DE3111113C2 - Regelvorrichtung für den Motor einer das Gewirk beeinflussenden Wickelvorrichtung, wie Teilkettbaum, bei einer Kettenwirkmaschine - Google Patents
Regelvorrichtung für den Motor einer das Gewirk beeinflussenden Wickelvorrichtung, wie Teilkettbaum, bei einer KettenwirkmaschineInfo
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Abstract
Bei einer Regelvorrichtung für den Motor einer das Gewirk beeinflussenden Drehvorrichtung, wie Teilkettbaum (10), bei einer Kettenwirkmaschine (1) ist ein Regler (28) vorgesehen, der in Abhängigkeit von einem Hauptwellensignal (S1), einem Rückführsignal (S2, S5) und einer Einstellgröße (Z1) die Drehzahl des Motors (13, 22) der Drehvorrichtung (9, 19) regelt. Er ist zur Aufnahme eines Programms mit mehreren Einstellgrößen (Z1) ausgebildet, die in Abhängigkeit vom Hauptwellensignal (S1) nacheinander für den Regelvorgang abrufbar sind. Insbesondere kann ein Datenspeicher (37) mit mehreren Adressen zur Aufnahme unterschiedlicher Einstellgrößen (Z1) vorgesehen sein. Ein vom Hauptwellensignal (S1) gesteuerter Adressenwähler (38) ruft nacheinander unterschiedliche Einstellgrößen für den Regelvorgang ab. Als Regler ist ein Digitalrechner (28) vorgesehen.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Regelvorrichtung für den Motor einer das Gewirk beeinflussenden
Wickelvorrichtung, wie Teilkettbaum, bei einer Kettenwirkmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Regelvorrichtung dieser Art (DE-OS 23 51 431) werden zwei Impulsgeber verwendet,
von denen der eine an die Hauptwelle ungeschlossen ist und der andere voit Tastrollen beeinflußt wird, die an
dem Umfang des Wickels des Teilkettbaums anliegen. Mit der Eingabevorrichtung läßt sich manuell eine feste
Einstellgröße einffthren, mit der festgelegt wird, welche Fadenlänge pro Umdrehung der Hauptwelle vom Teilkettbaum
freigegeben wird. Der Regler umfaßt einen Phasenvergleicher, der über einen Vorwärts-Rückwärts-Zähler
einen Digital/Analog-Wandler steuert. Dieser wirkt über einen Verstärker auf den Kettbaum-Motor
ein.
Bei Wickelvorrichtungen, wie einem Kettbaum oder Teilkettbaum, ändert sich im Betrieb der Wickeldurchmesser.
Der Antriebsmotor muß 6£κτ mit abnehmendem
Wickeldurchmesser schneller laufen, wenn die Fäden mit konstanter Geschwindigkeit abgewickelt
werden sollen. Dies wird im bekannten Fall durch einen Regelkreis erzielt, dessen Rückführsignal durch
die Tastrollen 26 abgenommen wird. Diese federnd gegen den Wickel gedrückten Tastrollen haben eine
Umfangsgeschwindigkeit, die der Fadengeschwindigkeit entspricht. Die Umsetzung der Drehbewegung Im
Kodierer 25 führ? unmittelbar zu einem der Fadengeschwindigkeit proportionalen Rückführsignal.
Es ist ferner ein Webstuhl für Frottierstoffe bekannt (AT-PS 2 60 825), bei dem die Frottierkettenfäden von
oinem Träger abgezogen und über eine Walze, eine
Druckwalze und eine Führungswalze der Arbeitsstelle zugeführt werden. Die Walze kann mit Hilfe einer
Sperrklinke stufenweise gedreht werden, um die Frottierkettfäden vorzubewegen. Mit Hilfe eines Solenoids
kann diese Einrichtung so gesteuert werden, daß es auch möglich Ist, keine Frottierkettfäden abzugeben.
Es ist ferner ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fadenbeelnflussung bei der Herstellung von Florgeweben
bekannt (DE-OS 27 16 282), mit deren Hilfe strelfenförmlge
Standsteilen bei einer Unterbrechung des laufenden Webvorganges vermieden werden sollen.
Zu diesem Zweck wird bei einer Unterbrechung die Polfadenspannung gemessen und auf einen Sollwert
eingestellt, der In einer vorgegebenen Relation zur Kettfadenspannung steht. Die Vorrichtung kann zur
Ermittlung des Sollwertes der Polfadenspannung einen Rechner aufweisen, dem Speicher für Meßwerte
und/oder vorzugebende Werte zugeordnet sind.
Des weiteren ist es bei der Fadenzuführung von Fadenscharen bei Maschinen zur textlien Flächenbildung
bekannt [»Textiltechnik« 30 (1980), Heft 5, Seiten 294-299], einen Regelkreis vorzusehen, bei dem in
Abhängigkeit von der Fadenspannung und einem vorgegebenen Sollwert die Drehzahl eines Kettbaums
geregelt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Regelvorrichtung der eingangs beschriebenen Art anzugeben,
mit der die Masterungsvielfalt des auf der Kettenwirkmaschine hergestellten Gewirks vergrößert
werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei dieser Vorrichtung kann die Kettenwirkmaschine mit sehr unterschiedlichen Drehzahlen der Wickelvorrichtung
betrieben werden. Die Umschaltung von der einen auf die andere Drehzahl erfolgt automatisch
gemäß einem Programm in Abhängigkeit vorn Hauptwellensignal,
das bereits aus anderen Gründen zugeführt werden muß. So ist es beispielsweise möglich,
durch Änderung der Drehzahl des Teilkettbaums oder Kettbaums eine Ware herzustellen, die abschnittsweise
lockere Maschen, feste Maschen und solche mit mittlerer Spannung besitzt. Hierdurch lassen sich Innerhalb
der Ware Garndichte-Schwankungen, Plissee-Erscheinungen u. dgl. erzielen. All dies läuft innerhalb eines
Programms automatisch ab. Das Rückführsignal wird nicht mit der Hilfe von Tastrollen abgenommen,
sondern durch den Drehwinkel der Wickelvorrichtung gekennzeichnet. Mit Hilfe der Rechenvorrichtung, der
das Rückführsignal zugeführt wird, ist die interesslerende Meßgröße genau zu ermitteln, obwohl die abgezogene
Fadenlänge nicht dem Drehwinkel proportional ist, sondern noch der jeweilige Wickeldurchmesser
berücksichtigt werden muß. Da die Abnahme des Wickeldurchmessers proportional mit der Drehung der
Wickelvorrichtung vor sich geht, kann man das Drehwinkel-Rückführslgnal
nicht nur als Ausgangswert für die Berechnung der Fadenlänge, sondern auch als Korrekturwert zur Berücksichtigung des sich ändernden
Wickeldurchmessers benutzen. Es ergibt sich eine sehr hohe Meßgenauigkeit mit einem Fehler von weniger als
einem Prozent.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 2 wird durch Auswahl der entsprechenden Adresse die zum jeweiligen
Arbeitsspiel gehörende Einstellgröße wirksam gemacht. Gemäß Anspruch 3 können die unterschiedlichen
Einstellgrößen auch nach einem Rechenprogramm berechnet werden.
Als Drehvorrichtung kommt nicht nur ein Kettbaum oder ein anderes für die Fadenzufuhr maßgebendes
Gerät in Betracht, sondern auch eine Warenabzugsvorrichtung. Durch Änderung der Drehzahl der Warenabzugsvorrichtung
läßt sich die Spannung beim Warenabzug einregeln, wodurch ebenfalls das Gewirk beeinflußt
werden kann. In diesem Zusammenhang ist ein gemeinsames Programm nach Anspruch 4 vorteilhaft.
Wenn innerhalb des Programms sowohl die Fadenzufuhr als auch der Warenabzug beeinflußt wird, ergibt
sich eine bisher ungekannte Fülle von Musterungsmöglichkelten im Maschenbild.
Bei Verwendung eines Digitalrechners nach Anspruch 5 lassen sich die vielen Elnsteligrößen sehr
einfach In den Regelvorgaiig einbringen.
Die Maßnahmen der Ansprüche 6 und 7 ergeben weitere Vereinfachungen durch Doppelausnutzung des
Digitalrechners.
Mit den Weiterbildungen der Ansprüche 8 und 9 lassen sich weitere Musterungsmöglichkeiten erzielen,
die insbesondere in Verbindung mit elastischen Fäden von Interesse sind. Man kann durch Stillstand oder
Rückwärtslauf des die Fadenzufuhr bewirkenden Motors eine gesteuerte Dehnung der elastischen Fäden bewirken.
Umgekehrt kann man durch Stillstand oder Rückwärtslauf beim Warenabzug Entspannungen innerhalb
der Ware erzielen, die für Musterungseffekte ausgenutzt werden können.
Wenn die Wickelvorrichtung in beiden Drehrichtungen antreibbar ist, kann das Rückführsignal gemäß
Anspruch 10 auch die Drehrichtung kennzeichnen.
Ein gemeinsamer Datenspeicher nach Anspruch 11 ergibt infolge Doppelausnutzung weitere Einsparungen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt
Fig.! ein schsmatisches Schaltbild dar erfindungsgemäßen
Regelvorrichtung,
F i g. 2 die schematische Darstellung eines Impulse abgebenden Signalgebers und
F i g. 3 eine Abwandlung des Digitalrechners und der Eingabevorrichtung.
Eine Kettenwirkmaschine 1 weist einen Antriebsmotor 2 und eine Hauptwelle 3 auf, die alle mit
dem Arbeitshub der Wirknadeln zusammenhängende Vorgänge steuert. Mit der Hauptwelle 3 ist ein Drehwinkelmesser
4 verbunden, der über eine Leitung 5 ein Hauptwellensignal 51 abgibt, das aus Impulsen besteht,
nämlich je einem Impuls für einen vorgegebenen kleinen Drehwinkel. Beispielsweise kann der Drehwinkelmesser
4 die in FI g. 2 gezeigte Form haben, wo eine
Scheibe 6 mit einer Vielzahl von in gleichem Abstand angeordneten Markierungen 7 versehen ist, die von
einem opto-elektrischen Wandler 8 abgetastet werden.
Die Auslösung kann aber auch auf andere Weise erfolgen, beispielsweise magnetisch, mechanisch oder
eleki -Isch.
Der Kettenwirkmaschine 1 ist für die Fadenzufuhr eine Kettbaumvorrichtung 9 zugeordnet, von der lediglich
ein Teilkettbaum 10 veranschaulicht ist. Dieser trägt als Wickel 11 aufgeschärte Fäden. Der Teiikettbaum
10 wird über eine Welle 12 von einem Gleichstrommotor
13 angetrieben. Die Welle 12 ist außerdem mit einem Drehwinkelmesser 14 verbunden, der den
gleichen Aufbau wie der Drehwinkelmesser 4 hat. Demzufolge wird über die Leitung IS ein' Rückführsignal
52 abgegeben, das wiederum aus einer Reihe von Impulsen besteht, die jeweils einem kleinen Drehwinkel
entsprachen. Die Drehzahl des Motors 13 ist durch ein
über eine Leitung 16 abgegebenes Drehzahlsignal 53, das z. B. durch ein; änderbare Gleichspannung dargestellt
sein kann, vorgegeben, das einem Gleichstromverstärker 17 zugeführt wird. Dieser bildet gleichzeitig den
Regler eines kleinen Regelkreises, der ein Rückführsigna! 54 von eineiii mit dem Motor 13 verbundenen
Tachometer C8 erhält.
Der Kettenwirkmaschine 1 ist ferner eine Warenabzugsvorrichtung
19 zugeordnet, welche zwei Walzen 20 und 21 sowie einen Antriebsmotor 22 aufweist. Auch
hier ist ein Drehwinkelmesser 23 vorgesehen, der über eine Leitung 24 ein kackführslgnal 55 in Form einer
Impulsreihe abgibt. Die Drehzahl des Motors 22 Ist durch ein über eine Leitung 25 abgebbares Drehzahl-
signal 56, das ζ. B. durch eine änderbare Gleichspannung
dargestellt sein kann, vorgegeben, das einem Gleichstromverstärker 26 zugeführt wird. Dieser bildet
gleichzeitig den Regler eines kleinen Regelkreises, der ein Rückführslgnai 57 von einem mit dem Motor 22
verbundenen Tachometer 27 erhält.
Eine Information über die Drehrichtung kann durch Verwendung unterschiedlicher Impulse, z. B. positiver
und negativer Impulse, oder durch einen zusätzlichen Teil des Signals 52 bzw. 55 gegeben werden.
Ein Digitalrechner 28 berechnet aus dem Hauptwellensignal 51 und dem Rückführsignal 52 bzw. 55 sowie
aus Daten, die aus einer Eingabevorrichtung 29 zugeführt werden, das gewünschte Drehzahlsignal 53 bzw.
56 für den Motor 13 bzw. den Motor 22. Die Daten umfassen ElnstellgröQen Zl. die festlegen, welche
Fadenlänge pro Umdrehung der Hauptwelle 3 vom Kettbaum IO freigegeben werden soll, und Rechendaten
52 eine der tatsächlich abgewickelten Fadenlänge entsprechende Meßgröße m zu berechnen gestattet.
Durch die Ausgänge 30 Ist angedeutet, daß der Rechner 28 auch noch als Regler für die Motoren weiterer
Drehvorrichtungen, z. B. weiterer mit Regelkreis versehener
Tellkeubäume, verwendet werden kann.
Zur Berechnung der Meßgröße m dient ein Teil 31
des Rechners 28. Ihm wird das Rückführsignal 52 direkt und nach Integration in einem Zähler 32 als
Signal 58 zugeführt. Als Rechendaten Zl sind der Innendurchmesser D1 des Wickels 11. also der Durchmesser
der Keitbaumachse, der Außendurchmesser D„ des Wickels 11 und die Zahl der Wickellagen oder der
Innendurchmesser D1, die Wickellagenzahl und die
Schichtdicke d oder eine andere Kombination von Kenngrößen vorgesehen. Diese können dem Teil 33 der
Eingabevorrichtung 29 mittels einer Einstellvorrichtung 34 zugeführt werden. Dies kann von HaHd1 aus einem
externen oder internen Datenspeicher oder auf eine andere Weise geschehen, wenn ein Keubaumwechsel
oder ein Musterwechsel vorgenommen wird. Der Zähler 32 ist ein Vorwärts-Rückwärts-Zähler. dessen Zählsinn
von der im RuckfOhrslgnal 52 enthaltenen Information
über die Drehrichtung des Kettbaums 10 abhängt.
Der Rechenvorgang kann beispielsweise nach folgender Formel erfolgen:
360
360
wobei gilt:
50 Teil 36 der Eingabevorrichtung 29 und wird dieser aus
einem Datenspeicher 37 In Abhängigkeit von einem Adressenwähler 38 zugeführt. Der Adressenwähler wird
vom Hauptwellensignal 51 angesteuert. Beispielsweise kann man zur Musterung der gewirkten Ware mit zwei
oder mehr Einstellgrößen arbeiten, die jeweils nach einer durch ein Programm vorgegebenen Zahl von
Umdrehungen der Hauptwelle 3 aus dem Datenspeicher 37 In den Eingabenteil 36 überführt werden und daher
während der nächsten Arbeltsspiele der Kettenwirkmaschine 1 wirksam sind.
In gleicher Weise werden Im Rechner 28 das Rückführsignal
55 der Abzugsvorrichtung 19 mit dem Hauptwellensignal 51 und einer zugehörigen Einstellgrüße
Zl verglichen, so daß das Drehzahlsignal 56 zu einer vorbestimmten Umdrehung der Walzen 20, 21
pro Umdrehung der Hauptwelle 3 führt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 werden für
benutzt. Der Digitalrechner 128 besitzt außer dem Rechenteil 131 zur Berechnung der Meßgröße m und
dem Rechenteil 135 zur Berechnung der Drehzahlsignale 53 und 56 einen Rechenteil 139, der In Abhängigkeit
von einem vom Hauptwellensignal 51 beeinflußten Programmspeicher 137 über den Pfad 140
angesteuert wird und über den Pfad 141 Einstellgrößen an den Eingabenteil 136 der Einstellvorrichtung 129
abgibt.
Die Gleichstrommotoren 13 und 22 sind mit einem
Vierquadranten-Stellglied versehen, so daß sie durch die entsprechenden Drehzahlsignale 53 bzw. 56 mit
beliebigen Geschwindigkeiten vorwärts oder rückwärts laufen oder zum Stillstand gebracht werden können.
Die Teilkettbäume 10 sind für eine musterentsprechende, vorgegebene Anzahl von Maschenreihen auf
eine ebenfalls musterentsprechende Anzahl von Fadenzufahrungsgeschwindigkeiten
eingestellt. Die Einstellung kann für jeden Teilkettbaum getrennt erfolgen.
Die Warenabzugsgeschwindigkeit ist ebenfalls frei programmierbar und unabhängig von der Kettenfadenzuführgeschwindigkeit.
Auch sie kann mehrere unterschiedliche Geschwindigkeiten aufweisen. Es sind auch
kontinuierliche Geschwindigkeitsänderungen möglich. Die freie Programmierung geschieht mit Hilfe der Speicher
37 bzw. 137, die In beliebiger Welse mit Daten
gefüllt werden können. Wenn die Signalgeber 14 und 23 rückwärts laufen, geben sie ein Zusatzsignal ab, um
die Drehrichtung zusätzlich zur Impulskette zu kennzeichnen. Es ist auch möglich, die Rückführsignale 52
mittels einer bekannten, am Wickelumfang anliegenden Tastrolle, die einen Impulsgeber steuert, zu erzeugen.
/n(l) die pro Impuls des Drehwinkelsignals Sl
abgegebene Fadenlänge
ao der Drehwinkel je Impuls D1, der Außendurchmesser des Wickels 11
d die Dicke einer Wickellage.
d die Dicke einer Wickellage.
Die Aufsummierung der Drehwinkel Z3 geschieht im
Zähler 32, so daß die auf 360° bezogene Drehwinkelsumme gleich der Zahl der während des vorangehenden
Abwickeins erfolgten Umdrehungen des Kellbaums 10 ist.
Diese Meßgröße m wird im Teil 35 des Rechners 28
mit dem Hauptwellensignal 51 und einer Einstellgröße Zl derart verglichen, daß das Drehzahlsignal 53 zu
einer vorgegebenen Fadenlänge pro Umdrehung der Hauptwelle 3 führt. Die Einstellgröße befindet sich im
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Regelvorrichtung für den Motor einer das Gewirk beeinflussenden Wickelvorrichtung, wie
Teilkettbaum, bei einer Kettenwirkmaschine, mit einem ersten Signalgeber, der ein den Drehwinke!
der Hauptwelle kennzeichnendes Hauptwellensignal abgibt, mit einem zweiten Signalgeber, der ein von
der Drehung der Wickelvorrichtung abhängiges Rückführsignal abgibt, mit einer Eingabevorrichtung,
mit der unterschiedliche Einstellgrößen eingebbar sind, und mit einem Regler, der in Abhängigkeit
vom Hauptwellensignal, dem Rückführsignal und der Einstellgröße die Drehzahl des Motors der :5
Wickelvorrichtung regelt, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabevorrichtung (29, 129)
zur Aufnahme eines Musterungsprogramms ausgebildet ist, in dessen Verlauf die unterschiedlichen
Einstellgrößen (Zl) verfügbar und nacheinander in Abhängigkeit vom Hauptwellensignal (Sl) jeweils
nach einer durch das Programm vorgegebenen Zahl von Umdrehungen der Hauptwelle (3) für den
Regelvorgang abrufbar sind, und daß das Rückführsignal (S2) den Drehwinkel der Wickelvorrichtung
(9) kennzeichnet und vor Eingabe in den Regler einer Rechenvorrlchtung (31Ϊ zugeführt ist, die die
Fadenlange unter Verwendung von in eine Eingabevorrichtung (29, 129) eingegebenen Rechendaten
(Z2), welche sich zumindest auf einen Wickeldurchmesser und auf die Dicke einer Wickelschicht beziehende
Wer«; umfassen, berechnet.
2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Ale Eingabevorrichtung (29)
einen Datenspeicher (37) mit rshreren Adressen zur Aufnahme unterschiedlicher Eingabestellgrößen (Zl)
aufweist und ein vom Haupiweiiensignai (Si) gesteuerter Adressenwähler (38) nacheinander unterschiedliche
Einstellgrößen für den Regelvorgang abruft.
3. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingabevorrichtung (129)
ein Rechenteil (139) zugeordnet ist, der in Abhängigkeit vom Hauptwellensignal nach einem Rechenprogramm
nacheinander unterschiedliche Einstellgrö-Ben (Zl) berechnet.
4. Regelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler Motoren
(13, 22) sowohl für die Fadenzufuhr als auch für den Warenabzug regelt und die Eingabevorrichtung
(29) zur Aufnahme eines gemeinsamen Programms für diese Motoren ausgebildet Ist.
5. Regelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler durch
einen Digitalrechner (28, 128) gebildet Ist und die
Eingabevorrichtung (29, 129) die Einstellgröße (Zl) digital abgibt.
6. Regelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Digitalrechner (28, 128)
auch die Rechenvorriehtung (31, 131) für das Drehwinkel-RückfUhrslgnal bildet.
7. Regelvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6. dadurch gekennzeichnet, daß der Digitalrechner (28.
128) auch den Rechenteil (139) der Eingabevorrichtung bildet.
8. Regelvorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (.13,
22) der Wickelvorrichtung auch für Rückwärtslauf ausgelegt ist und die im Programm vorgesehenen
Einstellgrößen (Zl) mindestens einen Wert umfassen der einen Rückwärtslauf des Motors bewirkt.
9. Regelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die im
Programm vorgesehenen Einstellgrößen (Zl) mindestens einen Wert umfassen, der einen Stillstand des
Motors (13, 22) bewirkt.
10. Regelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückführsignal
(Sl, SS) auch die Drehrichtung der Wickelvorrichtung (9, 19) kennzeichnet.
11. Regelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Datenspeicher (37) für die Einstellgrößen (Zl)
und die Rechendaten (Z2) vorgesehen ist.
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