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DE2259085A1 - Farbwerk fuer flachdruckmaschinen - Google Patents

Farbwerk fuer flachdruckmaschinen

Info

Publication number
DE2259085A1
DE2259085A1 DE19722259085 DE2259085A DE2259085A1 DE 2259085 A1 DE2259085 A1 DE 2259085A1 DE 19722259085 DE19722259085 DE 19722259085 DE 2259085 A DE2259085 A DE 2259085A DE 2259085 A1 DE2259085 A1 DE 2259085A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
ink
inking
ductor
stripping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722259085
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Michael Holden
Robert Edward Mitchie
Kenneth Walter O'riley
Peter Michael Myatt Price
Peter Edward Watts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vickers Ltd
Original Assignee
Vickers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vickers Ltd filed Critical Vickers Ltd
Publication of DE2259085A1 publication Critical patent/DE2259085A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/004Driving means for ink rollers

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖNWALD DR.-ING.TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖPSCH DIPL-ING. SELTING
KÖLN 1, DEICHMANNHALJS
1. Dez. 197? Sg-Ax/ls
VICKERS -LIMITED, Vickers House, Millbank Tower, Millbank, London S.W.l / England
'Farbwerk für Flachdruckmaschinen
Die Erfindung betrifft ein Farbwerk für Druckmaschinen, insbesondere für Flachdruckmaschinen.
Beim.Flachdruckverfähren wird eine Farbwalze zum Auftrag der Farbe auf einen Plattenzylinder verwendet, der eine benetzte Druckform mit druckenden Stellen (oder Bildstellen), die wasserabstoßend und farbaufnehmend wirken, und nichtdruckenden (oder bildfreien) Stellen, die wasserhaltend und farbabstoßend sind, trägt. Nur die Bildstellen nehmen somit die Druckfarbe an. Die Farbe wird von den Bildstellen der Druckform auf das zu bedruckende Material oder beim Offsetdruck auf ein Gummituch übertragen, das seinerseits die Farbe auf das zu bedruckende Material überträgt. Die Übertragung der Farbe von der Farbwalze nur auf die Bildstellen der Druckform hat zur Folge, daß ein aus nicht
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übertragener Farbe bestehendes "Negativbild" der Bildstellen auf der Farbwalze zurückbleibt. In Fällen, in denen ein großer Anteil der Oberfläche der Druckform aus bildfreien Stellen besteht, ist das auf der Farbwalze zurückbleibende restliche "Negativbild" ganz erheblich. Wenn keine Maßnahmen zur Entfernung dieses "Negativbildes" und zum Ersatz dieses"Negativbildes" durch einen gleichmäßigen Farbfilm auf der Farbwalze getroffen werden, kann das "Negativbild" eine ungleichmäßige Einfärbung der Bildstellen verursachen.
Versuche wurden gemacht, das "Negativbild" durch Verwendung mehrerer Farbwalzen, die die Farbe auf den Plattenzylinder auftragen, und durch axiale Hin- und Herbewegung einiger Walzen, die die Farbe auf die Farbwalzen übertragen, zu beseitigen. Ferner wurde versucht, das "Negativbild" auf der Farbwalze durch Erhöhung des Druckes zwischen der Farbwalze und einer anderen Walze, die der Farbwalze Farbe zuführt, zu beseitigen. Wenn jedoch die Farbwalze aus einem elastischen Werkstoff besteht, ist diese Arbeitsweise unbefriedigend.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, auf der Farbwalze einen dünnen, gleichmäßigen Farbfilm, der sich zum Auftrag auf die Druckform eignet, zu bilden und dies ohne Störung durch das "Negativbild" zu bewerkstelligen.
Bei üblichen Druckmaschinen mit einer Farbwalze,, die die Farbe von einem Farbkasten erhält, wird der Zu-
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fluß der Färbe zur Farbwalze im allgemeinen durch Einstellung des Farbkastens an vielen Stellen über . seine Breite geregelt. Diese Einstellung ist etwas umständlich. Außerdem ist es aufgrund der großen Zahl von Walzen im Farbwerk bei diesen Druckmaschinen nicht leicht möglich, schnelle Veränderungen der Dicke des auf die Farbwalze aufzutragenden Farbfilmes vorzunehmen.
Die Erfindung stellt sich die weitere Aufgabe, ein Farbwerk verfügbar zu machen, das die Notwendigkeit zur Einstellung des Farbkastens über die gesamte Breite der Druckmaschine ausschaltet, und das eine schnelle Einstellung der Dicke des auf die Farbwalze (und somit auf die Druckform des Plattenzylinders) aufgetragenen -Farbfilmes ermöglicht.
Das Farbwerk gemäß der Erfindung zum Auftrag von Druckfarbe auf einen Plattenzylinder, auf den eine Flachdruckform aufgespannt ist, ist gekennzeichnet durch ■ .
a) eine Farbwalze zum Auftrag der Farbe . auf den Plattenzylinder,
b) eine Farbauftragwalze (Duktor), die ■ einen Farbfilm auf die Farbwalze aufträgt, . .,
c) ein Farbmesser, das zusammen mit der Farbauftragwalze den Farbkasten bildet,
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d) eine Abstreifwalze, die in Berührung mit der Farbwalze angeordnet ist und sich gegensinnig zur Drehrichtung der Farbwalze an der Berührungslinie dieser Walzen dreht, die Farbe von der Farbwalze übernimmt und hierdurch die Dicke des auf der Farbwalze verbleibenden und auf den Plattenzylinder zu übertragenden Farbfilmes regelt,
e) ein Glied zur Abnahme von Farbe von der Abstreifwalze und .
r ■ ■
f) einen Mechanismus zum Antrieb der Abstreifwalze mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die relativ zur Umfangsgeschwindigkeit ,der Farbwalze verändert werden kann, um die Dicke des auf der Farbwalze verbleibenden Farbfilmes zu verändern.
Die Farbauftragwalze oder der Duktor kann sich in einem üblichen Farbkasten drehen, er kann jedoch vorzugsweise mit Hilfe eines geeigneten Zahnradgetriebes mit einer wesentlich höheren Geschwindigkeit als ein üblicher, mit Schaltklinkengetriebe angetriebener Duktor gedreht werden. Wenn das Farbwerk in Verbindung mit einer langsamlaufenden Presse verwendet werden soll, kann der Duktor ungefähr mit der gleichen Umfangsge-' schwindigkeit wie die Farbwalze laufen. Bei schnelllaufenden Pressen muß sich jedoch der Duktor mit einer geringeren Umfangsgeschwindigkeit als die Farbwalze
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drehen, um genügend Farbe aus dem Farbkasten zu nehmen und einen wirtschaftlichen Energieverbrauch zu erreichen. Der Antriebsmechanismus für den Duktor wird vorzugsweise so ausgebildet, daß die relativen Umfangsgeschwindigkeiten des Duktors und der Farbwalze verändert werden können, jedoch ist es im allgemeinen nicht notwendig, die Relativgeschwindigkeit während des Druckes zu verändern, wenn eine geeignete Relativgeschwindigkeit einmal gewählt worden ist.
Der Duktor dreht sich während des Drückens kontinuierlich, nimmt einen verhältnismäßig dicken, gleichmäßi- ' gen Farbfilm aus dem Farbkasten auf und überträgt diesen auf die Farbwalze. Die Dicke des in dieser Weise auf die Farbwalze aufgetragenen Farbfilmes hängt von den relativen Umfangsgeschwindigkeiten des Duktors und der Farbwalze ab.- Die Dicke des Farbfilmes auf der Farbwalze wird durch Einstellung der Drehgeschwindigkeit der Abstreifwalze (die sich in ständiger Berührung mit der Farbwalze befindet) geregelt. Die von der Farbwalze auf die Abstreifwalze übertragene überschüssige Farbe wird von der Abstreifwalze beispielsr weise mit einem üblichen Abstreifmesser abgenommen und vorteilhaft in den Farbkasten zurückgeführt, aus dem der Duktor die Farbe nimmt. Die Farbwalze, die mit einem Farbfilm der erforderlichen Dicke, die durch die Abstreifwalze bestimmt wird, bedeckt ist, Überträgt diese Farbe dann auf die farbaufnelamenden Bildstellen der Druckform des Plattenzylinders mit dem·Ergebnis, daß ein "Negativbild", das den bildfreien Stellen der Druckform entspricht, auf der Farbwalze gebildet wird. Das "Negativbild" auf der Farbwalze,mischt sich dann
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mit dem verhältnismäßig dicken Farbfilm, der mit dem Duktor auf die Farbwalze übertragen wird, und wird wirksam zerstört. Die Dicke der hierbei auf der Farbwalze entstehenden Farbschicht wird dann durch die Abstreifwalze reguliert.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung besteht das Farbwerk aus den drei Walzen, nämlich der Farbwalze, der Farbauftragwalze oder dem Duktor und der Abstreifwalze. In diesem Falle ist der Duktor mit der Farbwalze in Berührung, und diese Walzen drehen sich an ihrer Berührungsstelle in der gleichen Richtung. Für eine wirksame und wirtschaftliche Ausnutzung muß die von der Farbwalze abgestreifte überschüssige Farbe in den Farbkasten zurückgegeben werden, da diese Farbe normalerweise in einer Menge abgestreift wird, die größer ist als die für den eigentlichen Druck verwendete Menge. Dies kann geschehen, indem ein Abstreifmesser in einer solchen Lage über der Abstreifwalze angeordnet wird, daß es die überschüssige Farbe von der Abstreifwalze in den Farbkasten zurückführen kann. Bei dem Dreiwalzensystem dieser Ausführungsform kann dies zweckmäßig bei einer sich abwärts-bewegenden Plattenzylinder^ oberfläche erreicht werden, indem die Abstreifwalze über dem Duktor so angeordnet wird, daß das Abstreifmesser der Abstreifwalze sich über dem Farbkasten befindet. In diesem Falle kann der Farbkasten an der Außenseite der Maschine in einer zugänglichen Lage angeordnet werden. Wenn jedoch das Farbwerk an einer sich aufwärtsbewegenden Oberfläche des Plattenzylinders angeordnet werden soll, ist eine gewisse Modifikation erforderlich. Bei einer möglichen Modifika-
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tion wird sowohl der Farbkasten als auch die Abstreifwa^ze unter der Farbwalze angeordnet und ein Abstreifmesser so über der Abstreifwalze befestigt, daß überschüssige Farbe entfernt und unmittelbar in den Farbkasten zurückgegeben wird. In diesem Fall, in dem die Farbwalze gegen eine aufsteigende Plat.tenzylinderoberflache läuft, muß die sich abwärtsbewegende Fläche des Duktors bei einem Dreiwalzensystem der Innenseite der Maschine zugewandt sein, und dies setzt voraus, daß der die Farbe nach unten zuführende Farbkasten ebenfalls zur Innenseite der Maschine angeordnet ist. Diese Anordnung hat jedoch unter anderem den Nachteil, daß der Zugang zum Farbkasten eingeschränkt- ist. Dies bedeutet, daß die Beobachtung des Standes oder der Höhe der Farbe, das Einfüllen und das Glätten der Farbe im Farbkasten schwieriger werden. Diese Schwierigkeit kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung behoben werden, indem in das Farbwerk zwischen dem Duktor und der Farbwalze eine Zwischenwalze einbezogen wird, die die Drehriehtung des Duktors umkehrt. Die Zwischenwalze bewirkt, daß der Duktor und die Farbwalze sich beide entweder im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Hierdurch ist es möglich, einen die Farbe abwärts, zuführenden Farbkasten zur Außenseite der Maschine hin anzuordnen. In diesem Falle befinden sich die Vorrichtung zur Entfernung der Farbe von der Abstreifwalze (z.B. ein Abstreifmesser) und der Farbkasten auf gegenüberliegenden Seiten des Duktors, jedoch wird die von dieser Vorrichtung von der Abstreifwalze entfernte Farbe über den Spalt zwischen der Zwischenwalze und dem Duktor und über eine Vorrichtung, die die Farbe von der
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Zwischenwalze entfernt, in den Farbkasten zurückgeführt Es ist zu bemerken, daß es notwendig ist, daß jeder gegebene Teil der Farbwalze die Abstreifwalze hinter der Zwischenwalze und vor dem Plattenzylinder berührt, so daß nur ein Farbfilm mit eingestellter Dicke die Druckform erreicht.
Gegebenenfalls kann in das Farbwerk gemäß der Erfindung eine Kontrollwalze einbezogen werden, die aus einem elektrisch leitenden Werkstoff besteht und auf die Farbwalze so einwirkt, daß sie von ihr einen Teil des Farbfilmes abnimmt, dessen Dicke durch die Abstreifwalze eingestellt worden ist. Eine Farbfilm-Meßvorrichtung gemäß einem früheren Vorschlag der Anmelderin kann dann verwendet werden, um die Dicke des Filmes der Farbe auf der Kontrollwalze einzustellen und somit ein Maß für die Dicke des Farbfilmes zu geben, der auf den Plattenzylinder aufgetragen wird.
Zusätzlich kann eine Vorrichtung zur Messung der Wassermenge auf der Druckform in das Farbwerk gemäß der Erfindung einbezogen werden. Diese Vorrichtung kann in der Weise der Feuchtigkeitsmeßvorrichtung, die Gegenstand des deutschen Patentes (Patentanmeldung P 22 36 7IO.8) der Anmelderin ist, ausgebildet werden.
Wahlweise können eine oder mehrere Walzen, z.B. die Farbwalze, die gegebenenfalls vorhandene Kontrollwal-' ze und/oder vorzugsweise die Abstreifwalze axial hin- und herbewegt werden, um die Dicke der Farbfilme gleichmäßiger zu gestalten und außerdem den Verschleiß
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auszugleichen.
Gegebenenfalls kann in das Farbwerk eine zusätzliche Walze in Berührung mit der Farbwalze,'nachdem diese den Plattenzylinder berührt hat, einbezogen werden, um Flocken und Staub, die von dem zu bedruckenden Material, z.B. Papier, auf die Farbwalze gelangt sind, zu entfernen. Diese zusätzliche Walze kann in an sich bekannter Weise mit Leder oder einem anderen ähnlichen Werkstoff bezogen sein.
Durch geeignete Wahl der relativen Drehgesehwindig-.keiten der Farbzuführungswalze (Duktor) und der Färb--, walze zu Beginn des Drückens (diese Relativgeschwindigkeiten werden während des Drückens vorzugsweise konstant gehalten) und durch Einstellung der relativen Umfangsgeschwindigkeiten der Farbwalze und der Abstreifwalze während des Drückens ist es möglich, die auf die Farbwalze und von dort auf den Plattenzylinder aufgetragene Farbmenge zu regeln. Beispielsweise kann die Vorrichtung zur Aufbringung der Farbe auf den Duktor so eingestellt werden, daß der Duktor die Druckfarbe als gleichmäßigen Film einer Dicke von etwa 250 bis 750 ^u erhält. Durch geeignete Einstellung der Umfangsgeschwindigkeit des Duktors wird dann eine gewisse Menge der Farbe auf dem Duktor (gegebenenfalls über die Zwischenwalze) auf die Farbwalze übertragen, auf der ein Farbfilm einer Dicke von bei-
spielsweise etwa 100 tu gebildet wird. Am Spalt zyrischgn der Farbwalze und der Abstreifwalze wird ein Teil der Farbe in Abhängigkeit von den Relativgesehwindigkeiten der Farbwalze und d.er Abstreifwalze
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entfernt, so daß auf der Farbwalze die Farbe in der für den Flachdruck erforderlichen Dicke von beispielsweise etwa 5 bis 20 /u zurückbleibt.
Die Erfindung wird zum besseren Verständnis nachstehend ausführlich in Verbindung mit den Abbildungen beschrieben, die Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen:
Fig. 1 zeigt schematisch einen senkrechten Schnitt durch eine Druckmaschine mit einem Farbwerk gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. .
Fig. 2 zeigt schematisch und perspektivisch die In Fig. 1 dargestellte Druckmaschine.
Fig. 3 ist eine grafische Darstellung, die die Änderung der Dicke des Farbfilmes auf der Farbwalze des in Fig. 1 und in Fig. 2 dargestellten Farbwerkes in Abhängigkeit von den Relativgeschwindigkeiten der Abstreifwalze und der Farbwalze veranschaulicht.
Fig. h zeigt schematisch als senkrechten Schnitt eine Druckmaschine mit einer anderen Ausführungsform des Farbwerkes gemäß der Erfindung.
Fig. 5 zeigt; schematisch und perspektivisch die in FLg. 1I darguntellte Druckmaschine.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellten Farbwerke weisen eine einzelne Farbwalze 1 auf, die die Farbe auf die abwärt;;laufende Oberfläche einer, PlattenzylLnders 2
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aufträgt, auf den eine Plachdruckform aufgespannt ist. Der Plattenzylinder 2 wird um seine Achse 2a durch einen Motor 12 über ein Verbindungsglied, das schematisch durch die Linie 13 angedeutet ist, angetrieben. Der Plattenzylinder 2 treibt·die Farbwalze 1 um ihre Achse la über ein Zahnradgetriebe, das.der Übersichtlichkeit halber nicht gezeichnet ist. Der Plattenzylinder 2 ist mit einem Gummituchzylinder 3 in Berührung. Ferner ist die Maschine mit einem Druckzylinder 4 versehen. Die Farbwalze ist gummibezogen. Zum Farbwerk gehört ferner eine gußeiserne Farbzuführungswalze (oder Duktor) 5/ die mit der Farbwalze 1 in Berührung ist -und sich an der Berührungslinie: dieser Walzen in der gleichen Richtung wie die Farbwalze 1 dreht. Ein Farbmesser 6 legt sich so gegen den Duktor 5* daß ein Farbkasten gebildet wird, der die Druckfarbe 7 aufnimmt. Der Duktor 5 wird um seine Achse 5a durch den Motor 12 über ein Zahnradgetriebe, das schematisch dargestellt und mit der Bezugsziffer 14 bezeichnet ist, und ein Verbindungsgestänge, das schematisch durch die Linie 15 angedeutet ist, angetrieben. Das Zahnradgetriebe l4 dreht den Duktor 5 mit veränderlicher Umfangsgeschwindigkeit, die so niedrig ist, daß ein "Nachhängen" der Farbe im Farbkasten während des Betriebes vermieden wird. Diese Geschwindigkeit ist im allgemeinen geringer als die Geschwindigkeit der Farbwalze. Ein Farbkasten dieser Art ist im Vergleich zu einem durch zwei Walzen .,.. gebildeten Farbkasten verhältnismäßig einfach und billig und so beschaffen, daß im Betrieb eine ausreichende Zufuhr von Farbe für den Auftrag auf den Duktor 5 immer verfügbar ist. Ferner 'lassen sich die Enden des Farbkastens verhältnismäßig"leicht in Ub-
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licher Weise abdichten. Zum Farbwerk gehört außerdem eine gußeiserne Abstreifwalze 8, die über dem Duktor angeordnet ist. Die Abstreifwalze 8 läuft in Berührung mit der Farbwalze 1 und dreht sich gegensinnig zur Farbwalze 1 an ihren Berührungsstellen. Die Abstreifwalze 8 läßt sich unabhängig von der Farbwalze durch einen Motor 16 mit veränderlicher Drehzahl über ein Zwischenglied antreiben, das schematisch durch die Linie 17 dargestellt ist. Ein Abstreifmesser 9 ist in Berührung mit der Abstreifwalze 8 über dem Farbkasten angeordnet. Alle Walzen 1 bis h, 5 und 8 haben parallele Drehachsen, und ihre Drehrichtung ist durch die Pfeile angedeutet. Die Walzen 1, 5 und 8 haben den gleichen Durchmesser, jedoch ist dies nicht wesentlich, vorausgesetzt, daß ihre Drehgeschwindigkeiten und die Drehgeschwindigkeit der Walze 11 so gewählt werden, daß die erforderlichen Umfangsgeschwindigkeiten erhalten werden. Die Walzen 2, J5 und 4 haben im wesentlichen den gleichen Durchmesser (abgesehen von der Walze J>, die etwas kleiner ist, damit das weiche Gummituch wirklich gegen die härteren Walzen 2 und h abrollt). Diese Walzen haben einen größeren Durchmesser als die Farbwalze 1. Das Übersetzungsverhältnis des Zahnradgetriebes zwischen den Walzen 1 und 2 ist so eingestellt, daß diese Walzen die gleichen Umfangsgeschwindigkeiten haben.
Während des Drückens ist das Farbmesser 6 so eingestellt, daß ein gleichmäßiger, verhältnismäßig dicker Film der Farbe (beispielsweise etwa 500 ρ dick) auf der Oberfläche des Duktors 5 gebildet wird. Der Duktor dreht sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit von beispielsweise einem Viertel der Umfangsgeschwindigkeit
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der Farbwalze 1, wodurch eine erhebliche Menge der Farbe auf dem Duktor 5 von der Farbwalze 1 aufgenommen wird, wobei auf dieser ein Farbfilm in einer Dicke von beispielsweise 100 n. gebildet wird. Am'Spalt zwischen der Farbwalze 1 und der Abstreifwalze 8 wird der größte Teil dieser Farbe auf der Farbwalze 1 durch die Abstreifwalze 8 in Abhängigkeit von den relativen Umfangsgeschwindigkeiten der Farbwalze 1 und der Abstreifwalze 8 entfernt. Von der Abstreifwalze 8 wird die Farbe mit dem Abstreifmesser 9 entfernt. Diese Farbe fällt in die Masse der Farbe 7 zurück, die- sich im Farbkasten befindet, der durch den Duktor 5 und das Farbmesser 6 gebildet wird. Die Farbmenge, die auf der Farbwalze 1 zurückbleibt, nachdem diese de " Abstreifwalze 8 berührt hat,· hängt somit von den relativen Umfangsgeschwindigkeiten der Farbwalze 1 und der Abstreifwalze 8 ab. In diesem Zusammenhang wird auf Fig. 3 verwiesen, die die Ergebnisse, die durch Veränderung der Relativgeschwindigkeiten der Abstreifwalze 8 und der Farbwalze 1 erhalten wurden, grafisch darstellt. Die Dicke des Filmes der Farbe (in jü.) r die auf der Farbwalze 1 bleibt, nachdem diese die
Abstreifwalze 8 berührt hat, ist als Ordinate und das Verhältnis der Geschwindigkeit der Äbstreifwalze zur Geschwindigkeit der Farbwalze als Abszisse aufgetragen. Die grafische Darstellung zeigt zwei Kurven. Die Kurve A stellt den Fall dar, in dem die Farbwalze sich mit 53 UpM dreht, Die Kurve B stellt den Fall dar, in dem die Farbwalze sich mit 210 UpM (1 m/sek) dreht. Die Kurven zeigen, daß mit steigender Drehgeschwindigkeit der Abstreifwalze relativ zur' Drehgeschwindigkeit der Farbwalze die auf der Farbwalze zurück--
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bleibende Farbmenge geringer wird und umgekehrt. Durch geeignete Veränderung der Geschwindigkeit des Antriebsmotors 16 für die Abstreifwalze 8 bleibt somit auf der Farbwalze die Farbe als Film einer Dicke von beispielsweise 5 Μ zurück.
Die als Film auf der Farbwalze nach der Berührung mit der Abstreifwalze 8 zurückbleibende Farbe wird auf die Bildstellen der Druckform auf dem Plattenzylinder 2 übertragen. Dies hat zur Folge, daß ein "Negativbild" dieser Bildstellen auf der Farbwalze 1 zurückbleibt. Die Dicke der Farbe, die dieses "Negativbild" bildet, ist im allgemeinen geringer als die Dicke des Farbfilmes nach der Berührung der Abstreifwalze durch die Farbwalze. Sie beträgt beispielsweise 2 /u, genügt jedoch, um Geisterbilder in üblichen Systemen hervorzubringen. Am Spalt zwischen der Farbwalze 1 und dem Duktor 5 geht das "Negativbild" in dem verhältnismäßig dicken (beispielsweise etwa 100 ja) Farbfilm unter, der vom Duktor 5 auf die Farbwalze 1 übertragen wird. Der hierdurch entstehende Farbfilm auf der Farbwalze 1 hat somit im wesentlichen gleichmäßige Dicke über seine gesamte Breite unabhängig von dem Bild, das gedruckt wird, so daß die Notwendigkeit zur Veränderung der Einstellungen des Farbmessers über die Breite der Druckmaschine ausgeschaltet wird. Der verhältnismäßig dicke Film der Farbe auf der Farbwalze
1 wird dann durch die Abstreifwalze 8 reguliert, wo- : durch ein neuer, gleichmäßiger dünner Film der Farbe unabhängig von der Form des "Negativbildes" auf der Farbwalze nach dc?r Berührung mit dem Plattenzylinder
2 gebildet wird. Es ist offensichtlich, daß während
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des Betriebes eine vergleichsweise große Farbmenge vom Farbkasten zur Farbwalze 1, zur Abstreifwalze 8 und zurück in den Farbkasten umläuft, wobei ein neuer, gleichmäßiger dünner Film der Farbe, der kein "Negativbild" aufweist, dem Plattenzylinder ständig dargeboten wird. Durch Regelung der Umfangsgeschwindigkeit der Abstreifwalze 8 relativ zur Umfangsgeschwindigkeit der Farbwalze 1 wird ein Farbfilm von geregelter Dicke auf der Farbwalze 1 gebildet. Das ''Negativbild" auf der Farbwalze 1 nach ihrer Berührung mit dem Plattenzylinder 2 geht im umlaufenden Hauptstrom der Farbe unter, und ein vollständig neuer Film wird bei jeder Umdrehung der Farbwalze 1 erzeugt. Durch Ausschaltung des "Negativbildes" wird die Notwendigkeit für eine Vielzahl von Stellgliedern am Farbkasten über die Breite der Walze ausgeschaltet. Da die Dicke der Farbschicht nur an einem Spalt, d.h. am Spalt zwischen der Farbwalze 1 und der Abstreifwalze 8 eingestellt wird, kann die Dicke des mi t dem Plattenzylinder 2 in Berührung kommenden Farbfilmes auf der Farbwalze 1 so schnell verändert werden, wie die Geschwindigkeit der Abstreifwalze 8 verändert werden kann. Die Zeit, die erforderlich ist, damit eine Änderung der zugeführten Farbmenge sich auf dem bedruckten Material bemerkbar macht, wird somit auf ein Minimum verkürzt. Bei der Einstellung der Maschine wird die Drehgeschwindigkeit des Duktors 5 so geregelt, daß ein Film von ausreichender Dicke auf der Farbwalze 1 gebildet wird. Danach kann' die Drehgeschwindigkeit des Duktors 5 konstant gehalten werden.
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Die von den Bildstellen des Plattenzylinders 2 aufgenommene Farbe wird auf den Gummituchzylinder 3 und von dort auf das zu bedruckende Papier 10 Übertragen, das um den Druckzylinder 4 läuft. Alle Walzen 1, 2, 3 und 1J drehen sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die der Oberfläehengeschwindigkeit des Papieres 10 entspricht.
Falls gewünscht, kann, wie in der Abbildung dargestellt, eine aus Kupfer bestehende Kontrollwalze 1 in das Farbwerk einbezogen werden. Diese Kontrollwalze läuft in Berührung mit der Farbwalze 1 und dreht sich an ihrer Berührungsstelle mit dieser Walze in der gleichen Richtung wie die Farbwalze 1. Die Kontrollwalze nimmt Farbe von der Farbwalze 1 auf, und die Dicke des Filmes der Farbe auf der Kontrollwalze wird dann beispielsweise mit Hilfe einer (nicht dargestellten) Vorrichtung gemessen, wie sie Gegenstand eines früheren Vorschlages der Anmelderin ist. Hierbei wird ein Maß der Dicke des Farbfilmes auf der Farbwalze 1, bevor diese den Plattenzylinder 2 berührt, erhalten.
Wenn die Maschine mit hoher Geschwindigkeit läuft, kann die Arbeit, die beim Scheren der Filme der Druckfarbe aufgewandt wird, einen erheblichen Temperaturanstieg verursachen. Daher wird vorzugsweise eine Vorrichtung zur Kühlung der Farbe einbezogen. Diese Vorrichtung kann die Form von Kühlwasserdurchgängen in der Unterseite des Farbmessers 6 oder eines Systems zur Umwälzung von Kühlwasser durch eine der Walzen 5# 8 und 11 oder durch alle diese Walzen haben.
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Die Erfindung wird nun weiter in Verbindung mit Figo 4 und Fig. 5 beschrieben, in denen Teile, die den in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Teilen entsprechen,, mit gleichen Bezügsziffern bezeichnet1 sind« Fig» 4 und Fig« zeigen ein Farbwerk gemäß der Erfindung zum Einfärben der aufwärtslaufenden Oberfläche eines angetriebenen Plattenzylinders. Ebenso wie bei der in Figo 1 und Fig. 2 dargestellten Ausführungsform läuft der Plattenzylinder 2, der die Flaehdruckform trägt, in Berührung mit dem Gummituchzylinder 3· Ferner gehört der Druckzylinder 4 zur Maschine. Das Farbwerk umfaßt eine gummibezogene, Färbwalze 1 für den.Auftrag der Farbe auf den ' Plattenzylinder 2 und einen · angetriebenen Duktor -5-a-us! Metall, der die Farbe der Farbwalze 1 über eine Zwischenwalze 21, die sich in laufender Berührung mit der Druckwalze befindet und vorteilhaft die gleiche Umfangsgeschwindigkeit wie der Duktor 5 hat, zuführt. Die Farbwalze 1 wird durch den Plattenzylinder 2 über ein Zahnradgetriebe (das der Übersichtlichkeit halber weggelassen ist) so angetrieben, daß die Oberflächengeschwindigkeiten der Farbwalze 1 und des Platfenzylinders 2 gleich sind und die Farbwalze 1 und der Plattenzylinder 2 sich an ihrer Berührungsstelle in der gleichen Richtung drehen. Gegen den Duktor 5 legt sich das Farbmesser 6 unter Bildung eines Farbkastens, der die Farbe 7 enthält, in der im Zusammenhang mit Fig. 1 und Fig. 2 beschriebenenWeise.
Ebenso wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform gehört zum Farbwerk eine unabhängig angetriebene Abstreifwalze 8, die von einem Motor 16 mit veränderlicher Drehzähl angetrieben wird. Die Abstreifwalze 8
Ί ..
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,.^ ΠΛ
läuft in Berührung mit der Farbwalze 1 und dreht sich gegensinnig zu dieser an der Berührungsstelle dieser Walzen. Das Farbwerk umfaßt ferner ein Abstreifmesser 9, das sich gegen die Abstreifwalze 8 legt. Der Duktor
5 und die Abstreifwalze 8 liegen jedoch unter der Farbwalze 1, und ein zusätzliches Abstreifmesser 22 ist angrenzend an die Zwischenwalze 21 so angeordnet, daß es einen Abstand von etwa 0,25 mm zu dieser Walze hat.
Im Prinzip arbeitet das Farbwerk dieser Ausfühlungsform in gleicher Weise wie das in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellte Farbwerk. Im Betrieb wird das Farbmesser
6 so eingestellt, daß ein gleichmäßiger, verhältnis- ■ mäßig dicker Film der Farbe (z.B. etwa 500 u) auf der Oberfläche des Duktors 5 gebildet wird. Diese Farbe wird auf die Zwischenwalze 21 übertragen. Die Zwischenwalze 21 und der Duktor 5 drehen sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die im allgemeinen geringer ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Farbwalze (z.B. mit ungefähr einem Viertel der Umfangsgeschwindigkeit der Farbwalze), wodurch eine wesentliche Menge der Farbe auf der Zwischenwalze 21 von der Farbwalze 1 aufgenommen und ein Farbfilm von beispielsweise 100 /u Dicke auf der Farbwalze 1 gebildet wird. Ebenso wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform wird der größte Teil der Farbe auf der Farbwalze 1 von der Abstreifwalze 8 in Abhängigkeit von den relativen Umfangsgeschwindigkeiten dieser Walzen entfernt. Beispielsweise bleibt die Farbe in einer Filmdicke von beispielsweise 5 M auf der Farbwalze 1, und diese Farbe wird auf die Bildstellen der Druckform und von dort über den Gummituchz/linder Λ auf
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BAD ORIGINAL
die Oberfläche des um den Druckzylinder 4 laufenden Papiers IO übertragen.(Die Walzen 1, 2, 5 und h drehen sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die der Oberflächengeschwindigkeit des Papiers entspricht.) Das auf der Farbwalze zurückbleibende "Negativbild" geht im verhältnismäßig dicken Farbfilm auf der Zwischenwalze 21 unter und wird wirksam zerstört* Der von der Farbwalze 1 durch die Abstreifwalze 8 entfernte Farbüberschuß wird von der Farbwalze 1 durch das -Abstreifmesser 9 entfernt und fällt auf den Duktor 5· Diese Farbe läuft dann zusammen mit der dicken Farbschicht, die sich bereits auf dem Duktor 5 befindet, durch den Spalt zwischen dem Duktor-5 ■ ·· und der Zwischenwalze 21. Ein Teil des hierbei ge-' bildeten Farbfilmes wird dann von der Zwischenwalze 21 durch das Abstreifmesser 22 entfernt, fällt auf den Duktor 5 und wird hierdurch in den Farbkasten zurückgeführt. Der Rest des Farbfilmes wird von der Zwischenwalze 21 am Abstreifmesser 22 vorbei transportiert und auf die Farbwalze 1 aufgetragen. Das Abstreifmesser 22 dient zur Begrenzung der "Dicke der Farbschicht auf der^ Zwischenwalze 21. Auf diese Weise wird eine ständig zunehmende Dicke des Filmes der Farbe in der Walzengruppe verhindert.
Fig. h und Fig. 5 zeigen, daß das Farbwerk die Einfärbung einer aufwärtssteigenden Oberfläche des Plattenzylinders ermöglicht, während der Farbkasten an einer zugänglichen Stelle zur Außenseite der Druckmaschine hin angeordnet werden kann.
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Claims (9)

A nsprüche
1.J Farbwerk zum Auftrag von Druckfarbe auf einen Plattenzylinder, der eine Flachdruckform trägt, g e k e η η zeichnetdurch
a) eine Farbwalze (1) für den Auftrag von Farbe auf den Plattenzylinder (2),
b) eine Farbzuführungswalze oder einen Duktor (5) für den Auftrag eines Farbfilmes auf die Farbwalze (1),
c) ein Farbmesser (6), das mit dem Duktor (5) einen Farbkasten bildet,
d) eine Abstreifwalze (8), die in Berührung mit der Farbwalze (1) angeordnet ist, sich gegensinnig zur Drehrichtung der Farbwalze (1) an der Berührungsstelle dieser Walzen dreht. Farbe von der Farbwalze (1) abnimmt und hierdurch die Dicke des auf den Plattenzylinder (2) aufzutragenden, auf der Farbwalze (1) verbleibenden Farbfilmes regelt,
e) eine Vorrichtung (9) zur Entfernung von Farbe von der Abstreifwalze (8) und
f) einen Antrieb (16), der die Abstreifwalze
(8) mit einer Umfangsgeschwindigkeit antreibt, die relativ zur Umfangsgeschwindigkeit der Farbwalze (1) verändert werden kann, um die
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- 21 -
Dicke des auf eier Farbwalze (1) ver~ bleibenden Filmes der Farbe zu verändern,
2. Farbwerk nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (9) zur Rückführung der. von der Abstreifwalze (8) entfernten Farbe in den Farbkasten.
5· Farbwerk nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Duktor (5) in Berührung mit der Farbwalze (1) angeordnet ist, ■ sich in der gleichen Richtung wie die Farbwalze (1) an der Berührungsstelle· dieser Walzen dreht ·-·· · und hierdurch Farbe vom Farbkasten auf die Farbwalze (1) überträgt. * -
4. Farbwerk nach den Ansprüchen 1 bis J>> dadurch gekennzeichnet , daß die Abstreifwalze (8) über dem Duktor (5) angeordnet und mit einem Abstreifmesser (9) für die Entfernung von Farbe von der Abstreifwalze (8) und für die Rückführung der Farbe in den Farbkasten versehen ist.
5. Farbwerk nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Zwischenwalze (21), die zwischen dem Duktor (5) und der Farbwalze (1) so angeordnet ist, daß der Duktor (5) und die Farbwalze (1) sich beide im Uhrzeigersinn oder entge-,. gen dem Uhrzeigersinn drehen, wodurch' Farbe vom Duktor (5)' über die Zwischenwalze- (21) auf die Farbwalze (1) übertragen wird«
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6. Farbwerk nach Anspruch 5» dadurch gekenn zeichnet, daß eine einzelne Zwischenwalze (21) in Berührung mit dem Diiktor (5) angeordnet ist, sich in der gleichen Richtung wie der Duktor (5) an der Berührungsstelle dieser Walzen dreht, außerdem mit der Farbwalze (1) in Berührung und so gelagert ist, daß sie sich in der gleichen Richtung wie die Farbwalze (1) an ihrer Berührungssteile dreht.
7. Farbwerk nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
a) die Abstreifwalze (8) mit einem Abstreifmesser (9) versehen ist, das Farbe von der Abstreifwalze (8) entfernt und auf den Duktor (5) gibt, und
b) ein Abstreifmesser an der Zwischenwalze (21) anliegend angeordnet ist und einen Teil der Farbe auf der Zwischenwalze in den Farbkasten zurückgibt.
8. Farbwerk nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zei chne t , daß die Farbwalze
(1) eine elastische Walze ist.
9. Flachdruckmaschine, gekennzeichnet durch ein Farbwerk nach den Ansprüchen 1 bis
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