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DE3113539A1 - Selbsttaetige spulenwechselvorrichtung - Google Patents

Selbsttaetige spulenwechselvorrichtung

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Publication number
DE3113539A1
DE3113539A1 DE19813113539 DE3113539A DE3113539A1 DE 3113539 A1 DE3113539 A1 DE 3113539A1 DE 19813113539 DE19813113539 DE 19813113539 DE 3113539 A DE3113539 A DE 3113539A DE 3113539 A1 DE3113539 A1 DE 3113539A1
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DE
Germany
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line
changing device
valve
valves
filling
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DE19813113539
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DE3113539C2 (de
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Des Erfinders Auf Nen Verzicht
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Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
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Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
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Publication of DE3113539A1 publication Critical patent/DE3113539A1/de
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Publication of DE3113539C2 publication Critical patent/DE3113539C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Selbsttätige Spulenwechselvorrichtung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Spulenwechselvorrichtung an einer Spinnereimaschine mit pneumatischen Greifern, die über eine gemeinsame, über ein Be- und Entlüftungsventil an eine Druckluftquelle angeschlossene Greifzapfenzuleitung mit Druckluft beaufschlagbar sind.
  • Als Stand der Technik ist es bereits bekannt, die vollen Kopse, welche durch selbsttätige Spulenwechselvorrichtungen ausgewechselt werden sollen, durch aufblasbare Bälge innen oder außen zu fassen (DE-PS 1 180 285, DE-PS 1 282 526).
  • Es hat sich nun gezeigt, daß sowohl der Druckaufbau als auch der Druckabbau, welche notwendig sind, um die Formveränderungen der Bälge zu erreichen und um den für den Kraftschluß zwischen den Bälgen und den Spulenhülsen erforderlichen Anpreßdruck zu erzielen, insbesondere bei sehr langen Spinnmaschinen mit einer Vielzahl von Spindeln erhebliche Zeit in Anspruch nimmt. Die hierfür erforderliche Zeit hängt von der erreichbaren Strömgeschwindigkeit des Druckmediums ab, welche durch den lichten Querschnitt des Steuerventils und der Zuleitungen begrenzt wird.
  • Es ist zwar denkbar, die Füllgeschwindigkeit durch Vergrößerung des Leitungsquerschnittes zu erhöhen; dem steht jedoch die Tatsache entgegen, daß dann auch in diesem größeren Leitungsvolumen der erforderliche Druck aufgebaut und entsprechend mehr Druckmedium zuströmen muß.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine Konstruktion zu schaffen, welche den Zeitbedarf für den Druckabbau oder den Druckaufbau oder beides in pneumatisch betätigten Greiforganen von selbsttätigen Spulenwechselvorrichtungen mindert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens ein weiteres, zum Be- und/oder Entlüften dienendes Ventil im Abstand von dem anderen Ventil an der Greifzapfenzuleitung angeordnet ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß auf schnelle und einfache Weise der Zeitbedarf für den Druckaufbau bzw. den Druckabbau bei den pneumatisch betätigten Greiforganen herabgesetzt wird.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß der Leitungsquerschnitt zwischen Druckspeicher und Greifzapfenzuleitung und der Durchtrittsquerschnitt der Ventile groß bemessen ist. Hierbei kann vorteilhafterweise als zusätzlicher Speicher und Fülleitung eine sich über die Länge der Maschine erstreckende Zuleitung mit großem Querschnitt dienen, wobei über eine Steuerleitung die Bewegung der Be- und Entlüftungsventile steuerbar ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das zum Belüften dienende Ventil mit einem Druckspeicher in Verbindung stehen, welcher von einer Druckluftquelle befüllbar ist. Hierbei kann das zum Belüften dienende Ventil mit je einem lokalen Druckspeicher verbunden sein, der über eine Fülleitung von einer Druckluftquelle mit Druckluft befüllbar ist. Damit besteht vorteilhafterweise die Möglichkeit, daß über dieses weitere Ventil ein Druckaufbau auf einfache Weise in der Greifzapfenzuleitung erzielt werden kann.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Ventil in Ubereinstimmung mit dem Be- und Entlüftungsventil betätigbar sein. Das übereinstimmende Betätigen der Ventile kann hierbei vorteilhafterweise über eine elektrische oder fluidische Steuerleitung erfolgen.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung kann als pneumatische Steuerleitung die Fülleitung dienen, wobei in Stichleitungen zwischen der Füll/Steuerleitung und den lokalen Speichern Rückschlagventile eingesetzt sind.
  • Die Ventile können nach einem anderen Merkmal der Erfindung beim Entlüften der Füll/Steuerleitung zum Belüften der Greifzapfenzuleitung betätigbar sein.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann auch der Querschnitt der Steuerleitung und/oder der Fülleitung und/oder der Füll/Steuerleitung klein bemessen sein.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine Ausführungsmöglichkeit der Erfindung, wobei sich die Ventile in Belüftungsstellung befinden; Fig. 2 die Ausführungsform nach Fig. 1, wobei sich die Ventile in Entlüftungs,stellung befinden; Fig. 3 eine andere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung, wobei sich die Ventile wiederum in Belüftungsstellung befinden; Fig. 4 die Ausführungsmöglichkeit nach Fig. 3, wobei sich die Ventile in Entlüftungsstellung befinden; Fig. 5 eine konstruktive Ausführungsmöglichkeit der Zuleitung in der Konstruktion nach Fig. 3 und 4; Fig. 6 und 7 weitere Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung.
  • Nach Fig. 1 und 2 weisen bekannte, hier nicht näher dargestellte Spulenwechselvorrichtungen eine Vielzahl von Greifzapfen 1 auf, welche durch Befüllen mit Druckluft zum Ergreifen von Spulenhülsen betätigbar sind. Die Zufuhr von Druckluft erfolgt über eine, allen Greifzapfen 1 gemeinsame Greifzapfenzuleitung 14.
  • Die erforderliche Druckluft wird in einer durch einen Motor 3 angetriebenen Pumpe 4 erzeugt und in einem Speicher 19 gesammelt, um die beim Befüllen aller Greif zapfen 1 erforderliche große Druckluftmenge zur Verfügung zu haben.
  • Die Steuerung der Druckluft erfolgt mittels eines Ventils 6 zwischen Druckluftspeicher 19 und Greifzapfenzuleitung 14. Diese Greifzapfenzuleitung ist in der in Fig. 1 dargestellten Situation über eine Zweigleitung 13 mit dem Druckspeicher 19 verbunden. Bei der in Fig. 2 dargestellten Situation steht dagegen die Greifzapfenzuleitung 14 mit dem Freien in Verbindung und ist damit entlüftet. Das Betätigen des Ventils 6 kann von Hand oder durch die Steuerung der Maschine erfolgen, an welche die Spulenwechselvorrichtung angebaut ist.
  • Die gesamte, zum Druckaufbau in der Greifzapfenzuleitung 14 und den Greifzapfen 1 erforderliche Druckluft muß über das Ventil 6, die Zweigleitung 13 und die Greifzapfenzuleitung 14 zuströmen und beim Entlüften wieder abströmen. Dies erfordert erheblichen Zeitaufwand, welche den Stillstand der Ringspinnmaschine beim Wechseln der Spulen unerwünscht verlängert.
  • Erfindungsgemäß kann diese Stillstandszeit nun dadurch erheblich verkürzt werden, daß im Abstand zu dem vorhandenen Ventil 6 ein weiteres Entlüftungsventil 21 vorgesehen ist, welches nur zum Entlüften der Greifzapfenzuleitung 14 dient. Dieses Ventil 21 hat ebenfalls zwei Stellungen: In 'er in Fig. 1 dargestellten Stellung, welche der Belüftung der Greif zapfen 1 dient, sperrt es die Greifzapfenzuleitung 14 ab.
  • In der in Fig. 2 dargestellten Stellung verbindet das Ventil 21 ebenso wie das Ventil 6 die Greifzapfenzuleitung 14 mit dem Freien. Die beiden Ventile 6 und 21 werden iiber eine elektrische S-tsierleitung 20 übereinstimmend betätigt, welche mittels eines Schalters 30 ein- und ausschaltbar ist. Durch dieses mindestens eine weitere Entlüftungsventil 21 kann nunmehr die Druckluft aus den Greif zapfen 1 und der Greifzapfenzuleitung 14 gemäß Fig. 2 an mindestens einer weiteren Stelle abströmen, wodurch die Entlüftungszeit wesentlich verkürzt wird.
  • In nicht näher dargestellter Ausführungsform ist es bei der Konstruktion nach Fig. 1 und 2 auch möglich, die Steuerleitung 20 pneumatisch auszuführen bzw. fluidisch zu gestalten.
  • Um neben der Entlüftungszeit nun auch die Belüftungszeit zu verkürzen, kann bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4 der Druckspeicher 19 der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 als sich über die Länge der Maschine erstreckende Zuleitung 17 mit großem Querschnitt ausgeführt sein. Diese Zuleitung 17 stellt daher eine Speicher- und Fülleitung 2 dar. Bei dieser Konstruktion ist das mindestens eine weitere Ventil 7 übereinstimmend mit dem Ventil 6 ausgeführt, d.h. besitzt die gleiche Konstruktion. Hierbei werden die Ventile 6 und 7 über eine pneumatische Steuerleitung 18 derart betätigt, daß der Druck der Steuerleitung 18 auf die Stirnseite der Steuerschieber in den Ventilen 6 bzs. 7 wirkt und diese Steuerschieber gegen die Wirkung von Federn 28 verschiebt.
  • Die Steuerleitung 18kann über ein Steuerventil 10 und eine Stichleitung 26 aus der Zuleitung 17 unter Druck gesetzt werden.
  • In der in Fig. 4 dargestellten, der Entlüftung entsprechenden Situation ist die Steuerleitung 18 durch das Steuerventil 10 unter Druck gesetzt und verschiebt damit die Ventilschieber in den Ventilen 6 und 7 in die gezeichnete Stellung, in welcher die Greifzapfenzuleitung 14 über die Stichleitungen 24 und 25 mit dem Freien verbunden ist. Durch Umstellen des Steuerventils 10 kann die in Fig. 3 dargestellte Lage erreicht werden, wodurch die Steuerleitung 18 entlüftet wird. Durch Wegfall des Druckes auf die Stirnseiten der Steuerschieber in den Ventilen 6 und 7 werden diese durch die Federn 28 in die entgegengesetzte Stellung verschoben, in der die Greifzapfenzuleitung 14 über die Leitungen 22 und 23 mit der Zuleitung 17 verbunden ist. Hierdurch erfolgt wiederum ein Befüllen der Greifzapfenzuleitung 14.
  • Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die Zuleitung 17 sowie durch die Ventile 6 und 7 und die Greifzapfenzuleitung 14. Wie ersichtlich, liegt bei dieser konstruktiven Ausführungsform die Greifzapfenzuleitung 14 hinter den Ventilen 6 und 7, so daß sich eine gedrängte, raumsparende Ausführungsform ergibt. Weiterhin ist ersichtlich, daß hier die Zuleitung 17 einen großen Querschnitt aufweist gegenüber dem kle-inen Querschnitt der Greifzapfenzuleitung 14.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist zwischen einer Druckluftquelle 5 und dem jeweiligen Be- und Entlüftungsventil 6 und 7 eine von der Fülleitung 2 getrennte Steuerleitung 15 vorgesehen. In der in Fig. 6 dargestellten Situation befindet sich das Ventil 6 bzw. 7 in der Zufuhrstellung, so daß Druckluft aus lokalen Druckspeichern 8 und 9 über die Ventile 6 und 7 und die Zuleitung 13 in die Greifzapfenzuleitung 14 und zu den pneumatischen Greifern 1 strömt. Durch Betätigen eines elektrischen Steuerkontaktes 16 sowie der Steuerleitung 15 werden die Steuerschieber innerhalb der Be- und Entlüftungsventile 6 und 7 in die Entlüftungsstellung verschoben, so daß von den pneumatischen Greifern 1 die Druckluft über die Greifzapfenzuleitung 14 sowie die Zuleitungen 13 und die Ventile 6 und 7 rasch ins Freie austreten kann. .plus der Druckluftquelle 5 mit Pumpe 4 und Motor 3 kann bei dieser Ausführungsform ständig Druckluft in die lokalen Druckspeicher 8 und 9 sowie in Belüftungsstellung der Ventile 6 und 7 auch in die Greif zapfen 1 nachströmen.
  • Anstelle des in Fig. 3 und 4 dargestellten; gemeinsamen Druckspeichers in Form einer Zuleitung 17 können also bei der Ausführungsform nach Fig. 6 die Ventile 6 und 7 mit je einem lokalen Druckspeicher 8 und9 verbunden sein. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist die Steuerleitung 15 elektrisch ausgeführt.
  • Sie kann jedoch auch pneumatisch ausgebildet sein.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist eine einheitliche Füll- und Steuerleitung 2' vorgesehen. Eine Druckluftquelle 5 mit einem Antriebsmotor 3 und einer Pumpe 4 ist hierbei über ein Steuerventil 10 mit der Füll- und Steuerleitung 2' verbunden. Diese Leitung 2' ist über Stichleitungen 12 jeweils mit dem Be- und Entlüftungsventil 6 und 7 verbunden. Beide Ventile 6 und 7 stehen je über eine Leitung 13 mit der Greifzapfenzuleitung 14 in Verbindung. Auf der anderen Seite ist jedes Be-und Entlüftungsventil 6 und 7 mit mindestens einer zusätzlichen Druckluftquelle in Form eines lokalen Druckspeichers 8 bzw. 9 verbunden. Eine Stichleitung 11 mit einem Rückschlagventil stellt die Verbindung zwischen den lokalen Speichern 8 und9 und der Füll- bzw. Steuerleitung 2' her.
  • Bei der in Fig. 7 dargestellten Situation, welche die Entlüftungsstellung der Greifzapfen bedeutet, drückt die vom zentralen Speicher 5 kommende Druckluft über das Steuerventil 10 und die Füll-bzw. Steuerleitung 2' sowie die Stichleitungen 12 auf die Steuerschieber der Ventile 6 und 7, so daß sich diese in Entlüftungsstellung befinden. Dadurch kann die Druckluft aus den pneumatischen Greifern sowie der Greifzapfenzuleitung 14 und die Stichleitungen 13 über die Ventile 6 und 7 ins Freie austreten. Während dieser Situation erfolgt außerdem ein Befüllen der lokalen Druckspeicher 8 und 9 über die Stichleitungen 11 bei geöffneten Rückschlagventilen.
  • Wird das Steuerventil 10 umgeschaltet, so wird die Füll- bzw.
  • Steuerleitung 2' drucklos und die Arbeitsschieber der Ventile 6 und 7 werden mit Hilfe der Federn in die Belüftungsstellung geschoben. Damit kann Druckluft aus den lokalen Speichern 8 und 9 über die Steuerschieber der Be- und Entlüftungsventile 6 und 7 und über die Leitungen 13 in die Greifzapfenzuleitung 14 und damit zu den pneumatischen Greifern 1 fließen, wodurch diese zum Ergreifen von Hülsen betätigt werden.
  • Gemäß Fig. 7 ist also bei dieser Ausführungsform eine gemeinsame Füll- und Steuerleitung 2' vorgesehen, welche sowohl zum Befüllen der lokalen Druckspeicher 8 und 9 als auch zum Betätigen der Ventile 6 und 7 dient. Hierbei gehen von der Steuerleitung sowohl die Stichleitungen 12 aus, welche den Druck der Steuerleitung auf die Stirnseiten der Steuerschieber in den Ventilen 6 und 7 übertragen, als auch die Stichleitungen 11, welche die Druckspeicher 8 und9 befüllen.
  • Bei den Ausführungsformen der Erfindung nach Fig. 1 bis 6 kann einem bestimmten Erregungszustand der Steuerleitung gleichermaßen der Belüftungszustand wie der Entlüftungszustand der Greifzapfen zugeordnet sein. Hierbei kann der Erregungszustand der Steuerleitung elektrisch mit oder ohne Spannung bzw. fluidisch mit oder ohne Druck hergestellt werden.
  • Demgegenüber ist bei der Ausführungsform nach Fig. 7 dem Unterdrucksetzen der Füll- und Steuerleitung 2' vorteilhafterweise der Entlüftungszustand der Greif zapfen 1 zugeordnet. Dieser Entlüftungszustand der Greif zapfen 1 ist zeitlich sehr viel länger als ihr Belüftungszustand, so daß mit Sicherheit ausreichend Zeit besteht, die lokalen Druckspeicher 8 und 9 zu befüllen.
  • In jedem Fall wird bei allen Ausführungsbeispielen durch den Einsatz von mindestens zwei Ventilen im Bereich der Greifzapfenzuleitung 14 der Zeitbedarf für den Druckaufbau und/oder den Druckabbau in den pneumatisch betätigten Greifern 1 in vorteilhafter Weise erheblich gemindert.

Claims (10)

  1. Selbsttätige Spulenwechselvorrichtung Patentansprüche: 1. Selbsttätige Spulenwechselvorrichtung an einer Spinnereimaschine, mit pneumatischen Greifern, die über eine gemeinsame, über ein Be- und Entlüftungsventil an eine Druckluftquelle angeschlossene Greifzapfenzuleitung mit Druckluft beaufschlagbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein weiteres, zum Be- und/oder Entlüften dienendes Ventil (7; 21) im Abstand von dem anderen Ventil (6) an der Greifzapfen-Zuleitung (14) angeordnet ist.
  2. 2. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungsquerschnitt zwischen Druckspeicher und Greifzapfen-Zuleitung (14) und der Durchtrittsquerschnitt der Ventile (6, 7) groß bemessen ist.
  3. 3. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliche Speicher- und Fülleitung (2) eine sich über die Länge der Maschine erstreckende Zuleitung (17) mit großem Querschnitt dient, wobei über eine Steuerleitung (18) die Bewegung der Be- und Entlüftungsventile (6, 7) steuerbar ist.
  4. 4. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Belüften dienende Ventil (7) mit einem Druckspeicher (9) in Verbindung steht, der von einer Druckluftquelle (3, 4, 5) befüllbar ist.
  5. 5. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Belüften dienende Ventil (7) mit je einem lokalen Druckspeicher in Verbindung steht, der über eine Fülleitung (2') von einer Druckluftquelle (3, 4, 5) mit Druckluft befüllbar ist.
  6. 6. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (7) in Übereinstimmung mit dem Be- und Entlüftungsventil (6) betätigbar ist.
  7. 7. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das übereinstimmende Betätigen der Ventile (6, 7; 6, 21) über eine elektrische oder fluidische Steuerleitung (2'; 15; 18; 20) erfolgt.
  8. 8. Spulenwechselvorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß als pneumatische Steuerleitung (2') die Fülleitung dient, wobei in Stichleitungen (11) zwischen der Füll/Steuerleitung und den lokalen Druckspeichern (8, 9) Rückschlagventile eingesetzt sind.
  9. 9. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (6,7) beim Entlüften der Füll/ Steuerleitung zum Belüften der Greifzapfen-Zuleitung (14) betätigbar sind.
  10. 10. Spulenwechselvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Steuerleitung und/oder der Fülleitung und/oder der Füll/Steuerleitung klein bemessen ist.
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