, welches eine Reduzierung der
zu verdampfenden Rücklaufmengen bis in den Bereich des Mindestrücklaufverhaltnisses
ermöglicht, bei endlicher Austauschhöhe und geringen Druckverlusten sowie bei abnehmender Zulaufkonzentration,
konstanter relativer Flüchtigkeit und konstanter hoher Endkonzentration die Stoffaustauschhöhe abnimmt.
Gleichzeitig soll eine Vorrichtung zur Durchführung des Ver-
- M-
fahrens entwickelt werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß aus
einem Rohgemisch, dem Kondensate aus dem Prozeß zugemischt werden, die gesamten leichten oder teilweise die leichten
Bestandteile verdampft werden und in einer oder mehreren nachfolgenden Kondensations- und Verdampfungsstufen in einem
speziellen Kolonnensystem das Verhältnis der zu verdampfenden Rücklauf- und Destillatmengen auf das Mindestrücklaufverhältnis
oder auch einem geringeren Wert eingestellt wird,
indem die für die Trennung noch fehlenden Rücklaufmengen
durch Kreislaufführung einer mit leichten Bestandteilen angereicherten
Flüssigkeitsmenge ergänzt werden und durch partielle Kondensation an einer äußeren und einer oder mehreren
partiellen Wiederverdampfungen an einer oder mehreren von der äußeren Fläche umgebenen inneren Flächen der Stoffaustausch
erfolgt.
Erfindungsgemäß geschieht das dadurch, daß das Rohgemisch,
dem das Kondensat der äußeren Fläche und eine Teilmenge der
Kondensate aus der oder den Wiederverdampfungen zugemischt
werden, in einem oder mehreren Fallfilm- oder Dünnschichtverdampfern
in üblicher Weise bis zu einer Sumpfkonzentration der leichten Bestandteile -*■ 0 % oder einem vorher festgelegten
Wert verdampft und das entstandene Dampfgemisch in den unteren Teil eines speziellen Kolonnensystems mit einer einzelnen
oder aus mehreren Teilflächen gebildeten äußeren Kondensationsfläche
zugeführt wird. Das von leichten Bestandteilen freie oder abgeminderte schwere Sumpfprodukt wird ausgeschleust.
Das gesamte Dampfgemisch strömt zunächst an der äußeren Fläche, vorzugsweise Rohrbündelfläche, nach oben und
kondensiert teilweise unter Stoffaustauschprozessen an der
äußeren Flüche. Das erste Teilkondensat mit angereicherten schweren und verminderten leichten Bestandteilen wird gesammelt
und dem flüssigen Rohgemisch als schwere Kreislaufmenge zugemischt.
Die an schweren Bestandteilen abgeminderte und an leichten Bestandteilen angereicherte verbleibende Teilmenge Dampf
wird separat kondensiert, durch eine leichte bis schwere, aus dem Restkondensat der inneren Flächen gebildete Kreislaufmenge
ergänzt und teilweise auf die innere Wärmetauscherfläche, vorzugsweise Rohrbündelfläche/ zur Wiederverdampfung
aufgegeben und teilweise dem Rohgemischzulaufprodukt zugemischt. Diese Flüssigkeitsaufgäbe bewirkt durch
den Energieaustausch die Teilkondensation der an der äußeren Fläche aufsteigenden Dämpfe aus der primären Verdampfung
und führt zum Stoffaustausch. Gleichzeitig führt die teilweise
Kondensation an der äußeren Fläche zur teilweisen Verdampfung an den inneren Flächen. Dieser Dampf enthält bei
einem Prozeß mit nur einer Wiederverdampfung hoch angereicherte leichte Bestandteile und kann nach einer Kondensation
als Endprodukt abgenommen werden.
Es entspricht dem Wesen der Erfindung, wenn in Abhängigkeit von äußeren Bedingungen, wie Zulaufkonzentration und/oder
gewünschte Endkonzentration sowie der relativen Flüchtigkeit das Verfahren mehrstufig gestaltet wird. Das geschieht dadurch,
daß das gesamte separat kondensierte Dampfgemisch aus der ersten Wiederverdampfung einer zweiten Wiederverdampfung
an inneren Flächen zugeführt wird, hier unter Stoffaustauschbedingungen teilweise verdampft, dieser Dampf
separat kondensiert und als Fertigprodukt abgenommen oder zur weiteren Aufkonzentration in gleicher Art und Weise
weiteren Wiederverdampfungsstufen zugeführt wird. Dabei wird
eine Summe innerer Wiederverdampfungs- und Stoffaustauschflächen von einer gesamten äußeren Kondensations- und Austauschfläche
umgeben und das an der äußeren Fläche ablaufende Kondensat wie beim einstufigen Prozeß gesammelt und
dem Rohgemischzulaufprodukt zugemischt. Die Produktabläufe aus allen Wiederverdampfungsstufen werden zusammengeführt
und wie beim einstufigen Prozeß ebenfalls der aus dem äußeren Raum separat kondensierten Dampfmenge zugemischt und die
entstandene Menge teils auf die inneren Flächen der ersten Wiederverdampfungsstufe und teils dem flüssigen Rohprodukt-
lauf zugeführt.
Die bei der ersten Wiederverdampfung zugeführte, separat
kondensierte Dampfmenge^mit leicht siedenden Anteilen aus
der äußeren Fläche und die zugemischte Kreislaufmenge mit noch leichter siedenden Anteilen aus der oder den inneren
Flächen müssen so groß sein, daß die auf die innere Fläche aufgegebene Gesamtmenge an leichten Anteilen dem>l- bis
3fachen der aus der inneren Fläche der ersten Wiederverdampfung
austretenden Dampfmenge entspricht.. Die separat kondensierte Dampfmenge aus der äußeren Fläche muß so groß
sein, daß der darin enthaltene leichte Anteil dem leichten Anteil der aus der inneren Fläche austretenden Dampfmenge
entspricht. Die Differenzmenge schwer siedender Bestandteile aus der separat kondensierten Dampfmenge aus der äußeren
Fläche zu den schwer siedenden Anteilen im Dampf aus der ersten Wiederverdampfung wird zur Variierung der Zulaufkonzentration
dem Rohprodukt zugemischt. Im Falle einer mehrfachen Wiederverdampfung wird bei Entnahme des Endproduktes
aus der zweiten oder einer der folgenden Wiederverdampfungsstufen die Differenzmenge schwerer siedender
Bestandteile aus der separat kondensierten Dampfmenge aus der äußeren Fläche zu den schwerer siedenden Anteilen im
Dampf aus der zweiten oder einer der folgenden Wiederverdampfungsstufen
zur Variierung der Zulaufkonzentration dem Rohprodukt zugemischt.
Die jeweils aufgegebene separat kondensierte Dampfmenge bei
mehrfacher Wiederverdampfung muß jeweils das ^ 1-bis 3fache
an leichten Bestandteilen enthalten als die aus der jeweils inneren Fläche austretende Dampfmenge. Die zur Verdampfung
aus der inneren Fläche notwendige Temperaturdifferenz und damit die Regelung des Wärmeflusses von der oder den äußeren
Kondensationsflächen zu der oder den inneren Wiederverdampfungsflächen
erfolgt über die Regelung des Destillationsdruckes ohne äußere Energiezufuhr, also unter Nutzung der
austretenden Dampfenergie an den äußeren Flächen. Dabei wird
die an der äußeren Fläche austretende Dampfmenge durch eine
Rohrleitung geführt, deren freier Querschnitt einen solchen Widerstand besitzt, daß der notwendige Druck über die äußere
vertikale Austauschhöhe gewährleistet ist. Da jede Konzentrationsminderung
mit einer Temperaturerhöhung und demzufolge mit Arbeit verbunden ist, d. h. mit aufzubringender
Energie, sind demzufolge maximale Konzentrationen der austretenden
Dämpfe aus der äußeren und inneren Fläche sowie geringe Temperaturdifferenzen über die vertikale Austauschhöhe
an den äußeren und inneren Flächen anzustreben. Die Temperaturdifferenzen sind durch den Druckverlust und die
Partialdrücke, letztere von der relativen Flüchtigkeit sowie von der Zulauf- und Endkonzentration und den daraus abgeleiteten
MindestrücklaufVerhältnissen r , vorgegeben. Der
Druckverlust muß zur Vermeidung zusätzlicher Arbeit (Energie) so gering als möglich gehalten werden. Der Druckverlust
Ap ist abhängig von der Austauschhöhe und wird durch das Dampfvolumen V in m3 in der jeweiligen äußeren und inneren
freien Querschnittsfläche/ von dem Luftanteil aus der Leckrate
der Anlage sowie von den Fremdgasanteilen, den sogenannten Inertgasen, beeinflußt.
Die erfindungsgemäße Verfahrensweise führt zu wesentlichen
Energieeinsparungen, erheblicher Verringerung der Anlagenkosten sowie Erzielung einer hohen Produktqualität. Das Verfahren
kann programmgesteuert und willkürlich auf unterschiedlichste Zusammensetzungen des Roh- und Endproduktes
programmiert werden.
Die Zulaufkonzentration und damit die Schnittlage sowie die
relative Flüchtigkeit cc , bei konstanter Endkonzentration - 99 % und .Sumpfkonzentration -*» 0 % der leicht siedenden
Bestandteile, sind einmal bestimmend für die Anzahl der Wiederverdampfungen
der jeweils aus der inneren Fläche austretenden und separat zu kondensierenden Dampfmengen und zum
anderen für die Annäherung oder Unterschreitung des Mindestrücklaufverhältnisses
r .
Die Anzahl der Wiederverdampfungen muß der Beziehung
OC. 100 . £ DaZy1 + (1 -oc) . Da1 = Fl1 + Fl4 + £ Da - Da1
folgen.
Die zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung
besteht aus einer Kolonne, in deren Innenraum Wärmeaustauscher,
vorzugsweise Rohrbündelwärmeaustauscher, untergebracht sind. Die Kolonne steht an ihrem unteren Teil mit
einer Verdampfereinrichtung in Verbindung, welche in der Regel als Dünnschicht- oder Fallfilmverdampfer ausgebildet
sind. Die Wärmeaustauscher sind in der Kolonne derart angeordnet, daß sie einen äußeren Kondensationsraum und eine
oder mehrere inneren Wiederverdampfungskammern bilden. Der äußere Kondensationsraum besitzt eine druckhaltende Brüdenabzugsleitung,
die zu einem Totalkondensator führt, dessen Kondensatableitung nach Zwischenschaltung eines Durchflußmengenmessers
in eine Kondensatkreislaufleitung einbindet. Darüber hinaus besitzt der äußere Kondensationsraum eine
Kondensatsammeieinrichtung, die mit der Rohproduktzulaufleitung der Verdampfereinrichtung verbunden ist.
Der innere Raum ist als Wiederverdampfungskammer ausgebildet,
in der Regel bildet er aber mehrere Wiederverdampfungskammern, die jeweils voneinander getrennt sind.
An ihrem unteren Teil weisen die Wiederverdampfungskammern eine gemeinsame innere Kondensatsammeieinrichtung auf,
welche über die Kondensatkreislaufleitung und über eine Fördereinrichtung einerseits mit der ersten Wiederverdampfungskammer
und andererseits mit der Rohproduktzulaufleitung der Verdampfereinrichtung in Verbindung steht.
Absperrorgane in diesen Leitungen ermöglichen die Einstellung eines gezielten Mengenstromes in die Verdampfereinrichtung
und in die erste Wiederverdampfungskammer. Die Wiederverdampfungskammern weisen an ihrem Kopf jeweils
eine Brüdenabzugsleitung auf, durch die der Produktdampf jeweils zu einem Totalkondensator geführt wird. Die Kondensatleitungen
dieser Total kondensatoren führen Unnri in dir
nachfolgende Wiederverdampfungskammer. Hierbei wird dafür
Sorge getragen, daß eine gleichmäßige Aufgabe des Kondensates in der nachfolgenden Wiederverdampfungskammer erfolgt.
Dies setzt sich in gleicher Weise bis zur letzten Wiederverdampfung
fort, wobei die Anzahl der Wiederverdampfungen von den Qualitäten und Quantitäten sowie der physikalischen
Kenngrößen der Ein- und Ausgangsprodukte, also der Schnittlage und dem daraus zu ermittelnden Rücklaufverhältnis abhängig
ist. Die Kondensatleitung des letzten Totalkondensators führt in ein Sammelgefäß für das Endprodukt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung werden
die Druckverhältnisse in dem äußeren Kondensationsraum und in den Wiederverdampfungskammern differenziert beeinflußt.
Dazu sind die Kondensatleitungen der Totalkondensatoren jeweils mit einer Vakuumleitung verbunden. Darüber
hinaus wird es zweckmäßig sein, daß die Kondensatleitungen der Totalkondensatoren der Wiederverdampfungskammern verschließbare
Produktabnahmestutzen aufweisen. Am Sumpf der Verdampfereinrichtung ist eine Austragsleitung
für das Sumpfprodukt vorgesehen. Durch diese Austragsleitung kann die schwere Phase die Vorrichtung verlassen. Eine
zweckmäßige Ausgestaltung der Vorrichtung sieht vor, daß der Boden der Kolonne die Kondensatsammeieinrichtung des
äußeren Kondensationsraumes oder die innere Kondensatsammeleinrichtung bildet.
Die Heizdampfleitung der Verdampfereinrichtung ist zur Temperaturregelung
mit einem Regelventil ausgestattet. Zur Regelung der Rohproduktzulaufmenge ist in der Rohproduktztilfujfleitung
ein Regelventil vorgesehen.
Bei kontinuierlichem Chargenbetrieb mit unterschiedlichen Produktqualitäten und -mengen kann es in der mehrstufigen
Anlage vorteilhaft sein, vor der Endstufe bereits Produkt abzunehmen. Die Kondensatleitungen der zwischen den Stufen
liegenden Kondensatoren weisen deshalb absperrbare Abnahmestutzen für Produkt auf.
Die Sollmenge an austretendem Produktdampf aus der äußeren
Fläche wird durch Regelung mittels Regelventil der Heizmedienmenge
an der Verdampfereinrichtung erreicht. Gleichzeitig erfolgt die Erfassung der kondensierten Produktdarnpfmenge
aus der äußeren Fläche und der Produktdampfmenge aus
der letzten Wiederverdampfung. Die Differenzmenge beider
kondensierten Produktdampfmengen wird als Rücklauf über ein
Regelventil zur Rohproduktzulauf leitung abgeführt. Die Anlage kann automatisch betrieben werden. Zu diesem Zweck
werden die Ist-Werte des Fertigproduktes durch den Fertigproduktmengenmesser
und die Ist-Werte der kondensierten Produktdampf menge aus dem äußeren Kondensationsraum erfaßt,
an einen Rechner gegeben, vom Rechner differenziert und mit
den vorher programmierten Soll-Werten verglichen und in üblicher Weise korrigierende Regelimpulse an die Regeleinrichtungen
für die Heizdampfzuführung und die Rücklaufmenge ausgelöst.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung können wesentliche Energieeinsparungen
und erhebliche Verringerungen der Anlagenkosten erzielt werden. Ein besonderer Vorteil der Anlage besteht
darin, daß eine hohe Produktqualität im kontinuierlichen Prozeß erzielt werden kann.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an zwei Beispielen näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1: eine kontinuierliche Rektifikationsanlage mit dreifacher
Wiederverdampfung
Fig. 2: die Mengenströme, Konzentrationen und Temperaturen
in einem Prinzipschema eines dreistufigen Apparates.
In einer Kolonne ist ein Rohrbündel 41 vertikal so angeordnet, daß zwischen Kolonnenmantel und den äußeren Kondensationsflächen
10 der Rohre ein äußerer Kondensationsraum 1
gebildet wird, der vom Kolonnenkopf durch einen Boden 11
getrennt ist, und die von den inneren Flächen der Rohre gebildeten
Räume, die am Kolonnenkopf durch die Trennwände getrennt und unten alle durch eine gemeinsame innere Kondensatsammeleinrichtung
13 verbunden sind, bilden die erste, zweite und dritte Wiederverdampfungskammer 2, 3 und 4. Die
erste Wiederverdampfungskammer 2 ist am Kolonnenkopf über die Brüdenabzugsleitung 14 und den Totalkondensator 7 durch
dessen Kondensatleitung 15 mit der zweiten, die zweite über
die Brüdenabzugsleitung 16 und dem Totalkondensator 8 durch dessen Kondensatleitung 17 mit der dritten Wiederverdampfungskammer
4 verbunden.
Im oberen Teil des äußeren Kondensationsraumes 1 ist eine druckhaltende Dampfleitung 21 angebracht, die zum Totalkondensator
6 führt, der wiederum über einen zwischengeschalteten
Durchflußmengenmesser 22 mit der Kreislauf leitung 23 verbunden ist.
Die innere Kondensatsammeieinrichtung 13 ist über Leitung
24 mit der Kreislauf leitung 23 verbunden.
Die Kreislauf leitung 23 mündet nach Zwischenschaltung einer
Schwimmervorlage 25 und einer Pumpe 26 in die erste Wiederverdampfungskammer 2. Vorher zweigt eine Kondensatrücklaufleitung
27 mit Regelventil 28 ab, die in die Rohproduktzulaufleitung 29 einbindet.
Unten verschließt ein Boden den äußeren Kondensationsraum und bildet mit dem Kolonnenmantel eine Kondensatsammeieinrichtung
43, deren Gefälleleitung 35 ebenfalls in die Rohproduktzulaufleitung
29 einbindet.
Die Rohproduktzulauf leitung 29 mündet in eine Verdampfungseinrichtung 5, welche als Dünnschichtverdampfer ausgebildet und unterhalb des Kolonnenraumes 1 angeordnet ist und mit ihrem Dampfaustrittsstutzen oberhalb der Kondensatsammeieinrichtung 43 an der Rektifizierkolonne anschließt. Am Kopf der dritten Wiederverdampfungskammer 4 ist eine Fertigproduktriampfleitung 18 angebracht, welche zum Totalkondensa-
Die Rohproduktzulauf leitung 29 mündet in eine Verdampfungseinrichtung 5, welche als Dünnschichtverdampfer ausgebildet und unterhalb des Kolonnenraumes 1 angeordnet ist und mit ihrem Dampfaustrittsstutzen oberhalb der Kondensatsammeieinrichtung 43 an der Rektifizierkolonne anschließt. Am Kopf der dritten Wiederverdampfungskammer 4 ist eine Fertigproduktriampfleitung 18 angebracht, welche zum Totalkondensa-
tor 9 führt. Am Totalkondensator 9 schließt kondensatseitig
eine Produktkondensatleitung 19 für Fertigprodukt an, der
ein Durchflußmengenmesser 20 zwischengeschaltet ist. Die
Produktkondensatleitung führt danach in ein Sammelgefäß für das Endprodukt, welches in der Zeichnung nicht dargestellt
ist. In die Produktkondensatleitung 19 für Fertigprodukt und in die Produktkondensatleitungen 15/17 sowie nach dem Kondensator
6 binden die Vakuumleitungen 39, 37, 38, 3.6 ein. An der Verdampfereinrichtung 5 ist eine Leitung 34 für das
schwere Sumpfprodukt angebracht.
Vor der eigentlichen Aufarbeitung des Rohproduktes muß dieses thermisch schonend entgast und entwässert werden. Das Rohgemisch
wird über Leitung 29 der Verdampfereinrichtung 5, die
mit Heizdampf über Ventil 30 geregelt beaufschlagt wird, zugeführt. Der aufsteigende Dampf gelangt in den äußeren Kondensationsraum
1 der Kolonne und strömt an der äußeren Kondensationsfläche
10 der Rohre entlang. An den äußeren Flächen 10 kondensieren zum großen Teil schwere und zum kleinen Teil
leichte Bestandteile aus und gelangen in die Kondensatsammeleinrichtung 43 und über die Kondensatrücklauf leitung 35 in
die Rohgemischzulauf leitung 29. Das Sumpfprodukt wird durch die Leitung 34 aus der Verdampfereinrichtung 5 abgeführt.
Die mit leichten Teilen angereicherten Dämpfe werden im Totalkondensator
6 kondensiert, im Mengenmesser 22 gemessen und gelangen durch die Kreislaufleitung 23 zum Standgefäß mit
Schwimmervorrichtung 25 und Pumpe 26. Mittels der Pumpe 26 wird das Kondensat am Kolonnenkopf auf die innere Fläche der
ersten Wiederverdampfungskammer 2 aufgegeben. Hier erfolgt die erste Wiederverdampfung des im Kondensator 6 kondensierten
Produktes. Der aus der ersten Wiederverdampfungskammer 2 austretende Dampf wird über Produktdampfleitung 14 dem Totalkondensator
7 zugeführt, auf Taupunkttemperatur kondensiert und das Kondensat über Produktkondensatleitung 15 am Kopf auf
die innere Fläche der zweiten Wiederverdampfungskammer 3 anfgegeben.
Aus diesen Flächen erfolgt die zweite Wiederverdampfung.
Der austretende Dampf der zweiten Wiederverdampfungskammer
3 wird über Produktdampfleitung 16 dem Totalkondensator 8
zugeführt, ebenfalls auf Taupunkttemperatur kondensiert und das Kondensat über die Produktkondensatleitung 17 am Kopf
auf die innere Fläche der dritten Wiederverdampfungskammer
4 aufgegeben. Aus dieser Kammer verdampft das gewünschte Fertigprodukt.
Das aus den Wiederverdampfungskammern 2, 3 und 4 nach unten
ablaufende Kondensat wird über die innere Kondensatsammeieinrichtung
13 und über Leitung 24 zur Kreislauf leitung 23 geführt und nunmehr gemeinsam mit dem Produkt aus dem Totalkondensator
6 der ersten Wiederverdampfungskammer 2 aufgegeben. Aus der Kondensatkreislauf leitung 23 wird ein Teilstrom
dieses Produktes über Leitung 27 und Regelventil 28 in die Rohproduktzulauf leitung 29 geregelt eingespeist.
Die Evakuierung der Anlage erfolgt durch die Leitungen 36, 37, 38, 39 nach den Kondensatoren. Vor dem eigentlichen Vakuumaggregat
ist eine Abscheidevorrichtung vorzugsweise zweistufiges Absorptionsverfahren installiert. Zur Vorausberechnung
der technologischen Variante wird eine übliche elektronische Datenverarbeitungsanlage eingesetzt und an der Anlage
ein Mikrorechner zur Berechnung von Steuerwerten vorgesehen. Die zum Betreiben der Anlage notwendigen und bereits vorausberechneten
Daten werden in einem Mikrorechner an der Anlage zunächst gespeichert. Die Sollmenge an Kondensat im Totalkondensator
6 wird durch die Regelung der l-leizmedienmenge am
Ventil 30 im stationären Betrieb erreicht und im Mikrorechner gespeichert. Gleichzeitig erfolgt die Erfassung der Kondensatmengen
aus dem Totalkondensator 9 mit dem Durchflußmesser 20 und aus dem Kondensator 6 mit dem Durchflußmesser 22. Die
Berechnung der Differenzmenge löst die Mengenvorgabe am Ventil
28 aus.
17 Beispiel 1 *- 2A-
Aus einem Fettsäuregemisch mit den Anteilen C12 = 48,98 %;
C14 = 18,93 %;■ C16 = 13,38 %; C18 = 3,74 %; C18 = 11,45 %;
C10 = 3,52 % soll der Anteil C10 mit 48,98 % auf eine End-
Io i.e.
konzentration von 99,64 % bei einem Destillationsdruck von
133 Pa angereichert werden. Für diese Gemischzusammensetzung und dem vorgegebenen Destillationsdruck ergibt sich eine
mittlere relative Flüchtigkeit o£ = 2,18 und daraus bei gegebener
Zulauf- und Endkonzentration ein Mindestrücklaufverhältnis von r = 1,711. Die gesamt zu verdampfende Menge ^Da
ergibt sich aus den Dampfmengen Da1, Da„ und einer notwendigen
zusätzlichen Dampfmenge zur Aufheizung der im Kreislauf
geführten Rücklauf- und Kondensatmenge Da1 auf die innere
Fläche 2 anhand der Temperaturdifferenz t„ - t5; £ Da =
833,219 kg/h. Die ständig als Rücklauf zu verdampfende Menge, bezeichnet als Rücklaufverhältnis r ., wird aus r . =
Fl7 + Fl./Da„ erhalten. Das Verhältnis der gesamten Dntnpfmengen
zur abgenommenen Destillatmenge entspricht dem tatsächlichen Rücklaufverhältnis r . = 1,714 und daraus ergibt
sich der Oberschußkoeffizient ü = 1,00175. Bei einem Destillationsdruck
von P1 = 133 Pa im inneren der Fläche 2 und
p_ = 266 Pa im äußeren Raum 1 ergibt sich eine Nennweite der
Kolonne von etwa 600 mm bei einer Stoffaustauschhöhe von 4 Meter bei einem Einsatz von Rohrbündeln mit unbehandelten
glatten Rohrwandungen.
Die Zulaufmenge zum Fallfilm- oder Dünnschichtverdampfer 5
beträgt Fl1 = 624,649 kg/h bei einer Zulaufkonzentration von
X1 = 48,98 %. Diesem Verdampfer 5 wird gleichfalls die aus
der äußeren Fläche ablaufende Menge Fl„ = 384,463 kg/h mit
der Konzntration a:i leichten Anteilen von xo = 2,35 % zugeführt.
Der aus der äußeren Fläche 1 austretende Dampf mit einer Menge von Da1 = 448,756 kg/h, bei einer Temperatur von
^ = 144,80 0C und einer Konzentration von Y1 = 86,52 % wird
im Kondensator 6 kondensiert. Der aus der inneren Fläche 2
austretende Dampf mit einer Menge von Da„ = 307,063 kg/h und
einer Endkonzentration von y„ = 99,64 % bei einer Temperatur
von t„ = 130,04 0C wird im Kondensator 7 kondensiert und als
Enderzeugnis abgeführt. Die Differenzmenge aus aufsteigenden
Dampf Da1 zur Erzeugnismenge Da2 beträgt Fl4 = 141,693 kg/h,
diese wird gleichfalls dem Verdampfer 5 zugeführt. Aus der gesamten Rohgemisch- und Kreislaufzuführung zum Verdampfer 5
ergibt sich die neue Zulaufkonzentration zu xA = 34,52 %.
Das aus der inneren Fläche 2 ablaufende und umzuwälzende Kreislaufprodukt von Fl3 = 814,827 kg/h, mit einer Konzentration
von x„ = 58,08 % bei einer Temperatur von t« =
143,77 0C, wird mit der Kondensatmenge Da- gemeinsam auf die
innere Fläche 2 mit der Temperatur t5 = 130 0C aufgegeben.
Die Sumpftemperatur beträgt t. = 177,51 0C und die Ablaufmenge
Fl1. = 317,586 kg/h bei einer Sumpfkonzentration von
X5-^O %.
Aus einem Fettsäuregeinisch mit der Zusammensetzung von C1 _ =
5,00 %; C^ = 20,57 %; C^g = 29,07 %; C^8 = 20,93 %; C18 =
3,17 % und C32 = 21,26 % soll die Komponente C15 mit einer
Reinheit von 99,47 % gewonnen werden. Bei einem Druck von P1 = 133 Pa ergibt sich hieraus bei der Zulaufkonzentration
von 5 % ein mittlerer (X -Wert von ex. = 1,566. Das Mindestrücklaufverhältnis
beträgt r = 35,132 und aus der gesamt zu verdampfenden Menge zum Verhältnis zur Erzeugnismenge ergibt
sich ein Rücklaufverhältnis r . = 29,035 und daraus der
Überschußkoeffizient ü = 0,8265. Bei einem Druck von
1 =
133 Pa in den Verdampferräumen und po = 266 Pa im äußeren
Kolonnenratim beträgt der Kolonnendurchmesser 1 400 mm bei einem Rohgemischdurchsatz von 994,685 kg/h. Die Stoffaustauschhöhe
beträgt 6,88 Meter.
Die Konzentrationen, Mengenströme und Temperaturen im einzelnen:
Fl1 = 994,685 kg/h; X1 = 5 %; Fl2 = 677,161 kg/h; x£ = 0 %;
Fl3 = 1344,604 kg/h; X3 = 38,55 %; t3 = 174,86 0C;
X4 = 14,24 %; Fl5 = 944,685 kg/h; X5-* O %; t4 = 200,40 0C;
t5 = 168 0C; Da1 = 824,572 kg/h; Y1 = 42,24 %;
t1 = 184,09 0C; Da2 = 374,688 kg/h; y^ = 82,96 %;
t2 = 168,54 0C; Da3 = 128,540 kg/h; y3 = 96,73 %;
t7 = 166,60 0C; Da4 = 50,000 kg/h; y4 = 99,47 %;
tg = 166,22 0C; Fl4 = 774,572 kg/h;£ Da = 1501,734 kg/h;
t6 = 166 0C; tg = 166 0C.
Claims (9)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Rektifikation von Mehr-
und Vielstoffgemischen, insbesondere Gemischen mit geringer
relativer Flüchtigkeit und temperaturempfindlicher Stoffe,
die in einem oder mehreren Fallfilm- oder Dünnschichtverdampfern
in üblicher Weise bis zu einer Sumpfkonzentration der leichten Bestandteile gegen Null oder einem vorher festgelegten
Wert verdampft werden und das Sumpfprodukt ausgeschleust wird, dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte entstandene
Dampfgemisch von unten einen in einem Kolonnenraum befindlichen äußeren Kondensationsraum (l) zugeführt und
partiell unter Stoffaustauschprozessen kondensiert, das ablaufende,
an leichten Bestandteilen abgereicherte und an schweren Bestandteilen angereicherte Teilkondensat (Fl„)
gesammelt und dem Rohgemisch (Fl1) zugemischt und die an
schweren Bestandteilen abgeminderte und an leichten Bestandteilen angereicherte Teilmenge Dampf (Da ) abgeführt, separat
kondensiert, durch einen Teilstrom einer an leichten Bestandteilen abgereicherten Restkondensatmenge (Fl ) als
Kreislaufmenge ergänzt und unter Stoffaustauschprozessen
einer oder einer ersten partiellen Wiederverdampfung in einer oder einer ersten Wiederverdampfungskammer (2), der die Kondensationswärme
des umgebenden äußeren Kondensationsraumes (1) zuströmt, unterzogen wird, worauf der entstehende, an
leichten Bestandteilen aufkonzentrrerte Dampf (Da„) wiederum
separat kondensiert ausgeschleust oder einer zweiten Wiederverdampfungskammer (3), deren Verdampfungswärme der Kondensation
in dem äußeren Kondensationsraum (l) entstammt, zufließt, partiell unter Stoffaustauschprozessen verdampft,
separat kondensiert und ausgeschleust oder in gleicher Weise weiteren Wiederverdampfungen unterzogen wird und das an
leichten Bestandteilen abgereicherte Kondensat (Fl ) aus der
oder den Wiedorverdampferkonimern goauinmelt und zu cincMii !eil
als die Kreislaufmenge der oder den ersten Wiederverdampfungskammer
und zum anderen Teil dem Rohgemisch (Fl1) zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1/ dadurch gekennzeichnet, daß
die zur Verdampfung in den Wiederverdampfungskammern notwendige
Energie durch Druckerhöhung im äußeren Kondensationsraum erfolgt und über die äußere vertikale Austauschhöhe
der Differenzdruck dem der inneren'freien Querschnittsfläche von 10 bis 25 Pa, vorzugsweise 20 Pa je laufenden
Meter Austauschhöhe, entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in Abhängigkeit von der Zulaufkonzentration, bei konstanter Endkonzentration von = 99 % und einer Sumpfkonzentration
gegen 0 % der leichtsiedenden Bestandteile und bei Annäherung oder Unterschreitung des Mindestrücklaufverhältnisses
die Anzahl der Wiederverdampfungen der Beziehung «.· 100 .^DaZy1 + (1 - ac) . Da1 = Fl1 + Fl4 + £üa - Da1
folgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil der leichtsiedenden Bestandteile in der der
oder den Wiederverdampfungen zugeführten Flüssigkeitsmengen
1- bis 3fache größer ist als der Anteil leichtsiedender Bestandteile
im austretenden Dampf der jeweiligen Wiederverdampfung.
5. Vorrichtung zur kontinuierlichen Rektifikation von Mehr-
und Vielstoffgemischen, bestehend aus einer Kolonne, in deren Innenraum Wärmeaustauscher untergebracht sind und
die an ihfem unteren Teil mit einer Verdampfereinrichtung
in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Vlärmeaustauscher,
vorzugsweise Rohrbündel, derart angeordnet sind, daß sie einen äußeren Kondensationsraum und eine
oder mehrere innere Wiederverdampfungskammern (2, 3, 4)
bilden, der äußere Kondensationsraum (1) eine druckhaltende Brüdenabzugsleitung (21) aufweist, die zu einem Totalkondensator
(6) führt, dessen Kondensatleitung einerseits mit der ersten Wiederverdampfungskammer (2) und andererseits
mit der Rohproduktzulaufleitung (29) der Verdampfereinrichtung
(5) verbunden ist, die Wiederverdampfungskammern (2, 3, 4) an ihrem unteren Teil eine gemeinsame innere
Kondensatsammeieinrichtung (13) aufweisen, welche über eine Kondensatkreislaufleitung (23) einerseits mit
der Rohproduktzulaufleitung (29) der Verdampfereinrichtung
(5) und andererseits mit der ersten Wiederverdampfungskammer (2) in Verbindung steht, die Wiederverdampfungskammern
(2, 3, 4) am Kopipf jeweils eine ßrüdenabzugsleitung
(14, 16, 18) aufweisen, die jeweils mit einem Totalkondensator (7, 8, 9) versehen sind, deren Kondensatleitung
(15, 17) in die nachfolgende Wiederverdampfungskammer (3 bzw. 4) führen und die Kondensatleitung (19)
des letzten Totalkondensators(9) in ein Sammelgefäß führt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatleitungen der Totalkondensatoren (6, 7, 8, 9)
jeweils mit einer Vakuumleitung (36, 37, 38, 39) verbunden sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Kondensatleitungen der Totalkondensatoren (7, 8, 9) der Wiederverdampfungskammern (2, 3) verschließbare
Produktabnahmestutzen angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Sumpf der Verdampfereinrictötung (5) eine Austragsleitung
(34) für das Sumpfprodukt (schwere Phase) vorgesehen ist.
32261
9. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß der Boden der Kolonne (l) die Kondensatsammeiein
richtung (43) oder die innere Kondensatsammeieinrichtung (13) bildet.
Applications Claiming Priority (2)
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| DD23184081A DD207073A3 (de) | 1981-07-16 | 1981-07-16 | Verfahren zur kontinuierlichen rektifikation von mehr- und vielstoffgemischen |
| DD23361081A DD209074A3 (de) | 1981-09-28 | 1981-09-28 | Vorrichtung zur kontinuierlichen rektifikation von mehr- und vielstoffgemischen |
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|---|---|---|---|
| DE19823226116 Withdrawn DE3226116A1 (de) | 1981-07-16 | 1982-07-13 | Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen rektifikation von mehr- und vielstoffgemischen |
Country Status (3)
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|---|---|---|---|---|
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| FR2509622B1 (fr) | 1986-08-22 |
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