DE3126268C2 - Propylenpolymer-Verbindung, insbesondere für Stoßstangen und Stoßfänger - Google Patents
Propylenpolymer-Verbindung, insbesondere für Stoßstangen und StoßfängerInfo
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Abstract
Eine Propylenpolymer-Verbindung, die insbesondere für die Herstellung von Stoßstangen und Stoßfängern geeignet ist, und die eine hohe Steifigkeit, einen hohen Verformungswiderstand bei Wärme und eine hohe Stoßfestigkeit, insbesondere bei niedrigen Temperaturen hat, wobei sie außerdem ein ausgezeichnetes Lackbindevermögen hat, ist durch folgende Zusammensetzung gekennzeichnet: A) 55 bis 65 Gewichtsprozent mindestens eines kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopolymeren mit einem Gehalt an polymerisiertem Ethylen im Bereich von 5 bis 10 Gewichtsprozent, einer Polypropylencomponente, die, bezogen auf das Gewicht der Polypropylencomponente, eine in siedendem n-Heptan unlösliche Fraktion in einer Menge von 97% oder mehr enthält, mit einer bei Raumtemperatur in p-Xylol löslichen Fraktion, die eine Grundviskosität von 3 bis 4 hat, bestimmt in Decahydronaphthalin bei 135 ° C, und mit einem Schmelzindex von 2 bis 10; B) 30 bis 35 Gewichtsprozent mindestens eines amorphen Ethylen-Propylen-Copolymeren mit einer Grundviskosität von 0,2 bis 3,5 bestimmt in Decahydronaphthalin bei 135 ° C, und einer Mooney-Viskosität ML ↓1 ↓+ ↓4 von 40 bis 100, bestimmt bei 100 ° C, und C) 5 bis 15 Gewichtsprozent Talk in Form von feinen Partikeln mit einer mittleren Korngröße von 0,5 bis 5 Mikron.
Description
------ ^ Die Erfindung bcinfft είπε Pj-opyienpoiynicr-Verbindung, und zwar insbesondere eine Propyicnpoiynrcr-Yer
bindung, die für die Herstellung von Stoßstangen bzw. Stoßfängern geeignet sind und die ein gutes Lackbindevermögeii und eine hohe Festigkeit gegenmechanische Beanspruchung und Stöße aufweist.
Insbesondere Stoßstangen aus Stahl haben jedoch ein unerwünscht großes" Gewicht und'nur'eine geringe
Stoßelastizität- Um diese Nachteile zu beheben, hat man versucht, für die Herstellung von Stoßstangen an Stelle
von Stahlblech Polyurethanharze zu verwenden, welche eine erhöhte Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig
zu einer Gewichtsverminderung führen. Aber auch bei den daraus resultierenden Polyurethanharz-Stoßstangen
war die Gewichtsverminderung nur unzureichend, wobei das an sich teure und aufwendige Polyurethanharz zu
30 ?4ner Kostensteigerung bei den daraus hergestellten Stoßstangen führte. Es bestand somit weiterhin der
Wunsch, ein Material zu finden, welches es ermöglicht, bei niedrigen Preisen im Gewicht leichte, aber dennoch
stoßfeste und insbesondere stoßelastische Stoßstangen herzustellen. Ausgehend davon war man der Ansicht,
daß kristalline Ethylen-Propylen-Copolymere ein geeignetes Material für die Herstellung von billigen und im
Gewicht leichten Stoßstangen sein könnten.
Es ist allgemein bekannt, daß übliche kristalline Ethylen-Propylen-BIockcopolymere, die sich im Spritzgußverfahren verarbeiten lassen» eine ausgezeichnete Steifigkeit» eine zufriedenstellende Festigkeit gegen Verformung
in Wärme und eine gute Oberflächenhärte haben. Es ist weiterhin bekannt, daß übliche kristalline Ethylen-Propylen-BIockcopolymere nur ein geringes Lack-Bindevermögen und eine geringe Festigkeit gegen mechanische
Stöße haben, die bei niedrigen Temperaturen, beispielsweise bei etwa — 300Q darauf ausgeübt werden. Es hat
sich somit gezeigt, daß die üblichen kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopolymere kein geeignetes Material für
die Herstellung von Stoßstangen sind, da ein derartiges Material neben einer hohen Steifigkeit, einem ausreichenden Widerstand gegen Verformung bei Wärme und einer hohen Stoßfestigkeit und Stoßelastizität auch bei
niedriger Temperatur außerdem auch gute Lackbindeeigenschaften haben soll.
Um die Festigkeit gegen Stoßbeanspruchungen bei niedriger Temperatur und auch, um die Lackbindeeigen
schäften der kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopolymere zu verbessern, hat man versucht, das übliche kri
stalline Elhylen-Propylen-Blockcopolymer mit einem amorphen Ethylen-Propylen-Copolymer allein zu mischen,
oder mit einem Gemisch aus amorphem Ethylen-Propylen-Copolymer mit verschiedenen Polyethylenarten.
Im Vertauf dieser Versuche hat es sich jedoch herausgestellt, daß die obengenannten Mischsysteme zu einem
Copolymergemisch führten, welches eine geringe Steifigkeit und einen niedrigeren Widerstand gngen Verfor
mung bei Wärme hat als die kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopolymere. Zusammengefaßt kann somit
festgestellt werden, daß man bisher bei Verwendung der üblichen kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopoly
niere und amorphen Ethylen-Propylen-Copolymere keine Stoßstangen mit hoher Steifigkeit und einem hohen
für die Herstellung von Stoßstangen und Stoßfängern geeignet ist, und welche eine hohe Steifigkeit und einen
hohen Widerstand gegen mechanische Beanspruchungen und Stöße auch bei niedriger Temperatur hat, wobei
diese Verbindung auch einen ausreichenden Widerstand gegen Verformung bei Wärme und ein verbessertes
folgende Zusammensetzung;
A) 55 bis 65 Gewichtsprozent mindestens eines kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopolymeren mit einem
Gehalt an polymerisiertem Ethylen im Bereich von 5 bis 10 Gewichtsprozent, einer Polypropylencomponente, die, bezogen auf das Gewicht der Polypropylencomponente, eine in siedendem n-Heptan unlösliche
Fraktion, die eine Grundviskosität von 3 bis 4 hat, bestimmt in Decyhydronaphthalin bei 1350C, und mit
einem Schmelzindex von 2 bis 10;
kosität von'2^0;bis 3,5, bestimmt in Decahydronaphthalin bei 135"C, und einer Mooney-Viskosität ML1+4
von 40 bis 100, besÖnimt bei lpO^C, und
C) 5 bis 15 Gewichtsprozent Talk in Form von feinen Partikeln mit einer mittleren Korngröße von 0,5 bis
5■ Mikron.^ ' " ;
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Die erfindungsgemäße Propylenpolymer-Verbmdung ist für die Herstellung von Kraftfahrzeug-Stoßstangen
u-dgL geeignet, die einen Biege-Elastizitätmodul von 8000 kg/cm2 oder mehr, eine Izod-Schlagfestigkeit von
30 kg-cm/cm oder mehr haben und außerdem eine Lackhaftzahl von 100, ermittelt mittels Kreuzschnittversuch.
Stoßstangen, die aus der erfindungsgemäßen Propylenpolymer-Verbmdung hergestellt sind, haben somit, verglichen mit Stoßstangen, die aus den üblichen kristallinen Ethylen-Propyien-BIockcopolymeren allein hergestellt
sind, wesentlich verbesserte Festigkeitseigenschaften gegen mechanische Beanspruchen bzw. Stöße bei niedriger Temperatur und ein ausgezeichnetes Lackbindevermögen, wobei sie die gleiche Steifigkeit und Festigkeit
gegen Deformation bei Wärme haben.
Für die erfindungsgemäße Propylenpolymer-Verbindung wird mindestens ein kristallines Ethylen-Propylen-Blockcopolymer in einer Menge von 55 bis 65 Gewichtsprozent verwendet Das kristalline Blockcopolymer
kann in einer einzigen Phase oder in Form einer Mischung aus zwei oder mehreren Copolymeren angewandt
werden, solange der Gesamtgefcalt dieser beiden oder mehreren Copolymere im Bereich von 55 bis 65 Gewichtsprozent liegt
Wenn der Anteil des kristallinen Blockcopoiymeren unter 55 Gewichtsprozent liegt, hat der daraus hergestellte Gegenstand «£nen nicht ausreichenden Biege-EIastizitätsmodul von weniger als 8000 kg/cm2. Wenn der Anteil
des kristallinen Bföckcopbiymef en inι der resultierenden Pröpyienpoiymer-Verbmäuhg über 65 Gewichtsprozent liegt hat der daraus hergestellte Gegenstand eine nicht zufriedenstellende Izod-Schlagfestigkeit von
weniger als 30 kg-cm/cm bei einer Temperatur von — 300C
Bei dem für die Herstellung der erfindungsgemäßen Propylenpolymer-Verbindung verwendeten kristallinen
Ethylen-Propyleri-Blockcopolymeren Hegt der Anteil an polymerisiertem Ethylen im Bereich von 5 bis 10
Gewichtsprozent, wobei die Polypröpylen-Componente eine in siedendem n-Heptan unlösliche Fraktion in einer
Menge von 97 Gewichtsprozent oder mehr enthält, während eine bei Raumtemperatur in p-XyloI lösliche
Fraktion des Blockcopoiymeren eine Grundviskosität von 3 bis 4 hat, und zwar bestimmt in Decahydronaphthalin bei 135" G. Das Biockcopolymer hat einen Schmelzindex von 2 bis 10.
Der Begriff »eine in siedendem n-Heptan unlösliche Fraktion der Polypropylsn-Componente« bezieht sich auf
eine Fraktion iiuler PolypropyIen-(Matrix-)Coniponente, die bei der Herstellung des kristallinen Ethylen-Propylen-BIockcopolymeren verwende? wird, weiche in siedendem n-Heptan unlöslich ist Für die erfindungsgemäße
Propylenpolymer-Verbindung ist es notwendig, daß der Anteil der in siedendem n-Heptan unlöslichen Fraktion
der Polypropylen-Componeriie 97/Gewichtsprozent oder mehr beträgt Wenn der Gehalt dieser Fraktion unter
97 Gewichtsprozent liegt, hat die aus der resultierenden Propylenpolymer-Verbindung hergestellte Stoßstange
etaen zu geräigcn Biegc-Eiasuzhätsnioiiü! von weniger als 8000 kg/cin2.
In dem kristallinen Blockcopolymer hat die bei Raumtemperatur in p-Xylol lösliche Fraktion eine Grundviskosität von 3 bis 4, und zwar bestimmt in Decahydronaphthalin bei 135° C. Wenn die innere bzw. Grundviskosität
der in p-Xylol löslichen Fraktion unter 3 liegt hat der aus der resultierenden Propyleapolymer-Verbindung
hergestellte Gegenstand eine nicht ausreichende Izod-Schlagfestigkeit von weniger als 30 kg-cm/cm. Wenn
hingegen die innere bzw. Grundviskosität der in p-Xylol löslichen Fraktion über 4 liegt hat der aus der
resultierenden Propylenpolymer-Verbindung hergestellte Gegenstand nur ein geringes Lackbindevermögen,
& h, daß dann die mittels Kreuzschnittversuch ermittelte Lack-Haftzahl unter 100 liegt
Der Anteil an polymerisiertem Ethylen in dem kristallinen Blockcopoiymeren liegt im Bereich von 5 bis 10
Gewichtsprozent Wenn dieser Ethylenanteil kleiner ist als 5 Gewichtsprozent, hat der aus der resultierenden
Propylenpolymer-Verbindung hergestellte Gegenstand nur ein geringes Lackbindevermögen. Wenn der Ethylenanteil über 10 Gewichtsprozent liegt führt dieses bei dem aus der Propylenpolymer*Verbindung hergestellten Gegenstand zu einem zu geringen Biege-Elastizitätsmodul.
Der Schmelzindex des kristallinen Blockcopoiymeren liegt im Bereich von 2 bis 10. Bei einem Schmelzindex
von weniger als 2 läßt sich die resultierende Propylenpolymer-Verbindung nur schlecht verarbeiten bzw.
bearbeiten. Ein Schmelzflußindex von mehr als 10 führt bei dem aus der resultierenden Propylenpolymer-Verbindung hergestellten Gegenstand zu einer geringen Schlagfestigkeit.
Das in der erfindungsgemäßen Propylenpolymer-Verbindung enthaltene amorphe Ethylen-Propylen-Copolymer hat eine innere bzw. Grundviskosität von 2,0 bis 3,5, ermittelt in Decahydronaphthalin bei 135° C, und eine
Mooney-Viskosität ML1+4 (10O0C) von 40 bis 100. Der Begriff »ML|+4 (100°C)« bezieht sich auf eine Mooney-Viskosität, die in der Weise ermittelt worden ist, daß das zu untersuchende Material, nachdem es während einer
Minute auf 1000C vorerhitzt worden ist, vier Minuten lang auf einer Temperatur von 1000C gehalten wird, wobei
ein mit einem großen Rotor ausgerüstetes Mooney-Plastometer verwendet wird.
Wenn das amorphe Copolymer)Rmifeetim«isM«K von weniger als 2 hat wird die kristalline Copolymer-Phase in der Propylenpolymer-Verbindung von der amorphen Copolymer-Phase getrennt. Diese Phasentrennung so
führt dazu, daß der aus der Propylenpolymer-Verbindung geformte Gegenstand nur eine geringe Steifigkeit und
eine niedrige Stoßfestigkeit bei niedriger Temperatur hat. Wenn die innere bzw. Grundviskosität über 3,5 liegt,
hat das amorphe Copolymere nur eine geringe Compatibilität mit dem kristallinen Copolymeren, und der
resultierende Artikel hat nur ein geringes Lackbindevermögen.
Der Anteil des amorphen Ethylen-Propylen-Copolymeren in der erfindungsgemäßen Propylenpolymer-Verbindung liegt in der Größenordnung von 30 bis 35 Gewichtsprozent.
Wenn der Anteil des amorphen Copolymeren unter 30 Gewichtsprozent liegt, hat der resultierende Gegenstand nur eine zu geringe Izod-Schlagfestigkeit von weniger als 30 kg-cm/cm und außerdem auch eine niedrige
Lack-Haftzahl von weniger als 100 beim Kreuzschnittversuch. Ein Anteil des amorphen Copolymeren von mehr
als 35 Gewichtsprozent führt bei den aus der erfindungsgemäßen Propylenpolymer-Verbindung geformten
Gegenstand zu einem zu niedrigen Biege-EIastizitätsmodul von weniger als 8000 kg/cm2.
einer mittleren Korngröße von 0,5 bis 5 Mikron vor. Wenn die mittlere Korngröße kleiner als 0,5 Mikron ist, ist
es schwierig, die Talkpartikel durch Kneten gleichmäßig in einer Matrix zu verteilen bzw. zu dispergieren, die
das kristalline Blockcopolymere und das amorphe Copolymere enthält. Eine mittlere Korngröße von mehr als
5 Mikron führt dazu, da3 der resultierende Gegenstand eine unzureichende Lack-Haftzahl von weniger als 100
bei Durchführung des Kreuzschnittversuches hat.
ίο Die erfindungsgemäße Propylenpolymer-Verbindung, die aus einer Mischung aus kristallinem Blockcopolymeren mit amorphem Copolymeren besteht, enthält den Talk in einer Menge von 5 bis 15 Gewichtsprozent
Wepn'die Talkmenge kleiner als 5 Gewichtsprozent ist, führt dieses dazu, daß der resultierende Gegenstand
nicht ausreichend steif ist Wenn der Talkanteil über 15 Gewichtsprozent liegt, hat der resultierende Gegenstand
eine nicht ausreichende Izod-Schlagfestigkeit von weniger als 30 kg-cm/cm. Für die erfindungsgemäße Propy
lenpolymer-Verbindung können übliche Talkarten ohne Vorbehandlung benutzt werden. Die Talkpartikel kön
nen jedoch auch mit mindestens einem organischen titanatartigen Bindemittel, mit einem silanartigen Bindemittel, mit Fettsäuren, Fettsäuremetallsalzen und Fettsäureestern beschichtet werden, um das Bindevermögen der
Talkpartikel innerhalb der aus dem kristallinen Blockcopolymeren und dem amorphen Copolymeren bestehenden Matrix und das Dispergiervermögen der Talkpartikel in der Matrix zu verbessern.
Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Propylenpolymer-Verbindung werden das kris'iJline Blockcopolymere, das amorphe Copolymere und der Talk bei erhöhter Temperatur, beispielsweise bei 770 bis 200" C in
einem Mischer oder Knetapparat miteinander vermischt, beispielsweise einem Bumbury-Mischer oder einem
FCM-Bumbury-Mischer. ,
Additive enthalten, beispielsweise ein Antioxidationsmittel, ein Absorptionsmittel für Ultra-Violett-Strahlung.
ein Flammverzögerungsmittel, ein Pigment, ein Mittel zur Verbesserung des Lackbindevermögens, einen Weichmacher, ein Schmiermittel und ein antistatisches MitteL
Das Antioxidationsmittel kann aus mindestens einem Mitglied der Gruppe von
2,6-Di-tert-butylphenoI, 2,6-Di-tert-butyI-4-ethylphenol,
2,6-Di-tert-butyI-4-n-butylphenol,2,6-Di-tert-butyI-«-dimethyIamino-/>-kresoI,
6-{4-Hydroxy-3,5-di-tert-butylanilino)-2,4-bis-octyl-thio-13,5-triazin,
n-Octadecyl-S-^'-hydroxy-S'.S'-di-tert-butylphenyFj-propionat,
2,6-Di-tert-butyl-4-methyIphenol (BHT), Tris-(2-methyI-4-hydroxy-5-tert-butyIphenyl)-butan,
Tetrakis-[methyIen-3-{3',5'-di-tert-buty]-4'-hydroxyphenyl)-propionat]-methan,
l,3,5-TrimethyI-Z4.6-tris(33-di-tert-butyI-4-hydroxybenzyl)-benzolund
bestehen.
Das Absorptionsmittel für Ultra-Violett-Strahlung kann aus mindestens einem Mitglied der Gruppe von
2-Hydroxy-4-n-octoxybenzophenon,.?.-Hydroxy-4-ociadecyloxybenzophenon,
4-Dodecyloxy-2-hydroxybenzophenon,2-HydΓOxy-4-n-octoxybenzopπenon,
2-(2'-Hydroxy-3'-tert-butyl-5'-methylphenyl)-5-chIorobenzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-tert-butylphenyl)-5-chlorbenzotriazolund
bestehen.
Das Flammverzögerungsmittel kann mindestens ein Mitglied der Gruppe von Antimontrioxid.Tricresylphosphat, halogenierten Alkyltriazinen, Decabromodiphenylether und chlorierten Polyethylenen sein.
Bei dem Pigment handelt es sich vorzugsweise um Ruß oder Titandioxid. Magnesiumbenzoat ist ein wirksames Mittel, um das Lackbindevermögen der Propylenpolymer-Verbindung zu verbessern.
Der Weichmacher kann aus einem Prozeßöl bestehen, und dvi Schmiermittel kann ein oder mehrere Fettsäuremetallsalze umfassen.
Als antistatisches Mittel kann Polyoxyethylen-Alkylether verwendet werdf-a
schäften.
Die folgenden Beispiele dienen dazu, die Herstellung der erfindungsgemäßen Propylenpolymer-Verbindung
zu veranschaulichen. Die Beispiele haben jedoch nur einen beschreibenden Charakter, ohne daß-dadurch der
Rahmen der Erfindung eingeschränkt wird.
In den Beispielen wurde der Schmelzindex in Übereinstimmung mit ASTM D 1238, der Biege-Elastizitätsmodul gemäß ASTM D 790, die Izod-Schlagfestigkeit gemäß ASTM D 256 und die Verformungstemperatur bei
Wärme unter einer Belastung von 4,6 kg/cm2 gemäß ASTM D 648 bestimmt
Zur Herstellung einer Propylenpolymer-Verbindung wurden 12 Minuten lang in einem Bumbury-Mischer bei
1800C folgende Stoffe miteinander vermischt:
50 Gewichtsteile eines kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopolymeren, das im folgenden als EP-Copolymer A
bezeichnet wird, bei dem der Anteil an polymerisiertem Ethylen 7,5 Gewichtsprozent betrug, wobei der Anteil
einer in siedendem n- Heptan unlöslichen Fraktion der Polypropylen-Componente 97 Gewichtsprozent oder
mehr betrug, während die innere bzw. Grundviskosität einer bei Umgebungstemperatur in p-Xylol löslichen
Fraktion des EP-Copolymer A 3,7 war, und zwar ermittelt in Decahydronaphthalin bei 135° C, wobei das
EP-Copolymer A einen Schmelzindex von 9 und eine Verformungstemperatur bei Wärme von 95°C hatte;
10 Gewichtsteile eines weiteren kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopolymeren, das im folgenden als EP-Copolymer
B bezeichnet wird, das 7,5 Gewichtsprozent polymerisiertes Ethylen erhielt, wobei der Anteil einer in
siedendem n-Heptan unlöslichen Fraktion der Polypropylen-Componente 97 Gewichtsprozent oder mehr betrug,
während die innere bzw. Grundviskosität einer bei Umgebungstemperatur in p-Xylol löslichen Fraktion
des EP-Copolymer B 3,7 war, und zwar bestimmt in Decahydronaphthalin bei 135° C, wobei das EP-Copolymer
B einen Schmelzindex von 3 und eine Verformungstemperatur bei Wärme von 96°C hatte;
30 Gewichtsteile eines amorphen Ethylen-Propylen-Copolymers, das im folgenden als EPR bezeichnet wird, und das eine in Decahydronaphthalin bei 135° C ermittelte innere bzw. Grundviskosität von 2.7 und eine Mooney-Viskosität MLi+4 (100° C) von etwa 70 hatte, wobei es etwa 70 Gewichtsprozent polymerisiertes Ethylen enthielt; 0,5 Gewichtsteile BHT;
30 Gewichtsteile eines amorphen Ethylen-Propylen-Copolymers, das im folgenden als EPR bezeichnet wird, und das eine in Decahydronaphthalin bei 135° C ermittelte innere bzw. Grundviskosität von 2.7 und eine Mooney-Viskosität MLi+4 (100° C) von etwa 70 hatte, wobei es etwa 70 Gewichtsprozent polymerisiertes Ethylen enthielt; 0,5 Gewichtsteile BHT;
0,2 Gewichtsteile Bis-(2,6-dimethyl-4-piperidyl)-sebacat und
10 Gewichtsteile Talk in Form von feinen Partikeln mit einer mittleren Korngröße von 2 Mikron.
10 Gewichtsteile Talk in Form von feinen Partikeln mit einer mittleren Korngröße von 2 Mikron.
Das resultierende Gemisch wurde zu Pellets mit einer Dicke von 3 mm und einer Länge von 4 mm pelletisiert
100 Gewichtsteile dieser Pellets wurden mit 0,6 Gewichtsteilen RuC vermischt, und die resultierende Mischung
wurde in einem monoaxialen Extruder geschmolzen, durch Extrusr^nsdüsen extrudiert, und das extrudierte
Gemisch wurde zu Granulaten mit einem Durchmesser von 2 mm und einer Länge von 4 mm pelletisiert. Die
Granulate wurden zu Probestücken umgeformt, um die verschiedenen Messungen hinsichtlich des Biege-Elastizitätsmoduls,
der Izod-Stoßfestigkeit und der Lack-Haftzahl unter Anwendung der Kreuzschni'.tmethode durchzuführen.
Der Kreuzschnittversuch wurde in einer solchen Weise durchgeführt daß eine Protts zuerst mit einer
10 Mikron dicken Unterschicht aus einen Zweiflüssigkeits-Acryl-chloriertem-Polypropylen-Beschichtungsmaterial
und anschließend mit einer zwanzig Mikron dicken Oberschicht aus einen Zweiflüssigkeits-Acryl-Urethan-Beschichtungsmaterial
beschichtet wurde. Die Unter- und Oberschichten wurden dreißig Minuten lang bei einer
Temperatur von 8O0C getrocknet und anschließend 40 Stunden lang bei Umgebungstemperatur liegen gelassen.
Auf der Oberfläche der Probe wurde eine Lackschicht aufgetragen. Die Lackschicht wurde mit einem Mehrkreuz-Schneider
zerschnitten, um 100 Quadrate mit Seitenlängen von jeweils 1 mm herzustellen. Auf die Oberfläche
der mit Kreuzschnitten versehenen Lackschicht wurde ein Klebeband festgeklebt und schnell unter einem
Winkel von 45 Grad gegenüber der Lackschichtoberfläche abgezogen. Dieser Vorgang wurde zweimal wiederholt
Die Anzahl der auf der Probe verbliebenen Quadrate wurde gezählt Das Maß des Lackbindevermögens
der Probe wird durch die Haftzahl dargestellt, welche wiedergibt, wieviel Quadrate von 100 Quadraten nicht
abgezogen worden sind.
Es wurde auch der Schmelzindex des granulierten Gemisches der Propylen-Polymer-Verbindung mit Ruß
ermittelt
Die Ergebnisse dieser Messungen sind in Tabelle 1 enthalten.
Beispiele 2 bis 4
Bei jedem dieser Beispiele 2 bis 4 wurde im wesentlichen in der gleichen Weise verfahren wie in Beispiel 1,
wobei jedoch das SP-CopoIymer A, das EP-Copolymer B, der Stoff EPR und der Talk in den in Tabelle ,
angegebenen Mengen verwendet wurden.
Die Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle 1 enthalten.
| Tabelle 1 |
Beispiel Nr.
1 |
2 | 3 | 4 |
| Item | 50 10 30 10 4,4 10400 |
50 15 30 5 4,1 10 000 |
50 7JS 32J5 10 43 9400 |
55 0 35 10 4,2 8800 |
| Verbindung(Gewichtsteile) EP-Copolymer A EP-CopotymerB EPR Talk Schmetznidex(g/iOMin.) Biege-Elastizitätsmodul (kg/cm2) |
||||
Fortsetzung
Item
Beispiel Nr.
1
Izod-Schlagfestigkeit (kg · cm/cm)*) C
Verformungstemperatur ("C) 10 bei Wärme unter einer Last
von 4,6 kg/cm2
Lackbindevermögen (Anzahl der haftengebliebenen Quadrate)
>60 >60
91
100
>60 51
90
100
>60 >60
88
100
Auswertung
ausgezeichnet ausgezeichnet ausgezeichnet ausgezeichnet
*) Anmerkung: Die Probe hatte eine Kerbe.
Vergleichsbeispiele 1 bis 4
Bei jedem der Vergleichsbeispiele 1 bis 3 wurde im wesentlichen in der gleichen Weise verfahren wie in
Beispiel 1, wobei jedoch das EP-CopoIymer A, das EP-Copolymer B, das EPR und der Talk in den in Tabelle 2
angegebenen Mengen verwandt wurden.
Beim Vergleichsbeispiel 4 wurde ebenfalls im wesentlichen in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise verfahren,
wobei jedoch die EP-Copolymere A und B durch ein kristallines Propylen-Homopolymer, das im folgenden als
PP-Homopolymer bezeichnet wird, verwandt wurde, das 97 Gewichtsprozent oder mehr einer in siedendem
n-Heptan unlöslichen Fraktion enthielt und einen Schmelzindex von 9 hatte, wobei eine in p-Xylol lösliche
Fraktion bei Umgebungstemperatur eine innere bzw. Grundviskosität von 2,0, ermittelt in Decahydronaphthalin
bei 135°C, hatte; das PP-Homopolymer, das EPR und der Talk wurden in den in Tabelle 2 angegebenen Mengen
verwandt
Die Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle 2 enthalten.
55 *) Anmerkung: Die Probe hatte eine Kerbe.
Zu einzelnen druckschriftlich behandelten bekannten Zusammensetzungen wird auf folgendes hingewiesen:
Eine Polypropylenpolymerzusammensetzung gemäß der DE-OS 27 35 027 enthält ein Ethylen-Propylen-Blockcopolymer (a), eine Mischung (b) aus 45 bis 50 Gewichtsprozent eines amorphen Ethylen-Propylen-Kautschuks und 50 bis 55 Gewichtsprozent eines Ethylen-Propylen-Blockcopolymeren und Talk (c), wobei das Gewichtsverhältnis (a) :(b) zwischen 5 :1 und 3 :1 liegt, während das Gewichtsverhältnis (c) :(a)+(b)+(c) den Wert 10 :100 bis 30:100 hat Diese Zusammensetzung enthält demzufolge 55 bis 82 Gewichtsprozent des Ethylen-Propylen-Copolymerkautschuksund 10 bis 30 Gewichtsprozent Talk.
Eine Polypropylenpolymerzusammensetzung gemäß der DE-OS 27 35 027 enthält ein Ethylen-Propylen-Blockcopolymer (a), eine Mischung (b) aus 45 bis 50 Gewichtsprozent eines amorphen Ethylen-Propylen-Kautschuks und 50 bis 55 Gewichtsprozent eines Ethylen-Propylen-Blockcopolymeren und Talk (c), wobei das Gewichtsverhältnis (a) :(b) zwischen 5 :1 und 3 :1 liegt, während das Gewichtsverhältnis (c) :(a)+(b)+(c) den Wert 10 :100 bis 30:100 hat Diese Zusammensetzung enthält demzufolge 55 bis 82 Gewichtsprozent des Ethylen-Propylen-Copolymerkautschuksund 10 bis 30 Gewichtsprozent Talk.
Insbesondere der Anteil des Ethylen-Propylen-Cppolymerkautschuks im Bereich von 8 bis 15 Gewichtsprozent
liegt deutlich außerhalb des erfindungsgemäßen Bereichs von 30 bis 35 Gewichtsprozent
Dieses dürfte der wesentliche Grund dafür sein, daß diese Zusammensetzung hinsichtlich des Lackbindevermögens
und der Schlagfestigkeit insbesondere bei niedriger Temperatur nicht zufriedenstellend ist Dieses
ergibt sich aus dem folgenden Versuch I:
| Item |
Vergleichsbeispiel Nr.
1 2 |
35 | 3 | 4 |
| Verbindung (Gewichtsteile) | 15 | |||
| EP-Copolymer A | 60 | — | 30 | — |
| EP-Copolymer B | 10 | 30 | 35 | — |
| PP-Homopolymer | — | 20 | — | 60 |
| EPR | 30 | 3a | 25 | 30 |
| Talk | 0 | 11400 | 10 | 10 |
| Schmelzindex (g/10 Min.) | 4,6 | 43 | 4,7 | |
| Biege-Elastizitätsmodul (kg/cm2) | 7 200 | <60 | 11 500 | 12 000 |
| Izod-Schlagfestigkeit (kg · cm/cm)*) | 25 | |||
| 23°C | <60 | 90 | 40 | 35 |
| -300C | >60 | 8 | 6 | |
| Lackbindevermögen (Anzahl der | 60-80 | unbefriedigend unbefriedigend | 95 | 70 |
| haftengebliebenen Quadrate) | ||||
| Auswertung | unbefriedigend | unbefriedigend |
Versuch I
Es wurde eine Zusammensetzung gemäß Beispiel 1 der DE-OS 27 35 027 hergestellt, wobei die jeweils im
Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung beschriebenen kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopolymere A und B,
das amorphe Ethylen-Propylen-Copolymer und Talk verwendet wurden.
Die resultiere.ide Zusammensetzung hat die in der folgenden Tabelle 3 angegebenen Eigenschaften. Es zeigt
sich, daß die Schlagfestigkeit und das Lackbindevermögen der gemäß der bekannten Rezeptur hergestellten
Zusammensetzling nicht zufriedenstellend sind. Die bekannte Zusammensetzung ist daher insbesondere ungeeignet
zur Herstellung von Stoßstangen und Stoßfängern.
Die NL-PS 78 09 450 beschreibt eine Polypropylenpolymerzusammensetzung, bestehend aus 30 bis 68 Gewichtsprozent
eines Ethylen-Propylen-Blockcopolymeren, zwei bis 20 Gewichtsprozent eines Ethylen-Propylen-CopoIymerkautschuks
und 30 bis 60 Gewichtsprozent Talk. Der bei der bekannten Zusammensetzung vorhandene Anteil des Ethylen-Propylen-Copolymerkautschuks (2 bis 20 Gewichtsprozent) und der Talkanteil
(30 bis 60 Gewichtsprozent) liegen deutlich außerhalb der entsprechenden, für die vorliegende Erfindung
geltenden Bereiche. Auch diese bekannte Zusammensetzung ist hinsichtlich ihres Lackbindevermögens und der
Schlagfestigkeit nicht zufriedenstellend, wie die folgenden Versuche II und HI es zeigen:
Versuch Il
Es wurde eine Propylenpolymerzusammensetzung gemäß Beispiel 1 der NL-PS 78 09 450 hergestellt, wobei in
Übereinstimmung mit Beispiel 1 der vorliegenden Anmeldung kristalline Ethylen-Propylen-Blockcopolymere A
und B, der amorphe Ethylen- Propylen-Copolymerkautschuk und Talk benutzt wurden. Die Resultate ergeben
sich aus Tabelle 3.
Versuch III
Es wurde eine Propylenpolymerzusammensetzung gemäß Beispiel IV der NL-PS 78 09 450 hergestellt, wobei
in Übereinstimmung mit Beispiel 1 der vorliegenden Anmeldung kristalline Ethylen-Propylen-Blockcopolymere
A und B, der amorphe Ethylen-Propylen-Copolymerkautschuk und Talk benutzt wurden. Die Resultate ergeben
sich aus Tabelle 3.
Tabelle 3 zeigt, daß die gemäß den Versuchen II und III erhaltenen Zusammensetzungen hinsichtlich ihres
Lackbindevermögens und ihrer Schlagfestigkeit nicht zufriedenstellend und daher für die Herstellung von
Stoßstangen und Stoßfängern ungeeignet sind.
Die EP-PS 10 434 beschreibt eine Propylenpolymerzusammensetzung, bestehend aus einem kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopolymeren
und einem amorphen Ethylen-Propylen-Copolymerkautschuk. Diese Zusammensetzung
enthält keinen Talk. Eine Zusammensetzung dieser Art hat nur ein sehr schlechtes Lackbindevermögen,
wie es der folgende Versuch IV zeigt:
Versuch IV
Es wurde eine Polypropylenzusammensetzung gemäß Beispiel 1 der EP-PS 10 434 hergestellt, wobei in
Übereinstimmung mit Beispiel 1 der vorliegenden Anmeldung die kristallinen Ethylen-Propylen-Blockcopolymere
A und B und der amorphe Ethylen-Propylen-Copolymerkautschuk benutzt wurden. Die Eigenschaften der
resultierenden Zusammensetzung ergeben sich aus Tabelle 3, die zeigt daß die Zusammensetzung gemäß der
EP-PS 10 434 nur ein geringes Lackbindevermögen hat und daher für die Herstellung von Stoßstangen ungeeignet
ist Die spezielle erfindungsgemäße Zusammensetzung ist somit durch diese EP-PS 10 434 weder vorweggenommen
noch nahegelegt
Beispiel 1
(DE-OS 27 35 027)
Beisp.el II
(NL-PS 78 09 450)
Beispiel IV
(EP-PS 10434)
EP-CopolymerA EP-CopolymerB
EP-Kautschuk (Dichte: 0,965 g/cm3, MI: 6 g/l 0 min)
Talk
Schmelzindex (g/10 min) Biege-Elastizitätsmodul (kg/cm)
Izod-Schlagfestigkeit (KG cm/cm), (-300C)
Lackbindevermögen (%) Auswertung
| 50% | 50% | 50% | 50% |
| 20 | 8 | 12 | 35 |
| 10 | 12 | 7 | — |
| 20 | 30 | 31 | |
| 53 | 3,9 | 4,1 | 53 |
| 17500 | 21500 | 25 000 | 13 000 |
| 4,4 | 4,2 | 43 | 33 |
75 70
nicht zufriedenstellend
55
35
Die in der Tabelle 3 enthaltenen Werte sind den Werten in der Tabelle 1 gegenüberzustellen.
Tabelle 1 zeigt deutlich, daß die erfindungsgemäße Zusammensetzung zu ausgezeichneten Ergebnissen hin-
sichtlich der Steifigkeit, der mechanischen Schlagfestigkeit bei niedriger Temperatur, der Festigkeit gegen
thermische Deformation und des Lackbindevermögens führt.
Es zeigt sich somit, daß trotz gewisser Obereinstimmungen gerade die durch den Stand der Technik weder
vorweggenommene noch nahegelegte spezielle Art der Zusammensetzung zu überraschenden Eigenschaften
5 führt.
WBßmM >°
15
2S
ΛϊΙίίί^νϊίίοί
25
30
35
45
50
55
60
65
Claims (1)
- ^. _ Patentanspruch: " . . ., -Propylenpolymer-Verbindung, insbesondere für Stoßstangen und-Stoßfänger, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung: . _ -A) 55 bis 65 Gewichtsprozent mindestens eines kristallinen Ethylen-PropyleiiTBlockcopöiOTiesen'mit einem Gehalt an polymeiisiertem EÜYylenihi Bereich von 5 bis 10Gewichtsprozent, einer Polypfopylencomponente, die, bezogen auf das Gewicht der Polypropylencbmpöriehte^eine in siedendem n-Heptan unlösliche Fraktion in einer Menge .von 97% odenmehr enthäit: mifeeiner bel· Raumtemperatur inίο p-Xylol löslichen Fraktion, die eine Grundviskosität;von-3 bis 4 hat, bestimmt in DecahydronaphthalinbeH3^oQundmiteinemSchme^dexvonij2bisl0ra,„-rs- ;.a:si" .**.*>. :^^.b) 30 bis 35 Gewichtsprozent mindestens eines amorphen Ethylen-Propylen-Copörymefeh mit einer Grundviskosität von 2,0 bis 3,5, bestimmt in Decahydronaphthalin bei 135° C, und einer Mooney-Viskosität MLi+4 von40 bis 100, bestimmt bei 1000C, undc) 5 bis 15 Gewichtsprozent Talk in Form von feinen Partikeln mit einer mittleren Korngröße von 0,5 bis 5μητ.
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