DE3117341A1 - Farbwerk - Google Patents
FarbwerkInfo
- Publication number
- DE3117341A1 DE3117341A1 DE19813117341 DE3117341A DE3117341A1 DE 3117341 A1 DE3117341 A1 DE 3117341A1 DE 19813117341 DE19813117341 DE 19813117341 DE 3117341 A DE3117341 A DE 3117341A DE 3117341 A1 DE3117341 A1 DE 3117341A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- unit according
- inking unit
- anilox
- inking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41N—PRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
- B41N7/00—Shells for rollers of printing machines
- B41N7/06—Shells for rollers of printing machines for inking rollers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
- B41F31/02—Ducts, containers, supply or metering devices
- B41F31/06—Troughs or like reservoirs with immersed or partly immersed, rollers or cylinders
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
- B41F31/20—Ink-removing or collecting devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41N—PRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
- B41N2207/00—Location or type of the layers in shells for rollers of printing machines
- B41N2207/02—Top layers
Landscapes
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Farbwerk für mit einer
harten Druckform arbeitende, hochviskose Druckfarben verarbeitende Druckmaschinen, insbesondere
Offset-Druckmaschinen, mit einer.in einen Farbkasten 5 eintauchenden Tauchwalze, einer die auf einem Zylinder aufgespannte Druckform einfärbenden Farbauftrageinrichtung und einer die Farbe von der Tauchwalze
an die Farbauftrageinrichtung übergebenden Farbwerk swalze.
harten Druckform arbeitende, hochviskose Druckfarben verarbeitende Druckmaschinen, insbesondere
Offset-Druckmaschinen, mit einer.in einen Farbkasten 5 eintauchenden Tauchwalze, einer die auf einem Zylinder aufgespannte Druckform einfärbenden Farbauftrageinrichtung und einer die Farbe von der Tauchwalze
an die Farbauftrageinrichtung übergebenden Farbwerk swalze.
10 Bei Druckmaschinen erwähnter Axt hat das Farbwerk in erster Linie die Aufgabe zu erfüllen, auf der Färb-
auftragseinrichtung einen gleichmäßigen, dünnen Farbfilm
anzubieten, der von der Druckform abgenommen wird. Bei normalen Betriebsverhältnissen wird dieser
Film jedoch nicht vollständig abgenommen, sondern lediglich an den druckenden Stellen. Es bleibt daher
ein Restrelief auf der Farbauftragseinrichtung zurück. In zweiter Linie kommt es daher darauf an,
dieses Restrelief, welches zu sogenanntem Schablonieren führen kann, zu egalisieren. Beim Schablonieren
werden die druckenden Elemente der Druckform nicht mehr ausreichend eingefärbt, so daß die Farbdichte
auf dem Bedruckstoff zu gering wird. Bei der Verwendung zäher Druckfarben, wie beispielsweise
Offset-Druckfarben, wird zur Erzeugung eines dünnen
Farbfilms normalerweise ein Walzensystem mit vielen Walzen verwendet, welche die Farbe auf die gewünschte
Stärke auswalzen. Durch eine Mehrzahl von kleinen Auftragwalzen soll dabei eine gleichmäßige Einfärbung
der Druckform erreicht und damit Schablonieren verhindert werden. Außerdem wird bei den
konventionellen Farbwerken dieser Art die Farbzufuhr durch sogenannte Zonenschrauben über der Walzenbreite
zonenweise eingestellt, und zwar in Anpassung an den Grad der Farbabnahme von der Auftrageinrichtung.
Diese konventionellen Farbwerke sind daher nicht nur baulich und platzmäßig sehr aufwendig, sondern
nur von ausgebildeten Druckern zu* bedienen. Dennoch ist hierbei ein sogenanntes Schablonieren vielfach
nicht vermeidbar. Es wurden daher auch schon der bzw. den Farbauftragswalzen mehrere Reiterwalzen als
Schichtdickenglättungssystem zugeordnet. Dies erfordert jedoch einen hohen Aufwand und ergibt weiteren
Platzbedarf.
Zur Senkung des baulichen Aufwands und des Platzbedarfs wurden auch schon sogenannte Kurzfarbwerke in
Vorschlag gebracht. Ein gattungsgemäßes Farbwerk dieser
Art ist aus der DE-OS 29 16 212 bekannt. Dieses bekannte Farbwerk besteht aus einer zentralen Walze
mit vergleichsweise großem Durchmesser, an welche eine Tauchwalze, mehrere Dosierwalzen und mehrere
Auftragwalzen vergleichsweise kleinen Durchmessers angestellt sind. Die genannten Dosierwalzen sollen
dabei gegenüber der hiermit zusammenwirkenden Parbwerkswalze
eine unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeit
aufweisen und somit von dieser Farbwerkswalze je nach Geschwindigkeitsdifferenz mehr oder weniger
Farbe abnehmen. Hiermit ist die Farbfilmdicke jedoch
nur ungenügend genau einstellbar, weil diverse Störfaktoren zur Wirkung kommen können, wie z.B.
Rundlauffehler, unterschiedliche Farbzähigkeiten infolge unterschiedlicher Temperatur bzw. unterschiedlicher
Verschmutzung, und dergleichen. Ganz abgesehen davon ist hierbei die Enddicke des erzielbaren
Farbfilms stets ein feststehender Teil der von der Tauchwalze aufgetragenen Anfangsdicke. Es
kommt daher hierbei auch darauf an, mit der Tauchwalze
eine gleichmäßige, ganz bestimmte Dicke zu übertragen, was jedoch erfahrungsgemäß nur sehr
schwer erreichbar ist, insbesondere bei Verwendung zäher Farben. Da die erzielbare Enddicke des Farbfilms
in Abhängigkeit von einer Geschwindigkeitsdifferenz erreicht werden soll, erweist sich die bekannte
Anordnung zudem als geschwindigkeitsabhängig, was bei GeschwindigkeitsSchwankungen höchst negativ
sein kann. Die bekannte Anordnung erfordert daher eine laufende Überwachung sowie Ein- bzw. Nachstellung
der Dosierwalzen und ermöglicht dennoch nicht, auf der zentralen Farbwerkswalze ein permanent gleiches,
stabiles Farbangebot zur Verfügung zu stellen. Zudem ist davon.auszugehen, daß bei der bekannten
Anordnung die beiden Farbauftragwalzen nicht angetrieben sind, sondern lediglich durch Oberflächenreibung
mitgenommen werden. Durch Schlupf kann sich daher die Dicke des von diesen Farbauftragwalzen
übertragenen Farbfilms ändern. Das aus der DE-OS 29 16 212 bekannte Farbwerk erweist sich daher als
nicht einfach und zuverlässig genug.
Ein anderes, aus der DE-PS 1 761 715 bekanntes Kurzfarbwerk besteht aus einer in einen Farbkasten eintauchenden
Tauchwalze und einer hiervon direkt beaufschlagten Auftragwalze, welche die Druckform
einfärbt. Die Auftragwalze hat in an sich bekannter Weise eine weiche Oberfläche. Die Tauchwalze ist
hierbei als Rasterwalze ausgebildet, die mit einem durch Farbnäpfchen und diese umgebende Stege gebildeten
Raster versehen ist und mit einer Rakel zusammenwirkt. Der Arbeitsdurchmesser der Tauchwalze
und der Auftragwalze entspricht dabei dem wirksamen Durchmesser des die Druckform aufnehmenden Plattenzylinders.
Die Auftragwalze und die Tauchwalze sind angetrieben. Der Antrieb erfolgt über Zahnräder,
deren Teilkreisdurchmesser dem Teilkreisdurchmesser des Antriebsrads des Plattenzylinders entspricht.
Die als Rasterwalze ausgebildete Tauchwalze weist daher dieselbe, hohe Umfangsgeschwindigkeit wie
der Plattenzylinder jf. Bei Verwendung zäher Druckfarben besteht daher die Gefahr, daß die Rasterwalze
311734
pro Umdrehung mehr Farbe entnimmt, als im Farbkasten
nachfließen kann. Die Folge davon ist, daß die Tauchwalze sich freischafft und nur noch unregelmäßig Farbe
aufnimmt. Die Näpfchen der als Rasterwalze ausgebildeten Tauchwalze werden daher nicht mehr gleichmäßig
gefüllt, was 2u einer ungleichmäßigen Einfär—
bung der Druckform und zu Farbmangel führen kann. An die Auftragwalze ist bei der bekannten Anordnung
zwar eine spgenannte Quetschleiste angestellt, die offensichtlich eine gleichmäßige Verteilung der Farbe
über den Umfang der Auftragwalze bewerkstelligen soll.
Der durch den Leerlauf der Tauchwalze praktisch sich ergebende Farbraangel läßt sich hiermit jedoch keineswegs
ausgleichen. Außerdem verursacht die an die weiche Oberfläche der Auftragwalze angestellte Tauchwalze
einen nicht unbeträchtlichen Verschleiß, Außerdem wurde bei der bekannten Anordnung offensichtlich
eine mit der Auftragwalze zusätzlich noch zusammenwirkende Reinigungswalze für erforderlich gehalten,
was den Teilebedarf erhöht und sich bei der Durchführung eines Farbwechsels negativ auf den Säuberungsaufwand
auswirken kann. Die als Rasterwalze ausgebildete Tauchwalze wird bei der bekannten Anordnung
nicht abgerakelt, derart daß die Farbnäpfchen mit Farbe gefüllt und die diese Näpfchen umgebenden
Stege abgerakelt sind. Die Rakel wird bei der bekannten Anordnung durch einen vergleichsweise
dicken Kunststoffbalken gebildet, mit Hilfe dessen
ein Spalt einstellbar ist, der zur Farbmengensteuerung dienen soll. Es dürfte jedoch höchst schwierig
sein, hier die richtige Einstellung zu finden. Auf das Aufnahmevermögen der Näpfchen kommt es daher
hierbei gar nicht an. Die Näpfchen dienen hierbei offenbar lediglich dazu, die Haftung des Farbfilms
zu verbessern. Auch diese bekannte Anordnung erweist sich daher als nicht einfach und zuverlässig genug
und hat trotz ihres Alters in der Praxis bisher keine Bedeutung erlangt.
Bei einem anderen, aus der DE-OS 22 45 301 bekannten, ebenfalls lediglich eine Tauchwalze und eine Auftragwalze
aufweisenden Kurzfarbwerk ist die Auftragwalze mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen, die
für ein immer gleiches Farbangebot an die Druckform sorgen sollen, was bei der bekannten Anordnung jedoch
nicht erreicht wird. Diese Auftragwalze besteht zur Bewerkstelligung der bei konventionellen
Auftragwalzen gegebenen Nachgiebigkeit aus einem Walzenkern, der von einem Mantel aus weichem Material
umgeben ist. Auf diesen weichen Mantel sind nach einem vorgegebenen Muster Distanzelemente aus
hartem Material aufgebracht, z.B. aufgeklebt bzw. aufvulkanisiert oder dergleichen. Die bekannte Anordnung
ist daher nicht nur mit einem erheblichen Herstellungsaufwand verbunden, sondern verursacht
auch infolge des Zusammenwirkens der harten Distanz—
elemente mit der Druckform einen nicht unerheblichen Verschleiß sowohl auf seiten der Druckform als auch
auf seiten der Distanzelemente, was im Laufe längerer Betriebszeiten zu einer Verschlechterung der
Druckqualität und -genauigkeit fuhrt und insgesamt eine Verkürzung der Standzeiten erwarten läßt. Die
mit Erhöhungen und Vertiefungen versehene Auftragwalze wird hierbei nicht abgerakelt. Vielmehr soll
die an die Auftragwalze übergebene Farbmenge durch eine mit der Tauchwalze zusammenwirkende Rakel und/
oder durch das Verhältnis der Geschwindigkeiten zwischen
Tauchwalze und Auftragwalze geregelt werden. Die Folge davon ist jedoch, daß hierbei in der Regel
nicht nur die Vertiefungen mit Farbe gefüllt sind, sondern daß auch die Töpfe der Erhöhungen einen
Farbfilm tragen, was' dazu führt, daß die Druckform ungleichmäßig eingefärbt wird, indem praktisch ein
ungleichmäßiges Muster auf diese aufgedruckt wird, was sich bei der bekannten Anordnung als besonders
nachteilig erweist, da die hier vorhandenen Erhöhungen bzw. Vertiefungen offensichtlich ein sehr grobes
Muster bilden sollen, wie scnon darauf erkennbar ist, daß mit aufgeklebten bzw. aufvulkanisierten,
die Erhöhungen bildenden Metallplättchen der angestrebte Erfolg erreichbar sein soll. Infolge des
groben Rasters ergäbe sich aber auch dann eine ungleichmäßige Einfärbung der Druckform, wenn die mit
Erhöhungen und Vertiefungen versehene Auf^ragwalze abgerakelt würde. Auch diese bekannte Anordnung
läßt daher nicht das gewünschte Ergebnis erwarten.
Aus der DE-AS 23 23 025 ist ein weiteres Kurzfarbwerk
bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung ist der Auftragwalze eine sog. Dosierwalze zugeordnet,
die mikroskopisch kleine Farbaufnahmevertiefungen aufweist. Im Spalz zwischen Auftragwalze und Dosierwalze
befindet sich ein Farbspeicher. Über die Drehzahl und den Anpreßdruck der in die Auftragwalze sich
eindrückenden Dosierwalze sowie über eine mit der Dosierwalze zusammenwirkenden Rakel erfolgt hierbei
eine Dosierung der Farbe. Es ist hierbei jedoch ein starker Verschleiß der Auftragwalze zu befürchten,
da die in diese sich eindrückende Dosierwalze sich hierauf nicht abwickelt, sondern im Berührungsbereich
gegenläufig hierzu ist. Außerdem ist es schwierig, hierbei einen gleichmäßigen Farbfluß zu erreichen.
Da die Dosierwalze hier einen Farbfilm vorge-
gebener Dicke übertragen soll, kommen die Farbaufnahmevertiefungen
als solche gar nicht zum Tragen. Ferner ist der hier vorhandene Farbspeicher zwischen
Auftragwalze und Dosierwalze nur sehr schwierig regelungstechnisch
zu beherrschen.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Vermeidung der Nachteile
und Beibehaltung der Vorteile der bekannten Anordnungen ein Farbwerk eingangs erwähnter Art mit einfachen
und daher kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, daß nicht nur ein einfacher, platzsparender
und einen geringen Teilebe.darf verursachender Farbwerksaufbau, sondern auch eine einfache Bedienung
und zuverlässige Arbeitsweise gewährleistet sind, wobei gleichzeitig auch ein störungsfreier
Farbnachschub und ein von Störfaktoren wie Temperaturschwankungen, Rundlauffehlern, Farbverschmutzungen
und dergleichen unabhängiges, gleichmäßiges Farbangebot auf der Auftrageinrichtung und damit
eine gleichmäßige und zuverlässige Einfärbung der Druckform sichergestellt und ein Schablonieren zuver-
: 3117:4
lässig unterbunden ist und wobei dennoch ein schonender,
verschleißarmer Betrieb und damit eine lanqe Lebensdauer gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Parbauftrageinrichtung lediglich eine Auftragwalze enthält, die einen dem wirksamen Arbeitsdurchmesser der Druckform entsprechenden Durchmesser
aufweist und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie die Druckform angetrieben ist, daß die die Auftragwalze
einfärbende Farbwerkswalze als mit einem durch Farbaufnahmevertiefungen und dazwischen angeordnete
Stege gebildeten Raster versehene, einen kleineren Durchmesser als die Auftragwalze aufweisende,
angetriebene Rasterwalze ausgebildet ist, der eine die Stege zwischen den Farbaufnahmevertiefungen
abstreifende Abstreifeinrichtung zugeordnet ist,
und daß die Taiächwalze mit gegenüber der Rasterwalze unterschiedlicher Geschwindigkeit antreibbar ist.
Diese Maßnahmen stellen sicher, daß ausschließlich das Volumen der Farbaufnahmevertiefungen für die
an die Auftragwalze übergebene Farbmenge maßgebend ist. Der auf der Rasterwalze vorhandene Farbüberschuß
wird einfach abgestreift. Dies ergibt in vorteilhafter Weise ein immer gleiches Farbangebot und
zwar unabhängig von Rundlauffehlem, Temperaturschwankungen,
Geschwindigkeitsschwankungen, Verschmutzung sSchwankungen und dergleichen. Zonenschrauben
können hierbei in vorteilhafter Weise entfallen, was eine äußerst einfache Farbwerksbedienung ergibt.
'30 Die hier verwendete Rasterwalze macht aber auch ein
Auswalzen der zähen Druckfarbe zu einem dünnen Film entbehrlich, was einen einfachen und platzsparenden
Farbwerksaufbau ermöglicht. Die Rasterwalze wickelt
• - ; 31
sich pro Umdrehung der Auftragwalze mehrmals auf dieser ab, wodurch das Raster egalisiert und ein gleichmäßiger
Farbauftrag gewährleistet wird. Da die Farbauftragwalze denselben Durchmesser wie der Plattenzylinder
aufweist, wird von ihr immer an derselben Stelle Farbe abgenommen. Das Restrelief kann sich daher
praktisch gar nicht störend auswirken. Ohnehin ist hierbei sichergestellt, daß sich auf der Auftragwalze
im Bereich der nicht druckenden Stellen kein sogenannter Farbaufbau bilden kann, weil die
hiermit zusammenwirkende Rasterwalze abgestreift wird. Hierdurch ist sichergestellt, daß ein Schablonieren
zuverlässig unterbleibt. Dennoch ist sichergestellt, daß die Auftragwalze selbst eine weiche Oberfläche
besitzt, womit ein schonender Betrieb gewährleistet ist* Infolge der vorgesehenen Geschwindigkeitsdifferenz
zwischen Tauchwalze und Rasterwalze wird die Farbe in die Farbaufnahmevertiefungen der Rasterwalze
praktisch hineingezogen, wodurch diese zuverlässig gefüllt werden, was sich positiv auf die Gleichmäßigkeit
des Farbangebots auswirkt. Die Tauchwalze kann dabei in vorteilhafter Weise so angetrieben werden,
vorzugsweise mit sehr kleiner Geschwindigkeit, daß die Farbe genügend Zeit zum Nachlaufen hat, so daß
ein Farbmangel unterbleibt und ein kontinuierlicher Farbnachschub sichergestellt ist.
In vorteilhafter Weiterbildung der übergeordneten Maßnahmen können die Tauchwalze und die Rasterwalze
im Berührungsbereich gegenläufige Drehrichtungen aufweisen. Hierdurch ist sichergestellt, daß die der
Rasterwalze vnd eventuell auch die der Tauchwalze zugeordnete Abstreifiinrichtungen unabhängig von der
Maschinendrehrichtung gut zugänglich angeordnet sein können.
Aufgrund der hohen FarbvisJcosität kann zwischen Tauchwalze
und Rasterwalze ein Spalt bestehen, so daß sich die Walzenoberflächen nicht berühren, was zur Vermeidung
von Verschleiß im Hinblick auf die vorgesehene Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Tauchwalze und
Rasterwalze vorteilhaft ist. Die Einstellbarkeit ermöglicht in vorteilhafter Weise eine Nachstellung
bei im Laufe der Zeit auftretender Abnutzung, so daß
dennoch konstante Verhältnisse einhaltbar sind. Zur Einstellung der von der Tauchwalze an die Rasterwalze
übergebenen Farbmenge kann einfach der Spalt zwischen Tauchwalze und Rasterwalze einstellbar ausgebildet
sein. Zweckmäßig kann hierzu auch der Tauchwalze eine vorzugsweise einstellbare, zweckmäßig als
Dosierrakel ausgebildete Dosiereinrichtung zugeordnet sein. Durch eine derartige Vordosierung kann in vorteilhafter
Weise die der Rasterwalze zugeordnete Abstreifeinrichtung entlastet werden.
Zur Vermeidung eines Hochlaufens von Farbe an den Stirnseiten der Tauchwalze können zweckmäßig auch
im Bereich der Stirnseiten der Tauchwalze Abstreifrakel vorgesehen sein.
Die der Rasterwalze zugeordnete Abstreifeinrichtung kann gemäß einer besonders zu bevorzugenden Ausgestaltung
der Erfindung einfach al-s an die Rasterwalze angestellte, vorzugsweise changierende Rakel
ausgebildet sein. Diese Fortbildung ergibt eine besonders einfache und dennoch sehr exakte Ausführung.
In weiterer vorteilhafter Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann die Rasterwalze mit einer von
der angetriebenen Auftragwalze abweichenden, vor-
zugsweise kleineren Umfangsgeschwindigkeit antreibbar
sein. Hierdurch ergibt sich eine besonders gute Egalisierung des Farbfilms auf der Auftragwalze.
Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, daß die Teilung des Rasters der Rasterwalze nur
wenig feiner als die Teilung des Rasters der einzufärbenden Druckform ist, vorzugsweise lediglich die
doppelte Anzahl Rasterlinien pro Längeneinheit aufweist wie die Rasterteilung der Druckform. Diese Maßnähme
ergibt ein vergleichsweise grobes Raster der Rasterwalze, durch das jedoch auch bei den hier zu
verarbeitenden zähen Druckfarben vergleichsweise viel Farbe übertragbar ist, so daß "in vorteilhafter
Weise satte Farbtöne auf dem Bedruckstoff erreichbar sind. Beim sogenannten Flexo-Druckverfahren finden
zwar ebenfalls Rasterwalzen Verwendung, deren Rasterteilung feiner als die Rasterteilung der zugehörigen,
hier weichen Druckform ist. Diese bekannten Rasterwalzen müssen jedoch zumindest dreimal
sowiel, vielfach viermal soviel Rasterlinien wie die zugehörige Druckform aufweisen, um die sogenannte
Moireerscheinung zu verhindern. Bei der Verarbeitung zäher Druckfarben wäre bei einem derartigen
Rasterverhältnis die Farbübertragung hierbei viel zu gering.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen können an die Rasterwalze über einen Teil ihrer Länge
sich erstreckende Zonenrollen anstellbar sein, denen jeweils eine vorzugsweise als Rakel ausgebil-SO
dete Abstreifeinrichtung zugeordnet ist. Hiermit ist es möglich, von der lasterwalze im Bereich nicht
druckender Zonen Farbe abzuleiten, um auf der Druck-
platte ein Emulgieren der Farbe mit dem Feuchtwasser zu verhindern.
Weitere zweckmäßige Fortbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der übergeordneten Maßnahmen ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausbührungsbeispiele anhand der Zeichnung in Verbindung
mit den restlichen Unteransprüchen.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Farbwerks in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform eines erfindunq.?-
gemäßen Farbwerks in Fig. 1 entsprechender
Darstellung,
Fig. 3 eine Frontansicht der in einen Farbkasten eintauchenden Tauchwalze,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
der Erfindung bei dem die Raster
walze mit Zonenrollen versehen ist und
Fig. 5 ein Beispiel für die Lagerung der Tauchwalze und/oder Rasterwalze und/oder Auftragwalze.
Das in Fig. l dargestellte Farbwerk besteht aus einer
in einen Farbkasten 1 eintauchenden Tauchwalze 2, einer die auf einen Zylinder 3 aufgespannte, nicht
näher dargestellte Druckform einfärbenden Auftragwalze 4 und einer die Farbe von der Tauchwalze 2
auf die Auftragwalze 4 übertragenden Rasterwalze 5. Die Auftragwalze 4 besitzt eine weiche, vorzugsweise
aus Gummi bestehende Oberfläche. Hierzu kann beispielsweise auf einen Stahlkern ein Gummituch derart
aufgeklebt sein, daß die Stoßkante des Gummituchs bei der Abwicklung auf der Druckform mit dem
Spannkanal des die Druckform aufnehmenden Zylinders 3, des sogenannten Plattenzylinders, zusammenfällt. Die
Rasterwalze 5 wird durch eine Stahlwalze gebildet, deren Oberfläche mit in Fig. 1 vergrößert angedeuteten
Farbaufnahmevertiefungen 6 und diese begrenzenden Stegen 7 versehen ist. Die Tauchwalze 2 kann ebenfalls
eine gummierte Oberfläche besitzen.
Das durch die Farbaufnahmevertiefungen 6 und die Stege
7 gebildete Raster der Rasterwalze 5 kenn durch Molettieren oder einfach durch Rändeln der Oberfläche
der aus Stahl bestehenden Rasterwalze 5 hergestellt werden. An der Rasterwalze 5 liegt das Rakelblatt
8 einer Abrakeleinrichtung 9 an, mit welcher die zum Füllen der Farbaufnahmevertiefungen 6 nicht
benötigte, überschüssige Farbe abgestreift wird. Der im Bereich der Abstreifkante des Rakelblatts 8 wirkende
Anpreßdruck sowie der Anstellwinkel sind zweckmäßig einstellbar, so daß einerseits der nicht zu
vermeidende Rakelverschleiß in Grenzen gehalten werden kann und dennoch eine zuverlässige Abrakelung
der Umfangsflachen der die Farbaufnahmevertiefungen
begrenzenden Stege 7 gewährleistet ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel soll die Rakeleinrichtung
9 in Achsrichtung changieren, so daß sogenannte Rakelstreifen entfallen. Anstelle der Rakeleinrichtung
9 könnte auch eine andere Abstreifeinrichtung Verwendung finden, z.B. die mit der Rasterwalze 5
zusammenwirkende Tauchwalze 2. Bei einer derartigen Ausführung wird die Tauchwalze 2 einfach so an die
Rasterwalze 5 angedrückt, daß die "überschüssige Farbe abgequetscht wird. Eine gegenläufige Bewegungsrichtung
im Bereich des Berührungsspalts kann dem sehr zuträglich sein. Die abgerakelte Rasterwalze 5
beaufschlagt die Auftragwalze 4. Das Farbangebot ist dabei praktisch konstant und richtet sich nur nach
dem Aufnahmevermögen der gleichmäßig über die gesamte Oberfläche der Rasterwalze 5 verteilten Farbaufnahme-
Vertiefungen 6. Die ir.it der Rasterwalze 5 zusammenwirkende Auftragwalze 4 wird dabei praktisch im
Tiefdruckverfahren mit einem über ihre ganze Länge gleichmäßigen Rastermuster bedruckt. Die Rasterwalze
5 kann vorteilhaft mit einstellbarem Druck an die Auftragwalze 4 angepreßt werden, um einen Ausgleich
von Rundlauffehlern zu gewährleisten und dennoch eine zuverlässige Einfärbung sicherzustellen. Dasselbe
gilt auch für die Auftragwalze 4, die gegenüber dem die Druckform aufnehmenden Plattenzylinder
einstellbar sein soll. Zur Gewährleistung der gewünschten
Einstellbarkeit können die Rasterwalze und die Auftragwalze 4 in an sich bekannter Weise
in verstellbaren Exzenterbüchsen aufgenommen sein.
Hiermit ist gleichzeitig auch der Spalt zwischen der Rasterwalze 5 und der Tauchwalze 2 einstellbar.
Der Durchmesser der Auftragwalze 4 entspricht dem Durchmesser der auf den Plattenzylinder 3 aufgespannten
Druckform. Der Antrieb der Auftragwalze 4 erfolgt mit gleicher Oberflächengeschwindigkeit und
im Bereich der Berührungsstelle gleicher Drehrichtung
wie der Antrieb des Plattenzylinders 3. Wie Versuche gezeigt haben, wird durcft eine derartige
Bemessung ein Schablonieren sicher ausgeschaltet. Die auf der Auftragwalze 4 abrollende Rasterwalze 5 besitzt
einen kleineren Durchmesser als die Auftragwalze 4 und wickelt sich demnach bei jeder Umdrehung
der Auftragwalze 4 mehrmals auf dieser ab, was sich positiv auf die Bew«^kstelligung einer gleichmäßigen
Einfärbung der Auftragwalze 4 auswirkt. Das durch
ο 41
die Farbaufnahmevertiefungen 6 und die diese begrenzenden Stege 7 gebildete Raster der Rasterwalze 5
ist hinsichtlich der Rastertiefe und -teilung optimiert. Das Fassungsvermögen der Farbaufnahmevertiefungen
6 ist so zu bemessen, daß auf dem Bedruckstoff satte Farbtone erreichbar sind. Die Rasterteilung
ist so zu bemessen, daß zähe Druckfarben zuverlässig gehandhabt werden können. Wie Versuche gezeigt haben,
lassen sich ausgezeichnete Ergebnisse erreichen, wenn das Raster der Rasterwalze 5 lediglich zweimal
soviel Rasterlinien pro Längeneinheit wie das Raster der zugehörigen Druckform aufweist. Die Rasterwalze 5
unterscheidet sich damit wesentlich von den im Flexo-Druckverfahren
gebräuchlichen Rasterwalzen, deren Rasterteilung wesentlich feiner ist. Die hier verwendete
Offsetdruckplatte soll eine Rasterteilung mit 50 Rasterlinien pro cm aufweisen. Die zugeordnete
Rasterwalze soll 100 Rasterlinien pro cm besitzen. Diese Rasterteilung der Rasterwalze kann auch für
alle anderen für Offsetplatten üblichen Raster beibehalten
werden, die bis zu 80 Rasterlinien pro cm gehen können. Die R'asterwalze 5 wird so angetrieben,
daß ihre Drehrichtung im Berührungsbereich mit der Auftragwalze 4 mit der Drehrichtung der Auftragwalze
4 übereinstimmt. Der Antrieb der Auftragwalze 4
und der Rasterwalze 5 kann zweckmäßig über Stirnräder erfolgen, die über das dem Plattenzylinder 3 zugeordnete
Antriebsrad angetrieben werden. Die Umfangsgeschwindigkeit der Rasterwalze 5 kann der Umfangsgeschwindigkeit
der Auftragwalze 4 entsprechen, so daß sich eine schlupfIose Abwicklung und damit wenig Verschleiß
ergibt. Es wäre aber auch denkbar, die Rasterwalze 5 mit einer von der Umfangsgeschwindigkeit
der Auftragwalze 4 abweichenden Geschwindigkeit anzu-
treiben, um damit die auf die Auftragwalze übertragene
Farbe zu dosieren, gut zu verteilen und den Dichtewert auf den Druclcprodukten zu verändern.
Die Tauchwalze 2 soll wesentlich langsamer als die Rasterwalze 5 laufen, so daß sichergestellt ist, daß
sich auch bei Verarbeitung zäher Druckfarben im Farbkasten der erforderliche Niveauausgleich einstellt,
d.h. die Farbe so weit nachfließt, daß die Tauchwalze 2 niemals leer durchdrehen kann. Der Antrieb
der Tauchwalze 2 kann, wie Fig. 2 zeigt, vom Antrieb der Rasterwalze 5 abgenommen sein. Hierzu
kann einfach ein geeigneter Stirnradsatz 10 Verwendung finden. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
wird die Tauchwalze 2 mittels eines Kettentriebs 11 von einem separaten Getriebemotor
angetrieben. Der Getriebemotor 12 kann ein variables Übersetzungsverhältnis aufweisen, so daß die Geschwindigkeit
der Tauchwalze 2 wählbar ist. Die Tauchwalze 2 kann eine solche Drehrichtung aufweisen,
daß im mit der Rasterwalze 5 gebildeten Berührungsspalt Gleichläufigkeit mit der Drebrichtung der Rasterwalze
5 vorliegt, wie in Fig. 2 durch Pfeile angedeutet, oder Gegenläufigkeit, was der Fig. 1
zugrunde liegt. In jedem Falle ergibt sich im Berührungsspalt
ein Farbwulst, der für eine zuverläs·*
sige Füllung der Farbaufnahmevert-iefungen 6 sorgt« Die Tauchwalze 2 ist gegenüber der Rasterwalze 5
an- und abschwenkbar gelagert, was bei Verwendung eines separaten Einzelantriebs gemäß Fig. l besonders
erleichtert wird. Hierdurch ist der Spalt zwischen Tauchwnlze 2 und Rasterwalze 5 zur Bewerkstelligung
einer Ie"* ~hten Nachstellbarkeit bei Durchmesserveränderungen einstellbar. Gleichzeitig
Οι ι / ^ H
ist es hierbei aber auch möglich, die Rasterwalze 5 mit Hilfe der Tauchwalze 2 abzustreifen, wobei die
Abrakeleinrichtung 9 entfallen kann, wie weiter oben bereits ausgeführt wurde. Hierbei sind ebenfalls gegenläufige
Drehrichtungen gemäß Fig. l von Vorteil. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Dicke des von der Tauchwalze 2 aus dem Farbkasten 1 entnommenen Farbfilms zur Bewerkstelligung
einer Vordosierung durch eine mit der Umfangsflache
der Tauchwalze 2 zusammenwirkende Abstreifkante einstellbar. Hierzu findet bei dem in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel eine mit einstellbarer Kraft und unter einstellbarem Winkel an die Tauchwalze 2
anstellbare mit einem Farbmesser 13 versehene Dosiereinrichtung 14 Verwendung. Das Rakelmesser 8 der Abrakeleinrichtung
9 und das Farbmesser 13 der Dosiereinrichtung 14 sind so oberhalb des Farbkastens 1
angeordnet, daß die hiervon abgestreifte bzw. abgerakelte Farbe direkt oder indirekt in den Farbkasten
1 zurückfließen kann. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Abrakeleinrichtung 9
oberhalb des zur Rasterwalze 50 hin bewegenden Umfang sbereichs der Tauchwalze 2 angeordnet, so daß
die abgerakelte Farbe den Farbwulst im gegenseitigen Berührungsspalt in vorteilhafter Weise verstärkt. Bei
Verwendung gegenläufiger Drehrichtungen zwischen Tauchwalze 2 und Rasterwalze 5 können die Dosiereinrichtung
14 und die Abrakeleinrichtung 9 gut zugänglich angeordnet sein, unabhängig von der Drehrichtung
des Plattenzylinders.
In manchen Fällen kann sich im Bereich der Stirnseiten der Tauchwalze 2 die Gefahr eines Hochsteigeng
von Farbe ergeben. Dies wird, wie Fig. 3 zeigt,
durch mit den Stirnseiten der Tauchwalze 2 oberhalb des oberen Farbkastenrands zusammenwirkenden, hier
einfach an den seitlichen Farbkastenwangen befestigten Abstreifräkeln 15 verhindert.
einfach an den seitlichen Farbkastenwangen befestigten Abstreifräkeln 15 verhindert.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind auf dem abgerakelten Umfang der Rasterwalze 5
abwickelnde Zonenrollen 16 vorgesehen, deren Länge jeweils der Breite nichtdruckender, farbfreier Zonen
entspricht. Diese Zonenrollen 16 leiten Farbe von der Rasterwalze 4 ab, was in manchen Fällen zur Verhinderung
eines Emulgierens der Farbe mit dem Feuchtwasser auf der Druckform vorteilhaft sein kann.
Die Zonenrollen können angetrieben oder einfach nur durch Friktion mitgenommen sein. Im Falle eines
Zwangsantriebs kann dabei zweckmäßig eine über die gesamte Maschinenbreite sich erstreckende, Antriebswelle
17 vorgesehen sein, die durch einen Zahnradsatz mit dem der Rasterwalze 4 zugeordneten Stirnrad
gekoppelt sein kann und auf die die benötigten Zonenrollen 16 aufgeschoben und durch Distanzstücke
hierauf gesichert werden können. Die von den Zonenrollen 16 aufgenommene Farbe wird von diesen durch
eine mit einem Rakelblatt 18 versehene Abrakeleinrichtung 19 abgerakelt und dem Farbkasten 1 zugeführt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Abrakeleinrichtung 19 so angeordnet, daß die hiervon
abgerakelte Farbe praktisch selbsttätig in den Farbkasten 1 zurückfließen kann. Die benachbarte
Farbkastenwange ist dabei zur Bildung einer Leitfläche 20 bis über die Abrakeleinrichtung 19 hochgezogen.
Die von der Abrakeleinrichtung 19 ablaufende Farbe fließt daher entlang der Leitfläche 20
in den Farbkasten 1 zurück.
Eine Durchbiegung der Tauchwalze 2 bzw. der Auftragwalze 4 bzw. der Rasterwalze 5 kann durch einen
Durchbiegungsausgleich verhindert werden. Hierzu besteht eine derartige Walze, wie am besten aus Fig.
erkennbar ist, aus einem rohrförmigen Mantel 21 und einer diesen mit Radialspiel durchsetzenden Spindel 22,
deren Enden seitlich über die Stirnseiten des Mantels 21 hinausragen. Der radiale Ringspalt zwischen Mantel
21 und Spindel 22 ist durch mindestens ein, hier zwei symmetrisch zur Walzenmitte angeordnete als
Schwenk lager ausgebildete Stützlager 23 überbrückt. Hierdurch ist sichergestellt, daß der Mantel 21 und
die Spindel 22 sich unabhängig voneinander durchbiegen können, was einen Durchbiegungsausgleich ermöglicht.
Der Mantel 21 kann seitlich durch Schwenklager drehbar gelagert sein. In diesem Fall sind die Enden
der Spindel 22 durch zugeordnete Stelleinrichtungen so beaufschlagbar, daß die hierdurch bewirkte Durchbiegung
der Spindel 22 die Durchbiegung des Mantels 21 rückgängig macht. Es ist aber auch möglich, den
Mantel 21 auf der Spindel 22 zu lagern, die mit ihren Enden in nicht dargestellte Stelleinrichtungen
eingreift. Durch die auf die Spindel 22 wirkende Stellkraft kann hier der Mantel so durchgebogen werden,
daß seine Biegelinie der Biegelinie der hiermit zusammenwirkenden Walze genau entspricht und damit
eine satte Anlage gewährleistet ist. Die Spindel kann in Drehrichtung stationär angeordnet sein. In
diesem Fall erfolgt der Antrieb des Mantels 21 direkt über ein hiermit zusammenwirkendes Stirnrad, wie
in Fig. 5 bei 24 angedeutet ist. Es wäre aber auch denkbar, die Spindel 2t anzutreiben und drehbar zu
lagern. Die Stützlager könnten in diesem Fall einfach als Federringe ausgebildet sein. Zur Bewerkstelligung
einer gleichmäßigen Verteilung der im Bereich der Stützlager 23 entstehenden Wärme auf den
gesamten Mantel 21 kann der Ringraum zwischen Mantel • und Spindel einfach mit einer ihn teilweise einnehmenden
Ölfüllung v*=-sehen sein.
Das den Figuren zugrunde liegende Farbwerk soll als Offsetfarbwerk Verwendung finden, dem, wie in Fig. 1
dargestellt, ein als Ganzes mit 25 bezeichnetes Feuchtwerk zugeordnet ist. Dieses Feuchtwerk 25 arbeitet
hier mit der Auftragwalze 4 zusammen, d.h. die Feuchtmittelauftragwalze rollt auf der Farbauftragwalze 4
ab. Um einem sogenannten Tonen auf der Platte entgegenzuwirken, wird das Feuchtmittel hinter der Berührungsstelle zwischen Rasterwalze 5 und Auftragwalze 4 auf
diese aufgetragen, d.h. das Feuchtwerk 25 ist der genannten Berührungsstelle in Drehrichtung der Auftragwalze
4 gesehen nachgeordnet.
Claims (17)
1) /Farbwerk für mit einer harten Druckform arbeiten-—
de, hochviskose Druckfarben verarbeitende Druckmaschinen, insbesondere Offsetdruckmaschinen,
mit einer in einen Farbkasten (1) eintauchenden Tauchwalze (2), einer die auf einem Zylinder (3)
aufgespannte Druckform einfärbenden Farbauftrageinrichtung und einer die Farbe von der Tauchwalze
an die Farbauftrageinrichtung übergebenden Farbwerkswalze, dadurch gekennzeichnet, daß die
Farbauftrageinrichtung lediglich eine Auftragwalze (4) enthält, die einen dem wirksamen Arbeitsdurchmesser
der Druckform entsprechenden Durchmesser aufweist und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit
wie die Druckform angetrieben ist, daß die die Auftragwalze (4) einfärbende Farbwerk swalze als mit einem durch Farbaufnähmever-
tiefungen '(6) und dazwischen angeordnete Stege (7) gebildeten Raster versehene, einen kleineren
Durchmesser als die Farbauftragwalze (4) aufweisende, angetriebene Rasterwalze (5) ausgebildet
ist, der eine die Stege (7) zwischen den Farbaufnahmevertiefungen (6) abstreifende Abstreifeinrichtung
zugeordnet ist, und daß die Tauchwalze (2) mit gegenüber der Rasterwalze (5) unterschiedlicher Geschwindigkeit antreibbar
ist.
2) Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchwalze (2) und die Rasterwalze (5)
im Berührungsbereich gegenläufige Drehrichtungen aufweisen.
3) Farbwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umfangsgeschwindigkeit der Tauchwalze (2) klein, vorzugsweise jedenfalls kleiner als die Umfangsgeschwindigkeit der Rasterwalze
(5) ist.
4) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Tauchwalze (2) und Rasterwalze (5) ein vorzugsweise einstellbarer Spalt vorgesehen ist.
5) Farbwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchwalze (2) gegenüber der Rasterwalze
(5) an- und abschwenkbar gelagert ist.
6) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tauchwalze
(2) eine vorzugsweise einstellbare Dosier-
einrichtung (14) zugeordnet ist.
7) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Stirnseiten der Tauchwalze (2) Abstreifrakel (15) vorgesehen sind.
8) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterwalze
(5) und die Auftragwalze (4) mit gleichen
Umfangsgeschwindigkeiten aufeinander abrollen.
Umfangsgeschwindigkeiten aufeinander abrollen.
9) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rasterwalze (5) mit einer von der hierauf abrollenden Auftragwalze (4) abweichenden, vorzugsweise kleineren Umfangsgeschwindigkeit antreib-
die Rasterwalze (5) mit einer von der hierauf abrollenden Auftragwalze (4) abweichenden, vorzugsweise kleineren Umfangsgeschwindigkeit antreib-
bar ist.
10) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung
des Rasters der Rasterwalze (5) nur wenig
feiner als die Teilung des Rasters der einzufärbenden Druckform ist, vorzugsweise lediglich die doppelte Anzahl von Rasterlinien pro Längeneinheit wie die Rasterteilung der Druckform aufweist.
feiner als die Teilung des Rasters der einzufärbenden Druckform ist, vorzugsweise lediglich die doppelte Anzahl von Rasterlinien pro Längeneinheit wie die Rasterteilung der Druckform aufweist.
11) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterwalze
(5) eine gerändelte Oberfläche aufweist.
12) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Rasterwalze (5) zugeordnete Abstreifeinrichtung
als vorzugsweise changierende Abrakeleinrichtung ( 9 ) ausgebildet ist.
13) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an die
Rasterwalze (5) über einen Teil ihrer Länge sich erstreckende Zonenrollen (16) anstellbar sind,
denen jeweils eine vorzugsweise als Abrakeleinrichtung (19) ausgebildete Abstreifeinrichtung
zugeordnet ist.
14) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterwalze (5) an die. Auftragwalze (4) anpreßbar
ist.
15) Farbwerk nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß
die Rasterwalze (5) gegenüber der Tauchwalze (2) und der Auftragwalze (4) einstellbar
gelagert ist.
16) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auftragwalze (4) gegenüber der Druckform einstellbar ist.
17) Farbwerk nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rasterwalze (5) und/oder die Tauchwalze (2) und/oder die Auftragwalze (4) jeweils einen rohrförmigen
Mantel (21) aufweisen, der von einer über mindestens ein Stützlager (23) hiergegen
abgestützten Spindel (22) durchsetzt ist, deren aus dem Mantel (21) herausragende Enden in einer
zugeordneten Stelleinrichtung aufgenommen sind.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3117341A DE3117341C2 (de) | 1981-05-02 | 1981-05-02 | Farbwerk |
| US06/371,784 US4428291A (en) | 1981-05-02 | 1982-04-26 | Inking unit for a printing press |
| DE8282103608T DE3261597D1 (en) | 1981-05-02 | 1982-04-28 | Inking unit |
| EP82103608A EP0064270B2 (de) | 1981-05-02 | 1982-04-28 | Farbwerk |
| JP57071641A JPS57187254A (en) | 1981-05-02 | 1982-04-30 | Ink device for printer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3117341A DE3117341C2 (de) | 1981-05-02 | 1981-05-02 | Farbwerk |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3117341A1 true DE3117341A1 (de) | 1982-11-18 |
| DE3117341C2 DE3117341C2 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=6131254
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3117341A Expired DE3117341C2 (de) | 1981-05-02 | 1981-05-02 | Farbwerk |
| DE8282103608T Expired DE3261597D1 (en) | 1981-05-02 | 1982-04-28 | Inking unit |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8282103608T Expired DE3261597D1 (en) | 1981-05-02 | 1982-04-28 | Inking unit |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4428291A (de) |
| EP (1) | EP0064270B2 (de) |
| JP (1) | JPS57187254A (de) |
| DE (2) | DE3117341C2 (de) |
Cited By (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3329331A1 (de) * | 1983-08-13 | 1985-03-07 | Heidelberger Druckmaschinen Ag, 6900 Heidelberg | Druckwerk mit kurzem farbwerk |
| EP0115301A3 (de) * | 1983-01-28 | 1985-11-21 | Albert-Frankenthal AG | Kurzfarbwerk |
| DE3442661A1 (de) * | 1984-11-23 | 1986-06-05 | Albert-Frankenthal Ag, 6710 Frankenthal | Farbwerk |
| US4790243A (en) * | 1986-07-04 | 1988-12-13 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Offset short inking unit with dampening fluid separation |
| EP0287002A3 (en) * | 1987-04-16 | 1989-06-28 | Albert-Frankenthal Ag | Engraved roller for an offset inking device, and manufacturing method for such an engraved roller |
| DE3941571A1 (de) * | 1988-12-27 | 1990-06-28 | Polygraph Leipzig | Verfahren und einrichtung zum verarbeiten von spezialfarben in bogenoffsetdruckmaschinen |
| US5009158A (en) * | 1989-07-08 | 1991-04-23 | Man Roland Druckmaschinen Ag | Offset printing machine system |
| EP0406737A3 (en) * | 1989-07-06 | 1991-06-12 | M.A.N.-Roland Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Offset printing unit |
| DE19625362A1 (de) * | 1996-06-25 | 1998-01-02 | Roland Man Druckmasch | Farbwerk |
| DE3906647C2 (de) * | 1988-03-25 | 2001-06-21 | Koenig & Bauer Ag | Kurzfarbwerk |
| US7398731B2 (en) | 2004-08-04 | 2008-07-15 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Press containing an oscillating doctor and oscillating roller moved together |
| DE102005031569B4 (de) * | 2004-08-04 | 2016-07-28 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Druckmaschine |
Families Citing this family (33)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3232780C2 (de) * | 1981-10-31 | 1986-02-06 | Heidelberger Druckmaschinen Ag, 6900 Heidelberg | Farbwerk für Offsetdruckmaschinen |
| AT378151B (de) * | 1983-10-07 | 1985-06-25 | Johannes Zimmer | Druck- und auftragsmaschine fuer fliessfaehige medien auf warenbahnen |
| DE3442662A1 (de) * | 1984-11-23 | 1986-06-05 | Albert-Frankenthal Ag, 6710 Frankenthal | Farbwerk |
| AT384960B (de) * | 1985-08-30 | 1988-02-10 | Zimmer Johannes | Einrichtung zum dosierten aufbringen fliessfaehiger medien auf eine bahn |
| FR2590205A1 (fr) * | 1985-11-21 | 1987-05-22 | Seailles Tison Sa | Dispositif pour l'encrage d'une forme d'impression rotative a partir d'une masse compacte d'encre a viscosite elevee |
| US4690055A (en) * | 1986-08-28 | 1987-09-01 | Rockwell International Corporation | Keyless inking system for offset lithographic printing press |
| JPS6394728U (de) * | 1986-12-11 | 1988-06-18 | ||
| DE3704433A1 (de) * | 1987-02-12 | 1988-08-25 | Frankenthal Ag Albert | Kurzfarbwerk |
| DE3705194A1 (de) * | 1987-02-19 | 1988-09-01 | Frankenthal Ag Albert | Farbwerk |
| DE3706011A1 (de) * | 1987-02-25 | 1988-09-08 | Roland Man Druckmasch | Kurzfarbwerk |
| DE3800412A1 (de) * | 1988-01-09 | 1989-07-20 | Frankenthal Ag Albert | Farbwerk |
| DE3804204A1 (de) * | 1988-02-11 | 1989-08-24 | Heidelberger Druckmasch Ag | Filmfarbwerk fuer rotationsdruckmaschinen |
| JPH07106632B2 (ja) * | 1988-05-12 | 1995-11-15 | 株式会社東京機械製作所 | キーレスインキ供給調整装置 |
| JP2572366B2 (ja) * | 1988-05-24 | 1997-01-16 | 株式会社東京機械製作所 | 輪転印刷機 |
| JP2529878Y2 (ja) * | 1988-08-25 | 1997-03-19 | 三菱重工業株式会社 | キーレス印刷機 |
| US5022322A (en) * | 1990-04-18 | 1991-06-11 | Keller James J | Metering roller control apparatus |
| DE4210529A1 (de) * | 1991-12-11 | 1993-10-07 | Kochsmeier Hans Hermann | Dosiervorrichtung für flüssige Auftragsmittel |
| JP2864224B2 (ja) * | 1995-06-30 | 1999-03-03 | 株式会社東京機械製作所 | インキ供給装置 |
| DE10000903A1 (de) * | 1999-02-05 | 2000-08-10 | Heidelberger Druckmasch Ag | Verfahren zum Betrieb einer Druckmaschine und Druckmaschine zur Durchführung des Verfahrens |
| US6895861B2 (en) * | 2003-07-11 | 2005-05-24 | James F. Price | Keyless inking systems and methods using subtractive and clean-up rollers |
| US6672211B2 (en) * | 1999-03-03 | 2004-01-06 | James F. Price | Inking systems for printing presses |
| EP1159136B1 (de) * | 1999-03-03 | 2005-05-18 | James F. Price | Schraubenloses farbwerk für eine druckmaschine |
| USRE40160E1 (en) * | 2001-09-07 | 2008-03-25 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Method for controlling a quantity of medium transferable between two rollers |
| DE10143827A1 (de) * | 2001-09-07 | 2003-03-27 | Heidelberger Druckmasch Ag | Verfahren zur Steuerung der Übertragung einer Mediummenge zwischen zwei Walzen |
| DE10144563A1 (de) * | 2001-09-11 | 2003-03-27 | Heidelberger Druckmasch Ag | Druckmaschine und Verfahren zum Betreiben eines Farbwerks |
| DE10337594B4 (de) * | 2003-08-16 | 2006-03-23 | Siempelkamp Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh & Co. Kg | Trennmittelauftragsvorrichtung |
| PL1717025T3 (pl) * | 2004-01-15 | 2016-09-30 | Układ nadawania farby dla maszyny do druku wklęsłego | |
| ES2359894T3 (es) * | 2007-11-26 | 2011-05-27 | Amcor Flexibles Kreuzlingen Ltd. | Mecanismo de aplicación de material de aplicación que contiene disolvente. |
| WO2010127419A1 (en) * | 2009-05-06 | 2010-11-11 | Technosolutions Assessoria Ltda | Method for pasty ink flexography printing associated to ink load variation due to thermal modulation |
| CN103522746A (zh) * | 2013-10-22 | 2014-01-22 | 广东中烟工业有限责任公司 | 一种高速卷烟机的钢印印刷组件 |
| JP6255899B2 (ja) * | 2013-10-29 | 2018-01-10 | 凸版印刷株式会社 | フレキソ版印刷機及びそれを用いた機能性薄膜の製造方法並びに機能性薄膜製造装置 |
| US9833989B2 (en) | 2014-07-16 | 2017-12-05 | Kba-Metalprint Gmbh | Device for printing on hollow bodies |
| CN208529936U (zh) * | 2018-05-07 | 2019-02-22 | 广东欧格精机科技有限公司 | 一种印刷或涂布机上的往复运动式封闭墨斗 |
Citations (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE14574C (de) * | W. R. SCHÜRMANN in Düsseldorf | Neuerung in Konstruktion von Walzen | ||
| GB198864A (en) * | 1922-04-13 | 1923-06-14 | Calico Printers Ass Ltd | Improvements relating to ink or colour supplying devices for printing machines |
| DE741828C (de) * | 1938-01-13 | 1943-11-17 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Anilinfabrwerk |
| FR1341701A (fr) * | 1962-09-21 | 1963-11-02 | Etudes De Machines Speciales | Procédé et dispositif d'encrage pour machines d'impression |
| DE1933838A1 (de) * | 1969-07-03 | 1971-02-04 | Windmoeller & Hoelscher | Rakelvorrichtung fuer Tiefdruckmaschinen |
| US3587463A (en) * | 1970-05-18 | 1971-06-28 | Wallace H Granger | Simplified circulating inking system for rotary newspaper printing press |
| DE2031680A1 (de) * | 1970-06-26 | 1972-01-20 | Albert Schnellpressen | Rakelvorrichtung an Tiefdruck-Rotationsmaschinen |
| DE2245301A1 (de) * | 1972-09-15 | 1974-04-04 | Springer Ag Verlag Axel | Farbauftragwalze |
| DE1761715C3 (de) * | 1967-06-30 | 1975-11-20 | Wallace Herman Kentfield Calif. Granger (V.St.A.) | Heberloses Farbwerk einer Rollenrotationsdruckmaschine |
| DE2323025B2 (de) * | 1972-05-09 | 1978-08-03 | Dahlgren Manufacturing Co., Dallas, Tex. (V.St.A.) | Farbwerk für eine Druckmaschine |
| DE2822350A1 (de) * | 1977-05-31 | 1978-12-07 | Nebiolo Spa | Feuchtwerk fuer flachdruckmaschinen |
| DE2916048A1 (de) * | 1978-04-18 | 1979-10-31 | Dahlgren Harold P | Druckmaschine sowie farbwerk fuer eine druckmaschine |
| DE2916212A1 (de) * | 1979-04-21 | 1980-10-23 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Farbwerk fuer eine druckmaschine |
| DE2851426C2 (de) * | 1977-12-19 | 1987-03-26 | Polytype AG, Freiburg/Fribourg | Verfahren zum Aufbringen eines fließfähigen Auftragsmediums auf einen Mediumträger und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Family Cites Families (22)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE639293C (de) | 1936-12-02 | Richard Lehmann | Farbwerk fuer Druckmaschinen | |
| US2276525A (en) | 1940-03-07 | 1942-03-17 | Donnelley & Sons Co | Apparatus for inking plate cylinders |
| US2261740A (en) | 1940-05-29 | 1941-11-04 | Makarius Theodore | Nondeflecting cylinder structure |
| US2530282A (en) | 1948-10-26 | 1950-11-14 | Fred K H Levey Co Inc | Method of and apparatus for printing |
| US2986088A (en) | 1957-10-10 | 1961-05-30 | Miehle Goss Dexter Inc | Inking arrangement for rotary printing press |
| US3026796A (en) | 1960-05-13 | 1962-03-27 | Bird & Son | Doctor blade assembly |
| US3135197A (en) | 1961-10-19 | 1964-06-02 | Orville V Dutro | Ink fountain assembly for printing apparatus |
| DE1292957B (de) | 1963-01-07 | 1969-04-17 | Peder Mortensen As | Anordnung an hohlen Druckwalzen |
| US3339485A (en) * | 1964-06-15 | 1967-09-05 | Bonnierfoeretagen Ab | Adjustable ink supply device in rotary printing presses |
| US3285169A (en) | 1965-05-28 | 1966-11-15 | Hans H Hartwig | Apparatus and method for flexographic printing with doctor roll ink control |
| CH509156A (de) | 1969-08-09 | 1971-06-30 | Roland Offsetmaschf | Feuchteinrichtung für lithographische Druckmaschinen |
| US3613578A (en) | 1969-08-18 | 1971-10-19 | Pamarco Inc | Ink metering roll for use intermediate a fountain roll and a printing roll |
| US3709147A (en) * | 1970-12-03 | 1973-01-09 | W Granger | Ink transfer cylinder mounting with adjustable drive clutch |
| SE374056B (de) * | 1972-05-24 | 1975-02-24 | Sunds Ab | |
| JPS512508A (en) * | 1974-05-17 | 1976-01-10 | Fuji Telecasting Co Ltd | Tenshainsatsuki no inkukyokyusochi |
| US4186661A (en) | 1978-02-27 | 1980-02-05 | Fmc Corporation | Flexographic inking system including a reverse angle doctor blade |
| JPS54156704A (en) * | 1978-05-30 | 1979-12-11 | Shiyougo Nagao | Relief printing plate and relief printing machine |
| US4301583A (en) * | 1979-02-15 | 1981-11-24 | Consolidated Engravers Corporation | Fluid metering roller |
| GB2049102A (en) * | 1979-05-03 | 1980-12-17 | Csi Corp | Transfer roll |
| DE2920152A1 (de) | 1979-05-18 | 1980-11-27 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Farbwerk fuer eine druckmaschine |
| DE2930303C2 (de) * | 1979-07-26 | 1982-12-30 | Heidelberger Druckmaschinen Ag, 6900 Heidelberg | Filmfarbwerk für Rotationsdruckmaschinen |
| US4244292A (en) | 1979-10-17 | 1981-01-13 | Sun Chemical Corporation | Inker apparatus |
-
1981
- 1981-05-02 DE DE3117341A patent/DE3117341C2/de not_active Expired
-
1982
- 1982-04-26 US US06/371,784 patent/US4428291A/en not_active Expired - Lifetime
- 1982-04-28 EP EP82103608A patent/EP0064270B2/de not_active Expired - Lifetime
- 1982-04-28 DE DE8282103608T patent/DE3261597D1/de not_active Expired
- 1982-04-30 JP JP57071641A patent/JPS57187254A/ja active Granted
Patent Citations (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE14574C (de) * | W. R. SCHÜRMANN in Düsseldorf | Neuerung in Konstruktion von Walzen | ||
| GB198864A (en) * | 1922-04-13 | 1923-06-14 | Calico Printers Ass Ltd | Improvements relating to ink or colour supplying devices for printing machines |
| DE741828C (de) * | 1938-01-13 | 1943-11-17 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Anilinfabrwerk |
| FR1341701A (fr) * | 1962-09-21 | 1963-11-02 | Etudes De Machines Speciales | Procédé et dispositif d'encrage pour machines d'impression |
| DE1761715C3 (de) * | 1967-06-30 | 1975-11-20 | Wallace Herman Kentfield Calif. Granger (V.St.A.) | Heberloses Farbwerk einer Rollenrotationsdruckmaschine |
| DE1933838A1 (de) * | 1969-07-03 | 1971-02-04 | Windmoeller & Hoelscher | Rakelvorrichtung fuer Tiefdruckmaschinen |
| US3587463A (en) * | 1970-05-18 | 1971-06-28 | Wallace H Granger | Simplified circulating inking system for rotary newspaper printing press |
| DE2031680A1 (de) * | 1970-06-26 | 1972-01-20 | Albert Schnellpressen | Rakelvorrichtung an Tiefdruck-Rotationsmaschinen |
| DE2323025B2 (de) * | 1972-05-09 | 1978-08-03 | Dahlgren Manufacturing Co., Dallas, Tex. (V.St.A.) | Farbwerk für eine Druckmaschine |
| DE2245301A1 (de) * | 1972-09-15 | 1974-04-04 | Springer Ag Verlag Axel | Farbauftragwalze |
| DE2822350A1 (de) * | 1977-05-31 | 1978-12-07 | Nebiolo Spa | Feuchtwerk fuer flachdruckmaschinen |
| DE2851426C2 (de) * | 1977-12-19 | 1987-03-26 | Polytype AG, Freiburg/Fribourg | Verfahren zum Aufbringen eines fließfähigen Auftragsmediums auf einen Mediumträger und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| DE2916048A1 (de) * | 1978-04-18 | 1979-10-31 | Dahlgren Harold P | Druckmaschine sowie farbwerk fuer eine druckmaschine |
| DE2916212A1 (de) * | 1979-04-21 | 1980-10-23 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Farbwerk fuer eine druckmaschine |
Non-Patent Citations (6)
| Title |
|---|
| DE-Z.: Coating, Heft 1/79, S. 7-9 * |
| DE-Z.: Coating, Heft 2/79, S. 42-45 * |
| DE-Z.: Der Polygraph 23-80, S. 2147, 2148, 2150 * |
| DE-Z.: Deutscher Drucker, Nr. 11, 30.04.1984, S. 22, Sp. 4, Abs 2 * |
| DE-Z.: Papier- und Kunststoffverarbeiter, 12/77, S. 44 * |
| DE-Z.: Papier- und Kunststoffverarbeiter, 7/78, S. 19, 24, 1. Sp. * |
Cited By (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0115301A3 (de) * | 1983-01-28 | 1985-11-21 | Albert-Frankenthal AG | Kurzfarbwerk |
| DE3329331A1 (de) * | 1983-08-13 | 1985-03-07 | Heidelberger Druckmaschinen Ag, 6900 Heidelberg | Druckwerk mit kurzem farbwerk |
| DE3442661A1 (de) * | 1984-11-23 | 1986-06-05 | Albert-Frankenthal Ag, 6710 Frankenthal | Farbwerk |
| US4790243A (en) * | 1986-07-04 | 1988-12-13 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Offset short inking unit with dampening fluid separation |
| EP0287002A3 (en) * | 1987-04-16 | 1989-06-28 | Albert-Frankenthal Ag | Engraved roller for an offset inking device, and manufacturing method for such an engraved roller |
| DE3906647C2 (de) * | 1988-03-25 | 2001-06-21 | Koenig & Bauer Ag | Kurzfarbwerk |
| DE3941571A1 (de) * | 1988-12-27 | 1990-06-28 | Polygraph Leipzig | Verfahren und einrichtung zum verarbeiten von spezialfarben in bogenoffsetdruckmaschinen |
| US5165341A (en) * | 1989-07-06 | 1992-11-24 | Man Roland Druckmaschinen Ag | Offset printing machine |
| EP0406737A3 (en) * | 1989-07-06 | 1991-06-12 | M.A.N.-Roland Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Offset printing unit |
| EP0408972A3 (en) * | 1989-07-08 | 1991-07-24 | Man Roland Druckmaschinen Ag | Offset-printing group |
| US5009158A (en) * | 1989-07-08 | 1991-04-23 | Man Roland Druckmaschinen Ag | Offset printing machine system |
| DE19625362A1 (de) * | 1996-06-25 | 1998-01-02 | Roland Man Druckmasch | Farbwerk |
| US7398731B2 (en) | 2004-08-04 | 2008-07-15 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Press containing an oscillating doctor and oscillating roller moved together |
| DE102005031569B4 (de) * | 2004-08-04 | 2016-07-28 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Druckmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4428291A (en) | 1984-01-31 |
| EP0064270B1 (de) | 1984-12-19 |
| EP0064270B2 (de) | 1991-10-30 |
| EP0064270A1 (de) | 1982-11-10 |
| DE3261597D1 (en) | 1985-01-31 |
| JPS57187254A (en) | 1982-11-17 |
| DE3117341C2 (de) | 1988-07-07 |
| JPH0326127B2 (de) | 1991-04-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3117341C2 (de) | Farbwerk | |
| AT396907B (de) | Filmfeuchtwerk für offsetdruckmaschinen | |
| EP0047861A1 (de) | Farbwerk mit changierenden Farbauftragwalzen | |
| EP0010237A1 (de) | Kombiniertes Feucht-Farbwerk für Offsetdruckwerke und Verfahren zum Einfärben und Einfeuchten einer Offsettdruckplatte | |
| DE2323025B2 (de) | Farbwerk für eine Druckmaschine | |
| EP0141168A2 (de) | Farbwerksvoreinstellung | |
| DE3046257A1 (de) | Lackiereinrichtung an druckmaschinen | |
| EP0350839A2 (de) | Farbauftragssystem für Druckfarben in Rotations-Druckwerken | |
| DE2902228C2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Flüssigkeit zum Plattenzylinder einer Offset-Rotationsdruckmaschine | |
| EP0403861A2 (de) | Verfahren zum schnellen Erreichen des Fortdruckzustandes | |
| DE4242582C2 (de) | Rakelanordnung | |
| DE2259085A1 (de) | Farbwerk fuer flachdruckmaschinen | |
| DE2438668A1 (de) | Einfaerbvorrichtung fuer mit fetten farben arbeitende druckmaschinen | |
| DE3225378A1 (de) | Farbwerk | |
| DE19643354A1 (de) | Verfahren zum Befeuchten einer Druckform für den Offsetdruck | |
| DE10028317A1 (de) | Verfahren zur Steuerung der Zufuhr von Druckfarbe in einer Druckmaschine und Druckmaschine zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3025546A1 (de) | Vorrichtung zum aufbringen eines fluessigen bzw. halbfluessigen mediums auf die druckplatte einer druckmaschine, insbesondere offsetdruckmaschine | |
| DE3302872A1 (de) | Kurzfarbwerk | |
| DE2639898A1 (de) | Farbwerk fuer druckmaschinen | |
| DE3644982C2 (de) | ||
| DE3906647A1 (de) | Kurzfarbwerk | |
| DE2221423A1 (de) | Vorrichtung zum befeuchten der druckplatte einer offsetdruckmaschine | |
| DE3324445A1 (de) | Farbdosiervorrichtung an buch- und offsetdruckmaschinen | |
| DE3638813C2 (de) | ||
| DE3637460C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
| 8305 | Restricted maintenance of patent after opposition | ||
| D4 | Patent maintained restricted | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KOENIG & BAUER-ALBERT AKTIENGESELLSCHAFT, 97080 WU |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |